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iPhone und iPad fit machen für iOS 11

24. August 2017

Der genaue Termin steht noch nicht fest, wahrscheinlich wird es der 12. September sein. Aber wir können davon ausgehen, dass in Kürze der nächste große Apple Event ansteht und ein neues iPhone präsentiert wird. Dazu gibt es auch ein Upgrade des mobilen Betriebssystems auf iOS 11 für iPhone und iPad. Im Moment mache ich meine digitalen Devices fit für das anstehende Upgrade.
So manche alte App wird dann nicht mehr funktionieren und darüber sollte man sich klar sein. Um zu sehen, welche App nicht mehr funktioniert, gibt es einen ganz einfachen Workaround, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Zunächst sollten die installierten Apps über die App App Store aktualisiert werden, um den aktuellsten Stand zu haben. Dann beginnt der einfache Workaround, der Klarheit bringen wird.
Der Weg ist: Öffnen der Einstellungen

Dann: Öffnen des Icons Allgemein

 

Dann: Öffnen des Reiters Info

 

Dann: Öffnen des Reiters Apps

Dann werden die Apps angezeigt, die unter iOS 11 nicht mehr funktionieren werden, wenn die Entwickler nicht schnell ein Update nachreichen.
Bei mir handelt es sich im Moment um elf Apps, die unter iOS 11 nicht mehr funktionieren werden, darunter befindet sich auch der Zeitfresser Flappy Bird.
Richtig leid tut es mir um zwei Apps, die ich regelmäßig nutze und die ich vermissen werde. Zum einen ist es der minicomposer von Ex-Kraftwerk-Musiker Karl Bartos. Solche Musiksoftware gibt es zwar viele, aber ich mochte den Klang dieser App recht gerne.


Zum anderen werde ich das Juwelenspiel Bejeweled 2 vermissen. Es gibt natürlich von diesem Spiel zahlreiche andere Versionen, aber leider kann ich meinen persönlichen Highscore nicht übertragen. GameCenter funktioniert bei diesem Spiel nicht. Immerhin habe ich den familieninternen Rekord von über 62000 Punkten erreicht, der mir nach dem Update flöten geht.
minicomposer und Bejeweled 2 sind natürlich keine wichtige Tools. Wer aber Produktiv-Apps auf seinem Gerät hat, sollte dies vorher prüfen, um keine Überraschungen im September zu erleben,

Tim Cook, bitte bleibe standhaft!

22. März 2016

Klares Statement von Tim Cook von Apple zur Sammelwut von Daten durch die US-Regierung.

Klares Statement von Tim Cook von Apple zur Sammelwut von Daten durch die US-Regierung.

Die Apple Keynote von gestern brachte eigentlich keine Produktüberraschungen mehr. Viele der technischen Spezifikationen vom neuen Einsteiger-iPhone SE und vom iPad Pro 9,7“ waren bekannt. Auch die Updates von iOS, tvOS und watchOS auf iOS 9.3, tvOS 9.2 und watchOS 2.2 waren aufgrund der offenen Politik keine wirklichen Neuigkeiten mehr. Daher war die Keynote schon nach einer knappen Stunde vorbei. Langweilig? Vielleicht, wenn man sich nur für Produkte interessiert.
Spannend, wenn man sich für die IT-Entwicklung interessiert. Hier war die Keynote enorm wichtig. Apple-CEO Tim Cook wiederholte zu Beginn der Keynote sein klares Bekanntnis zum Datenschutz und zur Privatsphäre. Apple werde den Datenschutz für Kunden aufrecht erhalten. Mit der Unterstützung der großen Silicon Valley-Firmen im Rücken stellt sich Apple gegen die Datensammelwut der US-Regierung und des FBI. Tim Cook sagte, dass rund eine Milliarde Apple Geräte weltweit aktiv seien.

Statement
Das Statement pro Datenschutz halte ich für bemerkenswert, das halte ich für absolut richtig. Dafür genießt Tim Cook und Apple meine volle Ankennerung. „Tim, lasst euch nicht unter kriegen“, ist meine Meinung. „Tim Cook, bitte bleibe standhaft.“
Über den Streit zwischen Apple und FBI habe ich bereits gebloggt. Durch die Keynote wurde dieser Streit noch einmal verschärft. Nach dem offenen Brief auf der Apple Website kam jetzt ein klares Statement von Tim Cook live hinzu. Und ich halte dies nicht für ein Marketinggeschwätz, sondern für eine klare politische Positionierung. Den Stream haben sich Millionen angeschaut und die Keynote-Veranstaltung ist auch online abrufbar. Der Long Tail wird nocheinmal weitere Unterstützung für das Verhalten von Apple generieren. Das ist gut so.

Kostenfalle: WLAN Assist bei iOS9 ausschalten

18. September 2015

Das Update auf iOS9 klappte bei mir ohne Probleme und innerhalb von zwölf Minuten war der Update-Zirkus am iPhone 6 plus erledigt. Rund 1,2 GByte mussten von den Apple Servern geladen werden – frühere Versionen waren bei 6 GByte und höher.

Der Tim stellt iOS9 vor.

Der Tim stellt iOS9 vor.

Zug um Zug probiere ich die Neuerungen aus. Bisher klappt alles einwandfrei. Eines vorweg: Siri scheint wirklich leistungsfähiger zu sein und erkennt mehr und mehr Befehle. Andere neue Funktionen werden sich in der Praxis beweisen müssen. Apple hat dieses Mal viel unter der Motorhaube geschraubt.
Sobald meine Kinder mit ihren iPhones auf iOS9 upgedatet haben, werde ich allerdings eine Kostenfalle im neuen System bei ihnen ausschalten. Die Kostenfalle heißt WLAN Assist.
Der WLAN Assist ist unter Einstellungen – Mobiles Netz und dort ganz am Ende der Liste zu finden. Nach dem Update auf iOS9 setzt Apple den Schieberegler automatisch auf aktiv. Der WLAN Assist sorgt dafür, dass bei einer schlechten WLAN-Verbindung automatisch die Funktion mobile Daten verwendet wird.

Dies kann je nach Vertrag teuer werden. Innerhalb von kürzester Zeit kann das Datenvolumen des Handyvertrages so aufgebraucht werden und neue Kosten anfallen. Hier hat Apple eine Kostenfalle installiert, die aber aus Sicht von Apple nur konsequent ist. Apple setzt auf WLAN-Vernetzung, scheitert aber an der bundesrepublikanischen Wirklichkeit. Wir reden zwar gerne von WLAN, von Laptop und Lederhose, bevorzugen allerdings dann doch die Lederhose und müssen uns mit katastrophalen Internetgeschwindigkeiten zufrieden geben. Daher gehört zur Medienkompetenz erst einmal WLAN Assist auszuschalten.

iOS 8.01 – Apple, was soll das?

24. September 2014
Wohl dann besser doch nicht für iPhone 6 installieren.

Wohl dann besser doch nicht für iPhone 6 installieren.

Mensch Apple, wie doof war das denn? Du machst es einem Fanboy aber richtig schwer, dich lieb zu haben. Erst kannst du mein iPhone 6plus nicht liefern und dann dieses Update auf iOS 8.01. Was soll der Mist?
Im Grunde kann ich ja froh sein, dass ich (noch) kein iPhone 6 habe, sonst wäre ich euch Napfsülzen voll in die Falle getappt. Wie kann man denn ein Update freigeben, dass bei den 6er Modellen Touch-ID und Telefonnetz deaktiviert? Warum soll man mit einem Telefon überhaupt telefonieren? Völlig abwegiger Gedanke.
Als um 19 Uhr deutscher Zeit das Update auf iOS 8.01 veröffentlicht wurde, hab ich den Spaß sofort geladen. Auf meinen iPhone 5s – und das war mein Glück. Paralell startete der Download auf dem iPad mini und die Kinder mit dem iPod touch. Alles funktionierte bei uns einwandfrei und ob die Blauzahn-Probleme mit dem Autonetzwerk gelöst sind, werde ich morgen ausprobieren.
Aber im Netz lese ich, dass bei den Kollegen mit einem iPhone 6 schwere Probleme auftreten. Seid denn ihr deppert? Habt ihr dort in Cupertino keine Testgeräte oder was habt ihr geraucht? Nicht die üblichen Ausfälle, sondern reihenweise Probleme. So viel, dass Apple gegen 20:30 Uhr das Update zurückzieht. Lieber Tim und Kollegen, reißt euch am Riemen und liefert die Qualität, die ich von euch erwarte.