Der familiäre Update-Frust – bei euch auch?

Kommt es bei euch auch zu Streit wegen Updates? Ich hab ein morgendliches Ritual. Jeden Morgen schau ich, welches Apps am iPhone eine Aktualisierung benötigen und führe sie durch. Andere in der Familie haben die automatische Aktualisierung eingestellt und dort werden Apps im Laufe des Tages aktualisiert.

Mein tägliches Update gib mir heute.

Bei den mobilen Geräten klappt es, schwieriger wird am Mac. Ich habe auf meinen Produktionsrechner noch ein älteres MacOS laufen und Apple mahnt mich Regelmäßig zu aktualisieren – kann ich aber nicht, weil dann die eine oder andere Software nicht mehr läuft. Richtig lässig ist mein Dokumentenscanner, der sich einmal am Tag meldet, dass er aktualisiert werden möchte – nix da: Never change an running System – vor allem bei diesem Scanner.

Der ganze Update-Zirkus wird heftiger, wenn ich meine Mutter besuche. Sie hat ein iPad von mir, um mit der Familie in Corona-Zeiten in Kontakt zu bleiben. Das funktioniert prima, die alte Dame ist mit Facetime und Skype unterwegs. Allerdings verlangt das System und die Apps dann und wann ein Update und dann wieder die Passwörter. Und dann wird Muttern nervös. Meine Kinder, meine Frau und ich sind gefordert.

Hast du schon das Update eingespielt?

Das dies nicht nur meine Familie betrifft, zeigt eine Umfrage von Kaspersky. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Nutzer technischer Geräte in Deutschland sagt, dass Kinder oder ältere Familienmitglieder bei der Installation von Updates Unterstützung benötigen. Die regelmäßigen Software-Aktualisierungen führen dabei jedoch auch immer wieder zu Konflikten: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) hatte schon einmal Meinungsverschiedenheiten mit einem Familienmitglied hinsichtlich der Notwendigkeit und Häufigkeit der Durchführung von Updates.

Elektronische Geräte sind aus dem Leben aller Altersgruppen nicht mehr wegzudenken. Kinder nutzen sie vor allem für Games und mediale Inhalte, Erwachsene, um den Kontakt mit Freunden und der Familie zu halten. Die dafür genutzten Geräte sollten deshalb stets auf dem aktuellen Stand sein, damit die Leistung nicht nachlässt, etwaige Sicherheitslücken geschlossen werden und damit das gesamte IT-Sicherheitsniveau hoch bleibt.

Die Installation von Updates ist dennoch auch unter den in Deutschland Befragten alles andere als beliebt: 33 Prozent der Erwachsenen empfinden die Aktualisierungen als eine frustrierende und lästige Tätigkeit. Dennoch kümmern sich 77 Prozent der Studienteilnehmer, ob Single oder mit Familienanschluss, selbst um die Updates der im Haushalt vorhandenen Geräte. Bei 10 Prozent übernimmt diese Aufgabe der jeweilige Partner, bei 3 Prozent sind es die Kinder und 10 Prozent der Befragten sagen, dass bei ihnen jedes Familienmitglied selbstständig die Verantwortung für den aktuellen Stand der eigenen Geräte trägt.

In meinen Seminaren stelle ich eine ähnliche Problematik fest. Viele Teilnehmer scheuen sich vor dem Update. Gerade Android-Nutzer wissen nicht, wie sie ihr jeweiligen Betriebssystem aktualisieren. Und ich habe immer wieder Teilnehmer in Seminaren, die noch mit Windows 98 und dem Internet Explorer unterwegs sind. Das macht mich dann doch nervös.

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