Archive for the ‘Musik’ Category

Beatles in London auf Schritt und Tritt

9. Juni 2018

Die British Invasion wird in London weiterhin hochgehalten. Die Beatles sind in der britischen Hauptstadt London auch heute überall zu finden. Als Fan der Pilzköpfe halte ich John, Paul, George und Ringo halte ich die Beatles schlichtweg für die beste Band der Welt. Und das wissen die Londoner und ziehen daraus Kapital. Vor dem Geschäft des berühmten Musikgeschäfts His Masters Voice ist noch eine Plakette eingeladen, die an die ruhmreiche Vergangenheit der Beatles und HMV erinnert.  

Auf dem Weg zum Sherlock Holmes Museum entdeckte ich den größten Beatles Merch-Laden mit allerlei Plunder und Schätze – den London Beatles Store. Als Schätze waren dort neben der Kasse Vinyl-Singles aus Japan zu finden. 40 britische Pfund für das 007-Lied Live and let die von Paul waren ok, wollte ich aber dann doch nicht ausgeben. Dann gibt es allerlei Originalautogramme im mindestens vierstelligen Bereich, die aus finanziellen Gründen auch ausschieden, aber nett anzusehen sind. 

Beatles Fan vor dem Beatles Laden in London.

Beatles Fan vor dem Beatles Laden in London.

Goldene Schallplatten (Nachpressungen) für rund 150 Euro sind interessant, passen aber nicht ins Handgepäck. Dann gibt es natürlich die üblichen Tassen, T-Shirts, Poster, Gitarrenplektren, Aufkleber, Aufnäher – eine ganze Reihe von Spielzeugautos und U-Booten oder Manschettenköpfen oder John Lennon-Brillen. Was ich nicht verstehe, warum es nie neue CDs, LPs oder DVD/Blu Rays in diesen Läden gibt. Naja, die Gattin erwarb ein zweiseitiges Yellow Submarine-Puzzle. Die Teile sind nicht optimal ausgeschnitten und der Zusammenbau in der Heimat war aufgrund des schlechten Materials nicht reibungslos. Aber die Idee dahinter ist wirklich nett. 

Nette Idee aber schlechte Umsetzung.

Nette Idee aber schlechte Umsetzung.

Beatles Füller von Montblanc

Sehr viel hochwertiger begegneten uns die Beatles beim Luxuskaufhaus Harrods. In der Papeterie-Abteilung von Harrods schaute ich bei Montblanc vorbei, um mir die 2017-Edition der Beatles Stifte anzusehen, die in der Reihe Great Characters veröffentlicht wurde: Füller, Kugelschreiber und Roller Ball. Ich probierte den Füller aus und verliebte mich in das exklusive Schreibgerät im Graphit Grau und Regenbogen, wir sind ja schließlich im Jahr von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. Die bunten Streifen sind eine Hommage an die Kostüme der Beatles. Die Feder in Federstärke M besteht aus 585er Gold und ist Ruthenium beschichtet. Der Clip verweist auf den berühmten Schnurrbart der Beatles. Ja, ich hab mich in die Schreibgeräte verliebt und als Wertanlage sind die Stifte auch interessant. Wenn da nicht die hohen Investitionskosten wären, wir sprechen ja über Stifte. 

Eine Augenweide - der Beatles Füller von Montblanc.

Eine Augenweide – der Beatles Füller von Montblanc.

London – meine Enttäuschung bei HMV und Co

8. Juni 2018
Früher bin ich mit einem leeren Koffer nach London geflogen und kam mit einem Koffer voller Schallplatten zurück.

Früher bin ich mit einem leeren Koffer nach London geflogen und kam mit einem Koffer voller Schallplatten zurück.

Als Jugendlicher bin ich oft nach London gefahren, denn London war für mich das Mekka der Pop-und Rockmusik in Europa. Ich bin mit einem leeren Koffer in die Stadt gefahren, verbrachte Tage in Schallplattenläden und bin mit einem vollen Koffer wieder zurückgefahren. So baute ich mir in der Vergangenheit eine stolze LP- und Singlesammlung auf, von der Stadt London selbst mit den Sehenswürdigkeiten hatte ich einige Jahre nichts gesehen. 

Früher war es für mich der erste Anlaufpunkt: HMV

Früher war es für mich der erste Anlaufpunkt: HMV

Jetzt bin ich wieder mit meiner Familie nach London gefahren und suchte die Wirkungs- und Konsumstätten meiner Jugend auf. Meine Tempel der Jugend waren einst die Filialen von Tower Record oder die Zweigstellen von His Masters Voice (HMV). Und dann gab es noch viele kleine Plattenläden. Und heute traf ich wieder auf HMV an der 363 Oxford-Street und ich war enttäuscht. Amazon hat zugeschlagen und das Musikgeschäft auf den Kopf gestellt. Hatte ich früher seltene Ausgaben gefunden, habe ich heute nur Standardware gesehen. Die Preise waren etwas teuerer als bei Amazon, ein paar Sachen waren billiger. 

Das wirkliche Geschäft macht der Laden wohl weniger mit Musik als vielmehr mit Merch-Zeugs wie Funko Pop-Figuren, T-Shirts oder Tassen. Die Abteilungen für DVDs und Blu Rays waren bei meinem Besuch kaum besucht, einzig in der blutigen Horror-Abteilungen tummelten sich ein paar Fans. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass diese Schlachter-Filme nicht per Video on Demand bei Netflix und Co zu bekommen sind. Ein gewisses Revival hat wohl die Vinyl-Abteilung. Es gab einige Reihen mit Schallplatten für teures Geld, aber kein Vergleich zu den schwarzen Scheiben meiner Jugend. Ich selbst war auf der Suche nach Picture Discs von Soundtracks und habe nicht eine Scheibe gefunden. Ich habe vor Frust in der kleinen Soundtrack-Abteilung zwei, drei Scores auf CD gekauft, die es bei Amazon auch gegeben hätte.

Ich sag es nicht gerne: Bei meinem nächsten Besuch spare ich mir den Besuch von HMV und Co und werde mich den Sehenswürdigkeiten von London widmen.  

Goldene Schallplatten für ET

4. Juni 2018

Irgendwie hänge ich am Raumfahrt-Tropf. Als Kind war ich Fan der Raumflüge, dann der Space-Shuttle-Missionen und jetzt freue ich mich wie ein kleines Kind über den Erfolg von SpaceX und Co. In meinem Gedanken malte ich mir aus, wie es ist, wenn wir auf Leben im All stoßen. Und daher hat es mich als Kind enorm beeindruckt, als die Missionen Voyager 1 und 2 starteten und das Universum erkundeten. An Bord hatten die beiden Raumsonden etwas ganz Besonderes: Sie hatten vergoldete Daten- und Audioplatten an Bord, die unter anderem die musikalische Kultur der Menschheit repräsentativ darstellten. Carl Sagan, der mich als Kind mit der hervorragenden TV-Serie Unser Kosmos geprägt hat, war Leiter der Forschergruppe Voyager Golden Record, die diese Langspielplatten für ET entwickelten. 

Musik für Aliens auf den goldenen Schallplatten von Voyager 1 und 2.

Musik für Aliens auf den goldenen Schallplatten von Voyager 1 und 2.

Und jetzt habe ich mir endlich eine Kopie dieser Voyager Golden Record besorgt. 

Und was ist jetzt drauf? Nun auf der Original Voyager Golden Record sind Grüße in 55 Sprachen, Umwelt- und Toergeräusche, eine Ansprache von UN-Generalsekretär Kurt Waldheim auch eine geschriebene Nachricht von US-Präsident Jimmy Carter und dann 90 Minuten Musik. 

Es wurden 27 verschiedene Musikstücke hierfür ausgewählt. Die Genres reichen von Ballett, Chormusik, Gamelan, Jazz, Kammermusik, Klaviermusik, Mariachi, Oper, Qin, Renaissancemusik, Rock’n Roll, Schlaginstrument, Shakuhachi, Sinfonie, Spiritual, Streichquartett, Violinsonate, Vokalmusik (mit fünf Titeln) und Volksmusik (mit fünf Titeln). Die Gesamtspielzeit der Musikstücke beträgt 87:16 Minuten. 

Wikipedia hat die genaue Auflistung der Stücke. Ich wäre gerne Mäuschen gewesen, welche Musik auf die Platten genommen wird und welche nicht und warum. 

Die Kollektion gibt es als CD und als Schallplatten-Edition. Ich habe mir diesmal die Schallplattenversion geholt, der ein Download-Code für das Audio-Material beiliegt. Besonders genossen habe ich das beiliegende Büchlein, das sehr viel Hintergrundinformationen haben. Ich bin bei der Musik, bei den Infos ins Träumen und Nachdenken geraten – was würde denn ET denken, wenn Alien auch den göttlichen Bach trifft und dann Chuck Berrys Johnny B. Goode anhört. Übrigens Bach ist dreimal auf der Platte vertreten, zweimal Beethoven und einmal Mozart. Richard Wagner ist nicht dabei und das gefällt mir als Wagnerfan nicht.  

Musiktipp: The Prodigal Son von Ry Cooder

25. Mai 2018

Die breite Masse an Musikfreunden hat die Veröffentlichung von Ry Cooders neuem Album wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Dennoch: Nach fünf Jahren präsentiert der Meister im Mai 2018 sein Album TThe Prodigal Son. Im Grunde ist es Amerika in elf Songs, die meisten nicht mal von Ry Cooder geschrieben.
Cooder war schon immer jemand, der mit seiner Musik ein Zeichen gesetzt hat und sich musikalisch eingemischt hat. So auch hier: Cooder hält dem Amerika von Trump einen Spiegel vor und das auf gewohnt hohem musikalischen Niveau.
Das erste Mal als ich bewusst Ry Cooder gehört habe, war im Kino, als mich seine Slide-Guitar im Wim Wenders Film „Paris Texas“ vom Stuhl gehauen hatte. So etwas cooles hatte ich bis dato nicht gehört. Es war 1984 und ich war die Musik der Hitparade gewöhnt. Und da kam eine solche eindringliche Musik im Kino daher, als ob ich im Bauch einer Gitarre saß. Da war es um mich geschehen. Sofort war ich Fan des heute 71jährigen Musikers. Zug um Zug kaufte ich mir seine Scheiben und wurde mit einem anderen Amerika bekannt gemacht, das ich zuvor nicht kannte. Es ist das Amerika der kleinen Leute.
Als Filmfan mochte ich die Soundtracks, unter anderem zu Crossroads über den verlorenen Song von Robert Johnson. Das Album lebte den Blues. Es folgten noch zahlreiche Soundtracks wie die Long Riders. Den meisten wird Ry Cooder aber aufgrund seines Engagement für den Buena Vista Social Club bekannt sein. Er erweckte die Musik Kubas zu neuem Leben und hatte riesigen Erfolg.
Aber zurück zu seinem jüngsten Werk The Prodigal Son, das zusammen mit seinem Sohn und dem langjährigen Drummer erstellt wurde. Das ländliche Amerika spiegelt sich in den Songs von Ry Cooder wider, ohne in klassischen Country abzurutschen. Blues, Country, Tex-Mex und Spirituals werden gemischt. Es sind zarte Songs über den Zustand des zerbrechlichen Landes. Berührt haben mich vor allem die politisch religiösen Songs wie Jesus and Woody – und dabei ist natürlich der große Woody Guthrie gemeint.
Wer sich das Album anhört, sollte ein wenig Zeit mitbringen, um sich an die typische Stimmung von Ry Cooder zu gewöhnen. Fans des Meisters können bedenkenlos zuschlagen und der musikalische Interessierte sollte ein Ohr bei The Prodigal Sonriskieren. Es lohnt sich wirklich.

Whiskey und Whisky – zwei Neuerungen für meinem Gaumen

1. Mai 2018

Der Mai wird für mich als Liebhaber des Wasser des Lebens ein interessanter Monat. Es gibt einen neuen Whiskey und einen neuen Whisky. 

Zum einen erstmals eine Bob Dylan-Edition eines amerikanischen Whiskeys namens Heaven‘s Door. Nicht, dass Bob Dylan unter die Getränkeproduzenten gegangen ist, vielmehr hat er seinen Namen spendiert und wahrscheinlich dafür kräftig kassiert. Bob, was machst du eigentlich mit deiner Kohle? In der Werbung zu den Whiskeys gab es ein Dlyan-Zitat: „Wir wollten eine Kollektion von amerikanischen Whiskeys kreieren, die auf ihre eigene Art eine Story erzählen.“ Die New York Times hat die drei Getränke bereits probiert und ist voll des Lobes. Es gibt einen Tennessee Straight Bourbon Whiskey, einen Double Barrel Whiskey und einen Straight Rye Whiskey. Bestellungen hier.

Die Schmiedearbeiten um die Flaschen herum, stammt aus den Händen von Bob Dylan – irgendwas muss der Meister außer seinen Namen auch beisteuern. Nun, die Verzierungen sehen optisch ganz nett aus, aber Dylan sollte lieber bei der Musik blieben.

Ich bin skeptisch, ob mir das Ganze schmeckt, aber als Dylan-Fan muss ich mir je zwei Flaschen kaufen. Eine zum Genießen, eine zum Sammeln. US-Whiskey ist bisher nicht so mein Fall gewesen. Ich bin mir auch unsicher, was ich von der ganzen Aktion halten soll. Klar, als Dylan-Fan liebe ich den Musiker, aber Dylan hat sicherlich Whiskey-Erfahrung als Trinker und Konsument aber als Produzent? Ist dies nicht eher Geldschneiderei lieber Bob Dylan, um deine Fan-Base zu melken? Ich hatte kein Problem, als du unter die Maler gegangen bist, aber ich habe wohl ein Problem mit dem Getränkehändler Dylan. Aber ich lass mich als Fan überraschen und warte auf Ende Mai, wenn Heaven‘s Door an meine Tür klopft.

Glenmorangie Grand Vintage Malt 1989 

Zum anderen gibt es einen Whisky aus dem Hause Glenmorangie: Wer rund 600 Euro übrig hat, sollte diesen Whisky im Auge haben: Glenmorangie bringt den Grand Vintage Malt 1989 – der zweite Release der Bond House Kollektion No. 1. 

Komponiert aus erlesenen Fässern feinsten Single Malts ist Glenmorangie Grand Vintage Malt 1989 der zweite Release der exklusiven Bond House No. 1 Kollektion. Dieser reiche und komplexe Whisky vereint einige der letzten Batches, die im ehemaligen Brennhaus destilliert wurden, für wahre Fans ein Höhepunkt. Das alte Brennhaus war über ein Jahrhundert die Heimat der höchsten Brennblasen Schottlands. 27 Jahre reifte dieser Jahrgangs-Whisky teilweise in ehemaligen Côte-Rôtie Weinfässern.

Die Geschichte des Glenmorangie Grand Vintage 1989 beginnt im ehemaligen Brennhaus der Destillerie, so berichtet die Pressemitteilung: Zum Ende der 1980er Jahre stieg die Nachfrage nach dem prämierten Single Malt stark an, sodass dieses ehrwürdige Gebäude zu klein wurde. Im Jahr 1990 wurde deshalb das Warehouse No. 1, das ehemalige Zollfreilager aus dem 19. Jahrhundert, in das heutige Brennhaus umgebaut, um eine weitere Anzahl an Brennblasen zu beherbergen. Dieses Vermächtnis zelebriert Glenmorangie mit der Bond House No. 1 Kollektion, eine Reihe bedeutender Abfüllungen aus jener Zeit. Heutzutage zählt das Brennhaus von 1990, häufig auch als Glenmorangies „Hochland-Kathedrale“ benannt, zu den Schönsten in ganz Schottland. Doch die Ära des Vorgängers wird immer einen besonderen Platz in der Geschichte der Destillerie haben. Mit der kraftvollen Komplexität des zweiten Releases der Bondhouse No. 1 Kollektion ist der Glenmorangie Grand Vintage Malt 1989 ein Zeitzeugnis und letztes Erbe des früheren Brennhauses. Bestellungen hier.

Und wie schmeckt der Whisky? Es gibt eine interessante Verkostungsnotiz, die ich gerne hier veröffentlich: 

Glenmorangie Grand Vintage Malt 1989 ist mit 43,0 Volumenprozent Alkohol abgefüllt.

Farbe: Rehbraun

An der Nase: Äußerst vielschichtig mit Aromen getoasteter Marshmallows, Mandeln und einer duftenden Kopfnote von Vanille mit Weichtoffee. Noten von Bratäpfeln springen hervor mit roten Früchten, schwarzen Johannisbeeren und tropischen Früchten, gefolgt von frisch gebackenem Brot, Bienenwachs und einem Hauch Holzrauch.

Am Gaumen: Siruphaft, einem pfefferigen Gaumengefühl folgen reichhaltige, komplexe Noten von Bratapfel, butterweichem Toffee mit sanften Zitrus-Noten. Mit etwas Wasser weitere tropische Früchte, intensivere Zitrus-Noten wie von einer trockenen Clementinen-Zeste.

Im Nachhall: Noten von Orangenblüten verbinden sich mit Honig, einem Hauch Eukalyptusöl, süßem Anis und Leder in einem langen, kräftigen Nachhall mit klassischen Aromen von Holz und Eichenspänen.

Nun, 600 Euro kostet der Spaß und ich muss zugeben: Ich bin neugierig, hab aber noch nicht bestellt. 

Nacht der Fontänen startet am 2. Mai – Restkarten vorhanden

30. April 2018

Ihr wisst ja, dass ich mich ehrenamtlich für Aktion PiT Togohilfe Maisach engagiere, weil ich konkret unterstützen will. Jetzt führt der Verein am 2. Mai im Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld zum zweiten Mal die Nacht der Fontänen auf. Leider kann ich aus Arbeitsgründen nicht dabei sein, möchte euch die Veranstaltung aber sehr ans Herz legen. 

Im vergangenen Jahr war ich sehr von dem Zauber einer Wasserserenade beeindruckt. Ich habe ausführlich über das kulturelle Ereignis im Landkreis Fürstenfeldbruck gebloggt, zahlreiche Fotos geschossen und Filme gedreht. Bitte anschauen und genießen. 

Margret Kopp, die Vorsitzende der Togohilfe verspricht auch dieses Mal eine „Symbiose von Wasser, Licht, Tanz und Musik“. Mit dabei ist wieder das Ballettstudio Sinzinger aus Fürstenfeldbruck und Wateract von HS-Technik aus Olching, die für die Wasser- und Lichteffekte sorgen. Neu ist dieses Jahr die Dance Corporation aus meinem Wortort Maisach und die Blaskapelle Petershausen. Während im vergangenen Jahr die Musik des Puchheimer Streichorchesters manches Mal hinter dem Wasserspiel zurückgedrängt wurde, dürfte es bei den Klängen der Blaskapelle Petershausen kein Problem sein. 

Zudem gibt es zwei weitere Zuckerl am 2. Mai. Der Ruf der Maisacher Togohilfe in Togo ist überragend. „Unsere Anfrage, ob Miss Togo zu unserer Nacht der Fontänen am 2. Mai nach Fürstenfeld kommen kann, löste beim zuständigen Komitée große Freude aus“, berichtete Margret Kopp. Der sofortigen Zusage folgte jetzt noch ein zweites „Zuckerl: neben der amtierenden Miss 2017 Cornelia Dedevi Adomayakpo kommt auch die Miss 2016 Balbina Kokoe Alameida in den Landkreis Fürstenfeldbruck, um ihr Land bei der Benefizveranstaltung zugunsten ihrer Heimat zu repräsentieren. Sponsoren finanzieren den Aufenthalt für beide Miss Togo, damit der Erlös für die Hilfsprojekte der Togohilfe umso höher ausfallen kann. 

Karten gibt es an der Abendkasse und das Konzert beginnt um 19:30 Uhr – und ich hoffe für die Menschen in Togo, dass es ein Erfolg wird. 

Konzertkritik: Der Watzmann ruft – die Neuinszenierung

27. April 2018

Wenn die heiligen Zeilen ertönten „Wie schallt’s von der Höh‘?“ dann antwortet eine ganze Generation pflichtbewusst „Hollaröhdulliöh“  zurück. Ja, genau es ist das Ösi-Muscial Der Watzmann ruft. Ich hab mir die Neuinszenierung im Deutschen Theater in München angeschaut und war zum Teil entsetzt, was man aus meinem alten Berggeist Watzmann gemacht hat. 

Gespannt auf die Neuinszenierung von Der Watzmann ruft im Deutschen Theater München.

Gespannt auf die Neuinszenierung von Der Watzmann ruft im Deutschen Theater München.

„Ich steh bis zu den Waden in einer Kuhfladen Und zermalm auf der Alm einen Halm“ – das waren die Songtexte meiner Jugend, die ganz tief in meiner musikalischen DNA eingebrannt sind. Meine Gattin und ich wollten diesen Geist der Vergangenheit wieder spüren und obwohl Ambros nicht mehr von der Partie ist, hofften wir diesem Berggeist in das 21. Jahrhundert zu holen. Nun, meiner Frau hat es gefallen – mir nur teilweise.

Für mich ist die Überarbeitung des Klassikers eine Anreicherung von Flachwitzen. Warum muss ich das Alpen-Rock-Musical Watzmann modernisieren? Gut, ein paar neue Sprüche waren super, andere waren einfach nur flach. Die neuen Sprüche werden nicht Kult. „Heimat ist ein Ministerium“ – hahaha.

Der Bauer und sein Sohn

Der Bauer und sein Sohn

Für mich irritierend war der Nachfolger von Wolfgang Ambros, der begabte niederbayerische Sänger Mathias Kellner. Er übernimmt den Ambros Part mit dessen Band – der No. 1 vom Wienerwald, aber warum spricht der Niederbayer kein Niederbayerisch, wenn es schon kein Wienerisch ist. Ich will hier Dialekt hören und keine Hochsprache – und Mathias Kellner kann Dialekt, aber hier nicht auf der Bühne. Das tat meinen Ohren weh.

Die Gailtalerin hat mich wieder versöhnt.

Die Gailtalerin hat mich wieder versöhnt.

Als ich 198x die Schallplatte vom Watzmann als Schüler kaufte, lernte ich im Grunde mit meinen damaligen Freunden die Dialoge und Texte auswendig. Und so sprach ich die Dialoge der Bauern mit den Mägden mit, fieberte als der Berggeist den Sohn des Bauern (super Christoph Fälbl) rief und stolperte, wenn Regisseurin Brigitte Guggenbichler neue Dialoge und Phrasen in ihrer Neuinszenierung einfügte. Das Musical hat viele Höhepunkte, aber natürlich schunkelte das Publikum im Deutschen Theater mit als zum ersten Mal die Gailtalerin auftauchte. Links und rechts neben mir bewegte das Publikum die Lippen zu den legendären Lyriks: „Den Maunnern tuat’s den Kopf vadrah’n und schene Augen moch’n – Bis aussa gaunza gaunz damisch san die Sünd ist ausgebrochen –  Sie is a ganz a ausgschamte Dirn – Die Gailtalerin, die Gailtalerin –  Ja die Gailtalerin, die Gailtalerin, die Gailtalerin huliohh – die Gailtalerin, die Gailtalerin, die Gailtalerin ist wieder do.“ Mitsingen beim Lesen dieser Textzeilen ist erlaubt. Und gespielt wurde diese ausgschamte Dirn wunderbar von Klaus Eberhartinger, den vielen von als Frontmann der EVA bekannt ist. 

Bis 29. April ist der Watzmann noch im Deutschen Theater zu sehen und wer seine Jugend nochmals aufleben lassen will, der sollte sich ne Karte sichern. Aber Vorsicht: Die Neuinszenierung ist für mich als Kind der 80er nicht optimal gelungen (und zeitweise zu laut). 

Kritik: Bob Dylan in der Frankenhalle Nürnberg 2018

23. April 2018

Ich weiß selbst nicht mehr, das wievielte Konzert von Bob Dylan ich nun gesehen habe. Es waren viele. Ich habe gute und schlechte gesehen, das Konzert in der Nürnberger Frankenhalle am 22. April 2018 war auf jeden Fall eines der guten, der sehr guten sogar. 

Der jährliche Bob Dylan  für mich - dieses Mal in der Nürnberger Frankenhalle.

Der jährliche Bob Dylan für mich – dieses Mal in der Nürnberger Frankenhalle.

Bob Dylan war befand sich mal wieder auf seiner Never Ending Tour, machte in Nürnberg Station und ich war mal wieder dabei. Gerade Nürnberg und zwei Tage nach dem Geburtstag von Hitler. Hatte ich erwartet, dass er Statements zu den Zuständen in Deutschland abgibt? Natürlich nicht, Dylan sagte wie immer kein Word. 1978 wurde ihm auf der Bühne auf dem Zeppelinfeld bewusst, an welchem historischem Platz er sich befand. Ich sah ihn 1987 schlecht gelaunt mit Tom Petty und Kollegen in der Frankenhalle und nun wieder in der Frankenhalle. Und es war ein wundervoller Abend mit dem Song and Danceman. 

Tolle Bühne, tolle Atmosphäre und Bob Dylan in weißen Cowboystiefeln.

Tolle Bühne, tolle Atmosphäre und Bob Dylan in weißen Cowboystiefeln.

Und ich traf sie wieder die Dylanologen, die jede Interpretation von His Bobness kritisch würdigen. Und ja, ich bin auch so einer – und ich bin genervt von dem fränkischen Ehepaar neben mir, die eine Best of-Show hören wollten und ein typisches Dylan-Konzert bekam. Sie verstanden die Welt nicht mehr, obwohl sich die Übelkrähe Dylan alle Mühe gab. Er sang sich in unsere Herzen. 

Fans auf dem Weg zur Frankenhalle, in der Bob Dylan gastiert.

Fans auf dem Weg zur Frankenhalle, in der Bob Dylan gastiert.

Bob Dylan öffnete sein American Songbook, wobei er unendliche viele Songs in dieses Songbook eingetragen hatte. Dylan spielte einige seiner Klassiker, aber grundsätzlich in einer neuen Interpretation. Ich genoss die großen Meilensteine, die von seiner exzellenten Band interpretiert wurden. Oh Mann, war diese Begleitmannschaft gut. Jeder hatte seinen Platz und achtete auf die Weisungen des Meisters. Und wehe wenn sie losgelassen wird – dann rockt die biedere Frankenhalle. Kommandos an die Band kamen über kurze Handzeichen, oftmals reichte ein Blick, ein Nicken aus und die Band wusste, was der Meister will. Dylan selbst war in Bewegung. Der fast 77järhige wechselte zwischen Klavier und Standmikrophon hin und her. Keine Gitarre, kein Gepruste mit der Mundharmonika. Und er sah so cool aus, wenn er das Mikrophon in seinen Arm wiegte, fast zärtlich und den anderen Arm in die Hüfte gestemmt. Bob Dylan, du bist einfach eine coole Sau und wenn du die Songs aus dem American Songbook anstimmst, dann liegt dir das Publikum in der Frankenhalle zu Füßen. Hier wird vom Dylan-Publikum nicht mitgesungen wie bei den Klassikern, sondern hier wird ehrfürchtig gelauscht. Nobody sings Dylan like Dylan hieß es früher einmal. Jetzt muss es heißen: Nobody sings Sinatra like Dylan. 

Die Bühne selbst war spartanisch. Vorhang und Schweinwerfer, die mal reduziert, mal aufgeblendet für gute Atmosphäre sorgen. Keine Lightshow, kein Columbia Recording Artists – nein Bob Dylan legt auf Reduktion Wert. Die Show wird immer minimaler. Die Musiker sind in schwarze Anzüge gekleidet, nur Dylan setzt einen seltsamen Farbtupfer mit seinen weißen (!) Cowboystiefeln. Aber alles war in sich rund, in sich perfekt – und so wurde aus dem Abend Bob Dylan and his Band in der Frankenhalle Nürnberg ein perfekter Abend. Bis zum nächsten Mal Mr. Dylan.

Fehlanzeige – keine Tickets für Got7 für mich

19. April 2018
Um 16 Uhr begann der Kartenvorverkauf für Got7 und das System brach zusammen.

Um 16 Uhr begann der Kartenvorverkauf für Got7 und das System brach zusammen.

Es gibt Tage, an denen man verliert. Gestern war so ein Tag, der nicht so verlaufen ist, wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe trotz erheblicher Mühen keine Karten für das Deutschlandkonzert der südkoreanischen K-Pop-Band Got7 bekommen. Eine kleine, klitzekleine Chance besteht noch. 

Ich muss zugeben: Ich kenne Got7 nicht, aber dafür K2. K2 ist absoluter K-Pop-Fan. Bei uns zu Hause läut Musik von Bands wie BTS, G-Dragon, Exo und Got7 rund um die Uhr. Zu Jahresbeginn 2018 hatten die Südkoreaner angekündigt, dass sie auf Tour durch Europa gehen. Es gibt ein Konzert in Berlin am 8. Juni im Velodrom. Nachdem ich mit K2 bereits bei G-Dragon im Konzert war, wollten wir unbedingt wieder ein K-Pop-Konzert besuchen. 

Um 16 Uhr wurden gestern die Karten bei Eventim freigeschaltet. Die ganze Familie bemühte sich um Karten. Meine Frau und K2 saßen mit zwei MacBooks, zwei iPhones im Wohnzimmer, ich nutzte das iPhone – weil ich als Beifahrer auf der Autobahn. 

Mit vielen Geräten wurde versucht Karten für Got7 zu bekommen.

Mit vielen Geräten wurde versucht Karten für Got7 zu bekommen.

Ich denke, die Server von Eventim brachen unter dem Ansturm zusammen. Ins Velodrom passen 12.000 Zuschauer und ich hatte das Gefühl, die Karten waren ratz fatz weg. Immer wieder kamen wir durch, scheiterten aber bei der Warenkorb-Funktion. Das System brach ab. Die Tickets konnten nicht in den Warenkorb gelegt werden. Der Frust der Familie stieg von Minute zu Minute. Ganze vier Stunden glotzen wir in die Rechner, vergeblich. Wir bekamen keine Karten. K2 und ich waren restlos enttäuscht. Got7 wird wohl ohne uns stattfinden und das ist schade. 

Da sah es noch ganz gut aus ...

Da sah es noch ganz gut aus …

... doch Fehlanzeige.

… doch Fehlanzeige.

Blick zu eBay für Got7-Karten 

Also probierte ich als Papa noch eBay. Bei den Preisen musste ich schlucken. Ich habe über die Kleinanzeigen einen sympathischen Verkäufer seiner Tickets gefunden und Kontakt aufgenommen. Ich schilderte ihm meine Situation: Da Got7 an einem Freitag gastiert, könnten wir per Bahn von München nach Berlin fahren und das Konzert besuchen. Es fällt keine Schule aus. Die Freude von K2 wäre riesig. Ich nannte meinen Höchstbetrag, den ich für die Tickets ausgeben kann – meine Mutter legte sogar noch etwas drauf. In zwei Tagen will sich der eBay-Verkäufer melden. Ihm flattern Angebote ins Mailpostfach, die mich schlucken lassen. So viel Geld kann ich nicht bieten. Ich kann es dem Verkäufer nicht verdenken, wenn er das höchste Angebot annimmt und reich wird. Das ist Marktwirtschaft, auch wenn ich sie in diesem Fall nicht mag. Aber vielleicht hat er ein Einsehen oder jemand ließt mein Ersuchen: Ich brauche Karten für Got7. 

Keine Karten - Fehlanzeige.

Keine Karten – Fehlanzeige.

Star Wars in Concert – eine neue Hoffnung in München

2. April 2018
Die Leitmotive von John Williams sind einmalig.

Die Leitmotive von John Williams sind einmalig.

Mit dem Ertönen der 20th Century Fox-Fanfare begann die Zeitreise zurück in das Jahr 1977 als ich zum ersten Mal Krieg der Sterne im Kino gesehen hatte. Damals war ich Feuer und Flamme und genau dieses Gefühl kam wieder auf, als ich im Gasteig Star Wars – die neue Hoffnung mit Live Orchester genoss.
Es war das Weihnachtsgeschenk für K1 und wir hatten in der ersten Reihe direkt vor dem Dirigenten Ludwig Wickl und seinen Münchner Symphonikern Platz genommen, um die Show zu genießen. Immer wieder habe ich Krieg der Sterne – oder Star Wars IV wie er heute heißt – gesehen: Im Kino, auf Super 8, auf Video, auf DVD und auf Bluray, aber noch nie hatte ich den Streifen von George Lucas mit einem Live-Orchester gesehen. Es war ein Erlebnis für die Sinne. Und mir wurde bestätigt, was ich eigentlich schon wusste: John Williams ist ein Genie.

Für mich ist John Williams der wichtigste lebende Filmkomponist. Er war bereits vor Star Wars in den Olymp der Filmkomponisten eingezogen, aber durch die Musik aller regulären Star Wars-Filme I-VIII sicherte er sich einen Platz für die Ewigkeit. Williams ist ein Fan des großen Richard Wagner und dessen Leitmotive. Und als ich da auf meinem Klappsessel im Gasteig in der ersten Reihe saß, trafen mich diese bekannten Motive wieder mit voller Wucht. Es ist dann doch etwas anderes Musik von der Konserve zu hören oder live – noch dazu von so einen guten Orchester wie die Münchner Symphoniker. Die Hauptcharaktere erhalten ihr musikalisches Motiv und direkt vor dem Orchester wirkt alles nochmals intensiver und eindringlicher.

Es ist schon seltsam, wie sehr mich Star Wars die neue Hoffnung geprägt hat. Ich kann im Grunde die Dialoge des ganzen Films mitsprechen, was daran liegt, dass ich als Jugendlicher C 90-Audiokassetten mit einem illegalen Tonmitschnitt aus dem Kino von einem Freund hatte und diese Kassetten immer wieder abspielte, die die legendären Dialogen mir in Fleisch und Blut übergegangen sind. Allerdings geriet ich ins Stocken im Gasteig, denn es wurde nicht die Star Wars-Version von 1977 gezeigt, sondern die digital überarbeitete Version von 1997. Die Szenen mit Jabba the Hutt und Boba Fett vor dem Falken kamen ja erst später hinzu. Warum allerdings Greedo dort auftaucht, obwohl er Minuten vorher erschossen wurde, ist mir erst jetzt aufgefallen. Mit den meisten digitalen Effekte, die hinzu kamen, kann ich leben. Womit ich absolut nicht leben kann: Han Solo hat zuerst geschossen. Er hat Greedo gekillt und ich mag die weichgespülte neue Version von George Lucas nicht.

Und da ich gerade beim Meckern bin: Die Untertitel unter dem Film müssen nicht sein. Das lenkt nur vom Filmgenuss ab. In Star Wars gehen sowieso nur Fans und die kennen die Story um Luke und Leia. Was sollen also die bescheuerten Untertitel? Und wenn dann noch die Dialoge falsch übersetzt wurden, dann bekomm ich einen Anfall. Und wenn mal das Orchester lauter ist als die Dialoge – was soll’s? In das Konzert geht keiner hinein, der Star Wars noch nie gesehen hat. Es ist ja schließlich keine Kinovorführung, es ist eine Art Happening. Und genau so sehe ich das Event im Münchner Kulturtempel. Ich habe zig Personen in Star Wars T-Shirts gesehen. Die Kleidungsstücke stammen aus vielen Jahrzehnten und ihre Trägerinnen und Träger hüten sie wie Schätze. Auch K1 hat ein Star Wars T-Shirt mit dem Krümmelmonster-Aufdruck angezogen: „Come to the Dark Side – we have Cookies.“ Und so sah ich an diesem Abend Schriftzüge, Vaders, Jodas, Lichtschwerter, Logos – ich selbst trug dezent Manschettenknöpfe in Form des Rasenden Falken.

Das Happening wurde noch verstärkt als vor Beginn des Konzerts Darth Vader, Sturmtruppen und imperiale Offiziere aufgezogen sind. Es war Zeit für Selfies und freilich haben wir auch welche gemacht, wozu sitze ich denn in der ersten Reihe. Nach der Pause kamen die Herrschaften noch einmal für diejenigen, die es zu Beginn verschlafen hatten.
Sehr schön war auch der Aufzug der Truppe nach Abschluss des Konzerts. Als Zugabe spielte das Orchester nochmal den Main Titel und vor der Bühne postierten sich Vader und Co. Toller Humor und die Fans flippten aus. Genial wäre es noch gewesen, wenn Vader den Dirigenten Ludwig Wickl umarmt hätte, aber dazu kam es nicht. In der Pause konnte man vor einem großen Star Wars Banner im Foyer auch nochmals Fotos schießen und mit Glück Karten für den Konzert im Januar 2019 mit dem Imperium schlägt zurück gewinnen. Ich hatte leider versäumt mir den Hashtag zu notieren und daher haben K1 und ich uns in der Pause gleich Karten für 2019 gekauft, leider nicht mehr in der ersten sondern in der zehnten Reihe.

Fazit für mich: Es war ein besonderes Erlebnis und uns Fans hat es gefallen. Bitte mehr davon und im Januar 2019 bei Imperium schlägt zurück sind wir alle wieder mit von der Partie.