Posts Tagged ‘Eine neue Hoffnung’

Laserdisc Versionen von Krieg der Sterne – was ist die beste Ausgabe auf Laserdisc?

19. Mai 2020

Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Format Laserdisc? Zeitlich gesehen kam es nach der VHS-Videokassette und vor der Einführung der DVD. Es waren große silberne Scheiben in der Größe einer Langspielplatte – Player und Disks waren recht teuer und es war kein Massenmedium wie VHS oder DVD. Ich mochte damals Laserdisc, war von der Qualität hin und weg und kaufe mir noch heute immer wieder neue/alte Platten aus dieser Zeit, ich bin eben Retro. Im Moment besitze zwei Player, die sowohl NTSC- als auch PAL-Scheiben abspielen können.

Und als Star Wars-Fan der ersten Stunde war es mir natürlich auch wichtig, meine Star Wars-Filme auf Laserdisc anzuschauen. Im Laufe der Jahre kamen verschiedene Star Wars-Ausgaben zusammen und ich möchte hier einen kleinen Überblick geben, welche Ausgabe was beinhaltet. Eine subjektive Bewertung ist zudem mit dabei. Natürlich gibt es noch weitere Ausgaben, die ich aber (noch) nicht besitze.
Ich konzentriere mich mal auf den Teil IV der Saga. Die wichtigste Unterscheidung für mich bei Krieg der Sterne – a New Hope ist für mich: Es gibt die Originalaufnahmen von damals und es gibt die späteren von George Lucas digital überarbeitete Aufnahmen. Da ich 1977 Krieg der Sterne im Kino noch gesehen habe, bin ich ein Fan der alten Version. Neben allerlei digitalen Firlefanz gibt es für mich ein wesentliches Unterscheidungskritierium: Han Solo hat zuerst geschossen, eiskalt und kaltblütig. In Wahrheit hat Han als einziger geschossen und den seinen Rivalen dahingerafft. Sieht so ein Held der späteren Rebellion aus?

In der neuen Version ab 1997 hat Georg Lucas den rodianischen Kopfgeldjäger Greedo zuerst ziehen und schießen lassen und Han reagiert in Notwehr. Na, na, an – das ist Geschichtsfälschung, Herr Lucas. Zudem gibt es allerhand digitale Effekte in den Versionen ab 1997.
In meiner VHS-Videokassetten-Version habe ich noch die alte Originalfassung. Dann kam das neue Medium Laserdisc auf den Markt und damit gibt es im Laufe der Zeit verschiedene Versionen von Star Wars IV – Krieg der Sterne – eine neue Hoffnung.

Die für mich schönste Ausgabe ist diese deutsche PAL-THX-Ausgabe aus dem Jahre 1995. Die Aufnahmen sind im CAV-Format und es ist eine Doppel-Laserdisc mit vier beschriebenen Seiten. Hier ist Han Solo der eiskalte Killer, wie ich ihn kenne. In der gleichen Aufmachung erschienen als Doppel-Laserdisc auch das Imperium schlägt zurück und Rückkehr der Jedi-Ritter.

Sehr imposant ist die fette Box Star Wars Trilogy the definitive Collection aus dem Jahre 1993. Die Discs sind im NTSC-Format und a new Hope umfasst drei Discs mit insgesamt sechs Seiten im CAV-Format. Auch hier haben wir die ursprünglichen Filme mit Solo als Killer. Han hat als erster geschossen. Der wunderbaren Box liegt ein Booklet und ein umfangreiches Making-of-Buch bei.

Nun folgt die goldene deutsche PAL-Ausgabe von 1997 Krieg der Sterne Trilogie. Im THX-Sound aber CVL-Format umfasst der Film nur eine Disc mit zwei bespielten Seiten. Hier verteidigt sich Solo nach der digitalen Umgestaltung von George Lucas.


Den Abschluss macht die englische NTSC-Ausgabe Star Wars Trilogy Box aus dem Jahre 1997. Das bedeutet, es ist eine digitale Überarbeitung. A New Hope umfasst zwei Disc mit drei bespielten Seiten als CLV.

Dann werde ich mal Ausschau nach weiteren Versionen halten. Für seriöse Vorschläge bin ich immer zu haben.

Star Wars in Concert – eine neue Hoffnung in München

2. April 2018
Die Leitmotive von John Williams sind einmalig.

Die Leitmotive von John Williams sind einmalig.

Mit dem Ertönen der 20th Century Fox-Fanfare begann die Zeitreise zurück in das Jahr 1977 als ich zum ersten Mal Krieg der Sterne im Kino gesehen hatte. Damals war ich Feuer und Flamme und genau dieses Gefühl kam wieder auf, als ich im Gasteig Star Wars – die neue Hoffnung mit Live Orchester genoss.
Es war das Weihnachtsgeschenk für K1 und wir hatten in der ersten Reihe direkt vor dem Dirigenten Ludwig Wickl und seinen Münchner Symphonikern Platz genommen, um die Show zu genießen. Immer wieder habe ich Krieg der Sterne – oder Star Wars IV wie er heute heißt – gesehen: Im Kino, auf Super 8, auf Video, auf DVD und auf Bluray, aber noch nie hatte ich den Streifen von George Lucas mit einem Live-Orchester gesehen. Es war ein Erlebnis für die Sinne. Und mir wurde bestätigt, was ich eigentlich schon wusste: John Williams ist ein Genie.

Für mich ist John Williams der wichtigste lebende Filmkomponist. Er war bereits vor Star Wars in den Olymp der Filmkomponisten eingezogen, aber durch die Musik aller regulären Star Wars-Filme I-VIII sicherte er sich einen Platz für die Ewigkeit. Williams ist ein Fan des großen Richard Wagner und dessen Leitmotive. Und als ich da auf meinem Klappsessel im Gasteig in der ersten Reihe saß, trafen mich diese bekannten Motive wieder mit voller Wucht. Es ist dann doch etwas anderes Musik von der Konserve zu hören oder live – noch dazu von so einen guten Orchester wie die Münchner Symphoniker. Die Hauptcharaktere erhalten ihr musikalisches Motiv und direkt vor dem Orchester wirkt alles nochmals intensiver und eindringlicher.

Es ist schon seltsam, wie sehr mich Star Wars die neue Hoffnung geprägt hat. Ich kann im Grunde die Dialoge des ganzen Films mitsprechen, was daran liegt, dass ich als Jugendlicher C 90-Audiokassetten mit einem illegalen Tonmitschnitt aus dem Kino von einem Freund hatte und diese Kassetten immer wieder abspielte, die die legendären Dialogen mir in Fleisch und Blut übergegangen sind. Allerdings geriet ich ins Stocken im Gasteig, denn es wurde nicht die Star Wars-Version von 1977 gezeigt, sondern die digital überarbeitete Version von 1997. Die Szenen mit Jabba the Hutt und Boba Fett vor dem Falken kamen ja erst später hinzu. Warum allerdings Greedo dort auftaucht, obwohl er Minuten vorher erschossen wurde, ist mir erst jetzt aufgefallen. Mit den meisten digitalen Effekte, die hinzu kamen, kann ich leben. Womit ich absolut nicht leben kann: Han Solo hat zuerst geschossen. Er hat Greedo gekillt und ich mag die weichgespülte neue Version von George Lucas nicht.

Und da ich gerade beim Meckern bin: Die Untertitel unter dem Film müssen nicht sein. Das lenkt nur vom Filmgenuss ab. In Star Wars gehen sowieso nur Fans und die kennen die Story um Luke und Leia. Was sollen also die bescheuerten Untertitel? Und wenn dann noch die Dialoge falsch übersetzt wurden, dann bekomm ich einen Anfall. Und wenn mal das Orchester lauter ist als die Dialoge – was soll’s? In das Konzert geht keiner hinein, der Star Wars noch nie gesehen hat. Es ist ja schließlich keine Kinovorführung, es ist eine Art Happening. Und genau so sehe ich das Event im Münchner Kulturtempel. Ich habe zig Personen in Star Wars T-Shirts gesehen. Die Kleidungsstücke stammen aus vielen Jahrzehnten und ihre Trägerinnen und Träger hüten sie wie Schätze. Auch K1 hat ein Star Wars T-Shirt mit dem Krümmelmonster-Aufdruck angezogen: „Come to the Dark Side – we have Cookies.“ Und so sah ich an diesem Abend Schriftzüge, Vaders, Jodas, Lichtschwerter, Logos – ich selbst trug dezent Manschettenknöpfe in Form des Rasenden Falken.

Das Happening wurde noch verstärkt als vor Beginn des Konzerts Darth Vader, Sturmtruppen und imperiale Offiziere aufgezogen sind. Es war Zeit für Selfies und freilich haben wir auch welche gemacht, wozu sitze ich denn in der ersten Reihe. Nach der Pause kamen die Herrschaften noch einmal für diejenigen, die es zu Beginn verschlafen hatten.
Sehr schön war auch der Aufzug der Truppe nach Abschluss des Konzerts. Als Zugabe spielte das Orchester nochmal den Main Titel und vor der Bühne postierten sich Vader und Co. Toller Humor und die Fans flippten aus. Genial wäre es noch gewesen, wenn Vader den Dirigenten Ludwig Wickl umarmt hätte, aber dazu kam es nicht. In der Pause konnte man vor einem großen Star Wars Banner im Foyer auch nochmals Fotos schießen und mit Glück Karten für den Konzert im Januar 2019 mit dem Imperium schlägt zurück gewinnen. Ich hatte leider versäumt mir den Hashtag zu notieren und daher haben K1 und ich uns in der Pause gleich Karten für 2019 gekauft, leider nicht mehr in der ersten sondern in der zehnten Reihe.

Fazit für mich: Es war ein besonderes Erlebnis und uns Fans hat es gefallen. Bitte mehr davon und im Januar 2019 bei Imperium schlägt zurück sind wir alle wieder mit von der Partie.

Der Inhalt von Star Wars: Complete Saga I-V auf Blu ray

9. August 2011

Ich bin krank. Ich habe das Star Wars-Fieber und es kann eigentlich nur geheilt werden, wenn ich am 16. September die Star Wars: The Complete Saga I-VI auf Blu ray in den Händen halte. Ich werde mich mit dem Sohn ins Wohnzimmer einschließen und dann in einem Rutsch die Filme meiner Jugend an eine neue Generation weitergeben.

In Foren und Blogs wird schon eifrig diskutiert, wie die neuen Filme sein werden. Mein geheimster Wunsch: Ich hätte gerne die erste Fassung von Krieg der Sterne auch als Bonus auf einer Blu ray. Die Fassung ohne digitalen Zusatzeffekten und in der Han Solo noch ein Killer war, als er in der Kneipe in Mos Eisley als erstes seine Knarre gegen den Kopfgeldjäger zog. Aber das wird es wohl in dieser Version der Blu ray-Ausgabe nicht geben.

Was erwartet uns denn am 16. September im Einzelnen? Zunächst vom Klang ein 5.1 DTS-HD Master Audio in der deutschen Fassung und 6.1 DTS in der englischen Originalfassung, so dass Laserschwerter und Raumgleiter noch authentischer durch das Wohnzimmer rauschen. Ich freue mich auf mehr als 40 Stunden Bonusmaterial aus dem „Star Wars“-Universum, besonders das niemals zuvor gesehenes Material aus den Lucasfilm-Archiven. Von Leuten von ILM habe ich gehört, dass noch schönes Material für Fans vorrätig sei.

Ich habe mir mal die Box näher angeschaut. Was gibt es alles?

Disc Eins – „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“

Audiokommentar von George Lucas, Rick McCallum, Ben Burtt, Rob Coleman, John Knoll, Dennis Muren und Scott Squires (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Zwei – „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“

Audiokommentar mit George Lucas, Rick McCallum, Ben Burtt, Rob Coleman, Pablo Helman, John Knoll und Ben Snow (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Drei – „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“

Audiokommentar mit George Lucas, Rick McCallum, Rob Coleman, John Knoll und Roger Guyett (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Vier – „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“

Audiokommentar mit George Lucas, Carrie Fisher, Ben Burtt und Dennis Muren (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Fünf – „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“

Audiokommentar mit George Lucas, Irvin Kershner, Carrie Fisher, Ben Burtt und Dennis Muren (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Sechs – „Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“

Audiokommentar mit George Lucas, Carrie Fisher, Ben Burtt und Dennis Muren (OmU), Audiokommentar aus Interviews mit Schauspielern und Filmcrew (OmU)

Disc Sieben (Neu!) – Star Wars Archiv: Episoden I-III

Entfallene und erweiterte Szenen; Interaktive Sammlung mit Requisiten, Modellfiguren und Kostümen; Konzeptzeichnungen; zusätzliche Interviews mit Schauspielern und Filmcrew; einen Rundgang durch die Lucasfilm Archive und vieles mehr

Disc Acht (Neu!) – Star Wars Archiv: Episoden IV-VI

Entfallene und erweiterte Szenen; Interaktive Sammlung mit Requisiten, Modellfiguren und Kostümen; Konzeptzeichnungen; zusätzliche Interviews mit Schauspielern und Filmcrew; einen Rundgang durch die Lucasfilm Archive und vieles mehr

Disc Neun – Die Star Wars Dokumentationen

Neu! Sternenkrieger gesucht (2007, Farbe, ca. 84 Minuten) – Manche „Star Wars“-Fans möchten Action Figuren sammeln… diese Fans möchten Action Figuren sein! Ein Tribut an die 501st Legion, eine weltweite Organisation von „Star Wars“ Kostüm-Fans. Diese aufschlussreiche Dokumentation zeigt wie der Super-Fanklub die Filme durch seinen ehrenamtlichen und wohltätigen Einsatz bei Benefizveranstaltungen und bei sehr prominenten und besonderen Events auf der ganzen Welt unterstützt.

Neu! 30 Jahre „Das Imperium schlägt zurück“: Ein Gespräch mit den Schöpfern (2010, Farbe, ca. 25 Minuten) – George Lucas, Irvin Kershner, Lawrence Kasdan und John Williams schauen zurück auf die Dreharbeiten von „Das Imperium schlägt zurück“. Diese in die Tiefe gehende Retrospektive von Lucasfilm wurde anlässlich des 30. Jahrestages des Films produziert. Die Macher diskutieren und erinnern sich an einen der beliebtesten Filme aller Zeiten.

Neu! Star Wars Parodien (2011, Farbe, ca. 91 Minuten) – Möge die Satire mit dir sein! Über die Jahre wurde eine urkomische Sammlung von „Star Wars“ Parodien geschaffen, inklusive ausgefallener Clips aus „Family Guy“, „Die Simpsons“, „How I Met your Mother“ und viele mehr. Auf keinen Fall zu verpassen – „Weird Al“ Yankovics einzigartiges Musikvideo-Hommage an „Die dunkle Bedrohung“. Leider fehlt die schwäbische Star Wars-Version über virales Marketing, die hierzulande sehr berühmt ist.

Die Entstehung von „Star Wars – Krieg der Sterne“ (1977, Farbe, ca. 49 Minuten) – In diesem Making-Of präsentieren C-3PO und R2-D2, wie der erste „Star Wars“ Film damals unter dem Titel „Krieg der Sterne“ auf die Leinwand kam. Inklusive Interviews mit George Lucas und Auftritten von Mark Hamill, Harrison Ford und Carrie Fisher.

Die Spezialeffekte aus „Das Imperium schlägt zurück“ (1980, Farbe, ca. 48 Minuten) – Die Geheimnisse des Filmemachens in einer weit, weit entfernten Galaxis. Präsentiert von Mark Hamill gibt diese enthüllende Dokumentation einen Einblick in die Spezialeffekte, die George Lucas Vision für „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ und „Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ Realität werden ließen.

Die Kreaturen aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983, Farbe, ca. 48 Minuten) – Ein Blick auf die Kostümgestaltung, bei dem Produktionsmaterial aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ mit Ausschnitten aus klassischen Monsterfilmen vermischt wird. So wird ausführlich erkundet, welche akribischen Methoden George Lucas benutzte, um diese Kreaturen und Charaktere zu erschaffen. Präsentiert und erzählt von Carrie Fisher und Billie Dee Williams.

„Star Wars – Special Edition“: Entstehung der Taurücken-Szene (1997, Farbe, ca. 26 Minuten) – Die Spezialeffekte von „Star Wars“ wurden zwei Jahrzehnte später noch spezieller. George Lucas zeigt wie sein Team die original Taurücken-Kreaturen (Dewbacks) von unbeweglichen Gummifiguren (im Original von 1977) für die „Star Wars“ 1997 Special Edition in scheinbar lebende, atmende Kreaturen verwandelte.

Star Wars Technik: Fiktion & Wirklichkeit (2007, Farbe, ca. 46 Minuten) – Auf Entdeckungsreise in die technischen Aspekte der „Star Wars“ Fahrzeuge, Waffen und Geräte. Führende Wissenschaftler in den Feldern Physik, Prothesen, Laser, Maschinenbau und Astronomie geben Auskunft über die Plausibilität der „Star Wars“ Technologie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft.

Spieletipps: Die Lego Video Games

2. Oktober 2009

Ich habe im jüngsten Urlaub die Lego Video Games „Star Wars“, „Indiana Jones“ und „Batman“ durchgespielt und es hat einfach Spaß gemacht. Dabei kam die PSP, Nintendo DS und die PS3 zum Einsatz an der Spielefront.

Obwohl das Spielprinzip in allen drei Spielen das Gleiche ist, wurden die Games nie langweilig. Dabei muss ich gestehen, ich bin sowohl ein Fan der bunten Steine aus Dänemark, als auch ein Fan der genannten Filme. Ich bin mit Lego aufgewachsen und hab ganze Welten aus Plastiksteinen gebaut. Ebenso war es mit den Filmen, wobei die natürlich auch die Comics von Batman aus dem Ehapa-Verlag als Kind verschlang. Die Comics von Frank Miller entdeckte ich erst viel, viel später.

Dennoch gibt es Abstufungen bei den Lego-Games: Star Wars“ und „Indiana Jones“ orientieren sich an den Drehbüchern der Filme, wobei der Dreiteiler „Eine neue Hoffnung“, „Das Imperium schlägt zurück“ und die „Rückkehr der Jedi-Ritter“ für mich am besten umgesetzt wurde. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Geschichten um Luke Skywalker, Darth Vader und Han Solo mir in Fleisch und Blut übergangenen sind. Die neuen Verfilmungen, die ja zeitlich und inhaltlich vor diesen drei Teilen liegen, haben mich emotional nicht so berührt. Bei „Indiana Jones“ ist es ebenso, wobei die Lego-Version die ersten drei Teile umfasst.

Etwas enttäuschend ist die Lego-Version von Batman. Dabei liegt es nicht an dem dunklen Rächer über Gotham City, sondern vielmehr an der Geschichte des Spiels. Hier haben sich die Macher nicht an die Originaldrehbücher gehalten, sondern haben eigene Geschichten mit den Schurken wie Joker oder Two Face entwickelt. Hier merkt man dann aber auch die Schwäche von Videogames: Die Story ist zu dünn. Es reicht eben nicht, nur ein paar bekannte Helden zu nehmen und sie in ein Spiel zu packen.