Der 10. und 11. Oktober ist für mich ein wichtiger Termin. Dann findet in der NürnbergMesse die HAARE 2010 statt. Das ist das wichtigste Friseurereignis des Jahres für Deutschland, zumindest aber für Bayern. Im vergangenen Jahr kamen über 14000 Besucher zur Veranstaltung, dieses Mal sollen es noch ein paar mehr werden. S
chließlich feiern die Veranstalter dieses Jahr das 20. Jubiläum am Standort Nürnberg: 20 Jahre bayerische Meisterschaft der Friseure in Nürnberg – das ist schon eine reife Leistung. Da ich die PR für die HAARE 2010 von Seiten der Wettbewerbe mache, haben wir uns was Besonderes ausgedacht, um die Besucher im Vorfeld noch besser zu informieren. Wir setzen dieses Jahr voll auf Bewegtbild. Dazu sind wir derzeit in ganz Bayern unterwegs und holen Statements von verschiedenen ehemaligen bayerischen Meistern ein. Sie erzählen in kurzen Videointerviews von ihren Erfolgen, von ihren Trainingsvorbereitungen und geben ein ehrliches Feedback zu den Veranstaltungen. Die Musik stammt übrigens von Dosch Design.
Mich freut es zu sehen, wie natürlich und ehrlich die ehemaligen bayerischen Meister vor der Kamera sind. Da merkt man das jahrelange Frisieren auf Showbühnen an. Hier begegne ich Persönlichkeiten, die allerhand aus ihrem Leben gemacht haben. Sechs Videos habe ich schon abgedreht, weitere werden folgen. Bisher sind folgende Interviews im Kasten: Christiane Schießer, Daniela Kehm, Carina Kehm, Helmut Eisele, Matthias Scharf und Hans-Knut Thoma. Die Videos werden auf der neuen Blogwebsite des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks veröffentlicht und auch auf der offiziellen Website der HAARE 2010. Und die Videos sind natürlich auch auf meinem Kanal bei YouTube zu finden. Gleichzeitig gibt es Pressemitteilungen für die Fachpresse und die lokalen Medien.
Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil: EVOKE Mio von PURE
Muttertag wird am 7. Mai kommen und die ewig gleiche Frage wird gestellt: Was soll ich bloß schenken? Wie wäre es denn mit den Radios von PURE? Sie sehen stylisch aus und ich kann auch den iPod anschließen. Radio alleine ist keine Option mehr, die Zeiten sind vorbei. Entweder läuft bei mir ein Nachrichtenkanal oder die Kiste ist aus. Das Gedudel, das mir ein DJ oder Formatcomputer andrehen will, ist mir egal. Allerdings, hier kommt die Statistik: Frauen hören in Deutschland durchschnittlich gut drei Stunden Radio am Tag – nun meine Frau und meine Mutter gehören nicht dazu. Egal, die drei neuen Teile von PURE sehen stark aus.
ONE Mini: Der kleine Begleiter
Klein und handlich passt dieses Gerät problemlos in jede Strandtasche oder in den Picknickkorb. Nicht größer als ein Filofax besticht das ONE Mini zudem durch einen zahlbaren Preis von 70 Euro. Die Klangqualität ist ungeachtet des Miniformats laut Hersteller hervorragend, also eine Art Ghettoblaster für den Strand. Über einen Zusatzeingang kann das ONE Mini auch als Lautsprecher für einen iPod verwendet werden. Das kleine Radio ist einfach zu bedienen, bietet 16 Senderspeicherplätze, und mit textSCAN kann der Hörer den digitalen Lauftext zurückspulen und sich so Liedernamen, Weblinks oder andere vom Sender zur Verfügung gestellte Informationen notieren. Damit der Krach nicht zu laut wird, gibt es auch einen Kopfhöreranschluss.
EVOKE Mio: What a Look!
Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil. Hier greift PURE den Look der 50er-Jahre wieder auf. Das Kofferradio ist mit Glatt- und Wildleder überzogen und in den ungewöhnlichen Farben Chili, Candy, Chocolate, Nachtschwarz oder Moosgrün erhältlich. Das EVOKE Mio ist ein klassisches, einfach zu bedienendes Radio, das neben einem Anschluss für den iPod, ein UKW-Empfangsmodul mit RDS, ein bestechend schönes OLED-Display mit automatischer Helligkeitsregelung, Weckfunktion und einen USB-Anschluss für künftige Produktupgrades bietet. Dank seines integrierten Akkusystems ChargePAK spart das Designwunder außerdem Batterie und sorgt auch unterwegs für guten Sound. Zudem ist das EVOKE Mio ein netter Hingucker in Küche und Co. und darüber hinaus noch praktisch: Es besitzt einen Küchen-Timer, kostet allerdings aber auch 220 Euro.
VERONA: Luxuriöses Design, kraftvoller Klang
VERONA ist das richtig fette Muttertagsgeschenk: Das in zwei Gehäusevarianten erhältliche Gerät bietet wahren Luxus und passt perfekt zu jeder modernen und klassischen Wohnungseinrichtung. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem verchromtem Aluminium und ist wahlweise mit echtem Walnussfurnier oder im schwarz glänzenden Pianolack erhältlich. Außerdem verfügt das VERONA über ein eindrucksvolles OLED-Display, das sich aus jedem Blickwinkel perfekt ablesen lässt sowie besonders benutzerfreundliche Bedienknöpfe auf der Oberseite. Zudem bekommt Mutter mit VERONA wahrlich etwas auf die Ohren, denn es besticht durch einen kraftvollen Klang dank der Clearsound-Technologie von PURE.
Auch dieses Digitalradio zum Preis von 250 Euro bietet zahlreiche Features wie einen iPod/MP3-Player-Eingang, ReVuTM zum Anhalten und Zurückspulen des laufenden DAB-Programms, textSCANTM zum Anhalten und Steuern von Lauftext und Intellitext zum Zugriff auf gespeicherte Radio-Lauftexte. Weitere Funktionen sind ein Lichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung, ein benutzerfreundlicher Ton- oder Radioalarm und Sleep Timer, ein Küchenwecker, 50 DAB- sowie 50 UKW-Speicherplätze, einstellbare Bässe und Höhen und last but not least eine USB-Upgrade-Möglichkeit. Ob Muttern so etwas will
Es ist schön zu sehen, dass man nicht falsch liegt. Nachdem der Kurzfilm „They Will Come to Town” von Thilo Ewers beim animago AWARD super abgeschnitten hat, erhielt der Streifen jetzt einen begehrten VES Award der renommierten Visual Effects Society in LA. Damit ist Ewers in prominenter Runde: Zu den weiteren Preisträgern zählten Oscar-Gewinner James Cameron , der den VES Lifetime Achievement Award erhielt, und Ed Catmull, Präsident der Walt Disney und Pixar Animation Studios, der den George Méliès Award für Pionierarbeit erhielt.
Ewers begann sein preisgekröntes Projekt, bei dem er sich von einem Foto der Brooklyn Bridge inspirieren ließ, indem er der Aufnahme mithilfe einiger Schattierungen eine größere Tiefenwirkung verlieh. Dabei wollte er es aber nicht belassen, da er die Absicht verfolgte, eine tiefgründigere Botschaft zu verbreiten. Mithilfe der Software Autodesk Maya für 3D-Modellierung, Animation, visuelle Effekte und Compositing machte sich Ewers an die Arbeit und gestaltete ein Projekt mit größerem Tiefgang rund um die Themen Umwelt und globale Erwärmung. Ewers lernte von einem Kommilitonen, wie Maya in der Praxis eingesetzt wird, während er an seinem Projekt weiterarbeitete. Ewers absolvierte ein Studium an der Filmakademie im baden-württembergischen Ludwigsburg (Deutschland) und arbeitet mittlerweile bei Pixomondo in Santa Monica iin Kalifornien.
Die Visual Effects Society ist eine professionelle Gruppierung, die aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht und sich dem Ziel verschrieben hat, die Künste, die Wissenschaften und die praktische Anwendung visueller Effekte zu fördern und dabei die höchsten Standards und Verfahrensweisen der Visual-Effects-Branche aufrecht zu erhalten. Die VES ist die einzige offizielle Organisation der Unterhaltungsbranche, die Fachleute aus dem erweiterten Kreis des Visual-Effects-Bereichs, darunter künstlerische Leiter, Künstler, Produzenten, Entwickler von Technologien, Ausbilder sowie Führungskräfte aus Produktionsstudios, als Berufsgruppe vertritt.
„Diese Auszeichnung ist eine riesige Ehre“, sagte Ewers. „Die Umsetzung dieses Projekts bot mir die Möglichkeit, meine Fähigkeiten zu verbessern und dabei zu lernen, wertvolle technologische Neuerungen zielgerichtet einzusetzen. Gleichzeitig konnte ich die Filmproduktion aus nächster Nähe erleben. Bei meinem weiteren beruflichen Werdegang werde ich mich dem Ziel verschreiben, Filme zu produzieren, die nicht nur technologische Grenzen überschreiten, sondern auch eine tiefere Bedeutung haben. Ich wünsche mir, dass die Filme, an denen ich arbeite, eine besondere Wirkung auf den Zuschauer haben, um sie auf diese Weise inspirieren zu können.”
Stolz ist aber auch Autodesk, mit deren zugekaufter Software Maya das Projekt gestaltet wurde. Im Rahmen seiner Bemühungen, Studenten zu inspirieren und mit den nötigen Hilfsmitteln auszustatten, um bei der Realisierung von Filmprojekten ihre selbst gesteckten Ziele sogar übertreffen zu können, trat Autodesk als Sponsor in der Kategorie „Hervorragende visuelle Effekte in einem Studentenprojekt“ der zweiten jährlichen Preisverleihung der Visual Effects Society auf. Autodesk agierte als Sponsor dieses jährlichen Wettbewerbs, um Studenten mit der passenden Software auszustatten und ihnen die nötige praktische Erfahrung zu bieten, damit ihre weitere Laufbahn auch tatsächlich von Erfolg gekrönt ist.
Mal sehen, ob Autodesk beim diesjährigen animago AWARD als Sponsor wieder mit dabei ist. Im vergangenen Jahr war unter anderem Maxon mit Cinema 4D einer der Sponsoren des wichtigsten europäischen Animationspreises.
Autodesk bietet Studenten und Bildungseinrichtungen die nötigen Hilfsmittel und Ressourcen für eine fachliche Ausbildung und eine umfassende Vorbereitung auf ihre weitere berufliche Laufbahn. Autodesks Online Education Community, die aus mehr als einer Million Mitgliedern besteht, bietet Studenten und Professoren Zugang zu kostenloser Software, Autodesk MasterClasses und Ressourcen. Darüber hinaus existiert ein Lizenzprogramm für Studenten, an dem auch Ewers teilnahm und so seine eigene Version von Maya erhielt.
Im touristisch erschlossenen Bayern gibt es eine spezielle Wirtshauskultur für Touristen, die eine original bayerische Lebensart unter weiß blauem Himmel erleben wollen. Da gibt es Bauernbühnen, Haxnessen, Trachtenschauen, Musikabende mit so genannter Volksmusik (eigentlich eher volkstümliche Musik), Jodeln und vieles mehr. Die Veranstaltungen finden ihr Zielpublikum – und ich gehöre nicht dazu. Aber seit kurzem passiert etwas an der weiß-blauen-Unterhaltungsfront: Die Wii zieht in die Wirtshäuser ein.
Vor kurzem besuchte ich meine Eltern im Urlaub und wir gingen zum Essen in den Haslinger Hof. Das ist bayerische Erlebnisgastronomie für Touristenbusse. Und es gibt natürlich auch eine Bar in diesem Haslinger Hof, genannt LandBar. Und hier gibt es einmal im Monat eine Wii-Nacht. Ausprobieren, mitspielen und Spaß haben lautet das Motto und damit hat Nintendo die Nase vorn. Nintendo holt ein neues Publikum zum Gamen ab, die sich nicht vor eine XBox 360 oder Playstation 3 setzen würden. Die Wii sucht sich eine neue Zielgruppe durch solche Aktionen. Der Hersteller geht geschickt raus in die Region, in meinem Beispiel ins tiefe Bayern. Das sind Marketingaktionen, die ankommen.
Die klassischen Gamer sind hier nicht vor Ort, die treiben sich in Clans in ihren Lokalen herum. Eine neue Zielgruppe der Rentner oder Familien, eben ideale Casual Gamer, sind in den bayerischen Wirtshäusern zu finden. Ich finde die Idee hervorragend und der Abkauf der Wii gibt diesem Vorhaben recht. Wer hat ähnliche Aktionen beoachtet?
Meine Tierklinik ist derzeit das Liebingsspiel des Sohns.
Mein Sohn fährt voll auf Nintendo ab. Während sein alter Herr eher bei der Playstation 3 zu finden ist, liebt mein kleiner Mann seine Nintendo DS und neuerdings die Wii. Bei einem Besuch in Wiesbaden habe ich von meinem Kollegen Robert Mayer von der 3D-Schmiede weltenbauer das Spiel „Meine Tierklink“ geschenkt bekommen. Nochmals auf diesem Wege dafür vielen Dank. Robert Mayer und sein Team waren für die Portierung des PC-Spiels auf die Wii zuständig. Die Produktionszeit dauerte acht Monate und ich muss sagen: Robert, der Zielgruppe gefällt es super. Ihr habt ganze Arbeit geleistet. Eingesetzt wurden von den vier 3D-Grafikern und sechs Programmierern Unity 3D, Maya und Photoshop. Meine Tierklinik ist heute das absolute Lieblingsspiel meines Sohns und läuft über Ostern die ganze Zeit.
Als „Meine Tierklinik“ 2006 als PC-Game in die Regale gestapelt wurde, konnte noch niemand den Erfolg der Tiersimulation und ihrer exotischen Nachfolger erahnen. Mit dem Kindersoftwarepreis TOMMI und dem Comenius Award begann noch im Erscheinungsjahr eine Serie von Erfolgen. Schon 2007 wurde Teil 2 ausgezeichnet: „Meine Tierklinik in Afrika“ erhielt die GIGA-Maus für das beste Konsolenspiel sowie den 2. Platz des Kindersoftwarepreises TOMMI.
„Meine Tierklinik“ überzeugt nicht nur durch ein nettes Look & Feel und immer neue kuschelige Vierbeiner, sondern vor allem durch ein echtes Plus an Wissen & Seriosität. Top-Tiere vom Sohn sind Hasen und Hunde und ab und zu ein Pferd.
Auch in der Neuauflage für die Wii und DS besticht das Original durch eine detailreiche 3D-Grafik, zahlreiche Handlungsmöglichkeiten und nette Vierbeiner. Wie gewohnt müssen putzige Patienten von der einfühlsamen Tierärztin untersucht und nach sorgfältiger Diagnose behandelt, gepflegt und versorgt werden. Selbstverständlich tragen auch regelmäßige Streicheleinheiten und Spiele zur Genesung der kranken Hunde, Katzen, Hasen, Minischweine und Pferde bei.
Aber zum ‚Traumberuf Tierärztin‘ gehört auch eine wirtschaftliche Seite: Wie unterhält man eine eigene Klinik? Wie legt man verdientes Geld am Besten an? Da hat der Sohnemann noch Nachholbedaf: Er kauft in erster Linie Windräder und weniger Praxisinventar. Er entscheidet sich nicht für die wissenschaftliche Fachliteratur und auch nicht für neue medizinische Geräte. Unter realistischen wirtschaftlichen Bedingungen übt die angehende Tierärztin verantwortungsbewusstes Haushalten und den überlegten Umgang mit Geld.
Also dem Nachwuchs gefällt das Spiel und ich kann es Eltern auf jeden Fall zum Kauf empfehlen. Jetzt muss ich mal schauen, wo ich die DS-Version von Meine Tierklinik herbekomme.
Wer sich für politischen Journalismus interessiert, kommt an Richard Nixon natürlich nicht vorbei. Der republikanische Präsident, der 1994 an einem Herzinfakt starb, bewegte die Gemüter. Über Ostern beschäftigte ich mich wieder mit ihm und schaute mit die legendäre Verfilmung der David Frost-Interviews an. Ich nahm mir einen Nachmittag Zeit, sah mir erst das Originalfernsehduell Frost/Nixon – Das Original-Interview zur Watergate-Affäre an und anschließend die Verfilmung Frost/Nixon [Blu-ray] von Ron Howard.
Absolut kongenial umgesetzt bringt die Verfilmung der heutigen MTV-Generation das Thema Nixon näher. Aber wahrscheinlich schaltet sie nach den ersten 15 Minuten ab, denn außer Dialoge ist nichts zu sehen. Es wird nichts erklärt, sondern vorausgesetzt: Wer nicht weiß, dass Nixon zwar enorme außenpolitische Erfolg hatte, aber durch Watergate als erster Präsident zurücktreten musste. Ohne Action, aber voll emotionalen Sprengstoff gelingt es diesem 117minütige Politkammerspiel mich voll in seinen Bann zu packen. Es zeigt den Showmaster, der dem abgebrühten Politikmenschen Nixon die Statements entlockt, wozu Staatsanwalt oder Politikjournalisten nie in der Lage waren. Nixon gesteht seine Fehler in Watergate ein und bedauert, dass amerikanische Volk betrogen zu haben. Im Original und in der Verfilmung eine Wahnsinnsleistung. Was ist geblieben? Der Film bringt es auf den Punkt. Die Macht des Fernsehens wird reduziert auf ein Bild. Das Bild eines verzweifelten, zerstörten, gepeinigten Richard Milhouse Nixon. Frank „Dracula“ Langella als Nixon ist grandios, sogar besser als Anthony Hopkins in der Verfilmung von Oliver Stone. Aber natürlich ist dieser Film Hollywood und einige Sachen sind frei erfunden, sie das nächtliche Telefonat Nixon mit Frost. Auch die Reihenfolge der Interviews sind historisch falsch, aber egal, so passt es besser in einen Spannungsbogen einer Hollywoodverfilmung.
Jeder angehende Journalismus sollte sich die Originalinterviews ansehen und dann prüfen, ob er in diese Branche wirklich einsteigen will. Die Bänder von 1977 sind ein wichtiges Zeitdokument. Leider habe ich nie die kompletten Tapes gesehen, sondern nur die 100minütige Zusammenfassung auf einer DVD. Vielleicht bekomme ich Frost/Nixon – The Complete Interviews [UK Import] ja mal zum Geburtstag. Dennoch: Eine Lehrstunde in Sachen Journalismus, in Sachen Politik und in Sachen Ethik.
Meine Familie entwickelt sich zum Pixar-Fan. Erst gestern haben wir die Hörbücher von Die Monster Ag und Toy Story. CD. Das Original- Hörspiel zum Film. angehört und die Kinder waren begeistert. Und dann kommt ja bald der neue Toy Story in die Kinos und es wird das erste Mal sein, dass Papa und Sohn zusammen ins Kino gehen.
Es ist eine Ewigkeit her, als der erste Teil von Toy Story die Filmwelt veränderte. John Lasseter schickte sich an mit seinen Kurzfilmen die Filmgeschichte auf den Kopf zu stellen und Steve Jobs als neuer Chef von Pixar glaubte an ihn. Mit Toy Story präsentierten die Pixar Animation Studios 1996 den ersten computer-generierten abendfüllenden Kinofilm, ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Drei Jahre später gab es ein Wiedersehen mit Cowboy Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und ihrer liebenswert-schrägen Toy-Gang in Toy Story 2. Jetzt öffnen die Macher wieder ihre Spielzeugkiste und lassen sie in Toy Story 3 erneut raus! Aus dem kleinen Andy, dem die Spielzeuge gehören, ist mittlerweile ein Teenager geworden, der gerade seine Sachen fürs College packt. Und da ist leider kein Platz mehr für Cowboys, Space-Ranger oder Dinosaurier. Für Woody und seine Freunde ist damit der Tag gekommen vor dem sie immer Angst hatten: Sie werden nicht mehr gebraucht…denken sie zunächst. Der neue Trailer hat wieder Atmosphäre und alles, was einen guten Pixar-Film ausmacht. Ich liebe das Zitat: „Mal sehen, was wir bei eBay wert sind.“
Regisseur Lee Unkrich (Co-Regisseur von „Toy Story 2“ und „Findet Nemo“) und sein Team schicken die beliebten Spielzeug-Helden in ihr bislang größtes Abenteuer: in einen Kindergarten! In diesem Chaos aus klebrigen kleinen Händen, die es auf die „neuen“ Spielzeuge abgesehen haben, ist ihre größte Herausforderung erstmal zusammenzubleiben und sich – weder ganz noch in Teilen – zu verlieren: Kein Spielzeug darf zurückbleiben! Und plötzlich stehen sie auch noch den einheimischen Spielzeugen im Sunnyside Kindergarten gegenüber: einer wild gemischten Toy-Truppe um Anführer Lotso, ein Plüschbär, der nach Erdbeer riecht. Sind diese Spielzeuge wirklich alle so herzlich, aufgeschlossen und nett, wie es auf den ersten Blick scheint? Und apropos erster Blick: Für Barbie und Ken scheint es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick zu sein, als sie das erste Mal aufeinander treffen…
Genau 11 Jahre nach ihrem letzten erfolgreichen Abenteuer spielen die liebenswerten und smarten Helden aus Toy Story ganz groß auf: in ihrem dritten Leinwandauftritt, in Disney/Pixars 11. Animationsfilm und in Disney Digital 3D.! Die Erfolgsschmiede von Filmen wie „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „Wall-E“ oder „Oben“ präsentiert mit Toy Story 3 ein von Pixar-Veteranin Darla Anderson („Cars“, „Die Monster AG“) produziertes witziges, turbulentes und warmherziges Abenteuer, für das Michael Arndt, Drehbuch-Oscar für “Little Miss Sunshine”, die Vorlage schrieb.
Autoversicherer HDI-Spot vor einem Video über ein Attentat auf ein Bundeswehrfahrzeug.
Geld verdienen im Internet ist eine gute Sache, aber ein wenig mehr Einfühlungsvermögen würde ich mir doch wünschen. Als ich vor kurzem auf der Webseite der Welt ein Video über Anschlag auf Bundeswehr in Kundus ansah, musste ich schlucken. Das Video von Osama Bin Ladens Propaganda-Abteilung „As-Sahab“ zeigt den ersten gefilmten Anschlag der Terroristen auf ein Bundeswehrfahrzeug. „Zwei deutsche Soldaten, ein Hauptfeldwebel und ein Hauptgefreiter wurden am 26. März 2008 südlich von Kundus bei einem Bombenanschlag auf ihr Dingo-Fahrzeug schwer verletzt“, schreibt die Welt.
Allerdings und hier beginnt es zynisch zu werden, kommt vor jedem Videobeitrag eine Videozuspielung eines Werbespots vom Ad-Server. Sie kennen das: Das Video beginnt nach einem kurzen Werbespot. Und bei mir waren bei zwei Durchläufen: Einmal vom Lebensversicherungskonzern AXA und einmal vom Autoversicherer HDI. Liebe Kollegen von der Welt. Ein bisschen mehr Sensibilität bitte bei der Auswahl euer Werbevideos. Ihr könnt euren Ad-Server sicherlich steuern und ihm anweisen, welche Werbung er nicht ausspielen sollte. Bei einem Attentat auf ein deutsches Militärfahrzeug möchte ich keinen Werbespot von AXA oder eines Versicherers sehen. Das ist geschmacklos und die Werbewirkung für eure Kunden geht nach hinten los. Diese Produkte werde ich sicherlich nicht kaufen.
Auf Siedler 7 haben sich viele gefreut, doch der Ärger über Ubisoft ist gewaltig.
Im Jahr 1994 erlebte Siedler das Licht der Welt und wenn Publisher Ubisoft nicht ganz genau aufpasst, wird Die Siedler 7 die letzte Version des Spiels sein. Der Grund ist nicht das Gameplay selbst, sondern der unglaubliche Umgang von Ubisoft mit seinen treuen Kunden.
Seit 25. März 2010 gibt es nun Siedler 7 und wer es installiert, muss ständig online sein, um spielen zu können. Als Grund wird der neuartige Kopierschutz von Ubisoft genannt. Der braucht eine permante Webverbindung, sonst geht gar nicht. Kopierschutz ist eine wichtige Sache, aber Kundenzufriedenheit ist ein noch höheres Gut. Und diese Kundenzufriedenheit hat Ubisoft soeben verspielt. Die Foren der Gamesbranche sind voll mit Beschwerden und Vorwürfen in Richtung Ubisoft. Als passionierter Bahnfahrer habe ich Kollegen getroffen, die Siedler auf langen Reisen im Zug gespielt haben. Freunde, das könnt ihr mit der Version 7 jetzt vergessen! Wer nicht permanent online ist, hat das Nachsehen und kann es vergessen.
Für die Siedler-Jünger ist es schlichtweg ein Affront ersten Grades, wenn sie ihr neues Spiel nicht spielen können. Zudem wenn Ubosoft die eigene Technik nicht im Griff hat. Zum Launch des Spiels gab es massive Serverprobleme. Zahlreiche Anwender waren stocksauer, darunter auch mein Kollege Michael. Er hatte sich auf ein neues Spiel am Mac gefreut, schlug sich aber den ganzen Tag mit Netzwerkproblemen herum. Der Server des Publishers war am Karfreitag dem Ansturm nicht gewachsen. Bezeichnend ist auch, dass die Supportseite von Ubisoft auch nur schwer erreichbar ist.
Also ein kompletter Schuss in den Ofen. Der Imageschaden von Ubisoft ist enorm. Die Fans sind sauer und ich hoffe, die Fans merken sich das. Siedler bringt laut Cover Spaß bis zum letzten „Augenblick“. Na Fans, hattet ihr Spaß?
Es passiert mir kaum einmal, dass mir die Spucke wegbleibt. Aber was mir vor kurzem im Apple Store in Santa Monica an Beschwerdemanagement vorgekommen ist, haute mich wirklich vom Hocker – im positiven Sinne.
Mit einem Bekannten kauften wir einen neuen iPod nano und im Hotel stellten wir fest, dass das Display nicht korrekt arbeitete. Also gingen wir am nächsten Tag zum Apple Store und tauschten das Gerät um. Folgender Dialog spielte sich ab.
Wir: Das Display des iPod nano hat einen Fehler. Wir haben ihn gestern gekauft und würden ihn gerne umtauschen.
Apple-Mitarbeiter: Das ist kein Problem. Es tut uns sehr leid, dass Sie mit dem Produkt nicht zufrieden sind.
Wir: Schauen Sie, hier ist das Display kaputt.
Apple-Mitarbeiter: Wir brauchen uns das Display nicht ansehen. Sie sind der Kunde. Wenn Sie unzufrieden sind, werden wir das Gerät sofort umtauschen. Es geht nicht an, dass Sie mit unseren Geräten unzufrieden sind.
Wir: Wir sind eigentlich nicht unzufrieden, sondern nur das Display hat einen Fehler.
Apple-Mitarbeiter: Kein Problem. Wollen Sie die gleiche Farbe wieder oder soll es ein anderes Modell sein?
Wir: Farbe bleibt gleich. Hier haben wir auch die Rechnung von gestern.
Apple-Mitarbeiter: Oh daran merke ich, dass Sie aus Deutschland kommen. Sie bringen die Rechnung mit. Das ist vorbildlich und hilft uns sehr. Die meisten Amerikaner werfen die Rechnung gleich weg. Aber so ist es ideal.
Wir: Ja.
Der Apple Store-Chef kommt vorbei und mischt sich ein.
Apple Store-Chef: Ich möchte mich im Namen von Apple bei Ihnen entschuldigen, dass wir so viele Unannehmlichkeiten machen.
Wir: So schlimm ist es ja auch nicht, das kann ja mal passieren.
Apple Store-Chef: Nein, das sollte nicht sein. Wir haben ein hohes Qualitätsmanagement und es sollte nicht sein, dass unsere Kunden unzufrieden sind.
Wow, was war denn das? Gehe ich bei uns in einen Elektromarkt und will etwas umtauschen, dann muss ich mich entschuldigen. Oft habe ich das Gefühl, dass der Verkäufer meint, ich habe das Gerät absichtlich kaputt gemacht. So einen Kundenservice wie bei bei diesem Apple Store in Santa Monica hab ich selten erlebt. Wahnsinn. Da kann das iPad für Europa kommen.