Ikea hat viel Kapital bei uns Bloggern verspielt durch den Abmahnzirkus in der Vergangenheit. Langsam gewinne ich wieder etwas Sympathie für das schwedische Möbelhaus, wenn ich mir den aktuellen Halloween-Spot von Ikea Singapore anschaue.
Danny bei Ikea.
Danny bei Kubrick
Der neue Spot kopiert Szenen aus den Horror-Filmklassiker The Shining von meinem Lieblingsregisseur Stanley Kubrick. Junge Menschen kennen diesen Shocker wohl nicht mehr und Ikea Singapore hat wohl eher mit dem Spot die ältere Zielgruppe wie mich im Auge. Viral verbreitet sich die Kampagne sehr gut im Netz.
Wir Filmfreunde erinnern uns: In Shining fährt der hellseherische Junge Danny mit dem Dreirad durch die Gänge des Overlook-Hotels. Die Kameraarbeit von John Alcott war damals 1980 wirklich fantastisch und wegweisend – Steadycam wurde zum ersten Mal auf der großen Kinoleinwand zelebriert. Danny stößt bei seiner hypnotischen Fahrt durch die Hotelgänge tief in die Seele des Spukhauses vor. Dabei begegnet er den ermordeten Zwillingen, die von ihrem wahnsinnigen Vater mit einer Axt erschlagen wurden. Alles basierte auf dem hervorragenden Buch von Stephen King, der den Film von Kubrick nicht gemocht hatte. Zwei Egos an einem Set funktionieren nie.
Und jetzt kommt eben Storytelling in der Werbung. Im Ikea Spot fährt Danny freilich durch ein Möbelhaus, die Lampen flackern, die Farben wechseln, Jazz-Musik ertönt, Skelette sitzen am Tisch. Aus dem amerikaischen Danny wird ein asiatischer Jungd und aus dem ermordete Zwillingspaar wird – ach sehen Sie selbst.
Ich bin mal gespannt, wie die Erben von Stanley Kubrick reagieren, die eigentlich keinen Spaß verstehen, wenn es um das Filmkunstwerk geht. Vielleicht lernt Ikea den Abmahnzirkus mal von einer anderen Seite kennen.
Hier das Abschlachten bei Kubrick – wie sieht es bei Ikea aus?
Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Filmfanatiker bin. Mein Regie-Gott heißt Stanley Kubrick. Kubrick ist leider bereits verstorben, doch diesen Donnerstag wird ein Traum von mir wahr: Ich treffe seine Witwe Christiane Kubrick und ihren Bruder Jan Harlan. Etwas aufgeregt bin ich schon.
Auf Vermittlung des Taschen Verlages fliege ich auf eigene Kosten nach London und lausche auf dem Landsitz der Kubricks der Präsentation eines neuen Buches: „The Making of Stanley Kubrick’s 2oo1: A Space Odyssey’“. Da gibt es auch ein Interview mit den Erben. Und ich kann sicher dem legendären Verleger Benedict Taschen die Hand drücken.
Und jetzt ist die Reihe an euch: Habt ihr Fragen, die ich in eurem Namen stellen soll? Was wollt ihr über Kubrick und 2001 wissen? Was liegt euch auf der Seele? Bitte nur Fragen stellen, die die Erben auch beantworten können. Ich sammle eure Fragen und ergänze sie um meine neugierigen Fragen. Anschließend werde ich freilich über das Ereignis mehrere Blogbeiträge verfassen.
Ein neues 2001-Buch von Taschen und ich darf mit Kubricks Erben sprechen. Foto: Taschen
Das Buch „The Making of Stanley Kubrick’s 2oo1: A Space Odyssey’“ kommt im Juni auf den Markt und ist auf 1500 Exemplare limitiert. Kostenpunkt 500 Euro, aber es gibt auch zwei Spezialeditionen in 250ger Auflage für jeweils 1000 Euro. Ich werde das Buch noch ausführlicher besprechen. Aber soviel steht fest: Das bisher veröffentlichte Bildmaterial ist der Hammer. Es sind wirklich neue Fotos hinter den Kulissen, Zeichnungen und Skizzen. Für jeden Science Ficition-Fan wird es der richtige Kauf sein. Über die Qualität dieses filmischen Meisterwerkes muss ich wirklich kein Wort mehr verlieren.
Dreharbeiten zu 2001 mit Regie-Gott Kubrick. Foto: Taschen
Das Making-of-Buch besteht aus vier Bände in einer Metallbox, die freilich an den berühmten Monolithen erinnert. Die Designer, die bereits das berühmte Napoelon-Buch von Kubrick produziert haben, haben sich jetzt auch um 2001 verdient gemacht. Das Buchcover schuf Wayne Haag.
Die vier Bände umfassen:
Volume 1: Film stills
Volume 2: Behind the scenes (including new interviews with lead actors, senior production designers, and key special-effects experts)
Volume 3: Facsimile of original screenplay
Volume 4: Facsimile of original 1965 production notes
Und zudem gibt es noch den legendären 2001 Comic, den ich schon lange gesucht habe.
Faszinierendes Material zu 2001 in vier Bände. Foto: Taschen
Aber mehr, wenn ich das Buch in den Händen halte. Jetzt geht es erst einmal an Fragen sammeln für das Interview mit Christiane Kubrick und Jan Harlan. Ich freue mich wahnsinnig.
Für mich ist Alex North einer der ganz, ganz großen Filmkomponisten. Im Anfang war Alex North, dann kamen seine Jünger wie John Williams oder Jerry Goldsmith, die ich beide auch sehr verehre. Dem breiten Publikum wurde North durch seine Komposition Unchained Melody bekannt. Wir erinnern uns an die Righteous Brothers und ihren Titelsong zu den 1990 erschienen Film Ghost – Nachricht von Sam. Schmalz pur.
North, der bei auch Aaron Coland studierte, brachte musikalische Klasse nach Hollywood. Er war für mich der erste amerikanische Filmkomponist. Davor gab es tolle Emigranten aus Europa wie Erich Wolfgang Korngold oder Max Steiner. Etliche Filme vertonte Alex North, 14 mal war er für den Oscar nominiert, bekommen hat er ihn nie. Im Jahr 1986 fiel ein Ehrenoscar für sein Lebenswerk ab – peinlich für die Academy. Alx North war der Sergej Prokoffief der Filmmusik. Mir bleibt Alex North vor allem für zwei Werke in Erinnerung: Spartacus und 2001. Zu 2001 – Odyssee im Weltraum schrieb er die Musik, die von Kubrick verworfen von North und erst Jahrzehnte später veröffentlicht wurde. Aber diese Geschichte werde ich ein anderes Mal bloggen.
Zum 100. Geburtstag des Komponisten erschien eine ultimative Special Editiom vom Spartacus-Soundtrack. Sechs CDs und eine Interview-DVD sind der Hammer. Sie wurden produziert von Robert Townson. Dazu gibt es ein 168seitiges Booklet. Die Box erschien in einer Auflage von 5000 Stück beim renommierten Soundtrack Label Varese Sarabande Records. Da musste ich einfach zugreifen.
Schauen wir uns die ganze Sache mal etwas genauer an: Das Booklet ist endlich mal aus Sicht eines Komponisten geschrieben. Über Kubricks Spartacus ist bereits einiges veröffentlicht worden. Jetzt liegt endliche eine musikalische Würdigung vor. Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche Bilder, wobei die meisten schon bekannt sind. Es gibt aber auch Fotografien neueren Datums mit einem alten Alex North sowie eine Biografie und Überblick über das Werk. Es trotzt vor großen und kleinen, witzigen und tragischen Geschichten. Bei der Arbeit an Spartacus wählte Orchestrierer Maurice de Packh den Freitod. Sein Nachfolger wurde Henry Brant.
CD 1 enthält den Soundtrack in Stereo inklusive aller Titel des Orginal Soundtrack Albums – in der Reihenfolge, wie sie im Film vorkommen.
CD 2, 3 und 4 umfasst in Mono den längeren Soundtrack sowie Proben und Alternativersionen
CD 5 und 6 gibt es Interpretationen zum SPARTACUS LOVE THEME – 22 zum Teil neue Aufnahmen Bill Evans, Yusef Lateef, Carlos Santana, Lalo Schifrin, Dave Grusin, Mark Isham, Alexandre Desplat.
Die 96minütige DVD besteht aus drei Interviews zahlreicher Filmkomponisten.
Ich kann die Spartacus-Box jedem Fan von Filmmusik ans Herz legen. Diese Edition hat Klasse und würdigt einen großen, großen Komponisten.
Hier die Titel der einzelnen CDs.
CD1 – Stereo (72:40)
1. OVERTURE (4:00)
2 . MAIN TITLE* (3:17)
3. THE MINES (3:01)
4. CARAVAN (1:15)
5. FIRST PAIR (3:44)
6. GLADIATORS FIGHT TO THE DEATH* (2:20)
7. BROODING (2:20)
8. ON TO VESUVIUS* (4:52)
(a) FORWARD, GLADIATORS
(b) FOREST MEETING
9. OYSTERS AND SNAILS (Film Version) (3:07)
10. HOPEFUL PREPARATIONS / VESUVIUS CAMP* (1:59)
11. VESUVIUS MONTAGE (1:19)
12. BLUE SHADOWS AND PURPLE HILLS* (3:11)
13. HEADED FOR FREEDOM* (3:15)
14. HOMEWARD BOUND* (6:27)
(a) ON TO THE SEA
(b) BESIDE THE POOL
15. METAPONTUM TRIUMPH (1:35)
16. FESTIVAL (3:21)
17. EXPECTANT PARENTS (3:07)
18. PRELUDE TO BATTLE* (5:11)
(a) QUIET INTERLUDE
(b) THE FINAL CONFLICT
19. FORMATIONS (1:35)
20. GOODBYE, MY LIFE, MY LOVE — END TITLE* (4:16)
21. SPARTACUS LOVE THEME* (2:50)
Bonus Tracks sind:
22. ON TO THE SEA / INFANT BURIAL (3:03)
23. OYSTERS AND SNAILS / FESTIVAL* (Album Version) (3:24)
* vom Original Decca soundtrack album
CD 2 – Mono (70:40)
1. OVERTURE (3:59)
2. MAIN TITLE (3:41)
3. THE MINES (3:00)
4. CARAVAN (1:17)
5. VARINIA’S THEME (3:15)
6. TRAINING THE GLADIATORS (1:29)
7. PAINTING (1:26)
8. SPARTACUS‘ CELL (1:37)
9. KITCHEN (1:36)
10. TRAINING THE GLADIATORS #2 (:37)
11. KITCHEN #2 (:48)
12. CRASSUS (:51)
13. SOURCE MUSIC #2 (2:36)
14. SOURCE MUSIC #1 (3:30)
15. FIRST PAIR (3:38)
16. DRABA FIGHT (2:49)
17. KILL (1:12)
18. BROODING (2:18)
19. REVOLT (1:16)
20. THE BREAKOUT (2:08)
21. SLAVES ESCAPE (:47)
22. CRASSUS HOME (:37)
23. DESERTED SCHOOL (1:55)
24. FOREST MEETING (4:50)
25. OYSTERS AND SNAILS (3:03)
26. VESUVIUS CAMP (1:59)
27. NEW RECRUITS (1:51)
28. GLABRUS MARCH (:24)
29. VESUVIUS MONTAGE (1:19)
30. POEM (1:27)
31. LOVE SEQUENCE (3:10)
32. GLABRUS DEFEATED (3:40)
33. GLABRUS DISGRACED (1:44)
CD 3 – Mono (65:29)
1. ENTR’ACTE (2:21)
2. ON TO THE SEA (3:07)
3. LUCERIA CAMP (:42)
4. BESIDE THE POOL (2:28)
5. DUSTY MARCH (:31)
6. METAPONTUM TRIUMPH (1:33)
7. ROMAN BATHS (1:46)
8. ARRIVAL AT THE BEACH (:59)
9. FESTIVAL (3:20)
10. SOUND THE TRUMPET (:31)
11. CRASSUS LEGIONS (:41)
12. BACK FROM THE SEA (:30)
13. CRASSUS‘ CAMP (:48)
14. CAMP AT NIGHT (2:19)
15. EXPECTANT PARENTS (3:10)
16. MANEUVERS (3:14)
17. FORMATIONS (1:30)
18. THE BATTLE (4:09)
19. DESOLATION ELEGY (2:05)
20. I AM SPARTACUS (3:14)
21. RECOGNITION AND CRUCIFIXION MARCH (2:46)
22. NIGHT CRUCIFIXION (:35)
23. VARINIA AND CRASSUS (4:59)
24. FEAR OF DEATH (3:22)
25. SPARTACUS DEFIES CRASSUS (2:17)
26. THE LAST FIGHT (4:47)
27. FINAL FAREWELL AND END TITLE (4:17)
28. EXIT MUSIC (2:48)
CD 4 – Mono (43:17)
Alternate und nicht verwendete Aufnahmen
1. OVERTURE (Unused) (4:02)
2. MAIN TITLE (Alternate) (3:33)
3. GLADIATOR SELECTION (Unused) (2:31)
4. KITCHEN #1 (Alternate) (1:55)
5. ON TO THE SEA (Alternate) (2:58)
6. INFANT BURIAL (Alternate) (:47)
7. END OF ACT I (Alternate) (1:06)
8. FESTIVAL (Alternate) (1:50)
9. SOUND THE TRUMPET (Alternate) (:23)
10. SPARTACUS MARCH (:34)
11. SPARTACUS MARCH (Alternate Ending) (:18)
12. SPARTACUS FANFARE (:13)
13. FEAR OF DEATH (Alternate) (3:26)
Vorbereitende Einsätze/Proben
14. TRAINING THE GLADIATORS / PAINTING (Preliminary) (2:45)
15. TRAINING THE GLADIATORS (Preliminary) (2:37)
16. TRAINING THE GLADIATORS #2 (Preliminary) (:37)
17. BROODING (Preliminary) (3:06)
18. REVOLT (Preliminary) (:28)
19. FESTIVAL (Preliminary) (:51)
20. SPARTACUS LOVE THEME (Preliminary) (3:05)
21. DESOLATION ELEGY (Preliminary) (3:29)
22. CRUCIFIXION MARCH (Preliminary) (2:05)
CD 5 – Stereo (60:07) Spartacus: Love Theme and Variations
Spartacus Love Theme interpretiert von
1. Bill Evans (5:09)
2. Yusef Lateef (4:11)
3. Mark Isham (11:09)
4. Dave Grusin (2:53)
5. Nathan Barr und Lisbeth Scott (5:08)
6. Carlos Santana (6:48)
7. Terry Callier (4:28)
8. Patrick Doyle (5:01)
9. Joel McNeely (2:27)
10. Lalo Schifrin (5:17)
11. The Ramsey Lewis Trio (7:12)
CD 6 – Stereo (50:16)
Spartacus: Love Theme and Variations
Spartacus Love Theme interpretiert von
1. Bill Evans und Jeremy Steig (5:00)
2. Alexandre Desplat (2:36)
3. Regina Carter (6:21)
4. Diego Navarro (3:54)
5. Gábor Szabó (3:13)
6. John Debney (4:45)
7. Brian Tyler (7:08)
8. Randy Edelman (3:49)
9. Richard Stoltzman (4:49)
10. John Neufeld and Marty Krystall (4:01)
11. Eric Stern, London Symphony Orchestra (4:14)
Die CDs 5 und 6 haben zudem ein 20seitigen Booklet auf PDF.
Im Frühjahr 2014 starten die Dreharbeiten vom neuen Star Wars-Film. Bis es soweit ist, genieße ich die alte Serie und hab mir ein persönliches Weihnachtsgeschenk schon heute gemacht: Die legendäre Frames-Box von George Lucas allerdings in der preiswerten Volksausgabe und nicht die 3000 US-Dollar Variante.
Star Wars: Frames ist im Grunde ein hochwertiges Bilderbuch. Es umfasst 1416 Szenenbilder aus allen sechs Star Wars-Filmen, auf hochwertigen Papier gedruckt. In zwei Bänden sind die Bilder der beiden Dreiteiler auf über 730 Seiten zusammengefasst. Lucas selbst, so wird uns als Leser erklärt, habe die Bilder von den Negativen der Filme ausgewählt und J.W. Rinzler hat den Begleittext verfasst. Rinzler gehört zur Star Wars-Familie und hat einige Filmbücher für LucasFilm geschrieben.
Wenn ich die Bilder ansehe, höre ich die Dialoge der Schauspieler in meinem Kopf. Das Kopfkino ist voll da und ich genieße die Filme auf ein neues. Durch die umfangreichen Standbilder finde ich aber immer wieder neues, entdecke viele Details, die im bewegten Bild einfach untergingen. Das ist für mich eine große Bereicherung und stimmt mich gleichzeitig sehr traurig. Ich hätte Frames auch gerne von anderen Filmen, die mir viel bedeuten. Wie beispielsweise die Werke von Stanley Kubrick oder auch von Peter Jackson. Aber im Moment sitze ich eben Stunde um Stunde und durchlebe das Star Wars-Fieber. Für mich ist die Sammelbox auch eine Möglichkeit, mir dem ungeliebte Prequel wieder zu näheren. Ich machte die Teile nicht so sehr, sie waren mir einfach zu glatt und die Darsteller zu oberflächlich. An den Tricks und der Ausstattung kann man aber nicht herummeckern.
Dort sind es vor allem die Kostüme von Königin Amidala, die mich faszinieren. Kostümdesignerin Trisha Biggar hat ganze Arbeit für das Prequel geleistet und steht für mich ganz in der Tradition von meiner Lieblingsdesignerin Eiko Ishioka. Durch die Bilder zeigt sich, wie sauber hier von Trisha Biggar gearbeitet wurde, denn die Bilder legen ein ungeheures Detailreichtum an den Tag.
Star Wars: Frames ist für mich das ideale Geschenk für Star Wars-Fans und sicher ein heißer Tipp für das Christkind.
Gilbert Taylor ist im Alter von 99 Jahren auf der Isle of Wight gestorben. Die wenigsten Kinozuschauer werden Taylor kennen, haben aber sicherlich sein Werk gesehen. Gilbert Taylor war einer der wichtigsten britischen Kameramänner. Er stand bei unendlich vielen Filmen hinter der Kamera, wie zum Beispiel bei den Beatles-Klassiker Yeah, Yeah, Yeah – A Hard Day’s Night.
Er begann in der Branche in den 20er Jahren beim Stummfilm. Später er drehte mit vielen wichtigen Filmgöttern wie Alfred Hitchcock (Frenzy), Roman Polanski (Macbeth), Richard Donner (Das Omen) und John Badham (Dracula). Und er schuf für George Lucas die gewaltigen Bilder zu Krieg der Sterne und prägte sich in mein Filmgedächtnis ein. Für mich war seine absolute Meisterleistung die Zusammenarbeit mit Regie-Guru Stanley Kubrick für Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben . Die Kriegskamera in diesem Film ist einmalig. Hier konnte Gilbert sein Wissen als Kameramann aus dem Zweiten Weltkrieg einbringen. Er filmte den Abwurf britischer Bomben auf deutsche Städte, um den Erfolg der Angriffe zu dokumentieren.
Die Affen der Welt trauern. Wie ich am Rande der Oscar-Verleihung aufschnappte, ist der Herr der Affen im Alter von 99 Jahren verstorben. Stuart Freeborn zog in den Affen-Himmel ein. Kaum jemand kennt wohl Stuart Freeborn. Er war einer prägendsten Maskenbildner Hollywoods.
Wer den Kubrick Klassiker 2001 gesehen hat, wird die Affen-Szene zu Beginn nicht vergessen. Die genialen Masken schuf Stuart Freeborn. Die Masken sahen so verdammt realistisch aus. Durch die Regie von Kubrick entstand für uns Zuschauer die Illusion einer echten Affenhorde. Das hat mich im Kino immer beeindruckt. Stuart Freeborn arbeitete zuvor schon mit Kubrick bei Dr. Seltsam.
Den heutigen Kinogängern bleibt Stuart Freeborn durch seine Make up-Arbeit an Yoda und Chewbacca in Erinnerung. Diese Star Wars-Figuren eroberten sofort das Herz der Fans. Der Jedi-Meister und der Copilot von Han Solo waren perfekt. Peter Mayhew spielte den Chewbacca nahezu perfekt. Und hier zeigte sich, wie hervorragend die Arbeit von Stuart Freeborn war. Mal schauen, ob er jetzt im Himmel die Engel zu Affen schminkt.
Chance vertan – das Buch über Tarkovskij ist eine Frechheit.
Es gibt ein paar Regisseure, die ich wirklich verehre. Dazu gehört mit Abstand Stanley Kubrick, dicht gefolgt von Alfred Hitchcock und der dem Massenpublikum meist verborgene Russe Andrej Tarkovski. Seine Filme wie Stalker, der Spiegel, Solaris oder das Opfer (um nur einige zu nennen) gehören zu den schönsten und eindringlichsten Werken, die je auf Film gebannt wurden. Dazu kommt eine poetische und persönliche Auseinandersetzung mit Kunst. Dieser großartige Künstler verstarb mit 54 Jahren in Paris. Einen guten Überblick auf DVD liefert diese DVD Collection.
Ich kann mich nicht sehr gut, an seinen letzten Film 1985 das Opfer erinnern. In einem vollbesetzten Studentenkino in München sah ich das Meisterwerk. Vor mir saß ein Paar: Sie eine intellektuelle Studentin, die sich für den Film interessierte. Er war mehr an ihr interessiert und ging ihr zuliebe wohl in den Film mit – ohne zu wissen, auf was er sich da einließ. Als seine Hand immer wieder zu seiner Freundin wanderte und sie seine Hand mit den Worten „Ich will den Film sehen!“ wegstieß. Das ging einige Zeit so und irgendwann platze ihm der Kragen. Sie gerieten in Streit. Er: „Du immer mit diesen komischen Filmen“. Sie: „Ich will nicht immer das Actionzeug von dir sehen!“ Schreierei im Kino und dann Trennung unter Applaus des gesamten Kinopublikums. Endlich konnten wir das Opfer wieder in Ruhe genießen.
Inzwischen hab ich viel Material über Tarkovski gelesen und gesehen. Immer wieder tauchen Bücher zu diesem visionären Genie auf. So auch das Buch Andrej Tarkovskij: Schriften, Filme, Stills beim renommierten Schirmer/Mosel-Verlag. Ich freute mich wirklich darauf und war sauer, als ich das Buch in den Händen hielt. Auf 319 Seiten werden zwar sehr interessante Familienfotos und Texte angeboten, aber die abgebildeten Filmbilder sind eine Frechheit. Das Buch ist mit 68 Euro nicht gerade ein Billigprodukt und wird sowieso nur von Tarkovski-Sammlern gekauft. Die kann ich über die Bildqualität nur warnen. Es sind kaum bessere Screenshots von DVD und das seitenweise. Unscharf, Farbverschiebungen – lächerlich. Bei der Produktion wurde nicht das 35 Millimeter Material verwendet. Die Auflösung der DVD-Prints reicht nicht für den hochwertigen Druck, den ich bei Schirmer/Mosel gewohnt bin und leider macht der Bildteil einen Großteil des Buches aus. Das ist schlampig und einem Andrej Tarkovski nicht würdig.
Szene aus Stalker – wunderbares Set, wunderbarer Film.
Klatsch gehört zu den Medien einfach dazu. Jeder Zeitungsmacher weiß um die richtige Mischung aus Klatsch, Sex, Gesundheit und Geld. Wer das richtige Verhältnis kennt, der hatte zumindest früher eine Goldgrube. Und der Klatschreporter schlechthin war für mich immer Michael Graeter.
Sein Buch und Autobiografie Extrablatt ist für mich ein Lehrbuch für angehende Klatschkolumnisten oder Dekolleté-Detektive wie sich Graeter selbst bezeichnet. Das Lesen des unterhaltsamen Buches war für mich wie eine Reise in die Vergangenheit. Graeter berichtet von seinen Anfängen als Volontär bei der Mindelheimer Zeitung. Richtig, im Lokaljournalismus lernte man das Schreiben, das Produzieren und Recherchieren. Immer wieder erinnerte mich die Ausführungen von Graeter an meine eigene Zeit bei der Lokalzeitung. Es war eine harte Schule, aber es hat unglaublich Spaß gemacht. Und das scheint es Graeter auch gemacht zu haben. Er wechselte dann zum Boulevard und durfte nach dem Verleger Curt Frenzl nun mit Werner Friedmann und Schreiberlegende Sigi Sommer zusammenarbeiten. Es war eine schöne Zeit, das liest man aus jeder Zeile heraus.
Die Münchner Zeit war auch die Vorlage für die Helmut Dietl-Serie Kir Royal, die ich damals im TV und später auf DVD verschlungen haben. In seinem Buch Extrablatt berichtete Graeter viele schlüpfrige Details aus der Welt der Reichen und Schönen und begeht immer wieder Streifzüge in die Politik (soweit sie das Thema Klatsch betrifft). Vielleicht liegt darin auch ein Fehler des Buches: Es sind zu viele Namen, es ist eine Marathon der damaligen Größen. Auch wenn der eine oder andere in der Versenkung verschwunden ist, der Graeter-Stil ist gut zu lesen.
Graeter berichtet stolz in seinem Buch, dass er bei seinen Verträgen darauf achtete, dass ein Graeter nicht redigiert wird. Ja, aus seiner Sicht verstehe ich das. Dennoch kann ich aus meiner Erfahrung als Textchef für zahlreiche Publikationen sagen: Besser wäre es gewesen, wenn das Buch besser lektoriert gewesen wäre. Es schleichen sich einfach Fehler ein, die nicht sein müssten. Beispiel gefällig? So behauptet Graeter, dass der legendäre Steve McQueen zu Beginn seiner Karriere mit dem Film „Gesprengte Ketten“ in der Münchner Bavaria mit dem Regisseur Stanley Kubrick gearbeitet habe. Das ist definitiv falsch. Regisseur von „Gesprengte Ketten“ war John Sturges und nicht Kubrick. Der McQueen-Film wurde 1963 in Bayern gedreht. Kubrick drehte 1957 zum letzten Mal in München seinen Wege zum Ruhm. Solche Fehler müssen nicht sein. Wenn man aber solche Sachen bemerkt, wirft das kein gutes Licht auf das Buch. Könnte es vielleicht sein, dass die eine oder andere Geschichte auch nicht stimmt?
Viel erfahren wir von seiner Cafe-Kette „Extrablatt“. In der Leopoldstraße saß ich auch als Student und war von der Atmosphäre des französischen Cafes begeistert. Endlich erfahre ich die Hintergründe, wie es zu dem Cafe kam und warum die heutige Gattin von Christian Ude, die SPD-Stadträtin Edith von Welser, nie eine Freundin von Graeter wurde. Von seinen Knast-Erfahrungen und Problemen mit der bayerischen Justiz handelt das Buch ebenso.
Aber das Wichtigste sind für einen Journalisten doch die sieben W-Fragen: Wer, was, wann, wo, wie, wie und warum gemacht und welche Quelle haben wir. Die Quelle war immer Michael Graeter selbst, der sich in der Society wunderbar bewegt, die Durchwahlnummern seiner Kontakte hat. Herrlich, wie er das Verhältnis von Caroline mit Ernst August von Hannover aufdeckt. Und auch interessant zu lesen, wie Graeter so manchen Promi auf die Füße tritt und Verhältnisse aufdeckt, sei es Edmund Stoiber, Franz Beckenbauer usw. Endlich weiß ich die Graeter-Variante, warum der Stoiber nicht nach Berlin wollte/durfte.
Graeter ist auch ein Medienmensch. Er kopierte die Idee einer täglichen TV-Seite. Aber noch besser: Seine Idee, das Format Seitenblicke vom ORF in abgewandelter Form in die ARD vor der Tagesschau zu bringen, wäre revolutionierend gewesen. Stattdessen wählte die ARD einen Quatsch wie die Börse im Ersten. Dabei habe ich die Seitenblicke oder der bayerische Ableger Leo‘s Magazin mit Leo Lukoschik geliebt. Die Saat wurde damals von Graeter gelegt, die Ernte fahren aber andere ein. Heute haben wir Boulevard-Magazine wie Brisant, Leute heute oder private Ableger Exklusiv. Ich denke, ein Graeter hätte mehr daraus gemacht.
Und heute? Graeter ist noch immer im Geschäft. Allerdings haben sich die Zeiten für Journalisten geändert. Promis twittern selbst, Whistleblower verraten Geheimnisse. Eher halbherzig betreut Michael Greater einen WordPress-Blog. Es wäre viel Potenzial mit Klatsch auch im Web 2.0. Aber Graeter tut sich wohl mit Technik schwer, wie sich am fälschlichen Ausdruck Fotoshop in seinem Buch zeigt. Ein Extrablatt im Web wäre ein interessanter Format, vielleicht wäre Michael Graeter der richtige Mann dafür.
Alfred Hitchcock ist für mich ein Genie-Gott. Für mich steht er auf der gleichen Ebene wie Stanley Kubrick. Und daher reagiere ich empfindlich, wenn News über Hitchcock auftauchen. Vor langer Zeit fanden Archivare einen verschollen geglaubten Film. Das fand ich gut. Jetzt kommt Hitch mit zwei Filmen selbst ins Kino und ich bin sehr gespannt darauf.
Film Nummer eins ist die BBC/HBO-Koproduktion „The Girl“. Film Nummer zwei ist für mich interessanter: Er heißt: „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“. Der Film zeigt die Dreharbeiten zum Meisterwerk „Psycho“. Die Rollen versprechen eine interessante Schauspielleistung: Sir Anthony Hopkins spielt Hitchcock, Helen Mirren seine liebe Ehefrau Alma, Scarlett Johansson die Janet Leigh und den irren Anthony Perkins/Norman Bates verkörpert James D’Arcy. Soeben ist der Trailer zu dem Film erschienen. Der Film arbeitet viel mit archetypischen Aufnahmen von Hitch. Bilder, die sich in das Gedächtnis des Kinozuschauers eingebrannt haben, werden neu interpretiert. Der Film geht auch auf das Marketinggenie von Hitchcock ein. Er war einer der ersten Regisseure, dessen Name zur Marke wurde. Er wusste um seinen Marktwert als Person und nutzte ihn aus.
Wer die Dreharbeiten aus dem Bonusmaterial der Psycho Blu ray kennt, weiß, dass die Dreharbeiten ohne Glamour verliefen. Dafür war die Geheimhaltung riesig. Auch als der Film ins Kino kam, waren die Kinobesitzer angewiesen, keinen Zuschauer nach Start des Films mehr ins Kino zu lassen. Der Billigfilm Psycho brach die Rekorde und spielte Millionen in die Taschen von Alfred Hitchcock. Die Kritiker seiner Zeit lehnten den Film ab, was wohl damit zusammenhing, dass es keine extra Sondervorstellungen für Filmkritiker gab und sie sich mit dem normalen Kinobesucher ins Filmtheater begeben mussten.
Berühmt wurde der Film natürlich durch die Duschszene. Der Hammer: Hauptdarstellerin Janet Leigh, der Star des Films, wurde im ersten Drittel des Filmes brutal niedergemetzelt. Der Duschmord mit der genialen Musik von Bernhard Hermann hat Filmgeschichte geschrieben. Jeder Filmstudent analysiert sie Schnittfolge und hier zeigt sich das Genie von Hitchcock. Von der Duschszene von „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“war bisher nur zu erfahren, dass Johansson nackt posierte. Wir dürfen also gespannt sein.
Genauso gespannt bin ich auf neue Blu ray-Veröffentlichungen von Hitchcocks Werken. Am 1. November kommt die Alfred Hitchcock – Collection . Bis auf Psycho waren die Filme bisher nicht auf Blu ray erhältlich. Es handelt sich um: Cocktail für eine Leiche, Das Fenster zum Hof, Der Mann, der zu viel wusste, Der zerrissene Vorhang, Die Vögel, Familiengrab, Frenzy, Im Schatten des Zweifels, Immer Ärger mit Harry, Marnie, Saboteure, Topas und Vertigo. Dazu gibt es in Alfred Hitchcock – Collection die Making of, die von den DVDs schon bekannt sind, und ein Büchlein mit Fotos und Skizzen. Amazon gibt das Buch mit 15 Seiten an, was mich schon etwas stutzig macht. Marnie und die Vögel sollen als Uncut vorliegen, Topas aber nur in der europäischen Schnittfassung.
Dieser Dracula ist anders. Nach den Hammer-Produkten in Primärfarben war lange Zeit Ruhe um den Beißer aus Transsilvanien bis sich Star-Regisseur John Badham an den Stoff erinnerte und neu interpretiert in Szene setzte. Badham orientierte sich dabei mehr am Theaterstück von Hamilton Deane und John L. Balderston als an den Schauerroman von Bram Stoker. Das Wichtigste: Er interpretierte die Rolle des Grafen anders. Nicht die Bestie wie in den Hammer-Filmen stand im Mittelpunkt, sondern der verführerische, gnadenlose Graf.
Die Schauspieler waren perfekt: Der junge Frank Langella spielt den Grafen, schön, zielstrebig und ohne Gnade. Vor allem sein Spiel mit den Händen ist verführerisch. Zur Schauspielleistung von Sir Laurence Oliver braucht man nichts zu verlieren außer WUNDERBAR. Und dass obwohl die Zeit von Sir Laurence abgelaufen war und er sterbenskrank war. Auch dem Spiel des ewigen Dr. Loomis aus Halloween Donald Pleasence ist es ein Genuss anzusehen. Große Schauspielkunst der Truppe.
Trotz preiswerter Produktion ist die Ausstattung wunderbar. Hauptsächlich in Cornwall gedreht hat Dracula eindrucksvolle Locations: Die Irrenanstalt ist das Camelot Castle Hotel in Tintagel, Draculas Schloss ist St. Michael Berg, eine halbe Meile vor der Küste – es ist durch einen Damm verbunden – von Marazion an der Südwestspitze von Cornwall. Ungewöhnlich ist in einem Dracula-Film der Einsatz von Strom und sogar eines schnittigen Automobils. Hier bricht der Film wohltuend aus der Tradition der klassischen Filme aus, zeigt aber auch, dass Technik einen Grafen nicht zur Strecke bringen kann.
Die Innenausstattung orientiert sich derweil am Gothic Horror der alten Lugosi-Filme. Und auch wie bei Lugosi sieht der Zuschauer bei Langella keine Vampirzähne. Dennoch ist der Film keineswegs unblutig. Immer wieder schockieren den Zuschauer der Liebesgeschichte brutale Szenen, wie das Durchtrennen von Hälsen oder ein Genickbruch. Richtig angsteinflößend ist die lebende Tote Lucy. Hier hat später Francis Ford Coppola genau hingeschaut als er seine Dracula-Version drehte. Badhams Tote war nicht anmutig oder gar schön, sondern ihr zerfetztes Totenhemd mit zerfetzten bleichem Gesicht ist wahrlich erschreckend. Hier wurde die Maske von Linda Blair aus Exorzist von 1973 wieder aufgenommen. Der lebende Tote wird nicht romantisiert oder verkitscht, sondern es ist ein kalter, bleicher, muffiger Tod in nassen Gräbern. Der wahrhaftige Teufel ist in den Leib von Lucy gefahren – übrigens werden bei Badham die Rollen von Lucy und Mina vertauscht und auch die Familienverhältnisse geändert.
Ich hatte den Dracula-Film einstmals im Fernsehen gesehen und war damals enttäuscht. Es war mir als Jugendlicher zuviel Gefühl, zuviel Tragik im Film. Ich wollte Action, wie ich sie aus den Hammer-Filmen kannte. Vor allem Frauen erliegen der Faszination des dunklen Fürsten. Der bissige Gentleman als Herzensbrecher, der aber nur seine Interessen durchsetzen will. Der alte gierige Mann sucht sich junge Frauen aus, die er verführen und beherrschen kann. Und sie verfallen dem Manipulator willenlos. Der Liebesakt in Rot bedient gängige Klischees. Heute kann ich die vermittelte Tragik mit dem Leid besser verstehen und die 2009 veröffentlichte DVD-Fassung unterstützt die traurige Stimmung des Films noch mehr. Durch geschicktes Color-Grading wurde die Farbe im Film reduziert, so dass Dracula dunkel, leblos wirkt. Der Blutverlust des Films wirkt sich auf das Bild aus. Aus dem Film entweicht die Farbe, das Leben, die Freude. Die Stimmung der Szenerien überträgt sich auf den Zuschauer durch eine eindrucksvolle Kameraleistung von Gilbert Taylor, der schon mit Regiegenie Stanley Kubrick Dr. Seltsam, mit Polanski Macbeth und mit Hitchcock Familiengrab gedreht hat.
Aber den absoluten Kick des Films bringt der Score von John Williams. Der Soundtrack Dracula wird zu Höchstpreisen unter Sammlern gehandelt und wer ihn gehört hat, der weiß warum. Williams liefert einen Höhepunkt seines Schaffens ab. Star Wars, Indiana Jones, Superman und Jaws sind großartig – Dracula reiht sich in dieses Werk ein.
Für mich ist Dracula ein reifer Film für gereifte Zuschauer. Wer Trashkino braucht, der greift zu Wes Craven. Wer aber schaudern will, der greift zu John Badhams Dracula.