Mobiler Wischmop: Nasswischroboter Scooba 230

27. Mai 2012

Der neue Wischroboter Scooba hat mich als Roboterfan überzeugt. Klar, es gibt noch Ideen, aber wir sind mit dem Haushaltsroboter auf den richtigen Weg. Im heimischen Arbeitszimmer tut ein Roomba iRobot seit Jahren seinen Dienst. Jetzt kommen die mechanischen Haushaltshilfen für das Badezimmer. Zur Auswahl steht das große Modell Scooba 390 und das kleine Modell 230. Auf einer Vorführung der Hamburger Firma Klein Robotics konnte ich mir die Modelle näher ansehen und ich habe mich in den Scooba 230 verliebt.

Im Grunde ist der kleine Kerl ein mobiler Wischmop und kann vieles, was ein echter Wischmop auch kann mit dem Vorteil, ich muss es nicht machen. Der kleine Bruder des Scooba 390 reinigt eine Fläche von 14 Quadratmetern und damit ideal für mein kleines Badezimmer im Büro. Aber natürlich kann ich nicht erwarten, dass er das Badezimmer vom Schlamm meiner verdreckten Gummistiefel reinigt. Wie beim Mop muss vorher das Bad gefegt werden. Dann kommt der kleine Wischfreund zum Einsatz. Dank eines Drei- Stufen-Reinigungssystems entfernt der Scooba 230 Schmutz und Bakterien gründlich rein. Zuerst sprüht Scooba sauberes Wasser und ggf. Reinigungsmittel auf den Boden. Im zweiten Schritt wird der Boden mit Bürsten geschrubbt. So wird der Schmutz entfernt. Abschließend wird das Schmutzwasser von einem Vakuumsauger aufgenommen.

Die Idee ist gut und platzsparend: Dank des patentierten Tanksystems werden sauberes und schmutziges Wasser getrennt voneinander aufbewahrt. Nur so ist die Reinigungsleistung zu garantieren. Der Tank besitzt ein Zwei-Membranen-System, bei dem sich die Membranen zusammenziehen beziehungsweise ausweiten. Der Tank zieht sich während des Reinigungsvorgangs zusammen, wenn das frische Wasser abgegeben wird. So wird Platz geschaffen, um später das verschmutze Wischwasser aufzunehmen. Einfüllen und Auskippen muss ich aber von alleine. Für 14 Quadratmeter braucht der Robi seine 45 Minuten, aber dann blitzt die Hütte. Allerdings dürfen die Fugen im Bad nicht zu tief sein. Glatte Flächen reinigt er aber anstandslos. Und anders als seine Staubsaugerbrüder hat er keine eigene Ladestation zu der selbstständig fährt, sondern muss vom Menschen ans Netz gehängt werden.

Wunderbar ist aber die Orientierung des Roboters. Anders als frühere Modelle kann der Scooba nicht abstürzen. Durch eine Vielzahl von Sensoren an der Unterseite kann sich der Haushaltsroboter im Raum orientieren und erkennt Treppenstufen und andere Absturzgefahren. Das funktioniert hervorragend. Der Techniker von Klein Robotics erklärte genau das Wisch- und Orientierungssystem. Hier zahlt sich das Wissen des Fachhandels aus.

Kommen wir zu den Nachteilen: Für mich der wesentliche Nachteil: Ich kann den Scooba 230 nicht programmieren. Das bedeutet, ich kann nicht auf Reisen gehen und der kleine Kerl macht das Bad sauber. Der Roboter muss händisch in Betrieb genommen werden. Wasser rein, anschalten, Wasser raus. Ich hätte es mir vorgestellt, dass ich zunächst meinen programmierten Roomba iRobot durchs Bad saugen lasse und nach einem zeitlichen Abstand kommt der Wischroboter Scooba 230 hinterher. Fehlanzeige.

Zweiter Kritikpunkt: Der Robi gewinnt bei seiner Arbeit schnell an Tempo und stößt so an Schränke und vor allem Vasen. Hier hat das Teil einfach zu viel Schwung und es kann sein, dass kleine Kratzer an den Möbeln zurückbleiben. Das macht im Grunde nichts, denn es sind Gebrauchsgüter und mit dem Wischmob gehe ich auch nicht so sorgsam im Bad um. Dennoch hätte ich mir einen besseren Abstandshalter gewünscht. Vasen oder teure Gegenstände schütze ich mit speziellen Virtual Walls, die aber natürlich nicht mit den Virtal Walls meines iRobots kompatibel sind. Warum denn nun das? Eine Firma, aber unterschiedliche Systeme. Die Virtual Walls laufen nach Aussage der PR-Agentur mit Akku-Batterie über mehrere Monate ohne Aufzuladen.

Die Klein Robotics GmbH besitzt die exklusiven Import- und Vertriebsrechte für die Haushalts- Roboter der iRobot Inc., Bedford, USA. Den Vertrieb für die Haushalts-Roboter sowie für den Spielzeug-Roboter Pleo rb übernimmt Klein Robotics in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen, mit Sitz in Hamburg, bietet einen umfassenden Service rund um die Haushalts-Roboter von iRobot. Dieser reicht von der ausführlichen Kundenberatung, über die schnelle Lieferung, bis hin zur Ersatzteilversorgung und Wartung der Geräte. Ich hoffe, dass Unternehmen erweitert seine Dienstleistungen bzw stellt ihren Service anderen Händlern zur Verfügung. Ich denke hier an das Netz von Landmaschinenmechanikern. Diese verkaufen im großen Maßstab Mähroboter. Und wer einen Mähroboter kauf, der kauft auch mal schnell einen Haushaltsroboter – ich kann da aus persönlicher Erfahrung sprechen.

Und was mich persönlich ein wenig stört am Scooba 230 ist seine Farbe. Ich hätte gerne den Scooba im klassischen Weiß. Im Moment gibt es die Geräte von iRobot nur in einem dunklen Ton. Davon geht die Welt nicht unter, aber es würde einfach besser in mein Badezimmer passen.

Social Media: So verbreiten sich Infos in Netzwerken – der mathematische Beweis

26. Mai 2012

Dass sich Neuigkeiten innerhalb sozialer Netzwerke rasend schnell verbreiten, ist jetzt wirkliche keine Neuigkeit. Aber jetzt gibt es den mathematischen Beweis dafür von der Uni Saarland, aber so richtig kapiert habe ich nicht, muss ich zugeben.

„Es ist faszinierend“, sagt Tobias Friedrich vom Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“. Bisher habe man immer vermutet, dass das unkontrollierte Wachsen in einem sozialen Netzwerk eine Struktur fördere, über die sich Informationen sehr schnell verbreiten lassen. „Wir können das nun mathematisch nachweisen“, erklärt Friedrich, der im Exzellenzcluster die Nachwuchsgruppe „Random Structures and Algorithms“ leitet.

Zusammen mit seinen Forscher-Kollegen Benjamin Doerr, Honorarprofessor für Algorithmen und Komplexität an der Saar-Uni, und dessen Doktoranden Mahmoud Fouz wies er nach, dass sich die Informationen in sozialen Netzwerken noch schneller verbreiten, als in Netzwerken, in denen jeder mit jedem kommuniziert, oder deren Struktur völlig zufällig gewachsen ist.

Grund dafür, so die Forscher, sei das Zusammenspiel zwischen sehr gut und gering vernetzten Personen. „Eine gering vernetzte Person hat natürlich viel schneller ihre wenigen Kontakte informiert“, so Friedrich. Es sei jedoch auch nachweisbar, dass sich unter solchen Kontakten immer sehr gut vernetzte Personen befinden, die wiederum von sehr vielen Personen angefragt würden. Auf diese Weise werde in rasender Geschwindigkeit jeder über die Neuigkeit informiert, so Friedrich. Um das Beziehungsgeflecht in einem realen sozialen Netzwerk zu abstrahieren, nutzten die Forscher sogenannte „Preferential Attachment Graphs“ als Netzwerk-Modell. Es beruht auf der Annahme, dass sich neue Mitglieder eher mit bereits bekannten Personen vernetzten als mit unbekannten. Der Kommunikation legten sie ein Modell zugrunde, nach dem jede Person in gleichen Zeitabständen Informationen abfragt und angefragt wird, niemals aber erneut bei dem zuvor genutzten Kontakt.

Der mathematische Beweis, so Friedrich, umfasse rund 12 Seiten. Verständlicher erklären die Saarbrücker Informatiker ihre Beweisidee im Artikel „Why Rumors Spread Fast in Social Networks“, der im kommenden Juni in der Fachzeitschrift „Communications of ACM“ erscheint. Die dort veröffentlichten Artikel werden vorab von unabhängigen wissenschaftlichen Gutachtern überprüft.

Wer die Beweisidee nachvollziehen will, kann das gerne hier tun – und mir es dann noch einmal erklären.

Unser neues Hobby Astronomie mit App und Teleskop

25. Mai 2012

Ich seh den Sternenhimmel – so lautete ein Song von Hubert Kah aus dem Jahre 1982. Vor kurzem habe ich den Sternenhimmel wiederentdeckt, denn die Familie hat ein neues Hobby: Astronomie.

Anders als ich vor über 30 Jahren mit der Yps Sternenkarte und dem Planetenhandbuch ausgestattet war, gehen wir heute professioneller ans Werk. Angefixt wurde K1 und K2 durch eine App auf dem iPad. Star Walk ist für mich die beste Sternen-App für Laien. Mit ihr macht es Spaß, sich durch das Universum zu bewegen. Star Walk ist für mich die Top-Anwendung, die mir die Schönheiten des Universums und die Grundlagen der Astronomie näher bringt. Während K2 vor allem die Planeten und Sternbilder entdecken will, schlägt mein Forscherherz für handfeste Infos. Die App beinhaltet eine komplette Darstellung der Sterne, Sternbild der Planeten mit den Mondphasen, Links zu Wikipedia fűr weitere Informationen und eine Zeitmaschine um vergangene Ereignisse sowie bevorstehende Ereignisse im Himmel zu sehen. So ist Christi Geburt endlich auch für mich sichtbar.

Nach so viel interaktiven Sternenreisen wollten K1/K2 nach einem Besuch in der Sternwarte des Deutschen Museums nun ein Teleskop. Profi-Teleskope würden die Haushaltskasse ruinieren, also wählte der Familienrat ein Einsteigerteleskop ohne Kameraanschluss oder elektrischer Justierung. Wir entschieden uns für das Celestron Teleskop FirstScope 76. Es ist ein Newton-Spiegelteleskop mit 76mm Öffnung und 300mm Brennweite. Was uns wichtig war, dass ein Kind damit klar kommt und dies ist hier der Fall. Es ist einfach zu transportieren und sofort einsatzfähig. K2 hat keine große Geduld und das System muss sofort funktionieren. Die optische Komponenten sind aus Glas, der Tubus aus Metall und das ganze Teil steht auch relativ stabil. Das Fernrohr lässt sich in seiner Montierung nach rechts, links, oben und unten schwenken – völlig intuitiv kann so die Erddrehung ausgeglichen werden, und wir können die Sterne immer wieder ins Bildfeld zurückholen, wenn sie durch die Erddrehung herauswandern.

Aber natürlich dürfen wir nicht ein Hubble-Teleskop für Otto Normal-Verbraucher erwarten. Großflächige Erscheinungen am Himmel klappen ganz gut, wie Nebel, der Mond und einzelne Planeten. Jupiter konnte ich erkennen und auch die Ringe des Saturn. Aber das war es auch dann schon. Mehr packt die Optik nicht, aber das ist ja egal, denn dann kommt die App Star Walk wieder zum Einsatz. Und alles besser als mein Yps-Heft vor über 30 Jahren.

Nachwuchskampagne „Ich bin Friseur“ für das Friseurhandwerk

24. Mai 2012
Kerstin Lehmann von L'Oreal am Stand von Ich bin Friseur.

Kerstin Lehmann von L’Oreal am Stand von Ich bin Friseur.

Auch wenn das Thema von vielen Handwerksbetrieben immer noch tot geschwiegen wird, steht fest: Das Handwerk hat Nachwuchsprobleme. Die demographische Entwicklung sorgt für weniger Schulabgänger und zahlreiche Firmen können freie Lehrstellen nicht mehr mit qualifizierten Bewerbern besetzen.

Das Friseurhandwerk hat das Problem erkannt und meiner Meinung nach den richtigen Weg eingeschlagen. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat sich mit seinen Berufsfachleuten in den Landesverbänden beraten und zusammen mit der kosmetischen Industrie in Form von L‘Oreal eine coole Nachwuchsaktion auf den Weg gebracht. Unter dem Slogan „Ich bin Friseur“ nimmt diese frische Kampagne in den nächsten Wochen Fahrt auf und soll Schülern den Beruf des Friseurs schmackhaft machen. Die Premiere der Nachwuchskampagne fand vor kurzem auf der Hair&Beauty in Frankfurt statt. In meiner Reihe „Matthias fragt nach …“ traf ich mich mit Kerstin Lehmann von L‘Oreal, die federführend für die Aktion zuständig war.

Bei der zweitägigen Friseurmesse in Frankfurt sollte die Aktion auch Obermeistern vorgestellt werden. Diese blieben aber der Veranstaltung als Masse fern, was wahrscheinlich an dem unglücklichen Termin an einem Montagnachmittag lag. Montag ist bei Friseurmessen traditionell der Tag der Lehrlinge. Effektiver hätte die Vorstellung am Sonntag sein können, wenn Obermeister auch bei der Veranstaltung anwesend waren.

Dennoch die Aktion ist gut durchdacht. Die Nachwuchskampagne „Ich bin Friseur“ basiert auf drei Säulen: Klassische Information, digitale Information und persönliche Information. Eine ansprechend gemachte Broschüre stellt emotional Erfolgsgeschichten im Friseurhandwerk vor und zeigt die Vielfalt der Branche. Nicht nur klassisches Haareschneiden gehört hier zum Beruf, sondern u.a. Arbeit als Creative Director, Manager, Artist. Damit die Broschüre auch von den Betrieben angenommen wird, kann der Friseur eine Seite in dem Magazin beisteuern. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.

Natürlich gehört heute ein digitaler Auftritt dazu. Neben einer statischen Website setzt „Ich bin Friseur“ auf Facebook als Massenmedium. Dienste wie Twitter oder Pinterest sind bisher noch nicht eingebunden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Kampagne erst einmal in die Welt getragen werden und schnell Fahrt aufnehmen soll. Zahlreiche Videos sind auch bei YouTube eingebunden und können so einfach viral verbreitet werden.

Als anspruchsvollste Aufgabe und dritte Säule der Kommunikation setzen die Organisatoren auf persönliche Informationen. Hier sollen Botschafter in die Schulen und die Botschaft verbreiten. Dies ist vor allem Aufgabe des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks, der mit seinen Landesverbänden und angeschlossenen Innungen viele Friseure erreicht. Hier muss sich jetzt zeigen, ob die Aktion von den Handwerkern vor Ort angenommen wird. Wenn diese aber weiterhin das Problem der fehlenden Lehrlinge nicht wahrhaben wollen, dann wird die Aktion ins Leere laufen.

Wie macht man Eis? – Eis am Stiel

23. Mai 2012

Der Sommer ist da und Eis gehört natürlich dazu. Natürlich gibt es nichts besseres als das klassische Eis beim Italiener um die Ecke. Im Grunde mag ich am liebsten die Klassiker wie Schokolade, Vanille oder Zitrone. Erdbeere ist ein absolutes No und auch die neuen Mode-Eissorten wie Nutella, Schlumpf oder Whiskey können mir gestohlen bleiben.

Die Lego-Eisbox noch unbefüllt.

Die Lego-Eisbox noch unbefüllt.

Bei den heißen Temperaturen entdecke ich aber auch wieder das Wassereis meiner Jugend. Meine Mutter hatte so durchsichtige Eishauben von Tuperware. Man füllt den Behälter mit Saft, Cola oder was sonst so im Hause war, steckt einen Plastikstab hinein und ab damit ins Gefrierfach. Es gab sogar einen Plastikständer, damit die Boxen nicht umfielen. Nach ein paar Stunden konnte man das Wassereis aus der Box holen und lecken. Als kleiner Bub für mich ein Hochgenuss.

1x Blutorangen- und 2x Grapefruit-Saft in die Box

1x Blutorangen- und 2x Grapefruit-Saft in die Box

Diese Jugenderinnerung frische ich gerne mit meinen Kindern wieder auf. Im Legoland Günzburg haben wir eine Eisbox im Lego-Design gekauft – Kostenpreis um die 10 Euro für ein bisschen Plastik. K1 hat sich für die gelbe Variante der Box entschieden. Diese gibt Platz für 3 Steckerleis, wie wir das Eis am Stiel genannt haben. Das Eis sollte die Form eines Lego-Männchens annehmen. An Sorten produzierten wir im ersten Anlauf 2x Grapefruit- und 1x Blutorangeneis am Stiel.

K2 füllte die vorhandene Box mit den Säften auf und ich sorgte dafür, dass sie unverschüttet in das Kühlfach kamen. Merke: Vorher sollte man Platz im Eisfach schaffen, denn die Lego-Box duldet keine Schieflage und die Flüssigkeit schwappt aus den Formen.

Ab ins Eisfach.

Ab ins Eisfach.

Nach ein paar Stunden und einer nervigen Fragerei von K2 „Wann ist das Eis fertig?“ begannen die Säfte ihren Aggregatzustand zu ändern. Aus Flüssigkeit wurde Eis.

Die Steckerleis sind fertig.

Die Steckerleis sind fertig.

Dann der große Moment der Premiere: Die Lego-Eisfigur am Stiel wurde aus der Box genommen – warmes Wasser auf der Rückseite der Box sorgt dafür, dass sich die Figur besser löst. Und dann der erste Moment des Schleckens. Nun, wahrscheinlich verklärt man die Erfahrungen seiner Jugend mit zunehmenden Alter. Es schmeckte schlicht und einfach nach Wassereis mit ein wenig Aroma. Vielleicht waren als Kind meine Geschmacksnerven besser entwickelt. Also, der Hammer war es nicht, aber K1/2 hat es prima geschmeckt und ich machte gute Miene zum Spiel. Heute Abend lade ich K1/2 auf ein Eis bei meinem Italiener ein.

Eis am Stiel - ohne Sybille Rauch.

Eis am Stiel – ohne Sybille Rauch.

Social Media: Deutschland versagt im Twitter-Fußball

22. Mai 2012

So leid es mir persönlich tut: Twitter ist und bleib in Deutschland wohl eher eine Randerscheinung – zumindest wenn man den internationalen Vergleich heranzieht. Der Kurznachrichtendienst hat im Land der Dichter und Denker eher ein Nischendasein. Dies wird wieder deutlich, wenn man die jüngste Untersuchung von ExactTarget beim Lieblingsthema der Deutschen anschaut: Fußball

Das Unternehmen ExactTarget untersuchte die Tweets bei der zurückliegenden Champions League. Sowohl im Netz als auch auf dem Fußballfeld unterlag der FC Bayern  dem glücklichen Gewinner Chelsea London. Mit rund 73 Prozent von weltweit insgesamt 1,8 Millionen Tweets ist Chelsea London der klare Social Media-Gewinner der Champions League.

ExactTarget, Anbieter von E-Mail-Marketing- und interaktiver Marketing-Lösungen, hat eine Woche lang weltweit alle Tweets zum Finale Bayern gegen Chelsea erfasst: Das Monitoring ergab unter anderem: Insgesamt gab es weltweit rund 1,8 Millionen Tweets zur Auseinandersetzung, davon 1,12 Millionen am Finaltag der Champions League. In 73 Prozent der Tweets wurde Chelsea London genannt, Bayern München dementsprechend nur in 27 Prozent der Tweets. Rund 70 Prozent der Beiträge auf Twitter wurden in Englisch verfasst, gefolgt von etwa 16 Prozent in Spanisch und nur 3,5 Prozent in Deutsch.

Fußball am Hauptbahnhof in München, aber ohne Twitter.

Fußball am Hauptbahnhof in München, aber ohne Twitter.

Das zeigt mir, dass Twitter noch nicht richtig in Deutschland angekommen ist. Während Facebook für die Masse ist, scheint Twitter mit seinen 140 Zeichen in Deutschland wohl nur ein Netzwerk für eine gewisse sprachliche Elite zu sein. Die hat entweder mit Fußball nichts am Hut, oder – und das glaube ich vielmehr – die Masse ist eben nicht auf Twitter unterwegs. Meine Timeline am Abend der Champions League war voll von Fußball, aber wohl zu wenig im internationalen Vergleich.

Spannung pur, aber Twitter war nicht gefragt.

Spannung pur, aber Twitter war nicht gefragt.

Erste Erfahrungen mit Disney Micky Epic – Die Macht der 2

21. Mai 2012

Es gibt im Comic-Bereich Helden und Superhelden und dann gibt es noch Comic-Götter. Dazu gehört auf jeden Fall Micky Maus. Es hat lange gedauert, bis sich Micky auf das neue Terrain der Videospielwelt wagte. Videogames sind fest in der Hand von Nintendo mit Mario und seinen Gesellen. Doch der erste Streich gelang. Mit Disney Micky Epic gelang der Maus ein Achtungserfolg, der Spaß macht. Im Herbst 2012 kommt der zweite Streich, die Fortsetzung Disney Micky Epic – Die Macht der 2.

Neben Micky kommt der erste Disney-Held aus der Versenkung, den kaum noch einer kannte: Der Hase Oswald. Entwickelt wird das Spiel von Branchen-Koryphäe Warren Spector und Disney Interactives Spielestudio Junction Point. Mit Disney Micky Epic – Die Macht der 2 kehrt das Franchise aber nicht nur auf Nintendos Wii zurück, sondern wird auch in HD-Qualität für Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. „Ich bin selbst von Kindheit an ein großer Disney-Fan und empfinde es deshalb als große Ehre, mit Micky Maus in Disney Micky Epic arbeiten zu dürfen“, so Warren Spector. Ich traf den Entwickler zu einem Gespräch in München. Dabei war er sichtlich glücklich, keine Standardfragen über Spieleentwicklung beantworten zu müssen.

Auch das Spiel konnte ich kurz anspielen. Wichtigste Neuerung: Diesmal sind Micky und Oswald ein richtiges Team und gleichberechtigte Partner – Micky mit seinem

magischen Pinsel, mit dem er Farbe und Verdünner versprühen kann, und Oswald mit einer Fernbedienung, die ihm Macht über die Elektrizität verleiht. Der neue Koop-Modus baut das von Warren Spector entwickelte „PlayStyle Matters“-Spielprinzip weiter aus. Bei diesem Gameplay-Ansatz nehmen die Spieler verschiedene Herausforderungen in Angriff, um die gesamte Story zu erkunden, doch ihre Handlungen wirken sich gleichzeitig auch auf den Spielverlauf aus. Wir dürfen auf das Endergebnis gespannt sein.

Wohl etwas verstörend für deutsche Ohren ist die Singerei im Spiel. US-Musical zollen wohl ihren Tribut. Ich erinnere mich mit Grauen an einem Besuch im Disneyland Paris als es ab Oktober Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern schallte und ich in meinem Zimmer nicht den Knopf zum Ausschalten fand. Daher bin ich ein gebranntes Kind, wenn es um US-Weihnachtssongs geht. Aber zurück zum Spiel: Mehrere Stationen ihres Abenteuers bestreiten die Charaktere singend und untermalt von bekannten Songs. Abgesehen von diesem „musikalischen“ Erzählansatz beeinflussen zudem persönliche Entscheidungen der Spieler, welche Lieder und Begleitmusik sie hören, wodurch jeder Spieler Schöpfer seines individuellen, unverwechselbaren Soundtracks wird. Mit der Umsetzung dieser musikalischen Gameplay-Elemente hat Disney Interactive Emmy-Preisträger und Komponist James Dooley und den Texter Mike Himelstein betraut.

Sämtliche Charaktere in Disney Micky Epic – Die Macht der 2 sprechen zu den Spielern und auch Oswalds Stimme wird zum ersten Mal zu hören sein.

„Mit dem ersten Disney Micky Epic-Spiel hat sich Micky als waschechter Videospielheld etabliert und die Fans waren von Oswalds Rückkehr in die Disney-Familie begeistert“, so John Pleasants, Co-President bei Disney Interactive Media Group. „Nun entwickelt sich die Franchise weiter, erscheint für mehrere Plattformen und die Spieler werden völlig neue Wege entdecken, den reichhaltigen Fundus an Disney-Charakteren und Disney-Attraktionen kennen zu lernen.“  Ok, viel PR-Blabla, jetzt wollen wir Taten sehen. Auf jeden Fall wird an der Maus-Ikone weiter gearbeitet und sie fit für das 21 . Jahrhundert gemacht.

Die Alien-Soundtracks

20. Mai 2012

Im Moment freue ich mich auf den Kinosommer, wenn endlich Prometheus von Ridley Scott in die Kinos kommt. Es ist das Prequel zu Alien und die Bilder machen Lust auf großes Vfx-Kino. 1979 hieß es so schön: „Im Weltraum hört dich niemand schreien!“ Ich bin sehr gespannt, was uns erwartet. Ich habe schon hier darüber geschrieben und mir auch die Blu rays näher angeschaut.

Und ich bin auf den Soundtrack von Marc Streitenfeld gespannt. Die Soundtracks zu Alien waren unterschiedlich, wie die Filme. Jerry Goldsmith leistete mit der Musik zum ersten Teil ganze Arbeit. 2007 ist eine Doppel-CD Alien erschienen, die keine Wünsch offen lässt. Leider haben sich Goldsmith und Scott verkracht, so dass das orchestrale Werk in seiner Gesamtheit erst spät erschien und nicht komplett im Film verwendet wurde. Wie bekannt, verstarb Goldsmith im Jahre 2004 und seine Erben können nun profitieren. Meine erste Aufnahme von Alien war nur rund 35 Minuten lang und eindeutig zu kurz. Die Doppel-CD  Alien bringt das gesamte veröffentlichte und unveröffentlichte Material zu Tage. Für mich steht Goldsmith in der Liga wie John Williams.

Im zweiten Teil Aliens durfte James Horner ans Dirigentenpult. 2001 erschien eine Aliens (The Deluxe Edition) von Colosseum. Regie führte damals James Cameron, der später auch Horner zu dem Soundtrack zu Titanic engagierte. In der Soundtrack-Version von 2001 können wir endlich nichtveröffentlichte Tracks hören. Horner zeigt hier, was er wirklich kann. Im ursprünglichen Soundtrack kam dieses Schaffen zu kurz. Nach dem mehrmaligen Anhören der 2001-Fassung muss ich sagen: Horner, du bist ein guter Mann und verstehst deinen Job. In der alten kurzen Fassung war mir die Musik zu oberflächlich. Jetzt geht sie in die Tiefe und schafft ein facettenreiches Kopfkino. Es ist komplett neue Musik zu hören, die es in sich hat.

Die Musik des umstrittenen dritten Alien-Teils stammt aus der Feder von Elliot Goldenthal und Alien III bedarf eines mehrmaligen intensiven Hören. Bei den ersten paar Mal anhören überzeugte mich die Musik nicht und die CD wanderte ins Archiv. Doch wie der Film bei mir reifen musste, musste auch die Musik reifen. Jetzt habe ich einen perfekten Horror-Soundtrack in meinen Kopfhörern. Gänsehaut ist garantiert, die Atmosphäre des Films gibt die Musik perfekt wider. Die Mischung aus Angst, Beklemmung, religiösen Fanatismus und nackter Terror wirken.

Den Teil IV Alien Resurrection und die Musik Alien Resurrection will ich vergessen. Film ist schauderhaft und die Musik ist es auch. Es ist der lauter Score für einen belanglosen Actionfilm und John Frizzel hat kein Glanzstück abgegeben. Mir hat das Teil überhaupt nicht gefallen.

Und nun? Im Sommer startet Prometheus. Die Musik in den Trailern klingt gut. Der Soundtrack Prometheus stammt aus der Feder von Marc Streitenfeld. Der Deutsche arbeitet bereits mehrmals mit Ridley Scott und kennt die Arbeitsweise des Meisters. Was mich nervös macht, ist die Tatsache, dass Streifenfeld aus der Schule von Hans Zimmer kommt. Zimmer ist erfolgreich, aber meine Musik ist es nicht. An Zimmer scheiden sich die Geister und ich hoffe bei Prometheus auf eine hervorragende musikalische Arbeit des Münchners Marc Streitenfeld. Am 3. August halte ich den Soundtrack in den Händen und bin gespannt.

Scotland Yard-Brettspiel am iPad – mir gefällt es

19. Mai 2012

Bei meinen Seminaren kommt immer wieder das alte Schwarzweiß-Denken bei manchen Teilnehmern auf. Wir Deutsche neigen gerne zur klassischen Schwarzweiß-Denke – entweder oder, basta. Das ist beim Thema eBooks so und auch beim Thema Brettspiele. Innerhalb der Familie werden gerne die klassischen Brettspiele aus dem Keller gezogen: Monopoly, das verrückte Labyrinth, Deutschlandreise (noch mit DDR als eigenständigen Staat) – vor allem Risiko liebte. Aber ich mag Brettspiele auch am iPad. Während Schach noch von Seminarteilnehmern als Brettspiel auf elektronischen Medien akzeptiert wird, beginnt die Diskussion bei klassischen Spielen.

Ich bin begeistert von der Umsetzung der alten Ravensburger Spiele. Beim Deutschen Computerspielepreis wurde zu Recht von der Jury die Umsetzung des verrückten Labyrinths ausgezeichnet. Vor allem die iPad-Version vertreibt mir auf langen Zugfahrten die Zeit. Umgesetzt wird alles von Ravensburger Digital. Dies ist ein Unternehmen der Ravensburger Gruppe. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der Ravensburger Produkte und Inhalte für alle wichtigen digitalen Medien und Spieleplattformen, ebenso wie die Entwicklung neuer Produktansätze, die zur Marke und inhaltlichen Ausrichtung passen. Dies umfasst neben Online & Social Games auch PC Games, sowie Mobile Games & Apps.

Jetzt kommt ein anderer Klassiker meiner Jugend: Das Spiel des Jahres 1983: „Scotland Yard“ ist seit kurzem als Universal-App für iOS mit HD-Grafik im iTunes App Store erhältlich – im Moment mit reduzierten Einführungspreis. Seit fast 30 Jahren wird er von Scotland Yard gejagt und hat dabei Millionen von Fans, darunter auch mich, gewonnen — jetzt flüchtet Mister X auch auf iOS. Ob alleine in der Rolle des Detektivs oder mit bis zu insgesamt sechs Spielern inklusive Computer-Mitspieler im Multiplayer-Modus: Die spannende Verfolgungsjagd durch das nächtliche London geht in die nächste Runde — mit einem überarbeitetem Spielplan der Stadt und scharfer HD-Grafik.

Die „Scotland Yard“-App in HD-Grafik folgt dabei der Brettspiel-Vorlage: Mister X ist in London untergetaucht — und die Scotland Yard-Detektive müssen ihn aufzuspüren. Dabei darf sich der Spieler als Detektiv auf die Jagd nach Mister X machen, oder sich selbst als Agent durch Londons Nachtleben verfolgen lassen. Eine kniffelige Angelegenheit für die Detektive, denn Mister X ändert ständig seine Position mit Taxi, Bus und U-Bahn. Seine weggeworfenen Fahrscheine und regelmäßige Hinweise auf seinen Aufenthaltsort sind dabei die einzigen Anhaltspunkte für die Spieler.

Ausgestattet mit einer begrenzten Zahl von Fahrkarten für Bus, Bahn und Taxi ziehen die Detektive auf ihrer Jagd durchs nächtliche London. Nur wer die Spur aus entwerteten Fahrkarten von Mister X richtig lesen kann und die eigenen verfügbaren Tickets richtig einsetzt, kann den Flüchtigen fassen. Eile ist geboten! Haben die Detektive Mister X nicht innerhalb von 24 Spielzügen gefasst, ist er für immer im Trubel der nächtlichen Großstadt verschwunden …

Die Detektive vergrößern ihre Chancen ungemein, wenn sie zusammenarbeiten. „Scotland Yard“ bietet neben dem Einspielermodus daher auch die Möglichkeit, mit bis zu fünf weiteren Spielern gemeinsam auf Verfolgungsjagd zu gehen, oder selbst einmal die Rolle von Mr. X zu übernehmen. Ob alle gemeinsam an einem Gerät, in der Gruppe über WiFi/Bluetooth-Verbindung oder verteilt über den Online-Modus mit Game Center Unterstützung – alles ist möglich. Das Game Center ermöglicht hierbei dank der Sprach-Chat Funktion, dass die Detektive sich auch über weite Entfernung bestens abstimmen können, was die beste Taktik ist, um Mister X eine Falle zu stellen.

Legoland Deutschland feiert 10. Geburtstag

18. Mai 2012

Legoland Deutschland feiert seinen 10. Geburtstag und da darf ich als bekennender Lego-Fan nicht fehlen. Vier Tage bis 20. Mai feiert der Funpark in bayerisch Schwaben. Ich tauche in die Welt der bunten Steine gerne ein und habe schon zahlreiche Besuche samt Filme hinter mir. Den 10. Geburtstag verbrachte ich ohne große Videoausrüstung und genoss einfach nur den Tag. Den Start machte dabei das neue 100 Quadratmeter große Ninjago Miniland. Meine Zweifel gegenüber Ninjago sind bekannt, so dass ich nicht so fasziniert bin, wie bei dem wunderbaren Star Wars Miniland.

Der Geburtstagsstein zum 10. Geburtstag

Der Geburtstagsstein zum 10. Geburtstag

Bei einem Kaffee im Cafe Einstein sinnierte ich, wie schnell die Zeit vergeht. Dabei habe ich den Jubiläumsstein zum 10. Geburtstag in den Händen: Zehn Jahr ist es nun her. Am 17. Mai 2002 öffnete Legoland Deutschland im bayerischen Günzburg zum ersten Mal seine Tore. Damals erwarteten die Besucher sieben Themenbereiche mit über 40 Attraktionen und Modellen aus über 50 Millionen Lego Steinen. Seitdem ist viel passiert und der Familienfreizeitpark wurde jährlich erweitert, so dass inzwischen unter dem Motto ’Erlebt das Abenteuer!’ über 50 Attraktionen in acht Themenbereichen erkundet werden können. Mit der Eröffnung des eigenen Legoland Feriendorfes 2008 und seiner Erweiterung 2011 erfolgte der konsequente Schritt zur Etablierung als Kurzreise-Destination. Zwar gibt es Übernachtungsmöglichkeiten wie Ritterburg oder altes Ägypten, aber eigentlich warte ich noch auf Star Wars-Feriendorf, was es aber aus Lizenzgründen nicht geben wird.
Geschäftsführer Hans Aksel Pedersen zieht eine positive Bilanz: „Ich bin sehr stolz, wie Legoland Deutschland sich in den vergangenen 10 Jahren entwickelt hat. Wir gehören inzwischen zu den meistbesuchten Parks in Deutschland und der Erfolg unseres Feriendorfes zeigt uns, dass wir mit unserer Resort-Strategie genau richtig liegen. Für die Zukunft wünsche ich mir und dem gesamten Team, dass es so erfolgreich weiter geht und unsere Vision bis 2020 Wirklichkeit wird.“ Diese sieht Investitionen des Mutterkonzerns, der Merlin Entertainments Group, von bis zu 80 Millionen Euro in den Park und das Feriendorf vor.
Eine weitere Neuheit gibt es schon zum Parkjubiläum. Als Geburtstagsgeschenk für die Gäste packte Hans Aksel Pedersen ein riesiges Präsent aus und enthüllte so das neue Ninjago Miniland. Darin können sich die Besucher auf 100 Quadratmetern durch die mystische Welt von Lego Ninjago bewegen. Durch ein großes Portal betreten die Gäste das Ninjago Miniland und folgen einem Pfad, der sie durch sechs Szenerien der asiatischen Spielwelt führt, in denen über 100 Modelle aus 260.000 Lego Steinen zu bewundern sind. Vorbei an der ’Verlassenen Wüste’ und dem ’Alten Bauerndorf’ geht es zum ’Kloster des Spinjitzu’, in dem Meister Sensei Wu seine Schützlinge in der Kampfkunst Spinjitzu trainiert. Das Kloster ist mit über 3 Metern Höhe das größte Bauwerk im neuen Miniland. Weiter führt der Weg durch die ’Gefrorene Wüste’ und den ’Wald der Harmonie’ zur ’Geheimnisvollen Bergwelt’. Viele Modelle sind animiert, so dass die Gäste aktiv ins Geschehen eingreifen und zum Beispiel das Ninja-Flugschiff abheben lassen können.
Das Ninjago Miniland steht exklusiv bis zum Saisonende am 4. November im Legoland Eingangsbereich. Nach der turbulenten Flugattraktion Flying Ninjago ist es bereits die zweite Ninjago Neuheit im Jubiläumsjahr.

Ninjago Miniland auf 100 qm.

Ninjago Miniland auf 100 qm.