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Dschungelcamp startet und wer ist bei Google vorne?

11. Januar 2019
Diese Dschungelcamp-Damen werden bei Google geklickt.

Diese Dschungelcamp-Damen werden bei Google geklickt.

Heute freuen sich die Zuschauer des Unterschichtenfernsehsenders RTL. Heute startet die neue Staffel des Dschungelcamps mit abgewrackten C-Promis. Ich dachte, dass der Schund schon lange von der Mattscheibe verschwunden ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt. An der Anzahl der Google-Suchanfragen lässt sich deutlich ablesen: Dschungelcamp hat einen Markt. Und: Sexy Ladies haben die Nase (bzw. die Brüste) vorn, wie das Beauty- und Promi-Portal Cosmoty.de herausfand.

Wie durch das Eingangsstatement klar sein dürfte: Ich bin kein großer Fan vom Dschungelcamp als TV-Format. Aber damit bin ich wohl eher in der Minderheit. Ich finde diese Art von Volksverblödung schrecklich. Aber der Dreck hat seine Fans. Ich denke, auch Gladiatorenspiele hätten heute ihre Zuschauerschaft. Heute eröffnet RTL die 13. Staffel “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus”. Für zwei Wochen begeben sich zwölf mehr oder weniger bekannte Kandidaten in den Dschungel und kämpfen in Ekel-Prüfungen um die Gunst der Zuschauer, die sich am Leid der Menschen ergötzen und das Maul zerreißen. 

Und nun mein Problem. Bis auf einen kenne ich keinen der so genannten Stars. Früher habe ich mal gehört, dass der große Helmut Berger sich an diesem Müll beteiligt hatte. Ich mag Berger, aber Dschungelcamp, ich weiß nicht. Die neuen Stars kenne ich nicht, aber Google lügt nicht. 

Klarer Sieg für Evelyn Burdecki. Das “Bachelor-in-Paradise”-Sternchen googeln pro Monat durchschnittlich 38.960 User.

Platz zwei sichert sich Sex-Expertin Leila Lowfire: Die Stimme hinter dem Podcast “Besser als Sex” und (wie man munkelt) Ex von Rammstein-Sänger Till Lindemann recherchieren monatlich 21.430 Personen.

“Eis am Stiel”-Star Sibylle Rauch auf Platz drei: Die Schauspielerin und Erotik-Darstellerin wird monatlich 18.830 mal gegoogelt. Sibylle Rauch kenn ich noch von meiner Jugendzeit im Kino. Ich war kein Fan der Eis am Stil-Serie, aber Frau Rauch hatte zwei überzeugende Argumente, die man als pubertierender Teenager nicht übersehen konnte. 

Platz vier geht an “Dahoam is Dahoam”-Darstellerin Doreen Dietel: Die Schauspielerin erhält monatlich 14.210 Suchanfragen.

Einziger Mann unter den Top 5: Der selbsternannte Millionär Bastian Yotta landet mit 11.060 Suchanfragen auf dem fünften Platz.

Die geringsten Suchvolumen haben bisher Schauspieler und “Alf”-Synchronsprecher Tommi Piper (3.920 Suchanfragen, Platz 10), Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis (3.110 Suchanfragen, Platz 11) und die ehemalige “Germany’s Next Topmodel”-Kandidatin Gisele Oppermann (1.980 Suchanfragen, Platz 12). Letztere ist vor allem durch ihre weinerliche Art wohl in Erinnerung geblieben. Mir nicht, weil ich schau das Zeug nicht. 

Wie macht man Eis? – Eis am Stiel

23. Mai 2012

Der Sommer ist da und Eis gehört natürlich dazu. Natürlich gibt es nichts besseres als das klassische Eis beim Italiener um die Ecke. Im Grunde mag ich am liebsten die Klassiker wie Schokolade, Vanille oder Zitrone. Erdbeere ist ein absolutes No und auch die neuen Mode-Eissorten wie Nutella, Schlumpf oder Whiskey können mir gestohlen bleiben.

Die Lego-Eisbox noch unbefüllt.

Die Lego-Eisbox noch unbefüllt.

Bei den heißen Temperaturen entdecke ich aber auch wieder das Wassereis meiner Jugend. Meine Mutter hatte so durchsichtige Eishauben von Tuperware. Man füllt den Behälter mit Saft, Cola oder was sonst so im Hause war, steckt einen Plastikstab hinein und ab damit ins Gefrierfach. Es gab sogar einen Plastikständer, damit die Boxen nicht umfielen. Nach ein paar Stunden konnte man das Wassereis aus der Box holen und lecken. Als kleiner Bub für mich ein Hochgenuss.

1x Blutorangen- und 2x Grapefruit-Saft in die Box

1x Blutorangen- und 2x Grapefruit-Saft in die Box

Diese Jugenderinnerung frische ich gerne mit meinen Kindern wieder auf. Im Legoland Günzburg haben wir eine Eisbox im Lego-Design gekauft – Kostenpreis um die 10 Euro für ein bisschen Plastik. K1 hat sich für die gelbe Variante der Box entschieden. Diese gibt Platz für 3 Steckerleis, wie wir das Eis am Stiel genannt haben. Das Eis sollte die Form eines Lego-Männchens annehmen. An Sorten produzierten wir im ersten Anlauf 2x Grapefruit- und 1x Blutorangeneis am Stiel.

K2 füllte die vorhandene Box mit den Säften auf und ich sorgte dafür, dass sie unverschüttet in das Kühlfach kamen. Merke: Vorher sollte man Platz im Eisfach schaffen, denn die Lego-Box duldet keine Schieflage und die Flüssigkeit schwappt aus den Formen.

Ab ins Eisfach.

Ab ins Eisfach.

Nach ein paar Stunden und einer nervigen Fragerei von K2 „Wann ist das Eis fertig?“ begannen die Säfte ihren Aggregatzustand zu ändern. Aus Flüssigkeit wurde Eis.

Die Steckerleis sind fertig.

Die Steckerleis sind fertig.

Dann der große Moment der Premiere: Die Lego-Eisfigur am Stiel wurde aus der Box genommen – warmes Wasser auf der Rückseite der Box sorgt dafür, dass sich die Figur besser löst. Und dann der erste Moment des Schleckens. Nun, wahrscheinlich verklärt man die Erfahrungen seiner Jugend mit zunehmenden Alter. Es schmeckte schlicht und einfach nach Wassereis mit ein wenig Aroma. Vielleicht waren als Kind meine Geschmacksnerven besser entwickelt. Also, der Hammer war es nicht, aber K1/2 hat es prima geschmeckt und ich machte gute Miene zum Spiel. Heute Abend lade ich K1/2 auf ein Eis bei meinem Italiener ein.

Eis am Stiel - ohne Sybille Rauch.

Eis am Stiel – ohne Sybille Rauch.