Post fährt zur rp17 elektrisch mit dem Streetscooter

20. Mai 2017

Trari-Trara die Post ist da – und dieses Mal elektrisch. Als ich dieses Jahr die Internet-Veranstaltung re:publica #rp17 in Berlin betrat, staunte ich nicht schlecht. Nicht aufgrund der zahlreichen Vorträge oder der Möglichkeit der Vernetzung – nein, es war eine junge Frau, die mir eine Postkarte in die Hand drücken wollte. Eine Postkarte auf einer Internet-Veranstaltung? Wie doof ist das denn? Und dennoch war die Idee nicht schlecht, denn ich kam ins Überlegen, wann ich das letzte Mal eine Postkarte geschrieben hatte. Ich wusste es nicht mehr.

Gleich am Eingang der rp17 steht die Post.

Gleich am Eingang der rp17 steht die Post.

Ich kam mit der jungen Dame ins Reden und sie stellte sich als Mitarbeiterin der Post vor. Die Deutsche Post hatte am Eingang zur rp17 ein Elektromobil ausgestellt. Da ich großen Respekt vor dem Briefträgern und vor allem den Paketausfahrern habe, die einen Knochenjob machen, schaute ich mir den Elektroflitzer in Postgelb ein wenig genauer an.

Witzig oder doof? Post verteilt Postkarten auf einer Internetmesse?

Witzig oder doof? Post verteilt Postkarten auf einer Internetmesse?

Der Streetscooter ist eine Eigenentwicklung der Deutschen Post in Zusammenarbeit mit ihren Zustellern. Die Reichweite des Autos beträgt bis zu 80 Kilometer und die Kiste fährt maximal 80 Stundenkilometer. Die Post hat bereits 2500 dieser Fahrzeuge im Einsatz und will es nach eigenen Aussagen bis zum Jahresende 2017 auf mindestens 5000 Streetscooter schaffen.

Ich muss zugeben, ich fand es zunächst seltsam auf einer Internetkonferenz ein Postauto anzutreffen samt Postkarten. Nun, die Postkarten hab ich dagelassen, die Infos über den Streetscooter hab ich mitgenommen. Der Streetscooter ist Teil des ambitionierten Umweltschutzprogramms GoGreen der Post, die bis 2050 die logistikbezogenen Umweltemissionen auf Null reduzieren will. Ambitioniert, das muss ich schon sagen. Mal sehen, ob es gelingt. Der Weg ist auf jeden Fall richtig. Die Post hat im Moment rund 10500 E-Bikes, E-Trikes und Cubicycles (was immer auch das ist) im Einsatz. Ich werd mal meinen Postler am Dorf bei uns fragen, was er davon hält.

update: 28.2.2020: Die Deutsche Post stellt die Produktion ihres Elektro-Lieferwagens Streetscooter bis Ende des Jahres ein. Zuvor hat die Post vergeblich nach einem Käufer für das defizitäre Tochterunternehmen gesucht. Die Post-Tochter soll sich künftig nur noch um den Betrieb der rund 10.000 posteigenen Streetscooter kümmern.

Mond-Rover aus Deutschland in Alien Covenant

19. Mai 2017
Im Film Alien Convenant ist der Mond-Rover aus Deutschland im Einsatz.

Im Film Alien Convenant ist der Mond-Rover aus Deutschland im Einsatz.

Als ich den neuen Alien-Film Alien Covenant genoss, lachte ich einmal richtig laut im Kino auf. Nicht, weil der Film humorvoll oder gar lächerlich ist – auf kein Fall. Ich lachte auf, weil ich in einer Szene etwas entdeckte, das mir sehr viel Freude machte. Ich hab übrigens über den Film hier gebloggt.
Ich lachte über den Rover im Film. Es war der Rover, der aus dem Raumschiff rollte und die Oberfläche des fremden Alien-Planeten erkunden sollte. Und eben diesen Rover hatte ich vor einer Woche live in Berlin auf der re:publica rp17 erlebt. Robert Böhme von Part-Time Scientists hielt einen Vortrag über das deutsche Raumschiff, das 2018 zum Mond aufbrechen wird und dort mit zwei Rover die Mondoberfläche erkunden wird – genau an der Stelle wo Apollo 11 gelandet ist. Ich werde über das Projekt noch ausführlicher bloggen, weil es mich total fasziniert und ich dabei sein möchte.

Der Rover heißt Audi Lunar Quattro und ich hatte schon mal über dieses interessante Stück Technik gebloggt. Die Landefähre mit dem Audi lunar quattro soll bis 2018 an Bord einer SpaceX-Trägerrakete ins All starten und mehr als 380.000 Kilometer bis zum Mond zurücklegen. Etwa fünf Tage wird die Reise dauern. Das Ziel-Landegebiet liegt nördlich des Mond-Äquators in der Nähe der Landestelle der letzten bemannten NASA-Mondmission Apollo 17 im Jahr 1972. Hier gibt es extreme Temperaturschwankungen von bis zu 300 Grad Celsius.

In verschiedenen Test-Schleifen, die unter anderem in den österreichischen Alpen und auf Teneriffa stattfanden, haben die Part-Time Scientists ihr Mondfahrzeug entwickelt, das in weiten Teilen aus Aluminum besteht. Der Audi Lunar Quattro besteht zu 85 Prozent aus Aluminiumbauteilen, die von Audi in den Metall-3D-Druckanlagen in Ingolstadt produziert wurden. Ein verstellbares Solarpanel fängt das Sonnenlicht auf und leitet es in eine Lithium-Ionen-Batterie. Sie speist vier Radnabenmotoren. Ein Kopf an der Front des Fahrzeugs trägt stereoskopische Kameras sowie eine wissenschaftliche Kamera zur Materialuntersuchung. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 3,6 km/h. Viel wichtiger auf der holprigen Mond-Oberfläche sind jedoch die Offroad-Eigenschaften und die Fähigkeit zur sicheren Orientierung.

Ich habe mit Robert Böhme gesprochen. Toller Typ.

Ich habe mit Robert Böhme gesprochen. Toller Typ.

Die Integration des Audi Lunar Quattro in den Film Alien Covenant war Teil einer Kooperation zwischen der Produktionsgesellschaft 20th Century Fox und Audi. Ich habe mich auf jeden Fall sehr darüber gefreut.

Filmtipp: Alien Covenant

18. Mai 2017
Mir hat Alien Convenant sehr viel Spaß gemacht.

Mir hat Alien Covenant sehr viel Spaß gemacht.

Ridley Scott, der alte Recke, kann es noch immer. Mit Alien Covenant legte er einen neuen eindrucksvollen Teil seiner Alien-Reihe vor und knüpfte damit direkt an Prometheus an. Gleich vorweg: Mir hat Alien Covenant sehr gut gefallen, aber das war nicht bei allen Zuschauern bei meinem Kinobesuch im Scala Fürstenfeldbruck der Fall. Da hatten sich einige der männlichen Kinobesucher mehr Action erwartet. Nun Action war in Alien Covenant vorhanden, aber es war auch Tiefe vorhanden. Eine Vielzahl von Kinozuschauern war von den literarischen Zitaten von Lord Byron und Mary Shelly schlichtweg überfordert und konnten Ridley Scott auf seiner Suche nicht folgen. Für diese Zuschauer war Alien Covenant eher anstrengend. Wie sagte mein Nachbar im Kino: „Zuviel Gequatsche!“

Aussteller im Kino Scala FFB

Aussteller im Kino Scala FFB

Wer aber Fan der Alien-Filme ist und sich auf eine Weiterführung von Prometheus einlassen will, der freut sich über die Handlung und die Begegnung mit dem Außerirdischen. Der Xenomorph hat sich inzwischen zur Biowaffe verändert und die Diskussion um Menschlichkeit, wie sie bereits in Ghost in the Shell geführt wurde, wird in Alien Covenant weitergeführt. Natürlich ist der flinke und höchst aggressive Neomorph der eigentliche Held, sei es als Maske oder CGI. Ich freute mich, als das Alien erstmals in voller Größe erschien. Es war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Aus dem Xenomorph wurde ein weiterentwickelter Neomorph. Scott hat so viele Erinnerungen an sein Erstlingswerks eingebaut: Die geheimnisvollen Eier, das Herausbrechen aus dem Magen, das Signal von einem fernen Planeten und, und, und. Und es gibt eine Hommage an den großartigen H.R. Giger, dem Schöpfer des Aliens. Seine Kunst der Biomechanik wurde von Ridley Scott aufgegriffen. Als Beispiel sei die Duschszene genannt – Sexualität kombiniert mit Obsessionen über das Eindringen von etwas absolut Fremden wurde hier genial in Szene gesetzt. Es gab auch ein Wiedersehen und einen Erklärungsansatz über mein Lieblingsraumschiff schlechthin. Das hufeisenförmige fremde Raumschiff taucht wieder im Film, wobei ich hier mich nicht 100prozentig identifizieren konnte. In meiner Fantasie war dieses Raumschiff ein biomechanisches, organisches Fluggerät. In Alien Covenant klingt es, als ob es aus Metall wäre. Die Raumfahrer stapfen durch das Raumschiff und das Echo klingt nach Metall. Das hat mich wirklich gestört, weil es nicht mit meiner Fantasie deckungsgleich ist. Dennoch: Das Setdesign ist schichtweg genial. Es passt einfach zusammen und Ridley Scott kann es einfach.
Zu Alien gehört auch ein Android, in unserem vorliegenden Film heißen sie Walter und David. Michael Fassbender ist hier in einer Doppelrolle zu sehen und es macht absolut Spaß, seinem Spiel beizuwohnen. Sicherlich die eindrucksvollste Szene ist das Flötenspiel, sehr intim und großartig gespielt. Diese Intimität wird nochmals aufgegriffen als es zum Kuss zwischen David und Walter kommt. Der Gotteskomplex wird immer wieder thematisiert.
Der Name Walter setzt sich aus den Wortstämmen walt- (althochdeutsch: waltan ‚herrschen‘) und Heer (althochdeutsch: heri ‚Kampfverband‘) zusammen. Das gibt schon einen Hinweis. Und die Anspielung zu Michelangelos David ist natürlich voll beabsichtigt, obwohl Ridley Scott in der Einführungsszene bewusst den Kopf der ersten Monumentalstatue der Hochrenaissance und bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte verbirgt. David nimmt den Kampf gegen den Riesen Goliath auf – vielleicht eine Analogie, dass der Android sich gegen seinen Schöpfer Mensch wendet. Und immer wieder kommt dazu der göttliche Richard Wagner. Zweimal kommt das Rheingold vor, der Einzug der Götter in Walhall, zu Beginn des Films als Klavierauszug und zum Ende der Films als Symbol der Zeitenwende. Sie prophezeit die Götterdämmerung, das Ende der Götter – das Ende des Gottes Mensch. Wer wie mein Sitznachbar im Kino Action erwartetet, bekam zum Ende Richard Wagner und reagierte verwirrt.
Ach ja, die Musik im Film. Der Score von Alien hatte Maßstäbe gesetzt: Soundtrack-Götter wie Jerry Goldsmith gaben in der Vergangenheit den Takt an. In Alien Covenant sollte es ursprünglich Harry Gregson-Williams sein. Es wäre interessant gewesen, wie er sein Thema von Der Marsianer – Rettet Mark Watney (The Martian) weiterentwickelt hätte. Er schied allerdings aus Termingründen aus und überließ die Musik Jed Kurzel, dem ich bisher nicht viel zutraute. Sein Assassin’s Creed war mir zu heftig. Im Film Alien Convenant passte sein Score allerdings sehr gut und in den nächsten Wochen wird der Score auf CD veröffentlich. Ich werde ihn dann ausführlich besprechen.

Catweazle ist tot – persönliche Gedanken an meine TV-Jugend

12. Mai 2017

Catweazle ist tot, naja eigentlich ist der Darsteller Geoffrey Bayldon verstorben. Als ich die Nachricht via Twitter bekam, dachte ich an eine schöne Jugendserie zurück. Wenn ich mehr darüber nachdenke, dann zeigte die Serie humorvoll den Zusammenprall von Kulturen. Was so witzig daherkommt, ist im Grunde ein ernste Herausforderung. Wie geht man mit Neuerungen in einer neuen Welt um?
Catweazle war für meine Eltern der pure Hippie. Ich fand den schrulligen, ziegenbärtigen Hexenmeister sehr sympathisch. Catweazle ist ein Zauberer aus dem Jahr 1066 und kommt via Zeitreise und Zaubertrank ins Großbritannien der Siebzigerjahre. Dort erlebt er allerhand turbulente Abendteuer, die vor allem aus dem Zusammenprall der Kulturen entstehen. Eine Glühbirne, genannt Elektrik-Trick, wird zum Wunder. Das Telefon ist ein Zauberknochen. Sein Zauberspruch war übrigens Salmei, Dalmei, Adomei.
Ich versuchte den Harry Potter meiner Jugend meinen Kindern zu vermitteln. Nun, die Kröte Kühlwalda kam gut an, nur Catweazle fiel komplett durch. Die TV-Serie der Siebzigerjahre passt einfach nicht mehr in die Neuzeit – zu langsam und auch die 16 mm-Aufnahme empfanden meine Kinder als störend und körnig. Aber das Zusammentreffen der Kulturen haben meine Kinder verstanden. Ich erklärte es ihnen mit meinen Eltern, die schon in die Jahre gekommen sind. Mein alter Vater reagiert auf den Sprachassistenten Alexa ebenso wie Catweazle. Für ihn ist das wie Zauberei. Nur, dass mein Vater keine Kröte dabei hat. Im Grunde fällt es Catweazle schwer, sich in die neue Zeit einzugewöhnen. Vieles ist neu und er versucht die Neuerungen mit den Erklärungen seiner Zeit zu verstehen.
Nun, ich werde mir die DVDs mit Geoffrey Bayldon wieder anschauen und mich an meine Jugend erinnern und daran denken, wie sich mein Vater in der heutigen Zeit fühlt.

Microsoft Hololens: Erste persönliche Eindrücke

11. Mai 2017
Die Hololens macht Spaß und ich sehe enorme Möglichkeiten.

Die Hololens macht Spaß und ich sehe enorme Möglichkeiten.

Ich bin ein Fan von Virtueller Realität (VR) und augmented reality (AR). In der Vergangenheit habe ich verschiedene Brillen ausprobiert, die Oculus Rift, die Google Glas und die SonyVR – letztere habe ich mir zum Spielen auch gekauft. Jetzt habe ich auf der re:publica 2017 #rp17 auf Einladung von Mircosoft die Hololens für 30 Minuten ausprobieren können. Ich bin baff: Ich habe die Zukunft gesehen. Das Teil ist der Hammer und hat großen Eindruck bei mir hinterlassen.

Arbeiten im virtuellen Raum - wahnsinnige Möglichkeiten ergeben sich.

Arbeiten im virtuellen Raum – wahnsinnige Möglichkeiten ergeben sich.

Ich sehe viele Einsatzbereiche für diese Art von AR-Brillen: Unter AR – erweiterter Realität wird die visuelle Darstellung von Informationen laut Wikipedia verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung.
Microsoft hat mit der Hololens etwas Wegweisendes geschaffen. Und das sage ich als überzeugter Apple Fanboy. Ich kann mir viele Einsatzorte vorstellen: Bildung, Ausbildung, Forschung, Büro und natürlich auch Gaming. Im Netz habe ich einige tolle Ideen aus Medizin, Turbinenbau, Geografie oder Chemie gesehen – mit der Holoens kann Bildung 2.0 Spaß machen.


Die Brille sitzt gut auf dem Kopf und rutscht auch bei plötzlichen Kopfbewegungen bei mir nicht herunter. Das in die Brille projizierte Bild ist scharf, rattenscharf und das Tracking im dreidimensionalen Raum klappt perfekt. Der Akku reicht für 2,5 Stunden. Weil ich den letzten Slot an dem Demotag von Mircosoft hatte, musste ich einen handelsüblichen Akku-Pack in der Hosentasche tragen. Wenn die Brille aufgeladen ist, kann ich ohne Kabel agieren. In der Brille läuft Windows 10 als OS. Interagiert wird via Microsofteigene Sprachassistenten Cortina und mit Gestensteuerung. Im Moment läuft das System nur auf Englisch, aber Microsoft will lokalisierte Versionen nachliefern. Die Gestensteuerung ist einfach zu erlernen. Ich brauchte etwa 5 bis 10 Minuten, um die Gesten zum Öffnen und Schließen von Menüs oder Klicks zu verstehen. Es ist im Grunde kinderleicht, wenn man sich auf das System einlässt. Ich bin mir sicher, dass Entwickler bereits daran arbeiten, dass einige Gesten eingeführt werden können. Das würde ich mir sehr wünschen. Die Hololens ist übrigens kein Beta-Produkt mehr, sondern wird regulär verkauft – rund 3200 Euro für Entwickler, rund 5200 Euro für Unternehmen – lieferbar in 24 Stunden. Dennoch schrauben die Entwickler noch an der Software herum, um sie benutzerfreundlicher zu gestalten.

Ich sehe Einsatzbereich in der Bildung - hier untersuche ich ein Herz.

Ich sehe Einsatzbereich in der Bildung – hier untersuche ich ein Herz.

Was habe ich ausprobiert? Ich bin in das menschliche Herz eingetaucht. Ich konnte im Raum vor mir ein menschliches schlagendes Herz sehen und hören. Erster Gedanke war das verräterischer Herz von Edgar Allan Poe. Zweiter Gedanke: Wie geil ist das denn? Ich sehe ein Herz, das Bluthochdruck verarbeiten muss. Gleich der Gedanke, ob ich meine Blutdrucktabletten genommen habe. Und siehe da: Mein Arzt könnte mir via Hololens erklären, was genau im Herzen passiert. Ich würde die Information nicht nur hören, wie bisher, sondern ich könnte sie sehen. Als visueller Mensch wirkt das mehr als mahnende Worte. Ich drehe das Herz via Gesten, ich zoome näher ran, um die einzelnen Muskeln zu betrachten. Faszination pur – leider durfte ich keine Videos von meiner Demo-Session machen.
Die nächste Demo war ein Ballerina, die sich mitten im Raum dreht. Ich skaliere sie, gehe um die tanzende Dame herum und lege sie mal auf einen realen Stuhl, dann auf einen realen Tisch ab. Die Tanzbewegungen sind fast echt und irgendwie will ich die Figur berühren, die vor mir schwebt. Ich schalte um auf einen Astronauten, der im Raum schwebt. Ich untersuche seinen Raumanzug, gehe ganz nah ran und sehe das Material, die Nähte – und wieder fallen mir Hunderte Einsatzmöglichkeiten ein.
Meine Demosession neigt sich dem Ende zu und zum Schluss wird gezockt. Aus einer Wand brechen böse Alien-Skorpione hervor, die es abzuschießen gilt. Da die fiesen Skorpione im 360 Grad Raum angreifen, muss ich mich drehen, denn der Angriff kann aus unterschiedlichen Richtungen erfolgen. Ich habe auf der Gamescom Zombieangriffe bei anderen Spielen gesehen – und das ist extrem heftig und garantiert nichts für Kinder. Die Skorpione sind allerdings harmlos und sind – ganz meiner Egoshooter-Karriere – schnell erledigt. Das jahrelange Training auf der Playstation – nicht auf der XBox – hat sich ausgezahlt.
Nach einer knappen halben Stunde ist die Demo vorbei. Die Microsoft-Mitarbeiter wollen in den Feierabend und ich bleibe begeistert zurück. Techniken wie die Hololens werden die Welt voranbringen, wenn wir uns auf diese Technologie einlassen. Ich gehe durch die Berliner Nacht und mache mir Gedanken, was alles möglich ist und wie die Technik à la Hololens mein Arbeits- und Privatleben verändern können.

Angriff von Skorpionen

Angriff von Skorpionen

Alles Gute Gerhard Polt zum 75. Geburtstag

7. Mai 2017

Für mich gibt es zwei Superstars der deutschen Humorszene – doofes Wort. Es sind Loriot und Gerhard Polt. Polt feiert heute seinen 75. Geburtstag und ich wünsche ihm alles, alles Gute.
Über Loriot habe ich in diesem Blog ab und zu etwas geschrieben. Ich genieße diese Art von Humor, weil die Personen ganz fein gezeichnet sind und ich meine Familie wieder erkenne. Und genauso verhält es sich mit Gerhard Polt. Ich weiß gar nicht, ob er außerhalb Bayerns bekannt ist? Als Bayer verehre ich ihn, weil er ebenso wie Loriot die Personen so fein zeichnet. Polt schaut dem bayerischen Volk aufs Maul und wenn ich mir ihn im Kino, im Fernsehen und am besten auf der Bühne ansehe, dann bin ich hin und her gerissen. Ich bin begeistert. Und: Immer wieder schäme ich mich. Es ist so eine Art fremdschämen, weil Polt genau ins Schwarze trifft. Polt beobachtet seine Umwelt und bringt es auf den Punkt. Viele seiner gespielten Figuren habe ich im realen Leben, pardon, wie im richtigen Leben getroffen. Ich brauch nur bei uns ins Dorf zu gehen, da sehe ich sie – aber vielleicht bin ich auch so eine Person.
Ein paar Dörfer weiter von mir in Günzlhofen lebt die Well-Familie. Mit den Biermösln ist Polt auf der Bühne. Oberhaupt der Well-Familie, zu der auch die Wellküren gehören, war die legendäre Traudl Well, die 2015 im Alter von 95 Jahren gestorben ist. Sie hat sich enorm für die wirkliche bayerische Volksmusik verdient gemacht. Polt ist ein enger Freund der Familie und tauchte so dann und wann bei uns in der Gegend auf. Als ich damals für die örtliche Lokalzeitung gearbeitet hatte, bekamen wir immer wieder Anrufe, dass der Polt wieder da sei. Aber unser Kulturchef ließ ihn in Ruhe, achtete seine Privatsphäre und der Polt kam trotz seiner Prominenz nicht in die Zeitung. Dies musste ich als junger Volontär lernen. Der Polt wollte seine Ruhe und wir als Zeitung ließen ihn in Ruhe. Einmal hab ich ihn mit den Well-Brüdern in einem Wirtshaus getroffen – aber ihn auch in Ruhe gelassen. Vielleicht war er gerade wieder am Recherchieren für seine Geschichten. Vielleicht wollte er einfach nur ein Bier trinken. Letzteres ist wohl realistischer.
Lieber Gerhard Polt, ich wünsche alles Gute zu Ihrem Geburtstag. Ich freu mich auf ein Wiedersehen. Ich schaue mir ein paar Auftritte in YouTube an und vielleicht habe ich das Glück, Sie wieder einmal live zu sehen. Und wenn Sie mal Zeit und Lust haben, setzten wir uns in den Garten, trinken eine Halbe und haben unsere Ruhe.

May the Fourth – Star Wars Art: Ralph McQuarrie

4. Mai 2017

Zum heutigen Star Wars Feiertag habe ich mir etwas Besonderes geleistet. May the Force be with you – es ist der Tag der Tage für uns Star Wars Fans – schließlich ist May the Fourth be with you.
Heute erscheint die Blu ray von Star Wars Rogue One, aber viel wichtiger war für mich, dass ich eine der Bibel des Star Wars Universums in den Händen halten darf. Star Wars Art: Ralph McQuarrie – die legendäre Edition.
Im Grunde schuf Ralph McQuarrie den Look von Star Wars. George Lucas hat ihm enorm viel zu verdanken und Ralph McQuarrie ist einer der absoluten Helden im Star Wars Universum, obwohl ihn der klassische Zuschauer nicht kennen wird. Er ist der Mann auf den die Designs zurückgehen. Er ist der Mann, der an den Figuren gearbeitet hat. Er ist der Mann, den wir viel, viel zu verdanken haben. Leider ist er 2012 an Parkinson gestorben – was für ein Verlust.


Das Buch Star Wars Art: Ralph McQuarrie – die legendäre Edition umfasst zwei Bände in einem Schuber. Jeder Band hat sein eigenes Titelbild und ist voll mit Infos und Bildern, Skizzen und Entwürfen. 800 Seiten der helle Wahnsinn. Viele doppelseitige Fotos sind dabei und viel, viel Material zum Schmökern und Fachsimpeln. Das eine oder andere Bild hat man bereits gesehen, aber noch nie in dieser Komplexität.
Ralph McQuarrie hat so viel getan für Hollywood. Er arbeitete unter anderem für ET, Unheimliche Begegnung, Jäger des verlorenen Schatzes und und und er bekam den Oscar für Cocoon, aber für mich das Wichtigste: Er war der kreative Kopf hinter Star Wars. Seine Matte-Zeichnungen haben den Weg für CGI bereitet.
Am heutigen Star Wars-Feiertag mögen wir an Ralph McQuarrie denken und dankbar für diese Edition Star Wars Art: Ralph McQuarrie sein.

Hier das Unboxing des Werkes:

Meine Gedanken zum Tag der Pressefreiheit

3. Mai 2017

Heute ist der Tag der Pressefreiheit und ich werde im Zeitalter der Falschmeldungen, FakeNews und alternativen Fakten die Fahne des Qualitätsjournalismus hochhalten. Mir fällt bei meinen Vorträgen zur Medienkompetenz auf: Die Leute rufen nach Qualitätsjournalismus, aber keiner will ihn bezahlen. Wie sich die Geschäftsmodelle für Journalismus entwickeln, wird sich zeigen. Heute ist der Tag, die enorme Wichtigkeit der Pressefreiheit zu betonen. Ich will keinen Journalismus der Parteienpresse wie in Weimar oder gar eine gleichgeschaltete Presse wie unter den Faschisten. Aber ich will, dass der Journalismus sich verbessert und mit der Zeit geht. Und das geht nur mit Pressefreiheit.
„Es ist unser Job, die beste verfügbare Version der Wahrheit zu berichten. Besonders jetzt“, sagte Watergate-Enthüller Carl Bernstein beim White House Correspondents‘ Dinner zu Aufgaben der Kollegen in Zeiten der Trump-Regierung, so berichtete es der Mediendienst turi2. Das ist vollkommen korrekt: Die beiden Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein waren der Grund, weshalb ich den Beruf des Journalisten ergriffen habe und noch heute lese ich ihr Buch gerne. Viele weitere Bücher und Veröffentlichungen von anderen Journalisten und Reporter sind hinzu gekommen, die zur Verteidigung der Pressefreiheit beigetragen haben.
Und bevor jetzt wieder die Schreierei über die Lügenpresse kommt – ein Begriff, der von Joseph Goebbels geprägt wurde – natürlich machen Journalisten als Menschen auch Fehler. Es gibt gute und schlechte Journalisten, so wie es auch gute und schlechte Lehrer, gute und schlechte Friseure oder gute und schlechte Politiker gibt.
Wenn staatliche Institutionen wie der US-Präsident, der russische Präsident, der ungarische oder türkische Ministerpräsident oder der Irre in Nordkorea uns anlügen, dann ist Journalismus enorm wichtig. Als Journalist und heutiger Blogger kann ich immer nur betonen, wie wichtig die Pressefreiheit in unserem Land ist und ich lebe gerne in unserem Land. Wenn Kolleginnen und Kollegen für die Pressefreiheit gefangen genommen, geschlagen, gefoltert, getötet werden, dann muss ein Aufstand der Anständigen erfolgen.

Statement des PresseClubs München
Als Mitglied des Internationalen PresseClubs München möchte ich ein Statement meines Clubs verbreiten. Zum Tag der Pressefreit haben deshalb der Bayerische Journalisten-Verband, der Verein Journalisten helfen Journalisten, der nach dem Tod von Egon Scotland gegründet wurde, und der PresseClub München vereinbart, einen gemeinsamen Offenen Brief an den türkischen Generalkonsul in München zu schrieben. „Uns war es besonders wichtig, auch auf die unerträgliche Lage unseres Kollegen Deniz Yücel hinzuweisen und seine Entlassung aus der Haft zu verlangen“, so der PresseClub-Vorsitzende Peter Schmalz.
In dem Brief heißt es unter anderem: „Wir protestieren entschieden und im Namen aller von uns vertretenen Journalistinnen und Journalisten gegen die Behinderung der Berichterstattung und gegen die Verfolgung unserer Kolleginnen und Kollegen, die nichts anderes tun, als ihrer journalistischen Arbeit nachzugehen. Diese Arbeit schließt auch die kritische Beurteilung staatlichen Handelns ein. Mit großer Sorge beobachten wir auch, dass türkische Kolleginnen und Kollegen wegen der aktuellen politischen Lage in ihrem Heimatland bei uns im Exil leben müssen und bei ihrer Rückkehr in die Türkei von Verfolgung und Haft bedroht sind.“ Ich unterstütze ausdrücklich dieses Statement.

Zukunft des Smartphones ist öde

2. Mai 2017
Ergebnisse der Lenovo-Studie.

Ergebnisse der Lenovo-Studie.

Ich weiß nicht, von wem ich die Geschichte gehört habe, aber sie ist gut. Wenn man Henry Ford zu seiner Zeit gefragt hätte, was die Menschen wollen, dann hätten sie gesagt: Wir wollen ein schnelleres Pferd! Kaum einer hätte sich ein Auto gewünscht. Und es war Steve Jobs von Apple, der sinngemäß gesagt hat: Wir erschaffen Produkte, von denen unsere Kunden noch nicht mal wissen, dass sie diese benötigen.
Über den Tellerrand hinausblicken, ist wichtig. Und dass wir Visionäre wie Henry Ford oder Steve Jobs brauchen, zeigt eine Studie von Lenovo. Welche neuartigen Funktionen und Eigenschaften wünschen sich die Deutschen für ihr Smartphone der Zukunft? Dieser Frage ging eine repräsentative Studie im Auftrag der Lenovo Deutschland GmbH (Mobile Business Group) nach. Für sie wurden mehr als 2.000 Personen im Alter von über 18 Jahren durch YouGov befragt. Die Antworten auf die Frage sind richtig, zeigen aber kaum in eine interessante Zukunft. Sie hängen zu sehr am Produkt. Wir brauchen mehr Visionen – auch bei den Kunden.
Die Kundenwünsche sind legitim und ich will sie gar nicht in Absprache stellen. Aber im Grunde sind sie nichts anderes als ein schnelleres Pferd. Aber schaut selbst: Ganz oben auf der Wunschliste für das Smartphone der Zukunft stehen bei den Deutschen insbesondere Verbesserungen im Bereich Akkulaufzeit und Display- bzw. Gehäusestabilität. Aber auch die Überwachung der Gesundheit, der Steuerung des Smart Home, die Navigation in Gebäuden sowie die Möglichkeit der Erweiterung oder Verbesserung der Funktionen des Smartphones über wechselbare Module hat viele Befürworter.
Gähn. Es ist eine evolutionäre Weiterentwicklung des Bestehenden. Disruptive Ideen sind gefragt. Ideen, die alles verändern und auf den Kopf stellen. Das Buch Innovators Dilemma beschreibt dies anschaulich und ich habe bereits darüber gebloggt. Das Smartphone ist für mich eine Übergangstechnologie und ich bin gespannt, was uns die Visionäre präsentieren werden. Der nächste Schritt wird ganz eindeutig in Richtung AR und bessere Sprachassistenten gehen. Und dann?

100 Tage Donald Trump – Humor als verzweifelter Ausweg

1. Mai 2017

Trump macht den Mund ganz weit auf.

Trump macht den Mund ganz weit auf.

Bei einem meiner Vorträge in einer Schule über Medienkompetenz diskutierte ich mit Schülern über FakeNews. Eine Frage traf voll ins Schwarze: „Warum belügt uns der US-Präsident? Warum diskutieren wir hier über FakeNews und eine Institution gibt uns alternative Fakten?“  Es ist schwer, eine solche Frage zu beantworten, denn aus meiner Sicht hat der Schüler recht. In meinen Vorträgen setze ich mich für Werte ein und einer der wichtigsten Menschen auf diesen Planeten wirft mit schamlosen Lügen um sich.

100 Tage Donald Trump lassen mich nachdenklich werden. Natürlich muss nicht jeder meiner Meinung sein. Eine Demokratie lebt von dem Austausch, doch Regeln des Anstandes und der Wahrheit gehören einfach dazu. Der alte Kant ist für mich immer noch gültig.

Simpsons nehmen sich 100 Tage Trump an
Die Simpsons haben trotz ihrer Heimat bei Fox einen hervorragenden Spot über die ersten 100 Tage gedreht – ein Spot, der mir Angst macht. Ich flüchte mich in Humor und ich verzweifle. Ich lausche den politischen Kommentatoren in Presse, Funk und Fernsehen und online. Und ich verzweifle noch mehr. Eigentlich oft die gleiche Meinung: Donald Trump hat keinen brillanten Start hingelegt – und das ist höflich ausgedrückt. Er soll selbst gesagt haben, dass er geglaubt habe, die US-Präsidentschaft sei einfacher. Nun ja.


Ich war vor der Amtseinführung von Trump in den USA und ich bin froh darüber. Denn die USA ist ein tolles Land, ich habe so viele positive Eindrücke. Doch die USA verändern sich, so mein Eindruck. Das Land, das uns die Freiheit nach dem Zweiten Weltkrieg gebracht hat, verändert sich – und nicht zu seinem Vorteil. Und Donald Trump beschleunigt diese Veränderung. Persönlich habe ich deshalb beschlossen, auf absehbare Zeit auf Reisen in die USA zu verzichten.
Make America Great Again – das habe ich bei meinem USA-Aufenthalt oft gehört. Nationalismus ist der falsche Weg.

MAD Sonderheft zu 100 Tage Trump

Eine interessante Antwort auf Donald Trump gibt die Satirezeitschaft MAD. In diesem Jahr feiert das MAD-Magazin in Deutschland sein 50. Jubiläum. Das Magazin, das hierzulande unter Herbert Feuerstein als Chefredakeur groß wurde, zu Beginn der 1990er Jahren dann jedoch an Lesern verlor und kurzzeitig sogar vom Markt verschwand, wurde 1998 vom Dino Verlag wiederbelebt. 2003 übernahm Panini die Rechte für die Veröffentlichung in Deutschland und sorgt seitdem für regelmäßigen Satire-Nachschub. Auf jeden Fall hat MAD eine Sonderausgabe zu Donald Trump mit einer 80.000 Auflage herausgebracht.

Ich habe das neue MAD Sonderheft zu Trump vom Verlag erhalten und gelesen. Humor ist die richtige Antwort.

Ich habe das neue MAD Sonderheft zu Trump vom Verlag erhalten und gelesen. Humor ist die richtige Antwort.

Ich habe ein Besprechungsexemplar vom Verlag angefordert und dankend erhalten. Und wahrscheinlich scheint Humor und Satire die richtige Antwort auf Donald Trump zu sein. Ein ganzes Heft über Donald Trump – eigentlich ja nicht auszuhalten. Wir haben es in der Familie gelesen und ich habe mich köstlich amüsiert. K1 hat dagegen viele Witze nicht verstanden. Eine gewisse politische Bildung muss wohl vorausgesetzt werden, um dieses Sonderheft zu verstehen. Auch MAD hat sich wohl verändert. Unter Herbert Feuerstein hatte ich es damals als pubertierender Jugendlicher verschlungen und über die Witze gelacht. ich stand sogar in Briefkontakt mit Herrn Feuerstein. Ich muss diese Form der Kundenbindung mal aus meinen Archiv heraussuchen und darüber bloggen. Das vorliegende Sonderheft über Trump ist aber nicht so einfach zu verstehen. Natürlich gibt es die klassischen Sparwitze, aber der Humor ist zeitweise schon tiefgehender und erinnert mich an Titanic.

Am Hauptbahnhof in München wird das MAD-Heft angeboten.

Am Hauptbahnhof in München wird das MAD-Heft angeboten.

Satirisch stellt MAD-Urgestein Ivo Astalos zum Beispiel die Frage, welche Dekrete der unterschriftswütige Präsident noch unterzeichnen wird, Autor Desmond Devlin beäugt mit Zeichner Ward Sutton Trumps Verhältnis zur Bibel und zusammen mit Tom Richmond gibt Devlin Einblicke in das trump’sche Familienunternehmen, während Ward Sutton den Wahlslogan „Make America Great Again“ auf einer Doppelseite um ein paar Facetten erweitert. Matthias Kringe gestaltete ein Trump-An-und-Ausziehpüppchen (inklusive Grapsch-Hand und Twitter Man-Gürtel), damit neben der „ernsten“ Satire auch der Spaß für den Leser nicht zu kurz kommt. Das obligatorische Faltbild schließt das 52-seitige Special ab, das mit einer Cover-Abbildung von Trump und Alfred E. Trump beginnt. Also zahlreiche Ideen, um sich Trump satirisch zu nähern. Ein lesenswertes Presseprodukt, das hier aufgelegt wurde.

Journalismus geht gestärkt hervor
Ach ja Presse. Eines ist Donald Trump zu verdanken. Durch seine alternativen Fakten, Verzeihung Lügen, hat der vierte Stand in den USA wieder an Bedeutung gewonnen. Selten zuvor habe ich soviel Washington Post oder New York Times gelesen oder CNN geschaut wie heute. Die Auflagen der Digitalausgaben der Zeitungen gehen nach oben und unabhängiger Journalismus gewinnt durch Trump. Jetzt war das jährliche Pressedinner im Weißen Haus. Donald Trump nahm daran nicht teil, sondern weilte auf einer Wahlveranstaltung und hetzte die Leute gegen die einige Medien auf. Das ist eines US-Präsidenten unwürdig und eine Schande.

Der US-Präsident hetzt gegen unliebsame Medien.

Der US-Präsident hetzt gegen unliebsame Medien.