Steamboat Willie – Mickey Mouse von Steiff

11. Februar 2019

Etwas verspätet traf zum 90. Geburtstag der Mickey Mouse eine besondere Ehrung der Comicfigur bei mir ein. Steiff hat eine limitierte Sonderauflage von Steamboat Willie auf den Markt gebracht und die Nummer 664 ist nun meine Maus.

Steamboat Willie ist der erste Walt Disney Tonfilm mit der Maus vom 18. November 1928. Es gab zuvor zwei Mickey Mouse-Stummfilme, aber der richtige Erfolg kam mit dem legendären Kurzfilm Steamboat Willie. Walt Disney selbst sorgte für die zahlreichen Soundeffekte, die Musik kam damals von einem 15köpfigen Orchester. 

Der Inhalt von Steamboat Willie ist schnell erzählt: Der Matrose Mickey arbeitet auf einem Flussdampfer und musiziert auf verschiedenen Tieren das Volkslied „Turkey in the Straw“ und wird vom Kapitän zum Kartoffelschälen in die Kombüse verbannt. Hier der Film von Disney. Das war übrigens der erste ausgestrahlte Film des deutschen Disney Channels am 17. Januar 2014.

Mickey Mouse von Steiff 

Zum Geburtstag der Maus im vergangenen Jahr hat Steiff eine schwarzweiß-Version der Mickey Mouse aus Steamboat Willie herausgebracht. Die Sammlerfigur trägt die Nummer 354458 und ist auf 1090 Exemplare limitiert. Sie besteht aus Trevirasamt und ist insgesamt 35 Zentimeter groß. Der Knopf im Ohr ist vergoldet. An der Brust ist die Steiff-Marke angebracht mit der Maus am Steuer des Schiffes. Die Maus mit dem Knopf im Ohr trägt eine weiße Hose mit entsprechenden Knöpfen und einen weißen Hut, ganz aus dem Film. 

 

Anschauen: Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains in Dortmund

7. Februar 2019

Die Reise zur großen Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains war eine Reise in meine Vergangenheit. Ich hörte als Jugendlicher den Sound der britischen Supergroup und höre die Musik noch immer gerne. 

Da war es quasi Ehrensache mich von München nach Dortmund aufzumachen und der Ausstellung im Dortmunder U einen Besuch abzustatten. Zur Einstimmung kaufte ich mir vor Reiseantritt den umfangreichen Ausstellungskatalog, um die Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains noch besser genießen zu können. 

5,2 Millionen Euro Kosten für Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains

Und ich muss sagen: Die ganze Sache hat sich als Pink Floyd Fan durchaus gelohnt, obwohl die Verantwortlichen der Stadt Dortmund nicht glücklich sein können. 1,7 Millionen Euro Verlust hat die Stadt im vergangenen Jahr mit Ausstellungen gemacht, wobei der Großteil der Verluste auf die Pink Floyd-Ausstellung entfallen dürfte. 5,2 Millionen Euro hat die Ausstellung gekostet und die Kosten werden wohl nicht eingespielt. Am 10. Februar 2019 endet Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains und eine Verlängerung ist wohl so gut wie ausgeschlossen. Also wer noch Interesse an Pink Floyd hat, der sollte sich ins Dortmunder U begeben und die Wartezeit bis zu drei Stunden am Wochenende auf sich nehmen. Die ganze Sache lohnt sich meiner Meinung nach. Kultur ist in diesem Fall ein Zuschussbetrieb – oder anders ausgedrückt: Die Gier der Lizenzinhaber ist extrem hoch. Die Millionäre von Pink Floyd werden durch Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains noch reicher.

Eindrucksvolle Exponate in Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains

Zur Ausstellung selbst: Ich drehte dreimal meine Runde durch die verschiedenen Räume. Einmal, um mir einen Überblick zu verschaffen, einmal um mir die Exponate, Filme und Tafeln genauer anzuschauen und einmal um ganz tief in Pink Floyd einzutauchen und die musikalische Reise in meine Jugend zu genießen. Die ersten beiden Runden hatte ich das kostenlose Audiosystem der Ausstellung auf dem Kopf, das mir Erklärungen zu den Räumen und den Exponaten gab. Bei meiner dritten Runde hatte ich meine Musik von Pink Floyd im Kopfhörer des iPhone und wurde von der Musik mitgerissen. 

UFO und Syd Barrett 

Start der Ausstellung Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains sind die Sechziger Jahre in London. Pink Floyd war der Star im Underground-Club UFO. Heute sieht man von dem Club in der 31 Tottenham Court Road in London nichts mehr. Ich war einmal da und es gibt nichts mehr zu sehen. Eigentlich spielte die Band dort nur zwölfmal, aber es reichte für den Kultstatus. US-Band dieser Zeit sind vielleicht spieltechnisch auf ihren Instrumenten besser, aber Floyd waren innovativer und reicher an Improvisationen. Und immer wieder stößt man auf Syd Barrett. Auch diese Ausstellung zeigt, welches Mastermind er war – und wie er endete. Ob es die Drogen waren oder die Widerwilligkeit dem Musikbusiness zu dienen, kann ich nicht beurteilen. Barrett wurde durch Gilmour ersetzt und Pink Floyd machten Karriere.

Instrumente und Technik 

Die Ausstellung zeigt Fotos, Plakate, Zeitungsartikel aus den Anfängen. Musiker werden von den Equipment der Band begeistert sein. Es gibt Instrumente zu sehen, wie Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keyboards sowie verschiedene technische Geräte für den Sound, mal Stereo, mal Quadrophonie. Einfache Diaprojektoren sorgten für die psychedelische Stimmung – wie einfach und wirksam die Effekte waren. Die Band trat in den Hintergrund, die Musik und deren Wirkung in den Vordergrund. 

 

The Dark Side of the Moon

Die ersten Alben werden in der Ausstellung zusammengefasst, aber ab Dark Side of the Moon bekommt jedes Album seinen Raum. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es nicht so viel Material aus den Anfängen gibt. Drummer Nick Mason hat seine Hütte aufgeräumt und viel zur Ausstellung beigesteuert – sehr nett sind dabei die Rüschenklamotten der guten alten Zeit. 

Dark Side of the Moon bekommt die Würdigung, das dieses großartige Album verdient. Hier stimmte einfach alles und ich kann nicht sagen, wie oft ich diese Musik gehört habe. Das Album selbst war ja mal im Weltall und ich hatte darüber geschrieben. Durch Dark Side entdeckte ich die Musik von Alan Parsons, der mit APP jahrelang zu meinen Favoriten zählte. 

 

Später kam ein Raum zu Wish you where here. Hier entdeckte ich das Foto von Syd Barrett wieder und habe auch darüber geschrieben. Minutenlang habe ich mir das Foto angesehen und die Musik von Shine on your Crazy Diamond angehört. Die Fotosession vom Cover war damals ohne Photoshop möglich. Hier waren die Originalabzüge zu sehen. 

Tierisch in der Höhe 

Animals wurde musikalisch rauher. Der Punk lag in der Luft und griff die Art-Rocker frontal an. Das Album Animals war nicht so verkünstelt, vermittelte mehr Bodenhaftung.

Und natürlich gab es die Geschichte vom fliegenden Schwein zu sehen und zu lesen, das sich über dem Kraftwerk losgerissen hatte und den Flugverkehr von London bedrohte. Übrigens, die Schafe waren auch zu bewundern. Pigs on the Wing war ein wunderbarer Einstieg in diese Schallplatte. Und der Text war damals richtig richtig böse. 

The Wall, Final Cut und viel Selbstmitleid

Und dann kamen The Wall und Final Cut – im Grunde kam da Roger Waters pur. Es gab die Marionetten zu sehen, das Bühnenset der Show und es wirkt noch immer. Die Wand zwischen Publikum und Band, der Song über Erziehung kam sofort wieder in Erinnerung. Stark beeindruckt haben mich die (Toten-)Masken der Musiker, die auf dem späteren Live-Album von the Wall zu sehen war – Is there anybody out there? 

Als ich mich auf den Boden setzte und mir ein Gruppenbild von Schülerinnen und Schülern samt einkopierter Band ansah, maulten mich Besucher an, weil ich ihnen die Sicht nahm. Das Foto hätte gerne höher hängen können.  

Ich stellte mich in die Mitte des Ausstellungsraumes und erinnerte mich, dass 1980 die Show in der Dortmunder Westfalenhalle stattfand. Ich war zwölf Jahre alt und bekam eine Eintrittskarte. Aber meine Eltern erlaubten es nicht, dass ich zu Pink Floyd fuhr. Sie wollten mich nicht begleiten und alleine durfte ich mit der Bundesbahn nicht fahren. So musste ich meine begehrte Karte verkaufen und besserte mein Taschengeld erheblich auf. Damals ärgere ich mich tierisch, dass ich The Wall von Pink Floyd nicht live in Dortmund gesehen habe. Jahre später sah ich Roger Waters mit The Wall in Frankfurt – eine geile Show und nach all den Jahren des Ärgers bin ich nun versöhnt.

Viele mögen The Final Cut nicht und im Grunde war es ein Roger Waters Solo-Album mit Teilen von Pink Floyd als Gastmusiker. Ich genoss damals das Album, kaufte mir auch eine VHS-Videokassette mit den Musikclips, die irgendwo im Archiv liegt. Wenn ich in einer Stimmung des Selbstmitleids bin, höre ich das Album noch immer gerne. 

Das Trio 

Pink Floyd ohne Roger Waters war für mich nicht mehr das Original. Ich kaufte zwar noch die Alben des Trios und es gab wieder und wieder wunderbare Momente, aber ich griff eher zu den alten Sachen.

Die Räume der späten Alben waren gefüllt mit eindrucksvollen Sets: Das Bett, die Menschen mit den Glühbirnen, die Statuen. 

Das Konzert von Live 8 

Dann der Schluss: Es gab einen Raum mit einer Videoprojektion mit einem Ausschnitt des Live 8-Konzerts bei dem Pink Floyd zu viert wiedervereint auf der Bühne zu sehen war. Leider und für mich unverständlich gab es nicht den gesamten Auftritt zu sehen, der bisher nie als offizielles Album erschienen ist. Wahrscheinlich hatten die Ausstellungsmacher die Angst, dass sich die Besucherinnen und Besucher niederlassen und das ganze Konzert anschauen würden. Ich hätte es zumindest gemacht, denn es wäre ein schöner Abschluss meines Tages in Dortmund gewesen. So gab es nur ein Lied und das In-Arm-Nehmen der kompletten Band – ein toller Anblick, wenn Roger Waters und Kollegen ihre Streitigkeiten ruhen lassen. 

 

Was bleibt sind Erinnerungen

Nun, Pink Floyd ist Geschichte: Waters, Mason und Gilmour versorgen uns mit Solo-Projekten. Wright und Barrett sind verstorben. Zurück bleibt die Erinnerung an eine eindrucksvolle Band und ich danke der Stadt Dortmund, dass sie die Ausstellung trotz finanzieller Verluste nach Deutschland gebracht haben. Wer bis 10. Februar noch Zeit findet, sollte handeln und die Ausstellung Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains im Dortmunder U besuchen – oder zumindest den Katalog kaufen. Den gibt es im Shop und natürlich auch hier Pink Floyd: Their Mortal Remains.

 

Klotz doch mal – meine Lego-Entwicklung

4. Februar 2019

Klar bin ich ein Lego-Fan und ich freue mich, dass der dänische Kötzchenhersteller seine Krise überwunden hat. De Legostein ist für mich ein Symbol der Kreativität geworden. Das Lego-System ist wunderbar durchdacht. Im System passt Stein auf Stein. Durchs Bauen entfaltet sich die Kreativität. 

Im Laufe der Jahre des Lego-Spielens ging diese Kreativität zurück. Lego hatte sich geändert – oder besser: Mein Interesse an Lego hat sich geändert. Nicht mehr die kreativen Baukästen mit den bunten Steinen waren im Vordergrund meines Interesses, sondern Motivsets aus der Star Wars-Reihe. Da ging es nicht mehr darum, kreativ die Steine aufeinander zu setzen, sondern exakt nach Plan ein Modell aus der Star Wars-Reihe nachzubauen. Eigene Experimente waren nicht gewünscht, sondern die exakte Kopie des vorgegeben Modells. Das Sammlerherz erblühte mit zahlreichen Ultimate Sammler-Editionen für den großen Geldbeutel. 

Nach all den Baukästen zu Star Wars bin ich jetzt wieder back to the roots. Ich finde es toll, meine Star Wars-Welten mit Lego nachzubauen, aber im Grunde baue ich nur ein lizensiertes Modell nach, das Lego und mich viel Geld gekostet hat. Das ist im Grunde nicht mehr das Lego meiner Jugend, das Lego der Kreativität, sondern nur noch das Lego der Sammler. 

Also zurück zu den Anfängen und überlegen, was sich aus den Klötzchen alles bauen lässt. Dazu bekam ich eine tolle Anregung durch das Buch Just Brick It! von David Scarfe. Er hat einige coole Lego-Ideen zusammengestellt, die man mit Standardsteinen bauen kann. Das Buch hat 20 Lego-Ideen, die praktisch und lustig sind. Im Grunde sind es 20 verschiedene Bauanleitungen nach dem Motto „klotz doch mal“. 

Ich habe ein Video gedreht, dass den Inhalt des Buches darstellt und wieder Lust auf Lego macht. 

 

Rundgang durch den Merchandising-Shop von The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains

2. Februar 2019
Ein Schwein zum Kuscheln - Animals von Pink Floyd.

Ein Schwein zum Kuscheln – Animals von Pink Floyd.

Zu jeder Ausstellung gehört ein guter Shop mit Merchandising-Produkten. Das ist bei der bis Mitte Februar 2019 laufenden Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains in Dortmund ebenso. Nach der Ausstellung, rein in den Shop und raus mit der Kohle.

Vor ein paar Jahren hätte ich so einen Shop mit Devotionalien der britischen Supergruppe leergekauft. Heute habe ich kaum etwas gefunden, was aber nicht heißt, dass es nichts zu kaufen gibt. Ich bin vielleicht etwas nüchterner.

Was gab es alles zu sehen? Beginnen wir mit den Tonträger. Es gibt viele klassischen Pink Floyd Alben auf CD und Vinyl – brauch ich nicht, hab ich schon und zwar in verschiedenen Ausgaben. Aber es gibt keine besonderen Geschichten und keine Solo-Alben. Im Zeitalter von Amazon verzichte ich auf den Kauf der Alben und eigentlich hab ich schon alles bis auf eine Syd Barrett Radioaufnahme. 

Sehr schön die unglaubliche Vielfalt von T-Shirts und Hoodies, die alle Schaffensperioden der Band als Motiv zeigen. Leider oder Gott sei Dank war meine Größe nicht mehr dabei. Und T-Shirts habe ich genug. Ich würde ein Pink Floyd-Shirt nur noch bei einem Konzertbesuch der Band tragen, aber dazu wird es aus verständlichen Gründen nicht mehr kommen. Syd Barrett und Richard Wright sind verstorben, die Starrköpfe Waters und Gilmour streiten seit Jahren. Dann gibt es schöne Schals und Baby-Strampler, die ich auch nicht brauche. Für kleines Geld sind Buttons und Schlüsselanhänger, für etwas mehr Geld Tassen und Gläser und sogar Kuschelschweine (der Animals-Fan kennt sich aus) sowie Strandtücher zu haben. Was ich vermisst habe, sind Filme der Band. Kein Pompeij, kein Cyrstal Surfer, kein Wall, kein Final Cut, kein Pulse – das war enttäuschend.

Interessiert schaute ich mir die Nachdrucke von alten Tourprogrammen an. 10 Euro das Stück sind wohl billiger als aktuelle Programme – aber es sind halt Nachdrucke und würden bei mir nur ins Archiv wandern. Also hab ich die schönen Produkte in Dortmund gelassen

Dann gab es die Alben als Poster. Da schaute ich schon etwas konzentrierter hin. Die Cover der Pink Floyd Alben sind ja ein Hingucker. Storm Thorgerson hat ganze Arbeit geleistet. Aber die Alben hab ich zu Hause und wenn ich mir ein Album aufhängen will, kommt das Cover in einen Ikea Rahmen mit Namen Lomviken und fertig.

Die Litho von Atom Heart Mother hätte ich gerne erworben.

Die Litho von Atom Heart Mother hätte ich gerne erworben.

Aber dann sah ich etwas, was mich als Fan nervös machte. Lithografien der Alben mit der Originalunterschrift von Storm Thorgerson. Das wäre etwas für mich. Die Drucke sind limitiert, was den Wert steigern lässt. Ich habe Drucke gesehen von Meddle, Ummagumma, A Momentary Lapse of Reason und Atom Heart Mother. Gerade der Abzug der Kuh von Atom Heart Mother hatte es mir angetan. Kostenpunkt 1450 Euro – leider war meine Frau in Dortmund nicht von der Partie, denn solche Investitionen in Kunst fälle ich nicht alleine. Ich schickte ihr zwar eine SMS samt Foto, bekam aber keine Antwort, was wohl Antwort genug ist. 

Also wer Zeit hat, soll sich bis Mitte Februar die Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains ansehen.

Noch bitte bis Mitte Februar 2019 in Dortmund ansehen.

Noch bitte bis Mitte Februar 2019 in Dortmund ansehen.

Gastro-Kritik: Snacks in der Deutschen Bahn

31. Januar 2019
Ich probierte die neuen Snacks der Deutschen Bahn aus.

Ich probierte die neuen Snacks der Deutschen Bahn aus.

Über den Wegfall der Vollkornschnitten in den ICE-Bistros der Deutschen Bahn habe ich mich ja schon ausgelassen und meine Unzufriedenheit formuliert. Als Ersatz hat die Deutsche Bahn unter anderem zwei neue Snacks in ihre Speisekarte aufgenommen: Die Mediterrane Salami Stulle und Sandwich Hähnchen Sweet-Chili – das Motto lautet „Genuss auf ganzer Strecke“.
Ich habe jetzt beide Snacks ausprobiert. Als Bahnfahrer schaffe ich es oft nicht an Bahnhöfen mich mit Essen und Trinken auszustatten und greife daher auf den Service der Deutschen Bahn zurück. So auch dieses Mal. Bei einer Reise von München nach Berlin probierte ich beide Snacks aus: Mein persönliches Fazit: Das Hähnchen ist ganz okay, die Salami-Stulle schmeckt mir nicht.

Mediterrane Salami Stulle
Die Snacks kommen in Plastik verpackt daher. Es sind je vier Scheiben Brot. Zwischen zwei Scheiben ist der Belag.
Beim der Mediterranen Salami Stulle mit dem Gewicht von 200 Gramm ist mir persönlich zu viel Mediterran auf dem Brot. Die Salami ist zwar vorhanden, aber der Geschmack geht komplett unter. Ich schmecke von der Salami kaum etwas, dafür vom restlichen Belag wie Grillgemüse wie Zucchini und Zwiebel, Eigelb, Senfmehl. Das hat mich enttäuscht und es wird für mich der letzte Kauf der Salami-Variante sein.

Sandwich Hähnchen Sweet-Chili
Besser ist da schon das Sandwich Hähnchen Sweet-Chili mit dem Gewicht von 180 Gramm. Das helle Weizenbrot schmeckte mir einfach besser und der Geschmack von gebratenen Hähnchenbruststreifen mit der Würzsoße Chili kam beim Verzehr durch. Es ist alles keine Sterneküche, aber für einen kleinen Hunger im Zug durchaus ok. Eben eine nette Art von Essen auf Rädern.

Probiert mal den Service der Deutschen Bahn aus. Wie gesagt, ich vermisse die Vollkornschnitte, aber mit dem Hähnchen Teil kann ich leben. Zurück bleibt Plastikmüll und Pappe – früher wanderte nur die Plastikverpackung in den Wertstoffkreislauf.

Zurück bleibt Plastik und Pappe.

Zurück bleibt Plastik und Pappe.

 

Deutschlandpremiere: Der Golem, wie er in die Welt kam mit Klavierbegleitung von Richard Siedhoff

30. Januar 2019

Der expressionistische Stummfilm ist eines meiner Hobbys. Und dieses Hobby führte mich nach Berlin in die Deutsche Kinemathek, wo im Arsenal-Kino die Berlin-Premiere des Klassikers Der Golem wie er in die Welt aufgeführt wurde. Dabei traf ich auf Richard Siedhoff, der den Film von Paul Wegener am Klavier live begleitete. Nach der Aufführung trafen wir uns zusammen mit Oliver Hanley von der Filmakademie Babelsberg Konrad Wolf beim Bier und interessanten filmhistorischen Geschichten. 

Eine neue restaurierte Version von Paul Wegeners Der Golem, wie er in die Welt kam.

Eine neue restaurierte Version von Paul Wegeners Der Golem, wie er in die Welt kam.

Bisher gab es vom Golem nur verstümmelte Fassungen. Immer wieder wurde an dem Film herumgedoktert. Wegener drehte drei Golem-Filme, wobei die dritte Version „Der Golem, wie er in die Welt kam“, die wichtigste ist. Von den anderen beiden existieren nur Standfotos. Nun wurde der Golem-Film aufwändig restauriert. Die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung bringt den Film Der Golem, wie er in die Welt kam im März auf Bluray raus und diese Version wurde in Berlin einem begeisterten Publikum gezeigt. 

Stummfilmpianist Richard Siedhoff begleitete den Golem am Klavier.

Stummfilmpianist Richard Siedhoff begleitete den Golem am Klavier.

Allerdings: Es wird an einer zweiten restaurierten Version im Münchner Filmmuseum gearbeitet. Deren Veröffentlichungstermin ist noch unklar. Ich hoffe mal auf das Jahr 2020, wenn der Stummfilmklassiker seinen 100. Geburtstag feiert. Das Besondere der längeren Version des Münchner Filmmuseums: Er enthält die Originalmusik von Hans Landsberger, die als verschollen galt. Bei seinen Recherchen entdeckte Stummfilmpianist Richard Siedhoff die Partitur und möchte die Filmmusik für das Münchner Filmmuseum mit großem Orchester einspielen. Die Filmmusik von Hans Landsberger muss unheimlich komplex sein. Die Leitmotive der Figuren sind ineinander verwoben. Bisher existierten nur euphorische Kritiken aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sowie ein Programmheft mit Noten-Auszügen.

Eine filmhistorische Sensation. Richard Siedhoff entdeckte die verschollen geglaubte Partitur von Hans Landsberger.

Eine filmhistorische Sensation. Richard Siedhoff entdeckte die verschollen geglaubte Partitur von Hans Landsberger.

Aber Siedhoff entdeckte die Originalnoten. Wo, wollte er nicht verraten. Er arbeitet an einem wissenschaftlichen Aufsatz für die Filmakademie Konrad Wolf und wird dort sicherlich das Geheimnis lüften. Ich bin gespannt, wie sich die Musik anhört. Siedhoff schwärmte in meinem Gespräch von der Musik von Landsberger. Der jüdische Komponist Hans Landsberger selbst ist verschwunden. Er starb 1941 in deutscher Gefangenschaft. Ob er sich selbst ermordete oder ob ihn die Nationalsozialisten ermordeten ist unklar. An der Musik Landsbergers orientierte sich die Montage der Münchner Version des Golems, die längerer sein wird als die Version der Murnau-Stiftung. In der Murnau-Version enden Szenen abrupt oder Personen springen. Die Münchner-Version soll rund 6 Minuten länger sein als die Murnau-Version. Bei Bier und Pizza sprachen die Filmexperten über den Film und lüfteten ein paar Geheimnisse:

Kommentar: Was soll das?

Für mich als Filmfan ist es absolut unverständlich, warum beide Institutionen Murnau-Stiftung und Münchner Filmmuseum nicht im Sinne der Kunst zusammenarbeiten können. Ich hätte nichts gegen eine Deluxe-Version mit beiden Versionen, um zu vergleichen. Warum muss jeder sein eigenes Süppchen kochen? Für uns Filmfreunde bedeutet dies, den Film zweimal zu kaufen und dann zu vergleichen. Ich vermute kommerzielle Interessen, aber kenne freilich keine Details. Mal ehrlich: Als ob der Golem kommerziell ein Renner wird. 

Golem in 4K 

Auf jeden Fall freute es mich, den Golem in einer fast perfekten 4K-Version zu sehen. Ein paar Szenen waren beschädigt – die sollen in der Münchner Fassung dagegen perfekt sein. Die Filmreihe Filmspotting startete 2019 mit Paul Wegeners Stummfilmklassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“ aus dem Jahr 1920. Ausgehend von einem in der cinémathèque royale de belgique, Brüssel, wieder entdeckten Originalnegativ erstellte die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung eine in 4K-Auflösung visuell optimale Restaurierung der ursprünglichen Farbfassung. Diese erlebte bei den vergangenen Internationalen Filmfestspielen von Venedig ihre Premiere und war bei meinem Berlin-Besuch erstmals in Deutschland zu sehen. Wenn ich ehrlich bin, gab es schon eine nichtöffentliche Aufführung bei der Hochschule Konrad Wolf. Die musikalische Interpretation der Originalmusik übernahm der Stummfilmpianist Richard Siedhoff, der an der Rekonstruktion der ursprünglichen Partitur gearbeitet hat. Siedhoff ist Composer in Residence des Metropolis Orchesters Berlin.

Oliver Hanley von der Filmakademie Babelsberg Konrad Wolf hielt im Arsenal-Kino den Einführungsvortrag zum Film.

Der Inhalt des Films 

Der Inhalt: Prag im 16. Jahrhundert: Der Rabbi Löw erschafft den Golem, einen Lehmriesen, um ein prophezeites Unheil von seiner Gemeinde abzuwenden. Doch der Golem lässt sich nach vollbrachter Rettung nicht mehr beherrschen und zündet das Ghetto an. Diese Verfilmung der jüdischen Legende gehört zu den Klassikern der Stummfilmära. Die Kulisse (entworfen von Hans Poelzig), die Lichtführung und die Figur des Golems waren bahnbrechend und beispielhaft für das Genre. 

 

Europäischer Datenschutztag: Nachdenken über Daten als Wirtschaftsgut

28. Januar 2019

Der Datenskandal vor wenigen Wochen hat gezeigt: Wir haben ein Problem. Teile der Gesellschaft sind noch nicht in der Digitalisierung angekommen, einige sträuben sich sogar mit Händen und Füßen gegen den Wandel der Zeit. 

Aber die neue Zeit kommt und wir sollten uns darauf vorbereiten. Für mich gilt der Ausspruch: Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts und die Wirtschaft wandelt sich von einer Dienstleistungsgesellschaft zu einer Informationsgesellschaft. Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen, was ihre Daten wert sind. Aber noch zu viele füttern die Datenkrake mit dem wertvollsten was sie haben: Informationen. 

Für mich persönlich ist die größte Seuche WhatsApp. Bei meinen Vorträgen begegne ich oft unglaubliche Naivität und Unwissenheit über diesen Messenger. Ja, das Ding kostet kein Geld, aber es kostet eure Daten. Wie naiv kann man eigentlich sein und die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts nicht verstehen (wollen). Mark Zuckerberg ist für mich ein Genie. Ich denke, der Mann weiß genau was er tun und schafft seine Reichtümer durch das Verarbeiten von Daten. Die Kombination von Big Data, biometrische Scans und KI schafft perfekte Musteranalysen und künftig Mustervorhersagen. Dazu kommt das blöde Geschwätz wie: „Ich hab doch nichts zu verbergen!“ oder „Was interessiert denn den Zuckerberg, wohin ich in den Urlaub fahre!“ Blöder geht es wirklich nicht. 

Zum Tag des Europäische Datenschutzes, der heute stattfindet, wird es die WhatsApp-Alternative Threema zum reduzierten Preis geben. Das war zumindest in der Vergangenheit so. Der Europäische Datenschutztag wurde 2006 auf Initiative des Europarats ins Leben gerufen und wird seit 2007 jährlich begangen. 

Threema ist für mich DER Messenger schlechthin. Threema ist für mich DER Messenger schlechthin.

Threema ist für mich der Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets. Im Jahr 2018 nutzen über 5 Millionen Privatnutzer Threema und 2 Millionen Nutzer „Threema Work“ in 3000 Firmen bzw. Institutionen. Die zugehörige Software ist für die Betriebssysteme Android (ab Version 4.1), iOS (ab Version 9.0) und Windows Phone (ab Version 8) kostenpflichtig verfügbar. Heute wird wohl Threema reduziert und damit für alle Schotten, Schwaben und Geizhälse ein Grund, Threema aus den jeweiligen Stores zu laden.

Holocaust-Gedenktag 2019: Auschwitz in 360 Grad

27. Januar 2019
Foto: Lange

Foto: Lange

Heute ist der Holocaust Gedenktag und bei einem Spaziergang dachte ich über dieses und andere Verbrechen der Nazis nach. Ich erinnerte mich an meinen Besuch in Auschwitz und welche Gefühle des Schreckens damals bei mir zu Tage kamen. Ich habe in der Schule und in meinem privaten Umfeld viel über Auschwitz und die Gräuel gehört, aber selbst an dem Ort des Verbrechens zu sein, ist noch einmal etwas anderes. Nie wieder, nie wieder darf sich so etwas wiederholen und nie dürfen wir vergessen. Gerade dem Erstarken des Nationalismus muss sich jeder Demokrat und jeder Mensch entschlossen entgegen stellen. 

Foto: Lange

Foto: Lange

Bei meinen Gedanken über Auschwitz kam mir ein Besuch der re:publica 2017 in den Sinn. Diese Social-Media-Messe re17 stand damals unter dem Motto Love out loud. Am letzten Messetag wanderte ich mit einer Freundin durch die Hallen und wir kamen zu einer Aktionsbühne, hörten uns auf Kissen Vorträge an und genossen den Tag. Im ersten Stock gab es zahlreiche VR-Vorführungen. Ich mag das Thema VR, drehe selbst 360 Grad Videos und es galt die coolen Sachen auszuprobieren. Dann kamen wir zum Stand des WDR. Dort war es mit dem Fun und der Coolness vorbei. Es gab die 360 Grad Version von Auschwitz. 

Zu sehen gab es die Doku Inside Auschwitz, die 2017 für den Grimme Preis normiert war. Der WDR zeigt mit seiner 360-Grad Dokumentation eine neue Sichtweise auf das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Ein Journalisten-Team besuchte den historischen Ort und erzählt die Geschichten von drei überlebenden Frauen.

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 veröffentlichte der WDR die weltweit erste 360°-Doku über das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Der User kann seine eigene Perspektive wählen, um die Monstrosität des Lagers zu erfassen.

Ich habe es ausprobiert und war erschüttert. Die Gefühle von meinem Besuch in Auschwitz kamen wieder hoch und am heutigen Tag habe ich mir die zehnminütige Dokumentation nochmals angesehen. Niemals dürfen wir vergessen.

 

 

Heute ist Marvel Tag – lest ihr noch Comics?

26. Januar 2019
Hier ein Teil meiner Marvel Comics.

Hier ein Teil meiner Marvel Comics.

Am heutigen 26. Januar ist Marvel Tag. Für die Insider ist es ein wichtiger Tag, für den Rest der Welt ist es ein Tag wie jeder andere. Für mich bedeutet Marvel meine Jugend. Die große Frage meiner Kindheit war: Marvel oder DC?
Ich war aus der Zeit von Entenhausen als Jugendlicher herausgewachsen und wandte mich neuen Einflüssen zu. Ich begann Superhelden-Comics zu lesen und da gab es zwei konkurrierende Verlage, eben Marvel oder DC. Es war oftmals eine Glaubensfrage, welche Comics man als junger Mensch sich reinzog. Ich mochte Marvel mehr, obwohl ich als Kind die Schrift in den Comics schwerer lesen konnte als beim Mitbewerber.

Anlässlich des Marvel Tags am 26. Januar 2019 bin ich in mein Archiv gegangen und habe ein paar Marvel-Comics ausgekramt. Aus erstes stieß ich auf eine Kiste mit Tarzan-Comics, die ich schon vergessen hatte. Tarzan Comics mochte ich nur kurzzeitig und hatte diesen Helden verdrängt. Dann kamen meine Lieblingscomics von Marvel ans Tageslicht: Die Gruft des Grafen Dracula. Ich habe alle Sammelbände und zwei unterschiedliche Ausgaben komplett – über diese Comic-Reihe werde ich einmal separat blocken. Aus dem Archiv zauberte ich die Spinne/Spider Man und die fantastischen Vier hervor. Die Hefte müssen aus den siebziger Jahren sein, ein paar vielleicht aus den frühen achtziger Jahren. Ich weiß es nicht genau und habe auch nicht recherchiert. Ich habe ein bisschen gelesen und die Teile wandern wieder ins Archiv.

Die Gruft des Grafen Dracula habe ich komplett.

Die Gruft des Grafen Dracula habe ich komplett.

Gleichzeitig gibt es zum Marvel Tag einen Neustart. Wie der zuständige Verlag Panini mitteilt, soll es neue neue Geschichten mit den legendären Helden des Marvel-Universums geben. Die neue Ära bietet einsteigerfreundliche Storys, behält dabei aber die langjährige Historie der Heroen bei. Die Helden wurden in den letzten Geschichten der laufenden Serien erzählerisch wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt, bleiben aber modern – ein sanfter Neubeginn, könnte man sagen.
Das Problem: Superhelden altern nicht, aber die Leser tun es. Es sterben alte Leser weg und neue wachsen nach. Das Nichtaltern haben sie mit allen Comic-Figuren gemein und es ist gleichsam Fluch wie Segen. Einerseits bedeutet es, dass es endlose Abenteuer mit den Figuren gibt. Andererseits aber auch, dass die Geschichten oftmals auf der Stelle treten. Zwar sind Comics aufgrund ihrer Erscheinungsdynamik immer ein Spiegel der Zeit, eine Momentaufnahme von Gesellschaft, Kultur, Mode und Politik – die Helden selbst tun sich mit Wandel allerdings schwer, da ihre Alterslosigkeit es ihnen nur bedingt möglich macht, sich im Gleichschritt mit der Umwelt zu entwickeln. Auf der Suche nach neuen Lesern warf man bei Marvel genau deswegen in den vergangenen Jahren viel Tradition über Bord und ließ den Autoren Raum für Experimente.

Hier das Bild einer Berliner Künstlerin, deren Name ich leider vergessen habe. Das Bild hängt auf dem Weg in mein Arbeitszimmer.

Hier das Bild einer Berliner Künstlerin, deren Name ich leider vergessen habe. Das Bild hängt auf dem Weg in mein Arbeitszimmer.

Der jetzige Neustart gibt neuen Lesern außerdem eine hervorragende Möglichkeit, in die Geschichten ihrer Helden einzusteigen. Schließlich gilt es, neue Leser für Comics zu gewinnen.
Beim Marvel-Tag (26. Januar) haben die teilnehmenden Comic-Händler und -Shops alle im Januar erscheinenden neuen Serien und die dazugehörigen Sammler-Variants von Panini natürlich parat. Außerdem ein Marvel-Tag exklusives Avengers-Variant und die streng limitierte Marvel-Neustart-Metallbox, die die Variants der drei neuen Heft-Serien und limitierte Prints enthält, sowie Thor 1 und Tony Stark: Iron Man 1 im exklusiven Vorverkauf. Solange der Vorrat reicht, können die Händler außerdem gratis einen speziell für den Tag aufgelegten Marvel-Comic, Pins, Postkarten und vieles mehr an ihre Kunden verteilen – ein Gang zum Comic-Händler des Vertrauens lohnt sich also. Mal sehen, ob ich Zeit habe.

Godzilla als Spardose – Vorbereitung für Godzilla: King of the Monsters

25. Januar 2019

Einer der wichtigsten Filme für mich ist dieses Jahr neben Star Wars 9 und Battle Angel Alita die Fortsetzung von Godzilla, der Ende Mai in den USA starten wird. Godzilla: King of the Monsters heißt der Streifen und es spielen neben Godzilla auch dessen Erzfeind King Ghidorah sowie Mothra und Rodan mit.

Als Vorbereitung für diese Klopperei auf der großen Kinoleinwand hat mir K2 ein besonderes Geschenk gemacht. Es handelt sich um eine Spardose, Sparbüchse mit Godzilla. Godzilla als Sparschwein? 

Noch ist alles ruhig ...

Noch ist alles ruhig …

Die rechteckige Büchse zeigt eine Wasserszene. Ein aufgewühltes Meer, ein Schiff und eine Art Gebirge oder Insel. Wird nun eine Geldmünze auf das Wasser gelegt und ein wenig angedrückt, kommt Godzilla zum Vorschein. Das Meer teilt sich und der Deckel hebt sich an. Godzilla schaut mit bösen Augen hervor und eine Pranke des Monsters zieht die Münze zu sich in die Tiefe. Dazu gibt es unterschiedliche Sounds, wie das Brüllen von Godzilla oder sogar Auszüge aus dem Score von Akira Ifukube von 1954.

... aber dann schlägt Godzilla zu.

… aber dann schlägt Godzilla zu.

Wir Godzilla-Fans wissen ja: Das charakteristische Brüllen Godzillas entstand nach unbefriedigenden Tonexperimenten mit verschiedenen Tierstimmen. Akira Ifukube schlug schließlich vor, für die Stimme ein Musikinstrument zu verwenden. Das Brüllen wurde mit einem Kontrabass erzeugt, über dessen Saiten ein mit Kiefernharz bestrichener Lederhandschuh der Länge nach gestrichen wurde.

Mir macht die Sache einen riesigen Spaß und ich hab ein Video davon gemacht. Die Spardose verkürzt die Wartezeit auf Godzilla.