Posts Tagged ‘Sparschwein’

Pfiffige Ideen für den Mittelstand zur Kundenbindung

13. November 2017

Kundenbindung im Handwerk muss kein Zauberwort sein. Pfiffige Ideen zeigen, wie es gehen kann. Auf gleich zwei gute Ideen bin ich bei Sandra Büttner von der Spezialitätenbäckerei Büttner im oberbayerischen Bad Tölz gestoßen: Umtauschbare Thermobecher und bargeldloses Bezahlen durch eine Kundenkarte.

Thermobecher als Coffee to Go
Schon längst haben wir die (Un-)Sitte von Coffee to Go aus den USA übernommen. Unterwegs noch schnell einen Kaffee oder Tee schlürfen, wenn man auf dem Weg zur Arbeit oder Freizeit ist. Der leere Pappbecher wird dann weggeworfen.

Sandra Büttner von der Bäckerei Büttner in Bad Tölz hatte eine gute Idee für Coffee to go

Sandra Büttner von der Bäckerei Büttner in Bad Tölz hatte eine gute Idee für Coffee to go

Jetzt stehen wir vor einem riesigen Müllberg an Kaffeebechern, die nicht recycelt werden können. Bei meinen Reisen durch Deutschland ist mir Sandra Büttner von der Spezialitätenbäckerei Büttner im oberbayerischen Bad Tölz mit einer prima Idee begegnet. Sie bietet in ihren Bäckereizweigstellen einen besonderen Thermobecher an. Der schicke rote Becher kostet 9,95 Euro und wird einmal mit Kaffee oder Tee befällt. „Nach Gebrauch können unsere Kunden ihre Becher tauschen und einen neuen gefüllten Becher bekommen“, so Sandra Büttner. Die Schlagworte sind Kaufen, Befüllen und Tauschen. Die gebrauchten Becher werden gespült und wieder eingesetzt.
Ich finde die Idee sehr gut, denn meine Thermobecher stehen in der Regel zu Hause im Schrank. Ich vergesse sie, wenn ich aufbreche. Den dichten Thermobecher der Bäckerei Büttner kann ich im Auto lassen und beim nächsten Besuch der Bäckerei umtauschen. So kann ich unterwegs den Coffee to Go genießen und vermeide Müll. Die Bäckerei stärkt das Umweltbewusstsein und ich habe frisches Kaffeearoma, denn ich habe immer einen neuen befüllten Becher. Die Bäckerei hat mich als Kunden gebunden und alle sind zufrieden – tolle Idee.

Bargeldloses Bezahlen mit der Kundenkarte
Ich bin ein Freund des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ich mag keine dicken Geldbörsen mit Kleingeld, weil sie die Jacke ausbeulen. Ich freue mich auf den Tag an dem Apple Pay endlich auch in Deutschland verfügbar ist.
In Bäckereien fallen in der Regel kleine Geldbeträge an. Ein, zwei Brezn hier, eine belegte Semmel da und wenn ich mit dem Schein bezahle, bekomme ich das ungeliebte Münzgeld zurück. Das wandert zu Hause dann wieder ins Sparschwein bei der abendlichen Leerung des Geldbeutels.
Sandra Büttner von der Spezialitätenbäckerei Büttner hatte hier eine sinnvolle Lösung, die zudem auch Kunden bindet. Bei der Bäckerei gibt es Kundenkarten, die der Kunde mit Geldbeträge aufladen kann. Ich kenne so was von der Schulmensa von K1/2, in Kantinen oder in der Uni-Mensa. Man zahlt einen gewissen Betrag auf die Kundenkarte ein und bei jedem Einkauf wird der zu zahlende Betrag abgebucht. Das geht schneller, ist deutlich hygienischer als Münzgeld, der Unternehmer hat nicht die verlorene Zeit mit der abendlichen Kassenabrechnung, es gibt keine Schwarzgelder und der Geldbeutel ist nicht mehr mit Münzen aufgebläht. Mir hat das Konzept von Sandra Büttner sehr gut gefallen und es ist übertragbar auf viele Handwerksunternehmen.

 

Retro-Gamer: Spardose im Space Invaders Design

3. September 2015

Bei einem Besuch zur Games Lounge im Münchner Werk 1 konnten interessierte Gamer den ganzen Abend auf Einladung des Vereins VideoSpielKultur zocken. Der VSK hat sich zur Aufgabe gemacht, Videospiele als Kulturgut zu fördern und zur Anerkennung von Videospiele als Kulturgut beizutragen. Da bin ich sofort Mitglied geworden, denn so etwas muss ich unterstützen.

Sparbüchsen im Pac Man- und im Space Invaders-Design.

Sparbüchsen im Pac Man- und im Space Invaders-Design.

Den Abend über gab es neben Videospiele auch etwas zu trinken und zu knabbern. Für Speis und Trank waren Sparbüchsen aufgestellt, in dem man seine Münzen (oder Scheine) werfen konnte. Aber nicht so ein klassisches Sparschwein, nein das Ganze musste Stil haben. Die aufgestellten Sparbüchsen waren im Stil von Pac Man und von Space Invaders. Cool. Wenn man die Münze einwirft, gibt so noch einen hippen 8 Bit-Sound der damaligen Zeit. Toshihiro Nishikado schuf Space Invaders 1978 und ich hatte die Version für mein Atari 2600.
So eine Sparbüchse musste ich haben. So finden die Münzen in meiner Tasche ein neues Heim. Ich wähle die Version Space Invaders in giftgrün in den Maßen 14 x 10 x 10,5 cm. Es ist ein wunderbares Alien aus Space Invaders, ein Spiel, dass ich seit meiner Jugend gerne spiele. Als Retro-Gamer macht die Sparbüchse mit 8 Bit-Sound mir einfach Spaß und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich den Sound höre. Allerdings, das musste ich auch lernen, darf das Alien nicht in später Nacht gefüttert werden. Es ist zwar ein Gremlin, aber der Sound war doch so laut, dass es meine schlafende Ehefrau aufweckte. Dann doch besser das alte Sparschwein.

Hier mein Unboxing der Spardose: