Etwa ein- bis zweimal pro Woche bin ich an Schulen mit meinem Tag der Medienkompetenz unterwegs und schaffe es mit Erfolg, das Thema digitaler Wandel in die Familien zu bringen. Aufhänger ist natürlich das Thema Soziale Netzwerke, also Facebook, Whats App und Co. Ich halte das Thema Medienkompetenz für enorm wichtig und sehe massiven Handlungsbedarf – vor allem bei Eltern.
Vortrag im Hort der Lehrerfortbildung Dillingen.
Neulich war ich im Hort der bayerischen Lehrerfortbildung zu Gast, in der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, und habe Seminarlehrer zum Thema soziale Netzwerke fit gemacht. Es bewegt sich etwas bei dem Thema Medienkompetenz. Morgen bin ich in Berlin und spreche auf der Online Edca in der Hauptstadt und halte auf dem Schoolforum ein Implusreferat zu diesem Themenkomplex.
Da bekomme ich heute ein interessante Meldung von der D21 auf den Tisch. Inhalt: Lehrer haben ein Problem mit digitaler Medienkompetenz und brauchen Nachhilfe.
Medienkompetenz, also der souveräne Umgang mit Computern und dem Internet, gilt heute als Schlüsselqualifikation für einen chancenreichen Start ins Berufsleben. Digitale Bildung soll nach dem Willen der Bundesregierung deshalb in allen Schulstufen und Schulfächern Einzug halten. Die größte Herausforderung liegt bei den Lehrkräften: Über die Hälfte aller Lehrer in Deutschland ist 50 Jahre und älter. Mit fortschreitendem Alter nimmt digitale Souveränität im Bundesdurchschnitt rapide ab, das zeigt die Studie D21-Digital-Index 2014. Dem entsprechend beurteilen auch Lehrer über 50 ihre Computerkenntnisse als eher schlecht. Grundsätzlich gibt es nicht genügend ausreichend qualifizierte Lehrer, die Schülern den Umgang mit Medien, mit den eigenen Daten und mit Informationen im Netz vermitteln können, so sagt die Initiative D21. Die genaue Studie gibt es hier zum kostenlosen Download.
Ich stelle bei meinen Lehrerfortbildung fest, dass diese Äußerung mach Nachhilfe sehr pauschal ist. Es hängt von dem einzelnen Lehrer ab und Forderung „Lehrer müssen in die digitale Nachhilfe“ ist mir zu pauschal. Es gibt solche und solche Lehrer. Und weil jeder einen Lehrer in der Schule hatte, ist jeder bei dem Thema Experte. Dennoch: Nicht wegzudiskutieren ist aber die digitale Spaltung in den Lehrerzimmern. Freilich gehen Junglehrer und Referendare an das Thema anders heran, weil sie im Studium mit IT gearbeitet haben. Aber für mich ist es keine Sache zwischen jung und alt, sondern zwischen digital und analog. Und, es ist eine Sache, wie ernst ich meinen Beruf nehme. Es gibt Pädagogen, die nehmen ihren Beruf als Berufung und es gibt – sorry – einfach faule Menschen. Letztere haben mit ihrem Job geistig abgeschlossen und werden durch das Beamtenrecht geschützt. Es ist eine grundsätzliche Auffassung, wie ich meinen Beruf ansehe und darf nicht nur auf das Thema digitale Medien reduziert werden. Der Lehrerjob hat sich radikal verändert.
Ich stelle auch fest, dass der Verwaltungsaufwand in den Schulen enorm geworden ist. Das Rundschreiben des Kultusministerium ist eine Botschaft des Schreckens im besten Verwaltungsdeutsch. Andere Organisationsformen müssen sich an den Schulen etablieren und iPads und Co gehören endlich in den flächendeckenden Unterricht. Mensch, wir leben im 21. Jahrhundert.
Es hat mich vom Hocker gehauen, mich regelrecht weggebeamt. Auf der SAE Alumni Konferenz probierte ich zum ersten Mal die Oculus Rift aus. In der Berliner Schule der SAE waren zwei Geräte zum Ausprobieren aufgebaut. Ich zockte eigentlich nur ein banales Spiel, aber die Technik schlug mich sofort in ihren Bann.
Ok, es ist alles noch etwas kompliziert, aber für mich eindeutig eine Zukunft von Gaming und – eine Zukunft von Film. Die Brille ist noch etwas unbequem, aber wow, hier passiert etwas. Es dauerte ein, zwei Minuten dann schaltete mein Gehirm um und ich war in der virtuellen Welt angekommen. Ich drehte den Kopf und wanderte durch Welten. Egal, wohin ich blickte, durch die lichtsichte Brille samt Display vor den Augen tauchte ich in eine andere Welt ein. Vor Jahren erlebte ich in Schottland an der Universtät eine frühe Phase dieser Brille, aber was da jetzt vorliegt, ist der Hammer.
Eine Demo bei der SAE schlug mich in seinen Bann.
Genial – das dachte sich Mark Zuckerberg auch und kaufte gleich mal den Hersteller der Oculus Rift. Wer nicht das Geld für eine Original-Rift aufbringen will, der sollte sich die Zeiss VR One für 99 Euro ansehen. Zeiss hat ja mit dem Cinemizer bereits gute Produkte vorgelegt. Bei der VR One wird einfach ein Smartphone von 4,7 bis 5,2 eingeschoben und der Content wird über das Smartphone eingepielt. VR for the rest of us.
VR for the rest of us: Zeiss VR One
Zu Hause überlegte ich mir Anwendungsmöglichkeiten. Naheliegend ist die Gaming-Branche. Aber noch faszinierender ist für mich auch die Filmbranche. Nachdem ich mir gerade auf Blu Ray Black Hawk Down angesehen habe, überlegte ich mir, wie so ein Film mit einer VR-Brille wirken würde. Dabei dürfte ich den Film natürlich nicht nur als klassischer Betrachter im Kinosessel ansehen, sondern ich müsste in die Story integriert werden. Hier in dem Fall von Black Hawk Down natürlich in das beklemmende Szenario von Somalia.
Ein Horrorfilm in der Brille – Wahnsinn.
Auf die gleiche Idee kamen ein paar Holländer, die den ersten Horror-Film für die Oculus Rift gedreht haben. Der Zuschauer ist dabei selbst das Opfer. Der Film heißt 11:57 und das Besondere: Bei dem Film kannst du als Zuschauer nicht wegschauen. Den Film gibt es als kostenlosen Download für Mac, iOS und Android. Ein sehr interessantes Experiment und ich werde diese Sache mal in meinen Seminaren vorstellen.
Jetzt ist es klar: 3D-Druck ist im Massenmarkt angekommen. Nachdem der Kaffeeröster Tchibo jetzt den 3D-Drucker Up Mini PP3P online zum Schnäppchenpreis von rund 500 Euro anbietet, ist es für mich eindeutig. Was früher eine Sache von Freaks und Bastlern war, wird mehr und mehr zum Breitenmarkt und das ist gut so. 3D-Drucker gewinnen an Fahrt und erreichen die normale Haushalte.
Ein Kaffeeröster geht den 3D-Drucker-Markt an – gut so.
Der Up Mini PP3P ist zwar nicht gerade der beste 3D-Drucker, aber das spielt hier keine Rolle. Der Drucker wird angepriesen, um Weihnachtsschmuck und ähnlichs Klimm Bimm zu drucken. Brauch ich zwar nicht, ist aber gut so, um das Thema 3D-Druck aus der Freak-Ecke herauszuholen. Ich habe gelesen, dass öffentliche Bibliotheken, wie die in Köln, einen 3D-Drucker angeschafft haben, damit die Kunden ihre Produkte drucken können. Das nenne ich mal Innovation bei den Büchereien.
Ich hatte mir vor längerer Zeit ein Drucker-Testgerät von Hafners Büro aus Stuttgart ausgeliehen. Es handelte sich um einen MakerBot Reclicator 2 und ich war begeistert. Die Zukunft war bei mir im Büro angekommen. Auch meine Kinder waren angetan und wir druckten Ketten, Armbänder und Kanninchen. K2 berichtete in der Schule von 3D-Druck und zeigte stolz die Produkte. Damit war K2 der Star des Tages. Im Moment spekuliere ich mit einem MakerBot Replicator der fünften Generation. Für mich der richtige Händler für diesen Bereich wird 3Dmensionals sein. 3Dmensionals ist fokussiert auf die Vermarktung von Produkten, Lösungen, Dienstleistungen und Schulungen rund um 3D-Drucken und 3D-Scannen für Geschäftskunden, Universitäten und Schulen, Prosumer, und private Anwender.
Bildungsrabatte bei 3Dmensionals
Bis Ende des Jahres bietet 3Dmensionals einen Rabatt in Höhe von fünf Prozent speziell für Bildungsinstitutionen auf alle Produkte im Online Shop. Die Aktion gilt für das gesamte Sortiment an Hard- und Softwareprodukten sowie für Zubehör, ausgenommen sind lediglich Seminare und Workshops. Nachgefragt bei 3Demensionals, warum das Unternehmen die Drucker und Zubehör billiger anbietet, antwortete Uwe Krill, Geschäftsführer von 3Dmensionals: „Mit unserer Rabattaktion möchten wir einen Beitrag zur Förderung der Zukunftstechnologie 3D-Drucken und 3D-Scannen in Ausbildung, Lehre und Forschung leisten. Wir haben erfolgreich mit den Herstellern verhandelt und freuen uns, diesen Rabatt weitergeben zu können.“ Und weiter: „Denn nicht nur wir sehen großes Potential in diesem Thema. Das Marktforschungsinstitut Gartner hat gerade 3D-Druck auf Platz drei der Top-Technologietrends in 2015 ausgemacht. Dank 3D-Druck können Unternehmen Ideen schnell und kostensparend umsetzen. Bereits jetzt wird diese Technologie in vielen Branchen erfolgreich eingesetzt, ob im Prototyping, in der Architektur, in Design und Kunst oder in der Medizin – die Anwendungsfelder sind nahezu unbegrenzt und es entstehen ständig neue. Umso wichtiger ist es, dass bereits bei der Ausbildung der richtige Umgang mit neuesten 3D-Technologien gelernt wird.“ Ich finde, der Mann hat recht und muss unterstützt werden.
HP kommt mit einem eigenen Drucker.
Im Moment vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Unternehmen in den 3D-Drucker Markt einsteigt. Bemerkenswert fand ich die Meldung von HP, die vor kurzem den HP Multi Jet Fusion ankündigten.
Carl Bass erzählt und hat auch einen 3D-Drucker dabei.
Und auf der Autodesk University Germany warb der Autodesk-Cheffe Carl Bass für 3D-Druck. Das Unternehmen will mit Autodesk Spark, einer offenen Softwareplattform für 3D-Druck, sowie einem eigenen 3D-Drucker die Entwicklungen in diesem Bereich vorantreiben. Bisher war Autodesk immer mit MakerBot verbandelt. „Alle Welt redet von 3D-Druck – wir arbeiten aktiv bei der Entwicklung mit“, sagte Carl Bass. „In Zukunft wird 3D-Druck auch in Bereichen zum Einsatz kommen, die wir uns bisher noch gar vorstellen können. Wer hätte beispielsweise noch vor einigen Jahren gedacht, dass wir einmal Häuser drucken können oder es Nanoroboter gibt, die Jagd auf Krebszellen machen.“ Carl Bass hatte einen Prototyp des geplanten 3D-Druckers im Gepäck, dessen Pläne, 3D-Modelle und Einzelteile in Zukunft auch unter einer Open-Hardware-Lizenz veröffentlicht werden.
3D-Druck sei keineswegs ein Allheilmittel, das bisherige Produktionsmethoden verdrängen werde, sondern diese ergänzen könne. Das schaffe vor allem Start-up-Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ideen schneller in die Wirklichkeit umzusetzen und auch an Standorten zu arbeiten, die heute noch gar nicht denkbar sind. „In vier bis fünf Jahren wird jeder von uns qualitativ hochwertige Dinge schon in kleinen Mengen produzieren können. Das ist ‚The Future of How Things Are Made‘“, fasste Autodesk-CEO Carl Bass zusammen.
Und mit der Aktion des Kaffeeröster Tchibo ist der erste Schritt hin zum Massenmarkt gemacht. Ein richtiger und wichtiger Schritt, wie ich finde.
Seit ein paar Wochen spiele ich Mittelerde: Mordors Schatten und um es gleich zu sagen: Endlich mal ein Spiel aus dem Herr der Ringe-Universum, das mich nicht enttäuscht. Dabei kommt der Claim von Herr der Ringe gar nicht vor, was aber sicher für einen besseren Verkauf gesorgt hätte. Die Designer begründeten es mit einem Alleinstellungsmerkmal. Man wollte sich von der HdR-Story abgrenzen. Ja, ja, ist schon gut, blabla blub blub. Ich denke eher, die Verhandlungen mit den Tolkien-Rechteinhabern waren zu anstrengend und man wählte deshalb die Lösung ohne den kostspieligen Herr der Ringe-Zustatz.
Es geht zur Sache in Middle Earth: Shadow of Mordor
Ob mit oder ohne ist beim Spielen aber auch egal. Kritiker werden sagen, dass das Spielprinzip ihnen wie Assassin’s Creed vorkommt. Ich sage: Na und? Da für mich Assassin’s Creed ein gutes Spiel war, ist es für mich kein Problem. Mittelerde: Mordors Schatten ist ein Thirdperson-Open-World-Actionspiel, das die Spieler durch die Mittelerde-Saga führt, in der sie eine Reise in die finstersten Winkel Mordors erwartet, die zwischen den Ereignissen von Der Hobbit und Der Herr der Ringe angesiedelt ist.
Das Spiel bietet erstmalig das Nemesis-System, durch das jeder Gegner, dem man in Mittelerde: Mordors Schatten begegnet, individuell für jeden Spieler geschaffen wird, vom Aussehen über die Persönlichkeit, Stärken und Schwächen bis hin zu unterschiedlichen Missionen. Die Spieler nutzen die besonderen Kräfte des Hauptakteurs Talion, um den Willen feindlicher Uruk zu beeinflussen und die nötige Macht zu sammeln, ihre eigene Armee aufzustellen und den Streitkräften Saurons in der Schlacht ebenbürtig zu sein.
Sehr realistisch sind die Schlachten
In PR-Deutsch heißt dies: “Monolith verfolgt mit dem Nemesis-System das Ziel, im Action-Genre mit einem einzigartigen Gameplay-Mechanismus neue Maßstäbe zu setzen, der es den Spielern erlaubt, Mittelerde auf höchst individuelle Weise zu erleben,” so Martin Tremblay, President, Warner Bros. Interactive Entertainment. “Das Team und die Technologie hinter dem Nemesis-System helfen uns, eine wahrhaft emotionale Verbindung zwischen jedem einzelnen Spieler und seinen Gegnern zu schaffen, die für eine einmalige, noch nie dagewesene Spielerfahrung sorgt.” Und ich muss zugeben, mir macht diese Spielerfahrung gehörig Spaß.
Mir gefällt auch der Soundtrack zu dem Spiel. Garry Schyman hat die Musik zu der von Christian Cantamessa (Red Dead Redemption) geschriebenen Original-Geschichte komponiert. Leider leider ist der Soundtrack Garry Schyman Middle Earth: Shadow of Mordor nicht auf CD erhältlich, sondern nur als Download, so die zuständige deutsche PR-Agentur. Schyman komponierte einige Spielesoundtracks wie BioShock Infinite, für den er 2014 den British Academy of Film and Television-Award für die beste Originalmusik erhielt.
Der Soundtrack von Garry Schyman ist nur zum Download erhältlich.
Ich bin aufgrund meines Jobs als Referent viel auf Reisen und übernachte in Hotels – so auch unlängst wieder im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Zur Entspannung schaue ich Filme am iPhone, weil mir das Fernsehprogramm absolut nicht gefällt. Problem ist natürlich der kleine Bildschirm des iPhones 6 plus im Vergleich mit den Flatscreens, die in den Hotelzimmern installiert sind.
Per HDMI-Kabel kann ich das iPhone mit der Hotel-Glotze verbinden.
In der Regel sind diese Hotelfernseher an der Wand befestigt und stehen durch die Halterung ein wenig von der Wand ab. Bei meiner Übernachtung im Hotel Prinz Luitpold Bad kam mir eine Idee, wie ich meine Unterhaltung im Hotelzimmer optimieren kann.
Aufgrund meiner Präsentationen habe ich immer ein HDMI-Kabel dabei. Also verband ich mein iPhone über den entsprechenden Adapter Lightning auf HDMI (den hab ich aufgrund meiner Präsentationen auch immer dabei) über das HDMI-Kabel mit dem HDMI-Eingang des Fernsehers. Via Fernbedienung das HDMI-Signal als Quelle ausgewählt und siehe da, ich kann meine Filme vom iPhone am großen Hotel-Flatscreen schauen. Wenn das Material zudem in HD-Auflösung vorliegt, steht der Entspannung nicht entgegen und ich bin nicht mehr auf lineares Fernsehen angewiesen.
Die besten Umsätze machen Online-Händler wohl am 8. Dezember.
Langsam, ganz langsam mache ich mir Gedanken über die Weihnachtsgeschenke. Wann werde ich die online einkaufen? Jetzt hat Adobe eine Studie „Online Holiday Shopping Forecast“ veröffentlicht, die interessantes Zahlenmaterial zeigt.
Am 8. Dezember sollten sich die Online-Shops auf einen Ansturm vorbereiten, sagt zumindest Adobe. Denn an diesem Tag wird im E-Weihnachtsgeschäft hierzulande mit 547 Millionen US-Dollar (438 Millionen Euro) so viel umgesetzt wie an keinem anderen Tag der Saison. So die „Adobe Online Holiday Shopping Forecast“, der – auf der Basis einer Billion Page Visits auf Einzelhandels-Webseiten der vergangenen sieben Jahre – Vorhersagen für das Online-Weihnachtsgeschäft im November und Dezember 2014 trifft. In den USA ist der Höhepunkt im Weihnachtsgeschäft der Cyber Monday am 1. Dezember mit einem prognostizierten Umsatz von 2,56 Milliarden US-Dollar bzw. 2,04 Milliarden Euro (zum Vergleich: Frankreich 7. Januar mit 478 Millionen US-Dollar / 382 Millionen Euro; Großbritannien am 1. Dezember mit 447 Millionen US-Dollar / 357 Millionen Euro). Am 8. Dezember, dem Höhepunkt des Online-Shoppings in der Weihnachtszeit, gibt jeder Deutsche durchschnittlich 6,77 US-Dollar aus (5,41 Euro). Europaweit liegt dieser Wert bei 8,91 US-Dollar (7,12 Euro), die US-Amerikaner investieren am Cyber Monday (1.12.) im Schnitt 8,06 Dollar (6,44 Euro).
Wann kaufst du die Geschenke zum Fest?
Mobile Shopping legt kräftig zu
Einen großen Sprung wird in diesem Jahr das Shopping mit dem Smartphone machen. Mobilität ist das Zauberwort. Mobiles Shopping nimmt hierzulande um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu (Europa: 38 Prozent; USA: 25 Prozent). Spitzenreiter bei den Einkäufen über Smartphones, Tablets & Co. sind übrigens die Dänen mit einem Wachstum von 56 Prozent. Der mobile Anteil an allen Online-Transaktionen beträgt in Deutschland zur Weihnachtszeit 14 Prozent: Smartphones machen 4,5 Prozent aus, Tablets 9,5 Prozent. Europaweit tragen mobile Geräte mit 16,5 Prozent zum Online-Weihnachtsgeschäft bei.
„Wie bereits im vergangenen Jahr angedeutet, setzt sich in Europa das Wachstum im Bereich Mobile fort: Während der Traffic über Tablets rund 30 Prozent zulegte, wuchs der Smartphone-Traffic sogar um 72 Prozent – sicher auch begünstigt durch größere Smartphone-Screens“, sagt Mark Zablan, President EMEA bei Adobe. Auch ich werde mit dem iPhone 6 plus shoppen. „Dieses Wachstum gekoppelt mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Mobile Beacons und Mobile Payment bedeutet für Einzelhändler, dass sie die passenden Strategien und Technologien einsetzen müssen, um ihren Kunden relevante mobile Erlebnisse zu liefern.“
Die Kamera hat drei Jahre Eis in Alaska nicht überlebt, dafür aber die Speicherkarte.
Da sage noch einer, dass digitale Bilder vergänglich wären. Vor kurzem machhte mich die PR-Agentur des Speicherkarten-Herstellers Lexar auf eine verblüffende Geschichte aufmerksam, die sich in Alaska zugetragen hatte.
Ryan Fisher ist Fremdenführer bei den Exit Glacier Guides. Der Guide hat kürzlich eine Digitalkamera in einer Gletscherspalte des Exit Glacier im Kenai Fjords National Park in Alaska gefunden. Während die Kamera selbst komplett zerstört war, war die Lexar Speicherkarte darin noch intakt – und alle Bilder darauf konnten gerettet werden. Und noch besser: Ryan gelang es, eine Verbindung von den Bildern zum Besitzer der Kamera herzustellen, der an einer seiner Touren im Jahr 2011 teilgenommen hatte. Der Besitzer war ein professioneller Fotograf, der mit seiner Frau in Alaska Urlaub machte. Als die Kamera verloren ging, dachte er, dass damit auch alle Bilder der Tour abhanden gekommen wären. Doch dank Ryan und der Lexar Speicherkarte sind nun alle Bilder wieder da.
Für mich eine schöne Geschichte aus der Welt der digitalen Fotografie und sicher auch ein schöner Werbeeffekt für Lexar.
Plötzlich stand sie vor mir: Die Litfaßsäule-Säule. Das einst wichtigste Instrument der Außenwerbung stammt aus Berlin und wurde von Ernst Litfaß erfunden. Am 27. Dezember wird sein 140. Todestag begangen. Mal sehen, ob sich die Werbebranche an ihn erinnert und ihm gedenkt. Es wäre auf jeden Fall wichig. Beim Spaziergang durch Ostberlin stand ich auf einmal vor dem Litfaß-Denkmal in der Münzstraße nahe dem Alexanderplatz. Leider war das Denkmal mit Farbe beschmiert. Wer die älteste Litfaßsäule in Berlin sucht, der findet sie übrigens am Berliner Mexikoplatz.
Ernst Litfaß – der King der Außenwerbung
Trotz des Siegeszugs von Digital Signage hat die klassische Litfaßsäule noch immer ihren festen Platz im Straßenbild. Noch heute ist die Litfaßsäule-Säule nicht wegzudenken. Obwohl das Aufkleben eines Plakats deutlich teuerer ist als digitale Anzeigen in den digitalen Beschilderungen nutzen Werber noch gerne diese analoge Form der Außenwerbung. Ich habe von Werbern übrigens gelernt, dass es zwei Arten von Säulen gibt – eine für nur einen Kunden (Ganzsäule) und Säulen an denen mehrere verschiedene Plakate kleben (Allgemeinstelle). Mit seiner Erfindung wurde Ernst Litfass am 5. Dezember 1854 zum Reklamekönig – übrigens hieß die Litfaßsäule damals Annoncier-Säule.
Leider ist das Denkmal beschmiert.
Egal welche Art von Säule ich wähle, auf jeden Fall war die Idee von Ernst Litfaß revolutionär. Er war ein Urgestein der deutschen Werbung. Das wilde Plakatieren im alten Berlin hatte endlich ein Ende, die Obrichkeit konnte Säulen in den Straßen aufstellen und das Berliner Straßenbild war wieder tadellos. Leider hat sich dieser Gedanke des sauberen Straßenbildes in Berlin nicht durchgesetzt. Nur ein paar Meter weiter entfernt von der Gedenk-Litfaßsäule gibt es an Berliner Straßenkreuzungen wilde Plakate. Das Werbeplakat wird auf die nächste Werbung geklebt und der Papierwust um Straßenlaternen wird immer dicker. Wahrscheinlich nennt man dies heute im Werbedeutsch virale Werbung.
Kann man eigentlich Beatles- und Stones-Fan zur gleichen Zeit sein? Ja, man kann – das sehe ich an meiner Person. Wahrscheinlich war diese Streitfrage richtg heftig, als beide Bands auf ihrem Höhepunkt in den sechziger Jahren waren und sich um Hitparadenplätze stritten.
Heute sind die überlebenden Fans versöhnlicher und so kann ich als Beatles-Fan gerne auch die neueste Veröffentlichung über die Stones genießen. Und einer solchen Megaveröffentlichung bin ich gerade begegnet.
Der renommierte Taschen-Verlag hat für Fans und Sammler ein spezielles Buch über die rollenden Steine veröffentlicht. Ein fetter Bildband über die Geschichte der Stones in einer Auflage von 1600 Exemplaren – dazu wurden die Bücher signiert von Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood. Jetzt lassen sich die Bücher ordner und im Dezember werden sie rechtzeitig zum Fest geliefert. Bildgewalig, gut recherchiert und lektoriert sowie großartig produziert sind die Bücher auf jeden Fall. Nur einen (finanziellen) Pferdefuß haben sie: Der Grundpreis liegt bei 4000 Euro. Es gibt aber Editionen mit wunderbaren Fine Art-Abzügen wie von dem einmaligen David Bailey, da kostet das Werk schon 15000 Euro. Diese Ausgabe ist übrigens schon ausverkauft, hier haben Sammler investiert, die wissen was Buch und Foto wert sind. Ingesamt gibt es sechs Art Editions, auf jeweils 75 Exemplare limitiert, mit je einem Fine Art Print.
Das Vorwort von Clinton.
Das Vorwort zu dem Buch hat der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und ich wäre schon neugierig, was Bill (I never had sex with this women) Clinton über die Rolling Stones sagt. Aber noch wichtiger sind die über 500 Seiten mit Fotos von David Bailey, Cecil Beaton, Anton Corbijn, Annie Leibovitz, Helmut Newton, Norman Parkinson, Albert Watson und weiteren 60 Fotografen. Bildbände über die Stones gibt es viele, aber in dieser Form dürfte die Buchveröffentlichung einmalig sein. Zum ersten Mal konnte auch auf die privaten Archive der Rolling Stones in New York und London zugegriffen werden, die manche Überraschung zu bieten haben.
Gewaltig ist aber nicht nur der Inhalt, sondern auch das Erscheinungsbild. Das Buch wird bei Taschen als Sumo-Buch geführt und das ist es auch: Im Format 50 auf 50 Zentimeter wird das 518seitige Buch erscheinen. Es wird geliefert in einer Schlagkassette sowie Ausklappern und Siebdruck-Kapitelopenern.
Naja und wer jetzt Blut geleckt hat, der kann sich auch die Volksausgabe des Buches für rund 100 Euro kaufen. Da gibt es das Buch als Hardcover im Format 33 x 33 cm mit 522 Seiten, natürlich ohne Autogramme und Art Prints, aber zumindest die Bilder sind im Buch Rolling Stones die gleichen.
AR mit Lego-Boxen ist bekannt, aber es gibt was neues …
Ich bin Lego-Fan, dies ist keine Neuheit. Und ich bin Technik-Fan und auch das ist keine Neuheit. Da ist es prima, wenn beide Hobby aufeinandertreffen. Dies geschah unlängst bei der wichtigsten Konferenz für augmented reality (AR), die insideAR, die von metaio in München veranstaltet wurde.
insideAR war für mich eine lohnenswerte Veranstaltung.
Über die Digital Box in den Lego Stores habe ich schon öfters geschrieben. Hier wieder ein neues Video aus dem Lego Store in Pasing:
Aber auf der insideAR durfte ich einen Prototyp für Lego ansehen. Er betrifft die Lego Creator-Serie. Aus den Lego-Steinen dieser Bausätze bei dieser Serie lassen sich drei unterschiedliche Modelle bauen. Durch augmented reality lässt sich jetzt ein Bausatz scannen und auf dem Display vom Smartphone/Tablet tauchen die anderen drei Modelle auf. So kann der Lego-Bauer sehen, wie die anderen beiden Lego-Modelle aussehen. Zudem kann er die Modelle drehen und steuern. Es existiert bisher nur ein Prototyp für ein Lego-Set. Wenn die Dänen jetzt grünes Licht geben, dann können die anderen Lego-Sets für augmented reality optimiert werden.