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Ostbayern: Auf die Transformation vorbereiten

18. Oktober 2019
Noch gibt es in Ostbayern, wie hier in Landshut, blühende Landschaften. Noch gibt es in Ostbayern, wie hier in Landshut, blühende Landschaften.

Überall wo der PresseClub München im Oktober 2019 auf seiner Herbstreise durch Ostbayern Station machte, wurde stolz verkündet: Aus dem einstmals armen Ostbayern ist eine blühende Landschaft geworden. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit im Winter ist der ganzjährigen Vollbeschäftigung gewichen. Dennoch ziehen dunkle Wolken auf und die Region wird sich auf andere Zeiten einstellen müssen.
Der fränkische Autozulieferer Brose will in den nächsten drei Jahren in Deutschland 2.000 Arbeitsplätze abbauen, so eine Meldung von gestern. Die Transformation und der Strukturwandel sind erkennbar. Die alten Industrien des 20. Jahrhunderts müssen sich verändern, sonst werden sie verändert. Die klassische Automobilindustrie und ihre Zulieferindustrie gerät ins Stracheln und alle Beteiligten fragen sich, ob BMW und Co richtig aufgestellt sind und den Wandeln meistern. Für mich gilt es als sicher, dass Entlassungen in irgendeiner Art folgen werden. Für Elektromobilität brauche ich nicht mehr so viel Ingenieure wie bei Verbrennungsmotoren.

Die Einschläge kommen näher. Die Einschläge kommen näher.

Für die Politik ist die Digitalisierung das Zauberwort. Ich bin zwar Fan der Digitalisierung, unterrichte auch das Thema in meinen Seminaren, doch ich sehe auch, dass bei vielen Leuten das Thema Digitalisierung als Problem und nicht als Chance gesehen wird. Und das nicht nur, wenn ein ranghoher Politiker den Beamer über Clickshare nicht zum Laufen bekommt und einen Techniker rufen muss.
Der Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck war sichtlich stolz, dass es in Niederbayern Vollbeschäftigung gibt. Die einzige Klage, die er von den Unternehmen höre, sei die Klage über den Fachkräftemangel. Das Personal sei der begrenzende Faktor.

Der Aufstieg Niederbayerns ist wesentlich geprägt durch die Automobilindustrie“, so Haselbeck weiter. In Dingolfing steht eines der größten Werke von BMW mit rund 20000 Mitarbeiter. Hinzu kommen mehrere Tausend Mitarbeiter in der Zulieferindustrie. Aber: „Wenn BMW hustet, dann hat Niederbayern die Grippe“, so beschrieb Haselbeck diese Abhängigkeit.

Daher achte er sorgfältig auf die Debatten über die Zukunft der Automobilindustrie. „Da kann man, da muss man sich viele Sorgen machen, aber froh bin ich darüber“, dass BMW die Grundsatzentscheidung getroffen habe, dass das Auto als Mobilität der Zukunft in Niederbayern gebaut werde. Dem Regierungspräsidenten war auch klar, dass Elektromobilität zu weniger Beschäftigten führt.
Auf Nachfrage sieht Haselbeck einen Ausweg aus der drohenden Krise durch Bildung und Forschung. „Wir haben inzwischen eine starke Hochschullandschaft in Niederbayern.“ Neben der Universität in Passau hat der Regierungsbezirk Hochschulen Landshut und Deggendorf mit jeweiligen Außenstandorten wie Pfarrkirchen. Es sei wichtig, sich in diesem Bereich gut aufzustellen.
Zudem werde man die Wirtschaftsförderung mit Geldern vom Freistaat Bayern gezielt einsetzen, versprach der Regierungspräsident. Auch im Bereich Digitalisierung gibt es eine ganze Reihe staatlicher Förderprogramme. Haselbeck sieht aber auch, dass sich in Zeiten der Vollauslastung so mancher Betrieb schwer tut, sich neu auszurichten und an die Zukunft zu denken.

Kommentar
Meiner Meinung ist das der richtige Weg. Die Wirtschaft und die Gesellschaft muss sich auf die neue Zeit einstellen. Dabei spielt Digitalisierung eine wichtige Rolle. Dennoch darf das Thema Handwerk und kleiner Mittelstand nicht vergessen werden. BMW und die Industrie haben in der Vergangenheit Mitarbeiter im Handwerk abgezogen und nun gibt es Gegenden, in denen kein handwerklicher Bäcker oder Metzger mehr vorhanden sind. Wenn das Handwerk stirbt, gab es keinen Aufschrei. Wenn jetzt die Industrie den Wandel nicht packt, wird der Aufschrei groß sein. In Zeiten der Regionalisierung und der Klimadebatte wäre es meiner Meinung nach wünschenswert sich auf die regionale Wirtschaft wieder zu konzentrieren – auf ein Handwerk mit seinen familiären Strukturen.

Nürburgring: Emotionale Reise zu den Autos meiner Jugend

18. August 2018

Es hätte mir natürlich klar sein sollen, aber es traf mich gewaltig. Ich hatte einen emotionalen Flashback bei meinem Besuch des 46. AvD Grand Prix am Nürburgring. Ich traf auf viele Fahrzeuge, die ich als Kind gesehen habe und die Erinnerungen kamen wieder hoch. 

Es ist natürlich klar, dass man auf einem Oldtimer-Rennen nicht nur Fahrzeuge trifft, die vor meiner Geburt gebaut wurden. Nein, natürlich nicht. Als Kind der sechziger Jahre traf ich auf viele Fahrzeuge, die mich in den siebziger und achtziger Jahren autotechnisch sozialisiert haben. Und ich genoss diese Zeitreise in die Vergangenheit.

Als erstes traf ich auf Volkswagen. Meine Eltern hatten einen VW Käfer in Blau. Dieser Volkswagen brachte mich mit meiner Mutter am Steuer jeden Tag in den Kindergarten mit einem Zwischenstopp beim Bäcker, zwecks Breznkauf. Der Käfer fuhr uns überall hin. Die ersten Familienurlaube gingen an den Gardasee und das Fahrzeug war voll geladen und ich hinten drin. Anschnallgurte gab es nicht, also lag ich auf der Rückbank und spielte. Mein Papa reparierte den Anlasser mit einem Hammer. Er schlug auf das Teil und der Motor sprang an. Ich wollte daher kurzzeitig Mechaniker werden, denn mit einem Hammer auf den Motor hauen schien mir nicht allzu kompliziert zu sein. 

Der große und der kleine Bully - heute leider eine Dreckschleuder.

Der große und der kleine Bully – heute leider eine Dreckschleuder.

Meine Eltern entdeckten das Camping für sich und der Käfer reichte nicht aus. Es gab mal die Überlegung, ob wir uns einen VW Bully anschaffen. Der T1 war damals noch zu finanzieren und wir schauten uns als Familie ein paar Fahrzeuge an. Meine Mutter schwärmte von einer Kochnische und einem Bett. Letztendlich entschied sich mein Vater aber gegen den Bully und für den Kauf eines VW Passats, weil sich der Bully im Familienalltag als untauglich erweisen könnte. Der Bully ist heute eine regelrechte Dreckschleuder und von VW kaufe ich nie mehr ein Auto nach dem Betrug in Sachen Diesel.

Den Opel GT hatte keiner meiner Bekannten, doch in München fuhren einige herum.

Den Opel GT hatte keiner meiner Bekannten, doch in München fuhren einige herum.

Beim Spaziergang durch das Fahrerlager am Nürburgring traf ich auf weitere Fahrzeuge meiner Jugend. Begeistert stand ich vor schnittigen Opel GT-Sportwägen. Damals hatte Opel noch schöne Autos gebaut. Ich kannte zwar keinen in meinen Umfeld, der so einen Sportwagen hatte, aber im Münchner Straßenbild waren damals einige unterwegs. 

Einfach Kult - die Ente.

Einfach Kult – die Ente.

An einem Verkaufsstand für Autoöle sah ich einen alten grauen 2CV – die legendäre Ente. Eine Kollegin beim Münchner Merkur hatte eine gut gepflegte Ente in Rot und es war ihr ganzer Stolz. Eines Tages hielt beim Wegfahren ein Kollege aus Spaß den vorderen Scheinwerfer fest und riß ihn ab. Die Kollegin hat wochenlang nicht mehr mit ihm gesprochen, obwohl sie Schreibtisch an Schreibtisch saßen. 

Und dann waren noch allerhand Fords, Opels und BMWs meiner Jugend. Danke für diese Erinnerung an alte Zeiten. Der Besuch des 46. AvD Oldtimer Grand Prix in der Eifel hat sich für mich gelohnt. An welche Fahrzeuge eurer Jugend erinnert ihr euch? 

Carsharing muss ich mal probieren – Car2Go von Daimler

27. Mai 2017

Die re:publica 2017 #rp17 war wieder mal eine Art Klassentreffen der Digitalbranche. Durch Zufall traf ich in Berlin eine Kollegin, die ich einstmals in Sachen Modefotografie geschult habe. Martina Ammon arbeitet aber heute in einer anderen Branche – und die ist super spannend: Carsharing.

Martina Ammon (Mitte) im Gespräch mit Matthias J. Lange (l.) und Thomas Gerlach (r.)

Martina Ammon (Mitte) im Gespräch mit Matthias J. Lange (l.) und Thomas Gerlach (r.)

Martina Ammon schafft beim Daimler, speziell bei der Daimler-Tochter Car2go. Und dieser Markt ist in Bewegung. So eben meldete das manager magazin, dass eine Fusion von Car2Go und DriveNow näher rückt. Car2Co ist wie beschrieben Daimler und DriveNow ist BMW. Die Mietwagentöchter Car2Go und DriveNow sollen künftig unter einem gemeinsamen Markennamen operieren, berichtet das manager magazin. Ob es stimmt, dazu sagte Martina Ammon in Berlin freilich nichts. Aber es zeigt, wie bewegt dieser Markt ist. Und ich habe auch gelernt, ich muss ihn dringend ausprobieren.
Per App schaut man, ob ein Mietfahrzeug von Car2Go oder DriveNow in der Nähe ist, bucht es und fährt zu seinem Termin und stellt das Auto wieder für einen anderen Nutzer ab. Anwendungsmöglichkeiten habe ich sehr, sehr viele im Kopf. Die Fahrt zum Flughafen, wenn ich nicht öffentlich fahren will oder das Taxi nervt. Oder wie wäre die abendliche Fahrt in eine Kneipe. Mit dem Auto hinfahren, abstellen und feiern und dann mit dem Taxi wieder zurück. Und wenn die beiden Dienste von BMW und Daimler verzahnt werden, hat das für uns als Kunde einige Vorteile, denn die Flotter wird größer.
Leider ist bei uns auf dem Land noch nicht so viel zu sehen von den Mobilitätsdiensten, aber es wäre eine super Erleichterung für mich als Landei. Ich habe das Video mit Martina angehängt und bin über eure Erfahrungen gespannt. Nutzt ihr Carsharing-Dienste und wo seht ihr Vor- und Nachteile?

Tesla oder das wichigste Buch des Jahres: The Innovators Dilemma

26. Juni 2014

Das wichtigste Buch, das in den vergangenen Monaten gelesen habe, war für mich The Innovators Dilemma von Clayton M. Christensen. Es beschreibt, warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich glaube, dass wir am Beispiel von Tesla wieder in so einer Umbruchphase sind.

delimma

Ich habe lange in Verlagen gearbeitet und wir haben Print immer weiter optimiert, Befragung um Befragung durchgeführt und hat es was genutzt? Kaum etwas – als Chefredakteur habe ich vor allem eingespart, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Online hat den Print-Verlagen mehr und mehr das Wasser abgegraben, aber wir hatten nicht die Manpower, um dem etwas entgegen zu stellen. Investitionen in Apps oder Online waren von den meisten Verlagen halbherzig. Solche Innovationen wurden nach außen gegeben, weil man es intern nicht mehr leisten kann.

Die Frage ist doch: Warum versagen großartige Unternehmen im Wettbewerb um Innovationen, obwohl sie alles richtig machen? Sie beobachten ihren Wettbewerb, befragen ihre Kunden oder verfügen über stattliche F&E-Budgets. Trotzdem verlieren sie ihre Marktführerschaft, sobald bahnbrechende Veränderungen bei Technologien oder Marktstrukturen auftreten. Als Beispiel werden in dem Buch Mobiltelefonie, Musikindustrie oder Verlage genannt, weil sie nur nach den vorherrschenden Managementmethoden handeln. Unternehmen mit ausgeprägtem Kundenfokus werden z.B. Schwierigkeiten haben, neue Produkte für neue Märkte oder Kunden zu finden. Überspitzt ausgedrückt: Fragten die Pferdestall-Betreiber ihre Pferdebesitzer, was sie sich wünschen, dann antworteten sie: Ein schnelleres Pferd. Auf ein Auto kam niemand.

Diese Firmen sind zu sehr damit beschäftigt, bestehende Kunden zu pflegen, die in der Regel von Innovationen nichts hören wollen. Autor Clayton M. Christensen gibt in diesem lesenwerten Buch ein paar Regeln für einen erfolgreichen Umgang mit bahnbrechenden Innovationen. Diese Regeln werden Managern helfen zu entscheiden, wann es sinnvoll ist, nicht auf bestehende Kunden zu hören, in weniger leistungsfähige Produkte mit geringen Margen zu investieren oder in noch kleine, aber wachstumsstarke Marktsegmente einzusteigen.

Ist Tesla, hier in Gatwick, eine disruptive Technologie?

Ist Tesla, hier in Gatwick, eine disruptive Technologie?

Wenn disruptive Technologien auftauchen, dann sind bestehende Industrien in Gefahr. Und ich denke, wir haben im Moment wieder so eine Umwälzung, Am Flughafen London Gatwick habe ich mich lange mit einem Vertreter von Tesla unterhalten. Tesla stellt Elektroautos her und hat vor kurzem seine Patente verschenkt. Ich habe immer wieder für die Automotive-Industrie gearbeitet und da war das oberste Gebot die Geheimhaltung. Es besteht eine regelrechte Hexenjagd, dass ja keine Informationen nach außen gehen.

Und was macht Tesla? Tesla verschenkt seine Patente. Ich hätte gerne die Gesichter der deutschen Automobilvorstände bei VW, Audi, Mercedes oder BMW gesehen.

Was passiert jetzt? Zerstört Tesla den bestehenden Automobilmarkt mit seinen Open Source-Patenten? Teslas Chef, der Milliardär Elon Musk, könnte mit dieser Entscheidung eine disruptive Technologie vorantreiben und den fest aufgeteilten Automarkt aufbrechen.

Ich empfehle das ausgezeichnete Buch The Innovators Dilemma jedem, der sich Gedanken über seine Zukunft machen will – egal in jeder Branche. Es bringt einen zum Nachdenken.

 

BMW-Stiftung fördert Tatfunk – Schüler machen Radio

4. Februar 2014

Zu einem meiner Tage der Medienkompetenz war ich neulich ans Gymnasium Dingolfing eingeladen. Dort schulte ich Schüler und Lehrer in Sachen Soziale Netzwerke. Der Tag war ein voller Erfolg. In der Pause durfte ich dem Tatfunk ein Interview geben.

Der Redaktion des Tatfunk im Interview mit mir.

Der Redaktion des Tatfunk im Interview mit mir.

Der Tatfunk ist eine Gruppe von engagierten Schülern, die Medienkompetenz praktisch erlernen. Ein 20minütiges Interview mit mir wurde aufgenommen und wird nun unter professioneller Anleitung geschnitten und sendefertig gemacht. Ich habe zum Spaß das Interview mit dem iPhone mitgefilmt und bei YouTube eingestellt. Medienarbeit an Schulen ist vielfältig und muss nicht nur Schülerzeitung bedeuten. Durch meine verschiedenen Vorträge an Schulen und Arbeit für Schülerzeitungsredaktionen hab ich unterschiedliche Ansätze gesehen. So gab es beispielsweise im Norden Bayerns in Selb eine super engagierte Gruppe Schulfernsehen und eben nun in Niederbayern den Tatfunk.

In Dingolfing hat BMW ein großes Werk und der Tatfunk gehört zur Eberhard von Kuenheim Stiftung. Diese BMW-Stiftung wurde im Jahre 2000 gegründet und nach dem langjährigen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden benannt. Ziel der Stiftung ist es, Pilotprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln und umzusetzen.

Der Tatfunk ist eines dieser Projekte. Hier entwickeln Oberstufenschüler im Verlauf eines Schuljahres eine eigene Radiosendung und erhalten ein kleines Budget mit dem sie eigenverantwortlich ihre Sendung produzieren. Journalistische Grundlagen bekommen die Schüler von einem Mediencoach und auf einer Lernplattform im Internet vermittelt. In unserem Fall in Dingolfding ist es ein Radiokollege aus Regensburg.

Weitere Lernziele sind es, ein Projekt von Beginn an selbst zu planen, als Projektteam zusammenzuarbeiten und die eigenen Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei Tatfunk kooperiert die Stiftung u.a. mit BMW, dem Bayerischen Rundfunk und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Das Projekt läuft in sechs Bundesländern. Das Thema Soziale Netzwerke passt ideal zu den Zielen der Eberhard von Kuenheim Stiftung. Da gebe ich gerne ein Interview und unterstütze die engagierten Schüler des Gymnasiums Dingolfing. Super, solche Leute brauchen wir.

Bei einem Vortrag war ich zu Gast am Gymnasium Dingolfing.

Bei einem Vortrag war ich zu Gast am Gymnasium Dingolfing.

Greenpeace Aktion mit Humor

2. September 2008

Jeden Tag führt mich mein Weg in München an einem großen Mercedes-Händler vorbei. Dort stehen aufgereiht die Luxuskarossen mit Stern. Gestern kam ein Kollege vorbei, berichtete von einer witzigen Greenpeace-Aktion und machte ein Foto für meinen Blog (danke MIK). Humor hatte die Aktion, die gleich von der Polizei beendet wurde. Die Aktivisten haben einen großen Mercedes rosa angemalt und mit Schweineohren beklebt. Dahinter ein Transparent „Abspecken fürs Klima“. Ich bin kein Freund von Greenpeace, aber in diesem Falle haben sie recht. Es ist nicht mehr zeitgemäß, PS-starke Monster zu bauen, die literweise Sprit schlucken. Das trifft alle Hersteller, sei es Porsche, Mercedes, BMW oder Audi. Klar, die Flitzer sehen stark aus, aber trotzdem. Wir stehen daheim vor der Wahl auch ein neues Auto zu kaufen. Unser alter Audi A4 hat jetzt 200000 Kilometer auf dem Rücken. Er droht über kurz oder lang schlapp zu machen. Also muss ein neues Auto her. Einen Van will ich nicht, obwohl es mit zwei Kindern praktisch wäre. Ich will einen Chrysler C300, aber der Bezinverbrauch ist Wahnsinn. Eigentlich brauche ich einen Ford Mustang, denn die Midlife-Crises steht bevor und sie muss kompensiert werden. Die Tochter meinte, ein Cabrio wäre auch fein Ich unterstütze sie, bekomme aber die rote Karte von meiner Frau. Ich spekuliere auch mit einem Lexus mit Hybrid-Motor. Neulich waren wir Probe fahren mit einem Renault Laguna, schönes Auto, aber eben kein Mustang. Warum können die Autobauer keine schönen Autos bauen, die mir gefallen und Sprit sparen?