Wie cool ist das denn? Kassenautomat in einer Metzgerei

16. August 2016
Ein Kassenautomat in der Metzgerei Böbel in Rittersbach.

Ein Kassenautomat in der Metzgerei Böbel in Rittersbach.

Nutzen Sie einen Parkautomaten? Oder einen Geldautomaten? Eigentlich selbstverständlich, sollte man meinen. Jetzt begegnete ich in der Metzgerei Böbel im fränkischen Rittersbach einen Kassenautomaten. Da muss ich in die fränkische Provinz fahren und so etwas anzutreffen.
Wozu braucht eine Metzgerei oder Fleischerei eigentlich einen Kassenautomaten? Ich denke, zwei Dinge sind da besonders wichtig: Hygiene und Abrechnung. Die Metzgereifachverkäuferin musste bisher bedienen, die Fleisch- und Wurstwaren anfassen, abwiegen, abschneiden, einpacken und sie musste dann noch kassieren. Geldscheine sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie sauber sind, denn sie gehen durch viele, viele Hände. Natürlich gibt es im Metzgerhandwerk Vorkehrungen beim Kassieren wie Handschuhe – und dennoch. Jetzt überreicht die Metzgereifachverkäuferin den Kassenbon an den Kunden, der dann am Automat bezahlt. Jetzt wird sofort wieder einer aufschreien: Es sei so unpersönlich und der menschliche Kontakt bleibe auf der Strecke. Blödsinn! In der Metzgerei wird genau soviel gequatscht und Smalltalk gehalten, wie zuvor. Habt doch nicht immer Angst vor Veränderung.
Der zweite Grund ist die interne Abrechnung in der Metzgerei selbst. Am Abend wird nur ein Knopf gedrückt und die Kassenabrechnung ist gemacht. Das spart Zeit und viele Nerven des Unternehmers. Die Buchführung wird dadurch vereinfacht, das lästige Zählen von Bargeld entfällt. Und: Das Thema schwarze Kassen kann es bei einem Kassenautomaten nicht geben – wobei ich ausdrücklich betonen will, dass ich Claus Böbel nicht mit schwarzen Kassen in Verbindung bringen will. Kassenautomaten sind einfach nicht bestechlich.


Und wie läuft nun der Bezahlvorgang? Zusammen mit meiner Frau habe ich es ausprobiert. Wir haben für etwas über 50 Euro Fleisch und Wurst bei der Metzgerei Böbel eingekauft. Sonst kaufe ich über die Website umdiewurst.de, aber da ich nun schon mal live im Laden war, nehme ich die Waren natürlich in Rittersbach mit. Monika Böbel überreicht mir am Ende meiner Einkaufstour einen Bon mit einem Barcode. Während ich bezahle, verpackt sie meinen Einkauf.
Der Bon wird an einen Scanner beim Kassenautomaten gehalten, der den Betrag sofort einliest und anzeigt. Jetzt kann ich den Automaten mit Banknoten und Münzen füttern. Auch wenn ich zuviel einwerfe, wird mir das Restgeld ausgeworfen. Die Quittung wird ausgedruckt, die ich der Metzgereifachverkäuferin überreiche und dafür meine Ware bekomme.


Das System ist einfach und auch ältere Mitbürger haben keine Schwierigkeiten. Natürlich steht auch menschliche Hilfe zur Seite, falls es doch einmal zu Unsicherheiten kommen sollte. Ich habe mit einigen älteren Herrschaften gesprochen. Sie finden es prima, dass Claus Böbel so etwas in Rittersbach anbietet. „Oder haben Sie schon so was in München gesehen?“ fragte mich eine Dame.
Der Automat nimmt kein Plastikgeld. Dafür gibt es einen Kartenterminal zum Bezahlen. Was mich besonders freut, Claus Böbel nimmt nicht nur die Maestro-Karten, sondern auch Kreditkarten wie Master oder Visa. Diesen Service vermisse ich bei vielen Metzgereien.

Das nenne ich einmal Innovation.

Das nenne ich einmal Innovation.

Erster Eindruck von No Man’s Sky

15. August 2016
K1 und ich spielen No Man's Sky seit ein paar Tagen.

K1 und ich spielen No Man’s Sky seit ein paar Tagen.

Nachdem der Hype um das Spiel immer stärker wurde, hat er auch die Gamer unserer Familie erfasst. Seit der Erstveröffentlichung in Deutschland spielen K1 und ich No Man’s Sky auf der PS4. Erstes Fazit: Macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt.
Die Handlung ist einfach: Erkunde das Universum – nicht mehr, nicht weniger. Der Spieler muss auf seinem Ursprungsplaneten Bodenschätze sammeln und seine Startdüsen und Impulsantrieb reparieren. Dann startet man erst mit seiner Rostlaube von Raumschiff names Rasamama S36, in die Weiten des Weltraums. Dort landet er auf unerforschte Planeten, nimmt Kontakt zu Außerirdischen auf, handelt mit ihnen, löst Rätsel, sammelt wiederum Bodenschätze und startet tiefer und tiefer in das unendliche All. Ziel ist es, den Mittelpunkt des Universums zu finden. Insgesamt gibt es 18.446.744.073.709.551.616 Planeten zu entdecken, reicht also für ein, zwei Tage intensiven Spiels. Je weiter der furchtlose Spieler vorstößt, desto schwieriger werden die Missionen und man muss sich mit allerhand aggressiven Zeitgenossen herumschlagen.


Als Trekkie mag ich dieses Spiel von Hello Games, denn es ein Spiel für Entdecker, für Träumer, für Reisende. K1 mag das Spiel, weil es an Mindcraft und Simulationen erinnert. Das Entdecken steht im Vordergrund, da Reisen zu fremden Welten, die nie ein Mensch zuvor betreten hat – oh, das war der Star Trek-Claim. Anders als Ego-Shooter sollte der Spieler entspannt an die Sache herangehen. Hektiker werden bei  No Man’s Sky nicht froh. Entdecker brauchen Zeit, sollten sich umsehen können und sollten Eindrücke sammeln – das macht den Reiz des Spiels aus. Wer Gefechte und Action will, sollte bei Doom bleiben. No Man’s Sky ist anders und genau tut gut in unserer hektischen Zeit. Das Spiel entschleunigt.
Sammeln ist dabei das Stichwort. Der Spieler verfügt ein Multifunktionswerkzeug, das mal als Waffe, vor allem aber zum Ressourcen-Abbau verwendet wird. Dann gibt es noch einen Raumanzug und das Raumschiffchen. Mehr braucht es nicht, um neue Welten zu erkunden. Das geht übrigens nach dem Laden von Patch 1.03 deutlich besser. Die PC-Gamer scheinen Probleme zu haben, auf der PS4 läuft alles butterweich. Die zu erforschenden Welten erfreuen mein Herz als Space Opera-Fan, obwohl an der Grafik einiges zu meckern ist. Doch die wirklich guten Bilder entstehen im Kopf. Es gibt alle Arten von Flora und Fauna in unterschiedlichen Landschaften: Mal Wüste, mal Wald, mal Gewässer. Ich finde es beispielsweise faszinierend in Höhlen einzusteigen und sogar Stollen voranzutreiben. Immer bin ich auf der Suche nach Rohstoffen, nicht wie bei EVE um Handel zu treiben und nebenbei BWL zu studieren, sondern um voranzukommen und mehr zu forschen. Pflanzen enthalten freilich Kohlenstoff (Kohlenstoffeinheit Kirk kennen wir noch aus Enterprise), die Felsen sind aus Gold (!), Eisen, Kupfer und ab und zu gibt es auch Plutonium. Der Stoff liegt in roten Kristallsteinchen einfach so herum. Tiere, ähnlich Saurier, durchziehen die Landschaften. Wenn sie zahm sind, quietschen sie übrigens sehr nett.


Je mehr ich Kontakt mit Außerirdischen habe, desto mehr lerne ich ihre Sprache. Die einzelnen Wörter werden dann in Sätze eingebaut und im Laufe des Spiels werden die Aussagen der Außerirdischen verständlicher. Ich finde es eine nette Spielidee.
Dazu kommt ein gelungener Game-Soundtrack zu No Man’s Sky: Music for An Infinite Universe. Von der Band 65daysofstatic hatte ich noch nie etwas gehört. Im Soundtrack-Umfeld waren die Herrschaften bisher noch nicht tätig. 65daysofstatic ist eine instrumentale Math-Rock (?)- und Postrock-Band aus Sheffield, Großbritannien. Ihr Sound klingt gewaltig und passt auf jeden Fall zum Spiel No Man’s Sky. Der Soundtrack erschien als Doppel-CD. Es ist kein Vergleich zu klassischen Filmscores, aber zum Videospiel passt er allemal.

Kenny Baker ist tot – R2D2 piept nicht mehr

14. August 2016
Gestern ist Kenny Baker gestorben, der den R2D2 verkörpert hat.

Gestern ist Kenny Baker gestorben, der den R2D2 verkörpert hat.

R2D2 ist tot. Nein, natürlich nicht, aber der Schauspieler, der den kleinen Roboter verkörpert hat, ist gestern nach langer Krankheit gestorben: Kenny Baker. Er wurde 83 Jahre alt. Sein Tod ist sehr schade, denn unsere Familie liebt R2D2. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich den Schauspieler Kenny Baker nur in den wunderbaren Streifen Time Bandits von 1980 als Fidgit wahrgenommen habe, ihn dort sofort mochte. Monty Python Terry Gilliam setzte den Film von Zeitreisenden Kleinwüchsigen gekonnt in Szene.
Wie ja den Star Wars-Fans bekannt ist, wollte Kenny Baker nicht in die Blechdose schlüpfen, wie George Lucas es sich vorgestellt hatte. Am Ende überredete Lucas den 1,12 Meter großen Schauspieler dann doch. Baker musste keine Zeile Text sprechen und verlieh in der Blechdose dem Roboter R2D2 doch menschliche Züge. Durch Kenny Baker lebte der Roboter, er bewegte sich nicht nur, nein er lebte wirklich.


Unsere Familie liebt R2D2. Vor allem meine Frau sammelt den Roboter in verschiedenen Ausführungen, mal aus Plüsch, mal aus Lego in unterschiedlichen Größen. Wir haben einen Wecker, Kaffeetassen, Keksdosen und vielleicht auch bald einen Mülleimer im R2D2-Deisgn. Unser Hausschlüssel hängt an einem R2D2-Anhänger und ich gönnte mir vor Jahren einen Nikko Beamer, DVD-Player und iPod-Dock in Form eines R2D2.

R2D2 ist Teil meiner Roboterspielzeugsammlung.

R2D2 ist Teil meiner Roboterspielzeugsammlung.

Das Ding war damals schon sündteuer und heute legen Star Wars-Freaks für den mobilen Gesellen viel Geld auf den Tisch. Gerade vor kurzem haben K1 und ich die Star Wars-Ausstellung Identities in München angesehen und über das Verhältnis BB-8 und R2D2 gefachsimpelt. Also ihr seht: R2D2 ist Thema in unserer Star Wars-verrückten Familie.

R2D2 und BB-8 in einer Ausstellung.

R2D2 und BB-8 in einer Ausstellung.

Wenn ich zurückdenke, hat die Schauspielkunst von Kenny Baker den Roboter so genial zum Leben erweckt, dass er wohl 1977 meine Liebe zu einem neuen Hobby auslöste: Ich sammelte über mehrere Jahre hinweg Roboterspielzeug. In meiner Sammlung durfte R2D2 natürlich nicht fehlen. Die Roboter, an der Spitze mehrere Aibos von Sony, stehen hier überall herum. Im Garten fährt übrigens ein Mähroboter Automower von Husqvarna. Wir haben ihn in der Familie R2Mäh2 getauft und ihm Augen aufgeklebt, um ihn menschlicher zu machen. Das brauchte der R2D2 im Film durch die Schauspielkunst von Kenny Baker nicht, er in seiner Dose war menschlich.

iOS9: eMail hängt im Ausgang von Apple Mail fest

10. August 2016

Vor kurzem hatte ich ein Mail-Problem mit meinem iPhone. Unter iOS 9 hing eine eMail im Mailausgang und wurde vom Internet-Provider nicht abgeholt und zugestellt. Die Folge war: Apple Mail probierte immer wieder die Mail zu versenden, der Mailaccount war blockiert und die Batterie wurde arg strapaziert.

Die Mail hängt und hängt und Apple Mail arbeitet sich einen Wolf.

Die Mail hängt und hängt und Apple Mail arbeitet sich einen Wolf.

In der Vergangenheit konnte ich einfach die eMail im Ausgang löschen und damit hatte es sich. Nicht in diesem Fall. Die eMail konnte nicht angeklickt werden und es ging nichts mehr. Auch das bewährte Abschießen der Mail-App und/oder das iPhone auszuschalten, brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Also eine andere Lösung muss her.
Ich versuchte über mein Webinterface meines Mail-Providers die eMail im Postausgang zu löschen. Auch das war nicht möglich, weil das Webinterface keinen Postausgangs-Ordner anzeigte.
Als letzte Möglichkeit sah ich nur, mein IMAP-Konto des Accounts zu löschen, alles Mail und Ordner zu entfernen und dann wieder neu zu installieren. Das wollte ich aber nicht, denn das kostet bei meiner Internet-Verbindung hier auf dem Land Stunde um Stunde – von wegen Laptop und Lederhose.
Aber es gibt noch einen Workaround, der am Ende wunderbar funktioniert hat.

Nach ein bisschen Nachdenken kam ich auf folgendes Vorgehen.
Step 1 Apple Mail deaktivieren
Dies geschieht über die Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender. Hier den richtigen Account wählen und den Schieberegler betätigen. Also Mail deaktivieren.

Also Mail deaktivieren.

Also Mail deaktivieren.

Step 2 Flugmodus aktivieren

Flugmodus aktivieren

Flugmodus aktivieren

Step 3 Apple Mail: aktivieren
Genau wie Step 1 aber jetzt Apple Mail wieder einschalten.

Apple Mail wieder aktivieren

Apple Mail wieder aktivieren

Step 4 Entsprechende eMail löschen
Jetzt in die Mail App und Postfach Ausgang wählen und die entsprechende eMail löschen.

Apple_Mail5 Apple_Mail6
Step 5 Flugmodus deaktivieren
Step 6 Freuen

Bloggerclub gegründet – und wann bist du dabei?

9. August 2016

Über dem Projekt brüte ich schon eine ganze Weile. Meiner Meinung nach, brauchen wir Blogger eine Interessenvertretung. Seit gestern nimmt das Projekt konkrete Formen an. Der Bloggerclub wurde als Verein gegründet und nimmt in den nächsten Wochen seine Arbeit auf. Viele Leute haben sich über Monate Gedanken gemacht und intensiv hinter den Kulissen gearbeitet, Meetings durchgeführt, Satzungen erarbeitet und enorm viel geleistet. Großartig.
Klar ist doch, dass wir Blogger die deutsche und internationale Medienlandschaft stark prägen. Die Blogossphäre ist voll mit tollen Menschen mit tollen Ideen und tollen Blogs. Die Spanne ist enorm: Kleine private Blogs, Hobbyblogs, spitze Blogs zu allerlei Fachthemen, Wissenschaftsblogs bis hin zu Corporate Blogs, wie Unternehmensblogs heute heißen.
Während die Journalisten, Grafiker, PR-Leute alle ihre eigenen Verbände haben, hatten wir Blogger keine Interessenvertretung. Das ist seit gestern anders. Mit der Gründung des Bloggerclubs möchten wir diesen Missstand beheben.

Ein Teil des Vorstands des Bloggerclubs. Ein Teil des Vorstands des Bloggerclubs. Foto: Lohmeyer

Ein Teil des Vorstands des Bloggerclubs. Foto: Lohmeyer

Wer ist der Bloggerclub?
Wir, dies ist ein prima Team. Neben mir als Vorsitzender bin ich sehr froh meinen Freund, früheren Chef und alten Verbandskollegen Franz Neumeier als meinen Stellvertreter an meiner Seite zu haben. Mit dabei als stellvertretende Vorsitzende ist Su Steiger. Den engeren Vorstand runden Schatzmeisterin Sylvia Kasdorff und Schriftführer Markus Pflugbeil ab. Als Beisitzer fungieren Stephan Goldmann, Alexandra Lattek, Thomas Pfannkuch sowie Tanja Praske. Zum Vorstand koopiert wurden Thomas Gerlach, Maximilian von Rossek und Matthias Schwindt.

Ich bin sehr dankbar, meinen alten Kollegen und Freund Franz Neumeier an meiner Seite zu haben. Foto: Goldmann

Ich bin sehr dankbar, meinen alten Kollegen und Freund Franz Neumeier an meiner Seite zu haben. Foto: Goldmann

Bloggerclub nimmt Fahrt auf
Natürlich werden wir klein anfangen und nicht den zweiten Schritt vor den ersten machen. Gut Ding will Weile haben. Die nächsten Schritte nach den Gründungsformaliäten ist der Aufbau von Kommunikationskanälen. Klar im Fokus der Vereinstätigkeit ist die Aus- und Fortbildung von Bloggern. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Blogger zu organisieren, zu schulen und weiter zu vernetzen. Mit dem PresseClub München haben wir hier einen hervorragenden Partner an der Seite.
Die ersten Gesprächsrunden für Mitglieder drehen sich um Monetarisierung, Affiliate, Google Adsense für Blogs, Newsletter für Blogs und bessere Videos für Blogger. Zudem wird sich der Bloggerclub auf weitere Städte ausbreiten – und freilich neue Mitglieder gewinnen.
Gemeinsame Basis ist dabei ein verbindlicher Bloggerkodex, zu dem sich alle Mitglieder verpflichten. Transparenz ist unser oberstes Gebot. Der Bloggerkodex regelt etwa klare Verhaltensmaßnahmen im Umgang mit Werbung, Unterstützung, Sponsoring und Verlosungen.

So wird man Mitglied im Bloggerclub
Der Verein befindet sich derzeit in der Gründung, der Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Euro pro Jahr (ab 30. Juni 30 Euro). Seinen Sitz hat der Bloggerclub in den Geschäftsräumen des Internationalen PresseClub München e.V. (Tal 12/II, 80331 München). Hier gibt es die Satzung, Beitragsordnung und den Kodex unter bloggerclub-dokumente_08-08-2016. Und hier gibt es den Antrag auf Mitgliedschaft bloggerclub-mitgliedschafts-antrag. Gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung.

Bitte Umfrage mitmachen: Neue Vertriebswege als Zukunftschance

8. August 2016
Julia Böbel fertigt als Dankeschön Wurstpostkarten an.

Julia Böbel fertigt als Dankeschön Wurstpostkarten an.

Eine junge Kollegin braucht eure Hilfe. Julia Böbel, Tochter des Internetsmetzgers Claus Böbel aus Rittersbach, schreibt für die Schule ihre Seminararbeit im Fach Wirtschaft am Gymnaisum Roth. Das Thema lautet: Neue Vertriebswege als Zukunftschance – am Beispiel der Metzgerei Böbel.
Dazu hat die engagierte Schülerin einen kleinen Fragebogen ausgearbeitet. Der lässt sich als Word-Datei laden. Auch Nichtkunden der Metzgerei Böbel können teilnehmen. Die Daten und Angaben werden selbstverständlich anonymisiert verwendet.
Im Herbst werde ich über die Ergebnisse berichten. Also mitgemacht. Als Dankeschön habe ich eine Wurstpostkarte von Julia Böbel erhalten.

Meine Probleme mit Amazon Logistics

7. August 2016

Im Moment bin ich sauer auf Amazon, richtig sauer. Nun, nicht auf Amazon direkt, sondern vielmehr auf Amazon Logistics, eine Unterfirma von Amazon. Amazon Logistics soll mir die Pakete nach Hause liefern. Leider ignoriert mein Amazon Logistics-Fahrer die hinterlegte Ablegeerlaubnis komplett. Vielmehr stellt er die Pakete überall ab. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.
Alle Paketdienste haben es bisher geschafft, die Abstellhinweise einzuhalten. Es gibt einen klar definierten Ort bei uns, wenn ich nicht zu Hause bin. Die besten Dienste sind mit Abstand UPS (absolut top) und DHL, gefolgt von Hermes, dann GLS. Aber Amazon Logistics macht es mir als langjähriger Prime-Kunde wirklich schwer. Mein Puls steigt, wenn ich in der Smartphone-App sehe, dass Amazon Logistics zu mir liefern soll.

Mal stehen die Pakete hinter der Gartentüre.

Mal stehen die Pakete hinter der Gartentüre.

Überall wird es abgestellt
Die gewählten Abstellorte sind wundersam. Vor kurzem fand ich mein Paket auf der Mülltonne im Mülltonnenhäuschen, dann hinter der Altpapiertonne – was wäre denn passiert, wenn eine Leerung gewesen wäre und die Pakete vom kommunalen Müllentsorgter abgeholt werden?

Mal stehen die Pakete einfach vor der Türe.

Mal stehen die Pakete einfach vor der Türe.

Dann lag ein Paket vor der Tür und am Samstag wurde es hinter die Gartentüre gelegt. Regen gibt es bei uns ja nicht. Und Leute, die gerne ein Paket aus fremden Gärten klauen, gibt es auch nicht. Schön erfinderisch der Kollege von Amazon Logistics mit seinen Abstellideen, aber die Abstellerlaubnis wird nicht beachtet. Ich vermute, der Lieferdienst ist der deutschen Sprache nicht mächtig oder er ist falsch geschult oder ihm ist es einfach egal. Letzteres wäre das Schlimmste.

Das ist schlichtweg gelogen.

Das ist schlichtweg gelogen.

Eine absolute Sauerei finde ich zudem, dass in der Amazon-App bzw auf der Website dann auch noch steht, dass das Paket an einem Hausbewohner übergeben wurde. Das ist eine glatte Lüge. Das stimmt einfach nicht. Es steht außerdem da, dass ich unterschrieben haben soll. Auch das ist eine Lüge. Ist das nicht Urkundenfälschung oder so etwas in der Art? Auf jeden Fall regt es mich maßlos auf. Der Typ braucht es nur dort abzulegen, wo es vereinbart ist.

Stimmt nicht, stimmt nicht.

Stimmt nicht, stimmt nicht.

Das ganze System Amazon scheitert an einem Paketzusteller aus dem eigenen Haus. Ich habe eine böse Vermutung: Vielleicht wurde der Zusteller von der Konkurrenz eingeschleust, um Amazon zu sabotieren?

Beschwerde im Chat
Amazon, so gerne ich dich mag, das geht einfach nicht. Ich habe jetzt dreimal mit dem Amazon-Chat konferiert und mein Problem geschildert. Die Mitarbeiter im Chat verstehen mein Problem und nehmen meine Beschwerden auf. Sie sind höflich und nett. Ein Mitarbeiter schrieb sogar, dass das Ganze ein schlechtes Licht auf Amazon werfe. Da hat der Kollege absolut recht. Alle Mitarbeiter im Chat leiten meine Beschwerde an die zuständige Stelle weiter. Bisher habe ich noch keine Reaktion seitens Amazon Logistics erhalten. Über den Bearbeitungsfortschritt konnten mir die Mitarbeiter nichts sagen, außer, dass es noch nicht bearbeitet wurde. Das ist absolut schlechter Service. Hier nimmt das gesamte Unternehmen Amazon Schaden.
Jetzt bin ich im Umkreis eines Amazon-Logistiklagers und könnte relativ schnell beliefert werden. Mehr und mehr habe ich aber Bauschmerzen bei Amazon etwas zu bestellen. Wenn ich beruflich auf Reisen bin, dann stehen meine Pakete in der Weltgeschichte herum und jeder der vorbeikommt, kann sich fröhlich bedienen. Und da ich ja laut Amazon den Empfang bestätigt habe, bin ich nicht mal versichert bzw. habe Anspruch auf Entschädigung.
Wie soll man reagieren? Wie reagiert Amazon? Habt ihr auch solche Probleme?

++++++

Update 7. August 2016: Über Twitter habe ich mit Amazon Kontakt gehabt und einen Anruf bekommen. Sie wollen den Fall intern eskalieren lassen. Der Fahrer bekommt eine Schulung. Man bittet um Geduld. Ich bin gespannt. In der kommenden Woche kommen wieder Pakete über Amazon Logistisch. Ich werde berichten.

++++++

Update 16. August 2016: Heute ist es wieder passiert. Die Zustellerin hat die Ware hinter der Altpapiertonne hinterlegt. Ich habe sie erwischt und zur Rede gestellt. Sie behauptet, am Ablageort ginge ggf. die Alarmanlage los. Ich vermute, die Dame kann die Bemerkung des Ablageortes nicht lesen, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Ich habe ihr den Ort gezeigt und sie gelobte Besserung. Im Chat mit der freundlichen Amazon Hotline bemühe ich mich, Amazon Logistics als Dienstleister auszuschließen. Das ist schade, denn es wäre eine geniale Sache – vor allem im neuen Geschäftsbereich Lebensmittel. Als Multiplikator werde ich dieses Thema weitertragen. Amazon nimmt Schaden. Ich habe einige Veranstaltungen zum Thema eFood, wo ich das Thema aufgreifen werde.

Bau-Pläne – Ausstellung im Deutschen Freimaurermuseum

6. August 2016

IMG_6161

Bis 30. September 2016 läuft im Deutschen Freimaurermuseum noch die sehenswerte Ausstellung Bau-Pläne. Hier werden Bilder und eine Skulptur von Kerstin Kassel und Stefan Atzl gezeigt.
Bei einem Besuch des wirklich sehenswerten Museums sind in einem Nebenraum die interessanten Bilder der beiden Künstler zu sehen. Ich habe mir ein wenig Zeit genommen und mir die Bilder angeschaut. Die Vorstellung, dass dem Leben ein göttlicher Plan zugrunde läge, war Anlass für die Entstehung der freimaurerischen Bruderschaft. Diesen Ordnung verleihenden Plan wieder zu entdecken, ihn aus dem Bauplan des Tempels Salomons in Jerusalem herauszulesen, sichert das Fortbestehen des Phänomens Freimaurerei bis in unsere Tage. Gerade das Freimaurermuseum in Bayreuth gibt hier einige wichtige Denkanstöße. Das ist ein weiterer Beitrag zur 4. Blogparade #Kulttrip meiner IronBlogger-Kollegin Tanja Praske.


Die Gedanken der Freimaurer haben sich Künstler Stefan Atzl aus Nürnberg und Kerstin Kassel aus Oberrüsselbach zu eigen gemacht und in Kunst ausgedrückt. Kerstin Kassel und Stefan Atzl haben sich mit den Lebenskonzepten auseinandergesetzt, die mit den durchdachten und idealiter konzeptionierten Bauplänen der Freimaurerloge Minerva aus Leipzig korrespondieren. Ihre Arbeiten entwickeln sich aus deren wohlerwogenen Ästhetik und setzen sie in Bezug zu bekannten Persönlichkeiten. Mir haben die Bilder und Ideen sehr gut gefallen. „Herkules – Löwe und die Stärke im Lebensplan“ oder „Haydn war kein guter Tänzer“. Oft werden bekannte Freimaurer in die Bilder eingebaut: Haydn, Goethe, Sibelius, Charlie Chaplin.

IMG_6169
Im Mittelpunkt der Gestaltung jeden Bauwerks steht die Bauhütte. Und diese Bauhütte steht auch im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie ist gewissermaßen das Labormodell für die Realisierung seines Bauplans. In ihrem Schutz kann geplant und widerlegt, gefertigt und verworfen werden, ohne dass das Sehnen des Ausführenden auf dem Jahrmarkt der Öffentlichkeit zerredet wird. Aus alten Scheunenbrettern wurde die Hütte gezimmert und mit Symbolen der Freimaurer verziert. Die Hütte hat die Größe einer Hundehütte. Im Inneren ist die Hütte mit blauem Licht beleuchtet. Es finden sich Kopien verschiedener Baupläne darin. Lesen oder erkennen konnte ich nicht wirklich etwas. Das ist wahrscheinlich System: Das Geheimnisvolle, was die Freimaurer umgibt.

bau

Mein Kulturtipp: Der fliegende Holländer von Richard Wagner

5. August 2016
Einmal im Jahr ruft Wagner.

Einmal im Jahr ruft Wagner.

Wieder einmal hatte ich das Glück, seltene Karten für die Bayreuther Festspiele zu bekommen. Ich verehre die Musik von Richard Wagner und seine Musik in seinem Festspielhaus in Bayreuth zu hören, bedeutet für mich ein Hochgenuss an Kultur.
Dieses Jahr stand für meine Frau und mich der fliegende Holländer auf dem Programm. Es ist eine verhältnismäßig kurze Oper, die auf den unbequemen Stühlen im Festspielhaus das Sitzfleisch nicht zu sehr strapaziert. Aber wie heißt es doch so schön: Kunst muss wehtun.

Die Polizei war verstärkt vor Ort. Vielen Dank dafür.

Die Polizei war verstärkt vor Ort. Vielen Dank dafür.

Dieses Jahr gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen für die Festspiele. Die Festspielleitung verwies in einer eMail darauf hin. Bewaffnete Polizei war aufgezogen, hat die Straßen zum Grünen Hügel gesperrt und den Verkehr umgeleitet. Ich habe damit kein Problem und möchte der Polizei ausdrücklich für ihren Dienst danken. In diesem Video seht ihr die Eindrücke von der Anfahrt und des Abends:

Ich habe mich sicher gefühlt. Es wurde gebeten, dass Taschen und Sitzkissen nicht erlaubt sind, nur die Abendhandtasche für Damen war gestattet. Also musste ich iPhone, Ladekabel, Akku (zur Pokemon-Jagd) und Geldbeutel in meinem Gehrock unterbringen. Ich hatte meine klassische Festivalkleidung an: Maßgeschneiderten Gehrock von Svenja Jander, Schuhe kamen dieses Mal von Lloyd. Meine bezaubernde Frau hatte ein leichtes Abendkleid an, sah wundervoll aus und hatte das Glück im Konzertsaal nicht zu schwitzen. Das ist ein weiterer Beitrag zur 4. Blogparade #Kulttrip meiner IronBlogger-Kollegin Tanja Praske.

Doris Ortlieb und ich vor dem Bayreuther Festspielhaus.

Doris Ortlieb und ich vor dem Bayreuther Festspielhaus.

Da der Holländer eine kurze Oper ist, gibt es also keine Pausen. Das bedeutet wiederum, dass das Sehen und Gesehen werden vor der Oper stattfinden muss, denn hinterher verläuft sich alles in den Bayreuther Partylocations.

Bayreuth und Bratwurst gehören zusammen.

Bayreuth und Bratwurst gehören zusammen.

Zum Ritual gehört es für mich dazu, die teure Festivalbratwurst zu essen. 7 Euro kostete dieses Mal die Wildkräuterbrautwurst. Jedes Jahr beiße ich in die Wurst und jedes Jahr bin ich enttäuscht. Das Catering hat wie jedes Jahr Steigenberger mit überteuerten Preise für Standardleistung inne. Nach dem Reinfall der Hummerbratwurst kam eben jetzt der Reinfall mit der trockenen Wildkräuterbratwurst. Aber seht das Video selbst, inklusive Senf im Bart – oder Senft wie der Franke sagen würde.


Nachdem wir aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen früher am Festspielhaus waren, schauten wir Leute an. Klatsch und Tratsch hält die Welt zusammen. Es ist ein Genuss die Wagnerianer zu beobachten und dem Fachsimpeln zu lauschen. Der Monaco kommt mir immer in den Sinn – danke lieber Helmut Fischer. Und wir gingen auf die Jagd nach Pokemon. Das Festspielhaus ist eine Pokemon-Arena – wenn das die Wagnerfans wüssten. Aber außergewöhnliche Pokemons gab es nicht.

Das Festspielhaus ist eine Pokemon Arena.

Das Festspielhaus ist eine Pokemon Arena.

Und weil uns ein wenig langweilig war, besuchten wir den Kiosk gegenüber mit kleinem Postamt. Dort gab es den Richard Wagner Sonderstempel. Um sich den Sonderstempel der Bayreuther Festspiele abzuholen, bildete sich eine kleine Schlange. Ich stellte mich nicht an. Briefmarkensammeln gehört nicht zu meinen Hobbys und ich habe zudem eine wunderbare Frau.

Es gibt einen Sonderstempel der Bayreuther Festspiele - allerdings für mich nicht.

Es gibt einen Sonderstempel der Bayreuther Festspiele – allerdings für mich nicht.

18 Uhr startete die Oper und 15 Minuten vor Opernstart gibt es ein weiteres Ritual. Auf dem Balkon des Festspielhauses treten Musiker heraus und spielen ein kurzes Stück der Oper. Was sonst in den Pausen zwischen den Aufzügen passiert, muss beim Holländer vor der Oper passieren. Natürlich ist es eine Pflicht für jeden Wagner Fan hier dabei zu sein.


Dann heißt es, ab in das Festspielhaus mit seiner hervorragenden Akustik. Wir hatten Plätze in der fünften Reihe (absoluter Wahnsinn). Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger hatte ich bereits im Kino gesehen und sie hat mir gefallen: Sehr humorvoll und modern inszeniert. Dirigiert wurde das Stück von Axel Kober sehr präzise und auch den Sängern ein großes Lob: Peter Rose (Daland), Ricarda Merbeth (Senta), Andreas Schager (Erik) und Benjamin Bruns als Steuermann und Thomas J. Mayer als Holländer. Für mich ein eindrucksvolles Kulturerlebnis und eine klare Empfehlung.


Typisch natürlich auch, dass man im Festspielhaus von einem alten Opa zurechtgewiesen wird. In der Reihe hinter mir, maulte ein Opa, dass hoffentlich nicht mit dem Fächer während der Oper gefächert wird. Natürlich sagte er es nicht zu mir, sondern halblaut in den Raum. Klar drehte ich mich um und sprach den Opa direkt an, was ihn sichtlich überraschte. Natürlich werde ich die Musik von Wagner nicht durch mein Gewedel stören – was er glaubt, welcher Banause ich sei? Ätsch, Schwarzen Peter an den Meckeropa weitergegeben. Er war dann still – gut so.

Nach der Oper wieder Rituale: Die einen feiern und wir gehen ins Hotel.

Nach der Oper wieder Rituale: Die einen feiern und wir gehen ins Hotel.

Nach dem Kulturhochgenuss kommt bei uns ein weiteres Ritual. Übernachten im Gasthaus Opel in Heinersreuth. Vor dem Bett kommt eine deftige fränkische Mahlzeit: Sülze mit Bratkartoffeln und Zwiebel – dazu einige Gläser fränkisches Bier. Mir schmeckt das Essen und ein Pokemon war auch im Gastraum – was will man mehr?

Mein Standard-Gericht im Hotel Opel: Sülze mit Bratkartoffel.

Mein Standard-Gericht im Hotel Opel: Sülze mit Bratkartoffel.

 

Ein Pokemon trieb sich auch rum.

Ein Pokemon trieb sich auch rum.

Ich mag das Gasthaus. Es wurde sogar aufgenommen in das Buch: 50 historische Wirtshäuser in Oberfranken. Die Wirtin ist eine nette Frau und zu Festspielzeiten ist das Gasthaus Opel super gebucht. Seitdem wir Karten für die Bayreuther Festspiele haben, übernachten wir im Gasthaus Opel in Heinersreuth. Hier – wie jedes Jahr – ein kleiner Zimmercheck.


Einen Tag später steht der Besuch des Grabes von Richard Wagner an. Er liegt im Garten der Villa Wahnfried begraben. Für mich ein sehr feierlicher Besuch und meine Art, den Komponisten zu ehren. Auch immer nett, der Besuch des Grabes von Wagners Hund Russ, der gleich neben dem Komponisten liegt.

 

Wahnfried wurde komplett restauriert und bei meinem nächsten Besuch werde ich mir die Ausstellung in Ruhe ansehen. Dieses Mal fehlte die Zeit, weil ich noch andere Termine habe. Aber die örtliche Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer wies mich extra auf das Museum hin. Beim nächsten Mal frage ich sie einfach, ob sie Zeit hat und mir das Museum und die Villa Wahnfried zeigt.

Star Wars: Darth Vader Bonbon-Halter

3. August 2016
Darf Vader hält die Bonbons.

Darf Vader hält die Bonbons.

In die Rubrik, „Sachen, die keiner braucht, aber ich haben muss“ fällt dieser Bonbon-Halter von Darth Vader. Ich hab den kleinen Kerl schon zu Halloween in der Metro entdeckt, aber damals war ein Arm angebrochen und er bleibt zurück. Jetzt traf ich Vader wieder in der Star Wars-Ausstellung in München und besorgte mir ihn online, weil ich nicht das sperrige Zeil schleppen wollte.
Es ist ein Darth Vader im Hosentaschenformat. Ich streckt seine Arme vor und hält eine durchsichtige Plastikschüssel.


Was mache ich nun mit einen Candy Holder in Form von Darth Vader? Bonbons gibt es nur zu Halloween und dann stell ich den Gesellen nicht unbedingt vor die Türe, sonst bekommt er Füße. Im Moment befinden sich Schüssel in der Plastikschale und Darth Vader steht im Flur herum. Bisher lagen die Schlüssel auf der Kommode, jetzt werden sie von Vader bewacht.
Es gibt übrigens verschiedene Figuren zur Auswahl, darunter Yoda, ein Ewok, Boba Fett, Darth Maul oder eine Sturmtruppe. Die Sturmtruppe ist cool, aber Darth Vader gefällt mir besser. Also ist es eben der schwarze Lord geworden, wie er in meiner Jugend einmal hieß. 1977 erfasste mich das Star Wars-Fieber und ich bin bis heute zum Leidwesen meiner Frau nicht geheilt.
Ach ja, Vader und Kollegen müssen an der Wand stehen. Dies hat nicht Fen Shui-Gründe, sondern ist ganz banal der Tatsache geschuldet, dass Darth Vader hinten offen ist. Im Grunde ist es nur ein halber Darth Vader. Das sorgte im Netz für ein wenig Ärger, aber wer lesen kann, der ist klar im Vorteil.