Posts Tagged ‘Boba Fett’

Buchtipp: The Art of Solo – a Star Wars Story

27. September 2018

Ganz so schlecht, wie jetzt getan wird, war Solo dann doch nicht. Meine Kritik über den Film Solo: A Star Wars Story habe ich ja ausführlich gebloggt. Ich weiß jetzt nicht genau, ob die Star Wars Geschichten um Obi Wan und oder Boba Fett weitergesponnen werden. Es heißt, Solo war kein finanzieller Erfolg. Fest steht, dass Disney sich wohl mehr Geld erwartet hatte, aber es dann doch nicht so eintraf.

Tolles Art of Buch zu einem schlechten Star Wars Film: Solo

Tolles Art of Buch zu einem schlechten Star Wars Film: Solo

Aber ich will nicht in das Wehklagen über Solo und Disney einstimmen – heute kommt die Blu ray Solo: A Star Wars Story auf den Markt. Um die Zeit zur Veröffentlichung zu überbrücken, habe ich mir das The Art of Solo: A Star Wars Story Buch gekauft und möchte es euch vorstellen. Beim Durchblättern erinnere ich mich an viele positive Seiten des Films. Er hatte klar seine guten Elemente, aber reicht das aus für einen guten Star Wars? Nun, es ist kein richtiger Star Wars für mich geworden, aber es ist ein guter Film geworden, ein Action-Film, wie er heute üblich ist. Das Star Wars Feeling kommt nur zeitweise auf – um es positiv zu sagen. 

Das Ausgangsmaterial der Zeichnungen, die Sketches und Entwürfe sind auf jeden Fall vielversprechend – da steckte viel Hirnschmalz und Kreativität in der Produktion. Beim Durchblättern habe ich meine eigene Geschichte über Han Solo gefunden und weiter gesponnen. Die gezeigten Bilder gaben mir Inspiration für meinen eigenen Solo Film, der nichts mit Disney zu tun hat. 

Ich erinnere mich gerne an so manch gute Szene im Film: als Beispiel sei nur die Zugszene genannt. Eigentlich ist der beste Darsteller des Films der Wookie geworden und wenn ich richtig nachdenke, ist eigentlich der Falke der wichtigste Darsteller. Er wird im Art of-Buch auch ausführlich gewürdigt. 

Die Verfolgungsjagd zu Beginn des Films erinnert mich ein bisschen an das PlayStation Spiel Wipeout. Die Fahrzeuge sind fantastisch, aber es macht nicht soviel Spaß, wie das Videospiel. Manches Mal hatte ich auch das Gefühl einen James Bond Film sitzen. Es erinnerte mich doch sehr viel an die Autojagd in Diamantenfieber und dann wieder an Bullit mit Steve McQueen. Und das ist das Problem mit dem Film: Er erinnert an zu viele Hollywood-Produktionen. Vieles hat man schon gesehen, das Auge ist verwöhnt und das Hirn auch. Die Anfangssequenz mit den weißen Wurm hatte viele Paten. Zum einen erinnert es mich an die Kreaturen aus dem unsäglichen der Last Jedi, zum anderen hat man sich ganz gut an Alien orientiert.

Noch ein Beispiel? Die Jagd nach Coaxium, dem flüssigen Treibstoffs für Hyperraumantriebe, ist doch sehr stark an das Spice bei Dune angelegt.

Aber: Ich will nicht den Film kritisieren, sondern das Buch The Art of Solo: A Star Wars Story macht Spaß beim Durchblättern und sich erinnern. Es ist ein schönes Buch zu einem schönen Film geworden, der leider kein Star Wars-Film ist, aber so tut als sei er einer. 

Filmkritik Solo: A Star Wars Storyu

26. Mai 2018
Solo ist nicht schlecht, aber ein zweites Mal im Kino muss ich ihn nicht sehen. Solo ist nicht schlecht, aber ein zweites Mal im Kino muss ich ihn nicht sehen.

Nein, Solo ist nicht schlecht. Er bietet nette Unterhaltung und ich bin ein wenig versöhnt nach dem Schrott von Star Wars The Last Jedi. Solo ist der zweite Spin off aus der Star Wars-Reihe. Nach einem hervorragenden Rogue One bietet der Film ein wenig Star Wars-Atmosphäre. Der nächste Film soll übrigens die Geschichte von Boba Fett werden.
Der Film zeigt die Geschichte unseres Helden Han Solo. Und leider geht der Film auf Nummer sicher und bleibt in den vorgegeben Rahmen und wagt keine Experimente. Es ist ein solider Science Fiction-Film mit soliden Special Effects, soliden Schauspielern, solider Regie (nach ewigem Auswechseln des Regisseurs) und solider Story, aber eben nicht mehr. Nachdem nach einer halben Stunden zum ersten Mal der Rasende Falke auftaucht, kam bei mir etwas wie ein Star Wars-Feeling auf. Bis dahin war es ein Action-Film für junge Leute. Und mein Problem ist: Harrison Ford ist mein Han Solo, da kann sich Alden Ehrenreich noch so bemühen. Er ist nicht Han Solo, auch wenn er den Namen trägt und ein schönes Schauspiel abgibt. Meine Kinder haben weniger das Problem, aber sie haben die klassische Trilogie nicht im Kino gesehen. Ich denke mir immer, was macht denn der junge Mann da.
Da wir gerade bei den Schauspielern sind: Für mich die besten Schauspieler sind Donald Glover als Lando Calrissian und Phoebe Waller-Bridge als Emanzen-Roboter L3-37. Doch absolut überragend ist Joonas Suotamo als Chewbacca. Der Wookie ist für mich die beste Darstellung im Film und hier der klare beste Charakter.
Die Drehbuchautoren Lawrence Kasdan und sein Sohn Jonathan Kasdan müssten eigentlich den Star Wars-Zauber können, arbeiteten Lawrence Kasdan doch an Rückkehr der Jedi und Rogue One mit. Zudem kennt Lawrence Kasdan die Materie gut als Drehbuchautor von Star Wars: Das Erwachen der Macht. Warum denn so zaghaft bei Solo? Natürlich haben wir ein verdammt schlechtes Gefühl und wir haben das Mentor-Schüler-Verhältnis, aber wir haben keine Jedi und keine Macht. Hallo, das ist Star Wars und nich Mad Max oder ein anderen düsterer SF-Film. Trotz Han, Lando und Chewbacca ist die beste Anknüpfung zur Star Wars-Serie die Kontaktaufnahme zu Darth Maul. Maul ist, wie wir Fans wissen, ein Sith und der Schüler von Darth Sidious.

Der Affe spielt besser. Der Affe spielt besser.

Für den Fan ist nett zu sehen, das ein imperialer Offizier Han seinen Nachnamen gibt, wie der Kesselflug ist 12 Parsecs zurückgelegt wird oder Lando den Falken verlor. Und ja: Han schoss zuerst. Mal sehen, wie lange Disney den Mord von Han an Tobias Beckett im Film lässt. Wir Fans wissen: Han hat auch in Star Wars IV zuerst geschossen. Gerne hätte ich Jabba the Hutt gesehen, zu dem sich Solo am Ende mit seinem Kumpel Chewbacca aufmacht.
Öde fand ich das Geheimnis von Enfys Nest. Klingeln wenig nach Peter Pan oder die Kinder im Mad Max III.
Mit John Powell arbeitet nach Michael Giacchino der zweite Komponist nach dem legendären John Williams an der einer Star Wars-Filmmusik. Kevin Kiner Musik für Star Wars: The Clone Wars zähle ich nicht dazu, weil es kein Realfilm ist. Die Musik zu SOLO: A Star Wars Story von John Powell finde ich sehr gut und mag vor allem sein How to Train Your Dragon. Ich werde den Score zu Solo: A Star Wars Story in einem separaten Blogpost besprechen.


Als ich aus dem Kino nach dem Film Solo: A Star Wars Story herausging, schluckte ich, denn mir wurde bewusst. Ich muss den Film nicht ein zweites Mal im Kino ansehen. Ich werde mir den Film irgendwann auf Blu Ray kaufen, aber ein zweites Mal im Kino lohnt sich nicht. Und das ist eigentlich das schlimmste Urteil über einen Star Wars-Film. Was meint ihr?

Star Wars: Darth Vader Bonbon-Halter

3. August 2016
Darf Vader hält die Bonbons.

Darf Vader hält die Bonbons.

In die Rubrik, „Sachen, die keiner braucht, aber ich haben muss“ fällt dieser Bonbon-Halter von Darth Vader. Ich hab den kleinen Kerl schon zu Halloween in der Metro entdeckt, aber damals war ein Arm angebrochen und er bleibt zurück. Jetzt traf ich Vader wieder in der Star Wars-Ausstellung in München und besorgte mir ihn online, weil ich nicht das sperrige Zeil schleppen wollte.
Es ist ein Darth Vader im Hosentaschenformat. Ich streckt seine Arme vor und hält eine durchsichtige Plastikschüssel.


Was mache ich nun mit einen Candy Holder in Form von Darth Vader? Bonbons gibt es nur zu Halloween und dann stell ich den Gesellen nicht unbedingt vor die Türe, sonst bekommt er Füße. Im Moment befinden sich Schüssel in der Plastikschale und Darth Vader steht im Flur herum. Bisher lagen die Schlüssel auf der Kommode, jetzt werden sie von Vader bewacht.
Es gibt übrigens verschiedene Figuren zur Auswahl, darunter Yoda, ein Ewok, Boba Fett, Darth Maul oder eine Sturmtruppe. Die Sturmtruppe ist cool, aber Darth Vader gefällt mir besser. Also ist es eben der schwarze Lord geworden, wie er in meiner Jugend einmal hieß. 1977 erfasste mich das Star Wars-Fieber und ich bin bis heute zum Leidwesen meiner Frau nicht geheilt.
Ach ja, Vader und Kollegen müssen an der Wand stehen. Dies hat nicht Fen Shui-Gründe, sondern ist ganz banal der Tatsache geschuldet, dass Darth Vader hinten offen ist. Im Grunde ist es nur ein halber Darth Vader. Das sorgte im Netz für ein wenig Ärger, aber wer lesen kann, der ist klar im Vorteil.

Lego Modell 75112: General Grievous

1. Dezember 2015

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Mit 186 Teilen ist General Grievous ein leicht zu bauendes Star Wars-Modell aus Lego. Das Lego Modell 75112 kann in rund einer halben Stunde gebaut werden. Probleme gibt es beim Bau nicht. Das Anleitungsheft ist klar strukturiert und auch für Kinder gut lesbar. Die Figur ist rund 30 Zentimeter hoch und steht in der Tradition der Bioicles.

Veröffentlicht wurde General Grievous mit seinen vier Armen und vier Laserschwertern im September 2015. Bei uns steht er zusammen mit Darth Vader im Sammlerregal. Sehr schön ist übrigens die Gesichtsmaske des Generals. Innerhalb der Familie haben wir beschlossen, diese Star Wars-Figuren zu kaufen, die eine Maske tragen also Commander Codi, Boba Fett und Darth Vader. Nicht gekauft werden die Figuren mit Gesicht also Skywalker oder Obi-Wan.

Sammlerschatz: Plakat zu Das Imperium schlägt zurück

15. Juni 2015
En Sammlerschatz für Star Wars-Fans

En Sammlerschatz für Star Wars-Fans

Hinter verschlossenen Türen in einem Büro im Münchner Vergnügungsviertel Kunstpark Ost steht eine Sammler-Kostbarkeit für Star Wars Fans: Ein Original-Kinogemälde vom Film „Das Imperium schlägt zurück“ samt einigen Original-Unterschriften der Darsteller. Durch Zufall bin ich auf diese Rarität gestoßen und bin fasziniert. Mein Sammlerherz ist gleich höher geschlagen.
Das Plakat ist über zwei Meter hoch und zeigt die dunkle Seite der Macht im Mittelpunkt. Um den schwarzen Lord, wie Darth Vader in meiner Jugend hieß, ist auch der Imperator und fünf Tie-Fighter in Formation zu sehen. Das Plakat ist eher dunkel gehalten und trifft die düstere Stimmung der Krieg der Sterne-Fortsetzung. Wie man mir berichtet hat, stammt es von der Premiere von Star Wars Teil V Special Edition bei der auch vier Darsteller unterschrieben haben.
Ich entdeckte die Unterschriften von Kenny Baker (R2-D2), Jeremy Bulloch (Boba Fett), David Prowse (Darth Vader), Peter Mayhew (Chewbacca). Möge die Macht mit ihnen sein!

Kenny Baker ist R2-D2

Kenny Baker ist R2-D2

Jeremy Bulloch ist Boba Fett

Jeremy Bulloch ist Boba Fett

David Prowse ist Darth Vader

David Prowse ist Darth Vader

ganz oben :-) Peter Mayhew ist Chewbacca

ganz oben 🙂 Peter Mayhew ist Chewbacca

Einen Vorabblick auf LEGO Star Wars Slave I – LEGO Star Wars 75060

28. Dezember 2014

Das Jahr 2015 wird ein gutes Lego-Jahr. Soviel lässt sich schon sagen. Im Lego Retail Store in den Pasing Arcaden konnte ich ein Vorab-Modell des Slave I aus der Star Wars Collectors Serie in einer Vitrine bewundern, dass es ab Januar 2015 zu kaufen gibt.

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Das Slave I-Schiff gibt es bei LEGO schon etwas länger, aber nicht in dieser Form. Seit August 2010 gab es das LEGO Star Wars 8097 – Slave I als kleines Modell, jetzt kommt der große Bruder aus der Star Wars Sammler-Serie. Bis der neue Star Wars-Film im Dezember 2015 startet, muss die Glut schließlich warm gehalten werden.

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Der neue Slave I hat die LEGO Star Wars Nummer 75060 und kommt mit 1996 Teilen daher. Für alle, die es nicht wissen: Die Slave I ist das Raumschiff von Kopfgeldjäger Boba Fett, der unter den Star Wars-Fans eine große Fangemeinde hat. Mit dabei Modell dabei sind als Figuren Boba Fett, Bespin Guard, Stormtrooper und Han Solo, letzter auch in Karbonit. Han Solo wurde im Jahr 3 NSY in Karbonit eingefroren, um die Maschine zu testen. Später sollte Luke Skywalker von seinem Vater dort eingefroren werden, was aber am Ende vom Imperium schlägt zurück scheiterte. Der geforerene Han Solo wurde Boba Fett übergeben, der ihn zu Jabba brachte.

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Die Maße des neuen Fliegers sind 20cm x 45cm x 37cm. Der Preis liegt bei 199 Euro. Interessant ist dieses Mal, dass die Slave I sehr stabil gebaut ist und trotz Sammlerstück zum Spielen geeignet ist. Der Block mit Han Solo wird elegant im Lageraum des Fliegers verstaut, ein paar Waffen wurden versteckt. Schön gestatlet ist auch die Unterseite des Fliegers. Viele technische Details sind zu sehen, unter anderem auch weil der Flieger auf seiner Halterung aufrecht steht. Wobei im LEGO Store in Pasing war der Flieger meines Erachtens falsch aufgestellt wurde – die Seitenansicht wäre eleganter.

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Hier das offizielle Lego-Video:

Schachspiel mit Star Wars-Figuren

26. Dezember 2013
Die gegnerischen Bauern

Die gegnerischen Bauern

Es ist natürlich ein totaler Spaß, aber so bringe ich meine Kinder zum Schachspielen. K1 interessiert sich seit langem für Schach und nachdem sogar auf SPON die Schach-WM übertragen wurde, fing ich wieder an zu spielen. Aber nur gegen den Computer zu spielen, macht auf Dauer ein wenig einsam. Daher muss ein menschlicher Gegner her, der Lust auf das Spiel der Könige hat.

Motivieren konnte ich K1 durch das Star Wars Schachspiel. Hier tritt Gut gegen Böse an und die Figuren kommen aus dem Star Wars-Universum. Bei meiner Version des Schachspiel stammen die Figuren aus der guten Filmreihe Krieg der Sterne. Imperium schlägt zurück und Rückkehr der Jedi-Ritter. Das heißt kein Jar Jar Binks und ähnlicher Schrott.

Die Zuordnung der Figuren bereitet mir bei aller Liebe zum Film aber Probleme. Ich bin die schlichten Schachfiguren gewöhnt und muss bei der figürlichen Darstellung ganz schön umdenken. Bei den Bauern fiel es mir noch leicht. Die Bauern sind entweder X-Wing-Fighter oder Tie-Fighter. Die Größe der Spielfiguren reicht von ca. 4 cm bis 9,5 cm.

Die Dame ist natürlich Leia aber die gegnerische Dame ist in Ermangelung einer schwarzen Frau eben jetzt ein Mann. In unserem Fall Darth Vader. Etwas willkürlich sind die Figuren den Schachfunktionen zugeordnet. Daher habe ich beschlossen, mich nicht daran zu halten und meine eigene Aufstellung zu machen. Mit der Kombi R2D2/C3PO als Türme hab ich kein Problem. Luke mit Yoda auf dem Rücken ist für mich eher ein Läufer als ein Springer. Die Wachen des Imperators, der hier als schwarzer König funktioniert, hab ich zu Türmen umgewidmet. Boba Fett ist bei mir ein Springer und die Sturmtruppen die Läufer. Merkt doch eh keiner und George Lucas ist fern.

Als Erwachsener muss ich immer wieder nachsehen, wer welche Figur ist, während K1 es einfach als gegeben hinnimmt. Und dadurch gelingt es dem Nachwuchs mich immer wieder zu schlagen.

Ich habe auf entsprechenden Star Wars-Sammlerseiten hochwertige Schachfiguren gesehen, die ich mir trotz Fandasein nicht leisten will. Die Plastikfiguren aus dem Star Wars Schachspiel reichen mir aus. Es handelt sich um bemalte Plastikfiguren, nichts wirklich hochwertiges. Aber dennoch für die Kinder so interessant, dass ich am Ende des Spiel immer kontrollieren muss, ob alle Figuren wieder in die Packung gewandert sind. Es kann sonst schon mal vorkommen, dass eine Figur außerhalb seiner natürlichen Schachbrettumgebung fremd bespielt wird.

Buchkritik: Lego Star Wars: Lexikon der Minifiguren

15. März 2012

Lego Star Wars ist schon so eine Sucht. In schöner Regelmäßigkeit bringt der Plastiksteinhersteller aus Dänemark neue Versionen von Raumschiffen, Panzern, Racern, Fahrzeugen aus dem Star Wars-Universum auf den Markt. Mit dabei sind die kleinen Minifiguren. Es gibt Hunderte von diesen Figuren und oftmals eine Person in mehreren Varianten. Da verliert selbst der treue Star Wars-Fan den Überblick.

Da kommt das Buch LEGO Star Wars Lexikon der Minifiguren: Mit über 300 Minifiguren! aus dem Haus Dorling Kindersley gerade recht. Das Buch dokumentiert über 300 Minifiguren und ist natürlich bei Erscheinen schon wieder überholt, denn die Lego Star Wars-Maschinerie läuft auf vollen Hochtouren.

Das Buch ist nach Episoden gegliedert. Begonnen bei Episode I hin zu den Clone Wars und dem erweiterten Universum. Es sind zwar nur kleine Figuren, doch für uns Star Wars-Fans sind es wahre Sammlerstücke, die zum Fachsimpeln herausfordern. Wussten Sie zum Beispiel, das einige Roboter der Marke C3-PO aus echten 14-karätigen Gold bestehen? Im Jahr 2007 wurde der Goldschatz zum 30. Geburtstag von Lego Star Wars fünf Mal zufällig in 10.000 Sets beigelegt. Und es gab im März 2010 eine durchsichtige Sturmtruppe in einem Werbeset von Toys‘R‘ Us, die heute unter Sammlern einigen Wert hat.

Das Buch zeigt auch die Fehler in Lego Star Wars. So erschien 2007 beispielsweise Qui-Gon mit einem falschen Kopf. Er trug fälschlicherweise den Kopf von Obi-Wan Kenobi. Er wurde später durch den richtigen Kopf ersetzt.

Wozu braucht man eigentlich dieses Buch? Es zeigt, in welchen Sets welche Figuren beinhaltet sind. So liegen beim Raumschiff LEGO Star Wars 8097 – Slave I, dem Raumschiff von Boba Fett, als Figuren der Eigentümer Boba Fett, der Geschäftskollege Alien-Kopfgeldjäger Bossk und Han Solo in Karbonit bei. Bossks Reptilienkopf mit den stumpfen Hörnern und scharfen Zähnen wurde extra für diese Minifigur geschaffen.

Wie schnell dieses Buch veraltet, zeigt allerdings das Beispiel von Padawan Barriss Offee. Im Buch wird behauptet, dass der Nachwuchs-Jedi nur im Set Lego Star Wars 8091 – Republic Swamp Speeder vorhanden sei. Denkste. Vor kurzem erschien das Lego Set LEGO Star Wars 9491 – Geonosian Cannon mit eben dieser Barriss Offee, dem Klonkommandanten Gree, einen geonosianischen Krieger sowie einen geonosianischen Zombie. So schnell veraltet Papier.

Und dennoch: Das Buch hat eine absolute Besonderheit. Es beinhaltet eine Spezialausgabe von Han Solo als Held. Es zeigt den Kapitän des Rasenden Falken in der Festbekleidung von Episode IV als der Todesstern besiegt wurde. Diese Figur liegt exklusiv diesem Buch bei und das ist eigentlich schon alleine ein Kaufgrund für das LEGO Star Wars Lexikon der Minifiguren: Mit über 300 Minifiguren! .