Archive for the ‘Medien’ Category

Buchtipp: Furcht von Bob Woodward

10. April 2019
Ich empfehle die Lektüre von Furcht.

Ich empfehle die Lektüre von Furcht.

Nach der Lektüre dieses Buches habe ich Angst bekommen. Furcht, ja ich habe Furcht gelesen und Furcht bekommen. Für mich ist das Buch von Bob Woodward DAS politische Buch des Jahres 2018. Es zeigt eindrucksvoll, welch labile Persönlichkeit der US-Präsident Donald Trump ist.
Das gefällt mir nicht, aber ich muss mich damit abfinden, dass die Weltmacht USA von einem labilen, rachsüchtigen Egomanen geführt wird. Mit Abscheu müsste ich mich eigentlich von so einem Menschen abwenden, aber das Buch Furcht: Trump im Weißen Haus hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht aus der Hand nehmen. Immer wieder setzte ich beim Lesen ab und dachte mir: „Das kann doch nicht sein. So schlimm kann doch ein Mann nicht sein, der das mächtigste Amt der Erde inne hat.“ Doch leider ist es wohl so. Ich habe Vertrauen zu Bob Woodward, dass die recherchierten Hintergründe sich so zu getragen haben, wie im Buch beschrieben. Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt.
Das Duo Bob Woodward und Carl Bernstein war der Grund, warum ich den Beruf des Journalisten ergriffen habe. Die beiden Watergate-Aufdecker faszinierten mich, inspirierten mich, motivierten mich. Ihr Buch All the President’s Men ist ein Klassiker des investigativen Journalismus. Ich halte meine Ausgabe in Ehren. Sobald einer der beiden Autoren ein Buch veröffentlichen, hatte ich es mir gekauft und verschlungen. Bob Woodward ist dabei der intensivere Schreiber.
Mit Furcht hat er seine Eindrücke über Donald Trump veröffentlicht und mit dem USA-Experten Dr. Josef Braml habe ich immer wieder über diese neue Art von Politik gesprochen. Es ist eine Politik der Stärke. Die alten Bündnisse wie Handelsabkommen oder NATO werden sich unter diesem neuen US-Präsidenten verändern und wir müssen sie als Europäer gemeinsam mitgestalten oder wir werden vor vollendeten Tatsachen gestellt. Die Welt ändert sich.
Diese Transformation hat Bob Woodward in seinem Buch hervorragend dargestellt. Es zeigt, wie Trump sein Personal auswählt. Viele der im Buch beschriebenen Persönlichkeiten gibt es schon lange nicht mehr in ihrer Funktion. Das Personalkarussell unter Trump dreht sich schnell, sehr schnell. Während ich diese Zeilen tippe, trat gerade die Heimatschutzministerin der USA, Kirstjen Nielsen, zurück. Präsident Trump gab dies auf Twitter bekannt. Die Ministerin spielte in der umstrittenen Einwanderungspolitik des Präsidenten eine zentrale Rolle. Medienberichten zufolge äußerte sich Trump aber wiederholt unzufrieden über sie und warf ihr fehlende Härte vor. Sie hatte das Heimatschutzministerium eineinhalb Jahre lang geführt. Tags darauf musste der Chef des Secret Service gehen.
Da ist es wieder, dieses Twitter. Trump hat verstanden, wie soziale Netzwerke funktionieren. Für ihn sind viele klassische Massenmedien wie CNN, New York Times oder Washington Post einfach nur FakeNews. Er überspringt die Medien und wendet sich via Twitter direkt an seine Gefolgschaft. Auch ich folge Donald Trump auf Twitter, um zu wissen, was der Herr im Weißen Haus so alles macht. Ob mir die Art der Kommunikation gefällt? Eher nicht, aber ich muss mich wohl mit dem neuen Stil abfinden.
Und diesen Stil beschreibt Bob Woodward sehr gut in seinem Buch. Trump will nicht zuhören, er will schnelle Entscheidungen und keine oberlehrerhaften Belehrungen. Er will Deals machen, Verwaltung soll wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden. Widerspruch oder eine andere Meinung ist wohl nicht angebracht. Der Vorteil ist aber auch, dass Trump in seiner Art schnell Entscheidungen vergisst. Und auch das ist dramatisch. Der Umgangston innerhalb der Regierung ist unterirdisch. Streit, Beschimpfungen, Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Der ehemalige Stabschef John Kelly nennt seinen Chef einen „Idioten“. James Mattis, der ehemalige Verteidigungsminister meint, dass Trumpf eine „Aufnahmefähigkeit und das Verhalten eines Fünft- oder Sechstklässlers“ habe. Das sind schon heftige Aussagen über den mächtigsten Mann der Welt. Aber auch der teilt aus: Der ehemalige Justizminister Jeff Sessions wurde von Trump als „geistig zurückgeblieben“ bezeichnet. Das ist kein gutes Bild über eine handlungsfähige Regierung.
Der rechtsaußen Stratege Steve Bannon ist immer für einen handfesten Streit gut. Er forderte andere auf, einen Faustkampf auszutragen. Fremdschämen war bei mir angesagt, als sich Steve Bannon mit Ivanka Trump fetzte und sie dann schrie: „Ich bin nicht irgendeine Mitarbeiterin. Ich werde es auch niemals sein. Ich bin die First Daughter.“ Köstlich, aber dramatisch.
Bei einer Passage musste ich schlucken. Es geht um die umstrittene Aufkündigung des Handelsabkommens mit Südkorea. Ein Stabsmitarbeiter klaute diesen Brief vom Schreibtisch des Präsidenten, damit das Handelsabkommen nicht gekündigt wird. Dass Woodward dieses Vorgehen beschreibt ist journalistisch ein Hammer, verhindert aber künftig Aktionen zum Schutz von US-amerikanischen Interessen.
Schade, dass es Woodward nicht gelang, mit Trump direkt zu sprechen, obwohl er sich bemüht hatte. Erst in der Drucklegung gelang ihm ein Telefonat mit dem US-Präsidenten, der zunächst offen war, dann aber auf seine These zu FakeNews beharrte.

Für mich ist Furcht: Trump im Weißen Haus ein hervorragendes Buch, das mich massiv aufgeregt hat. Und trotz der Veröffentlichung durch die Reporterlegende Bob Woodward bin ich pessimistisch, dass sich der Regierungsstil von Trump ändert.

Als die Bayern Revoluzzer wurden – journalistisches Storytelling

1. April 2019

Vor kurzem hatte der Freistaat Bayern seinen 100. Geburtstag und ich habe dieses wichtige Ereignis mit einem Blogbeitrag gewürdigt. Jetzt ist mir bei einem Besuch des Münchner Merkurs ein Magazin zum Thema in die Hände gefallen, dass ich gerne gelesen habe.

Als die Bayern Revoluzzer wurden - schönes Magazin vom Münchner Merkur.

Als die Bayern Revoluzzer wurden – schönes Magazin vom Münchner Merkur.

Ein alter Kollege von mir, Dr. Dirk Walter, der mit mir beim Merkur vor Jahren begonnen hatte, schrieb die viele Beiträge in diesem Magazin. Dr. Walter, oder Dirk für mich, ist studierter Historiker und arbeitet die deutsche Geschichte vorbildlich in seinen Veröffentlichungen auf. Und zum 100. Geburtstag veröffentlichte der Merkur das Magazin „Als die Bayern Revoluzzer wurden“ Bei einem Besuch des altehrwürdigen Zeitungshauses in München drückte Dirk mir das Magazin in die Hand und bei der Heimfahrt begann ich es gleich zu lesen. Zu Hause habe ich es sofort auf der Terrasse mit einem Kaffee in der Hand fertiggelesen. 

Besuch bei meinem alten Arbeitgeber.

Besuch bei meinem alten Arbeitgeber.

Die Gründung des Freistaats, die deutsche Revolution – all das kann ich bei Wikipedia und Co nachlesen. Dieses Magazin bringt selbstverständlich auch die Fakten, bereitet sie aber journalistisch auf – und das gefällt mir. Nicht Zahlen und nackte Infos, sondern Storytelling in seiner besten Form. Es kommen Menschen mit ihren Meinungen und Einschätzungen zu Wort. Das Thema wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und unterhaltsam mir als Leser näher gebracht. So muss Journalismus heute sein. 

Ist das die richtige Würdigung für Kurt Eisner als Ministerpräsident?

Ist das die richtige Würdigung für Kurt Eisner als Ministerpräsident?

Als ich dann abends ins Kino ging hatte ich einen Beitrag von Hans Well im Kopf. Der ehemalige Chef der Biermösl Blosn schrieb in dem Merkur-Magazin einen Betrag über Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. Er beklagte, dass Eisner bis heute kein Denkmal im Bayerischen Landtag bekommen hat. Im Kino Mathäser schaute ich mir einen Film an und entdeckte beim Herausgehen eine Stehle mit der Erinnerung an Eisner inmitten des Kinobetriebs. Ist das die richtige Würdigung an den ersten Ministerpräsidenten? 

Das Magazin gibt es in den  Merkur-Geschäftsstellen sowie für uns Onliner hierhier

Filmtipp Gorky Park

30. März 2019

Gorky Park war anders als die meisten Thriller, die ich bis dahin im Kino gesehen hatte. Damals im Jahre 1983 spielten meine Krimis in New York oder Chicago, die deutschen Tatorts im Pott oder Derrick ermittelte in Grünwald. Der US-Film Gorky Park spielte in Moskau und zeigte Mordermittlungen aus der Sicht der sowjetischen Polizei. Im Kino hatte mir der Film gefallen und jetzt schickte mir die Agentur die DVD zur Rezension, nachdem der Streifen Gorky Park für DVD und Bluray aufgelegt wurde.

Nachdem ich in Erinnerungen hatte, dass Gorky Park mir damals gefallen hatte, zelebrierte ich den Filmabend. Ich legte russisches Knabberzeugs bereit, schenkte mir ein Glas russischen Wodka ein und los ging’s.

Um was gehts? Im Moskauer Gorky Park werden drei bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen gefunden. Inspektor Arkady Renko übernimmt die Ermittlungen. Er ist fest entschlossen, die Toten zu identifizieren und den Mörder zu finden. Doch von verschiedenen Seiten wird er vor allzu intensiven Nachforschungen gewarnt. Trotzdem lässt er nicht locker und erhält zudem Hilfe von FBI-Agent William Kirwill. Prompt kommen die beiden einer brisanten Staatsaffäre auf die Spur. 

Es war eine spannende Inszenierung von Michael Apted mit William Hurt und Lee Marvin in den Hauptrollen. Und während des Films wurde mir bewusst, dass die Geschichte heute nicht mehr so erzählt werden könnte. Inzwischen wäre durch DNA-Analyse die Geschichte in Sekunden geklärt und auch das Thema Zobel als Wirtschaftsgut der UdSSR hat sich erledigt. Der Roman Gorki Park (mit i statt y) von Martin Cruz Smith läuft heute ins Leere.

Aber vielleicht macht gerade das den Reiz des Films aus. Es ist eine Zeitreise in den Kalten Krieg. Die Sowjetunion bestand 1983 noch. Und natürlich konnten die Amerikaner nicht in Moskau drehen – das war erst 1988 bei Walter Hills Red Heat der Fall. So wurde im Winter im schottischen Glasgow und Helsinki in Finnland gedreht. Die Details sind sehr genau und machen Spaß. Der Film vermittelt eine kalte Thriller-Atmosphäre und hat eine Erzählweise der Filme der Endsiebziger und Anfang Achtziger. Immer wieder kam bei mir durch Kamerastil und Plot die Atmosphäre eines Dirty Harry auf. Also für mich ist Gorky Park eine Filmempfehlung für einen unterhaltsamen Abend für eine erwachsene Welt. Jugendliche werden sich bei Gorky Park einfach nur langweilen. 

William Hurt spielt hervorragend, Lee Marvin ist mir persönlich zu übertrieben als geldgieriger böser Kapitalist. Die Musik von James Horner ist prima, reicht nicht an seine späteren Meisterwerke wie Brainstorm, Star Trek III, Aliens oder Titanic heran. 

Ich erinnerte mich noch im Kino damals 1983 an den Schluss des Films. Der Held geht zurück nach Moskau, die Heldin wählt die Freiheit in den USA. „Irgendwann sehen wir uns wieder, irgendwann.“ Im Kino dachte ich mir damals 1983 „träumt weiter“. Dann nur 6 Jahre später kam der Zerfall des Ostblocks, die Auflösung der Sowjetunion und die Deutsche Vereinigung. Wie sich die Zeiten ändern … 

Vor 30 Jahren begann das Internet

12. März 2019

Heute wird das Internet 30 Jahre alt. Das Netz hat meine Welt verändert, radikal, alles auf den Kopf gestellt. Am 12. März 1989 schlug Tim Berners-Lee seinem Arbeitgeber CERN ein Projekt vor, das auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte. Das Internet war geboren und der Rest ist Geschichte. 

Der erste Webserver lief auf einem Next Cube, ein Rechner von Steve Jobs, der für mich unbezahlbar war. Bei Wikipedia ist das Bild zu sehen, dass den Rechner zeigt. Nett ist der Aufkleber: „This Maschine is a Server.“ 

Der Startschuss - Foto:: Wikipeadia

Der Startschuss – Foto:: Wikipeadia

Das Internet ist eine Revolution, aber trotz des 30. Geburtstag ist es für einige noch Neuland. In meinem Seminaren vergleiche ich die Revolution des Internets mit der Revolution der Druckerpresse. Johannes Gutenberg schuf mit den beweglichen Lettern der Druckerpresse das modernste Massenmedium seiner Zeit. In seinem Leben druckte er 180 Bibeln, die zuvor mühsam in Klöstern von Mönchen in Handarbeit kopiert wurde. Martin Luther ließ seine Pamphlete auf der Druckerpresse drucken und verbreitete seine Thesen, weil er das modernste Massenmedium seiner Zeit wählte. Die Folge war die Reformation, die Kirchenspaltung und später die Aufklärung. Die Druckerpresse veränderte die Welt. Das Internet heute ist eine ebenso große und weitreichende Revolution wie die Druckerpresse. Tim Berners-Lee, heute Sir Tim Berners-Lee, ist für mich daher ein echter Held.  

Im Anfang stand das Wort ....

Im Anfang stand das Wort ….

Mein persönlicher Weg ins Netz

Wie begann das Internet bei mir? Ich hatte einen Akustikkoppler. Ich schob den Telefonhörer des Telefons meiner Eltern in den Akustikkoppler und der Provider meines Vertrauens brachte mich ins Netz. 9600 war meine erste Internet-Geschwindigkeit. Damals war ich Mitarbeiter des Münchner Merkurs in Fürstenfeldbruck und machte Screenshots von Vereinen, die bereits eine eigene Website im Internet hatten. Ich war der einzige in der Redaktion, der über diese technische Fähigkeit verfügte. In der Schillerstraße in München kaufte ich mir dann mein erstes richtiges Modem 28.800. Es hatte keine Zulassung der Deutschen Bundespost, die damals noch über die Netze wachte. Dann kam ein Modem mit 36.600 und ich war schon vorne mit dabei. Als ich später einen roten iMac DV mein Eigentum nannte, startete ich Highspeed mit dem integrierten 56 K-Modem durch. 

Blick ins Software-Archiv zu Zeiten des Browserkrieges.

Blick ins Software-Archiv zu Zeiten des Browserkrieges.

Die Provider meiner Jugend hießen Compuserve und als ich das erste Mal in den USA war, wählte ich mich bei AOL ein. Die erste Software kam noch auf Diskette, später klebten auf den Computerheften die CDs der Provider. Eine ganze Nation brach ins Netz auf. Boris Becker war in der AOL-Werbung schon drin. „Bin ich schon drin? Ich bin schon drin!“ Meine Zugangsdaten aus dieser Zeit habe ich noch immer. Mein Browser war Netscape und dann begann der große Browserkrieg, den der IE gewann. Aus Netscape wurde Firefox und heute surfe ich meist auf Safari. 

Mit meinem Kollegen Franz NeumeierFranz Neumeier mit dem ich heute noch beim BloggerclubBloggerclub zusammenarbeite, veranstalteten wir die ersten Internet-Seminare. Wir schulten junge Journalisten auf dem Weg ins Netz. Zudem betrieben wir eine Mailbox, die via Terminalprogramm zu bedienen war. Der zuständige Mailbox-Rechner stand bei Franz im Schlafzimmer und saugte Strom. Herrliche Zeiten waren das.

Dann kamen ISDN und DSL als Geschwindigkeiten. Erste zaghafte Anfänge dieses Zauberwortes Multimedia kamen uns in den Sinn. Texte, Fotos, Audio, Videos im Netz – was für ein genialer Gedanke. Es war eine Goldgräberstimmung. Ich versuchte mich an meinen ersten HMTL-Websites und meine Bibel war Stefan Münz SelftHTML. 

Noch als Zeitungsjournalist erkannte ich die Macht des Internets. Ich erahnte die Veränderungen, die dieses Internet mit sich bringen würde und stellte meine privaten und beruflichen Weichen. Das Netz wurde privat und beruflich für mich immer wichtiger. Aus Web 1.0 wurde das Web 2.0 und es verändert sich weiter.

Heute als Selbstständiger bei redaktion42 lebe ich vom Internet, ich halte Vorträge über das Internet, ich berate zum Thema Internet, schreibe Bücher zum Internet und arbeite unterwegs. Mobiles Internet hat mein Leben revolutioniert. Danke an Tim Berners-Lee für das Internet. Und wie verlief bei euch die Reise ins Web? 

So gehts: Alt Text in Instagram Fotos

7. März 2019

Im Moment spiele ich gerade mit Instagram herum. Da ich sehr viel an Schulen unterwegs bin, ist Instagram dort ein extrem stark verbreitetes soziales Netzwerk. Beim Herumspielen entdeckte ich die Möglichkeit, alt Texte zu einem Instagram Foto hinzu zu fügen. Damit können Menschen mit einer Sehbehinderung erkennen, was ich gepostet habe. 

Der Workflow alt texte in Instagram Fotos zu versehen, ist recht simple. 

Zunächst wird das gewünschte Bild optimiert, bearbeitet, mit Filter versehen. Kurz vor der Veröffentlichung muss dann die Funktion „Erweiterte Einstellungen“ ausgewählt werden. 

Dort gibt es dann unten die Möglichkeit, einen Alternativtext einzugeben. Dieser alt Text ist wichtig für User mit Sehbehinderung. Da ich selbst eine Augenbehinderung habe, bin ich bei diesem Thema sensibel. Ich versuche auch meine Twitter-Bilder mit alt text zu versehen. 

Also gebe ich meinen alt text für Instagram separat ein.

Und schon kann ich das Bild wie gewohnt in meinen sozialen Netzwerken teilen und auch Sehbehinderte bekommen mit, was ich gepostet habe. 

Bei bereits veröffentlichten Bilder lässt sich der alt text nachträglich hinzufügen. 

Einfach das gewünschte Bild aufrufen und oben rechts den … Reiter aktivieren. Dann den Button „Bearbeiten“ drücken.

Im Foto erscheint dann Alternativtext hinzufügen. 

Richtig Präsentieren – ein paar Buchtipps zur Präsentation

3. März 2019
TED ist immer eine Inspiration für Präsentationen.

TED ist immer eine Inspiration für Präsentationen.

Im Moment gebe ich mich gerade ein Seminar zur visuellen Präsentation. Wir alle müssen präsentieren, sei es an der Schule, an der Uni, im Job oder im Verein. Dabei ist nicht nur die Rhetorik wichtig, sondern die Art, wie ich die Präsentation aufbereite. Oft bin ich vor Langeweile Tausend Tode gestorben. Tod durch PowerPoint ist ein allgegenwärtiger Zustand. Ganz schlimm ist es, wenn ich von Studentinnen und Studenten und sogar von Schülerinnen und Schülern höre, welche Art von Präsentationen sie halten müssen. Nur weil der Professor keine Ahnung von moderner Präsentation hat. Tod durch PowerPoint ist wie gesagt allgegenwärtig. 

Ich habe daher ein paar Buchtipps für die richtige visuellen Präsentationen als Tipps zusammengestellt.

Garr Reynolds: Zen oder die Kunst der Präsentation: Mit einfachen Ideen gestalten und präsentieren

Garr Reynolds: Naked Presenter – Der neuste Genie-Streich vom Autor von „Zen oder die Kunst der Präsentation“: Eindrucksvoll präsentieren – mit und ohne Folien

Chris Anderson: TED Talks: Die Kunst der öffentlichen Rede. Das offizielle Handbuch

Nancy Duarte: resonate: oder wie Sie mit packenden Storys und einer fesselnden Inszenierung Ihr Publikum verändern

Nancy Duarte: slide:ology: Oder die Kunst, brillante Präsentationen zu entwickeln

Dan Roam: Auf der Serviette erklärt: Mit ein paar Strichen schnell überzeugen statt lange präsentieren

Dan Roam: Auf der Serviette erklärt – Arbeitsbuch

Mike Rohde: Das Sketchnote Handbuch: Der illustrierte Leitfaden zum Erstellen visueller Notizen (mitp Kreativ)

Carmine Gallo: The Presentation Secrets of Steve Jobs: How to Be Insanely Great in Front of Any Audience

Eigentlich ist der Digitalpakt Schule selbstverständlich

23. Februar 2019
Ausgemistete Hardware an einer Schule

Ausgemistete Hardware an einer Schule

Ich danke allen Beteiligten, dass der Digitalpakt Schule in Deutschland endlich zustande gekommen ist. Unser Land braucht solche Beschlüsse und gut, dass die Politik über ihren Schatten gesprungen ist. Aber eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein. Was jetzt als große Tat gefeiert wird, ist eigentlich nur eine Pflichtaufgabe, das Land voranzubringen. 

Unsere Schulen müssen digital fit gemacht werden und der Digitalpakt Schule ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Schulen in Deutschland sollen in den kommenden fünf Jahren rund fünf Milliarden Euro für die Anschaffung von digitalen Geräten wie zum Beispiel Laptops und Tablets bekommen.

Ich halte dreimal die Woche Vorträge an deutschen Schulen.

Ich halte dreimal die Woche Vorträge an deutschen Schulen.

Wer allerdings glaubt, das jetzt Deutschlands Zukunft gesichert ist, den muss ich enttäuschen. Das Geld aus dem Digitalpakt Schule ist wichtig, doch Geld allein löst nicht unser Problem. Ich bin mit meinem Tag der Medienkompetenz dreimal die Woche an Schulen in Deutschland unterwegs und schule Schüler, Lehrer und Eltern in Sachen Digitalisierung. Dabei fällt mir auf: Es sprechen viele Leute immer von Hardware, die mit den Geldern aus dem Digitalpakt Schule angeschafft werden kann. Also Computer, Beamer, Smartboards und anderes Zeug. Das ist schön und gut. Aber Hardware-Anschaffung ist nicht gleich Digitalisierung. Kreidetafel raus und Smartboards rein – das ist nur Augenwischerei und die Reduzierung darauf, wird unser Land nicht voranbringen. 

Digitalisierung heißt nicht gleich besserer Unterricht.

Es ist mehr, viel mehr als nur neue Rechner oder iPads. Das Denken muss digital werden. Die Bildung muss digital werden. Das Denken muss sich ändern. Lässt sich aus analogen Lehrern, digitale Pädagogen machen? Ja, das denke ich schon, wenn das Geld auch in die Fortbildung investiert wird. Und die Lehrkräfte müssen dazu bereit sein, sich auf das digitale Denken einzulassen. Ich höre immer wieder so Sprüche wie beispielsweise: „Ach Herr Lange, ich hab doch nur noch 10 Jahre, warum soll ich den Zirkus mitmachen?“ Bei solchen Aussagen könnte ich die Wand hochgehen, denn ihr habt das wertvollste Gut, nämlich unsere Kinder. In der freien Wirtschaft hätte ich solche Leute als Chefredakteur, der ich mal war, sofort entlassen. Das Beamtenrecht schützt dagegen solche Bremser.

Aber nochmal: Bildung muss digital werden. Ich sehe viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die Konzepte für ihre Schülerinnen und Schüler entwickeln. Es beginnt mit den Büchern. Meine Kinder schleppen in ihren Schulränzen etliche Kilogramm an Büchern täglich in die Schule. Jede Mama, jeder Papa kann ein Lied davon singen. Wir haben leider nur einen Büchersatz an Schulbüchern und die Kinder müssen den zwischen Wohnort und Schule hin und her schleppen. Für einen zweiten Büchersatz ist kein Geld da. Also Schulbücher müssen digital sein. 

Und dann sprechen wir mal über Arbeitsgeräte. Meiner Erfahrung nach verfügen fast alle Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse über ein eigenes Smartphone. Das wäre für mich das Arbeitsgerät der digitalen Gegenwart.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Und ich wiederhole meine Forderung nach IT-Betreuung der Schulen. Ich vergleiche Schulen mal mit einem mittelständischen Unternehmen – und ich weiß, das der Vergleich hinkt. Der Direktor ist der CEO, die Lehrer sind das Management und die Schüler sind die Mitarbeiter. Jedes mittelständische Unternehmen in der Größe einer Schule hat eine eigene IT-Abteilung. In der Schule gibt es einen engagierten Kollegen als Systemadministrator oder das System wird von einem Sachaufwandsträger wie die städtische IT durchgeführt. Das kann nicht funktionieren. Wir müssen Schulen komplett umbauen. Beamer und Smartboards rein reicht durch den Digitalpakt nicht aus. Was meint ihr?

Buchtipp zur Mode von Karl Lagerfeld: Chanel Catwalk

21. Februar 2019
DAS Buch über die Kollektionen von Karl Lagerfeld bei Chanel.

DAS Buch über die Kollektionen von Karl Lagerfeld bei Chanel.

Auch ich betrauere den Verlust des Modeschöpfers Karl Lagerfeld. Ich habe seine Kollektionen von Chanel immer bewundert und bei jeder Kollektion die Vogue studiert, was sich Kaiser Karl denn neues ausgedacht hat. Und der Karl Lagerfeld war wirklich eine Stilikone.
Wahrscheinlich war es schwer mit dieser Ikone persönlich gut auszukommen, aber das musste ich ja nicht. Ich habe ab und zu ein paar Zitate von Lagerfeld aufgeschnappt, die angeeckt sind. Sehr gut fand ich übrigens diese beiden Zitate:
„Ich liebe das Vergängliche. Die Mode ist mein Beruf.“
„Eine Frau ohne Stil hat auch in einem Kleid mit Stil keinen Stil.“
Nach dem Tod von Karl Lagerfeld haben mich ein paar Freunde kontaktiert, die mehr über die Mode von Lagerfeld wissen wollten. Nachdem die klassischen Tagesmedien die Person mit Nachrufen abgefeiert haben, sollte man sich jetzt ein wenig mehr mit der Mode befassen. Vor allem die Vielzahl von oberflächlichen Modeblogs könnten jetzt Tiefe beweisen und auf das Werk von Lagerfeld eingehen. Und hier habe ich eine klare Empfehlung in Form des Buches Chanel Catwalk: Karl Lagerfeld – Die Kollektionen, erschienen bei Prestel.

Es war und ist für mich die Bibel, wenn es um die Kollektionen von Karl Lagerfeld geht. Als Karl Lagerfeld 1983 als künstlerischer Direktor zu Chanel wechselte, revolutionierte er die als überholt und langweilig geltenden Designs des traditionsreichen Haute-Couture-Hauses. Seine einfallsreichen Entwürfe überzeugten auf Anhieb und ließen das Label bis heute im neuen Glanz erstrahlen. Das kiloschwere Buch enthält alle Kollektionen von 1983 bis 2015 in Wort und Bild. Es sind über 1200 Fotos in diesem Modewälzer enthalten, die detailreich die Schöpfungen des Modezars zeigen. Die Bilder präsentieren eindrucksvoll, warum Lagerfeld als Genie gefeiert wurde. Viele der Bilder am Laufsteg, dem Catwalk, fotografiert. Die Mode wird von den Modellen Lagerfelds getragen, darunter natürlich viele berühmte Namen wie Claudia Schiffer, Nadja Auermann, Linda Evangelista, Naomi Campbell Stella Tennant, Kate Moss, Cara Delevingne und Kendall Jenner und und und. Ein hervorragendes Personenregister gibt einen Überblick, ebenso wie ein hilfreiches Register der Mode und der Accessoires. Ich kann dieses Buch jedem Modefan und jedem ernsthaften Modeblogger ans Herz legen. Bei mir liegt dieses Coffeetable-Buch Chanel Catwalk: Karl Lagerfeld – Die Kollektionenmit seinem Leinenbezug und Prägung im Wohnzimmer und ich blättere immer wieder in den 632 Seiten und verliere mich in Modedetails.

Deutschlandpremiere: Der Golem, wie er in die Welt kam mit Klavierbegleitung von Richard Siedhoff

30. Januar 2019

Der expressionistische Stummfilm ist eines meiner Hobbys. Und dieses Hobby führte mich nach Berlin in die Deutsche Kinemathek, wo im Arsenal-Kino die Berlin-Premiere des Klassikers Der Golem wie er in die Welt aufgeführt wurde. Dabei traf ich auf Richard Siedhoff, der den Film von Paul Wegener am Klavier live begleitete. Nach der Aufführung trafen wir uns zusammen mit Oliver Hanley von der Filmakademie Babelsberg Konrad Wolf beim Bier und interessanten filmhistorischen Geschichten. 

Eine neue restaurierte Version von Paul Wegeners Der Golem, wie er in die Welt kam.

Eine neue restaurierte Version von Paul Wegeners Der Golem, wie er in die Welt kam.

Bisher gab es vom Golem nur verstümmelte Fassungen. Immer wieder wurde an dem Film herumgedoktert. Wegener drehte drei Golem-Filme, wobei die dritte Version „Der Golem, wie er in die Welt kam“, die wichtigste ist. Von den anderen beiden existieren nur Standfotos. Nun wurde der Golem-Film aufwändig restauriert. Die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung bringt den Film Der Golem, wie er in die Welt kam im März auf Bluray raus und diese Version wurde in Berlin einem begeisterten Publikum gezeigt. 

Stummfilmpianist Richard Siedhoff begleitete den Golem am Klavier.

Stummfilmpianist Richard Siedhoff begleitete den Golem am Klavier.

Allerdings: Es wird an einer zweiten restaurierten Version im Münchner Filmmuseum gearbeitet. Deren Veröffentlichungstermin ist noch unklar. Ich hoffe mal auf das Jahr 2020, wenn der Stummfilmklassiker seinen 100. Geburtstag feiert. Das Besondere der längeren Version des Münchner Filmmuseums: Er enthält die Originalmusik von Hans Landsberger, die als verschollen galt. Bei seinen Recherchen entdeckte Stummfilmpianist Richard Siedhoff die Partitur und möchte die Filmmusik für das Münchner Filmmuseum mit großem Orchester einspielen. Die Filmmusik von Hans Landsberger muss unheimlich komplex sein. Die Leitmotive der Figuren sind ineinander verwoben. Bisher existierten nur euphorische Kritiken aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sowie ein Programmheft mit Noten-Auszügen.

Eine filmhistorische Sensation. Richard Siedhoff entdeckte die verschollen geglaubte Partitur von Hans Landsberger.

Eine filmhistorische Sensation. Richard Siedhoff entdeckte die verschollen geglaubte Partitur von Hans Landsberger.

Aber Siedhoff entdeckte die Originalnoten. Wo, wollte er nicht verraten. Er arbeitet an einem wissenschaftlichen Aufsatz für die Filmakademie Konrad Wolf und wird dort sicherlich das Geheimnis lüften. Ich bin gespannt, wie sich die Musik anhört. Siedhoff schwärmte in meinem Gespräch von der Musik von Landsberger. Der jüdische Komponist Hans Landsberger selbst ist verschwunden. Er starb 1941 in deutscher Gefangenschaft. Ob er sich selbst ermordete oder ob ihn die Nationalsozialisten ermordeten ist unklar. An der Musik Landsbergers orientierte sich die Montage der Münchner Version des Golems, die längerer sein wird als die Version der Murnau-Stiftung. In der Murnau-Version enden Szenen abrupt oder Personen springen. Die Münchner-Version soll rund 6 Minuten länger sein als die Murnau-Version. Bei Bier und Pizza sprachen die Filmexperten über den Film und lüfteten ein paar Geheimnisse:

Kommentar: Was soll das?

Für mich als Filmfan ist es absolut unverständlich, warum beide Institutionen Murnau-Stiftung und Münchner Filmmuseum nicht im Sinne der Kunst zusammenarbeiten können. Ich hätte nichts gegen eine Deluxe-Version mit beiden Versionen, um zu vergleichen. Warum muss jeder sein eigenes Süppchen kochen? Für uns Filmfreunde bedeutet dies, den Film zweimal zu kaufen und dann zu vergleichen. Ich vermute kommerzielle Interessen, aber kenne freilich keine Details. Mal ehrlich: Als ob der Golem kommerziell ein Renner wird. 

Golem in 4K 

Auf jeden Fall freute es mich, den Golem in einer fast perfekten 4K-Version zu sehen. Ein paar Szenen waren beschädigt – die sollen in der Münchner Fassung dagegen perfekt sein. Die Filmreihe Filmspotting startete 2019 mit Paul Wegeners Stummfilmklassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“ aus dem Jahr 1920. Ausgehend von einem in der cinémathèque royale de belgique, Brüssel, wieder entdeckten Originalnegativ erstellte die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung eine in 4K-Auflösung visuell optimale Restaurierung der ursprünglichen Farbfassung. Diese erlebte bei den vergangenen Internationalen Filmfestspielen von Venedig ihre Premiere und war bei meinem Berlin-Besuch erstmals in Deutschland zu sehen. Wenn ich ehrlich bin, gab es schon eine nichtöffentliche Aufführung bei der Hochschule Konrad Wolf. Die musikalische Interpretation der Originalmusik übernahm der Stummfilmpianist Richard Siedhoff, der an der Rekonstruktion der ursprünglichen Partitur gearbeitet hat. Siedhoff ist Composer in Residence des Metropolis Orchesters Berlin.

Oliver Hanley von der Filmakademie Babelsberg Konrad Wolf hielt im Arsenal-Kino den Einführungsvortrag zum Film.

Der Inhalt des Films 

Der Inhalt: Prag im 16. Jahrhundert: Der Rabbi Löw erschafft den Golem, einen Lehmriesen, um ein prophezeites Unheil von seiner Gemeinde abzuwenden. Doch der Golem lässt sich nach vollbrachter Rettung nicht mehr beherrschen und zündet das Ghetto an. Diese Verfilmung der jüdischen Legende gehört zu den Klassikern der Stummfilmära. Die Kulisse (entworfen von Hans Poelzig), die Lichtführung und die Figur des Golems waren bahnbrechend und beispielhaft für das Genre. 

 

Europäischer Datenschutztag: Nachdenken über Daten als Wirtschaftsgut

28. Januar 2019

Der Datenskandal vor wenigen Wochen hat gezeigt: Wir haben ein Problem. Teile der Gesellschaft sind noch nicht in der Digitalisierung angekommen, einige sträuben sich sogar mit Händen und Füßen gegen den Wandel der Zeit. 

Aber die neue Zeit kommt und wir sollten uns darauf vorbereiten. Für mich gilt der Ausspruch: Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts und die Wirtschaft wandelt sich von einer Dienstleistungsgesellschaft zu einer Informationsgesellschaft. Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen, was ihre Daten wert sind. Aber noch zu viele füttern die Datenkrake mit dem wertvollsten was sie haben: Informationen. 

Für mich persönlich ist die größte Seuche WhatsApp. Bei meinen Vorträgen begegne ich oft unglaubliche Naivität und Unwissenheit über diesen Messenger. Ja, das Ding kostet kein Geld, aber es kostet eure Daten. Wie naiv kann man eigentlich sein und die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts nicht verstehen (wollen). Mark Zuckerberg ist für mich ein Genie. Ich denke, der Mann weiß genau was er tun und schafft seine Reichtümer durch das Verarbeiten von Daten. Die Kombination von Big Data, biometrische Scans und KI schafft perfekte Musteranalysen und künftig Mustervorhersagen. Dazu kommt das blöde Geschwätz wie: „Ich hab doch nichts zu verbergen!“ oder „Was interessiert denn den Zuckerberg, wohin ich in den Urlaub fahre!“ Blöder geht es wirklich nicht. 

Zum Tag des Europäische Datenschutzes, der heute stattfindet, wird es die WhatsApp-Alternative Threema zum reduzierten Preis geben. Das war zumindest in der Vergangenheit so. Der Europäische Datenschutztag wurde 2006 auf Initiative des Europarats ins Leben gerufen und wird seit 2007 jährlich begangen. 

Threema ist für mich DER Messenger schlechthin. Threema ist für mich DER Messenger schlechthin.

Threema ist für mich der Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets. Im Jahr 2018 nutzen über 5 Millionen Privatnutzer Threema und 2 Millionen Nutzer „Threema Work“ in 3000 Firmen bzw. Institutionen. Die zugehörige Software ist für die Betriebssysteme Android (ab Version 4.1), iOS (ab Version 9.0) und Windows Phone (ab Version 8) kostenpflichtig verfügbar. Heute wird wohl Threema reduziert und damit für alle Schotten, Schwaben und Geizhälse ein Grund, Threema aus den jeweiligen Stores zu laden.