Das iPhone hat die Welt verändert – nicht mehr und nicht weniger. Ein Grund ist sicher die Einführung von Multitouch. Diese Innovation revolutionierte die Eingabe an Geräten. Apple war hier Vorreiter und die anderen Hersteller zogen nach. Multitouch-Technologie zieht in immer mehr Geräten zur einfacheren Bedienung ein.
Ein interessantes Produkt kommt aus Portugal. Eine neue Multitouch-Folie von DISPLAX soll Oberflächen in interaktive Bildschirme verwandeln. Ab Juli soll das Produkt marktreif sein, aber das Marketing mit den Worten „Multitouch in neuen Dimensionen“ beginnt bereits jetzt.
Eingesetzt wird die Folie auf jeder nichtleitenden, flachen oder gekrümmten, transparenten oder lichtundurchlässigen Oberfläche. Diese wird dann in einen Multitouch-Bildschirm verwandelt. Die DISPLAX Multitouch-Technologie basiert auf einer hauchdünnen transparenten Polymerfolie. Bringt man die Folie auf Glas, Plastik oder auch Holz auf, soll daraus eine interaktive Oberfläche entstehen, die auch in großformatigen Installationen zum Einsatz kommen kann. Die Inhalte werden mit einem Projektor auf das Material projiziert.
Zurzeit erkennt die Technologie auf einem 50-Zoll-Display gleichzeitig bis zu 16 Finger von verschiedenen Nutzern, so der Hersteller. Auch LCD-Monitore werden auf diese Weise zu Multitouch-Displays. DISPLAX schafft mit der Folie völlig neue Möglichkeiten: Zum einen lassen sich dank ihrer Flexibilität eine Vielzahl interaktiver Formate mit einer Diagonalen von bis zu drei Metern verwirklichen, selbst Kugeln. Zu anderen ist die Folie äußerst empfindlich – so empfindlich, dass Nutzer nicht nur durch Berührungen mit ihr interagieren können. Erstmals erkennt die DISPLAX Multitouch-Technologie auch Luftbewegungen: Objekte, wie zum Beispiel Fotos oder Dokumente, lassen sich durch Pusten auf der Oberfläche bewegen. Interessant könnte die Technik für LCD-Hersteller, audiovisuelle Integratoren oder Gaming-Plattformen sein.
Die DISPLAX Multitouch-Technologie ist eine zum Patent angemeldete Projected Capacitive-Technologie. Ein Controller verarbeitet dabei multiple Signale, die er von einem Gitter aus Nanodrähten erhält. Das Gitter ist in eine Polymerfolie eingebettet, die auf die Rückseite jeder nichtleitenden, maximal 15 Millimeter dicken Oberfläche aufgebracht werden kann. Berührt ein Finger das so entstehende Multitouch-Display auf der Vorderseite oder pustet ein Nutzer auf die Oberfläche, entsteht eine elektrische Störung, die der Controller registriert. Er dekodiert deren genaue Position auf dem Gitter und kann so die Finger- oder Luftbewegungen verfolgen. Die DISPLAX Multitouch-Technologie ist eine leichte, einfach zu installierende und skalierbare Lösung, die Displays mit einer Diagonalen von 18 Zentimeter (sieben Zoll) bis zu drei Metern (120 Zoll) erlaubt. Gleichzeitig ist sie äußerst robust, da die Folie nie direkt berührt wird. Im Juli wissen wir mehr, wenn das Produkt marktreif ist. Spannend bleibt die Multitouch-Technologie auf alle Fälle.
Das iPad von Apple ist noch nicht einmal lieferbar und schon gibt es die ersten innovativen Anwendungen, die über den ursprünglichen Einsatzzweck wie Lesen, Musikhören, Filme glotzen oder Surfen hinausgehen. Eine sinnvolles Einsatzgebiet flatterte mir gestern in den Posteingang. Das iPad als Telepromter.
Telepromter sind die moderne Version der Souffleuse. Der Telepromter ist ein technisches Hilfsmittel, das vor allem bei Fernsehproduktionen sowie Vorträgen und Reden verwendet wird, um beim Zuschauer den Eindruck des freien Sprechens zu erwecken. Es wird unter das Kameraobjektiv ein Monitor montiert, der den Text spiegelverkehrt anzeigt. Über einen halbdurchlässigen Spiegel vor dem Objektiv kann der Moderator davon ablesen, ohne den Blick von der Kamera zu nehmen.
Bodelin Technologies haben ihren ProPrompter HD mit einem Halter für das neue Apple iPad ausgestattet. Bodelin ist Insidern bekannt, denn sie sind vor allem für ihre mobilen Teleprompter bekannt, die von Reportern in Kriegsgebieten genutzt werden. Bodelin entwickelte die ProPrompter App, die erste professionelle Teleprompter App. Sie wird mit der dazugehörigen Hardware angeboten und lässt sich mit dem iPhone und iPod Touch mit Pro- und Consumer-Videokameras nutzen.
Die neue Halterung für das iPad lässt sich einfach an dem aktuellen ProPrompter HD befestigen, der sich auch mit LCD Monitor, iPhone oder iPod Touch verwendet lässt. Das iPad hat eine Displaygröße von 9.7“ Zoll und verschafft dem Moderator einen größeren Betrachtungsabstand zur Kamera. Mit einer Akkulaufzeit von 10 Stunden ist das neue iPad perfekt für einen Außendreh geeignet. Kunden die bereits die Prompter App besitzen, können diese direkt auf ihr iPad laden.
Zudem gibt es als kostenloses Update, für die ProPrompter 1.3 App, eine professionelle Fernbedienungsfunktion. Die Software kann jedoch nur mit einem zweiten Apple Gerät genutzt werden, da das Apple iPhone Betriebssystem zurzeit keine Unterstützung für Bluetooth Mäuse und Tastaturen anbietet. Das Ganze sieht dann so aus, dass ein iPhone den Text steuert, während das Andere die Anzeige liefert. Wer die ProPrompter App bereits besitzt, kann diese auf alle in seinem Eigentum befindlichen iPhones, iPod Touch oder iPads laden. Wenn z.B. der Kollege auf dem Dreh auch die ProPrompter App besitzt, können sie dessen Textgeschwindigkeit bestimmen oder sein Gerät als Fernbedienung nutzen.
Wer so ein Teil braucht, sollte sich mit Thomas Nowara von Schnittpunkt in Verbindung setzen. Er vertreibt die Produktlinie für Europa, Großbritannien, Afrika und dem Nahen Osten.
Nicht erst seit Apples iPad mache ich mir meine Gedanken über eBooks. In meinem Bekanntenkreis diskutiere ich viel über diesen neuen Trend am Buchmarkt, der mit Amazons Kindle interessant wurde und durch das iPad hoffentlich ein Massenmarkt wird. Nach langen Überlegungen bekenne ich: Ich bin ein Fan von eBooks – im Moment lese ich gerade mal wieder Bram Stokers „Dracula“ am Sony PRS-700.
Eine Buchhändlerin sagte mir, die eBooks seien ein weiterer Verfall von Kultur. Das denke ich nicht. Vielmehr ist es eine Änderung der Wirtschaft. Vielleicht brauche ich ihre Leistungen als Buchhändlerin nicht mehr, wenn sie sich nicht auf den neuen Markt einstellt. Der Wert des Kulturgutes Schrift wird durch das eBook nicht geschmälert. Schrift bleibt für mich gleich, egal ob sie auf Papyrus, Papier oder als elektronische Tinte E-Ink daher kommt. Natürlich ist die Haptik eines Buches schön und wir haben uns an diese Haptik gewöhnt. Und natürlich wird das Buch als gedruckte Version so schnell nicht aussterben und das will ja auch keiner. Die Vorteile eines Buches sind klar: Ich nehme kein elektronisches Lesegerät zum Entspannen in die Badewanne oder zum Sonnenbaden an den Baggersee mit.
Einen klaren Vorteil für mich sehe ich bei eBooks auf Reisen: Ich musste mich bisher entscheiden, welches Buch in den Flieger oder in die Bahn mitnehme. Entsprach das Buch nicht meinen Vorstellungen und langweilte mich, musste ich blöd in der Gegend herumschauen. Nun habe ich einen kleinen elektronischen Buchkoffer dabei. Das wird durch das iPad noch besser: Ich hab ab und zu mal Lust auf elektronische Comics und freu mich auf Innovationen in der Branche.
Ich denke auch, dass durch elektronische Bücher wieder mehr gelesen wird. Die neuen Geräte, seien es die Kindles, Sony Readers oder iPads machen Lust auf Lesen. Alle wollen es ausprobieren. Und auch die Klassiker kommen wieder. Nachdem das Copyright abgelaufen ist, gibt es die Bücher kostenlos. Ich lese gerade wieder eine Menge von Klassikern, die ich in der Schule lesen musste und nicht verstand. Heute erkenne ich die Schönheit der Werke. Eine schöne Quelle ist das Gutenberg Projekt, eine etwas kleinere Quelle ist in Österreich Audio, Media Digital. Hier gilt kein DRM und das ist gut so. Ich hoffe, dass dies künftig auch für Bücher gilt, so wie es heute für Musik gilt. Das komische System DRM hält nur die unbedarften Kunden vom Kopieren ab, die Cracks knacken DRM sowieso.
Das eBooks bietet aber auch neue Chancen der Content-Vermittlung. Wenn es wirklich gelingt, Multimedia-Books auf den Markt zu bringen, dann haben wir eine tolle Mischung von Text, Bild, Audio und Video. Das bringt die Welt voran. Aber natürlich werden sich auch die Distributionswege ändern.
Wozu brauche ich als Autor eigentlich noch einen Verlag? Die Aufgaben wie Marketing, Vertrieb und Lektorat können anders gelöst werden – und ich sage mal: Ohne Verlage gäbe es ggf sogar mehr Kreativität, weil der Filter Verlagsinteresse wegfällt. Die Einnahmen kommen dem Autoren zu gute und werden nicht vom Verlag aufgefressen. Das ist Revolution und gefällt nicht. In Deutschland gibt es zudem die Buchpreisbindung. Ich frage mich, warum ein Buch in elektronischer Form genauso teuer sein soll, wie die gedruckte Ausgabe. Wer verdient denn da mit und hält großzügig die Hand auf? Ich bin selbst Autor zahlreicher Bücher und ich kann Ihnen sagen: Ich bin durch meine Bücher nicht reich geworden, aber andere haben gut daran verdient.
Und eBooks haben einen gewaltigen Vorteil: Mein Keller wird leerer. Derzeit stapeln sich tonnenweise Bücher im Keller, an Regalen, in Kisten und Kartons. Künftig brauche ich Platz auf dem hauseigenen Medienserver und fertig. Bücherverbrennen ist nicht mehr. Und auch Fahrenheit 451 gehört der Vergangenheit an.
Dieses Produkt hat mir einen Job gerettet und dafür bin ich noch heute dankbar. Es war im April 2009 auf der NAB 2009. Mit fetter Videoausrüstung habe ich Interviews und Eindrücke gedreht und abends beim Schnitt im Hotelzimmer stellte ich fest: Mein neues MacBook Pro passt kein FireWire 400 mehr. Apple ging mit der Zeit und verbaute die neue, schnellere, bessere 800-Schnittstelle. Sch… und ich hatte meinen Adapter im fernen Deutschland.
Die Suche in zwei Apple Stores in Las Vegas war erfolglos. Erst in drei Tagen kommen neue Stecker an. Da bin ich aber wieder zu Hause. Die Rettung kam in Form von Jolanda Blum, Pressedame bei Sonnet. Sie hatte einen neuen FireWire 400 auf 800 Adapter am Start, lieh ihn mir und die Videoarbeit konnte beginnen. Mein Videoworkflow war gerettet. Danke Jolanda.
Jetzt legt Sonnet einen nach und brachte gestern abend den Adapter im neuen Design. Sonnet Technologies, Anbieter professioneller Zubehörlösungen für Macintosh-, Windows- und Unix-Systemen, bietet mit dem 6-pin to 9-pin Adapter die Lösung im neuen Design. Bereits vorhandene FireWire 400-Geräte wie Festplattenspeicher oder Digitalkamera können mit dem FAD-824 problemlos weiter am FireWire 800 Port der aktuellen Macs betrieben werden. Das neue Design des Adapters erlaubt dabei einen Anschluss auch bei eng platzierten Slots.
Apple verzichtet bei der aktuellen Generation von Mac Pro, MacBook Pro, Mac mini und iMac auf die noch weit verbreitete FireWire 400-Schnittstelle. Dadurch können viele Anwender ihre leistungsstarken FireWire 400-Geräte nicht mit Erfolgsmodellen wie dem MacBook Pro verwenden. Grund genug für Sonnet mit dem FAD-824 Adapter Abhilfe zu schaffen: Der fünf Zentimeter kleine Adapter wird einfach auf die FireWire-800-Schnittstelle gesteckt und mit dem Kabel des anzuschließenden Geräts verbunden. Ohne den Kauf und Anschluss weiterer lästiger Kabel entsteht so aus dem einzigen FireWire-Anschluss des MacBooks Pro und auch der Desktop-Varianten ein FireWire 400-Port. Der FAD-824 von Sonnet ist für 8,90 Euro zu haben und eine super Investition.
Immer wieder habe ich mich gefragt, wann mein Lieblingshändler Amazon endlich eine iPhone App herausbringt. Seit einigen Wochen liegt sie bereits vor und ich bin überaus zufrieden. Die bisherige reine Online-Lösung war schlichtweg ein Krampf und nicht praktikabel. Die neue, freilich kostenlose, App hat mehr drauf und bringt alle bekannten Amazon-Funktionen wie Wunschzettel, mein Konto, sichere Serverübertragung usw mit. Was nicht klappt, sind mp3 über Amazon am iPhone kaufen und hören. Da hat der Mitbewerber iTunes als hauseigenes Apple-Produkt natürlich die Nase vorn.
Gespannt war ich vor allem auf die neue Memo-Funktion in der App. Sie funktioniert wie wie folgt: Ich sehe irgendwo ein Produkt und fotografiere es. Anschließend wird das Foto zu Amazon überspielt und die Cloud spürt das Produkt anhand des Aussehens auf. Innerhalb einer überschaubaren Zeit bekomme ich eine Mail von Amazon, dass die kleinen Heinzelmännchen das Produkt identifiziert haben und Vorschläge in der App für mich bereitstehen. Ich habs ausprobiert und es funktioniert eindrucksvoll gut. Mein erster Test: Ich fotografierte das Logo meines Lieblingsmagazins Titanic, schickte das Bild ein. Kurz darauf bekam ich den Vorschlag, das große Titanic Sammelband zum 25. Geburtstag des Satiremagazins zu kaufen. Klappt. Als ich einen Wecker fotografierte, wurde zumindest erkannt, dass ich einen Wecker suche. Grundsätzlich ist die Memo-Funktion eine Bereicherung. Einfach mal ausprobieren.
Erinnern wir uns: Genau 15 Jahre ist es her, dass mit „Toy Story“ der erste vollständig computeranimierte Spielfilm in die Kinos kam. Der Film fegte mich weg und ich sah die Zukunft des Animationsfilm :-). Das war sicher auch ein Grund, dass ich meinen heutigen Beruf ergriffen habe.
Dieser Film stellte die Branche auf den Kopf und war der erste Nagel am Sarg von Disneys Zeichentrickstudios. Toy Story ein Meilenstein in der Filmgeschichte und zugleich der erste von mittlerweile zehn weltweiten Filmerfolgen für die Kreativschmiede Pixar. Es war der Strohhalm an dem sich der rausgeworfene Apple-Gründer Steve Jobs klammerte, der sich als äußerst gewinnbringend erwies. Mit Apple macht Jobs Millionen, mit Pixar Milliarden.
Vier Jahre später, 1999, folgte mit Toy Story 2 der zweite grandiose Erfolg der mittlerweile weltweit beliebten Spielzeug-Helden um Cowboy Woody und Space-Ranger Buzz Lightyear. Nun, 2010, kommt Toy Story 3 in die Kinos! Am 29. Juli erobert das bisher größte Abenteuer der Toy-Gang mit jeder Menge Herz und Humor und einer ganzen Reihe lustiger, neuer Characters die Kinos, diesmal auch in Technik von Disney-Digital-3D. Wir bei der DIGITAL PRODUCTION werden sicherlich ein Making of über den Film bringen. Unsere US-Korrespondentin weiß schon Bescheid.
Bis es soweit ist, läuft die Disney-Verkaufsmaschinerie auf vollen Touren: Im März werden Toy Story 1 und 2 auf Super RTL im TV zu sehen sein und ab 11. März endlich wieder auf DVD, sowie erstmals auf Blu-ray Disc, erscheinen. Ich freu mich schon auf Cowboy Woody, Space Ranger Buzz Lightyear, Mr. Kartoffelkopf, Dinosaurier Rex und ihre Freunde in HD und besonders interessant sind die exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag bei Pixar, die Produktion der Toy Stroy-Reihe und entfallene Szenen.
Gleichzeitig erscheint am 11. März das brandneue Nintendo Wii und PC Spiel TOY STORY MANIA. TOY STORY MANIA! ist ein rasantes Partyspiel, in dem bis zu vier Spieler aller Altersgruppen mit- oder gegeneinander spielen können. Die beliebten Filmfiguren führen als Gastgeber durch die große Auswahl an Minispielen. Das Spiel ist was für mich und werd ich mir wohl zulegen.
Aber es lässt sich noch mehr Geld machen: Im Handel wird es bereits ab März ein breites Angebot an Toy Story-Zeug geben, zum Kinostart im Juli folgen dann brandneue Toy Story 3-Produkte. Die Palette umfasst sowohl zahlreiche Produkte aus dem Toy-Bereich der Lizenznehmer Mattel, Lego, Hasbro, Ravensburger und Vtech sowie weitere Produkte aus den Bereichen Stationery, Fashion, Food Health and Beauty sowie Home und Publishing – Konsumrausch pur.
Mit der schlichten Unterzeile „Come see our latest creation“ wird Apple wohl am 27. Januar 2010 die Medienwelt verändern. So darf man glauben, wenn man die einschlägigen Gazetten liest. Besonders die Printverlage erwarten von Apple einen Heilsbringer in Form eines Tablet Macs. Nachdem Apple die Computerindustrie mit dem Mac, die Musikindustrie mit dem iPod und die Handyindustrie mit dem iPhone revolutioniert hat, könnte jetzt der nächste große Knall kommen. Hoffentlich.
„Come see our latest creation“ heißt es im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco. Um 19 Uhr deutscher Zeit wissen wir es. An diesem Ort hatte Apple-Chef Steve Jobs schon mehrmals Unterhaltungselektronik vorgestellt. So nun auch wohl dieses Mal. Was mich stutzig macht, ist die Einladung selbst: Auf ihr sind eine Reihe bunter Farbklekse zu sehen. Die Farben erinnern an die aktuelle iPod nano-Linie. Nun, der iPod ist kein schlechtes Produkt, aber der Hype ist durch. Was bedeuten diese Farben? Soll das Tablel in verschiedenen Modefarben auf den Markt kommen? Wohl eher nicht. Ich vermute eine Art größeres iPhone zusammen mit einer neuen iPhone-Software 4.0. Da fällt mir ein: Ich will endlich Flash auf dem iPhone.
Apple Einladung 2010
Ich vermute auch, dass Steve Jobs eine Reihe von Updates bringt, nachdem man sich selbst der MacWorld Expo als Hausmesse beraubt hat. Ich trauere immer noch den Zeiten hinterher als ich jedes Jahr im Januar nach San Francisco zur Keynote pilgerte. Dieses Jahr bin ich nicht gefahren und auch die CES lockte mich nicht.
Was wird kommen? Ich denke, ein iLife 2010, eine verbesserte Auflage von Nike+, ein erweitertes Apple TV, ein neues iWork – dies arbeitet mit dem neuen Tablet zusammen und auch der Online-Dienst von iWork sollte mit Leben erfüllt werden. Adobe ist da deutlich weiter. Weiter neue Updates der MacBook (Pro)-Reihe. Neue Prozessoren von Intel könnten verbaut werden. Für weitere Pro-Produkte ist nicht die Zeit. Ein besseres Final Cut mit einem neuen Final Cut Express denke ich zur NAB im April. Und ein neues iPhone kommt wohl erst im Laufe des Jahres auf einem eigenen Special Event.
Und natürlich als „one more thing“ das Tablet, wie auch immer das Device nun heißt. Die Distributionsplattform über den iTunes Store liegt vor und hat sich etabliert. Nachdem die Verlage mit den iPhone Apps ganz gut ihren Content verbreiten können, braucht die Branche eine Art Kindle von Apple. Studien von Verlagen liegen bereits vor.
Seien wir gespannt und sind am 27. Januar geistig mit dabei, wenn Apple die Medienwelt auf den Kopf stellt.
Es ist schon ein paar Tage alt, aber dennoch sehr unterhaltsam. Dieser Fan-Film von Apple-Jüngern zeigt ein neues Apple Netbook ohne Tastatur, nur bedienbar über Multitouch. Es ist eine gute gemachte Unterhaltung von begeisterten Fans von Cupertino, die aber nicht nur ein Produkt reiner Fantasie ist.
In wenigen Tagen lüftet sich das Geheimnis, wie denn ein Tablet Mac aussehen wird. Am 26. Januar lädt Apple zu einer Präsentation. Ich hoffe, dass zu diesem Zeitpunkt auch eine Aktualisierung der iPhone-Software erfolgt und wie wäre es denn, mit Flash auf dem mobilen Apple Devices.
Am 1. Dezember um 8:38 Uhr hellte sich meine Miene auf, als von Apple die Mail kam: Der neue Apple Store Große Bockenheimer Straße öffnet am Samstag, 5. Dezember um 10.00 Uhr in Frankfurt. Ja, ja, ja – irgendwie hab ich als Jünger mit dem Gedanken gespielt, am Samstag von München nach Frankfurt zu düsen und mit dabei zu sein.
Und nun? Apple hat die Eröffnung gestern abgeblasen. Man sei mit Details nicht zufrieden. Wie bitte? Die Eröffnung sei auf unbestimmte Zeit verschoben. Es wird sicherlich 2010 werden, bis der Store in Frankfurt eröffnet.
Auf der deutschen Apple-Website heißt es lapidar dazu: „Wir geben dem letzten Schliff den letzten Schliff.“ Pah, Pustekuchen. Apple, euch entgeht fett Weihnachtsgeschäft, aber massig. Da wird Steve sauer sein und ich als Apple Aktionär kann mich nur wundern. Hey, sonst habt ihr auch immer eine perfekte Marketingmaschinerie, warum klappt eine Ladeneröffnung in Frankfurt nicht. Fragt mal bei Aldi nach, wie die über Nacht einen Laden einrichten. Oder bei Microsoft mit den komischen Windows-Stores. Ok, dass war gemein und auch so nicht gemeint. Apple wolle sicherstellen, dass sich Kunden in der Großen Bockenheimer Straße ohne Einschränkungen wohlfühlen, hieß es aus der deutschen Zentrale an der Münchner Arnulfstraße.
Was solls. So hat Gravis in Frankfurt noch eine gute Chance ein paar Euro zu verdienen. Wir warten auf Januar, bis Apple das neue Eröffnungsdatum mitteilt. Übrigens, ich bin am 31. Januar und 1. Feb. 2010 in Frankfurt auf der Friseurmesse Hair&Beauty. Da kann ich gerne bei Apple vorbeischauen.
Nachdem Verlage mehr und mehr auf den kostenpflichten Vertrieb ihres Contents über das iPhone setzen, hat jetzt die Beauty-Branche das iPhone für sich entdeckt. Da ich ja in der Friseurbranche dann und wann unterwegs bin, schätze ich den Markt ziemlich groß ein. Vor allem am iPhone sind Applications, die einem beispielsweise erlauben virtuelles Make-up auszuprobieren, bereits sehr erfolgreich. Apps wie MakeUp free oder Celebrity Makeup Looks zeigen, wohin die Reise geht. Hier gibt es Schritt für Schritt-Anleitungen, sich so zu schminken wie Angelina Jolie, Megan Fox oder Miley Cyrus.
Sieben bis zehn Millionen iPhone-Nutzer sollen bereits Beauty-Programme nutzen oder sich zumindest sehr dafür interessieren, berichtet die New York Times. Zwischen 99 Cents und 9 Dollar kosten die meisten Beauty-Apps – die Bandbreite reicht dabei vom virtuellen Make-up über Shopping-Guides bis hin zum Schönheitsfarm-Simulator. Es handle sich um einen absoluten Wachstumsmarkt, so Sunil Verma von der Firma Mobclix. Das Unternehmen hat ein kostenloses PDF mit verschiedenen Fallbeispielen ins Netz gestellt.
Die großen Marken haben die Handy-Software gerade erst für sich entdeckt und werden dem Markt neuen Schub verleihen. Wella, Goldwell oder Schwarzkopf können mit ihren Haarpflegeprodukten da viel bewegen. Neben dem Beauty-Aspekt spielt vor allem die Gesundheit eine große Rolle. Der gesamte Bereich der Gesundheits- und Fitness-Apps habe gewaltiges Potenzial.
Während sich die ersten Programme darauf beschränkten, das eigene Gesicht mit denen von Berühmtheiten zu vergleichen oder Bewertungen von anderen Usern zu bekommen, eröffnen sich durch Neuerungen wie Augmented Reality neue Anwendungsgebiete, wie ein virtueller Rundgang in Kosmetikgeschäften vom eigenen Sofa aus.