Posts Tagged ‘iTunes Store’

Autodesk setzt auf Apps

25. März 2011

Autodesk hat den App Markt für sich entdeckt. Der Software-Riese ist begeistert über die Resonanz der Apps im iTunes Store. Autodesk stellt große Software-Suiten für Architekten, Konstrukteure und 3D-Artists her und bewegt sich mit dem Apps auf einem komplett neuen Markt. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen vor allem im B2B-Markt einen großen Erfolg. Mit dem Apps tastet man sich indirekt auf den B2C-Markt vor. Interessant, wie sich so ein Unternehmen wandeln kann. Thomas Schwendner von Autodesk sprach mit mir über Chancen durch die Apps und verriet, dass wir noch mehr im App-Bereich von Autodesk erwarten dürfen.

Spenden für Japan via iTunes

13. März 2011

Besitzer eines US-iTunes-Accounts können seit heute Nacht über die Apple Plattform für die Erdbeben-Opfer in Japan spenden. Derzeit ist die Aktion nur auf dem US-Store begrenzt. Ich gehe davon aus, dass der deutsche Store heute nachzieht.

Über den US-Account lassen sich Spenden in Höhe von 5, 10, 25, 50, 100 und 200 US-Dollar an das amerikanische Rote Kreuz spenden. Bei Apple sind nach Angeben des Unternehmens rund 200 Millionen Kreditkarten hinterlegt, so dass die Abwicklung der Spende sehr einfach geht. Allerdings bekommt der Spender keine Spendenquittung, da de personenbezogenen Daten nicht an das Rote Kreuz weitergegeben werden. Der User erhält eine Bestätigung seiner Spende von Apple. Ob diese vom Finanzamt anerkannt wird, muss sich zeigen.

Beim Erdbeben in Haiti hat Apple ebenso reagiert und weltweit über die iTunes-Store Spenden gesammelt. Ich habe darüber berichtet. Ich hoffe, dass Apple Deutschland heute nachzieht.

Update  (15.3.): Inzwischen sind Spenden auch über den deutschen iTunes-Store möglich. Gespendet wird an das amerikanische Rote Kreuz. und die Beträge sind 5, 10, 25, 50, 100 und 150 Euro. Apple weißt auf die steuerliche Problematik nochmals ausdrücklich hin und erklärt auch, das iTunes-Guthaben nicht gespendet werden können.

iTunes Spenden für Japan über deutschen Store.

iTunes Spenden für Japan über deutschen Store.

App: Weltkulturerbe Regensburg

15. Juli 2010
Der Regensburger Dom in der App und live.

Der Regensburger Dom in der App und live.

Apps für Städte gibt es viele. Zu den Großstädten kommen natürlich fette Reiseführer hinzu, die meist von kommerziellen Firmen angeboten werden. Ich mag es eine Nummer kleiner und hab mir die kostenlose App des Weltkulturerbes Regensburg geladen. Und ich hab sie vor Ort gleich ausprobiert.

Mit dem iPhone und dem iPad bewaffnet ging die Tour durch die freundliche Stadt los. Die Idee zur App hatte die Regensburg Tourismus GmbH und dafür meinen großen Respekt. Die Stadt setzt nicht nur auf bedrucktes Papier zu Tourismuswerbung, das bei der ITB oder sonst wo ausgegeben wird. Die Stadt hat den Schritt ins Web 2.0-Zeitalter getan und das ist gut so. „Die erste Version der App wird hervorragend angenommen“, bestätigte auch Erwin Maurer, seines Zeichens Geograf und zuständig für das E-Marketing in der Stadt. Cool, dass sich Regensburg eine Stelle zum E-Marketing leistet. Das wird sich auszuzahlen. Eine junge, technisch affine Zielgruppe kommt in die Stadt. Dafür sorgen sicher auch die rund 20.000 Studenten, die aus der mittelalterlichen Stadt eine coole Metropole an der Donau machen. In den Veranstaltungshinweisen, die über das iPhone kommen, findet jeder etwas.

Wer mit offenen Augen durch das Weltkulturerbe wandert, trifft auch die iPhone-User mit der Regensburg-App. Im eindrucksvollen gotischen Dom saßen Touris auf den Bänken und lasen die Texte in ihren iPhones. Das nenne ich einen Erfolg. Eine bessere Werbung für die App kann es nicht geben. Das zeigen auch die Kritiken im iTunes-Store, die durch die Bank positiv sind.

Schon bald soll es ein Update der App geben. Denn Regensburg hat viel zu bieten. An erster Stelle ein Nachtleben und eine Gastro-Szene. Hier werden bereits die entsprechenden Verhandlungen geführt, verrät Erwin Maurer. Die Programmierung der Datenbank läuft. Und es müssen unbedingt tolle Einkaufshighlights in die App aufgenommen werden. Hier nenne ich den besten Hutmacher der Stadt am Dom, den Hutkönig, und den Bürstenmacher Ernst. Wer hier einkauft, bekommt absolute Qualität. Ich hab es ausprobiert. Kurzum: Mit solchen Apps macht das Reisen auch in kleinere Städte Spaß und andere Touristenorte können sich von Regensburg eine fette Scheibe abschneiden. Chapeau.

So stell ich mir einen modernen Reiseführer vor.

So stell ich mir einen modernen Reiseführer vor.

Steve, wo ist mein Apple-Aufkleber?

1. Juni 2010

Es wird Steve Jobs von Apple im Moment viel vorgeworfen. Er sei der große Mediendiktator, der alles seinem iTunes-Store unterwerfen will und dabei abkassiert. Mir egal, aber jetzt hört es auf. Wo sind eigentlich meine Apple-Aufkleber?

Früher waren bei jedem Apple-Produkt ein bis zwei Aufkleber dabei, doch beim neuen iPad war nichts mehr in der Verpackung. Klar, das Unboxing war wieder eine Wohltat und auch das iPad ist der Hammer. Doch wo ist mein Aufkleber?

Eingespart? Sagt mal spinnt ihr in Cupertino? Ich habe sie alle: Die schönen Logos in den Regenbogenfarben, dann in silber, sogar extra-Aufkleber aus der Newton-Reihe besitze ich und natürlich viele, viele weiße. Am Auto bei klebt derzeit ein weißer angebissener Apfel, damit auch jeder weiß, welche Gesinnung ich habe. Erst klaut ihr uns die Apfel-Taste und ersetzt sie durch eine cmd-Befehlstaste. Und jetzt den Aufkleber oder was? Ich bin entsetzt.

Aber Entwarnung: Ein Anruf bei der Hotline sorgte für Aufklärung. Der Aufkleber sei dabei und wurde wohl bei mir nur vergessen. Vergessen? Apple – ihr überlasst sonst nichts dem Zufall und da vergesst ihr einen Aufkleber! Aber richtig, in der iPad-Packung der Ehefrau war der Aufkleber drinnen. Ich hab ihn einfach geklaut. Sie merkt es wahrscheinlich gar nicht.

Apple Einladung zum 27. Januar 2010 ist da

21. Januar 2010
Mit der schlichten Unterzeile „Come see our latest creation“ wird Apple wohl am 27. Januar 2010 die Medienwelt verändern. So darf man glauben, wenn man die einschlägigen Gazetten liest. Besonders die Printverlage erwarten von Apple einen Heilsbringer in Form eines Tablet Macs. Nachdem Apple die Computerindustrie mit dem Mac, die Musikindustrie mit dem iPod und die Handyindustrie mit dem iPhone revolutioniert hat, könnte jetzt der nächste große Knall kommen. Hoffentlich.
„Come see our latest creation“ heißt es im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco. Um 19 Uhr deutscher Zeit wissen wir es. An diesem Ort hatte Apple-Chef Steve Jobs schon mehrmals Unterhaltungselektronik vorgestellt. So nun auch wohl dieses Mal. Was mich stutzig macht, ist die Einladung selbst: Auf ihr sind eine Reihe bunter Farbklekse zu sehen. Die Farben erinnern an die aktuelle iPod nano-Linie. Nun, der iPod ist kein schlechtes Produkt, aber der Hype ist durch. Was bedeuten diese Farben? Soll das Tablel in verschiedenen Modefarben auf den Markt kommen? Wohl eher nicht. Ich vermute eine Art größeres iPhone zusammen mit einer neuen iPhone-Software 4.0. Da fällt mir ein: Ich will endlich Flash auf dem iPhone.

Apple Einladung 2010

Ich vermute auch, dass Steve Jobs eine Reihe von Updates bringt, nachdem man sich selbst der MacWorld Expo als Hausmesse beraubt hat. Ich trauere immer noch den Zeiten hinterher als ich jedes Jahr im Januar nach San Francisco zur Keynote pilgerte. Dieses Jahr bin ich nicht gefahren und auch die CES lockte mich nicht.
Was wird kommen? Ich denke, ein iLife 2010, eine verbesserte Auflage von Nike+, ein erweitertes Apple TV, ein neues iWork – dies arbeitet mit dem neuen Tablet zusammen und auch der Online-Dienst von iWork sollte mit Leben erfüllt werden. Adobe ist da deutlich weiter. Weiter neue Updates der MacBook (Pro)-Reihe. Neue Prozessoren von Intel könnten verbaut werden. Für weitere Pro-Produkte ist nicht die Zeit. Ein besseres Final Cut mit einem neuen Final Cut Express denke ich zur NAB im April. Und ein neues iPhone kommt wohl erst im Laufe des Jahres auf einem eigenen Special Event.
Und natürlich als „one more thing“ das Tablet, wie auch immer das Device nun heißt. Die Distributionsplattform über den iTunes Store liegt vor und hat sich etabliert. Nachdem die Verlage mit den iPhone Apps ganz gut ihren Content verbreiten können, braucht die Branche eine Art Kindle von Apple. Studien von Verlagen liegen bereits vor.
Seien wir gespannt und sind am 27. Januar geistig mit dabei, wenn Apple die Medienwelt auf den Kopf stellt.

Comic-Futter für das Mac Tablet

31. Dezember 2009

Zwar sieht Apple die Macworld Expo nicht mehr als Hausmesse, aber auf Neuankündigungen will Cupertino dann doch nicht verzichten. So wird es wohl der 26. Januar 2010 sein, an dem Apple ein neues Produkt vorstellen wir – egal ob es nun Schiefertafel oder sonst wie heißen wird. Das Apple Tablet kommt endlich in greifbare Nähe.

Die Verlage arbeiten inzwischen an unterschiedlichen Lösungen für ein solches Tablett. Viele Videos wurden in YouTube eingestellt und nach und nach werde ich sie mir ansehen. Interessant ist aber zunächst das Abspielgerät: Ich habe den Sony Reader, ein Kollege den Amazon Kindle, doch so ganz befriedigen mich beide Lösungen noch nicht. Den iRiver bei Hugendubel habe ich mir angeschaut, aber er ist zu langsam. Die Multi Touch-Technik des iPhones wäre eine sinnvoller Erweiterung. Wenn Apple in diesen Markt geht, dann aber richtig. Der Verkauf von digitalen Bücher über den iTunes Store scheint sinnvoll und lukrativ. Schon jetzt meldete Amazon, dass man am 1. Weihnachtsfeiertag mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft hätte. Nun, da ist Weihnachten vielleicht eine Ausnahme, weil viele ihren Weihnachts-Kindle befüllen wollten. Dennoch: Der Trend geht zum digitalen Buch und ich bin mit dabei.

Viele denken in erster Linie bei digitalen Büchern an Goethe, Schiller und Bestselleroder animimeierte Tageszeitungen. Als alter Comic-Fan haben für mich Comics ein riesiges Potenzial als E-Book. Bunte Geschichten in Bewegung – das wäre der Hammer. Die Helden meiner Jugend in der digitalen Kampfarena: Batman, Superman, Spider-Man, Grüne Leuchte, die fantastischen Vier – ein Hammer und nicht nur der von Thor. Im Feb. 2009 erwähnte Marvel am Rande der New Yorker Comic Convention, dass der Comic-Riese an digitalen Comics arbeitete. Verschiedene Versuche, wie diese Motion Comics aussehen könnte, findet sich bei YouTube. Diese gibt es nur eine bestimmte Zeit online.

Ich freu mich auf den 26. Januar, wenn Apple sein Produkt vorstellt – und ich freu mich auf den Content für das Produkt. Dann kann ich meinen Keller voller Bücher endlich ausmisten. Digital rules.

Sonderangebot: Mein Nike + iPod-Buch

28. Oktober 2008

Für mich eine der besten Synthesen aus Sport und Musik ist das Nike – iPod Sport Kit. Hier arbeiten iPod nano und das Nike-System zusammen. Im Grunde ist es ein Personal Trainer in Verbindung mit einem iPod nano. Und es funktioniert super: Ich kann meine Jogging-Konditionen ohne lästige Kabel analysieren. Per Internet und Mac/PC kann ich meine Trainingsdaten an iTunes und nikeplus.com übertragen und stehe im Wettbewerb mit anderen Usern. Weil mir das System so gut gefallen hat, habe ich zusammen mit meinen Kollegen Michael Krimmer ein Buch geschrieben: Nike + iPod. Es ist erschienen bei Markt und Technik (ISBN: 978-3827242365). Ich habe noch einen Restbestand der Bücher bei mir zu Hause, die ich gerne über diesen Blog für 10 Euro pro Stück anbieten (solange der Vorrat reicht). Guter Preis für ein gutes Buch: Die Pressestimmen waren gut: MACup, das älteste Mac-Magazins Europa war begeistert und auch Running schrieb: „Wenn sich nun zwei Apple-Anhänger, von denen einer auch noch Marathoni ist, zusammentun, ist ein Buch zu dem neuen Sport-System unausweichlich. […] So wie dieses Buch aufgebaut ist, wünschen wir uns alle eine Bedienungsanleitung.“ Und iPod & more schrieb: „Michael Krimmer, seines Zeichens selber Marathon-Läufer, und Matthias J. Lange beschreiben in ihrem bei Markt+Technik erschienenen Buch zum Thema Nike + iPod alles, was man zum Thema wissen muss. Behandelt werden iTunes 7, der iTunes Store und die Nutzung des iPod nano sowohl für den Mac als auch den PC. Viel Detailwissen erhält man vor allem durch die Laufpraxis von Autor Krimmer. Daher bietet das Buch eine gute Hilfestellung für Einsteiger wie auch fortgeschrittene Läufer; ist also ein Buch über das richtige Laufen mit dem Nike+ Sport Kit und damit eine gute Ergänzung zu anderen iPod-Büchern. Derzeit ist kein anderes Buch auf dem Markt erhältlich, welches sich so detailliert und praxisnah mit dem Nike+ Sport Kit befasst.“

Also auf geht’s und bestellen über meine private Website hier.