Buchtipp: The world of Kong: A natural history of Skull Island

5. März 2013

Kong

Irgendwie mag ich den Affen. Ich geb es ja zu, ich bin ein Fan von King Kong. Mir gefällt die Geschichte und ich liebe natürlich die alte Schwarzweiß-Fassung von 1933. Aber kaum einer wusste, dass die Geschichte auf den Krimi-Autoren Edgar Wallace zurückgeht. Die Verfilmung von 1976 fand ich kompletten Müll – was bei mir vor allem an der weißen Frau Jessica Lange lag. Gespannt wartete ich daher auf die Neuverfilmung im Jahr 2005 von Peter Jackson.

Ich verschlang die Produktionstagebücher, liebte die Effekte und den Affen. Darsteller Andy Serkis – vielen bekannt als Gollum – spielte den Kong grandios und wurde durch Motion Capturing auf die Leinwand gebracht.

Und so interessierte ich mich auch für die Bücher von Weta Workshop, der Vfx-Firma von Peter Jackson. Und ich griff auch zum Buch: The World of Kong: A Natural History of Skull Island . Ich muss zugeben: Ich war enttäuscht. Ich hatte mir etwas anderes erwartet. Wer diesen Blog kennt, weiß, dass ich die Art of …-Bücher mag. Ich bin an den visuellen Hintergründen interessiert und wie es zu den Effekten kam.

Dies habe ich mir auch bei dem Buch A natural history of Skull Island erwartet. Aber ich hätte den Titel einfach lesen und verstehen sollen. Erst Jahre später als ich das Buch wieder aus dem Archiv holte, erkannte ich den Humor von Peter Jackson. Erinnert sei an den frühen Peter Jackson-Film Braindead, als es dort eine Insel names Skull Island gab.

Das Buch sollte nicht das übliche Fan-Buch sein. Es erinnerte mich an Charles Darwins Klassiker Über die Entstehung der Arten. Das Buch ist ein Reiseführer durch die fiktive Insel Skull Island. Es zeigt die Geografie und die Tiere, große und kleine. In farbigen Zeichnungen wird wie in Kinderbüchern Informationen über die tierischen Bewohner der Insel gegeben. Humorvoll werden klimatische und geomorphologische Studien über 200 Seiten für bare Münze dargeboten. Das ist der versteckte Humor von Peter Jackson, den ich aber erst Jahre später bemerkte. Ich begab mich bei der Lektüre auf eine wunderbare Entdeckungsreise: Ich erfuhr viel über: The crumbling coast and village, The shrinking lowlands, The winding swamps and waterways, The steaming jungle, The Abyssal Chasms und The Barren Uplands. Natürlich kommt Meister Kong in diesem Buch auch vor, leider nur auf acht Seiten.

Ravensburger digital sucht Testpuzzler – Ravensburger digital sucht meine Frau

4. März 2013

Durch die Puzzle-Foren im Netz ging vor kurzem ein Aufruf vom Spielehersteller Ravensburger. Die Electronic-Sparte des Puzzle-Giganten sucht Testpuzzler. „Wir von Ravensburger Digital arbeiten gerade an verschiedenen Puzzles für Computer oder mobile Endgeräte wie Ravensburger WebPuzzles oder Puzzle Adventures“, hieß es von der zuständigen Produktmanagerin. Das ist genau der Job für meine Frau – er passt 100 Prozent, er passt wie die Faust aufs Auge.

ravensburgerdigital

„Wir würden uns sehr über Kontakte zu experimentierfreudigen Puzzlern freuen, die uns Feedback zu unseren Ideen geben und das ein oder andere Spiel mal für uns testen“, hieß es weiter. Anders als ich ist meine Frau ein Puzzle-Fan. Stundenlang kann sie am Boden liegen oder am Esstisch sitzen und puzzeln. Sie hat (als Engel) eine Engelsgeduld, sucht die Teilchen, probiert aus, verwirft wieder. Es ist für meine Frau wohl ein unglaublicher seelischer Reinigungsprozess. Dabei ist es ihr völlig egal, welche Motive es zu puzzeln gilt. Sonnenaufgänge, Pflanzen, Katzen, Sonnenuntergänge – völlig egal. Es zählt das meditative Puzzeln.

Das alles ist mir völlig fremd. Ich verzweifel schon an den Kinderpuzzel für K1/2, die wir vor Jahren gespielt haben. Ich habe keine Geduld. Wenn das Puzzle-Teil nicht passt, dann wird es passend gemacht. Ich erinnere mich, dass ich als Kind mal ein Puzzle der Schlacht von Trafalgar hatte. Nicht nur Lord Nelson ist bei mir untergegangen, das Puzzle wurde nie fertiggestellt.

Meine Frau ist anders. Sie hat das richtige Vorstellungsvermögen und diese Fähigkeit hat sich auf unsere Kinder übertragen.Sie ist die ideale Testpuzzlerein für Ravensburger, Immer wieder versorge ich die Familie mit Puzzles. Allerdings müssen es die von Ravensburger sein. Meine Gattin meint, die Verarbeitung der Puzzle-Teile sei besser. Die Passgenauigkeit der Teile stimme einfach Ich glaube es ihr und als guter Ehemann kaufe ich dann eben nur Ravensburger. In der Vergangenheit waren es klassische Puzzle. Seit ein paar Monaten haben auch 3D-Puzzles Einzug in unseren Haushalt gehalten.

Nur einmal sind wir komplett reingefallen, als ich mit dem Ravensburger 15966 – Mirror Image: Chaos auf dem Campingplatz ankam. Es sollte ein gespiegeltes Puzzle sein. Pustekuchen – es war genau wie immer. Entweder habe ich eine besonders seltene Fehlpressung oder die Familie ist für das Spiel zu doof. Es galt: „Puzzeln Sie nicht das Motiv, das auf der Schachtel abgebildet ist! Puzzeln Sie das Spiegelbild des abgebildeten Motivs.“ Ein Quatsch war es.

Aber jetzt sollen elektronische Puzzles kommen. Ravensburger will in diesen Bereich investieren und das scheint mir im Hinblick auf meine Frau ein super Markt zu sein. Sie ist mit dem iPad oft auf Reisen oder nutzt es als Second Screen vor der Glotze. Ich habe mir für lange Zugfahrten zu Seminaren die Spiele „Das verrückte Labyrinth“ und „Scotland Yard“ gekauft und bin begeistert. Als Geek versuche ich die digitalen Puzzle einmal, aber nur, wenn sie am iPad kommen. Webpuzzles mag ich nicht.

Also, liebe Ravensburger digital: Ich empfehle meine Gattin als Testpuzzlerin. Sie ist quasi das fehlende Teil. Jetzt liegt es an euch.

Evernote angegriffen – ist meine Cloud sicher?

3. März 2013

evernote

Da hab ich heute morgen aber doof geschaut, als ich wie gewohnt Evernote beim iPhone benutzen wollte. Das Tool ist im Grunde immer bei mir im Einsatz, um Gedanken in der Cloud zu speichern. Meist habe ich nachts die besten Einfälle und notiere mir sie via Evernote in der Cloud.

Aber heute morgen schaute ich doof. Evernote funktionierte nicht mehr. Mein Passwort war ungültig. Evernote verweigerte mir den Zugriff auf mein Konto. Was ist passiert? Evernote wurde gehackt oder zumindest angegriffen. Evernote ging auf Nummer sicher und sperrte das gesamte System. „Als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz Ihrer Daten haben wir uns entschieden eine Passwort-Rücksetzung zu forcieren“, heißt es von Evernote. Es sei zwar nichts passiert, so Evernote. Die Überprüfungen hätten jedoch ergeben, dass es den verantwortlichen Personen möglich war, sich Zugriff auf

Benutzerinformationen wie Benutzernamen, E-Mail Adressen und den verschlüsselten Passwörtern zu erlangen. „Obwohl der Zugriff auf Passwörter erfolgt ist, möchten wir unterstreichen, dass sämtliche Passwörter des Evernote-Dienstes durch eine Einweg-Verschlüsselung geschützt sind“, so Evernote weiter.

Also ich muss mein Evernote-Passwort zurücksetzen. Aber das geht nicht am iPad oder am iPhone über die App. Ich musste also heute morgen vom Bett aufstehen und ans MacBook gehen. Die Website Evernote.com gilt es aufzurufen. Nach dem Login über den Evernote-Webdienst, wurde ich aufgefordert ein neues Passwort festzusetzen. Sobald ich die Passwortänderung vorgenommen habe, muss ich dieses in sämtlichen von mir genutzten Evernote Apps ebenfalls neu eingeben, also bei mir iPhone und iPad.

Also nach Sony, Apple und Mircosoft war jetzt Evernote an der Reihe. Da stell ich mir die Frage; Sind denn meine Daten in der Cloud sicher? In zahlreichen Seminaren zum Verbraucherschutz stelle ich fest. Zwar ist die Technik bereit für die Cloud, die breite Masse an Nutzern allerdings noch nicht.

Vorfälle wie bei Evernote sind nicht gerade förderlich, um Vertrauen in die Cloud zu schaffen. Evernote schreibt uns zur Beruhigung: „Wie dieser Vorfall und weitere Vorfälle der jüngsten Zeit bei anderen grossen Diensten zeigen, werden solche Angriffe leider vermehrt versucht. Wir sind uns dessen bewusst und nehmen unsere Verantwortung, Ihre Daten vor unerlaubten Zugriffen zu schützen äußerst ernst, deshalb sind wir laufend daran unsere Sicherheitsvorkehrungen und -standards zu verbessern und zu erhöhen. Der Schutz Ihrer Daten ist unsere oberste Zielsetzung!“

 

Besuch im Lego Store New York City: Rockefeller Center

3. März 2013
Der Eingang zum Lego Store New York.

Der Eingang zum Lego Store New York.

Es ist wohl ein Trend im Einzelhandel, dass große Marken eigene Stores eröffnen. Apple hat es mit den Apple Retail Stores vorgemacht, dann kamen Nike, Sony und andere und natürlich Lego. Vor kurzem eröffnete in München Pasing der Lego Store. Er ist prima, aber natürlich überschaubar.

Das Rockefeller Center in Lego.

Das Rockefeller Center in Lego.

Bei meinem jüngsten NewYork-Besuch schaute ich natürlich in dem großartigen Lego Store am Rockefeller Center an. Zu finden ist er an 620 5th Ave, New York. Vor allem faszinierte mich das Schaufenster. Dort war die Szenerie des Rockefeller Centers in Lego nachgebaut. Die Besucher verglichen die reale Welt mit der Lego-Welt und versuchten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden. Wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt, kann wunderbare Details entdecken – vor allem fand ich Darth Vader als Gärtner besonders nett. Der Platz vor dem Rockefeller Center ist hinlänglich bekannt aus zahlreichen Hollywood-Filmen. Im Winter ist die Fläche vor dem Center eine kleine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen.

Im Store selbst ging es recht kuschelig zu. Viele Besucher fragten nach den dänischen Steinen. Am besten ging bei meinem US-Besuch die Star Wars-Serie.

Auch die New Yorker lieben Lego Star Wars.

Auch die New Yorker lieben Lego Star Wars.

Kein Filmtipp: Batman The Dark Knight Rises

2. März 2013
Batman-Werbung am Time Square in New York.

Batman-Werbung am Time Square in New York.

Es gibt Filme, auf die ich mich immer gefreut habe und die meine Erwartungshaltung erfüllten. Und es gibt Filme, auf die ich mich freute und habe es bitterlich im Nachhinein bereut. Zu letzterer Gattung gehört der dritte Teil von Batman von Christopher Nolan: The Dark Knight Rises. Im Kino konnte ich ihn wegen Augenproblemen nicht sehen, das holte ich jetzt auf Blu ray nach. Ich hätte es besser sein lassen.

Es sollte ein Triumph werden, war aber nichts weiter als eine aufgeblasene Knallerbse. Der Film hat mir nicht gefallen. Ich vernute den Grund, in der Gier des Studios. Die ersten beiden Batman-Teile waren düster, dunkel, geheimnisvoll. The Dark Knight Rises sollte noch mehr Kasse machen und die Verantwortlichen hatten es übertrieben, den Bogen komplett überspannt. Der Film war softer, gefälliger und deutlich mehr mainstream. Und das war ein Fehler. Der Film plätschert so dahin, Batman bekommt Superwaffen. Ach ja und Batman soll ein Getriebener sein. So stellt sich Lieschen Müller eine zerrissene Person vor. Was in Teil 1 und 2 noch hervorragend gespielt war, ist jetzt nur ein Klischee. James Bond, der mit Skyfall in einem ähnlichem Problem war, löste die Situation fulminant, während Batman einfach scheitert. Mit 250 Millionen US-Dollar war er der teuerste Batman, aber auch der schlechteste Nolan-Batman.

Ein Problem war sicherlich der Gegenspieler Bane. Darsteller Tom Hardy konnte seine Schauspielkunst nicht ausspielen, weil sein Gesicht von einer Maske verdeckt wurde, die ihn mit Morphium versorgt. Es war nicht Make up, wie beim herrlichen Joker aus dem Teil 2, sondern ein starres Metallding, das die wesentlichen Teile des Gesichts verbarg. Dann haben wir noch die Turnerin des Films, Catwoman, die recht nett aussieht und auch schauspielerisch überzeugte. Turnvater Jahn wäre begeistert.

Natürlich sind unsere üblichen Verdächtigen Polizeichef Gordon, Butler Alfred und Lucius Fox dabei, aber es bleibt blas. Ein Lichtblick ist zumindest Joseph Gordon-Levitt, der den späteren Robin darstellt. Das gibt interessante Kombinationen in möglichen Filmen, die aber wahrscheinlich ohne Christopher Nolan gedreht werden. Nolan drehte wie Sam Raimi mit Spider Man drei Teile und ist Schluss. Nolan, wie man aus der Gerüchteküche hört, sei als nächster James Bond-Regisseur im Gespräch. Wenn das so ist, dann bitte Herr Nolan: Ich will nicht so einen Mist wie bei The Dark Knight Rises. Um es klar zu sagen: Handwerklich ist der Film erste Sahne, aber er schafft es nicht die Faszination der anderen beiden Teile.

Der Hamster zieht von Posterous zu WordPress

1. März 2013

Seit einiger Zeit trage ich einen kleinen Kuschelhamster mit mir herum, wenn ich auf Reisen gehe. Spinnt der jetzt, fragen Sie zurecht. Es verhält sich so. Meine Tochter K2 war einfach der Meinung, der Papa ist so viel unterwegs und da hat er keinen zum Kuscheln. Und damit der Papa eben jemanden zum Kuscheln hat, muss er ein Kuscheltier mitbekommen. Aus dem reichhaltigen Arsenal an heimischen Kuscheltieren wurde zunächst ein Löwe ausgewählt und mir feierlich überreicht. Aber der König der Tiere war einfach zu groß und so einigten wir uns auf einen kleinen Hamster.

Der Hamster beobachtet den Umzug seines Blogs

Der Hamster beobachtet den Umzug seines Blogs

Zunächst war K2 zufrieden. Aber nach ein paar Reisen wurde sie stutzig und hatte eine Idee. Wie kann K2 denn sicher sein, dass der Hamster auch wirklich auf Reisen mitgeht? Also bat K2 um Fotos vom Hamster, der auf Reisen ist. Und weil K2 ja ein Kind des 21. Jahrhunderts ist, verlangte sie eine Website mit den Hamsterbildern. Ich sollte die Seite unterwegs mit aktuellen Hamsterbildern füttern. K2 kann so abends mit der Mama die Reisen ihres Hamsters verfolgen und gegebenenfalls kommentieren.

So entstand mein Posterous-Blog Der Hamster geht auf Reisen. Er wurde immer wieder mit aktuellem Bildmaterial gefüttert. Durch die geniale Programmierung von Posterous war es möglich, einfach eine Mail mit Foto an den Blog zu senden und das System postet automatisch das Bild samt Bildunterschrift.

Nachdem Posterours von Twitter gekauft wurde, kam vergangenen Monat die Meldung: Posterous wird eingestellt. Am 30. April ist Schluss. Schade, wirklich schade. Den Grund verstehe ich nicht. Aber ich will natürlich meine Hamsterbilder vor der Lösung des Systems haben. Also muss der Hamster-Content umziehen.

Ich entschied mich als WordPress als neue Plattform. Ich registrierte eine neue Seite. Der Name http://reisehamster.wordpress.com und der der Titel lautet wie beim Posterous-Blog: Der Hamster geht auf Reisen.

Jetzt ging es an das Backup meiner Hamsterbilder. Posterous bietet dafür im Backend eine sehr schöne Backup-Funktion. Meine Hamsterbilder waren rund 40 MByte groß. Das dauert einige Zeit, je nach Internet-Verbindung.

Das Backup von Posterous ist leicht.

Das Backup von Posterous ist leicht.

Der nächste Schritt ist der Import des Backup beim WordPress. Dafür gibt es im Backend von WordPress unter Werkzeuge den Reiter Daten importieren.

In WordPress gibt es die richtigen Werkzeuge für den Import.

In WordPress gibt es die richtigen Werkzeuge für den Import.

Im folgenden Dialogfeld kann ich die verschiedenen Blogbackups auswählen. Ich wählte natürlich Posterous, denn das Hamster-Backup stammt ja von Posterous.

Ich wähle den Import des Posterous-Backups.

Ich wähle den Import des Posterous-Backups.

Jetzt die Dateien des Backups suchen. Bitte die XML-Datei auswählen. WordPress begrenzt den Upload auf 15 MByte, ich hatte aber rund 40 MByte Daten. Aber es funktionierte trotzdem einwandfrei.

Das Backup soll nicht größer als 15 MB sein, bei mir waren es 40 und kein Problem.

Das Backup soll nicht größer als 15 MB sein, bei mir waren es 40 und kein Problem.

Und nun den Admin zuweisen, der die Macht über den Blog haben soll.

Wer soll Admin sein?

Wer soll Admin sein?

Innerhalb der nächsten 24 Stunden sollten die Dateien importiert und der Blog umgestelt sein. Falls ein Fehler passiert, bietet wordpress einen Support an. Und siehe da, nach 3 Stunden hatte der Hamster eine neue Heimat gefunden. Der Export und Import der Hamsterbilder hat reibungslos geklappt. Je näher wir den 30. April kommen, wird der Traffic und die Hektik wohl zunehmen, denn dann wird Posterous geschlossen.

Alles hat geklappt - prima.

Alles hat geklappt – prima.

Ach ja, ich schrieb reibungslos – stimmt aber nicht. Leider haben die Amerikaner bei wordpress nicht mit den deutschen Umlauten ä, ü, ö, ß gerechnet. Diese werden nicht übernommen. Also muss ich noch einmal händisch an die Artikeleinträge ran. Das hat aber Zeit. Jetzt muss die WordPress-Seite noch optimiert werden.

Leider wurden die Umlaute nicht mtgenommen.

Leider wurden die Umlaute nicht mtgenommen.

Der Herr der Affen ist tot

26. Februar 2013
    Die Affen der Welt trauern. Wie ich am Rande der Oscar-Verleihung aufschnappte, ist der Herr der Affen im Alter von 99 Jahren verstorben. Stuart Freeborn zog in den Affen-Himmel ein. Kaum jemand kennt wohl Stuart Freeborn. Er war einer prägendsten Maskenbildner Hollywoods.
    Wer den Kubrick Klassiker 2001 gesehen hat, wird die Affen-Szene zu Beginn nicht vergessen. Die genialen Masken schuf Stuart Freeborn. Die Masken sahen so verdammt realistisch aus. Durch die Regie von Kubrick entstand für uns Zuschauer die Illusion einer echten Affenhorde. Das hat mich im Kino immer beeindruckt. Stuart Freeborn arbeitete zuvor schon mit Kubrick bei Dr. Seltsam.
    Den heutigen Kinogängern bleibt Stuart Freeborn durch seine Make up-Arbeit an Yoda und Chewbacca in Erinnerung. Diese Star Wars-Figuren eroberten sofort das Herz der Fans. Der Jedi-Meister und der Copilot von Han Solo waren perfekt. Peter Mayhew spielte den Chewbacca nahezu perfekt. Und hier zeigte sich, wie hervorragend die Arbeit von Stuart Freeborn war. Mal schauen, ob er jetzt im Himmel die Engel zu Affen schminkt.

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Unsere Kinder können kochen und Sie?

25. Februar 2013

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Wir Deutschen verstehen viel von der Welt, aber wir verstehen nichts vom Essen. Bei der Erziehung von K1 und K2 legen wir als Eltern viel Wert darauf, dass unsere Kinder kochen lernen. Aber ich stelle bei meinen Reisen fest, dass immer weniger Leute gut kochen können. Der Anruf beim Pizza-Express, beim mobilen Chinesen wird in vielen Familien praktiziert. Oder ich höre, dass eine Tiefkühlpizza, Fischstäbchen und ähnliches aufgetaut wird. Zur Klarstellung: Natürlich rufe ich auch den Pizzadienst, aber nicht ausschließlich.

Und jetzt haben wir unser Pferdefleisch in der Lasagne. Wir legen keinen Wert auf Lebensmittel. Es muss billig sein und ich brauche im Winter eben keine Erdbeeren. Erinnern wir uns an das verdorbene Erdbeerkompott aus China für Schulen. Ja, billig muss es sein. Wenn in einer Schulkantine ein Essen 2 Euro kostet und der Wirt noch etwas verdienen will, dan funktioniert das System einfach nicht. Die Zutaten können nicht ideal sein. Die Konsequenzen baden wir gerade aus.

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Für viele Deutsche ist Essen zur Nebensache geworden. Das ergab eine Umfrage des Forschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker-Krankenkasse. 40 Prozent der jungen Leute unter 25 machen während des Essens noch etwas anderes – zum Beispiel Fernsehen oder am Computer sitzen. Bei den Singles aller Altersgruppen liegt der Anteil der Nebenher-Esser bei 40 Prozent. Selbst gekocht wird immer seltener – stattdessen greifen die Hungrigen häufiger zu Fertigprodukten wie Tiefkühlpizza und Tütensuppen. Als Begründung nennen die meisten Befragten Bequemlichkeit und fehlende Zeit. Wichtigstes Auswahl-Kriterium ist für die meisten „dass es schmeckt“. Ob das Essen gesund ist oder die Frage, was darin enthalten ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Leider können immer weniger meiner Freunde und Bekannte kochen. Das darf unseren Kindern nicht passieren. Von klein auf werden K1 und K2 ans Kochen hingeführt. Unsere Kinder sollen sich richtig ernähren können und nicht nur die Nummer vom Pizza-Dienst wissen. Wir haben gerade wieder neue Kochbücher angeschafft und probieren Rezepte aus. Guten Appetit.

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Ich kenn schon einen Oscar-Gewinner 2013

24. Februar 2013

Ich kenn schon einen Oscar-Gewiner. Egal, wer den Oscar nach Hause trägt, Autodesk ist mit dabei. Die Media & Entertainment Technologie von Autodesk spielte bei einigen der kultigsten und atemberaubendsten Filmbildern der vergangenen zwei Jahrzehnte eine entscheidende Rolle. Talentierte Artists in großen Post Production Häusern und kleinen Studios auf der ganzen Welt – von Nord-Amerika und Europa über Asien bis nach Australien und Neuseeland – kombinierten Digital Art, Autodesk-Software und eine großartige Erzählkunst, um die meistgefeierten Filme des vergangenen Jahres zu kreieren. Die Quasi Monopolstellung von Autodesk macht dies möglich.
„Als ich feststellte, dass alle fünf Filme, die für den Oscar „Beste visuelle Effekte“ nominiert sind, und alle fünf Nominierungen für die „Beste Animation“ Autodesk Maya verwendet haben, habe ich mich wie der Vater der Braut gefühlt“, sagt Chris Bradshaw, Senior Vice President bei Autodesk. „Digital Artists haben die Technologie im vergangenen Jahr in spannende neue Richtungen vorangetrieben – Mischungen aus Hand- und Computerzeichnungen, Kombinationen von traditionellen Stop-Motion-Animationen mit visuellen Effekten oder die Erweckung von beliebten Büchern und Superhelden zum Leben. Diese Innovationen inspirieren uns, unsere Software ständig zu verbessern.“ das will ich auch hoffen, denn Autodesk hat alles aufgekauft, was nicht bei drei auf dem Baum war. Maya kam von Alias, XSI von Softimage – nur Maxons Cinema 4D und Lightwave spielen noch am Rande mit.
In der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ nutzten alle fünf Nominierten – „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“, „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“, „Marvel’s The Avengers“, „Prometheus – Dunkle Zeichen“ sowie „Snow White and the Huntsman“ – Software von Autodesk. Zum achtzehnten Mal in Folge wird Autodesk diese Auszeichnung erhalten. Die fünf nominierten Filme enthalten insgesamt 7.754 Einstellungen mit visuellen Effekten, an denen 30 Visual-Effects-Studios (einige davon arbeiteten an mehreren Filmen) aus mehr als zehn Ländern mit Autodesk Software beteiligt waren.
Für die Kategorie „Bester Animationsfilm“ gab es dieses Jahr rekordverdächtige 21 Nominierungskandidaten. Die fünf Nominierten nutzten Autodesk Maya, die Softwarelösung für 3D-Animation und visuelle Effekte. Dazu gehören die zwei 3D Animationsfilme „Merida – Legende der Helden“ und „Ralph reichts“ sowie die drei Stop-Motion-Filme „Frankenweenie“, „ParaNorman“ und „Die Piraten! – Ein Haufen merkwürdiger Typen“.
Außerdem spielte die Software von Autodesk bei der Realisierung von vielen weiteren nominierten Filmen eine Rolle; beispielsweise bei „Liebe“, „Argo“, „Buzkashi Boys“, „Flight“, „Les Misérables“, „Lincoln“, „Im Flug erobert“, „Silver Linings“, „James Bond 007: Skyfall“, „Ted“ und „Zero Dark Thirty“.
Autodesk gratuliert vorab schon mal folgenden Studios, die mit der Software von Autodesk zur Magie der Oscar-nominierten Filme beitrugen: Aardman Animation, Argon, Atomic Fiction (englisches Videointerview), Baseblack, BlueBolt, Buf Campagnie, Christov Effects and Design, Cinesite, Digital Domain, DIVE, Double Negative, Evil Eye Pictures, fluent/image, Framestore, Fuel VFX, Halon, Hammerhead Productions, Hydraulx, Identity FX, Industrial Light & Magic, Iloura, Image Engine, LAIKA, Legacy Effects, Lola VFX, LOOK Effects, Luma Pictures, Method Studios, Mikros Image, The Mill, Modus FX, MPC, New Deal Studios, Nvizage, Nvizible, Pixar, Pixomondo, Prologue, REDLAB Digital, Reliance Mediaworks, Rhythm & Hues (englische Videopräsentation), Rising Sun Pictures, Rushes, Scanline VFX, Shade VFX, Technicolor, The Third Floor, Tim Burton Productions, Tippett Studio, Trixter, Walt Disney Animation Studios, Weta Digital, Whiskytree, yU+co und Zero VFX.

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Jetzt anmelden zum Förderpreis für junge Liedermacher 2013

24. Februar 2013
Stefanie Polster

Stefanie Polster

Musikanten aufgepasst – bis 1. März läuft noch die Anmeldung zum Förderpreis für junge Liedermacher 2013. Der Preis wird jedes Jahr von der Hanns-Seidel-Stiftung verliehen. Der Förderpreis richtet sich an Gruppen und Solisten. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer sollte 40 Jahre nicht überschreiten.

Den drei Gewinnern winkt ein Geldpreis von je 2500 Euro. Was aber viel wichtiger ist, die Gewinner können dreimal bei den Songs an einem Sommerabend auftreten. Diese renommierte Veranstaltung findet jedes Jahr auf der Klosterwiese vor Kloster Banz in Franken statt. Mehrere Tausend Zuschauer interessierte sich für die Bands, die im Rahmen der Songs dieses Jahr von 4. bis 6. Juli auftreten.

Das Trio Ohrenschmaus.

Das Trio Ohrenschmaus.

Im vergangenen Jahr waren die Preisträger 2012 Stefanie Polster (Solistin), Franky Fuzz (Gesang und Comedy), Trio Ohrenschmalz (Gesang, Violine, Piano) und Roger Stein (Liedermacher). Seit über zwei Jahrzehnten gibt es den Wettbewerb. In dieser Zeit wurden insgesamt mehr als 4.000 Einsendungen verzeichnet – im vergangenen Jahr waren es zirka 180. „Diese überwältigende Resonanz hat uns wieder bestätigt, dass wir mit dem Wettbewerb richtig liegen“, ist Stiftungsvorsitzender Hans Zehetmair überzeugt. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es hier.