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Buchtipp: Alien Vault von Ian Nathan

1. September 2019
Alien Vault - ein schönes Making of Buch.

Alien Vault – ein schönes Making of Buch.

Nach die Alien-Filme aktuell bei Netflix eingestellt wurden, hab ich mir Teil 1-3 wieder angesehen. Teil 4 fand ich grausam und hab ihn übersprungen. Ich hab zwar die Reihe auf Datenträger wie DVD oder Bluray, aber im Hotel bei meinen Seminarreisen hab ich den Weltraum-Horror per Stream genossen. 

Wieder zu Hause hab ich mir gleich aus meinem Archiv das wunderbare Buch Alien Vault: The Definitive Story of the Making of the Film von Ian Nathan geholt und einen Abend darin geschmökert. Ich habe mich an den wunderbaren Film von Ridley Scott erinnert, den ich 1979 als kleiner Junge im Kino gesehen habe – und wo ich echt Angst hatte. Alien Vault ist ein schönes Making of-Buch über den ersten Alien-Film mit vielen Fotos der Produktion. Das Buch im Hardcovereinband kommt in einen Schober daher und macht einen soliden Eindruck. Es ist eine schöne Mischung von Filmfotos und Produktionsfotos, auch der zu früh verstorbene H.R.Giger kommt natürlich mit einigen Entwürfen seines Aliens zu Wort. 

Das wirklich Besondere aber an diesem Buch sind die zusätzlich beiliegenden Materialien im Sinne eines Scraptbooks. Darin finden sich Zeichnungen, Briefe, Dokumente, Postkarten, Aufkleber und Entwürfe sowie Baupläne. Viele dieser Beigaben kenne ich als Poster, die über fragwürdige Angebote in Facebook vertrieben werden. 

Immer wieder wird im Buch auf den Einfluss eingegangen, den Alien ausgelöst hat. Es war schließlich der erste wirkliche Weltraumhorror, der seine Auswirkungen auf die Populärkultur hatte. Ich habe beispielsweise einige Alienfiguren in meinem Arbeitszimmer stehen, darunter mehrere Eier und auch ein großes Alien sowie Funko Figuren. Gerne lese ich die Alien-Comics und zocke Alien-Spiele für die Konsole. Bei den filmischen Nachfolger und Franchise hab ich manches Mal meine Bedenken. So mag ich John Carpenter The Thing, kann aber mit den Predator-Filmen weniger etwas anfangen. Alien vs Predator finde ich zum Beispiel wirklich grausam.

Das Buch geht auf die neue Alien-Reihe von Ridley Scott nicht ein. Es ist zuvor erschienen. Auch wenn viele diese Filme nicht mögen, finde ich Prometheus – Dunkle Zeichen und Alien: Covenant wegweisend. 

Nun Alien Vault ist aber nicht das beste Buch. Das Buch Alien: The Archive-The Ultimate Guide to the Classic Movies ist vielleicht einen Hauch besser, hat aber nicht die Scrapbook-Einlagen und das handliche Format. 

Ich kenn schon einen Oscar-Gewinner 2013

24. Februar 2013

Ich kenn schon einen Oscar-Gewiner. Egal, wer den Oscar nach Hause trägt, Autodesk ist mit dabei. Die Media & Entertainment Technologie von Autodesk spielte bei einigen der kultigsten und atemberaubendsten Filmbildern der vergangenen zwei Jahrzehnte eine entscheidende Rolle. Talentierte Artists in großen Post Production Häusern und kleinen Studios auf der ganzen Welt – von Nord-Amerika und Europa über Asien bis nach Australien und Neuseeland – kombinierten Digital Art, Autodesk-Software und eine großartige Erzählkunst, um die meistgefeierten Filme des vergangenen Jahres zu kreieren. Die Quasi Monopolstellung von Autodesk macht dies möglich.
„Als ich feststellte, dass alle fünf Filme, die für den Oscar „Beste visuelle Effekte“ nominiert sind, und alle fünf Nominierungen für die „Beste Animation“ Autodesk Maya verwendet haben, habe ich mich wie der Vater der Braut gefühlt“, sagt Chris Bradshaw, Senior Vice President bei Autodesk. „Digital Artists haben die Technologie im vergangenen Jahr in spannende neue Richtungen vorangetrieben – Mischungen aus Hand- und Computerzeichnungen, Kombinationen von traditionellen Stop-Motion-Animationen mit visuellen Effekten oder die Erweckung von beliebten Büchern und Superhelden zum Leben. Diese Innovationen inspirieren uns, unsere Software ständig zu verbessern.“ das will ich auch hoffen, denn Autodesk hat alles aufgekauft, was nicht bei drei auf dem Baum war. Maya kam von Alias, XSI von Softimage – nur Maxons Cinema 4D und Lightwave spielen noch am Rande mit.
In der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ nutzten alle fünf Nominierten – „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“, „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“, „Marvel’s The Avengers“, „Prometheus – Dunkle Zeichen“ sowie „Snow White and the Huntsman“ – Software von Autodesk. Zum achtzehnten Mal in Folge wird Autodesk diese Auszeichnung erhalten. Die fünf nominierten Filme enthalten insgesamt 7.754 Einstellungen mit visuellen Effekten, an denen 30 Visual-Effects-Studios (einige davon arbeiteten an mehreren Filmen) aus mehr als zehn Ländern mit Autodesk Software beteiligt waren.
Für die Kategorie „Bester Animationsfilm“ gab es dieses Jahr rekordverdächtige 21 Nominierungskandidaten. Die fünf Nominierten nutzten Autodesk Maya, die Softwarelösung für 3D-Animation und visuelle Effekte. Dazu gehören die zwei 3D Animationsfilme „Merida – Legende der Helden“ und „Ralph reichts“ sowie die drei Stop-Motion-Filme „Frankenweenie“, „ParaNorman“ und „Die Piraten! – Ein Haufen merkwürdiger Typen“.
Außerdem spielte die Software von Autodesk bei der Realisierung von vielen weiteren nominierten Filmen eine Rolle; beispielsweise bei „Liebe“, „Argo“, „Buzkashi Boys“, „Flight“, „Les Misérables“, „Lincoln“, „Im Flug erobert“, „Silver Linings“, „James Bond 007: Skyfall“, „Ted“ und „Zero Dark Thirty“.
Autodesk gratuliert vorab schon mal folgenden Studios, die mit der Software von Autodesk zur Magie der Oscar-nominierten Filme beitrugen: Aardman Animation, Argon, Atomic Fiction (englisches Videointerview), Baseblack, BlueBolt, Buf Campagnie, Christov Effects and Design, Cinesite, Digital Domain, DIVE, Double Negative, Evil Eye Pictures, fluent/image, Framestore, Fuel VFX, Halon, Hammerhead Productions, Hydraulx, Identity FX, Industrial Light & Magic, Iloura, Image Engine, LAIKA, Legacy Effects, Lola VFX, LOOK Effects, Luma Pictures, Method Studios, Mikros Image, The Mill, Modus FX, MPC, New Deal Studios, Nvizage, Nvizible, Pixar, Pixomondo, Prologue, REDLAB Digital, Reliance Mediaworks, Rhythm & Hues (englische Videopräsentation), Rising Sun Pictures, Rushes, Scanline VFX, Shade VFX, Technicolor, The Third Floor, Tim Burton Productions, Tippett Studio, Trixter, Walt Disney Animation Studios, Weta Digital, Whiskytree, yU+co und Zero VFX.

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