Fotoshooting in der Milka-Eventbox #milkacollage

22. Februar 2016
Ich mach bei #milkacollage mit.

Ich mach bei #milkacollage mit.

Die lila Kuh habe ich nicht entdeckt, aber interessant war es allemal, wie neue Produkte bei Milka eingeführt werden. Es muss ein Event sein. Am Samstag schaute ich in den Pasing Arcaden in München vorbei und sah die violette Eventbox von Milka.
Trotz strömenden Regens stellten sich die Leute an, um bei #milkacollage mitzumachen und eine Tafel Karamell oder Himbeere mit ihrem Konterfei abzustauben.

Ich war freilich auch dabei. Zunächst ging alles etwas schleppend voran. Die Milka Eventbox sah zwar gut aus, aber die Technik wollte zunächst nicht. Das Programm stürzte ab oder hängte sich auf. So wurde die Software auf den Großbildmonitoren neu gestartet. Dann muhte es auch wieder und das Display zeigte die Collagen der Besucher.


Die Tafel Schokolade gab es natürlich nicht umsonst. Zunächst hieß es warten und frieren. Die sympathischen Eventdamen von Milka hatten dicke lila Anoraks, Handschuhe und einen Milka-Regenschirm (sah schon sehr gut aus). Wir Wartenden hatten nichts, aber die Eventdamen versuchten die Stimmung trotz Kälte und Nässe mit Durchhaltesprüchen zu heben. Wir standen vor der Milka Eventbox an und wurden Zug um Zug ins Innere gelassen. Zuvor galt es aber die Datenschutzerklärung von Milka zu unterzeichnen, schließlich wurde man ja fotografiert und in der Milkacollage gezeigt. Was mache ich nicht alles für eine Tafel Schokolade?


In der Box endlich angekommen, war es warm, ziemlich warm. Meine Brille beschlug sofort. In der kleinen Box arbeitete das Milka-Team zügig und professionell. Die unterschriebenen Datenschutzerklärungen wurden eingesammelt und ich konnte probieren: Karamell oder Himbeere – ich kostete beide Proben. Karamell schmeckte mir besser, eindeutig. Ich bin bei Schokolade ganz konservativ. In der Regel esse ich von Milka nur Alpenmilch und Noisette – bloß keine Experimente. Aber Karamell schmeckt.

Ja, wir hatten Spaß bei #milkacollage

Ja, wir hatten Spaß bei #milkacollage

Als ich an die Reihe kam, sollte ich mich verkleiden: Schnurrbart, Perücke, Sonnenbrille und so Outfit. Ich wählte einen Zylinder und die Milka-Fotografin setzte mich in Szene. Drei, vier Mal wurde abgedrückt und das Ergebnis auf einem Laptop sofort begutachtet. Ich wählte ein Foto aus und es wurde an den Drucker geschickt. Schließlich sollte ich meine Tafel Schokolade (Karamell) mit meiner Banderole mit meinem Gesicht darauf bekommen. Aber der Samsung-Drucker wusste wohl, dass ich ein Apple-User bin und verweigerte. Es kam erst einmal zum Papierstau. Irgendwie war bei der hohen Luftfeuchtigkeit das Papier verklebt.

Samsung mochte nicht - Papierstau.

Samsung mochte nicht – Papierstau.

Die Milka-Mannschaft versorgte uns derweil mit Schokolade, die Leute vor der Tür standen weiter im Regen und wir spielten in der Box mit iPads herum und ließen uns unsere Bilder per Mail nach Hause schicken. Als der Drucker wieder lief, kam auch die Banderole aus dem koreanischen Gerät und wurde von einer Milka-Mitarbeiterin um meine Karamell-Tafel gepackt.
Vor der Eventbox schaute ich noch auf den großen Monitor und freute mich über mein Collagenfoto bei #milkacollage. Noch schnell einen Tweet mit dem Hashtag via Twitter abgesendet und ein Bild angehängt. Noch ein Video und dann ist alles paletti. Danke liebes Milka-Team, es hat trotz Wetter Spaß gemacht. Für euch geht es jetzt nach Norden in die Republik. Bremen und Hamburg stehen auf der Reiseroute. Fazit: Karamell schmeckt, Himbeere nicht.

Rarität – Die eigene Steiff-Figur: Das Schwefelmännchen

20. Februar 2016
Armin Groß - stolzer Besitzer des Steiff Schwefelmännchens.

Armin Groß – stolzer Besitzer des Steiff Schwefelmännchens.

So ein bisschen sammle ich seltene Steiff-Figuren, nicht professionell, aber ich kauf so dann und wann eine Figur. Ich hab ein paar schöne Stücke im Laufe der Jahre zusammengekauft und über die eine oder andere Figur gebloggt wie die Lagerfeld-Figur oder Godzilla. Als große Ehre empfinde ich es, wenn man seine eigene Steiff Figur hat. So eine Rarität ist beispielsweise das Schwefelmännchen.


Armin Groß, Hotelier vom Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang, ist so ein Glückspilz. Schwefelwasser ist heute genauso schwer zu verkaufen wie in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Urgroßvater von Armin Groß war ein findiger Mann und hatte die Idee des Schwefelmännchens als Maskottchens für sein Bad. Das Schwefelmännchen sollte der Werbeträger des Schwefelwassers sein, denn im Hotel Prinz Luitpold Bad gibt es eine heilende Schwefelquelle. Eine Berliner Designerin schuf im Auftrag der Familie eine Figur. Das Schwefelmännchen war geboren. Es hatte eine grüne Mütze und eine Knollennase. Die Entwürfe landeten irgendwann bei der Firma Steiff. Ein Sohn der legendären Margarete Steiff gefiel einer der Entwürfe und ließ das Schwefelmännchen produzieren. Allerdings beachtete er das Urheberrecht der Berliner Designerin nicht und es kam zum Rechtsstreit.
Rund 1000 Schwefelmännchen wurden produziert und verkauft.

Das seltene Schwefelmännchen von Steiff.

Das seltene Schwefelmännchen von Steiff.

Dann wurde die Produktion aus juristischen Gründen abgebrochen. In der Familie Groß hatten der Vater und die Tante von Armin Groß das Schwefelmännchen als Spielzeug. Aber im Laufe der Jahre gingen die Steiff Figuren verloren. Als Armin Groß auf die Geschichte stieß besorgte er sich ein gut erhaltendes Schwefelmännchen. Es wird wohl in der Lobby des Hotels Prinz Luitpold Bad irgendwann ausgestellt. Für mich eine großartige Geschichte als Freund der Steiff-Figuren.

Micro-USB passt, egal wie ich ihn einstecke

19. Februar 2016
Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so.

Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so.

Irgendwie ist es ein Luxusproblem und dennoch ein Problem. Wie wird ein USB-Kabel richtig angeschlossen? Die Chancen stehen 50:50. Ich habe das Gefühl, dass die wirklichen Chancen 90:10 stehen, denn ich stecke gefühlsmäßig den USB-Stecker falsch herum an. Daher bin ich von meinem MacBook 12 Zoll mit USB-C begeistert – der Stecker passt immer.
Wenn ich auf Micro-USB gehe, dann beginnt die große Fummelei. Da gibt es jetzt eine Lösung von Scosche. Sie brachten mit EZTip das erste, reversible Micro-USB-Kabel auf den Markt und ich hab es ausprobiert. Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so. Ich fluche bei meinen schlechten Augen immer beim Anschließen meines Amazon Kindle Paperwhite. Meine Flucherei hat nun ein Ende.


Scosche verspricht die Kompatibilität mit allen Micro-USB-Geräten – angefangen bei Digitalkameras, über Lautsprecher und Ladebatterien bis zu Smartphones und Tablets – ohne dass erst überprüft werden muss, mit welcher Seite nach oben der Stecker angeschlossen werden muss. Möglich wird das durch das trapezförmige und symmetrische Design des Steckers, sodass sich die Ränder gut an die Micro-USB-Buchse anpassen können und kein Kurzschluss verursacht wird. Das Gehäuse besteht aus robustem Polycarbonat, das vor Kabelbruch schützt und dank der schmalen Form wird der Einsatz auch in Verbindung mit dickeren Handyhüllen nicht beeinträchtigt. Mit USB 2.0 wird der schnelle Datentransfer bei der Synchronisation gewährleistet.
Das 1,2 Meter lange Kabel EZTip kostet rund 10 Euro, die sich im Hinblick auf meine Nerven lohnen.

Meine Meinung: Danke Apple für dieses Statement!

18. Februar 2016

Bildschirmfoto 2016-02-18 um 06.57.22

Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf den Apple-Brief an mich und die anderen Apple-Kunden. Wir erinnern uns: Am 16. Februar 2016 postete Tim Cook A Message to Our Customers über die Apple Website und ich hab ihn gelesen. Apple weigert sich, mit den US-Behörden zusammen zu arbeiten.
Ein US-Gericht hat Apple aufgefordert, dem FBI eine Software zum iPhone-Zugriff zur Verfügung zu stellen. Apple macht das nicht, weigert sich und Apple-CEO Tim Cook hat stattdessen einen offenen Brief veröffentlicht. Ein richtiger Schritt, der mir Mut macht.

A Message to Our Customers

A Message to Our Customers

Es freut mich und ich halte diese Reaktion von Apple für richtig. Die Sicherheit der Nutzer sei in Gefahr, so Cook und auch das ist richtig. Chapeau Apple – und ich bin stolz auf euch.
Natürlich habt ihr als US-Unternehmen mit dem FBI zusammengearbeitet und das ist auch ok. Im Speziellen ging es um das iPhone des Killers aus San Bernardino. Am 2. Dezember verübte in San Bernadino ein Ehepaar einen islamistischen Terroranschlag und tötete 14 Menschen. Das iPhone der Killer wurde sichergestellt und es ist dem FBI bisher nicht gelungen, das iPhone zu hacken. Die Sicherheitsstandards von Apple sind zu hoch. Apple hat sogar Mitarbeiter abgestellt, um das FBI zu beraten. Aber das iPhone des Killers zu hacken, hier will Apple nicht mitmachen, obwohl ein US-Gericht Apple genau dazu verdonnerte.
Wenn Apple hier nachgibt und eine Art Generalschlüssel zum Knacken von iPhones an das FBI herausgibt bzw in iOS einbaut, dann untergräbt das Unternehmen seine und auch meine Vorstellungen von Sicherheitsstandards. Das heißt nicht, wie ich es in verschiedenen Anti-Apple-Posts gelesen habe, dass Apple mit seiner Weigerung nun den Terror unterstützt. Blödsinn. Es heißt vielmehr, dass Apple klar bei seinen hohen Sicherheitsstandards bleibt. Bitte Tim Cook bleib weiter standhaft! Seit iOS 8 wurden die Sicherheitsstands deutlich verbessert und geht bitte weiter in diese Richtung.
Natürlich habe ich als Apple-User alter Tage viel Kritik an dem Unternehmen aus Cupertino. Aber hier stehe ich hinter Apple. Wenn die Entwickler absichtlich Software-Schlüssel für staatliche Hacker einbauen, dann ist für mich nicht weniger als die Freiheit in Gefahr. Der letzte Satz von Tim Cook bringt es auf den Punkt: „And ultimately, we fear that this demand would undermine the very freedoms and liberty our government is meant to protect.“ Wie recht Tim Cook hat und danke für die klare Positionierung. Vielleicht nimmt Tim Cook auch auf der anstehenden Produktvorstellung zum iPhone 5SE am 18. März dazu auf der Bühne Stellung.

Vatikan zeichnet den Papst 4K und HDR auf

17. Februar 2016

Während Papst Franziskus die Bescheidenheit bei seiner Amtsausübung in den Vordergrund stellt, wird im Hintergrund richtig Geld in die Hand genommen. Damit der Papst fürs Fernsehen perfekt in Szene gesetzt werden kann, kommt moderne Technik zum Einsatz. Das Centro Televisivo Vaticano (CTV – Vatikanisches Fernsehzentrum) erneuerte sein Equipment für Live-Übertragungen: Neu im Bestand des Senders ist der Ü-Wagen OB-8, der komplett mit 4K-Technologie ausgestattet ist. Zur Ausstattung gehören acht Sony-Kameras vom Typ HDC-4300, ein 4K-Server vom Typ PWS-4400 und ein 4K-Mischer vom Typ MVS-7000X. Das hochgerüstete Fahrzeug kam zum ersten Mal am 8. Dezember 2015 bei der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom zum Einsatz. Das Fernsehzentrum zeichnete die Veranstaltung in 4K Ultra HD und High Dynamic Range (HDR) auf. Durch HDR werden Bilder in einer Qualität erfasst wiedergegeben, die der Leistung des menschlichen Auges sehr nahe kommt.

Der neue Ü-Wagen für den Papst. Foto: Sony

Der neue Ü-Wagen für den Papst. Foto: Sony

Der Papst muss gut in Szene gesetzt werden. In der Kommunikationsabteilung des Heiligen Vaters arbeiten Profis und auch wenn der Chef Zurückhaltung und Demut übt, schöpft die Kommunikationsmannschaft aus den Vollen. Seit mehreren Jahren konzentriert sich das CTV zunehmend auf innovative Technologien, insbesondere 4K. Dank des neuen Equipments, das vollständig aus der aktuellen Generation der 4K-/HD-Liveproduktionslösungen von Sony besteht, kann der OB-8 in der 4K-Live-Übertragung an vorderster Front mitmischen. Zusätzlich zu den acht Sony Kameras vom Typ HDC-4300 mit 4K-Bildsensoren und 2/3‘‘-Objektiven von Fujinon wird der Wagen auch über den Server PWS-4400, ein HD-/4K-Multiport-Speichermodul und den 4K-Mischer MVS-7000X verfügen. Dies ermöglicht die Aufnahme von 4K- und HDR-Bildern und bietet technische Unterstützung von der Produktion bis zur Speicherung.

Der Papst wird in 4K aufgenommen. Foto: L’Osservatore Romano

Der Papst wird in 4K aufgenommen. Foto: L’Osservatore Romano

Wie die Filmleute wissen, eröffnet HDR komplett neue Möglichkeiten für die Übertragung von Inhalten: Das menschliche Auge ist in der Lage, einen breiten Dynamikbereich und eine große Farbskala einzufangen, zwischen Elementen bei hoher und geringer Helligkeit zu unterscheiden sowie Inhalte bei hohem Kontrast zu verarbeiten. HDR strebt nach diesen Fähigkeiten, indem es weitaus mehr Informationen aufzeichnet. Die Innovation steckt in der Entwicklung erweiterter optischer, elektrischer Sensoren, die Bilder mit mehr Details erfassen und somit realistischere Aufnahmen erzeugen können. Aus diesem Grund eignet sich das Format besonders für die Live-Übertragung von Großveranstaltungen, wie sie das Vatikanische Fernsehzentrum häufig durchführt.
„Wir mussten unsere mobile Infrastruktur erneuern und unsere Technologie gleichzeitig an die Qualitätsstandards der fortschrittlichsten internationalen Sendeanstalten anpassen. Die Produktion von Inhalten in 4K und HDR ist ein Schwerpunkt für das Vatikanische Fernsehzentrum, das sich stark auf die Entwicklung dieser neuen Produktionstechnologie konzentriert“, sagt Stefano D‘Agostini, Technischer Leiter beim CTV, in einer Mitteilung von Sony.
„Die Mission des CTV besteht darin, alle Aktivitäten des Papstes und des Heiligen Stuhls zu dokumentieren und einen Service anzubieten, der Fernsehanstalten aus aller Welt anzieht. Dafür müssen wir höchste Ansprüche an unsere Qualität stellen und stets mit den neuesten und modernsten Technologien Schritt halten. Die Fähigkeit von HDR, die Realität so aufzuzeichnen, wie das menschliche Auge sie sieht, bietet Zuschauern auf der ganzen Welt eine Möglichkeit, die Auftritte des Heiligen Vaters noch intensiver zu verfolgen“, sagt Monsignore Dario E. Viganò, Präfekt des Mediensekretariats des Heiligen Stuhls.
„Sony arbeitet bereits seit Jahren mit dem CTV zusammen, auch bei einigen technischen Weltpremieren. Dabei sind wir sehr stolz auf die wichtige Rolle, die wir bei der Dokumentation historischer Ereignisse gespielt haben, wie bei der Seligsprechung von Papst Paul VI. sowie der Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II., die alle in 4K gefilmt wurden. Die Wahl dieses Formats war kein Zufall, und es hat sich als besonders innovativ herausgestellt“, so Benito Manlio Mari, Country Sales Manager, Media Solutions, Sony Professional Europe.

Nespresso Kapseln kaufen am Automat in den Riem Arcaden

16. Februar 2016
Ein Kaffeeautomat für Nespresso-Kapseln.

Ein Kaffeeautomat für Nespresso-Kapseln.

Ich werde in diesem Blogpost die Umweltdiskussion nicht führen, denn die verliert der Kaffeeröster in jedem Fall. Ich bin nur interessiert an dem neuen Konzept, wie die Nespresso-Kapseln unters Volk gebracht werden. Vor kurzem entdeckte ich in den Riem Arcaden in München meinen ersten Nespresso-Automaten.
Jetzt reden wir nicht von einem Automaten in der Größe eines Zigaretten- oder Kondomautomaten, sondern von der Größe einer Garage. Mitten in den Riem Arcaden steht das riesige Ding und eine lange Schlange von Kaffeefans davor. Ob das alles Twitterer sind? Es könnte der Himmel für Kaffeesüchtige Twitterer sein.


Der Automat hat zwei Terminals, obwohl einer bei meinem Besuch außer Betrieb war. Ein freundlicher Nespresso-Mitarbeiter unterstützt die Kunden beim Kauf ihrer Kaffeekapseln. Er erinnert mich an die Mitarbeiter bei Lufthansa, die beim Self-Check-in bereit stehen, um einzugreifen, wenn der Passagier mit dem Automat überfordert ist.


Das Verfahren den Nespresso-Kaffee vom Automat zu kaufen, ist aber einfach. Der Kunde hat entweder eine Kundenkarte oder keine und kann dann aus den zahlreichen Kapseln per Touchscreen auswählen. Er kann sich sein individuelles Paket zusammenstellen, je nach Geschmack. Beratung gibt es keine, nur kurze Beschreibungen am Display. Einfach eine Kaspel ausprobieren und dann weiß man, ob es schmeckt und beim nächsten Mal mehr kaufen. Bezahlt wird mit Plastikgeld, das geht schnell und ist sofort auf dem Konto des Unternehmens. Kein Geldzählen, das Personal kostet.
Dann stellt ein Roboterarm im hinteren Bereich das gewünschte Kaffeepaket zusammen. Das geht rasent schnell. Zuerst kommt eine mit Nespresso gebrandete Tüte aus dem Automaten und etwas später dann das Kaffeepaket. Einpacken muss man selbst und dann ist der nächste Kunde an der Reihe.
Menschliche Arbeitskraft im Verkauf wird eingespart – bis auf den freundlichen Servicemitarbeiter. Wenn das System eingeführt ist, dann kann er auch gehen. Ob sich das Automatensystem finanziell rechnet, weiß ich natürlich nicht. Gute Mitarbeiter im Einzelhandel zu bekommen, ist heute schwer – vielleicht setzt Nespresso dann doch lieber auf George Clooney und den Automaten.
Mich hat das System auf jeden Fall fasziniert. Ich habe meinen Kaffee to go vor dem Automaten getrunken und zugeschaut.

Die nächste Freizeit- und Tourismusmesse f.re.e spare ich mir

15. Februar 2016
Nö, das Konzept der Freizeit- und Tourismusmesse in München hat mir nicht so gefallen.

Nö, das Konzept der Freizeit- und Tourismusmesse in München hat mir nicht so gefallen.

Nein, eigentlich hat sie mir nicht gefallen, die Freizeit- und Tourismusmesse f.re.e in München. Ich hatte über ein Gewinnspiel des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes zwei Eintriitskarten gewonnen (Dankeschön) und hab noch zwei Kinderkarten hinzugekauft. Als Familie schlenderten wir durch die gut besuchten Hallen, ließen uns treiben und gingen dann gezielt auf einige Stände zu. Im Tourismus- und Reisebereich fand ich die Messe absolut enttäuschend: Warum soll ich auf eine Messe gehen, wenn ich Google habe? Die Werbebotschaften brauche ich mir nicht anhören und sollte dafür auch noch Geld bezahlen? Nein, im Internet-Zeitalter ist so eine Art von Informationsvermittlung für mich überflüssig – rausgeworfene Zeit. Ich hatte die f.re.e als Tourismusmesse gegen Stuttgart positioniert gesehen und brauche diese Art von Werbeveranstaltung nicht mehr.
Eine Messe im 21. Jahrhundert muss meiner Meinung nach anders sein. Dabei sah ich auf der f.re.e sehr gute Ansätze in den Themenwelten, die mir gefallen haben. Die klassischen Werbe- und Fressstände brauche ich nicht. Sie ziehen ein bestimmtes Publikum an und die Stände sorgen für Umsatz, aber inhaltlich kam nicht viel rüber.


Besser empfand ich den Event-Charakter der Messe. Es muss was los sein, ich will etwas ausprobieren. Am Themenstand von Japan sah ich eine wohltuende Abwechslung. Eine deutschsprachige Japanerin zeichnete den Namen in japanischen Schriftzeichen. Nobuko Häufle-Yasuda demonstrierte Shodo, die japanische Schreibkunst. Ich probierte es aus und hatte auch ein nettes Gespräch mit der Dame. Ob auf dem Zettel nun wirklich Matthias steht, müssen andere beurteilen.


Da ich ab und zu ein bayerisches Casino besuche, schaute ich an dem Stand der Spielbanken des Freistaates vorbei. Das Team von Feuchtwangen hatte Dienst. Nett, aber ich kenne die Mannschaft von Bad Wiessee und hätte gerne ein paar Erinnerungen aufgewärmt. Leider waren die Croupiers von Wiessee erst einen Tag später an der Reihe. Am Stand konnten die Messebesucher Roulette spielen. Mir macht die gezeigte französische Variante Spaß und auch das Fachsimpeln ist immer wieder witzig: Transversale simple, Carré, Transversale pleine, Cheval oder einfach mexianisch, wenn es chaotisch sein soll. Schön war, dass man spielen konnte ohne nach seiner Adresse für aufdringliche Marketingaktionen gefragt zu werden.

Gute Idee: Kanufahren in der Messehalle.

Gute Idee: Kanufahren in der Messehalle.

Mitmachen ist also angesagt: In der Freizeithalle kam der Besucher auf seine Kosten. Es gab eine Kletterwand, eine Kanustrecke und ein Tauchbecken. In dieser Halle sahen die Messebesucher auch anders aus. Weniger waren die Beutelratten anzutreffen, die Kugelschreiber, Gummibärchen und Stofftaschen einsacken wollten, als vielmehr die interessierten Familien, die sich aktiv betätigen. Die Stimmung in der Halle war auch eine ganz andere. Ähnlich gute Stimmung war in der Radl-Halle zu spüren. Hier war Action geboten. Nicht zuletzt traten Stars aus der Szene auf und lockerten den Besuch auf.

Ab zu den Fischen in der Messehalle.

Ab zu den Fischen in der Messehalle.

Das Kreuzfahrtforum fand ich auch sehr angenehm. Ich habe über einen Vortrag meines Kollegen Franz Neumeier bereits gestern gebloggt. Das waren handfeste Informationen, die ich aus erster Hand bekommen habe. Die Kinder (und auch ich) spielten zudem ein wenig am Stand vom Legoland Deutschland. Als Legofan freue ich mich schon auf die neue Saison, die ab Mitte März beginnt.

Beim Legoland musste ich einfach spielen.

Beim Legoland musste ich einfach spielen.

Die angeschlossenen Autotage hauten mich nicht vom Hocker. Pflichtbewusst schaute ich bei meinem Lexus-Händler vorbei, um ein Batterieproblem mit meinem Schlüssel zu diskutieren. Ich wurde auf die Werkstatt verwiesen – hätte ich mir auch denken können. Die Gattin probierte den unbequemen BMW Elektroflitzer i8 aus und ich war enttäuscht, dass Tesla keinen Stand hatte.

Mir hat der i8 nicht gefallen, der Gattin um so mehr.

Mir hat der i8 nicht gefallen, der Gattin um so mehr.

Immer wieder fragten mich noch Zeitungswerber, ob ich nicht eine Tageszeitung zum Testen lesen wollte. Nein, will ich im Moment nicht. Und bei Gewinnspielen will ich auch keine Adresse hinlassen, um von Mailings eingedeckt zu werden. Wir wissen ja, es gibt nichts umsonst.
Ich bin sehr gespannt, wie sich Messen entwickeln werden.

Vielleicht doch eine Kreuzfahrt im Mittelmeer?

14. Februar 2016

Soll ich mal auf Kreuzfahrt gehen? Und welche Kreuzfahrt ist die richtige für mich? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich bei der Urlaubsplanung 2017.  Welch ein Glück, dass ich einen der deutschen Kreuzfahrtexperten zu meinem engeren Freundeskreis zähle: Franz Neumeier

Mein Kollege Franz Neumeier auf dem Kreuzfahrtpodium in München.

Mein Kollege Franz Neumeier auf dem Kreuzfahrtpodium in München.

Er betreibt die höchst erfolgreiche Website cruisetricks.de und sein jüngstes Ratgeberbuch habe ich mit Begeisterung in diesem Blog besprochen.
In München findet auf dem Messegelände Ost bis zum heutigen Sonntagabend die Freizeit- und Tourismusmesse f.re.e statt und dort gibt es in Halle B4 ein Kreuzfahrtpodium. Auf einer Bühne finden zahlreiche Vorträge in unterschiedlicher Qualität über Kreuzfahrtschiffsreisen statt. Ich war weniger an schönen Bildern, Filmen und Werbebotschaften von Reedereien als vielmehr an handfesten Informationen interessiert.

Auszüge aus dem Vortragsverzeichnis.

Auszüge aus dem Vortragsverzeichnis.

Nachdem Franz Neumeier an all den Messetagen als Moderator auftrat und auch selbst eigene Vorträge über Kreuzfahrten im Mittelmeer hielt, nahm ich in dem Forum Platz. Es gab nette Hocker und noch nettere Boote für die interessierten Zuhörer. Ich saß auf einem Hocker. Franz Neumeier hielt einen inhaltlich guten Vortrag über Kreuzfahrten im Mittelmeer. Anbei der gesamte Vortrag als Film mit einigen sehr, sehr guten Tipps.


Anschließend traf ich mich mit Franz Neumeier zum Interview. Ich freute mich meinen alten Kumpel wieder zu treffen. Ich stellte einige Fragen zum Thema Reisejournalismus und zu seiner Arbeit bei cruisetricks.de. Viel Spaß mit dem Interview.

Filmtipp: Pixels Special Edition auf Blu ray

13. Februar 2016
Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Ok, ich hab mir damals mehr erwartet, als ich mit meiner Familie im örtlichen Kino Scala den Film Pixels angeschaut hatte. Als Retrogamer war ich sehr begeistert, dass endlich mal ein Film über meine Sehnsucht nach alten digitalen Zeiten gedreht wurde. So richtig überzeugt hat mich der Film von Chris Columbus dann aber doch nicht. Und trotzdem musste ich die Pixels Special Edition auf Blu ray dann doch haben.


Der Grund war weniger der Inhalt als die nette Verpackung. Die Blu ray und die 3D-Version kam in einem großen Pac Man aus Plastik daher, der wohl gerade eine US-Stadt angreift. Ich finde die Idee wirklich nett. Das ganze Ensemble ist putzig anzusehen. Der gelbe Pac Man kann sogar auf Wunsch beleuchtet werden. Der Einschaltknopf befindet sich im geöffneten Maul der Spielfigur. K2 hatte beim Drücken des Knopfes die Befürchtung, dass sich der Mund von Pac Man dann schließt und nach dem Finger schnappt. Nette Idee des Kindes, aber unser Pac Man leuchtet nur.
Die Stadt steht auf einer blauen Box, in der die Datenträger untergebracht sind: Blu ray und 3D-Blu ray – wobei ich mir die 3D-Version gerne gespart hätte, weil ich Stereoskopie sowieso nicht sehen kann. Aber die  Pixels Box gab es nur mit 3D, also Augen zu, Geldbörse auf und durch.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Der Film Pixels selbst war durchschnittlich. Ich mag Adam Sandler einfach nicht. Er ist einfach nicht mein Typ als Schauspieler. Auch Chris Columbus als Regisseur hatte so seine Seiten – einmal die Kevin allein-Reihe (würg) und dann ein paar Harry Potter-Filme (schon besser). Unangenehm fiel mir mal wieder Henry Jackman mit seinem Soundtrack auf. Henry Jackman kommt aus der Hans Zimmer-Schmiede und mehr muss ich nicht sagen. Ich mag die Musik von Hans Zimmer nicht, hätte mich aber gefreut, wenn der Soundtrack des Films in der Blu ray-Box dabei gewesen wäre.
Also hab ich den Film nochmals angeschaut, die Blu rays in die Box verpackt und das Pac Man-Ensemble zu meinem Terminator-Kopf und Alien-Kopf gestellt. Die Retrogamer werden es schätzen. Pac-Man, Donkey Kong, Space Invaders und Centipede wurden im Film nett dargestellt und das ist für mich das Wichtigste – Adam Sandler hin oder her.

Metzgerei Moser: Malwettbewerb – mal mal Kuh und Schwein

12. Februar 2016

Ein Malwettbewerb ist immer eine nette Idee um auf sich als mittelständischer Handwerksbetrieb aufmerksam zu machen. Da helfe ich gerne mit. Es freut es mich, dass ich Jury-Mitglied bei einem sehr netten Malwettbewerb im Mittelstand sein darf: Die Metzgerei Moser in Landsberg am Lech hat einen Malwettbewerb ausgerufen. Vor der Filliale am Penzinger Feld stehen je eine Kuh- und Schweinskulptur. Für Kuh und Schwein wird eine neue Bemalung gesucht, deshlab schreibt Metzgermeister Michael Moser einen Malwettbewerb aus.

Diese Kuh braucht neue Farbe. Sei dabei beim Malwettbewerb der Metzgerei Moser.

Diese Kuh braucht neue Farbe. Sei dabei beim Malwettbewerb der Metzgerei Moser.

Dazu verteilen die Mitarbeiter der Handwerksmetzgerei in Landsberg viele Malbögen mit Kuh und Schwein darauf – Kleckerkuh und buntes Ferkel genannt. Mitmachen düren alle Kinder bis 15. Jahren. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2016.
Und täglich treffen in der Metzgerei ausgemalte Vorlagen ein, ganze Grundschulklassen haben teilgenommen. Ich habe mal ein paar Einsendungen in einem Video zusammengefasst, um zu zeigen, was die jungen Künstlerinnen und Künstler so alles abliefern. Tolle Kunstwerke sind dabei.


Die Vorlagen Kleckerkuh und buntes Ferkel gibt es auch zum Download im Blog der Metzgerei. Hier können die Vorlagen als PDF geladen werden. In YouTube gibt ich sogar ein Video, in dem die Kuh am iPad Pro und Apple Pencil ausgemalt wurden. Das Ganze wurde mit QuickTime aufgenommen.


Ach ja, natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Der Hauptgewinn sind leckere Fleisch- und Wurstwaren im Wert von 300€ für den nächsten Kindergeburtstag oder das Sommergrillfest. Zusätzlich zum Hauptgewinn werden die Gewinner dazu eingeladen, zusammen mit einem professionellen Maler im Frühjahr 2016 die lebensgroße Moserkuh und -schwein nach ihren Wünschen zu gestalten. Als Jury-Mitglied will ich bei diesem Malevent unbedingt dabei sein.

Das Schwein steht vor der Tür.

Das Schwein steht vor der Tür.