Posts Tagged ‘Apple Pencil’

Tag der Handschrift – wie schreibt ihr?

23. Januar 2019

Heute ist der Tag der Handschrift. Zu was es nicht alles einen Gedenktag gibt! Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich eine Sauklaue als Handschrift. Ich kann meine Schrift lesen, aber meine Umwelt tun sich schwer. Wenn ich mich wirklich bemühe, dann ist meine Handschrift lesbar, aber nicht zu vergleichen mit der Handschrift von K2. Das Kind übt sich in Kalligrafie und ich bin beeindruckt, wie sich das Kind grafisch ausdrücken kann. Da ist ein Gefühl von Typografie vorhanden. 

Bei einem Seminar habe ich eine Schülerin getroffen, die Bullet-Journale anfertigt. Wunderschöne Handschrift.

Und dennoch: Ich liebe es mit dem Bleistift oder mit dem Füller zu schreiben, auch wenn es kaum einer lesen kann. Vor allem weiche Bleistifte haben es mir angetan. Damit mache ich meine Notizen oder Mindmaps. Zudem habe ich eine Reihe von Füllern in Gebrauch. Je nach Anwendung wähle ich aus einer Füllersammlung aus. Mein Lieblingsfüller ist ein Montblanc aus der Poe-Serie, der nur zum Unterschreiben verwendet wird. Einmal habe ich K2 erwischt als K2 mit dem Montblanc malen wollte. Das Kind hat den Füller vom Schreibtisch stibitz und wollte gerade ansetzen, als ich in den Raum betrat und den Spuk ein Ende setzte. Irgendwann werde ich noch einen Alfred Hitchcock-Füller aus der Montblanc-Reihe kaufen. Der gefällt mir wirklich gut. In London habe ich mir die Beatles-Variante von Montblanc näher angesehen – ein schönes Stück. 

 

Eine Augenweide - der Beatles Füller von Montblanc.

Eine Augenweide – der Beatles Füller von Montblanc.

Immer wieder erwerbe ich neue Füller. Vor kurzem bei uns am Dorf bei der Aktion Weihnachtszauber. Dort erwarb ich einen handgedrechselten Holzfüller bei Alois Steidele. 

Mach mal den John Hancock

Kommen wir zurück zum heutigen Tag der Handschrift. Er geht zurück auf den Geburtstags von John Hancock. Hancock war der dritte US-Präsident und unterzeichnete die Unabhängigkeitsurkunde mit schwungvoller Unterschrift. Sie misst ganze 13 Zentimeter und ist damit in den USA das Synonym für Unterschrift. US-Freunde sagen zu mir, wenn ich unterschreiben soll: „Please, put your John Hancock here!“

Digitalisierte Handschrift

Ich stelle aber auch fest, dass die Digitalisierung bei mir einzieht. Postkarten schreibe ich nicht mehr, Briefe entstehen am Mac und werden nach dem Ausdruck handschriftlich unterschrieben. Der letzte handschriftliche Brief war wohl ein Liebesbrief an meine Frau. 

Heute nutze ich stark den Rechner und mobile Endgeräte wie Tablet und iPhone. Dort diktiere ich viel. Die Spracherkennung wird immer besser. Und ich greife beim iPad Pro immer wieder zum digitalen Stift, Apple Pencil genannt. Im Moment bin ich bei der zweiten Generation des Apple Pencils angelangt. Da ist ein deutlicher Sprung nach vorne festzustellen. Meine wichtigste App ist Notability, die ich für Handschriften empfehlen kann. 

Mein Kommentar: Apple greift den Bildungsmarkt an

28. März 2018

Apple macht mich nicht arbeitslos, sondern unterstützt mich bei meiner Arbeit an den Schulen. Gestern griff der Unterhaltungskonzern den Bildungsmarkt an und ich bin gespannt, wie sich dieser Markt entwickelt. Als Vater zweier Kinder würde ich mir mehr Innovation in der Schule in Sachen IT wünschen, doch ich sehe auch die Realität am Bildungsstandort Deutschland.
Noch in der Nacht zu heute wurde die iWork-Software (Pages, Numbers und Keynote sowie GarageBand) aktualisiert und um die Unterstützung für den Apple eigenen Stift Apple Pencil für das iPad erweitert. Ein neues, preiswertes 9,7″ iPad für den Stift gab es zudem noch „Who needs a stylus?“ gehört der Vergangenheit an und das ist gut so.

Apple holt auf und zieht gleich
Erste Experimente mit der Software klappen: Zeichnen und intelligente Anmerkungen werde ich sicher öfters ausprobieren. Smart Annotation oder auch intelligente Anmerkungen ist ein Werkzeug in der Textverarbeitung Pages, welches es Anwendern von Apple Pencil ermöglicht, Feedback einfach zu geben, zu empfangen und in ein Dokument zu einzubinden. Mit Smart Annotation werden Kommentare und Korrekturzeichen dynamisch im Text verankert. Und wenn ein Benutzer Feedback hinzufügt und das Dokument ändert, bleiben die bestehenden Anmerkungen bei dem Text, an den sie angehängt wurden, erhalten. Ein durchaus sinnvolles Tool, was aber andere Textverarbeitungen längst haben. Hier hat Apple keine Neuerungen geschaffen, sondern nur den Standard aufgeholt. Apple tat sich in der Vergangenheit immer schwer, was Webdienste betrifft. Mal sehen, ob es hier anders ist. Die Funktion läuft noch als Beta.

Kreativität im Mittelpunkt
Aber ein wenig Malen am iPad macht noch keine Bildungsoffentive aus. Nun Apple hat ein interessantes Ziel: Mit „Everyone Can Create“ will Cupertino die Kreativität bei Schülern fördern. Interessant ist, dass bei meinen schulpflichtigen Kindern weniger Kreativität als Latein und Co gepflegt werden. So haben wir als Familie begonnen mit Swift Playground zu arbeiten, um das Thema Programmieren uns zu erschließen.

Digitalisierung der Schulen
Jetzt sind die Lehrer aufgefordert, an den Schulungen von Apple teilzunehmen. Genau das ist das Problem. Ich bin sehr viel an Schulen unterwegs und so mancher Lehrer hat nicht gerade Bock auf IT-Fortbildungen. Dabei wäre es jetzt genau an der richtigen Zeit. In Bayern müssen die Schulen dem Kultusministerium ein Digitalkonzept für ihre Schule vorlegen. Hardware wie Beamer, Smartboards und iPads sind nur ein kleiner Teil eines Digitalisierungskonzeptes. Digitalisierung ist aber deutlich mehr. Digitalisierung muss in die DNA der Schule gehen – hört sich gut an der Satz.

Sprachlabor der siebziger Jahre kommt wieder
Im Juni will Apple eine neue App mit Namen Schoolwork für MacOS veröffentlichen. Sie soll Lehrern helfen, Aufgaben zu entwickeln, den Fortschritt der Schüler im Auge zu behalten und die Leistungsfähigkeit von Apps in den Unterricht einzubringen. Schoolwork bietet mit Handouts eine Möglichkeit, Aufgaben mit fast allen Arten von Inhalten zu erstellen und zu versenden, von Weblinks bis hin zu PDFs und Dokumenten. Bildungsapps wie Nearpod, Tynker und Kahoot bieten bereits Unterstützung für Schoolwork. Irgendwie erinnert mich das alles an mein Sprachlabor aus den siebziger Jahren. Hier konnten sich Lehrer auf mein Mikrofon aufschalten und mich in meinem Bemühen Englisch zu lernen belauschen und verbessern.
Die Idee des Sprachlabors ist wieder da. Mit Classroom können Lehrer Apps, Bücher und Webseiten auf allen Schülergeräten gleichzeitig starten oder Dokumente senden und empfangen. Classroom ermöglicht es Lehrkräften sich die Bildschirme der Schüler während des Unterrichts anzeigen zu lassen, um ihnen zu helfen konzentriert zu bleiben

Cloud-Speicher und der deutsche Datenschutz
Die Ankündigung von 200 GBye kostenlosen iCloud-Speicherplatz für Lehrer und Schüler ist großartig. Ich bin gespannt, was für deutschen Datenschützer zu der Cloud-Aktion sagen. Ich glaube, sie sagen nichts und fallen einfach tot um. Meine Erfahrungen an Schulen in Sachen Datenschutz sind eindeutig. Gleichzeitig ballern viele Leute ihre persönlichsten Daten, ihr Adressbuch, via WhatsApp heraus und es kümmert keinen. Aber so janusköpfig ist dieses Land.

Marktplätze sichern (Update 9:45 Uhr am 28. März 2018):

Mein Kollege Thomas Cloer machte mich darauf aufmerksam, dass Apple dies natürlich nicht aus Idealismus tut, sondern es geht natürlich auch daran, frühzeitig Kunden zu binden. Wer in der Schule/Uni mit einer bestimmten Hard- und Software gearbeitet hat, wird dies auch später tun. Ich halte daran nicht verwerfliches, aber es muss natürlich gesagt werden.

Neue Arbeitswelten sind gar nicht so modern

27. März 2017
Nur mit WLAN kann ich richtig arbeiten.

Nur mit WLAN kann ich richtig arbeiten.

Mit Schülern zu arbeiten ist für mich eine enorme Bereicherung. Dies zeigt die Wortmeldung in einem meiner Seminar, die mich nachdenken ließ. Dabei ging es um Arbeitswelten und Digitalisierung.

Die Digitalisierung verändert unsere Welt. Die CeBit zeigte es wieder im Großen. Der Präsident der Bitkom Thorsten Dirks drückte es vortrefflich aus. „Als würden Feuer & Rad, Buchdruck & Webstuhl, Dampfmaschine & Ottomotor gleichzeitig erfunden.“ Gut gebrüllt Löwe und richtig gebrüllt. Die Digitalisierung kommt – wir sehen die digitale Welle am Horizont. Die Digitalisierung wird unsere Welt komplett verändern und wir müssen diese Herausforderung annehmen. Unsere alte Verhaltensweise, den Kopf in den Sand zu stecken, wird nicht funktionieren.

Unterwegs arbeiten
Als digitaler Nomade bin ich extrem viel unterwegs in Deutschland. Ob in der Deutschen Bahn, im Flugzeug, im Bahnhof, Café oder Hotelzimmer – ich versuche dort zu arbeiten, wo ich gerade bin. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Deutsche Bahn für das WLAN im ICE. Der Anfang ist gemacht. Arbeiten unterwegs verlangt eine gewisse Disziplin, die ich als Selbstständiger auch erst lernen musste. Ich war zuvor fest angestellt mit einem festen Arbeitsplatz. Jetzt bin ich selbstständig und unterwegs. Leistungsstarkes WLAN ist dabei Voraussetzung zum Arbeiten, damit ich meine Cloud-Dienste erreichen kann: Google Drive, Amazon Drive, Powerfolder, WordPress – um nur einige zu nennen. Mein mobiles Arbeitsgerät ist in der Regel ein iPad Pro samt Tastatur.

Im Arbeitszimmer arbeiten
Zu Hause steht der unter anderem ein MacBook Pro im Arbeitszimmer. Ja, ich habe auch ein Arbeitszimmer und einen festen Arbeitsplatz, der ein bisschen aussieht wie ein Cockpit. Es gibt vier, fünf Monitore, mehrere Rechner, Tastaturen und viel viel Firlefanz drumherum. Ich bin dort mit Nippes, persönlichen Erinnerungen wie Familienfotos, Legofiguren, Kunst umgeben. Hinter mir hängen Erinnerungsfotos mit mehr oder weniger berühmten Leuten zum Angeben. Ich fühle mich wohl an diesem Arbeitsplatz mit all seinen Ablenkungen. Aber arbeite ich hier effektiv oder werde ich abgelenkt?

So sieht das Arbeitszimmer aus.

So sieht das Arbeitszimmer aus.

Vertrauensarbeitsort bei Microsoft
Im Herbst 2016 durfte ich die neue Microsoft-Zentrale in München besuchen und habe darüber gebloggt.. Aber es ist nicht nur ein neues Bürogebäude, was auf die Mircosoft-Mitarbeiter zukommt, es ist auch eine neue Arbeitsweise. Microsoft hat die Anwesenheitspflicht mit den Betriebsvereinbarungen zur Vertrauensarbeitszeit (seit 1998) und dem Vertrauensarbeitsort (2014) abgeschafft. Nach Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsplatz kommt nun eine neue Arbeitsumgebung auf die 1900 Angestellten des Konzerns zu. Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr. Der Mitarbeiter kommt am Morgen, setzt sich an irgendeinen Platz und abends verlässt er diesen wieder und räumt seinen Schreibtisch leer. Clean Desk-Policy lautet die Devise, schönes Wort Clean Desk-Policy. Ich möchte mal bei MS vorbeischauen und von den Erfahrungen hören.

Schüler platzt der Kragen
Im Grunde ist meine Arbeitsweise als digitaler Nomade ähnlich. Ich arbeite überall. Bei einem Seminar stellte ich diese Form der Digitalisierung zur Diskussion. Die meisten der Seminarteilnehmer in diesem Seminar wenden sich gegen diesen mobilen Arbeitsplatz. Sie konnten mit der Einstellung eines digitalen Nomaden oder Arbeiten bei Microsoft wenig anfangen.
Dann wurde es interessant: In dem Seminar saßen Schüler, die die Diskussion verfolgten. Sie rutschen unruhig auf ihren Stühlen umher bis ihnen der Kragen platze. Sie melden sich mit den Worten: „Was soll diese ganze Diskussion? Wir als Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt alle 45 Minuten unseren Arbeitsplatz zu wechseln. Und ihr jammert so herum, aber uns Schülern mutet ihr es zu! Studenten arbeiten übrigens ebenso.“ Und dann ging die Post im Seminar ab.
Ich fand die Meinung der Schüler interessant und diskutierte es mit meinen Kindern K1/2 intensiv. Meine Kinder sagten, dass sie Tag für Tag in verschiedenen Räumen unterwegs sind: Kunstraum, Musiksaal, unterschiedliche Klassenzimmer, Physiksaal, Chemielabor, Sporthalle, EDV-Raum und mehr. Meine Kinder haben ihr Arbeitsmaterial immer dabei – im Schulranzen. Während ich mein leichtes iPad Pro dabei habe, müssen meine Kinder schwere Schulbücher schleppen. Was mein Apple Pencil ist, ist bei meinen Kindern der Füller und die Stifte im Federmäppchen. Was bei mir meine stylische Umhängetasche ist, ist bei meinen Kindern der nicht so stylische Schulranzen. Im Grunde sind meine Kinder eine alte Form von digitalen Nomaden, nur leider mit den Werkzeugen von gestern.

 

Manga-Zeichnen mit Anime Studio/Moho 12 und Wacom Cintiq 12WX

28. November 2016

Ich bin ein stolzer Papa. Bei uns zu Hause wird gemalt, viel gemalt. Wer Kinder hat, der kennt das und ich freue mich über die Zeichnungen überall im Haus. K2 geht aber einen Schritt weiter als die üblichen Zeichnungen von Kinder. K2 geht die Sache etwas professioneller an. Wie viele Kinder in einem gewissen Alter stehen Mangas auf der Leseliste. Und so werden bei uns Figuren aus den japanischen Comics oder Videospielen gezeichnet. Meine Frau kaufte K2 dafür Holzstifte, freilich von Faber-Castell. Ich steuerte Bleistifte verschiedener Stärke bei.
Seit einiger Zeit hat sich K2 am Stifttablett von Wacom eingearbeitet. Zunächst benutzte K2 ein Intuos, hatte aber Probleme mit der Hand-Auge-Koordination. K2 kehrte zu Papier und Bleistift zurück und griff wenig später zu meinem iPad Pro 12 Zoll samt Apple Pencil. Damit konnte K2 ideal malen und sich mit der digitalen Welt vertraut machen. Das Problem: Es ist mein iPad Pro und ich brauche es zum Arbeiten. Also war die Freude von K2 immer nur von kurzer Dauer, weil ich mein Apple Device zurückforderte.

bildschirmfoto-2016-11-28-um-08-32-25
Dann ging K2 den großen Schritt. K2 schnappte sich aus meinem Büro ein Wacom Cintiq 12 WX Stifttablett, schloss es an den Mac Mini im Kinderzimmer an und begann zu experimentieren. Ich liebe Wacom und kann die Geräte nur empfehlen. K2 probierte verschiedene Zeichen- und Malprogramme aus. Wir fragten im Netz bei verschiedenen Comiczeichner nach ihren Erfahrungen und am Ende sind wir beim Anime Studio gelandet. K2 ist sehr zufrieden mit der Software, hat sich einige Tutorials bei Youtube angesehen – denn so lernt man heute. Zudem wurden von mir einige Bücher von Hikaru Hayashi angeschafft, die fleißig studiert wurden. Von K2 kommt eine klare Empfehlung für die Bücher: Manga-Figuren entwickeln (How To Draw Manga) und Perfekte Proportionen im Manga (How To Draw Manga).

bildschirmfoto-2016-11-28-um-08-32-43
Jetzt flatterte mir eine E-Mail von Smith Micro Software in den Postkasten. Smith Micro Software ist der Hersteller von Anime Studio und ich habe das Unternehmen einstmals auf meinen Siggraph-Besuchen kennengelernt. Smith Micro Software hat das Anime Studio upgedatet und aus Anime Studio wurde nun Moho Pro 12 – warum die Namensänderung zum ursprünglichen Namen erfolgte, weiß ich nicht. Moho 12 ist die Weiterentwicklung von Anime Studio mit neuen Features, neuer Nutzeroberfläche und neuem Workflow.

wacom

Professioneller Workflow bei Moho 12
K2 und ich sind im Moment noch skeptisch, ob das Update gebraucht wird.
„Moho 12 ist die umfangreichste Zeichen- und Animationslösung im Markt. Es ist besonders wertvoll für Profis, die eine mächtige, effiziente Alternative zu teuren Tools suchen oder zu mühsamen traditionellen Animationsmethoden”, sagt Fahim Niaz, Director Product Management bei Smith Micro Software in der Pressemitteilung. Moho 12 erweitert das 2D-Rigging-System der Branche um Erweiterungen der Gruppen-Zusammenarbeit. Das macht es für Teams und Arbeitsgruppen schneller und einfacher, Animationen professioneller Qualität zu schaffen. K2 ist Einzelkämpfer und braucht diese Team-Funktionen im Moment nicht. Da nutzen Aussagen wie von Mike Morris, Director Disney Television Animation auch nichts: „Die Veröffentlichung von Moho 12 ist ein Meilenstein für die Branche. Die Leute von Smith Micro haben hier ganze Arbeit geleistet und 2D-Animation auf ein wirklich neues Niveau gehoben!” Mangas sind für K2 Hobby. „Wir sind nicht Disney“, lautet die Antwort von K2. Natürlich ist diese Feature für Profis im Animationsworkflow enorm wichtig, denn die richtige Pipeline muss stimmen. Für K2 sind weniger die Tools zur Zusammenarbeit wichtig, als vielmehr die neuen Möglichkeiten des Zeichnen. Wir schauen uns gemeinsam nun die neuen Features an und entschieden dann, ob ein Update sinnvoll ist. Der nächste Schritt ist wohl ein Kurs bei einem Comichzeichner, um mehr zu lernen. Wer im Münchner Raum einen kennt, bitte Mail an mich.

Was bietet nun Moho 12? Hier einige Feature-Highlights in Moho 12 im Überblick:
Bezierkurven: Nutzer erhalten mehr Kontrolle über das Design mit für Animationen optimierten Vector Bezier-Tools. Die ermöglichen die Kreation einzigartiger Bögen (line bends) mit wenigen Punkten.
Smart Warp: Sowohl in Bildern als auch in Vektorgrafiken schaffen Nutzer damit angepasste Netze. So lassen sich Assets biegen, formen, drehen und animieren.
Gleichzeitige mehrere Ebenen animieren: Produktivitäts-Boost durch das Bearbeiten vieler Ebenen auf der gleichen Timeline, ohne die Notwendigkeit zwischen Ebenen vor und zurück zu springen.
Verbesserte Vector-Import/Export Möglichkeiten: Der „True SVG Support“ ermöglicht es, externe Vector-Kunst ohne Kompromisse zu importieren. Vector-Kunst lässt sich aus Moho in einen anderen Vector-Editor exportieren. Dabei bleiben alle Punkte und Animationen erhalten.
Auswahl eines Wechselfensters: Es ist nicht mehr notwendig, sich an die Namen von Wechselebenen zu erinnern. Das beschleunigt die Workflows für Lippensynchronisation, Augenbewegung, Handgesten und andere Frame-by-Frame Aufgaben.
Neue Bibliothek: Von Grund auf neu gestaltet: Die Bibliothek in Moho 12 enthält sicher gespeichert wichtige Assets und bietet eine responsive, glatte Oberfläche.
Schaffung von Arbeitsbereichen: Arrangiert Ordner und Objekte und erleichtert so tägliche Arbeitsroutinen. So lässt sich der Arbeitsplatz mit anderen Teammitgliedern teilen, um eine konsistente Arbeitsumgebung zu schaffen.
Moho Exporter: Die verbesserte Oberfläche macht es einfach, Videodateien per Drag-and-Drop zu konvertieren. Zugleich vereinfachen Kompressionen und Möglichkeiten der Speicherung die Navigation.

Mein iPad Pro in der Ledertasche von CASEual

14. März 2016
Das iPad Pro in der Ledertasche von CASEual.

Das iPad Pro in der Ledertasche von CASEual.

Im Moment ist das iPad Pro mein Hauptarbeitsgerät, wenn ich unterwegs bin. Als Dozent präsentiere ich sehr viel mit Keynote. Auf Reisen erfreue ich mich am großen Display, wenn ich einen Film ansehen.


Bisher hatte ich die Viper-Hülle von booq, aber seit kurzer Zeit ist ich eine edle Lederhülle von CASEual hinzugekommen. Das Leather Sleeve sieht sehr elegant aus und macht Eindruck. Das ist bei einigen Kunden im Beauty-Umfeld wichtig. Es handelt sich um eine schlanke Ledertasche für das iPad Pro mit Zweiwege-Reißverschluss. Anfangs klemmte ein Reißverschluss etwas, aber nach ein wenig Gebrauch läuft er einwandfrei. Ich mag das glatte, italienische Rindsleder als Außenmaterial. Es ist sehr weich und fühlt sich ausgezeichnet an. Im Inneren sorgt eine Polsterung für etwas Schutz. Zwei große Dokumentenfächer, zwei Stifthalter für den Apple Pencil und eine kleine Tasche mit Klettverschluss befindet sich im Inneren. Ich habe ein Ladegerät, das Lightning-Kabel und die VGA-/HDMI-Adapter dort untergebracht – es beult allerdings dann etwas aus. Das Karofutter gefällt mir optisch gut.
Ich wählte das Leather Sleeve in Braun. Es gibt noch die Farben Schwarz und Mocca. Der ganze Spaß kostet rund 80 Euro und ist damit für ein Hightech-Gerät für über 1000 Euro angebracht.

Das Karo-Futter gefällt mir.

Das Karo-Futter gefällt mir.

Metzgerei Moser: Malwettbewerb – mal mal Kuh und Schwein

12. Februar 2016

Ein Malwettbewerb ist immer eine nette Idee um auf sich als mittelständischer Handwerksbetrieb aufmerksam zu machen. Da helfe ich gerne mit. Es freut es mich, dass ich Jury-Mitglied bei einem sehr netten Malwettbewerb im Mittelstand sein darf: Die Metzgerei Moser in Landsberg am Lech hat einen Malwettbewerb ausgerufen. Vor der Filliale am Penzinger Feld stehen je eine Kuh- und Schweinskulptur. Für Kuh und Schwein wird eine neue Bemalung gesucht, deshlab schreibt Metzgermeister Michael Moser einen Malwettbewerb aus.

Diese Kuh braucht neue Farbe. Sei dabei beim Malwettbewerb der Metzgerei Moser.

Diese Kuh braucht neue Farbe. Sei dabei beim Malwettbewerb der Metzgerei Moser.

Dazu verteilen die Mitarbeiter der Handwerksmetzgerei in Landsberg viele Malbögen mit Kuh und Schwein darauf – Kleckerkuh und buntes Ferkel genannt. Mitmachen düren alle Kinder bis 15. Jahren. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2016.
Und täglich treffen in der Metzgerei ausgemalte Vorlagen ein, ganze Grundschulklassen haben teilgenommen. Ich habe mal ein paar Einsendungen in einem Video zusammengefasst, um zu zeigen, was die jungen Künstlerinnen und Künstler so alles abliefern. Tolle Kunstwerke sind dabei.


Die Vorlagen Kleckerkuh und buntes Ferkel gibt es auch zum Download im Blog der Metzgerei. Hier können die Vorlagen als PDF geladen werden. In YouTube gibt ich sogar ein Video, in dem die Kuh am iPad Pro und Apple Pencil ausgemalt wurden. Das Ganze wurde mit QuickTime aufgenommen.


Ach ja, natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Der Hauptgewinn sind leckere Fleisch- und Wurstwaren im Wert von 300€ für den nächsten Kindergeburtstag oder das Sommergrillfest. Zusätzlich zum Hauptgewinn werden die Gewinner dazu eingeladen, zusammen mit einem professionellen Maler im Frühjahr 2016 die lebensgroße Moserkuh und -schwein nach ihren Wünschen zu gestalten. Als Jury-Mitglied will ich bei diesem Malevent unbedingt dabei sein.

Das Schwein steht vor der Tür.

Das Schwein steht vor der Tür.