Wir sind alle älter geworden und heute feiert einer meiner Helden seinen 75. Geburtstag: Bob Dylan. Als Robert Zimmerman geboren hat dieser Künstler meine Musikwelt und mein Leben geprägt. Ich war von seiner künstlerischen Präsenz von Anfang an fasziniert und begeistert. Kaum einen Künstler bin ich durch alle Höhen und Tiefen gefolgt. Für mich steht fest: Dieser Mann hat absolutes Talent, kann musizieren und er hat etwas zu sagen. In diesem Blog habe ich mich immer wieder zum Phänomen Bob Dylan geäußert und seine Alben besprochen. Vor wenigen Tagen erschien meine Kritik zu seinem 47. Album Fallen Angelsin meinem Blog.
Zum 75. Geburtstag von Bob Dylan will ich mit in den Gratulationsreigen einreihen und dem Meister gratulieren. Ich hab keine Ahnung, ob und wie er feiert. Ich stoße auf ihn heute Abend mit einem Gläschen an. Privat scheint er ein schwieriger Mensch zu sein und privat muss ich ihn auch nicht mögen (allerdings kenne ich ihn nicht). Musikalisch muss ich ihn einfach verehren.
Im Moment habe ich wieder das Musikprojekt Traveling Wilburys für mich wieder entdeckt. Als George Harrison, Jeff Lyne, Roy Orbison, Tom Petty und Bob Dylan im Jahr 1988 als Wilburys-Brüder unter dem Namen Traveling Wilburys auftauchten, glänzten meine Augen und freuten sich meine Ohren. Dylan lieferte in dieser Zeit extrem schlechte Alben ab, war in einer Crazy Mood und die musikalischen Freunde brachten sein Talent wieder hervor. Nett war, dass Dylan den Namen Lucky Wilbury tragen durfte. Das erste Album der musikalischen Brüder löste für mich eine Welle der handgemachten Musik aus. Ich kaufte das Album und hörte es wochenlang. Das Anhören machte wirklich Spaß.
Die Geschichte des Albums der Traveling Wilburys ist bekannt. Harrison suchte ein Studio für die B-Seite einer Single. Jeff Lyne verwies auf das Heimstudio von Bob Dylan und man lud Tom Petty und Roy Orbison dazu ein. Die Herrschaften musizierten und eine fabelhafte Boygroup war geboren.
Wenn ich mal niedergeschlagen bin, dann sorgen die Wilburys für neuen Schwung. Handle with care war der erste gemeinsame Song und noch einige in zehn Tagen sollten folgen. So ein Album entsteht eben, wenn Genies zusammenarbeiten und dies ohne Marketingdruck und Castingshow. Die Kreativität und der gegenseitige Respekt sind auf dem Album überall zu spüren. Wir trauerten, als Roy Orbison verstarb und die Verbeugung im Video End of The Line war rührend. Der Schaukelstuhl, das Foto von Orbison und die schwarze Gitarre taten bei mir ihre Wirkung.
Im zweiten Album Vol.3 wechselten die verbliebenen Wilbury-Brüder ihre Namen. Aus Lucky wurde bei Bob Dylan nun Boo Wilbury und auch das Album gefiel mir gut. Leider gingen die Herrschaften nie auf Tour. Ich bin noch im Besitz der alten Originalscheiben und habe mir auch die Neuauflagen gekauft. Großartiges Zeug für Musikfreunde.
Und nun: Bob Dylan ist 75 Jahre. Meinen höchsten Respekt Mr. Dylan. Gerade in diesem dunklen Jahr für die Musik, nach dem Tod zahlreicher musikalischer Helden, will ich Ihnen nur eines wünschen: Bleiben Sie gesund und genießen Sie Ihr Leben.
Frank Dylan ist zurück. Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlichte der große Barde der amerikanischen Popkultur sein 47. Album mit dem Titel Fallen Angels. Wer das Vorgängeralbum Shadow in The Night mochte, der wird Fallen Angels lieben.
Frank, Verzeihung Bob Dylan geht seinen Weg weiter voran, konsequent. So wie er es seit Jahrzehnten gemacht hat. Er nimmt auf seine Fans wenig Rücksicht – nur dieses Mal hat der Künstler hörbar Spaß dabei.
Fallen Angels ist eine Verbeugung an die große Zeit von Frank Sinatra, als Musik noch Musik war und ein Song and Dance-Man noch ein Entertainer.
Das Album selbst ist für mich keine große Überraschung mehr. Die Konzerte der jüngsten Zeit deuteten den Wandel an. Bei der unlängst stattgefundenen Japan-Tour wurde speziell für diese Konzerte von Sony eine CD mit den vier ausgekoppelten Songs Melancholy Mood, All of Nothing at all, Come Rain of Come shine sowie That old Black Magic für das Land der aufgehenden Sonne veröffentlicht. Der Titel der CD Melancholy Mood sagt viel über die Stimungslage aus. Als Dylan-Fan musste ich sie natürlich haben und die Interpretation der wunderschönen Melodien hören.
Melancholy Hood wurde speziell für Japan veröffentlicht.
Der Folkie-Dylan ist schon lange nicht mehr, der Rock’n Roller liegt erst einmal auf Eis, ebenso der Gospel-Guru auf der Suche nach Jesus. Dylan hat sich dem Easy Listening zugewandt und sich Songs angenommen, die auch schon Frank Sinatra berühmt gemacht haben. Dylan liefert aber nicht ein Neuarrangement der Songs ab, sondern wirft alles Überflüssige über Bord. Keine Bläser, kein aufgemotzter Sound, der zu Sinatra gepasst hat, aber nicht zu Dylan. Bob Dylan reduziert die Songs, reduziert die Instrumentierung. Die Aufnahmen müssen sehr intim gewesen sein und die Band unterstützt kongenial die Stimme des Meisters. Und wahrlich, Bob Dylan war nie für seine Stimme berühmt. Er bemüht sich gewaltig und schafft eine wunderbare Stimmung.
Ich hörte Fallen Angels auf einer langen Zugfahrt rauf und runter via Kopfhörer. Ich schloss die Augen und genoss die Musik. Anders als bei so manchen früheren Dylan-Alben musste ich nicht exakt auf die Text-Musik-Kombination achten, um Geheimnisse auf dem Dylan-Universum zu erkunden. Ich konnte einfach die Musik genießen, mich den puren Genuss an toller Musik und toller Interpretation hingeben. Dafür herzlichen Dank lieber Bob Dylan. Ich bin gespannt, wohin uns unser gemeinsamer Weg noch treibt.
Ich sehe begeistert die ersten Ansätze von Museen der Zukunft. Mit virtuellen Führungen, Hologramm-Darstellungen oder 3D-Rekonstruktionen wird der Museumsbesuch zum Erlebnis für die Sinne. Als Kind besuchte ich gerne das Deutsche Museum in München und meine Familie sind auch Fördermitglied des Museums. Aber die Wissensvermittlung muss sich verändern und das wird mir zum heutigen Museumstag wieder bewusst. Warum können neue Techniken nicht dazu dienen, die Sammlungen aus den Archiven einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen?
Das Zauberwort dafür heißt 3D-Erfassung. Schon vor Jahren hatte ich diese Idee, aber aus Faulheit nicht umgesetzt. Ich beschäftigte mich eine Zeitlang mit 3D-Scan. Es wird Zeit, dass ich mich wieder ernsthaft damit auseinandersetze.
Eine 3D-Erfassung öffnet die Archive und Magazine und macht wertvolle Kulturgüter wie Skulpturen oder Gemälde als digitale Versionen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So bleiben die Kulturschätze für kommende Generationen erhalten. Daher überrascht das folgende Umfrageergebnis nicht: 64 Prozent der Deutschen befürworten die 3D-Erfassung und digitale Bereitstellung von Kulturgütern. fröbus, Kölns ältester Medientechnik-Betrieb und Spezialist für 3D-Visualisierungen, fragt in einer Umfrage nach dem öffentlichen Interesse an einer digitalen Erfassung wertvoller Exponate und deren Nutzungsmöglichkeiten. Meine Kollegin Tanja Praske beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Museum im Web 2.0-Zeitalter.
Bestand digital konservieren
Wie schon Filmarchive und Bibliotheken stehen Museen in den kommenden Jahren vor der Aufgabe, ihren Bestand für nachfolgende Generationen nicht nur in analoger, sondern in digitaler Form zu konservieren. So hat die Europäische Kommission die Kultureinrichtungen dazu aufgerufen, verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, Kulturgüter elektronisch zu erfassen und online bereitzustellen. Allerdings fehlt es an finanziellen Mitteln und Unterstützung, einheitlichen technischen Standards oder Richtlinien für diese Mammutaufgabe. Das öffentliche Interesse an digitalen Reproduktionen hingegen ist hoch. Dies zeigen die Ergebnisse einer von der Julius Fröbus GmbH in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung. Demnach sind 64 Prozent der Deutschen dafür, das Kulturschätze als 3D-Modell erfasst und digital öffentlich zugänglich gemacht werden.
3D-Scan einer Skulptur. Foto: fröbus
Das Rund-um-die-Uhr-Museum ist immer noch ein Traum
Es klingt einfach zu verlockend: Nicht nur aktuelle Ausstellungen, sondern das gesamte Archiv oder Magazin könnte bei Interesse angeschaut werden, sogar außerhalb der Einrichtungen und jenseits der Öffnungszeiten – wie es in Zukunft etwa ansatzweise aussehen könnte, zeigt heute schon die Digitalsammlung des Frankfurter Städel Museums. Bislang kaum oder gar nicht ausgestellte Kulturschätze – etwa weniger bedeutende Werke einzelner Künstler – können so zumindest als digitale Reproduktion zugänglich gemacht werden. Durch die Nutzung einer digitalen Bestandsdokumentation lassen sich Prozesse in den Museen optimieren, Kosten bei Einlagerungen und Verleihungen sparen. Zudem könnten Ausstellungen leichter konzipiert werden, denn wertvolle und empfindliche Exponate müssten nicht zwingend auf Reisen geschickt werden – etwa um ein Gesamtwerk eines bedeutenden Künstlers zu zeigen. In der Tat fordern – laut der repräsentativen fröbus-Befragung – 89 Prozent der Deutschen einen freien Zugang zum Kulturerbe.
„Mit der 3D-Erfassung und Archivierung von Kulturgütern lässt sich die Grundlage dafür schaffen, um Museumsbestände – oder digitale Leihgaben von anderen Museen – in einem erweiterten Kontext erfahrbar zu machen“, sagt Ralf Meyer, Projektleiter CGI und Fotostudio bei fröbus. Und dafür sind webbasierte und benutzerfreundliche Schnittstellen für Besucher die Voraussetzung. Wohin hier die Reise zukünftig gehen kann, zeigt etwa das Museum Of Modern Art in New York mit seinen innovativen mobilen Apps fürs Museum und unterwegs. Aber auch das Rijksmuseum in Amsterdam setzt mit dem Rijksstudio ein kreatives Zeichen. Damit können Besucher während des Museumsaufenthalts oder online 200.000 Meisterwerke aus der Sammlung frei bearbeiten, speichern und sich anschließend etwa als hochauflösende Drucke nach Hause kommen lassen – oder die eigenen Design-Meisterwerke beim Rijksstudio-Wettbewerb einreichen.
Madonna Foto: fröbus
Madonna Foto: fröbus
3D-Museumsrundgänge im VR-Raum
Aber die Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Reproduktionen gehen noch weiter. Denkbar sind etwa 3D-Museumsrundgänge im virtuellen Raum, von allen Seiten betrachtbare Hologramme oder berührbare 3D-Reproduktionen von sehr empfindlichen Kunstwerken, die neue Perspektiven erlauben. So würden spektakuläre Ausstellungen, die schon heute Massen an Besuchern anziehen – wie etwa „Hieronymus Bosch – Visionen eines Genies“ im Niederländischen Noordbrabants Museum oder „Monet und die Geburt des Impressionismus“ im Frankfurter Städel Museum mit Rekordbesucherzahlen – sich noch vielseitiger und intensiver erleben lassen.
Auch museumspädagogisch bieten sich neue Perspektiven: Digitale Exponate lassen sich zum Sprechen bringen und wecken die Neugier auf Kunst und Kultur schon bei den jüngsten Besuchern. Denkbar sind digital rekonstruierte Arbeitsschritte wichtiger Kunstwerke – Visualisierungen von der ersten Skizze bis zum fertigen Kunstwerk.
Konservierung des Kulturerbes
Der digitale Medienwandel öffnet nicht nur das Museum der Zukunft für neue Erlebnis- und Wissenswelten, sondern sichert gleichzeitig das kulturelle und ideelle Erbe einer Gesellschaft für künftige Generationen. Laut der fröbus-Umfrage sind 93 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass Kulturgüter, mindestens Reproduktionen, für die Zukunft erhalten bleiben müssen. Denn an den Exponaten nagt unwiderruflich der Zahn der Zeit durch Umwelteinflüsse wie insbesondere Licht, die das verwendete Material langsam aber unaufhaltsam beschädigen oder gar zerstören. Museen wappnen sich für die Zukunft mit digitalen Replikaten, indem sie farben- und formgetreue 3D-Visualisierungen der Exponate archivieren, um Originale wieder restaurieren oder rekonstruieren zu können.
„Die technischen Möglichkeiten zur Digitalisierung von Kulturgütern sind mittlerweile enorm“, sagt Frank Bayerl, Geschäftsführer bei fröbus. „Farb- und formengetreue digitale Abbilder von Exponaten lassen sich direkt in den Museen vornehmen. Selbst die Fachleute sind verblüfft, wie nah die digitalen Reproduktionen heute bereits an die Originale heranreichen. Als Spezialist für 3D-Visualisierungen und digitale Medienproduktionen war es uns wichtig mit einer Umfrage das öffentliche Interesse – vor allem für künftige Verwendungsmöglichkeiten – abzufragen. Für uns entwickelt sich hier ein Markt mit Potential für die Zukunft.“
Deep Purple Live in Long Beach 1976, der sechste Teil der Official Deep Pruple (Overseas) Live Series.
Wieder einmal kam ein Teil der Official Deep Pruple (Overseas) Live Series, ich glaube es ist Teil 6, auf den Markt und wieder mal hab ich zugeschlagen. Es war die Endphase der Band und ich hatte von dem Gespann Coverdale, Bolin, Hughes, Lord und Paice noch nicht so viele Aufnahmen. Damals hatte ich mir den Bootleg dieses Konzerts nicht gekauft. Inzwischen ist es mehrmals in unterschiedlichen Versionen erschienen und diese neue Ausgabe wurde zusätzlich um drei Bonustracks aus Springfield vom 26. Januar 1976 ergänzt. Live in Long Beach selbst wurde am 27. Februar 1976 aufgenommen.
Nach mehrmaligen Anhören von Long Beach 1976 bin ich immernoch unentschlossen. Tommy Bolin war ein guter Mann an der Klampfe, hatte aber das Problem der Drogen und noch viel mehr, dass er direkt nach Ritchie (ich spiel mir den Arsch ab) Blackmore kam. Bolins Stil ist anders, sehr gut, der Kerl kann absolut Gitarre spielen, aber ich mag den alten Blackmore und den neuen Steve Morse dann doch lieber.
David Coverdale war nie mein Fall, ich mochte auch Whitesnake nicht. Aber Coverdale hat Stimme, Power und bringt richtig Kraft mit. Vielleicht nicht so facettenreich wie Ian Gillan, aber Coverdale ist ne richtige Frontsau auf Macho-Tour. Genau richtig für die Endphase von Deep Purple. Wir befinden uns in der MARK IV-Besetzung. Obwohl die Bluesstimme von Coverdale bei Long Beach 1976 mit so manchen Ton daneben lag.
Glenn Hughes ist kein Roger Glover und sein Gekreische zeigt für mich das Todesringen von Deep Purple, ich musste mich daran gewöhnen. Ich mag ihn bei Black Sabbath und noch mehr bei Keith Emerson später, aber bei Deep Purple musste ich mich an seine Stimme gewöhnen.
Live in Long Beach 1976 startet vielversprechend mit der obligatorischen Einleitung „We wanna give you some Rock’n Roll“ und den Klassiker Burn. Der Ton wird nicht immer getroffen, aber die Power pur. Die Tour wurde gemacht, um das Album Come Taste The Band zu promoten, bei dem Bolin federführend war. Leider verkaufte sich das Album im Vergleich zu früheren Purple-Platten schlecht, nur die Hardgesottenen Fans wollten es sich anhören. Zu groß war der Verlust von Gillan und Blackmore.
Und genau das ist mein Problem. Ich vergleiche die ganze Zeit. Ich vergleiche Smoke on The Water in der einen und der anderen Version, mal so gespielt, mal so. Interessant ist, was Interpretationen ausmachen, wobei Live in Long Beach 1976 noch mit einem wunderschönen Georgia on my Mind glänzen kann. So viel Humor hat Tommy Bolin, der Griesgram Blackmore hätte den Spaß nicht mitgemacht. Als ich meine Vergleichsmarotte abgelegt hatte, kam ein tolles Album zu Tage, das mir einige Stunden zu großen Teilen Spaß macht. Highlight für mich ist einer meiner Lieblingssongs Stormbringer.
Und dennoch gibt es musikalisch einiges an Live in Long Beach 1976 auszusetzen: Getting tighter ist nett, aber 14 Minuten braucht es dafür wirklich nicht. Und warum Jon Lord seine legendäre Orgel mit einem Synthi-Gemurkse in Love Child vermischt, bleibt mir schleierhaft.
Also kurzes Fazit: Wieder eine CD der Herren mehr, das Geschäft blüht, ich habe mir Karten für das nächste Konzert gekauft und ich warte auf die nächste Veröffentlichung Teil 7 aus alten Zeiten.
Das Smartphone ist aus dem Auto nicht mehr wegzudenken. Ich habe aus Kosten- und Aktualitätsgründen auf ein Navi vom Hersteller verzichtet und verwende die entsprechenden Navi-Apps wie Google Maps, Apple Karten oder Navigator auf dem iPhone 6plus.
Bisher hatte ich eine Saugbefestigung an der Frontscheibe, in der ich mein iPhone 6plus eingeklemmt und über ein Lightning-Kabel mit Strom versorgt habe. Das große iPhone schränkte meine Sichtweise etwas ein und das gefiel mir überhaupt nicht. Ich möchte im Auto freie Sicht. Außerdem war das Befestigen in der Haltung ein ärgerliches Gefummel. Ich musste erst die dicke Lederhülle vom iPhone abehmen, damit das Smartphone in das Plastikteil hineinpasst. Ab und zu löste sich bei Sonnenschein die Halterung samt Telefon von der Scheibe und fllog beim Autofahren herunter. So etwas darf nicht sein.
Daher versuche ich jetzt eine Halterung, die ich an dem Gebläse des Automobils befestigen kann. Ich wählte dazu das System von Veo Pulse. Die Halterung wird in das Gebläse des Fahrzeugs geklemmt und das Smartphone wird mit einem Magneten festgehalten. Soweit in der Theorie. Die Praxis sah etwas anders aus. Zwischen iPhone 6plus und Lederhülle von Apple kommt ein dünnes Metallplättchen. Die Magnetkraft des Veo Pulse reicht aus, um das relativ schwere iPhone 6plus samt Hülle festzuhalten. Ich könnte das Metallplättchen auch auf das Smartphone kleben, aber ich zerstöre nicht ein Apple-Designobjekt mit einem Aufkleber.
Das Veo Pulse soll mein iPhone im Auto sicher halten.
Dann begann wieder die Fummelei. Das Veo Pulse-Teil ließ sich zwar im Gebläse befestigen, doch das Gebläse ist bei unserem Lexus schön zurückversetzt, so dass das iPhone im Hochformat herunterfällt. Das Ding hält einfach nicht und stürzt sofort ab. Die einzige Möglichkeit ist es, das iPhone 6plus quer an das Gebläse zu hängen. Die Konsequenz ist, dass das Gebläse nicht mehr brauchbar ist, weil das iPhone 6plus das Gebläse auf der Fahrerseite verdeckt. Aber das Teil hält sicher und stabil.
Da ich das Telefon nicht nur zum Navigieren brauche, sondern auch zum Musikhören und zum Telefonieren via Bluetooth, habe ich nun Komfordeinbußen. Sowohl iTunes als auch meine Telefonfavoriten werden nicht im Querformat dargestellt. Unpraktisch. Die Rettung kommt im Moment in Form von Siri. Da das iPhone mit der Autobatterie via Lightning verbunden ist, kann ich über Hey Siri die Sprachsoftware aktivieren. Funktioniert, aber ich muss mein Verhalten ändern.
Nun, die Saughalterung ist von der Frontscheibe des Fahrzeugs verschwunden – freie Sicht für freie Bürger. Das ist mir zunächst das Wichtigste. Und ich kann das iPhone über Veo Pulse weiter nutzen, wenn nicht zu meiner vollen Zufriedenheit. Aber der Schritt in die richtige Richtung ist mit Veo Pulse getan.
Ich genieße die aktuellen Gespräche mit Microsoft-Mitarbeitern. Sie geben mir Inspiration und Denkanstöße. Dabei meine ich nicht Briefings über ein neues Office oder ein Betriebssystem, sondern die Gespräche, die unsere Arbeits- und Lebenswelt betreffen. Im vergangenen Jahr habe ich viel über #OutOfOffice diskutiert und nachgedacht, das Microsoft damals thematisiert hat. Dieses Jahr standen die Gedanken unter dem Hashtag #Schichtwechsel.
Tolles Filmteam bei MS auf der #rpTEN.
Auf der #rpTEN gab es einige Panels von Microsoft zu diesem Thema, die ich mir in Berlin angeschaut habe. Inspirierend, wie ich finde. Und am Stand von MS hab ich Interview zum Thema #Schichtwechsel gegeben. Hier ist der Clip zum Ansehen.
Aus Platzgründen wurde er etwas zusammengeschnitten, meine Ausführungen zu Maria in Metropolis und Roboterspielzeug (Hobby von mir) sind nicht mehr im Video enthalten. Aber der Grundgedanke zählt: Wie verändert Technologie unser Leben? Als Journalist beobachte ich genau, zu welchen Entwicklungen es im Bereich Roboterjournalismus kommt. In absehbarerer Zeit wird der ganze Bereich des Servicejournalismus von Maschinen produziert, die ersten Ansätze sind vielversprechend.
Unser R2Mäh2 hat neuerdings Augen.
Viele der Veränderungen, die meinen Alltag betreffen, finden in Details statt. Ich will nur ein kleines Beispiel nennen. Wir haben einen Garten. Nun, er ist nicht sehr groß, aber er macht Arbeit. Zu den grünen Pflichten gehört auch das Rasenmähen. Diese lästige Pflicht erledigt seit ein paar Jahren unser Mähroboter R2Mäh2. Zweimal die Woche fährt er leise den Garten ab und stutzt das Gras zurecht. Das Schneiden klappt ideal und wir haben dadurch ein wenig mehr Freizeit. Der Mähroboter aus dem Hause Husqvarna muss sich nicht an die vorgeschriebenen Mähzeiten der Gemeinde halten, er kann auch nachts fahren – so leise ist der Mähroboter. Wir haben ihn von unserem Fachbetrieb Anton Jais, der uns den R2Mäh2 verkauft hat und ihn immer wieder pflegt. Um den Mähroboter menschlicher zu machen, habe ich ihn vor kurzem zwei Augen aufgeklebt. Die eingesparte Zeit, die das Rasenmähen verbraucht, ist nicht enorm. Und natürlich kostet so ein Mähroboter sein Geld – und dennoch: Es ist für mich ein kleines Symbol von #Schichtwechsel.
Es geht auch größer: Bei meinem Kurzurlaub im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang sah ich eine Gruppe von Hotelgästen, die auf die großen Rasenflächen des Allgäuer Hotels schauten und diskutierten. Als neugieriger Mensch gesellte ich mich dazu und entdeckte Ludwig und Poldi. Ludwig und Poldi sind zwei große Mähroboter von Husqvarna, die die Rasenflächen um das Hotel Prinz Luitpold Bad schneiden. Tag ein, Tag aus, Stunde um Stunde drehen sie ihre Runden.
Ludwig dreht seine Runde im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang im Allgäu.
Der Gärtner des Hotels wurde nicht eingespart, wie mir der Hotelier Armin Gross versicherte. Aber seine Arbeit ist qualifizierter geworden. Klassisches Rasenmähen überlässt der Hotelbetrieb jetzt den Mährobotern, die sogar Steigungen der Allgäuer Berge bewältigen können. Für komplizierte Aufgaben im Mähen muss freilich noch ein Mensch ran, aber der stupide Arbeitsalltag des Rasenmähens hat sich durch den #Schichtwechsel-Gedanken von Microsoft erledigt.
Durchwachsen: Das neue Album von Jean-Michel Jarre.
Die Zusammenarbeit von Jean-Michel Jarre mit anderen Elektronikmusikern geht in die zweite Runde und wieder bin ich mit dabei. Teil 1 The Time Machine hat mir weniger gut gefallen, Teil 2 Electronica 2: the Heart of Noise ist für mich persönlich besser gelungen. Ich weiß nicht, wie viele Teile der Elektronikpionier Jarre noch veröffentlichen will, am Ende werde ich mir meine eigene Kompilation zusammenstellen und den ganzen Schrott rauswerfen. Und Schrott gibt es für mich sehr viel in den Alben.
Freilich positiv: Alle Tracks sind absolut sauber produziert und gemischt, erwarte ich bei diesen Namen aber auch nicht anders. Und auch klar war, dass es nach dem ersten Teil wieder kein Oxygene u.a. werden wird. Diese Zeiten sind wohl für JMJ vorbei. Also die Musik vom Amazon-Server geladen und reingehört – die CD kam mit der Post hinterher. Eine Homage an sein Frühwerk sind die Stücke im Heart of Noise bei dem der alte JMJ durchklingt.
Besonders großes Lob und Anerkennung gebührt Jarre, das er es geschafft hat, Edward Snowden zur Mitarbeit zu bewegen. Der Whistleblower hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Angebote von Musiker und Künstlern bekommen, bei Jean-Michel Jarre hat er Ja gesagt und das Ergebnis überzeugt. Ich hatte Snowden gerade in einer Übertragung auf der #rpTEN gesehen und kam von Berlin nach Hause und fand die Aufnahme mit Jean-Michel Jarre vor. Das Stück Exit hat mich berührt Und es freut mich, dass die Botschaft von Snowden so verbreitet wird.
Jean-Michel Jarre hat sich eine illustre Schar von Mitstreitern eingeladen: neugierig war ich vor allem auf die Zusammenarbeit mit Gary Numan und Yello. Und das zeigt auch schon, aus welcher Zeit ich stamme und wer mich bei elektronischer Musik sozialisiert hat. Die Zusammenarbeit mit Gary Numan ist New Wave pur und das Stück mit Yello versetzte mich Jahre in wunderbare Zeiten zurück, als die Schweizer innovativ waren. Auch ganz klar auf der hörenswerten Seite ist das Stück These Creatures in Zusammenarbeit mit Julia Holter. Für mich ist die US-amerikanische Künstler die Entdeckung auf dem Album Electronica 2: the Heart of Noise und habe mich gleich mit Material von ihr eingedeckt. Absolut hörenswert.
Das Album schwankt zwischen Kunst und Kommerz. Bei so vielen poppigen Sachen war ich genervt. Die Pet Shop Boys haben sicherlich ihre Zeit gehabt und ihr Beitrag Brick England gehört ganz eindeutig zu den guten Pop-Sachen des Albums. Aber bei Primal Scream und ihrem As One war ich genervt von zuviel Kommerz. Und so sehr ich auch Cyni Lauper für ihre frühen Girls just to have fun-Sachen und die späteren Blues-Stücke verehre, bei einem Album von Jean-Michel Jarre ist die Dame fehl am Platze.
Und ja, es gibt den absoluten Schrott. Ich kann es nicht fassen, was für ein seichtes Gesülze zu finden. Es gibt den Schrott, dazu gehört für mich der Krampf den Jarre mit Hans Zimmer fabriziert hat. Ja, mein Groll gegen Zimmer wächst weiter. Das Geblubbere von Jarre-Synthis und das Gesäusel von Hans Zimmer – einfach unerträglich, wie das Großteil des Soundtrack-Werkes von Hans Zimmer.
Und nun? Ich habe mir für den Herbst eine Konzertkartenbesitzer gekauft, weil ich Jean-Michel Jarre zum ersten Mal live erleben will, obwohl mich Teil 1und 2 nicht restlos überzeugten. Und ich warte auf Teil 3 der Electronica-Serie. Hoffe auf die Zusammenarbeit mit den großen Elektronikmenschen, die mich geprägt haben. Keith Emerson wird leider nicht dabei sein, er hat seinen Stecker gezogen. Dieter Moebis ist auch leider schon tot. Aber Kraftwerk, Karl Bartos, Wakeman … leben noch.
Eigentlich wollte ich mir Doom nicht kaufen, eigentlich …
Wie hat es mein Twitter Kollege Dr. Satan so schön ausgedrückt: Doom ist schnell, grob und brutal – und genau das trifft den Nerv des Spiels. Eigentlich wollte ich mir Doom für die PS4 nicht kaufen, ja eigentlich. Ich will doch eine anspruchsvolle Story, einen ausgewogenen Soundtrack, gut gezeichnete Charaktere und so was. Doom ist genau das Gegenteil: Geballer, Geballer und nochmals Geballer.
Ich habe das Spiel also am Erscheinungstag gekauft und den Intellekt ganz schnell auf die Seite geschoben. Hier ist nicht Taktik gefragt, sondern ran an den Feind, in unserem Fall die bösen Dämonen aus der Unterwelt. Doom bringt genau das, was es machen soll: Gemetzel in Vollendung.
Als ich ein Kind war, spielte ich bei einem Nachbarsjungen Doom auf dem PC. Ich hatte einen Mac und kam erst viel später zu meiner Kopie, die ich mir in den USA besorgte. Es war Doom 3. John Ramone war der Schöpfer des Spiels und die Bundesprüfstelle für jungendgefährende Schriften (so hieß das Teil damals) fiel tot um, als die Jugendschützer das Spiel zocken. Doom kam 1994 auf den Index und wir spielten es dennoch in Turnhallen auf LAN-Partys weiter. Bei Doom kamen mir zum ersten Mal die Zweifel, ob ich vielleicht doch einen Windows-PC kaufen sollte, statt einem Mac. Aber ich könnte ja zum Nachbarn gehen und die Monster blutig zur Strecke bringen. Mir gefiel das Leveldesign und die Action. Gegen die KI zu spielen war nett, aber richtig Spaß machte der Multiplayer-Modus in den späteren Ausgaben.
Müde, aber glücklich beim Doom-Spielen.
Als ich meine erste Doom-Kopie für den Mac hatte, überkam mich ein mulmiges Gefühl. Doom war nicht nur ein Ego-Shooter, sondern war ein Survial-Horror-Game. Die Atmosphäre war gruselig. Enge Räume, dunkle Szenen, schmatzende Monster, die blitzschnell angreifen. Als ich es zum ersten Mal über Kopfhörer spiele, wusste ich, was eine starke Atmo ist.
So um 2011 wurde Doom wieder vom Index gestrichen, aber zu dieser Zeit interessierte mich das Spiel nicht mehr. Ich nahm wahr, dass es jetzt eine Art Kulturgut ist. Schon 2007 wurde es als eines der zehn einflussreichsten Spiele in die US-Nationalbibliothek aufgenommen, während es bei uns noch auf dem Index stand. Ich hatte Doom verdrängt, nicht mehr gespielt. Bei uns in Deutschland begann die Diskussion um Killerspiele. Die damalige Politiker hatten nie gespielt, waren aber sofort bereit die Gamer in die Ecke der Massenmörder zu packen. Das nervte mich. Ja es gibt Idioten. Wenn Doom oder anderes bei Amokläufern gefunden wurde, dann war klar: Die Spiele waren schuld. Egal, die Diskussion ist vorbei.
Und dann sah ich auf YouTube den Trailer zu Doom 2016. Die Farben waren greller, bunter, intensiver und das Gameplay war heftig. Ich dachte, ich stehe darüber. Aber nein, als ich in Twitter die ersten Spielerlebnisse las, brach das Doom-Fieber in mir aus. Das Feuer war wieder da. Gut, dass K1 Schuhe kaufen musste und so schaute ich in den lokalen Elektromark vorbei und nahm mir meine Doom-Kopie mit. Das Spiel ist ab 18. Jahren und das ist auch richtig so. Es ist einfach nur brutal und gehört keinesfalls in Kinderhände. Die Gamer, die ich kenne, sind hier verantwortungsvoll, die Branche ist erwachsenen geworden. Als die Familie im Bett war, wurde Doom installiert. Kopfhörer auf und los ging das actionreichen Blutbad. Story? Naja hat sich nicht geändert. Mars, Monster und Materialschlacht. Bum, Bum, Bum.
Nach meinem fulminanten Pac Man-Anzug habe ich als Retrogamer etwas dezenteres gefunden, um auf mein Retro-Hobby aufmerksam zu machen: Tetris-Turnschuhe.
Auf der re:publica #rpTEN gab es im Eingangsbereich den Stand von getDigital, ein Gadget-Versender mit allerlei Nerd-Produkten. Hin und wieder hab ich in meinem Blog über den Laden berichtet. Mein Interesse lag zunächst auf einen Einhornkopf, der sich allerdings für den Alltag als unbrauchbar herausstellte. Ich hab nichts durch den Kopf gesehen und bin gestolpert.
Schöner Kopf, aber ich hab nix gesehen.
Bei den Tetris-Turnschuhen habe ich dagegen sofort zugegriffen. Sie sind eine preiswerte Kopie der legendären Converse-Chucks. Auf der #rpTEN kosteten die Schuhe 30 Euro am Stand, im Online-Store liegen sie bei rund 50 Euro. Es gab zwei Versionen der Schuhe, einmal mit aufgedruckten Periodensystem, einmal mit aufgedruckten Tetris-Klötzchen. Trotz ehemaligen Chemie-Leistungskurs an einem bayerischen Gymnasium entschied ich mich für die Tetris-Variante. Es sind die farbenfrohe Steine auf der Seite und auf der Oberseite aufgedruckt. Insider entdeckten sofort den Retrocharme und ich musste zugreifen. Die Geschichte der Schuhe gibt es im Blog von getdigital zu lesen.
Ich musste die Wirkung sofort ausprobieren. Bei meinem Seminarvortrag In der darauffolgenden Woche wurde ich auch auf die Schuhe angesprochen und wir hatten sofort im Retrogaming ein gemeinsames Thema. Wer sagt, dass Schuhe nicht verbinden können, der irrt. Ich kann die Schuhe nicht überall anziehen, aber für IT-Messen oder Retrogaming-Abende gehören sie auf jeden Fall dazu.
Dieser Blick von meinem Hotelzimmer aus zeigt die Schönheit des Allgäus.
Die vergangenen Wochen waren für mich eine arbeitsintensive Zeit. Ich habe zahlreiche Seminare und Vorträge zur Medienkompetenz gegeben und bin durch die Lande gereist. Meine Familie und das Privatleben kamen in dieser Zeit zu kurz. Deshalb packen wir als Familie unsere sieben Sachen und werden bald wieder in unserem Lieblingshotel, dem Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang, im wunderschönen Allgäu einchecken.
Ankommen bei Freunden im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang.
Das Hotel wurde in den vergangenen Monaten renoviert, der Fokus lag auf vielen kleinen Details und auch hinter den Kulissen wurde viel verbessert und optimiert. Ich sage nur das wichtige, aber auch teure Thema Brandschutz. Für uns als Hotelgäste hat sich aber das hoteleigene Hallenbad komplett geändert. Das Hallenbad wurde komplett umgebaut und modernisiert. Es sieht nun absolut spitze und einladend aus. Ich hab es getestet und genossen. Es gibt jetzt eine Vielzahl von Massagedüsen und Geblubber im Becken. Stangen für Wassergymnastik wurden eingebaut, denn das Schwefelwasser eignet sich ideal zur Therapie. Das wusste auch der Namensgeber des Hauses, Prinz Luitpold.
Das Schwimmbad im Hotel Prinz Luitpold Bad wurde komplett renoviert.
Hier ein paar Details vom neuen Schwimmbad:
Das neu renovierte Schwimmbad ist ein Teil des Spadorados, wie der Spa- und Wellnessbereich des Hotels Prinz Luitpold Bades heißt. Wenn ich nicht gerade in der Gegend wandere, liege ich im Spadorado herum und genieße das Leben. Im Spadorado vom Hotel Prinz Luitpold Bad sind unter anderem eine Sauna-Landschaft, Whirlpool, Solarien, Kneipp-Anlagen, eine Kältekammer, eine Infrarotsauna und vieles mehr enthalten. Ich liebe vor allem den Außenpool mit genialen Blick auf die Allgäuer Berge.
Blick vom Pool auf die Berge – großartig.
Innerhalb von Minuten laden sich hier meine leeren Batterien auf. Für mich bedeutet es absolute Entspannung an der frischen Luft meine Runden im Wasser zu drehen und das gewaltige Bergpanorama zu betrachten. Das ist für mich Luxus pur.
Über zwei Millionen Euro haben die Hoteliers Armin und Sabine Gross in ihr wunderbares Hotel investiert. Eine Investition in die Zukunft, wie ich finde. Ich war mit meiner Frau zur Wiedereröffnung des Hotels eingeladen und verlebte eine entspannende zwei Tage. Vielen Dank dafür. Jetzt fahren wir bald mit der ganzen Familie hin, um uns ein wenig zu erholen und Kräfte zu tanken.
Hier die offizielle Eröffnung des neuen Hallenbades:
Und hier die offizielle Eröffnung des Hallenbades als 360 Grad Video:
Beim Festakt zur Wiedereröffnung sprachen allerhand Politik- und Tourismusprominenz, schließlich ist das Hotel Prinz Luitpold Bad mit seiner 152jährigen Geschichte für mich das erste Haus am Platz in einer exponierten Lage in Bad Hindelang. Alle Redner lobten den Einsatz der Hotelierfamilie und betonten das gute Miteinander im Haus. Spontan ergriff ich als Gast einfach auch das Wort und bedankte mich im Namen der Gäste, schließlich ist das Hotel in erster Linie für seine Gäste das. Wenn wir Gäste uns wohlfühlen, dann ist die Zukunft des Hotels Prinz Luitpold Bads gesichert.
Hier die Festansprachen im Außenbereich:
Und hier die Festansprache im Außenbereich als 360 Grad Video – am Ende ergreife ich das Wort:
Ich steige durch meinen Beruf in so vielen Business-Hotels ab, kenne so viele Hotelzimmer, aber im Prinz Luitpold Bad ist es für mich, wie nach Hause kommen. Die Hotelatmosphäre ist freundlich und familiär. Der Service ist wunderbar menschlich. Das Hotelambiente hat einfach Stil und meine Familie liebt vor allem den Salon. Er stammt aus einem alte schottischen Schloss und ich genieße ein, zwei Gläser Ardbeg in den Sesseln und hänge meinen Gedanken nach. Bei meinen anstehenden Besuch, werde ich ein Buch strukturieren und beginnen erste Kapitel zu formulieren. Trotz Ferien werde ich ein wenig arbeiten, denn die Umgebung inspiriert mich.