Dracula im Film (30) Blacula

23. November 2022

Ich war vorgewarnt. Die Mitglieder der Facebookgruppe Erdbeben 1974 hatten mich bemitleidet, als ich die Disc des 1972 gedrehten Vampirfilm Blacula in den Player legte. Blacula ist eine Wortschöpfung aus Black und Dracula – der Film eine Blaxploitation-Interpretation der Bram Stoker-Geschichte.


Und was soll ich sagen? So schlecht wie alle behauptet haben, ist Blacula nicht, was aber nicht heißen soll, dass er im entferntesten gut ist. Er ist eine schwarze Version des alten Thema in cooler siebziger Umgebung mit siebziger Mucke und Frisuren.

Um was geht es? Nach einem Disput über den Sklavenhandel wird der afrikanische Prinz Mamuwalde (William Marshall) von Graf Dracula gebissen, selbst in einen Vampir verwandelt und in einem Sarg eingesperrt. Knapp zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1972, befreien zwei schwule Innenarchitekten den durstigen Blacula in Los Angeles. Dieser geht fortan auf Beutezug durch die kalifornische Metropole, findet seine große Liebe und vernichtet sich selbst im Sonnenlicht.

1972 erhielt der Film den Saturn Award als Bester Horrorfilm, als ob es 1972 keine besseren Horrorfilme auf den Markt gegeben hat. Aber das Thema hat wohl damals die Juroren angesprochen. Nun, ich habe mir das auf 1000 Exemplare limitierte Media-Book für schmales Geld zugelegt und hab die Nummer 345, als ob der Film etwas Wert würde. Der Film lief mal im Privatfernsehen in der Reihe Schlechteste Filme aller Zeiten, aber damit tut man Blacula unrecht. So manche Einstellung macht wirklich Spaß und der Ehrgeiz bei der Interpretation seiner Rolle sieht man William Marshall durchaus an. Wer den Grafen Yorga mag, der mag Blacula auch, der in LA spielte. 1973 gab es sogar eine Fortsetzung – ähnlich wie bei Yorga. Der Film heißt Der Schrei des Todes unter der Regie von Bob Kelljan, allerdings hab ich ihn noch nicht gesehen. Bob Kelljan war auch der Mann, der den ersten Yorga-Film in Szene setzte. Unbedingt sollte man einen Blick auf die Vampire riskieren, die in ihrer Maske wunderbar trashig aussehen.

American International Picture war ja für preiswerte Produktionen bekannt. Ich durfte Samuel Z. Arkoff mal auf dem Filmfest München interviewen – ein großer Mann, wenn es um preiswerte Produktionen ging. Hammer holte Dracula 1972 aD ja ins Swinging London.
Und weil die Zielgruppe sich Blacula angeschaut hat, kam es auch mit Black Frankenstein zu eine Blaxploitation-Fassung von Frankenstein.

Kein Anschluss unter dieser Nummer – Telefonzellen sind Geschichte – persönliche Gedanken

22. November 2022

Telefonzellen gehören nunmehr der Vergangenheit an. Zunächst die gelben geschlossenen Häuschen, dann waren sie violett und dann waren es nur noch Ständer – aber nun ist es vorbei. Die letzten öffentlichen Fernsprecher werden nun von der Telekom abgeschaltet und gehen in die Geschichte ein. Kein Anschluss unter dieser Nummer.

Die 12.000 verbliebenen Telefon­zellen in Deutschland schlucken kein Klein­geld mehr. Die Telekom deaktiviert die Münz­zahlung an den Telefon­säulen und -häuschen, Ende Januar funktionieren dann auch keine Telefon­karten mehr. Damit endet nach 142 Jahren die Ära des öffentlichen Fern­sprechers.

Im Zeitalter des Mobiltelefons sind Telefonzellen ein Anachronismus. Die letzten Telefonzellen, die ich gesehen habe, waren Kunstobjekte wie Death of a Phone Booth bei Banksy. Die Transformation der Telefonzelle zum WLAN-Hotspot sah ich zum ersten Mal in New York als die Zellen abgebaut und dafür an gleicher Stelle WLAN-Hotspots errichtet wurden.

Mit WLAN hat man es in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker nicht so. Statt Hotspots mögen wir lieber bedrucktes Papier. Ich habe öfters zu Bücherschränken umgewidmete Telefonzellen gesehen, auch eine gute Idee.

Das letzte Telefonat an einem öffentlichen Münzfernsprecher führte ich übrigens in New York. Ich war begeistert, dass man einen Fernsprecher anrufen an – so wie in den Ami-Filmen.

Ein Erlebnis mit einer Telefonzelle bleibt mir in Erinnerung. Es war die Zeit des Akustikkopplers. Man musste den Telefonhörer auf den Akustikkoppler fest auflegen und diesen mit dem Rechner verbinden. So konnte ich mich in Mailboxen einwählen und erste Schritte im Datennetz machen. Weil meine Eltern genervt waren, dass ich zu Hause die Leitung blockierte und zudem enorm Gebühren verursachten, suchte ich einen Ausweg. In meiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck gab es das Kaufhaus X und davor eine gelbe Telefonzelle. Ich versorgte mich mit Unmengen von 10 und 50 Pfennig-Münzen, packte eine Kabeltrommel, mein Macintosh PowerBook und meinen Akustikkoppler ein und radelte zu dieser Telefonzelle. Da der Akku des PowerBooks nicht lange hielt, fragte ich im Laden, ob ich Strom bekommen könnte und schloss mein System in der Telefonzelle an. In den 1980er-Jahren war der Betrieb von selbst gebauten Akustikkopplern im Telefonnetz der Deutschen Bundespost illegal und mit hohen Geldstrafen belegt, aber ich wurde nie erwischt. Den illegalen Akustikkoppler besorgte mir ein Schulfreund, der in der IT-Szene deutlich tiefer verwurzelt war als ich. Der Akustikkoppler der Deutschen Bundespost kostete ein Vermögen, das ich aber bereits für Apple Hardware ausgegeben hatte.

So saß ich an manchen Wochenenden in dieser Telefonzelle. Andere Leute, die telefonieren wollten, hatten keine Chance. Sie mussten sich ein anderes Häuschen suchen. Ich sah auch irgendwie offiziell in meiner Telefonzelle aus mit den ganzen Kabel und der Kabeltrommel.

Ende Januar 2023 werden dann die Telefonkarten abgeschaltet. Ich hatte mir mal überlegt, ob ich Telefonkarten sammeln sollte. Dieser Kelch ist an mir vorüber gegangen. Ich habe Karten aufgehoben, aber nicht professionell gesammelt. Ob ich etwas von Wert habe, weiß ich nicht.

Soll die Breze bald 1,50 Euro kosten? Bäcker senden SOS

21. November 2022

Soll die handwerkliche Breze künftig 1,50 Euro kosten? Das droht uns, wenn die Politik nicht endlich handelt und für Lebensmittelgewerke und den Friseure akzeptable Energiepreise durchsetzt. Ich hab es selbst miterlebt. Den bayerischen Bäckern steht das Wasser bis zum Hals und viele Handwerksbäcker haben schon ihren Betrieb eingestellt. Daher haben die bayerischen Lebensmittelhandwerker wie Bäcker, Metzger, Brauer, Konditoren und Müller eine Petition an den bayerischen Staatsminister Florian Herrmann überreicht, der die Forderungen der Handwerker unterstützt.

Eine Abordnung der Handwerker versammelte sich in Arbeitskleidung vor der Bayerischen Staatskanzlei unter der Motto „Alarmstufe B_Rot“ und wurde vom Minister der Staatskanzlei empfangen. Für den Termin blieben rund 15 Minuten, die es aber in sich hatten. In Berlin blitzten die Handwerker allerdings an den Türen der Politiker ab, was absolut kein gutes Zeichen ist.

Ich begleitete meinen Kunden, die Bäckerei Konditorei Martin Reicherzer aus Fürstenfeldbruck und Aubing, zu dem Termin in die Staatskanzlei. Ich schoss Fotos, drehte Videos und ich hörte vor allem aufmerksam zu was er und seine Kollegen zu sagen hatten. Was ist hörte, war pure Verzweiflung der Betriebe, die mit dem Rücken zur Wand stehen. Es gelang uns, noch ein Interview mit der BILD zu führen, die am nächsten Tag in Print und Online im Münchner Teil über die Aktion groß berichtete. So bekommt man Aufmerksamkeit auch gegenüber der Kunden und kann Druck auf die Politik ausüben.

In ihrer weißen Arbeitskleidung und mit Plakaten gaben die Demonstranten ein eindrucksvolles Bild im Kuppelsaal der Staatskanzlei ab und hatten auch gleich zwei Riesenbrezn als Fotomotiv mitgebracht. Das Wichtigste waren aber die Forderungen, die der Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes der Bäcker Stephan Kopp überreichte: Die Strompreisbremse in Höhe von 13 ct/kWh muss für alle Abnahmestellen in Handwerksbetrieben und nicht nur für die Industrie gelten. Und auch wichtig: Der Preisdeckel wird über alle Strompreisvereinbarungen über den Terminmarkt und/oder Spotmarkt gelegt, in denen Preise für den Bezugszeitraum 1.1.2023 bis 31.3.2024 vereinbart wurden oder werden.

Gravierende Folgen für uns Kunden und Beschäftigte
Wenn die Strompreisbremse nicht kommt, hat dies gravierende Auswirkungen auf uns Kunden. Die handwerklichen Produkte wie Brezn oder Semmeln müssen zwangsläufig deutlich teuerer werden, denn der Bauer gibt die höheren Getreidepreise an den Müller weiter, der höhere Energiekosten hat und der gibt sie an den Bäcker weiter, der sie auf den Kunden umlegen muss. Ich rede jetzt nicht von dem minderwertigen Industriefraß aus unpersönlichen Backshops, sondern ich spreche von qualitativ hochwertigen Handwerksgebäck. Wenn Bäcker und Metzger aufgrund der hohen Preise schließen und ihr Personal entlassen müssen, dann ist das Wehklagen bei Kunden und Politik groß nach dem Motto „früher war alles so schön“.

Eine Bäckerei in einer Stadt oder Gemeinde ist nicht nur ein unpersönlicher Dienstleistungsshop, sondern ein Ort der Begegnung. Gerade bei uns in Bayern gehört eine knusprige Brezn oder ein hochwertiges Brot zum Kulturgut und nicht so ein Gummiteil aus dem Aufbackofen eines Shops oder Supermarkts. Wollen wir Kunden so etwas wirklich?

Eine Bäckerei hat es sowieso schwer Arbeitskräfte zu finden und wie groß ist der Frust, wenn eine solche Arbeitsstelle verloren geht. Bäcker und Metzger bilden aus und damit stirbt das duale System weiter. Der Unternehmer kann eine gewisse Zeit überbrücken, aber er investiert sein Geld nicht zur Unterhaltung oder als Hobby, sondern muss von seinem Betrieb leben und seine Familie ernähren können. So funktioniert Wirtschaft. Wenn wir über kleinstrukturierte Erzeugung und lokalen Handel reden, dann müssen wir jetzt Taten sprechen lassen. Alles andere sind Lippenbekenntnisse und reine Verlogenheit. Die Probleme sind bekannt, also muss jetzt endlich gehandelt werden.
Ich habe mit meinem Bäckermeister Martin Reicherzer anschließend einen Podcast aufgenommen. Als nächste Aktionen sind Gespräche mit Politikern geplant und auch die Kunden müssen über die Alarmstufe B_Rot informiert werden. Auch sie können Druck auf die Politik ausüben, damit das gesunde Handwerk vor Ort nicht stirbt.

Im Einzelnen sieht das Positionspapier klare Forderungen für das mittelständische Handwerk vor: Ich habe sie hier zur Vollständigkeit aufgeführt:

  1. Keine Benachteiligung von handwerklichen Betrieben gegenüber der Industrie bei den Deckelungsbeträgen der Strompreisbremse
    Handwerksbetriebe mit kleinen Stromzählern (SLP-Zähler) dürfen gegenüber größeren Unternehmen mit sogenannten RLM-Zählern nicht benachteiligt werden. Die jetzigen, vorgeschlagene Regelung sieht eine Trennung anhand des Zählers, der sich an einem Verbrauch von rund 100.000 kWh p.a. bemisst vor. Handwerkliche Betriebe verkaufen ihre Produkte auf den gleichen Märkten, wie Betriebe der Ernährungsindustrie. Dies führt zu einer Benachteiligung kleiner, handwerklicher Betriebe. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein gewerblicher SLP-Kunde beim Strom rund 10 Cent pro kWh mehr bezahlen soll als ein industrieller Betrieb mit einem RLM- Stromzähler. Ist eine Gleichsetzung beider Zählerarten nicht möglich, so sind die 40 Cent pro kWh für Unternehmen deutlich nach unten zu korrigieren, um den Gleichbehandlungsgrundsatz der Betriebe gerecht zu werden.
    Forderung: Gleichstellung von SLP- und RLM-Kunden bei der Preisdeckelung für Strom. Die Deckelung der Gaspreise für RLM- und SLP-Kunden ist aus unserer Sicht in Ordnung.
  2. Wegfall der KMU-Definition als Differenzierungsmerkmal zwischen „kleinen Betrieben“ und „Industrie“. Als Abgrenzung lediglich RLM und SLP nutzen!
    Sollte eine Trennung zwischen „kleinen“ und industriellen Betrieben dennoch notwendig sein, so ist hier lediglich zwischen der Zählerart zu unterscheiden. Hier sollte das Kriterium – wie bis jetzt vorgesehen – lediglich „RLM und SLP“ bleiben. Der KMU-Begriff als Abgrenzungskriterium darf hierfür keinesfalls herangezogen werden. Dies wäre für den Stromversorger kaum umsetzbar und eine schnelle Einführung der Strompreisbremse zum 1.1.2023 wäre gefährdet. Zudem würde dies dazu führen, dass die größeren Handwerksbetriebe mit einem Stromverbrauch von mehr als 100.000 kWh (also RLM-Kunden) dennoch die, derzeit angestrebten 40 Cent pro kWh zahlen müssten.
    Forderung: „KMU“ darf nicht als Abgrenzungskriterium für die Preisdeckelung bei der Strompreisbremse herangezogen werden. Hier muss die Zählerart als Differenzierungsmerkmal ausreichen (SLP oder RLM). Für Betriebe mit mehr als 100.000 kWh Stromverbrauch (RLM-Kunden) müssen die 13 Cent Preisbremse gelten.
  3. Geltung der Preisdeckelung auch für Altverträge sowie für Spotmarktverträge
    Wir gehen davon aus, dass die Preisdeckelungen bei Strom und Gas auch für Altverträge gelten, die bereits in 2022 abgeschlossen wurden. Dies ist jedoch vollkommen unklar und muss zwingend klargestellt werden. Eine Klarstellung, dass auch Verträge, die jetzt im November oder Dezember 2022 abgeschlossen werden, unter die Preisdeckelungen fallen, würde dazu führen, dass die Betriebe endlich Verträge für 2023 abschließen können.
    Weiterhin ist unklar, ob die Preisdeckelungen auch für Spotmarktverträge gelten. Hierfür muss gesorgt werden, weil viele Betriebe aufgrund der sehr hohen Terminmarktpreise erwägen, einen Spotmarktvertrag abzuschließen. Bedeutet, es ist dringend zu klären, ob die Deckelung des Strompreises z.B. auch für einen Betrieb gilt, der ab Januar 2023 am Spotmarkt Strom bezieht.
    Forderung: Die Preisbremsen bei Strom und Gas müssen auch für Altverträge, die bereits im Jahr 2022 (z.B. Oktober bis Dezember) zu massiv höheren Konditionen abgeschlossen wurden, gelten. Zusätzlich müssen die Preisdeckel auch für Spotmarktverträge gelten.
  4. Lösung für andere Energieträger, z.B. Öl und Pellets
    Wir brauchen weiterhin Lösungen für andere Energieträger wie z.B. Öl, Pellets oder Flüssiggas. Auch hier sind Preisdeckelungen zwingend notwendig. Betriebe, die hier einen Fuel-Switch vorgenommen haben, dürfen hierfür nicht bestraft werden.
    Forderung: Preisbremsen werden auch für alternative Energieträger wie Öl, Pellets oder Flüssiggas benötigt.
  5. Härtefallregelungen/ Unterstützungsprogramm für stark betroffene Betriebe
    Betriebe, bei denen bereits in diesem Jahr die Verträge für Strom und Gas ausgelaufen und die damit seit Monaten von den massiv gestiegenen Preisen für Strom und Gas betroffen sind, müssen rückwirkend entlastet werden. Die Zahlung eines Gasabschlags für Dezember, der sich auf die Septemberwerte 2022 bezieht, reicht hier nicht aus.
    Forderung: Für bereits in 2022 stark betroffene Betriebe braucht es eine rückwirkende, finanzielle Entlastung. Eine Übernahme der Abschlagszahlungen für Gas im Dezember reicht nicht aus.

Freshtorge live in München Circus Krone

20. November 2022

Funktioniert ein YouTube-Star im Real Life? Vor dieser Herausforderung stand ich beim Besuch eines Live-Auftritts von Freshtorge im Münchner Circus Krone. Trotz des sympathischen und engagierten Einsatzes des millionenfach geklickten Entertainers, dessen Videos ich regelmäßig genieße, war ich von der Show in mancher Hinsicht enttäuscht.

Ich war überrascht, wie viele Kinder Eintrittskarte für Freshtorge hatten bei einem Preis von etwas unter 50 Euro. Um dieser kindlichen Zielgruppe gerecht zu werden, senkte Freshtorge das Niveau seines Auftritts deutlich. Die gesellschaftlichen Spitzen, die vieler seiner Videos ausmachen, waren im Live-Programm kaum vorhanden. Zurück blieb Klamauk, der das Potential des Video-Künstlers absolut nicht ausschöpft. Da geht mehr lieber Freshtorge und das schreibe ich als Fan.

Zudem war das Programm ziemlich gestreckt und Anheizer Klaus wollte durch Plattitüden das Publikum anheizen. Es gab Quizfragen mit Geschenken an das Publikum, wie in billigen US-Shows. Das streckt schön Zeit damit weniger für die Show übrig bleibt, langweilt aber ziemlich. Das mag in kleinen Clubs funktionieren, aber nicht in einer etwas größeren Halle wie dem Circus Krone. Auch das Umschmeicheln des Publikums war zu dick aufgetragen und hat wieder etliche Minuten gekostet, in denen ich lieber eine Show gesehen hätte. Und als dann noch Freshtorge und Klaus die uralte Rudi Carrell-Show Herzblatt von 1987 mit drei Zuschauern aufführten, sollte sich Freshtorge fragen, warum die Carrell Show im Jahre 2005 abgesetzt wurde. Vielleicht weil sie aus der Zeit gefallen ist.

Und dann gab es wiederum grandiose Momente, die vor allem bei Marianne und Helga (Bist du da Helga?) aufblitzten. In der ersten Runde wurde Marianne alias Freshtore in vorgefertigten Video zugeschaltet und man trällerte gemeinsam ein Liedchen, wobei die PA sich überschlug. Nach der Pause wurde eine Dame aus dem Publikum ausgewählt, die Marianne in Originalkostüm samt Perücke spielen dufte. Hier gelang ein Glücksgriff, denn die Publikumsmarianne hatte mit einem Caipirinha schon leicht einen im Tee und spielte ihre Rolle hervorragend. Das war für mich der Höhepunkt des Abends.

Für mich steht fest: Eine Show mit Feshtorge ist nett, ein YouTube-Video mit ihm gibt mir deutlich mehr.

Übrigens noch ein Wort zum Veranstaltungsort Circus Krone, dem Ort in dem die Beatles, Bob Dylan und Johnny Cash gespielt haben: Wie kann man so ignorant sein und keine Kartenzahlung für Getränke und Bratwurst 5 Euro) anbieten. Haben die Betreiber durch Corona nichts gelernt?

Musiktipp: OXYMORE von Jean-Michel Jarre

15. November 2022

Mit Spannung habe ich dieses Album OXYMORE des 74jährigen Jean-Michel Jarre erwartet und ich wurde nicht enttäuscht. Es steht in der Tradition von Pierre Schaeffer, dem Begründer der Musique concrète. Und für viele Fans der alten Musik von Jarre ist wohl genau dies das Problem. Der Meister schreitet voran.

Das neue Album OXYMORE basiert auf Hinterlassenschaften von Pierre Henry, einem Schüler von Schaeffer und Freund von Jarre. Pierre Henry verstarb im Juli 2017.
Und daher ist OXYMORE eine Hommage an die Wurzeln der französischen elektronischen und elektroakustischen Musik – und als Bestandteil der Musique concrète ist es ungewohnt für Hörer, die Hitparadenmusik oder die alten elektronischen Werke von Jarre gewohnt sind. OXYMORE geht weit über die alltagstaugliche Musik hinaus und man muss sich auf dieses musikalische Experiment mit offenen Ohren und offenen Geist einlassen. Musique concrète sind Alltagsgeräusche, die zu einer Komposition zusammengefügt werden – für die Ohren ungewohnt.

Pierre Henry hinterließ Jean-Michel Jarre einige Geräusche für ein zukünftiges Projekt. „Pierre Henry hat mich dazu inspiriert, ein Album mit den alten analogen Techniken zu erstellen“, schreibt Jarre in seinem Facebook-Account.

Die Musik und die Geräusche brechen über den Zuhörer herein, dessen Anlage bestenfalls mit Dolby Atmos ausgestattet ist, um das komplette Klangspektrum zu erfassen. Ich bin kein Audiotechniker, aber erahne, was Jarre hier geleistet hat, denn OXYMORE nimmt mich akustisch gefangen und die Welle, der Schall, der Druck trägt mich hinfort.
Ein paar Tage nach der Veröffentlichung gab Jarre ein VR-Konzert im Netz, wie er es schon zweimal gemacht hat. Während Notre Dame in Farbe strahlte, war OXYMORE meist in Schwarzweiß, aber nicht ebenso packend. Mir hat es gefallen, obwohl ich nur die schlichte 2D-Version in YouTube gesehen hatte.

Und wer den alten Jean-Michel Jarre hören will, dem empfehle ich das Album Concert in China, das zum 40. Jubiläum remastered in wenigen Tagen neu aufgelegt wird.

Hallo, hier spricht Edgar Wallace – die Edgar Wallace Bluray Box

14. November 2022

Als Kind habe ich mich bei den Edgar Wallace Filmen gegruselt. Heute grusel ich mich bei den Filmen auch – aber aus anderen cineastischen Gründen und dennoch habe ich mir die Rialto-Verfilmungen von Edgar Wallace auf Bluray angeschafft und werde über Weihnachten die Verfilmungen der Romane des britischen Kriminalautoren genießen.

Was viele nicht wissen, Edgar Wallace war der Ideengeber für King Kong, konnte aber die Verwirklichung des Klassikers von 1933 nicht mehr miterleben. Und nein, King Kong ist nicht in der Edgar Wallace-Box enthalten.

Ich fand bei mir noch vom Goldmann-Verlag den Band Nummer 1 mit dem Titel Der Frosch mit der Maske. Die Kindle-Ausgabe ist inzwischen kostenlos. Der Roman wurde im Jahr 1925 geschrieben und erlebte seine deutsche Verfilmung von Harald Reinl in Schwarzweiß im Jahre 1959. Ab 1961 kümmerte sich Horst Wendland um die Wallace-Filme und führte sie in Deutschland zu einem Publikumserfolg. Im Grunde finde ich die Wallace-Rialto-Filme in Schwarzweiß am reizvollsten. Ab 1966 gab es mit dem Buckligen von Soho den Edgar Wallace in Farbe. Meiner Meinung ließ aber auch damit die Qualität der sowieso seichten Filme noch mehr nach. Im Jahr 1972 wurde die Rialto-Reihe mit dem Rätsel des silbernen Halbmondes eingestellt. Wallace-Filme gab es noch von anderen Produktionsgesellschaften, aber in dieser Box sind die 32 Rialto-Filme von Horst Wendlandt enthalten. Zudem gibt es ein extrem gutes Booklet mit tollen Kinopostern.

Edgar Wallace bedeutet aber auch immer die erste Liga von deutschen Nachkriegsschauspielern wie Joachim Fuchsberger, Siegfried Lowitz, Heinz Drache und Klausjürgen Wussow. Meine Lieblinge als Kind waren natürlich der witzige Eddi Arent, der 23 Mal in Edgar Wallace-Filmen auftrat, – und ganz klar der irre Klaus Kinski, der 16 Mal einen verschrobenen Charakter in den Filmen spielte. Und für mich als Soundtrack-Fan wichtig: Die Musik von insgesamt 18 Filmen der Serie stammt von Peter Thomas, den ich ja sehr, sehr schätze. Hier mal eine Kompilation.

Also dann ab Weihnachten heißt es bei mir: Hallo, hier spricht Edgar Wallace.

Oh, der strenge Wolf Schneider ist tot

12. November 2022

Es gibt zwei Bücher, die mich als Nachwuchsjournalist massiv geprägt haben. Das eine war die gelbe Bibel von Walther von La Roche Einführung in den praktischen Journalismus und das zweite Buch war Deutsch für Profis von Wolf Schneider. La Roche ist 2010 verstorben, nun ist Wolf Schneider ihm gefolgt. Die schauen den Journalisten von oben nun auf die Finger – und haben viel zu tun.

Wie seine Familie mitteilte, starb er im Alter von 97 Jahren in Starnberg. Schneider wurde in Erfurt geboren und leitete mehr als zwei Jahrzehnte lang die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Er prägte damit eine ganze Generation von Nachwuchsjournalisten und die gesamte Branche. Ich habe Schneider nie persönlich getroffen, aber durch sein Werk war er immer präsent. Kein Einsteigerseminar über Journalismus, wo ich nicht seine Bücher empfahl. Kollegen nannten ihn in ihren Nachrufen den Sprachpapst. Der Titel hätte ihm garantiert nicht gefallen, denn ich denke, Schneider war ein strenger Pedant der deutschen Sprache und Sprachpapst hätte er abgelehnt.

Schneider war stets auf korrekte Sprache und Stil bedacht und schrieb zahlreiche Sachbücher, etwa „Deutsch für Profis“. Immer wieder nehme ich das Buch zur Hand. Er war in Sachen journalistischer Sprache ein Monument und ich muss mal recherchieren, ob er sich zum Gendern im Journalismus geäußert hat.

Wer ermüdet auch bei Videokonferenzen?

11. November 2022

Keine Frage, Videokonferenzen gehören zu meinem Alltag und ich möchte sie nicht missen. Von Meeting zu Meeting zu eilen, war schon in der realen Welt nicht sinnvoll – und ist es in der virtuellen Welt ebenso nicht. Das ist nicht wirklich überraschend, aber jetzt gibt es eine wissenschaftliche Studie dazu. Wissenschaftler der Uni Ulm haben sich mit dem Phänomen „Videokonferenz-Müdigkeit“ befasst.

Die Wissenschaftler gingen dabei der Frage nach, wie Videokonferenz-Müdigkeit – abhängig von den Persönlichkeitsmerkmalen – mit Symptomen von Burnout und Depression zusammenhängt. Die Erkenntnis: Vor allem bei Personen mit Tendenzen zu emotionaler Instabilität und negativen Emotionen könnte eine Vielzahl an Videokonferenzen das Risiko für Burnout- und Depressionssymptome erhöhen.
Im Zuge der Corona-Pandemie, den damit einhergehenden „Lockdowns“ und dem Muss zur sozialen Distanz hat die elektronische Kommunikation via Bildschirm stark zugenommen. Videokonferenzen mit Programmen wie Zoom oder Microsoft Teams sind seitdem ein wichtiges und unverzichtbares Werkzeug, um Arbeits-Meetings durchzuführen und sich mit Kolleginnen und Kollegen zu besprechen. Doch das stundenlange Sitzen vor dem Bildschirm, technische Probleme oder die ständige Konfrontation mit dem eigenen Bild können die Teilnehmenden ermüden. Zudem fehlt vielen dabei echte soziale Interaktion. Betroffene berichteten vom Phänomen „Videokonferenz-Müdigkeit“.

„Die neuartige Erscheinung der Videokonferenz-Müdigkeit ist noch unzureichend charakterisiert. Sie kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen äußern, die emotionale, soziale, motivationale und visuelle Aspekte haben können“, so Professor Christian Montag, Leiter der Abteilung Molekulare Psychologie an der Universität Ulm und Erstautor der Studie. Zusammen mit Professor Rene Riedl von der Fachhochschule Oberösterreich in Steyr und der Universität Linz haben Professor Montag und seine Kollegin Dr. Cornelia Sindermann Online-Fragebögen von über 300 Befragten ausgewertet. Speziell das Persönlichkeitsmerkmal „Neurotizismus“ wurde dabei als potenziell begünstigender Faktor für Videokonferenz-Müdigkeit berücksichtigt. „Weiterhin konnten wir Hinweise darauf finden, dass der Zusammenhang zwischen neurotischeren Personen und Burnout- als auch zu Depressions-Tendenzen zum Teil über die Videokonferenz-Müdigkeit erklärt werden könnte“, erläutert Psychologie-Professor Christian Montag.

In der Auswertung kommen die Psychologen zu dem Schluss, dass kürzere Videokonferenzen sowie längere Pausen dazwischen ein Schlüssel sein könnten, um das Phänomen einer Videokonferenz-Müdigkeit zu vermeiden. Dies ergaben statistische Analysen von Informationen über die persönlich erlebte Videokonferenz-Müdigkeit sowie zur Länge der Meetings und der Pausen.
Ich persönlich mache in der Regel Spaziergänge von 15 Minuten. Die Forscher konnten außerdem zeigen, dass jüngere Menschen und Frauen eher durch Videokonferenzen ermüdet werden. Damit bestätigen die Ergebnisse frühere Arbeiten. In Zukunft sind jedoch weitere Studien erforderlich, um das Phänomen der Videokonferenz-Müdigkeit weiterzuerforschen.

Wer mehr über sein eigenes Verhalten und seine Tendenz zur Videokonferenz-Müdigkeit erfahren will, kann weiterhin auf einer Selbsttestplattform https://videokonferenz-muede.jimdosite.com/ anonym an der Studie der Abteilung Molekulare Psychologie der Uni Ulm teilnehmen. Die Angaben im Fragebogen unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Forschung.

Das iPhone 14 lass ich aus und warte auf USB-C

9. November 2022

Dieses Jahr halte ich mich beim Kauf eines iPhones zurück. Ich arbeite mit dem iPhone 12 Pro Max und das Smartphone muss noch eine Weile durchhalten. Die Generationen 13 und das aktuelle 14 überspringe ich, weil im Moment das Geld und die Auftragslage knapp sind und mich die neuen technischen Features nicht zum Kauf eines teuren Apple Geräts überzeugen. Die Auflösung der Kamera ist zugegeben prima, aber nicht für den Preis.

Bei der nächsten Generation bin ich wohl wieder mit von der Partie, denn Apple beugt sich der EU-Gesetzgebung und stattet alle Geräte mit USB-C aus. Auf einer Veranstaltung des Wall Street Journals in Laguna Beach, Kalifornien, hat Apples Marketing-Chef Greg Joswiak vor kurzem bestätigt, dass kommende iPhones einen USB-C-Anschluss haben werden. Also werde ich warten und dann investieren, vielleicht schon im September 2023.

Das bedeutet konkret, dass der Lightning-Anschluss der Vergangenheit angehören wird. Das bedeutet auch eine größere Investition für mich, denn nicht nur die Schnittstelle beim iPhone ändert sich, sondern auch meine komplette Peripherie. Es wird wieder allerhand neue Kabel, Stecker geben, weil ich viele Videos mit dem iPhone drehe.

Die EU will mit einem einheitlichen Kabel Elektroschrott verringern, ist aber nicht konsequent, weil Elektrokleingeräte davon nicht betroffen sind. Zudem bremse der USB-C-Standard die Innovationen, wie die Bitkom betont. „Die EU spricht von ‚Ladebuchsen‘, tatsächlich handelt es sich dabei um Datenschnittstellen, über die sich die Geräte oft auch laden lassen. Die politische Festlegung auf einen technischen Standard wird den Elektroschrott nicht reduzieren, sondern vor allem Innovationen bremsen und läuft dem wichtigen Prinzip der Technologieoffenheit massiv zuwider“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die unzähligen echten Ladebuchsen, die von anderen Elektrokleingeräten genutzt werden, sind hingegen gar nicht berührt und dort wird es weiterhin eine unüberschaubare Vielfalt geben. Schon jetzt setzt sich induktives, kabelloses Laden auf Basis des herstellerübergreifenden Qi-Standards immer weiter durch.
Naja, ich mische mich als Kunde nicht in die große Politik ein. Als Unternehmer muss ich mit den Gegebenheiten leben und meinen Workflow finden.

Solartaschenlampe Little Sun

8. November 2022

Auf einer Messe habe ich an einem Stand eines Solaranlagenherstellers eine kleine Sonne geschenkt bekommen. Ich bin ziemlich begeistert von dieser Solarlampe, dass ich noch gleich ein paar mehr für meine Familie besorgt habe.
Wir müssen alle Energiesparen und es sind auch die kleinen Taten, die zählen, denn sie verändern unser Bewusstsein und die Einstellung zu vielen Dingen. Und mi der Little Sun kann ich zudem noch Gutes tun.

Ich kenne von meinem Engagement für die Aktion PiT Togohilfe Solarlampen für die Dritte Welt. Jetzt betreibe ich mit der Little Sun eine eigene Solartaschenlampe. Tagsüber liegt die Lampe in der Sonne und lädt das kleine Solarpanel auf. Bei fünf Stunden Ladenzeit in der Sonne gibt die Lampe 50 Stunden Licht auf der niedrigsten und vier Stunden auf der hellsten Stufe, wobei ich zugeben muss, dass ich immer die hellste Stufe nutze. Die Lampe ist auch dimmbar. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Wandern, Zelten, Camping – alles Tätigkeiten, die ich nicht unbedingt ausführe. Ich habe die Lampe zum Lesen, beim abendlichen Grillen und der Suche nach Krimskrams im Keller. Die kraftvolle, solarbetriebene Taschenlampe mit stufenloser Dimm-Funktion und Trageband wurde designt vom Künstler Olafur Eliasson – und da wird die ganze Sache für mich noch interessanter.

Im Jahr 2019 habe ich von Eliasson in der Pinakothek der Moderne die hervorragende Ausstellung WASSERFarben von ihm gesehen. Ólafur Elíasson ist ein dänischer Künstler isländischer Herkunft. Er lebt in Berlin und Kopenhagen und beschäftigt sich vornehmlich mit physikalischen Phänomenen in der Natur. Schon im Jahr 2012 entstand die Little Sun, aber ich bin erst nach zehn Jahren darauf gestoßen.

Das auf Solarlicht basierende Projekt Little Sun von Olafur Eliasson ist ein Kunstwerk, das im Alltag verwendet werden kann. Mit Little Sun wird Licht zu einem Mittel, um den Alltag von Menschen auf der ganzen Welt zu verändern und ihnen eine Möglichkeit zu bieten, unabhängig vom Stromnetz zu leben. Das finde ich eine hervorragende Idee. Eliasson hat zusammen mit dem Ingenieur Frederik Ottesen die Little Sun LED-Solarlampe entwickelt, um den 1,2 Milliarden Menschen weltweit, die ohne Strom leben, sauberes, erschwingliches Licht zu verschaffen, das in netzunabhängigen Gebieten zur Verfügung steht.

Little Sun ist gleichzeitig ein globales Projekt, ein soziales Unternehmen und ein Weg, die Welt durch gemeinsames Licht zu verbinden und Solarenergie für alle zugänglich zu machen.
In netzfernen Gebieten bieten die tragbaren Solarlampen eine saubere Alternative zu giftigen und unsicheren brennstoffbasierten Beleuchtungen wie Kerosinlaternen, deren Rauchemissionen den Nutzern erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen. Die Umstellung von Kerosin auf Little-Sun-Licht in der Nacht bedeutet, dass Kinder lernen können, Familien gemeinsam kochen können, Geschäfte geöffnet bleiben und Menschen sich treffen können. Der Zugang zu sauberem Licht fördert nicht nur die Gesundheit, sondern erhöht auch die Produktivität und die Lebensqualität, so die Idee des Künstlers.
Little Sun wurde, so heißt es, in engem Dialog mit Nutzern in Äthiopien entwickelt und ist die erste Solarlampe, die ästhetisches und praktisches Feedback aus netzfernen afrikanischen Regionen berücksichtigt. Die äthiopische Meskel-Blume, ein nationales Symbol für Positivität und Schönheit, inspirierte das Design der Lampe.

Little Sun wird weltweit verkauft. Das Vertriebssystem stellt eine wichtige Verbindung zwischen unterschiedlichen Regionen her: In Ländern mit Elektrizität liefert jede verkaufte Little Sun eine Little Sun an eine netzferne afrikanische Gemeinde zu einem lokal erschwinglichen Preis.
Da fühl ich mich doch gleich besser.