Archive for the ‘Matthias fragt nach’ Category

Der Bayerische Landesfrauenrat kommt gewaltig

26. Mai 2013

Kennen Sie den Bayerischen Landesfrauenrat? Nein? – Ich musste zugeben, dass ich diesen Zusammenschluss auch nicht kannte, bis ich einmal ein Referat vor den Damen halten durfte. Aber seitdem bin ich ein Fan vom Landesfrauenrat. Die machen einen verdammt guten Job.

Die Präsidentin Hildegund Rüger

Die Präsidentin Hildegund Rüger

Der Bayerische Landesfrauenrat ist ein Zusammenschluss von 48 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Landesverbände und vertritt mehr als 3 Millionen Frauen in Bayern. Er ist überkonfessionell, überparteilich und unabhängig und: Ich finde, der Rat macht einen wichtigen Job – leider oftmals nur hinter den Kulissen. Jetzt wird es Zeit, dass der Bayerische Landesfrauenrat mehr in die Öffentlichkeit tritt und seine Arbeit nach außen darstellt. Wer drei Millionen Frauen in Bayern vertritt, der hat auch etwas zu sagen. Bald soll eine neue Website kommen und die Präsidentin Hildegund Rüger plant weitere Aktionen. Auf einem Seminar konnte ich am Rande dieses Videointerview mit ihr machen. Im Juni feiert die Organisation ihr 40jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Bayerischen Staatskanzlei. Wenn es klappt, schau ich dort einmal vorbei.

 

Social Media in der Verwaltung – Bezirktagspräsident Richard Bartsch

24. April 2013
Kleines Videointerview am iPad mit Richard Bartsch.

Kleines Videointerview am iPad mit Richard Bartsch. Foto: Bugar

Die bayerische Verwaltung tut sich noch schwer mit Social Media. Es gibt zaghafte Ansätze, aber von einer Social Media-Offensive sind wir noch weit entfernt. Nehmen wir die bayerischen Bezirkstage. Die Bevölkerung weiß oftmals nicht, was die Bezirkstage eigentlich machen. Da machen die Bürger in Mittelfranken keine Ausnahme. Für mich ist es ein klassisches Kommunikationsproblem. Pressemitteilungen kommen in den klassischen Massenmedien nicht an, schaffen die Nachrichtenhürde nicht.

Politisch geführt wird der Bezirkstag in Ansbach von dem erfahrenen CSU-Politiker Richard Bartsch. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit den Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken Richard Bartsch in Sachen Social Media zu schulen und ich bin gespannt, ob sich etwas ändert.

Interessant: Die politische Spitze in Verwaltungen ist Zug um Zug geübter im Social Media. Aber die Verwaltungen selbst haben noch gewaltigen Nachholbedarf. Haupthindernis ist der zum Teil mangelnden Datenschutz bei so mancher Social-Media-Plattform. Sofort wird das Thema Social Media von Datenschützern dann zum Tode verurteilt. Dennoch um den Bürger als Freund zu gewinnen, muss sich auch die bayerische Verwaltung bewegen. Erste Ansätze sind da. Nun will sich auch der Bezirkstag von Mittelfranken auf den Weg in die Social Media-Welt machen. Auf einer internen Klausur sollen Möglichkeiten ausgelotet werden. Ich sprach mit Richard Bartsch am Rande eines Seminars über Chancen und Risiken.

Matthias fragt nach bei … Wilfried Scharnagl über Friedrich Zimmermann

17. September 2012

Vor kurzem verstarb der ehemalige CSU-Politiker Friedrich Zimmermann. Als junger Journalist durfte ich ein paar Mal über den Hardliner Zimmermann berichten. Beispielswiese wie er 1983 sich mit Herbert Achternbusch wegen der Filmförderung zu dessen Film „Das Gespenst“ anlegte. Zimmermann verweigerte aufgrund der Blasphemie eine Rate der Förderung. Das machte den schlechten Film unverdient berühmt. Neben all den politischen Entscheidungen wie Vermummungsverbot, Kronzeugenregelung oder Einführung von Katalysator im Auto blieben mir persönlich zwei Dinge über „Old Schwurhand“ in Erinnerung, wie Zimmermann spöttisch nach der bayerischen Spielbankenaffäre genannt wurde.

  1. Zimmermann erklärte 1986, dass zu keiner Zeit Gefahr für die deutsche Bevölkerung bestanden hatte, nachdem den Sowjets ihr Reaktor in Tschernobyl um die Ohren geflogen ist.
  2. Als Verkehrsminister posierte Zimmermann vor laufenden Kameras auf einem Mofa. Allerdings beherrschte er das Gefährt nicht und bretterte durch den Vorgarten und blamierte sich. Bei Rudis Tagesshow und anderen Pannensendungen lief damals der Spot rauf und runter.

Ich traf mit Wilfried Scharnagl einen politischen Weggefährten Friedrich Zimmermanns zu einem Kurzinterview. Scharnagl kannte Zimmermann u.a. als ehemaliger Chefredakteur des Bayernkuriers. Im Interview würdigte er den Menschen und Politiker Zimmermann.

Matthias fragt nach bei … Corinna Göring von Computent GmbH

6. September 2012

Ich hab von den VPN-Gefummel die Nase voll. Installation hier, IP-Adresse da, kryptische Anweisungen gibt es zudem noch. Ich mag nicht mehr. Da gibt es natürlich die wunderbare Lösung Teamviewer, die auch reibungslos funktioniert, doch so ganz sicher bin ich mir nicht, ob USA meinen Verkehr mitschneidet. Eine andere Lösung muss her und ich bin bei einem innovativen Unternehmen aus dem bayerischen Schwabenland fündig geworden. Der Hersteller Computent GmbH hat das VPN-Tool auf einem USB-Stick für mich. Im Moment gibt es noch die Windows-Variante. Aber schon die iPad-Lösung ist sensationell. Bald wird eine Mac-Lösung vorliegen und ich bin dabei. Ich traf Corinna Göring von Computent GmbH zu einem kleinen Interview.

Matthias fragt nach bei … Modeblogger Heiko Kunkel (@olschok)

31. Juli 2012

Im ICE von Würzburg nach München traf ich den Modeblogger Heiko Kunkel, der der Twittergemeinde als @olschok bekannt ist. Kunkel befand sich auf den Weg zu einer Bogner-Veranstaltung in München. Wir unterhielten uns über Mode und die Welt. Kunkel hat das Design seines Blog geändert. Ich habe ein Kapitel über Olschok in meinem Buch Social Media für Friseure geschrieben.

 

Pflichttermin für Ballett-Freunde

9. April 2012

An Ballett muss ich mich langsam herantasten. Aber ich finde es großartig, welche künstlerische und sportliche Leistung Ballett-Tänzer jeden Alters darbringen. In der großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck findet wieder ein interessantes Ballett-Event statt, den ich nicht verpassen will. Am Sonntag, 6. Mai lädt die Ballett-Schule Sinzinger zu einer Art Leistungsschau des Balletts ins Veranstaltungsforum Fürstenfeld ein. Alle zwei Jahre zeigen die kleinen und großen Ballett-Tänzer der Schulen in Fürstenfeldbruck und Gauting, was sie gelernt haben. Die ganzen Osterferien durch wurde nochmals geübt. Jetzt gilt es noch, das Veranstaltungsforum voll zu bekommen. Hier helfe ich gerne mit, schließlich kosten die Karten nur 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) und was geboten wird, ist große Klasse. Ich habe mit Ludwig Sinzinger ein kleines Videointerview gemacht und freu mich auf das Ballett-Schaufenster.

Unter Leitung von Ludwig Maria Sinzinger präsentieren Schüler der Ballettschule Sinzinger für Künstlerischen Tanz aus Fürstenfeldbruck an diesem Ballettabend ihr vielfältiges Können. Die auch in Gauting ansässige Schule bietet professionellen Bühnentanzunterricht in klassischem Ballett, modernen Tanztechniken und tänzerischer Früherziehung für Kinder ab 4 Jahren. Bühnenauftritte sind dabei ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses, angefangen bei den Kleinsten bis hin zu erwachsenen Ballettschülern. Wer Freund des Ballett-Studios bei Facebook werden will, kann es auch.

Das Ehepaar Nathalie und Ludwig Maria Sinzinger beherrschen ihr Fach. Ludwig Sinzinger ist ebenso wie seine Frau Dipl. Bühnentänzer. Ludwig ist 1985 in München geboren, begann seine Ballettausbildung 1999 mit einem Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München. 2004 setzte er sein Studium an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden fort. Mit dem Hochschulabschluss zum Diplom Bühnentänzer beendete er 2007 sein Studium. Im gleichen Jahr debütierte er als Eleve des Dresdner Semperoper Balletts in Stücken wie „Sommernachtstraum (John Neumayer)“, „Feuervogel“ und „Petruszka“. In der Spielzeit 2007/08 erfolgte ein Engagement als Solotänzer am Stadttheater Magdeburg.
2009 übernahm er die Koordination der Abendveranstaltungen und Leitung des Theaterbetriebes  namhafter Clubhotels. Als Mitglied beim Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit bei der von Prof. Martin Puttke entwickelten Danamos-Methode. Seit Oktober 2010 Übernahme der Leitung Ballettstudios Bruck und Gauting.

Seine Frau arbeitet in den Ballettstudios mit, ist aber derzeit in Elternzeit. Nathalie Sinzinger ist 1986 in Düsseldorf geboren, absolvierte ihre tänzerische Ausbildung von 1997-2004 in den Fächern klassisches Ballett, Modern, Jazz, Improvisationstechniken und Charaktertanz an der Rheinischen Musikhochschule Köln. Ihr Studium zur Diplom Bühnentänzerin setzte sie 2004 an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden fort, welches sie 2008 erfolgreich mit dem Diplom abschloss. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt. Weitere Zusammenarbeiten mit Choreografen wie Silvana Schröder, Henriette Horn und Birgit Schertzer.
Während des Studiums Weiterbildung in Kindertanz, tänzerische Früherziehung und Pädagogik. Weitere Tätigkeiten als freischaffender Tänzerin, Choreografin und Regieassistentin. Seit Schuljahr 2010/11 Lehrtätigkeit an den Ballettstudios Bruck und Gauting.

Matthias fragt nach bei … Rhetoriktrainer und Buchautor Oliver Groß

25. März 2012

Rhetoriktrainer und Buchautor Oliver Groß ist gut im Geschäft. Er ist ein gut gebuchter Rhetorikcoach, schreibt erfolgreiche Fachbücher wie „Einfach gesagt. Wie Sie mit Rhetorik Menschen für sich gewinnen und überzeugen“. Oliver Groß war Bereichsleiter bei einem großen deutschen Dienstleistungsunternehmen und als Mitglied der Geschäftsleitung für 300 Mitarbeiter verantwortlich. Seit 1991 ist er freier Schriftsteller, Dozent und Trainer für werteorientierte Kommunikation, Lebens- und Unternehmensführung. Mir als Trainer für visuelle Kommunikation haben Seminare mit ihm immer Spaß gemacht. Am Rande eines Seminars erzählte er mir seine Pläne über neue Projekte.  Daher entstand folgendes Video.

 

Matthias fragt nach bei … Jürgen Pieperhoff, Stadtmarketing Traunstein

29. Februar 2012

Was macht man eigentlich bei einem Stadtmarketing in einer kleinen Stadt wie Traunstein? Diese und andere Fragen stellte ich in meiner Reihe „Matthias fragt nach …“ an den Leiter des Stadtmarketings Traunstein, Jürgen Pieperhoff. Der Mann aus Duisburg mischt in Altbayern die Szene auf, bringt neue Ideen ins Spiel und setzt voll auf Social Media. Und er beantwortet auch, was ein QR-Code mit Papst Benedikt XVI zu tun hat.

Liebhaber alter Autos

4. Februar 2012

Mehr als 30 Automobile aus alter Zeit finden sich in dem Privatmuseum Carhistory im bayerischen Moosthenning. Der Betreiber ist Jürgen A. Kraxenberger. Kraxenberger sammelt seit Jahren Exponate und restauriert sie liebevoll. Sein Automobil- und Nostalgiemuseum hat Exponate von Goggo, Glas, Borgward, Goliath, Trabant Lloyd, AWZ. Wartburg, Framo, Tatra und Reliant. Ich hab Jürgen A. Kraxenberger zum Interview getroffen.

Projektmanagement als Werkzeugkasten

1. Februar 2012

Vor kurzem gab ich mit meinem Kollegen Dr. Michael Homberg vom Projekt Management Service ein Seminar zum Thema Projektmanagement. Es war sehr schön zu sehen, wie die Teilnehmer die Grundlagen zum Projektmanagement aufgesogen haben. Projekte begleiten uns das ganze Leben und wir vermittelten die Grundlagen. „Alle Beteiligten müssen wollen, dass ein Projekt erfolgreich ist“, so Kollege Homberg. Eigentlich eine banale Aussage, doch dennoch enorm wichtig. „Wir sind ein Team und haben ein gemeinsames Ziel. Die Zusammenarbeit ist vom gegenseitigem Respekt geprägt. Das beinhaltet Fachkompetenz und Sozialkompetenz.“

Interessant zu sehen war auch eine typisch deutsche Eigenschaft: Das Zuweisen von Schuld. Das ist scheinbar tief in uns verwurzelt. Unsere Teilnehmer lernten ein Miteinander statt ein Gegeneinander sowie die Fähigkeit zum Konflikte zu lösen. Bei einem Projekt müssen die Störungsursachen beseitigt werden, statt sich in Schuldzuweisungen in einer Gruppe zu ergehen. Auch klar ist: Wenn ein Projekt als nicht nutzbringend wahrgenommen wird, dann hat es keine Chance auf Erfolg.

Mein Kollege Michael Homberg beschrieb die Rolle des Projektmanagers: „Projektmanagement ist ein Werkzeugkasten voller verschiedener Werkzeuge und der Projektmanager entscheidet, welches Werkzeug zum Einsatz kommt.“ Dieses Bild hat mir sehr gut gefallen und ich habe gleich mit Michael Homberg ein kleines Interview für meine Reihe „Matthias fragt nach“ gedreht.