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London: Treffen mit Prominenz der Comic-Szene

4. Juli 2018
Treffen in London mit Comic-Stars. Hier meine Ausbeute.

Treffen in London mit Comic-Stars. Hier meine Ausbeute.

Wenn ich schon mal in London bin, muss ich auch eine Autogrammstunde bei Forbidden Planet wahrnehmen. In London befindet sich der Mega Store mit Comics, Manga, Literatur, Merch und Plunder – also genau der richtige Laden für mich. Im Untergeschoss ist die umfangreiche Comic-Abteilung und stundenlang kann ich hier meine Euros oder britischen Pfund gegen Papier tauschen. Und man kann Prominenz aus der Comic-Szene treffen – und genau das hab ich gemacht. Ich traf auf den Autoren Cullen Bunn und den Zeichner/Autor Ryan O‘Sullivan. 

Regelmäßig veranstaltet Forbidden Planet Autogrammstunden. So auch an diesem Tag. Das Team von Forbidden Planet baute einen Tisch mit Stühlen auf, dahinter wurde ein Banner aufgestellt und es gab eine Auslage mit verschiedenen Werken der beiden Künstler. Zusammen mit anderen Besuchern stellte ich mich in die Schlange und ließ mir verschiedene Comics signieren. In meinem Fall waren es Void Trip von Ryan O‘Sullivan und Deadpool Kills the Marvel Universe. 

Ryan O‘Sullivan war mir vor allem aus der Dark Souls Reihe bekannt. Er hat auch Warhammer gezeichnet und The Evil Within. Seine Serie Void Trip fand ich in London besonders interessant. Es ist die Geschichte von Ana und Gabe, die beiden letzten Menschen in der Galaxie. Sind sind am Ende ihrer Kräfte, haben kein Benzin und Essen mehr, sind geistig nicht unbedingt auf der Höhe, aber sie sind auf der Suche nach dem gelobten Hippie-Land Euphoria. Das Buch beinhaltet ihre Suche. Zudem gab es noch eine limitierte Autogrammkarte – ich hab die Nummer 51 von 200. 

Bei Cullen Bunn geht es dagegen blutiger zu. Deadpool Kills the Marvel Universe ist Splatter pur und das muss auch mal sein. Was passiert, wenn sich Deadpool entschließt, es mit allen Marvel Superhelden aufzunehmen? Wenn der Söldner mit der großen Klappe loszieht, um die Fantastischen Vier, Spider-Man, Wolverine, die X-Men und den ganzen Rest plattzumachen, dann ist ein Schlachtfest angesagt. In Deutschland ist das Buch Deadpool killt das Marvel-Universum bei Panini erschienen. 

Nach dem Lesen wandern die Comics nun in mein persönliches Archiv. Vielleicht steigen sie im Wert. Einen persönlichen Wert für mich haben die Sachen allemal. Und ich erinnere mich als ich mal einen Abend mit der wunderbaren Sarah Burrini verbringen durfte. Hab damals auch darüber gebloggt. 

Im Gespräch mit Comicstar Sarah Burrini

5. August 2014

Zur Feier von 25 Jahre Office hat sich Microsoft etwas besonderes einfallen lassen. Bei einer Feier im Münchner Szenerestaurant Kleinschmecker zeichnete keine geringere als Sarah Burrini die Gäste auf einem Surface. Sarah Burrini ist in zwei Welten eine Berühmtheit: Zum einen ist sie eine der ganz großen deutschen Comiczeichnerinnen – vor kurzem war sie auch auf dem Comic-Salon in Erlangen – und zum anderen ist sie der Web-Community mit ihren Web-Comicstrips „Das Leben ist kein Ponyhof“ bekannt. Die meiste Zeit arbeitet sie mit einem Wacom-Stifttablett, für Microsoft tauschte sie das Stifttablett gegen ein Surface ein und kam damit gut zurecht. Als Software verwendet sie Manga Studio.

Selfie mit Comicstar Sarah Burrini

Selfie mit Comicstar Sarah Burrini

Das Leben ist kein Ponyhof ist ein wunderbares Webcomic, das zweimal die Woche auf ihrer Website erscheint. Und das seit nunmehr fünf Jahren. Das Leben ist kein Ponyhof ist ihr ganz persönlicher semiautobiographischer Comic, den sie auf ihrer Seite als Webcomicstrip fortsetze. Mit dabei sind ihre Gefährten der Elefant Ngumbe, der Pilz El Pilzo und das Pony Butterblume.
Im Moment ist gerade Pause, denn Sarah Burrini geht für zwei Monate in Klausur, um Kraft für neue Projekte zu sammeln. Zudem erscheint im September der erster Band von Das Leben ist kein Ponyhof neu aufgelegt bei Panini. Band zwei gibt es weiterhin bei ihrem bisherigen Zwerchfell Verlag.
Bei Microsoft in München gab sie eine Kostprobe ihres Könnens. Auf jeden Tisch lag ein Comicstrip, der auf Vorder- und Rückseite das Microsoft-Ideen illustrierte. Sarah Burrini war wohl der einzige Gast von MS, der die sprechende Büroklammer Clippy von Office noch positiv in Erinnerung hat. Anhand von vier Illustrationen zeichnete sie den Weg von Office unter dem Motto „Happy Birthday Office, eine Büroklammer erinnert sich …“

Schöner Comicstrip für MS

Schöner Comicstrip für MS

Auf der Rückseite gab Sarah Burrini einen herrlichen Ausblick, was vernetztes Arbeiten für sie bedeutet „Wie unser Arbeitsplatz in 25 Jahren aussieht“. An dem Festabend wurde sie interviewt. Ich habe mal das Interview mit der GoPro aufgezeichnet. Viel Spaß beim Anschauen.


Hervorragend kamen ihre spontane Zeichnungen während der MS-Party an. Auch mich skizzierte sie – vielen Dank dafür.

Auch ich wurde von Sarah Burrini gezeichnet.

Auch ich wurde von Sarah Burrini gezeichnet.