Posts Tagged ‘Sean Connery’

Warten auf James Bond No Time to die

20. September 2019

James Bond ist eine der erfolgreichsten Kinoserien der Filmgeschichte. Im Moment laufen die Dreharbeiten zum 25. Bond-Film No Time to die, die aber unter keinem guten Stern stehen. 

Der Start des neuen James Bond hat sich bereits zweimal verschoben. Der ursprünglich geplante Regisseur Danny Boyle (28 Days Later, Slumdog Millionär oder Steve Jobs) trat „wegen kreativer Differenzen“ vom Bond-Projekt zurück. Die Produzenten wählten nun den US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga, der seit 4. März die Fäden in der Hand hält. Er verfilmt jetzt ein neues Drehbuch der Bond-Autoren Neal Purvis und Robert Wade. 

Rami Malek als Gegenspieler

Bond-Bösewichter haben in der Regel große Namen. Dieses Mal wird der böse Bube von Rami Malek gespielt, der eben für seine Darstellung des Freddie Mercury in Bohemian Rhapsody den Oscar erhalten hat. Ich bin sehr gespannt, ob er sich in die Riege der großen Bond-Bösewichter wie Gerd Fröbe, Curd Jürgens, Christopher Lee oder Christopher Walken einreihen kann. Welche Rolle und welchen Typ Schurke Rami Malek darstellt, ist noch völlig ungewiss. Lashana Lynch („Captain Marvel“) und Ana de Armas („Blade Runner 2049“) sind für den nächsten Bond verpflichtet. 

Ach ja und das Auto steht auch schon fest: Es wird ein Elektrofahrzeug von Aston Martin: Valhalla. Das bringt mich zurück in meine Kindheit, als ich meinen DB 5 als Spielzeugauto von Corti hatte. Es handelte sich um Corgi 271 James Bond 007 – Aston Martin DB 5, der noch original verpackt aus dem Jahre 1978 bei mir herumliegt. Ich hab mal ein Unboxing dieses wunderbaren Spielzeugs gemacht, nachdem der DB 5 im neuen Bond auch wieder vorkommen soll. Das alleine ist schon ein Grund, den neuen Bond im neuen Jahr anzusehen. 

Dreharbeiten zu No Time to Die laufen

Neuer Starttermin wird wohl der April 2020 sein. Die Dreharbeiten laufen auf Hochtouren. Der Titel des Jubiläumsbond lautet No Time to Die. Und eben bei diesen Dreharbeiten hatte sich Hauptdarsteller Daniel Craig auf Jamaika verletzt und fiel aus. Die Arbeiten konnten aber weiterlaufen. Dabei hat Craig gar keine richtige Lust den britischen Geheimagenten zu spielen, aber der entsprechende Scheck überzeugte dann doch. Es soll für ihn wirklich der letzte Bond-Film sein. 

Für mich war Craig nie die Idealbesetzung der Rolle. Ich bin ein Fan von Sean Connery, gefolgt von George Lazenby und Timothy Dalton, Roger Moore und Pierce Brosnan – in dieser Reihenfolge. David Niven, der in der verrückten Bond-Parodie Casino Royale spielt, steht außer der Reihe. George Lazenby hat im Sommer den Ort seines damaligen Wirkens besucht. 

Daniel Craig verkörperte für mich nicht die Rolle des Gentleman, nicht die kultivierte Figur, die sich Ian Fleming erdacht hat. Craig könnte auch in klassischen Action-Filmen wie Bourne-Identität oder John Wick mitspielen, für die es keinen britischen Stil braucht. Erst im jüngsten Bond Spectre von 2015 hatte für mich Daniel Craig das Niveau eines James Bond erreicht. Ich bin gespannt, wie er seine Rolle nun zum fünften Mal im 25. James Bond interpretiert. Wer ist denn eigentlich für euch der beste Bond-Darsteller? 

Sollte James Bond in Rente geschickt werden? 

Es ist wohl eindeutig, dass Daniel Craig nach diesem Bond keine Lust mehr hat, den Agenten zu spielen. Bond-Produzentin Barbara Broccoli muss nun einen neuen Bond finden. Auf die Idee, die Serie einzustellen, wird sie wohl nicht kommen. Ich habe das Gefühl, dass sich James Bond überlebt hat und das sage ich als absoluter Bond-Fan. Bitte Barbara, mach James Bond nicht kaputt. 

James Bond war für mich eine Figur des Kalten Krieges. Dieser Krieg ist in seiner damaligen Form vorbei. Diese Art der Bedrohungslage ist vorbei und sie bildete damals eine eindrucksvolle Stimmungskulisse. Die Superbösewichte waren damals glaubhafter als heute. Die Schurken hatten eine Form, die es in anderen Filmen nicht gab. Sie waren verrückt, bizarr, überheblich, aber immer irgendwie glaubhaft. Das ist heute vorbei. In den Craig-Bonds kam zwar Spectre wieder zu Tage, aber der Reiz dieser Verbrecherorganisation war verpufft. 

Einen Reiz der Bond-Filme machten auch die exotischen Schauspielorte aus. Es waren Orte, zu denen man als Normalsterblicher nie reisen konnte. Heute leistet sich der Prolet von nebenan eine Reise in die Karibik. Die Faszination von Bond ist entzaubert. Die beeindruckenden Bond-Girls posen jetzt selbst in Instagram. Die Wunderwaffen von damals sind der Realität gewichen und die schicken Autos wie ein DB5 werden nicht mehr gebaut. Für mich ist die Luft bei James Bond irgendwie raus. Da ist es ja noch schön, wenn Ernst Stavro Blofeld als Bösewicht der Vergangenheit auftritt und an die alten Bond-Filme erinnert. Christopher Walz hat einen hervorragenden Job gemacht und meinen Lieblings-Blofeld Telly Savalas abgelöst. 

Wer sollte Daniel Craig nachfolgen?

Meine Idee, die James Bond-Serie einzustellen, ist natürlich unrealistisch. Die Gelder, die Bond und das Merchandising einspielen, sind gewaltig. Auf dieses Geld will Sony sicher nicht verzichten. Also wird nach Craig ein neuer Schauspieler gesucht werden – wahrscheinlich läuft hinter den Kulissen die Suche bereits fieberhaft. 

Hier mein Autogramm von Daniel Craig von Taschen.

Hier mein Autogramm von Daniel Craig von Taschen.

Immer wieder wird Tom Hardy genannt. Er ist ein harter Hund und kommt Daniel Craig sicherlich sehr nahe. Und interessant wäre Idris Elba – er wäre der erste nichtweiße Bond und hat es in der BBC-Serie Luther zu Ansehen gebracht. 

Der Name Richard Madden fällt immer wieder und wäre ein humorvoller, jüngerer Schauspieler, der in Games of Thrones eine Fangemeinde hat. Er wird hoch gehandelt, für mich wäre es allerdings eine stillose Fehlbesetzung. 

James Bond 007 – noch immer ein gutes Geschäft – auch bei Sky

20. November 2015

Spectre heißt der neue Bond und bis Star Wars in die Kinos kommt, wird James Bond 007 das fette Geschäft sein. Kaum ein Film ist so mit Product Placement vollgestopft wie die 007-Filme, die ich persönlich sehr gerne habe. Und bevor die Fragerei beginnt: Sean Connery war der beste Bond und Daniel Craig ist einfach nur ein Bauer (jetzt ist es raus).
Aber nicht nur Spectre lässt die Fans ins Kino strömen. Auch im Bezahlfernsehen lockt Bond die Zuschauer vor die Bildschirme und dies obwohl die Figur von Ian Fleming schon mehrmals über die Mattscheibe oder TFT flimmerten. Bestes Beispiel ist der Bezahlsender Sky Deutschland. Bereits seit einem Monat schreibt Sky mit dem Pop-up-Channel Sky 007 HD seine eigene Erfolgsgeschichte: Seit dem Start am 5. Oktober erreichte die Sonderprogrammierung eine Kontaktsumme von 11,67 Millionen Kontakten. Pro Sendetag wurde Sky 007 HD von rund 500.000 verschiedenen Zuschauern eingeschaltet. Insgesamt 2,65 Millionen unterschiedliche Zuschauer (Z3+) sahen die Bond-Filme, davon 2,25 Millionen Zuschauer bzw. 85 Prozent in der für die Werbewirtschaft relevanten Zielgruppe der 14-59-jährigen.
In der Zeit vom 5. Oktober bis zum 6. Dezember ist der Sky Sender Sky Hits der Pop-up-Channel Sky 007 HD. Sky präsentiert während dieser Zeit rund um die Uhr nonstop 23 Filme des Kult-Franchise. Gesehen wurden die bisherigen Bond-Filme zu 96 Prozent live linear zu Hause, zu zwei Prozent „Playback“ und weitere zwei Prozent nonlinear via Sky Go.

23 Bond Filme lassen sich bei Sky Deutschland anschauen.

23 Bond Filme lassen sich bei Sky Deutschland anschauen.

Liebesgrüße aus Moskau
Der reichweitenstärkste Film bislang war „Liebesgrüße aus Moskau“ mit insgesamt 810.000 Kontakten. Liebesgrüße ist einer meiner Lieblingsbonds, weil er die Atmosphäre des Kalten Krieges wunderbar einfängt. Dann folgt bei Sky „Moonraker – streng geheim“ (740.000 Kontakte) sowie „Der Morgen stirbt nie“ (670.000 Kontakte). Täglich wurde in der Primetime-Ausstrahlung um 20:15 Uhr in chronologischer Reihenfolge einer der 23 Bond-Filme gezeigt.
Marcus Ammon, Senior Vice President Fiction Sky Deutschland AG, zieht nach einem Monat Sendezeit des Pop-up-Channels ein positives Zwischenfazit: „Sky 007 HD ist ein Riesenerfolg und wird sicher die beliebteste Sonderprogrammierung in der Sendergeschichte werden. Beachtlich ist der hohe lineare Anteil mit 96 Prozent, was beweist, dass sich die Bond Fans die Filme bevorzugt daheim in bestmöglicher Qualität auf den großen Bildschirmen ansehen.“

007 James Bond ist noch imer eine starke Marke.

007 James Bond ist noch imer eine starke Marke.

Ein großer Vermarktungserfolg
Die Werbewirtschaft hat das aufmerksamkeitsstarke Umfeld auf Sky stark nachgefragt und die vielfältigen Möglichkeiten der Sonderprogrammierung genutzt, um ihre Marke und Werbebotschaften rund um den Superagenten zu inszenieren. Im November und bis zum Ende der Sonderprogrammierung am 6. Dezember sind die klassischen Werbeumfelder ausgebucht. Land Rover ist Sponsoring-Partner von Sky 007 HD und verlängert seine werbliche Kommunikation zum Kinostart von „Spectre“ auf die Sky Multiscreen-Plattformen. Land Rover nutzt das themenbezogene Werbeumfeld für eine umfangreiche Inszenierung des „Range Rover Sport“.
Martin Michel, Geschäftsführer Sky Media: „James Bond Fans freuen sich auf ‚Spectre‘ und haben sich die Wartezeit mit den Bond-Klassikern verkürzt. Das zeigen die starken Quoten des Pop-up-Channels. Gleichzeitig haben wir für unsere Werbekunden ein einzigartiges Umfeld für eine aufmerksamkeitsstarke Markeninszenierung geschaffen, das es so nur auf Sky gibt.“

Indiana Jones 5 – muss das sein?

13. Februar 2015

Muss das wirklich sein? Ein fünfter Teil von Indiana Jones? Wie man aus dem entsprechenden Gazetten hört, plant Spielberg mit Ford einen fünften Teil der Erfolgsserie. Dabei war Teil vier doch schon ziemlich daneben, was vor allem an dem jugendlichen Hauptdarsteller Shia LaBeouf lag.


Ich sag dir Mr. Spielberg: Mach mir bloß nicht meinen Indiana Jones kaputt! Ich bin mit ihn aufgewachsen und habe seine Abenteuer genossen. Es waren dort Cliffhanger, wie sie eben nur Spielberg machen konnte. Und dabei war es doch egal, ob die Filme unlogisch waren: Sie haben einfach Spaß gemacht. Mein liebster Film der Reihe war Teil drei Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Ich mag so mystische Geschichten um Kreuzzüge und den Heiligen Gral.
Mit den vierten Teil hatte ich aber meine Probleme. Harrison Ford ist einfach ein alter Mann und das wird beim fünften Teil von Indy Jones nicht besser werden. Warten wir erst einmal ab, wie er sich in Star Wars schlägt. So selbstverständlich ist es gar nicht, dass Spielberg wieder Regie führen wird. Die Rechte für das ganze Indiana Jones-Zeug liegen bei Disney. George Lucas hat es bei dem Verkauf von Star Wars gleich mit zu Geld gemacht. Disney könnte die Serie komplett neu starten für ein neues jugendliches Publikum. Aber Spielbergs Kameramann Janusz Kaminski ließ die Katze aus dem Sack und so dürfen Spielberg und Jones noch einmal ran.
Wahrscheinlich erleben wir wieder Vater und Sohn, wie einstmals Vater und Sohn turbulenter Abenteuer im Teil fünf. Aber will ich Sie wirklich sehen? Sean Connery hat mir als Vater von Indiana Jones gut gefallen, ihn nehme ich die Rolle ab. Shia LaBeouf fand ich schrecklich.

IMG_7788

Zum Trost und als Erinnerung an alte Zeiten blättere ich das Buch The Complete Making of Indiana Jones durch. Es heißt zwar großspruig, dass es die The Definitive Story Behind All Four Films sei, aber wenn man ehrlich ist, werden nur Teil 1-3 ausführlich behandelt. Teil 4 kommt nicht so intensiv vor, schließlich ist das Buch 2008 erschienen. Wer sich aber für Teil 1-3 interessiert, für den ist dieses Buch eine Fundgrube an seltenen Hinter den Kulissen-Bildern, Artworks, Sketchnotes und schönen Gescichten. Geschrieben wurde die ganze Sache von J.W.Rinzler, der viele Bücher über Lucas und Spielberg verfasst hat. J.W.Rinzler gehört zu Lucasfilm und hat damit genehmigten Zugriff auf die Archive. Und er zeigt uns, welche Schätze in diesen Archiven ist. Tolle Bilder, tolle Geschichten, tolle Zeichnungen – der Leser kann in die Produktionswelt von Indiana Jones voll eintauchen und macht damit The Complete Making of Indiana Jones zu einem der besten Bücher über den Abenteuerer.

Und weil ich beim Loben will, empfehle ich auch die The Soundtrack Collection zu den ersten vier Filmen. Der Score stammt aus der Feder von John Williams und ist wie vieles von dem Meister allererste Sahne. Ich hatte zwar die einzelnen Alben bei Erscheinen gekauft, empfehle aber hier ausdrücklich die The Soundtrack Collection. Grund: Es liegt eine Zusatz-CD dabei mit noch nicht veröffentlichtem Material und das ist der Hammer. Mit dabei ist auch ein Interview zwischen Spielberg, Lucas und Williams. Auch das Booklet kann sich sehen lassen und bietet gute Infos über die vier Soundtracks.

AlbumIm Moment weiß ich also noch nicht, ob ich mich über einen fünften Teil von Indiana Jones freuen soll oder nicht. Daher habe ich mir das Vorbild von Indiana Jones angesehen und genossen: Gunga Din. Der schwarzweiß-Film von George Stevens enthält alle Elemente der Jones-Reihe – vor allem des zweiten Teils Indiana Jones und der Tempel des Todes. Spielberg hat genau hingesehen und seine Version von Gunga Din gedreht. Damals traten Cary Grant, Victor McLaglen und ein etwas blasser Douglas Fairbanks jr. gegen Horden von bösen Indern an. Schaut euch diesen Film an und ihr werdet sehr viel von Indiana Jones erkennen und euren Spaß haben. Der Film Gunga Din lohnt sich.

Gunga_Din

007 James Bond trinkt dieses Mal Belvedere Vodka

17. Dezember 2014

Durch den spektakulären Sony-Hack sind schon einige Infos über den neuen James Bond-Film durchgesickert. Natürlich bestreiten die Produzenten, dass die aktuelle Drehbuchfassung von SPECTRE veröffentlicht wurde. Wir wissen ja, dass als Bond-Girls die 50jährige Monica Bellucci, Léa Seydoux (29 Jahre) und als böser Bube Christoph Waltz auftritt. Der Böse soll Bonds älterer Pflegebruder und der Chef von SPECTRE sein. Naja, finde ich eher doof und vor allem will ich, dass Blofeld samt Katze seinen Auftritt hat. Warten wir es ab – im Oktober 2015 kommt SPECTRE in die Kinos. Fest steht nun aber offiziell, dass James Bond den Luxus-Vodka Belvedere schlürfen wird. Das waren Albert R. Broccolis EON Productions, Metro-Goldwyn-Mayer Studios und Sony Pictures Entertainment eine positive Meldung wert.

James Bond trinkt dieses Mal Belvedere Vodka - hier die Sonderedition von MI6.

James Bond trinkt dieses Mal Belvedere Vodka – hier die Sonderedition von MI6.

Um die neue Ära und Partnerschaft des Bond-Martinis – „geschüttelt, nicht gerührt“ – im 24. Bond-Film SPECTRE gebührend zu feiern, präsentiert Belvedere Vodka zwei limitierte Editionen. Erstmals wird der Belvedere Palast, das Markenzeichen auf jeder Flasche Belvedere, durch die berühmte MI6-Zentrale ersetzt. Als Bond-Fan der siebziger Jahre muss ich mir so eine Flasche besorgen. Statt dem klassischen Blau des Etiketts und des Schriftzuges erstrahlt die auf 100 Flaschen limitierte Sammleredition in einem charakteristischen Grün – eine Hommage an die grüne Tinte offizieller Unterschriften des Geheimdienstes.
Die zweite Edition verleiht der beleuchteten, ikonischen Belvedere Silber Sabre Flasche den offiziellen 007-Look. Die Flaschen werden unter Sammlerkreisen begehrt sein.
Die Belvedere SPECTRE Kampagne startet im Februar 2015 mit einer globalen Werbekampagne und zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen rund um den Film.
Dabei muss ich gestehen, dass ich Vodka noch nicht so gut kenne. Aber dass muss sich ändern, schließlich ist der Vodka der Wahl vieler Trendsetter, die den Unterschied kennen.
Charles Gibb, Präsident von Belvedere Vodka, sagt: „James Bond ist bekanntermaßen die beliebteste und wichtigste Stil-Ikone der Welt. Wir sind stolz und glücklich, dass Belvedere Partner von SPECTRE ist, unsere größte globale Partnerschaft bislang.“

Ich freu mich schon auf den neuen 007.

Ich freu mich schon auf den neuen 007.

Die Werbemaschinerie läuft aber im Frühjahr schon an. Dwight Caines, Präsident Theatrical Marketing von Sony Pictures, sagt: „James Bonds coole Attitüde und seine Weltgewandtheit gehen Hand in Hand mit seiner Vorliebe für Vodka Martinis. Belvedere Vodka passt perfekt dazu.“
Wobei ich allerdings gestehen muss, dass ich Stil nicht gerade mit der Interpretation von Daniel Craig gleichsetzen will. Leute wie Sean Connery, Roger Moore, David Niven oder Timothy Dalton hatten für mich deutlich mehr Stil als Daniel Wroughton Craig, der eher Bier statt Voka trinkt. Aber das ist vielleicht der Zeitgeist.
Eine mysteriöse Nachricht aus Bonds Vergangenheit setzt ihn auf die Fährte einer zwielichtigen Organisation, die er aufzudecken versucht. Während M damit beschäftigt ist, politische Mächte zu bekämpfen, um den Secret Service am Leben zu erhalten, kann Bond eine Täuschung nach der anderen ans Licht bringen, um die schreckliche Wahrheit zu enthüllen, die sich hinter SPECTRE verbirgt. Regie Sam Mendes, Drehbuch John Logan und Neal Purvis & Robert Wade. Produziert von Michael G. Wilson und Barbara Broccoli.

Musikitpp: The Man Who Would Be King von Maurice Jarre

17. Juni 2014

Foto 1

Schon vor Indiana Jones gab es Abenteuer auf der Kinoleinwand. Mein Vater nahm mich 1976 als Kind in den John Huston-Film Der Mann, der König sein wollte” ins Kino mit. Hier spielten Sean Connery und Michael Caine zwei britische Kolonialsoldaten, die auf der Suche nach einem Königreich Kafiristan (im heutigen Afghanistan) waren. Die Geschichte stammt von Rudyard Kipling und enthält viele Elemente der Freimauerei. Das Buch The Man Who Would Be King gibt es umsonst.

Mir hat der Film immer gefallen. Es war kein Actionmovie, sondern er war so wunderbar altmodisch. Wesentlich zum Gefallen hat mir vor allem der Soundtrack von Maurice Jarre beigetragen, die Musik geht mir heute noch immer durch den Kopf. Den Marsch, das Thema des Films, pfeife ich oftmals vor mich hin.

Komponiert wurde das Ganze von Maurice Jarre. Er ist der Vater des Synthesizier-Pioniers Jean-Michael Jarre und hat großartige Werke für David Lean komponiert: Lawrence von Arabien (1963), Doktor Schiwago (1966), und Reise nach Indien (1984). In diese Welt der epischen Filmmusik passt auch der Score zu der Mann der König sein wollte. Die Musik des Films wurde für den Golden Globe nominiert, bekommen hat er ihn allerdings nicht.

Foto 2

Der Soundtrack The Man Who Would Be King wurde unter der Leitung des Komponisten von   Maurice Jarre durch das National Philharmonic Orchestra eingespielt und auf Langspielplatte veröffentlicht. Heute liegen zwei Veröffentlichungen des Soundtracks vor, die schwer zu bekommen sind. Die erste Fassung wurde vom Label Bay Cities in den neunziger Jahren veröffentlicht und war 1993 ausverkauft. Bruce Kimmel, ehemaliger Chef von Bay Cities, nahm den Soundtrack zu seinem neuen Label Kritzerland mit. Dort wurde die Musik remastert und in einer Auflage von 1000 Kopien neu auf den Markt gebracht. Auch diese Version, die wirklich klarer klingt als die ursprüngliche Bay Cities-Version, ist ein gesuchtes Sammlerobjekt.

Das Thema des Soundtracks basiert auf dem Irish Lied  „The Minstrel Boy“. Und Gottesdienstbesucher erkennen Reginald Heber’s „The Son of God Goes Forth to War“, das von Connery/Caine gesungen wird. Nett übrigens, dass der Song in der Folge „London, May 1916“ von “The Young Indiana Jones Chronicles episode” eingesetzt wurde. So schließt sich der Kreis zu Abenteuerfilmen.

Wer den Soundtrack irgendwo sieht, sollte ihn sich kaufen. Ich hab ihn sehr lieb gewonnen.

Filmtipp: James Bond 007 Skyfall

1. Januar 2013

Bond

James Bond wird alt und spielt damit. So mein Fazit nach dem Betrachten von Skyfall. Als Bond-Fan bin ich mit hohen Erwartungen ins Kino gegangen und wurde nicht enttäuscht. Nach Ein Quantum Trost hatte Bond für mich keine Zukunft mehr, aber Skyfall gibt der ganzen Reihe einen neuen Drive.

Ich muss zugeben: Ich bin kein Fan von Daniel Craig. Er ist zwar ein guter Schauspieler, aber verkörpert für mich nicht den Gentleman James Bond, den ich sehen will. Es ist kein Unterschied zwischen Bond, Jack Bauer aus 24 oder Jason Bourne aus der Bourne Identität. Es fehlt den dargestellten Personen einfach die Klasse. Bauer bleibt einfach Bauer, hat hilft auch ein feiner Zwirn nicht. Craig passt einfach nicht an den Roulette-Tisch in der Sonderverwaltungszone Macao. Er setzt eine Zahl, schaut aber erst gar nicht, ob er gewinnt. Ein Connery hätte gewonnen. Aber so ändern sich die Zeiten.

Erst als ich mich mit Craig abgefunden hatte, konnte ich Skyfall genießen. Realistische Action pur, keinerlei Superwaffen mehr. Toll, die Motorradjagd auf den Dächern des türkischen Bazars. Nach dem misslungenen finalen Rettungsschuss und anschließenden Himmelssturz (Skyfall), begann einer der intimsten Bond-Filme aller Zeiten. Ein Mann ringt mit sich selbst und seiner Geschichte. Das erinnert an den dunklen Rächer Batman, der uns im Sommer im letzten Teil der Batman-Trilogie heimsuchte. Während Batman auf ganzer Linie versagte, schaffte Bond den Spagat zwischen Actionspektakel und glaubwürdigen Zweifel. Das ist sicher das Verdienst von Sam Mendes, der uns schon in American Beauty das Zeitgeist-Psychogeschwätz näher brachte. Die Zeit von Macho-Bond ist wohl vorbei. Das Weltbild gerät ins Wanken, als Silva und Bond bi-sexuelle Anwandlungen haben. Zweitdeutig Bonds Antwort: „Wie kommst du darauf, dass das mein erstes Mal ist?“

Vielleicht ist Bond sogar zu einer Art Muttersöhnen verkommen. Wir haben die Übermutter M und werden sogar ans Grab von James Bonds Eltern Andrew Bond und Monique Delacroix auf denen schottischen Landgut Skyfall geführt.

Ich musste mich auch daran gewöhnen, dass es kein richtiges Bond-Girl in dem Film gibt. Vielleicht lässt sich M als Bond-Girl heranziehen. Die meiste Zeit verbringt Bond in dem Film mit seiner Vorgesetzten M. Ihr wird vorgeworfen, ein Relikt der alten Schule zu sein. Sie komme mit der neuen Zeit nicht klar. Aber Moment: Wurde Bond nicht mit ähnlichen Worten von M in GoldenEye begrüßt, als kalter Krieger. Es hieß damals „a sexist, misogynist dinosaur, a relic of the Cold War“. Noch ein Seitenhieb auf GoldenEye gibt es: Man denke nur an den Kugelschreiber. Ja, so ändern sich die Zeiten.

Im ganzen Film wird mit den Zeitenwechsel gespielt. Ja, ja, die gute alte Zeit. So stirbt der Bösewicht mit einem Messer im Rücken, einer Waffe der alten Zeit des alten väterlichen Freundes Kincaid.

Sicherlich am Eindruchsvollsten ist der Auftritt von Q. Bond hockt in der National Gallery und wartet auf seinen Quartiermeister Q. (Anmerkung: Craig nimmt man es niemals ab, dass er als Bond in eine Galerie geht). Dabei betrachten sie das Abwracken des Segelschiffes HMS Temeraire nach der Schlacht von Trafalgar. Der einst stolze Segler wird von einem Dampfschiff gezogen. Bond ist ein Auslaufmodell, der auch mit der Computertechnik nicht mehr klarkommt. Das wäre Connery oder Moore nicht passiert.

Für mich eine Wohltat war der Titelsong von Adele. Sie erinnerte an goldene Zeiten von Shirley Bassey. Endlich mal wieder ein guter James Bond-Song nach all den Pop-Songs der vergangenen Filme. Adele bringt es, aber leider ist der Score Skyfall von Thomas Newman schrecklich. Ich finde den Score langweilig und uninspiriert, meilenweit entfernt von John Barry. Diesen Soundtrack muss ich nicht haben, zumal – Novum – der Titelsong Skyfall von Adele gar nicht auf der CD enthalten ist.

Nett auch die Anspielungen auf die alten Zeiten, wenn Bond und M in das berühmteste Bond-Auto aller Zeiten steigen, einen Aston Martin DB5. M stößt sich an der Luxuskarosse gleich den Kopf. Das Automobil sei unbequem. Der DB5 leistete treue Dienste in den alten Filmen Goldfinger und in Feuerball, als Bond noch ein ganzer Kerl war. Eigentlich ein schönes Zeitparadox: Der DB 5 erinnert an Filme, die eigentlich noch vor Skyfall spielen. Am Ende des Films bekommt Miss Eve Moneypenny ihren Job als Vorzimmerdame des neuen M. Der übrigens war nicht bei der Marine, wie der M von Connery, sondern kämpfte in einer Spezialeinheit in Nordirland gegen die IRA. So ändern sich auch die Zeiten. Schön die letzte Szene, die auch wieder an die Vergangenheit erinnert. M gibt Bond eine neuen Mappe mit den Worten „Es gibt viel zu tun.“ Auf der Mappe steht Spectre geschrieben und Bond-Fans wissen, es handelt sich um die Geheimorganisation von Ernst Stravo Blofeld, die mit Dr. No begann und sich durch mehrere Bond-Filme zog. Der eigentliche Tod von Spectre war Diamantenfieber, dennoch lebte Blofeld in tödlicher Mission nochmals kurz auf. Vielleicht ist es ein Hinweis auf den nächsten Bond.

Dabei tat sich dieser Bond extrem schwer mit seiner Entstehung. Das MGM-Studio ging pleite. Bond musste aber aufgrund der zahlreichen Product Placement-Verträge unbedingt ins Kino gebracht werden. Schließlich haben Omega, CAT, Jaguar, Heineken oder Provocateur viel Geld hingeblättert, um im Bond präsent zu sein. Vielleicht ist dieses Product Placement die einzige Konstante in den Bond-Filmen, wenn es schon keine Bond-Girls mehr gibt. Alles Gute zum 50. Kinojubiläum Mr. Bond. Nachdem ich schon die umfangreiche Blu ray Box zu Hause habe, warte ich nun auf den 1. März 2013, wenn James Bond 007 – Skyfall auf Blu ray erscheint.

Meine James Bond-Bücher

27. September 2012

Meine Leidenschaft für James Bond begann wohl 1978 als ich Moonraker zum ersten Mal im Kino sah. Ich hatte Krieg der Sterne gesehen und war im Science Fiction-Rausch. Das Plakat zu Moonraker sah auch spacig aus und ich schaute mir den Film an. Aber es war trotz SF-Anleihen kein Film klassischer Science Fiction-Film und dennoch: Er gefiel mir. Mir gefiel einfach alles: Der coole Held, die hübschen Mädchen, die faszinierende Technik, die ausgeklügelten Waffen, die exotischen Drehorte und die eingängige Musik. Das Bond-Fieber war bei mir ausgebrochen und ich konnte es bis heute nicht heilen.

In München gab es zur damaligen Zeit ein James Bond-Kino am Karlstor, das jede Woche einen anderen Bond-Film zeigte. Ich war dort Stammgast und schaute mir die Bond-Filme Woche für Woche an. Ich liebte diese Art von Pop Corn-Kino und mein Freundeskreis diskutierte, welches nun der beste Film sei oder welcher Darsteller am besten Bond interpretierte. Für war und ist es Sean Connery. Seine Härte gefiel mir. Meiner Mutter gefiel Roger Moore. Bester Bond-Film für mich war übrigens „Liebesgrüße aus Moskau“, bester Bösewicht Gerd Fröbe und Curd Jürgens (klar, die Deutschen).

In den Sommerferien besuchte meine Familie in Lazise/Italien ein Open Air-Kino. Jeden Abend fröhliche Unterhaltung – zumeist auf Deutsch. Meist gab es Bond oder Bud Spencer/Terence Hill-Klamauk. Nur einmal war ich entsetzt, als ich einen harten Italo-Western mit Bud Spencer sah

Der Grundstock meiner James Bond-Büchersammlung.

Der Grundstock meiner James Bond-Büchersammlung.

.

Und ich begann Literatur über James Bond zu sammeln. Mein Wissen bezog ich in der Anfangsphase aus drei Büchern, denen noch viele, viele zum Thema Bond folgen sollten,  darunter auch die Romane von Ian Fleming und der Klassiker The Birds of the West Indies von James Bond.

Den Anfang meiner Sammlung machte ganz klar Michael Scheingrabers Buch „Die James Bond Filme“, erschienen als Citadel-Filmbücher bei Goldmann. Der Autor, heute erfolgreicher Filmemacher und Kinospezialist, brachte mir James Bond näher. Ich glaube sogar, es war eines der ersten deutschen Bond-Filmbücher überhaupt, bin mir aber nicht sicher. Neben den Handlungen rezensierte er die Filme (damals bis „In tödlicher Mission“). Scheingraber recherchierte in zahlreichen Filmzeitungen und Büchern, die mir als Jugendlicher unzugänglich waren. Er bereite sein Wissen hervorragend auf, das Lesen war ein Genuss. Die Filme wurden chronologisch besprochen und bildeten den Grundstock meines Wissens um den Geheimagenten ihrer Majestät 007. Besonders stolz war ich, als ich am 24. März 1983 ein Originalautogramm von Michael Scheingraber ins Buch geschrieben bekam. Wenn ich es heute sehe, freue ich mich noch sehr darüber.

Autogramm von Autor Michael Scheingraber - vielen Dank.

Autogramm von Autor Michael Scheingraber – vielen Dank.

Zweites wichtiges Buch in meiner Bond-Bibliothek war „Die James Bond Filme“ von Erich Kocian. Das war schon schwere Kost. Der Journalist Kocian hat es gelernt zu recherchieren und sein Wissen hervorragend darzustellen. Er weigerte sich immer als Spezialist zu gelten, vielmehr als Rechercheur. Naja, tiefgestapelt. Mein Buch endete auch mit „In tödlicher Mission“, die Kocian-Bücher wurden immer wieder aktualisiert. Mir hat vor allem gefallen, wie Kocian seine Eindrücke von Dreharbeiten von den „Man lebt nur zweimal“ und „Der Mann mit den goldenen Colt“ niederschriebt. Seine eigene Meinung floss in die Berichterstattung ein. Kein Chronist, sondern eine frühe Art von Blogger. Gerade diese privaten Eindrücke, gepaart mit viel Produktionswissen machten dieses Buch für mich sehr wertvoll und ich kann es jedem Bond-Fan noch heute empfehlen.

Das dritte Buch im Bunde stammt von Europas führender Filmzeitschrift „Cinema“ aus dem damaligen Milchstraßen Verlag und trug den Titel „Hinter den Kulissen von 007 James Bond“. Im Layout der achtziger Jahre ging es deutlich reißerischer zur Sache. Stars, Sternchen, Glamour, aber auch Bilder vom Tod des Stuntmans Paolo Rigon, der bei den Dreharbeiten der Bobfahrt in „tödlicher Mission“ umkam. Dieses Buch machte aus der Heldenverehrung um James Bond keinen Hehl, was mir damals gefiel. Heute schüttle ich bei so wenig journalistischer Distanz nur den Kopf.

Es folgten noch viele Bücher über Bond, ich sammelte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel und habe im Keller noch mehrere Ordner davon. Nett waren die Filmprogramme der damaligen Zeit, die es für ein paar Mark an der Kinokasse zu kaufen gab. Zudem Filmplakate und Aushangfotos, die ich für teures Geld auf Filmsammlermärkten erstanden habe. Bond schaue ich mir heute immer noch gerne an. Gerade habe ich mir die Bond-Collection auf Blu ray zugelegt. Die heutigen Bonds sind mir zu schnell geschnitten, es fehlt die Musik von John Barry und dennoch werde ich mir Skyfall im Herbst ansehen.

Filmtipp: Die Jubiläums-Collection James Bond 007 – Bond 50

26. September 2012

„Mein Name ist Bond, James Bond!“ – wie oft habe ich diesen Satz im Kino, auf Video, auf DVD und nun auf Blu ray gehört. Die James Bond-Filme gehören zu den erfolgreichsten Serien der Filmgeschichte und sie gehören zu meiner Kinosozialisierung.

Soeben erschien die Blu-ray-Collection James Bond – Bond 50: Die Jubiläums-Collection mit allen Filmen der offiziellen Bond-Reihe, angefangen bei Dr. No. Die beiden Filme „Casino Royale“ mit David Niven und „Sag niemals nie“ mit Sean Connery sind freilich nicht mit der Partie, leider. Die Umsetzung der Filme auf den optischen Datenträger ist hervorragend gelungen, wobei die neuen Filme selbstverständlich mehr Wums und Schärfe haben. Insgesamt gibt es alle 22 Bond-Filme, davon neun (Goldeneye, Octopussy, Der Spion der mich liebte, Man lebt nur zweimal, Der Hauch des Todes, Der Morgen stirbt nie, Diamantenfieber, Im Angesicht des Todes, Im Geheimdienst ihrer Majestät) zum ersten Mal auf Blu ray. Und der Preis von 160 Euro ist hervorragend.

Die Filme sind meines Erachtens ungeschnitten und bergen sogar eine kleine Überraschung. In dem Film „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ ist zum ersten Mal in Deutschland die Tresor-Szene enthalten, die ich bisher nur in den USA gesehen habe. Und es gibt für diesen Film noch ein paar zusätzliche Dialogszenen, die jetzt nachsynchronisiert wurden.

Die Verpackung der Kollektion James Bond – Bond 50: Die Jubiläums-Collection ist vorbildlich platzsparend. Die Blu rays sind in zwei Büchern mit dicken Kartonseiten untergebracht. Für den anstehenden Film Skyfall wurde gleich Platz gelassen. Angaben zu den Filmen gibt es nur auf der Umverpackung, sonst fehlen sie komplett. Was leider auch komplett fehlt, ist ein Booklet. Zwar ist die Box mit vielen Bildchen illustriert, doch wäre es hervorragend gewesen, ein Lesebuch der Box beizulegen. Es gibt so viel Material über Bond und die Box kaufen sich sowieso nur Fans, die noch mehr über ihren Geheimagenten 007 erfahren und fachsimpeln wollen. Da hat MGM Home Entertainment GmbH eine Chance vertan, sich im Herzen der Fans einen Platz sichern.

Auch die Chance vertan hat MGM Home Entertainment GmbH mit der beiliegenden Bonus-Blu ray. Das ist nur oberflächliches Blabla und ein Zusammenschnitt von bekannten Szenen. Eine wirkliche Filmdokumentation fehlt. Auf den einzelnen Blu rays sind die bekannten Extra drauf, allerdings fehlt sind die Extra-Materialien von „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“. Das bedeutet, dass ich diese beiden vorhandenen Blu rays in meiner Sammlung behalten muss, um Bond komplett zu haben. Über die Bonus-Blu ray der Jubiläumskollektion bin ich wirklich enttäuscht. Was hätte man denn hier filmhistorisches Wertvolles alles bringen können? James Bonds Stil im Wandel der Zeit bietet sich hier wunderbar an oder die verschiedenen Bond-Waffen oder oder oder. Stattdessen nur seichte Information. Auch der Zusammenschnitt der Titelsequenzen – eigentliche eine nette Idee für eine Bond-Party – liegt nur in SD vor, während es bei den Filmen freilich als HD-Material dargestellt wird. Warum eigentlich?