Es gibt Geschichten, die uns ein Leben lang begleiten. Geschichten, deren Figuren irgendwann zu alten Freunden werden, deren Orte wir kennen, obwohl wir niemals dort gewesen sind. Das Auenland gehört dazu. Bruchtal. Moria. Mordor. Und natürlich Mittelerde selbst. J.R.R. Tolkien hatte mit „Der Herr der Ringe“ nicht einfach einen Fantasyroman geschrieben – er hatte eine Welt erschaffen, in die Generationen von Leserinnen und Lesern immer wieder zurückkehrten. Im Scala Kino Fürstenfeldbruck öffnete sich bei unserer Matinee noch einmal das Tor zu dieser Welt. Die nächste Matinee dreht sich um den Katastrophenklassiker Erdbeben von 1974. am Sonntag, 20. September im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.
Wir zeigten und besprachen Ralph Bakshis „Der Herr der Ringe“ aus dem Jahr 1978 – einen Film, der vielleicht nicht perfekt war, aber etwas besaß, das man bei vielen perfekt durchgestylten Produktionen unserer Tage schmerzlich vermisst: Mut, Eigenwilligkeit und eine geradezu wilde filmische Fantasie. Lange bevor Peter Jackson Mittelerde mit seiner monumentalen Filmtrilogie endgültig zum weltweiten Kinoereignis machte, wagte sich Ralph Bakshi an das scheinbar Unmögliche. Hier die Aufzeichnung meines Vortrags.
1978 wollte er Tolkiens gewaltiges Epos auf die Leinwand bringen. Ohne digitale Armeen, ohne computergenerierte Landschaften und ohne jene technischen Möglichkeiten, die für uns heute selbstverständlich sind. Was Bakshi dafür hatte, waren Zeichnungen, Farben, Schauspieler, eine Kamera – und eine Vision. Und was für eine Vision! Bakshi verband klassische Zeichentrickanimation mit der damals spektakulären Rotoskopie-Technik. Schauspieler wurden zunächst real gefilmt, ihre Bewegungen anschließend Bild für Bild in Animation übertragen und verfremdet. Dadurch entstand ein visueller Kosmos, der unverwechselbar blieb. Manchmal wunderschön, manchmal düster, manchmal beinahe gespenstisch. Besonders die Schwarzen Reiter, die Orks und die großen Schlachten wirkten wie Gestalten aus einem fiebrigen Traum.
Dieser „Herr der Ringe“ sah nicht aus wie Peter Jacksons Mittelerde. Er wollte es auch gar nicht. Bakshis Welt besaß ihre ganz eigene Seele. Und gerade deshalb lohnte es sich, diesen Film wiederzuentdecken. Im Mittelpunkt stand natürlich Frodo Beutlin. Ein kleiner Hobbit, dem eine Aufgabe zufiel, die eigentlich viel zu groß für ihn war. Der Eine Ring musste vernichtet werden. Gemeinsam mit seinen Gefährten verließ Frodo die Sicherheit des Auenlandes und machte sich auf den Weg in eine Welt, die immer bedrohlicher wurde. Doch hinter Orks, Ringgeistern, Zauberern und gewaltigen Schlachten steckte jene Geschichte, die Tolkiens Werk so berührend machte. Es ging um Freundschaft und Loyalität. Um Versuchung und Macht. Um die Frage, ob ein Einzelner überhaupt etwas gegen eine scheinbar überwältigende Dunkelheit ausrichten konnte. Und es ging um Hoffnung.
Vielleicht war genau das der Grund, warum „Der Herr der Ringe“ nie wirklich alt wurde. Frodo war kein strahlender Superheld. Sam war kein großer Krieger. Die Hobbits waren kleine Wesen aus einem friedlichen Land, die plötzlich mit Dingen konfrontiert wurden, die ihre Vorstellungskraft überstiegen. Und trotzdem gingen sie weiter. Schritt für Schritt. Gerade darin lag die ungeheure emotionale Kraft dieser Geschichte. Bakshis Film besaß allerdings auch eine tragische Seite. Eigentlich sollte seine Adaption weitergehen. Doch dazu kam es nicht. Der Film endete, bevor Tolkiens große Geschichte abgeschlossen war. Jahrzehntelang wurde ihm genau das vorgeworfen. Doch vielleicht machte gerade dieses Unvollendete einen Teil seiner Faszination aus. Bakshis „Der Herr der Ringe“ wirkte wie ein gewaltiger Entwurf, wie ein Traum von Mittelerde, der plötzlich abbrach. Was geblieben war, hatte Filmgeschichte geschrieben.
Viele Bilder und Inszenierungsideen wirkten erstaunlich vertraut, wenn man später Peter Jacksons Filme gesehen hatte. Bakshi bewies bereits 1978, dass Tolkiens Welt auf die Kinoleinwand gehörte. Sein Film wurde damit zu einem wichtigen Wegbereiter für das moderne Fantasykino. Und deshalb gehörte dieses Werk auch genau dorthin zurück: ins Kino. Nicht auf den kleinen Bildschirm eines Smartphones. Nicht nebenbei auf einem Tablet. Sondern in einen dunklen Kinosaal, auf eine große Leinwand, gemeinsam mit anderen Menschen. Genau das machte unsere Matinee im Scala Fürstenfeldbruck zu einem besonderen Erlebnis. Wenn die Landschaften Mittelerdes auf der großen Leinwand aufleuchteten, wenn die Gefährten ihre Reise begannen und die bedrohlichen Schatten Mordors näher rückten, zeigte sich wieder einmal, was nur Kino wirklich kann: Für einige Stunden verschwand die Welt vor der Tür. Für Tolkien-Fans war diese Matinee deshalb mehr als eine nostalgische Begegnung mit einem Film von 1978. Sie war eine Reise zurück zu einer Zeit, in der Fantasy im Kino noch ein Wagnis bedeutete. Eine Zeit, in der Filmemacher Lösungen erfinden mussten, weil es die technischen Möglichkeiten unserer Gegenwart schlicht noch nicht gab. Und für diejenigen, die Bakshis Film zum ersten Mal sahen, bot sich die Gelegenheit, eine andere Version von Mittelerde kennenzulernen: rauer, fremder, experimenteller und manchmal geradezu psychedelisch – aber voller Leidenschaft für Tolkiens Welt.
Fast fünf Jahrzehnte nach seiner Entstehung besaß Ralph Bakshis „Der Herr der Ringe“ noch immer diese eigentümliche Magie. Vielleicht gerade deshalb, weil er nicht perfekt war. Man sah das Experiment, man spürte das Risiko und man erkannte hinter jedem Bild den Versuch, etwas eigentlich Unverfilmbares sichtbar zu machen. Unsere Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck war deshalb nicht einfach nur die Vorführung eines alten Animationsfilms. Sie war eine Begegnung mit einem Stück Filmgeschichte – und eine gemeinsame Reise in eine Welt, die seit Generationen unsere Fantasie beflügelt. Für einen Vormittag hatten wir das Auenland unseres Alltags verlassen. Der Weg war lang. Mordor war weit. Aber wir waren wieder in Mittelerde.
Die nächste Matinee dreht sich um den Katastrophenklassiker Erdbeben von 1974. am Sonntag, 20. September im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.
Eine außergewöhnliche Reise nach Mittelerde – zurück zu den Anfängen der Fantasy-Filmgeschichte
Bevor Mittelerde durch die monumentale Realverfilmung von Peter Jackson weltweit Millionen von Kinobesuchern begeisterte, brachte Regisseur Ralph Bakshi J.R.R. Tolkiens berühmtes Werk bereits 1978 auf beeindruckende Weise auf die Leinwand. Mit seinem animierten Film Der Herr der Ringe schuf er eine außergewöhnliche und für ihre Zeit visionäre Interpretation des Fantasy-Klassikers, die bis heute als Meilenstein der Animationsgeschichte gilt. Wir besprechen und zeigen den Film bei unserer Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck am Sonntag, 9. August um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier.
Bakshi kombinierte traditionelle Zeichentrickanimation mit der damals noch jungen Rotoskopie-Technik. Dabei wurden reale Schauspieler gefilmt und ihre Bewegungen anschließend Bild für Bild nachgezeichnet. Diese innovative Arbeitsweise verlieh den Figuren und den großen Schlachtszenen eine ungewöhnliche Dynamik und einen realistischen Charakter, der den Film deutlich von anderen Animationsproduktionen seiner Zeit abhob. Gerade dieser unverwechselbare Stil macht den Film bis heute zu einem faszinierenden Zeitdokument der Filmgeschichte.
Die Handlung folgt der bekannten Geschichte um den Hobbit Frodo Beutlin, der den Einen Ring übernimmt und sich gemeinsam mit seinen Gefährten auf eine gefährliche Reise begibt. Ihr Ziel ist es, den Ring im Schicksalsberg zu vernichten und damit die Rückkehr des dunklen Herrschers Sauron zu verhindern. Auf ihrem Weg begegnen sie treuen Freunden, mächtigen Verbündeten und gefährlichen Gegnern – eine zeitlose Erzählung über Mut, Freundschaft, Hoffnung und den Kampf zwischen Gut und Böse.
Obwohl der Film aus produktionstechnischen Gründen nur den ersten Teil der Geschichte erzählt und kein vollständiger Abschluss entstand, entwickelte sich Ralph Bakshis Werk im Laufe der Jahrzehnte zu einem echten Kultfilm. Viele Szenen, Figurenentwürfe und visuelle Ideen beeinflussten spätere Fantasyproduktionen und gelten heute als wichtiger Baustein der modernen Fantasyfilmgeschichte. Zahlreiche Filmhistoriker sehen in Bakshis Werk einen Wegbereiter für das weltweite Interesse an aufwendig produzierten Fantasyfilmen.
Für Fans von J.R.R. Tolkien bietet diese Kinomatinee die Gelegenheit, Mittelerde aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. Gleichzeitig eröffnet sie auch jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern einen spannenden Blick auf die Entwicklung des Fantasykinos und der Animationskunst. Gerade auf der großen Leinwand entfaltet der Film seine atmosphärische Bildsprache, seine eindrucksvollen Landschaften und seine kraftvolle musikalische Untermalung in besonderer Weise.
Diese Matinee am Sonntag lädt dazu ein, einen Film neu zu entdecken, der trotz seines Alters nichts von seiner kreativen Ausstrahlung verloren hat. Er erinnert daran, wie mutig und innovativ Filmschaffende bereits vor fast fünf Jahrzehnten waren und mit welchen Ideen sie eines der bedeutendsten Werke der Fantasyliteratur einem Kinopublikum zugänglich machten.
Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches Kinoerlebnis, das Filmgeschichte, Nostalgie und Abenteuer miteinander verbindet. Tauchen Sie ein in die Welt Mittelerdes und erleben Sie einen Klassiker, der Generationen von Fantasy-Fans begeistert hat und bis heute seinen festen Platz in der Geschichte des Kinos behauptet. Karten gibt es hier.
In der Gemeindebücherei Maisach durfte ich einen Abend gestalten, der mir persönlich sehr am Herzen liegt: einen Streifzug durch das Leben und Werk von J.R.R. Tolkien im Rahmen unserer „MGP Maisacher Gespräche zur Popkultur“. Schon die Begrüßung war für mich besonders – so viele vertraute Gesichter, so viel Wohlwollen. Und natürlich der Hinweis der Bücherei: Bücher von Tolkien bleiben im Bestand, die DVDs vielleicht nicht – ein schönes Sinnbild dafür, wie langlebig gute Literatur ist. Der nächste kostenlose Vortrag in der Gemeindebücherei ist am Mittwoch, 3. Dezember zum Thema Ein Leben für den Nervenkitzel – Alfred Hitchcock und die Macht der Emotionen. Beginn 18 Uhr.
Ich stellte als Tolkien-Fan vor, seit ich als Jugendlicher den „kleinen Hobbit“ in einem Italienurlaub verschlungen hatte. Während andere in den Gardasee sprangen, bin ich in Mittelerde abgetaucht. Diese Begeisterung begleitet mich bis heute – und sie begleitet auch meine Familie, die Herr der Ringe ebenso liebt, wenn auch manchmal lieber in der Filmversion. Hier ist die Aufzeichnung meines Vortrags.
An diesem Abend wollte ich aber vor allem eines: Tolkien dem Publikum näherbringen. Nicht den Kitsch, nicht die Merchandise-Maschinerie, nicht nur die großen Filme – sondern den Menschen dahinter. Ich erzählte von seiner Kindheit, von seinen frühen Sprachstudien, von dem katholischen Glauben, der ihn stark prägte, und von den schweren Schicksalsschlägen seiner Jugend. Seine Eltern verlor er früh, und diese Einsamkeit, diese Melancholie findet sich in vielen seiner Texte wieder.
Vor allem aber sprach ich über den Ersten Weltkrieg, der für Tolkien eine unvergessliche Zäsur war. Er kämpfte an der Somme, überlebte nur, weil er krank ins Lazarett kam, während Freunde starben. Ich wollte mein Publikum spüren lassen, wie tief diese Erlebnisse in seine Mythologie hineinreichen: die Totensümpfe als Sinnbild zerfetzter Schlachtfelder, die schwarzen Reiter als Schatten von Gasmasken-Soldaten, die kreischenden Nazgûl als Echo der ersten Kampfflieger.
Mir war wichtig, zu zeigen, dass „Der Herr der Ringe“ nicht bloß Fantasy ist. Tolkien hat keine plumpe Allegorie auf den Zweiten Weltkrieg geschrieben – er hat seine traumatisierten Erinnerungen aus dem Ersten in eine mythologische Form gegossen. Deshalb sind Frodo und Bilbo auch keine strahlenden Helden. Sie sind Figuren, die sich fürchten, zweifeln, stolpern – wie junge Männer, die in einen Krieg geschickt wurden, den sie nicht wollten.
Ich erklärte, warum Sam für mich die wichtigste Figur des ganzen Romans ist: Er ist der einfache englische Soldat, der „Bursche“, der seinen Offizier trägt, stützt und rettet. Ohne Sam wäre Frodo verloren – und ohne die einfachen Soldaten wäre Tolkien selbst im Krieg verloren gewesen. Es war mir ein Anliegen, diese stillen Parallelen sichtbar zu machen.
Natürlich sprach ich auch über Tolkiens Liebe zur Natur und seine Skepsis gegenüber der Moderne. Die Entherden und Baumbart als Aufstand der Natur gegen die zerstörerische Maschinerie Isengards – für mich ist das eine frühe literarische Öko-Warnung, ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
Ein weiterer Teil meines Vortrags widmete sich der Editionsgeschichte: den unterschiedlichen deutschen Übersetzungen, der Debatte um Carroux und Krege, den Streit darüber, ob „Master Frodo“ mit „Chef“ übersetzt werden sollte – und warum ich persönlich die Carroux-Fassung bevorzuge. Dann tauchten wir gemeinsam ein in die Verfilmungen. Ich zeigte die ersten Versuche: Ralph Bakshis ungewöhnliche Hybrid-Animation von 1978, die sowjetische Leningrader TV-Produktion von 1991, die heute Kultstatus besitzt. Und selbstverständlich sprachen wir über Peter Jacksons monumentale Trilogie, die das Tolkien-Universum für eine ganze Generation neu geöffnet hat.
Von dort aus war der Weg nicht weit zu den Ablegern: die „Hobbit“-Filme, die für meinen Geschmack etwas zu sehr gestreckt sind; die „Ringe der Macht“-Serie von Amazon, visuell beeindruckend, erzählerisch aber nicht ganz so kraftvoll; die Anime-Verfilmung „Die Schlacht der Rohirrim“; und der kommende Gollum-Film, der mich persönlich sehr neugierig macht.
Ich zeigte auch, wie umfassend Mittelerde die Popkultur durchdrungen hat: musikalisch durch das Tolkien Ensemble, technisch durch Videospiele, sogar im Alltag – etwa durch die Überraschungsei-Figuren in meinem Keller oder die Lego-Sets, die ich gerne sammeln würde, aber laut meiner Frau nicht darf.
Besonders eindrücklich fand das Publikum meine letzte Pointe: dass eines der mächtigsten Überwachungsunternehmen der Welt den Namen „Palantir“ trägt – benannt nach den sehenden Steinen aus Tolkiens Werk. Ein Zeichen dafür, wie tief seine Fantasie in die Wirklichkeit eingewandert ist.
Danke an das Team der Gemeindebücherei Maisach. Der nächste kostenlose Vortrag in der Gemeindebücherei ist am Mittwoch, 3. Dezember zum Thema Ein Leben für den Nervenkitzel – Alfred Hitchcock und die Macht der Emotionen. Beginn ist 18 Uhr.
Ein weiterer Vortrag zur MGP Maisacher Gespräche zur Popkultur steht an: Dieses Mal geht es um die Welt von Mittelerde, Herr der Ringe und Tolkien.
Mittelerde ist ein Reich der Fantasie, das sich anfühlt, als wäre es schon immer Teil unserer Welt gewesen. Wenn wir in die Geschichten eintauchen, betreten wir Landschaften voller Magie und Schönheit: die stillen Wälder Lothlóriens, die gewaltigen Berge des Nebelgebirges, die grünen Hügel des Auenlandes. Jeder Ort trägt eine eigene Stimmung, ein Echo von Geschichte und Erinnerung, das Tolkien mit einzigartiger Sprachkraft und Liebe zum Detail gezeichnet hat. Es ist eine Welt, die lebt, weil sie bis ins Kleinste durchdacht ist – von den Sprachen und Kulturen bis zu Legenden, Liedern und Geschichten in der Geschichte. Ich werde einen Vortrag über die Welt von Mittelerde, Herr der Ringe und Tolkien in der Maisacher Gemeindebücherei am Mittwoch, 24. September um 18 Uhr halten. Der Eintritt ist kostenlos.
Ich spreche über den Autor, die Bücher und auch über die Filme und ein bisschen mehr. Und es gibt eine Überraschung.
Doch das Besondere an Der Herr der Ringe ist nicht nur die epische Weite, sondern die Menschlichkeit, die in jeder Zeile steckt. Es sind nicht die mächtigen Könige oder Zauberer allein, die den Lauf der Dinge bestimmen, sondern vor allem die kleinen Gestalten – die Hobbits. In Frodo, Sam, Merry und Pippin erkennen wir den Mut des Alltäglichen, die Kraft von Freundschaft und Treue, die selbst in der größten Dunkelheit standhält. Sie lehren uns, dass Heldenmut nicht im Glanz des Schwertes liegt, sondern in der Entschlossenheit, das Richtige zu tun, auch wenn die Welt dagegensteht.
Der Autor J.R.R. Tolkien selbst, geprägt durch seine Jugend in England, die Schrecken des Ersten Weltkriegs und seine Liebe zu Sprachen und Mythen, hat diese Welt nicht einfach erfunden – er hat sie erschaffen wie ein lebendiger Organismus. Er verband germanische und nordische Legenden mit christlichen Werten, persönliche Erfahrungen mit universalen Fragen: Was bedeutet Macht? Wie weit darf man gehen, um sie zu erlangen? Wo liegen die Grenzen von Opfer und Hoffnung? Dadurch spricht Mittelerde nicht nur Fans von Fantasy an, sondern jeden, der sich mit der Suche nach Sinn, Mut und Menschlichkeit auseinandersetzt.
Der Herr der Ringe ist deshalb mehr als ein Abenteuerroman. Es ist eine Geschichte über Verlust und Wiederaufstehen, über Versuchung und Verzicht, über das Erkennen des Werts von Freundschaft und Heimat. Und es ist eine Geschichte darüber, dass auch in den dunkelsten Zeiten ein kleines Licht nicht verlöscht. Tolkien hat mit Mittelerde ein zeitloses Vermächtnis geschaffen – eine Welt, die uns lehrt, dass selbst der Kleinste das Schicksal der Welt verändern kann.
Ich freue mich auf einen weiteren Teil der MGP Maisacher Gespräche zur Popkultur am Mittwoch, 24. September um 18 Uhr in der Gemeindebücherei Maisach. Der Eintritt ist kostenlos.
Überall in der Gemeinde Maisach wurde plakatiert und ich bedanke mich für die Werbung.
Und wer wissen will, wie so etwas abläuft. Hier eine Aufzeichnung von meinem Vortrag zu Science Fiction:
Viele Leute kennen den Star Wars Tag (4. Mai), etwas weniger vielleicht den Handtuch-Tag Towel Day (25. Mai) und wohl die Hardliner feiern den Hobbit Tag am 22. September.
Als Verehrer von J.R.R. Tolkien und seinem Werk muss ich einfach diesen Ehrentag von Bilbo und Frodo Beutlin begehen. Der Hobbit Day – International Hobbit Day wird immer am 22. September begangen. Laut den Romanen Der kleine Hobbit und Herr der Ringe wird der 22. September als Geburtstage von Bilbo Beutlin (engl. Bilbo Baggins) und Neffen Frodo Beutlin (engl. Frodo Baggins) angegeben.
Als Jugendlicher habe ich von dtv der kleine Hobbit gelesen und inzwischen einige Ausgaben dieses Buches erworben, Fan bleibt schließlich Fan. Und auch die Sammlung an Herr der Ringe Bücher ist beträchtlich angewachsen. Und wer seinen HdR ordentlich gelesen hat, dem ist das große Fest zu Beginn dies Buches in Erinnerung.
Wie begehe ich also den Gedenktag. Ich greife auf die Verfilmung von HdR zurück und zwar auf die Zeichentrickversion von Ralph Bakshi zurück. Ich höre mir den Soundtrack von Leonard Rosenman zurück. Ich habe ihn als Picture Disc und als klassische Doppel-Vinyl und CD. Das musikalische Thema finde ich großartig.
Und ich lese dabei den Filmroman – das Buch zum Film mit 400 Fotos von HdR. Das Taschenbuch ist 1979 bei Bastei Lübbe erschienen. Es gab mehrere Bücher aus der Reihe wie Grease. In teueren Zeiten des Super 8-Films war dies eine finanzierbare Erinnerung an Kinofilme.
Zurück zum Hobbit-Tag. Bilbo Beutlin wurde am 22. September 2890 D.Z. (Drittes Zeitalter) geboren, und Frodo Beutlin kam genau 78 Jahre später, am 22. September 2968 D.Z., zur Welt. Dieser Tag wird oft mit verschiedenen Aktivitäten wie dem Lesen der Bücher, dem Ansehen der Filme, Kostümwettbewerben, Feiern im Hobbit-Stil und sogar „Hobbit-Mahlzeiten“ begangen. Es gibt in der Welt der Fans eine Tradition, die Essgewohnheiten der Hobbits zu feiern, die bekannt dafür sind, mehrere Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen.
Der Hobbit-Tag ist Teil der “Tolkien-Woche”, die die gesamte Woche um den 22. September umfasst und ebenfalls J.R.R. Tolkiens Literatur und sein umfangreiches Fantasy-Universum würdigt. Tolkien-Fans nutzen diese Zeit, um die epischen Abenteuer, die Kultur der Hobbits und die Werte wie Freundschaft, Mut und Heimatverbundenheit zu feiern, die in seinen Geschichten eine große Rolle spielen. Also lasst uns feiern.
Es gibt Bücher, die sind einem ans Herz gewachsen, weil sie zutiefst menschlich und voller Wärme sind. Zu diesen Büchern zähle ich die Briefe vom Weihnachtsmann des großen J.R.R. Tolkien. Gerade zur Weihnachtszeit hole ich das Buch gerne heraus und stelle mir die Situation der damaligen Ereignisse vor.
„Briefe vom Weihnachtsmann“ ist eine wundervolle Sammlung von Briefen, die der legendäre Weihnachtsmann höchstpersönlich an Kinder auf der ganzen Welt geschrieben hat. Das Buch, geschrieben von J.R.R. Tolkien, dem Schöpfer von „Der Herr der Ringe“, bietet einen zauberhaften Einblick in die Welt des Weihnachtszaubers und verleiht der festlichen Jahreszeit eine zusätzliche Portion Magie.
Die Briefe waren ursprünglich nicht zur Publikation bestimmt, sie wurden aber nach Tolkiens Tod von seiner Schwiegertochter Baillie Tolkien, der Frau Christopher Tolkiens, herausgegeben und 1976 in Buchform veröffentlicht. Darüber müssen wir dankbar sein.
Briefe an seine Kinder Die Briefe, die Tolkien in den Jahren 1920 bis 1943 für seine eigenen Kinder verfasst hat, sind ein herzerwärmendes Geschenk an die Leser. Durch diese Briefe wird der Weihnachtsmann zu einer lebendigen und liebenswürdigen Figur, die nicht nur Geschenke bringt, sondern auch eine tiefe Fürsorge für die Kinder empfindet. In jedem Brief spiegelt sich Tolkiens unverkennbarer Erzählstil wider, der die Fantasie beflügelt und eine fesselnde Atmosphäre schafft. Welch großer kreativer Geist war in Tolkien, dass er auf solch eine wundervolle Idee kam. Und wahrscheinlich hat sich Tolkien diebisch gefreut, denn er klebte auf die Briefe selbstgestaltete Briefmarken, die von der britischen Post jedes Jahr anstandslos akzeptiert wurden. In der Luxusausgabe des Buches sind die Briefmarken auf einer Aufklappseite abgebildet.
Die Briefe des Weihnachtsmanns sind mit liebevollen Details und einer Prise Humor durchzogen, die Jung und Alt gleichermaßen ansprechen. Tolkien schafft es, den Glauben an die Magie von Weihnachten aufrechtzuerhalten und vermittelt dabei eine zeitlose Botschaft der Freude, Großzügigkeit und Liebe. Die Illustrationen, die Tolkien selbst angefertigt hat, tragen zusätzlich zur besonderen Atmosphäre des Buches bei. Für mich ist Tolkien ein wirkliches Universalgenie, ein Relikt vergangener Tage.
Wunder sind möglich Die Geschichten in „Briefe vom Weihnachtsmann“ lassen den Leser in eine Welt eintauchen, in der Wunder noch möglich sind und das Gute triumphieren kann. Es ist nicht nur ein Buch für Kinder, sondern auch für diejenigen, die ihre kindliche Freude an Weihnachten bewahrt haben. Die Wärme und Herzlichkeit, die aus diesen Briefen strahlen, machen das Buch zu einer zeitlosen Weihnachtslektüre, die jedes Jahr aufs Neue die festliche Stimmung belebt.
Insgesamt ist „Briefe vom Weihnachtsmann“ nicht nur eine literarische Perle aus der Feder eines der größten Autoren des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein zeitloses Geschenk, das die wahre Bedeutung von Weihnachten in Erinnerung ruft und Generationen von Lesern verzaubert. Wer das Buch nicht kennt, muss es lesen. Und wer das Buch kennt, der wird es gerade zu Weihnachten wieder lesen.
Sie kam bei Klett Cotta im Oktober 2021 auf den Markt und ist für mich als Tolkien-Fan die mit Abstand beste Ausgabe unseren Lieblingsbuches: Es ist eine luxuriöse Gesamtausgabe in einem Band in der Übersetzung von Margaret Carroux in neuer Rechtschreibung und mit den gesamten Illustrationen von J.R.R. Tolkien. Dabei handelt es sich um: Einbändige Ausgabe im Schuber, vierfarbig gedruckt, mit 32 Illustrationen gebunden mit gestanztem Schutzumschlag und zweifarbiger Prägung, zwei Lesebändchen, Rundumfarbschnitt, Fadenheftung, überzogener Schuber mit Prägung, Karte, Anhänge und Register. Mein Video zeigt die Version. Die Illustrationen waren bisher nur in einem eigenen Band veröffentlicht – jetzt ist alles zusammen.
Als Fan will ich aber natürlich auch einen Wunsch äußern. Diese Ausgabe Der Herr der Ringe: mit Illustrationen des Autors ist nahezu perfekt, aber sie besitzt als einbändige Ausgabe ein hohes Gewicht. Das Lesen im Bett ist mühsam. Mir wäre die bisherige dreibändige Ausgabe, die im August 2019 erschien, lieber mit den Ergänzungen des Jahres 2021. Aber es soll bitte nicht weitere acht Jahre dauern, bis mir dieser Wunsch erfüllt wird.
Immer wieder geistern Aktionen durch soziale Netzwerke wie unlängst, bekannte Kunstwerke aus Toast nachzubilden. Fand ich irre witzig, kam aber zu spät mit meinem Frühstückstoast. Aber vor kurzem sprang ich auf einen solchen Zug auf. Es galt Bücher zu nennen, die einen in seinem Leben beeinflusst haben. Als Büchermensch und Leseratte musste ich einfach an dieser Aktion mitmachen und ich nahm das Angebot von meinem Kollegen Harald Baumer an.
Ich postete zehn Tage lang Bücher, die mir etwas bedeuten und konnte zahlreiche meiner (virtuellen) Freunde ermutigen, es auch zu tun. Dazu postete in Twitter, Instagram und Facebook ich folgenden Text: „10 unvergessliche Bücher in 10 Tagen. Heute x/10. Kein Kommentar, keine Erklärungen, nur der Titel. Wer hat Interesse, mitzumachen? Würde mich bei vielen meiner Freundinnen und Freunde interessieren, welche Lektüre für sie wichtig war.“
Die Auswahl meiner Lieblingsbücher
Dieser Aktion ging eine Auswahl von Büchern voran und ich sage euch, das wahr echt schwer. Zunächst machte ich ein Brainstorming und sammelte Bücher. Es kamen rund 40 Bücher zusammen, also eindeutig zu viel. So ließ ich die Sache ein paar Tage ruhen und dachte dann nochmals nach und kam dann auf nochmals zehn weitere Bücher. Dann kam in einer Gewaltaktion das Ausmisten. Ich zog mich in mein Kellerarchiv zurück und holte die Bücher hervor. Da ich nichts wegwerfen kann, standen die Bücher geordnet in den zahlreichen Regalen. Bücher, die nicht an ihrem Platz waren, wurden gleich von der Liste gestrichen. So kam es, dass Stanisław Lems Klassiker Solaris gekillt wurde, weil das Buch nicht da war. Hatte ich es verliehen? Wo ist dieses Buch? Also, was nicht da ist, fliegt raus.
Dann strich ich Bücher von Lieblingsautoren, die ich als Autor verehre, aber keine einzelnes Buch hervorheben will. Hier strich ich Edgar Allan Poe, ETA Hoffmann, Heinrich Heine, Philipp K. Dick und Sir Arthur Conan Doyle von der Liste. Dann musste ich mich entscheiden, dass ich von manchen Autor keine zwei Bücher benennen wollte. Hier blieben dann beispielsweise die Robotergeschichten von Asimov auf der Strecke oder Tolkiens Silmarillion.
Dann wurde es nochmals hart: Ich musste ja auf zehn Bücher kommen und ich strich weitere Autoren und deren Bücher. Dabei waren beispielsweise Arthur C. Clarke, Stephen King (Dead Zone oder Shining), nochmals Lem mit seinen Sterntagebüchern. Goethe kam ebenso wie Shakespeare nicht auf die finale Liste, auch leider nicht Mary Shelly und ihr Frankenstein, ein Buch, das dieses Jahr 200. Geburtstag feiert und ich in einen eigenen Blogpost würdigen werde. Traurig war ich auch über das Streichen von Truman Capote und vor allem Tom Wolfe mit seinem Fegefeuer der Eitelkeiten. Dann entschied das Los und ich kam endlich auf meine zehn Bücher. Ich stelle fest, dass ich die fantastische Literatur bevorzuge.
Also das sind meine zehn finalen Bücher:
1 Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis
2 Dante: Göttliche Komödie
3 Bret Easton Ellis: American Psycho
4 J.R.R. Tolkien: Herr der Ringe
5 Isaac Asimov: Foundation-Trilogie
6 Frank Herbert: Der Wüstenplanet
7 Thomas Mann: Die Buddenbrooks
8 Richard Scarry: Mein allererstes Buchstabenbilderbuch
9 Bram Stoker: Dracula
10 Rainer Erler: Das blaue Palais
Wer mitmachen will, ist gerne aufgerufen. Ich habe gesehen, es gibt so eine ähnliche Reihe mit Schallplatten, die einen am meisten bedeuten. Mal sehen, ob ich diese Challenge annehme. Die Bücher waren ein Anfang und wir wissen ja, im Web lieben wir diese Listicle.
Das Buch Herr der Ringe feierte vor kurzem seinen 60. Geburtstag. J.R.R. Tolkien hat mich für eines der wichtigsten Bücher überhaupt geschrieben. Als Jugendlicher kam ich mit dem Mittelerde-Virus in Berührung und wurde infiziert. Seitdem verschlinge ich alles, was aus dem Mittelerde-Universum kommt: Bücher, Filme, Figuren, Spiele und mehr. Viele Sachen sind zwei- oder gar drittklassig, aber so dann und wann werden wirkliche Schätze auf den Markt gebracht.
Zum 60. Geburtstag des Herr der Ringe erschien ein wunderbares Buch, dass ich allen Fans von Mittelerde ans Herz legen möchte: The Art of The Lord of the Rings. Wie zuvor das ebenfalls empfehlenswerte Buch über Zeichnungen des Hobbits zeigt der liebevoll gestaltete Band die Ideenwelt von Tolkien. Über das Hobbit-Buch, das zum 75. Geburtstag des Erscheinen des Kinderbuches veröffentlicht wurde, habe ich mich bereits in diesem Blog geäußert.
Das neue Buch The Art of The Lord of the Rings enthält rund 200 Zeichnungen, Malereien, Entwürfe zur Buchausgabe des Herrn der Ringe. Sie waren als Illustration des Buches, aber auch als Erinnerungsstütze für den Autoren gedacht. Beim Betrachten des Buches wird mir klar, welch großer Universalkünstler Tolkien war: Der Professor für Sprachen war ein typischer Intellektueller seiner Zeit: Und dazu gehörte damals einfach Malen und Zeichnen dazu.
Aber die ganze Sache ist wirklich nur etwas für Hardcore-Fans. Die Freunde des Films werden von der Tiefe des Materials erschreckt sein – aber wer Tolkien kennt, weiß, welches Hirnschmalz der Autor in sein Universum gepackt hat. Der kreative Prozess der Entwicklung einer komplexen Welt kann hier nachempfunden werden. Es ist nicht einfach dahingeschrieben und mit ein paar Bildern versehen, nein Tolkien hat ganze Arbeit abgeliefert. Er war ein Professor, der nicht einfach mal so ein Buch abliefert, sondern die ganze Sache hat es in sich. Mir hat dieses komplexe Werk Spaß bereitet, aber mich auch angestrengt. Manches Mal habe ich mir gedacht: Mensch Tolkien, lass einfach mal gut sein. Dennoch für Tolkien-Fans ist dieses Buch The Art of The Lord of the Rings ein absolutes Muss.
Nachdem der Erlanger Comic Salon wieder vor der Tür steht, ist es an der Zeit sich wieder mit Comics zu befassen. Ich nehme dieses Mal Tolkien zur Hand. Der Hobbit als Grafic Novel? Muss das sein? – Ja es muss und vor allem die Idee ein Kinderbuch als Comic umzusetzen ist hervorragend.
Das literarische Werk von J.R.R. Tolkien ist wegweisend und da ist es natürlich klar, dass hier viele von dem Erfolg etwas abhaben wollen. Bestes Beispiel ist Peter Jackson mit seinen Hobbit-Verfilmungen. Dieses Jahr droht uns ja Teil 3.
Aber zurück zum Comic. 2008 kam Der Hobbit als Comic auf den Markt und erschien vor einiger Zeit wieder – in überarbeiteter Version. Rund 30 Seiten wurden neu gescannt und farblich überarbeitet, so dass die Farben nicht mehr so blass daherkommen. Auch das Cover des Buches wurde gewechselt.
Autor Charles Dixon ist eigentlich Kinderbuchautor und arbeitete für Disney. Hier lässt sich Schlimmes befürchten, wenn sich ein Disney-Mann um Tolkien kümmert. Aber Charles Dixon ist die ganze Sache mit viel Gefühl und Gespür angegangen und hat das Kinderbuch von Tolkien in die Welt der Grafic Novels transferiert, ohne dass das Original Schaden nimmt. Einige Texte wurden modernisiert, denn die Sprache Tolkiens von 1937 entspricht nicht mehr den Lesegewohnheiten der jungen Comic-Leser. Was in der klassischen Übersetzungsliteratur ein Frevel wäre, ist hier eine konsequente Weiterentwicklung, die vor allem eines macht: Spaß.
Illustriert wurde das Buch von David Wenzel, der Tolkien-Fans kein Unbekannter ist. Er lieferte Zeichnungen zu Lin Carters Middle Earth, The World of Tolkien Illustrated. Seine Zeichnungen schaffen für mich eine Figurenwelt, wie sie sich Tolkien in großen Teilen wohl vorgestellt hätte. Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden, wie beispielsweise die Figur des Gollums, aber das ist wohl Ansichtssache. Die Illustrationen im Der Hobbit sind detailreich mit der Aquarelltechnik gestaltet, frisch gescannt und die Farben kommen jetzt im Druck vom Carlsen Comics prächtig daher.