Die nächsten Pixar-Filme stehen fest

24. Oktober 2008

Nachdem Wall•E derzeit für lange Schlangen an den Kinokassen sorgt, hat Pixar seine nächsten Filme angekündigt. Der nächste Film heißt „Up“ und dann folgt der zweite Teil von „Cars“. Letzteres wird bei uns zu Hause für Begeisterungsstürme sorgen, denn Sohnemann ist ein riesiger Cars-Fan. Gestern ist in YouTube bereits der erste Trailer von „Up“ aufgetaucht. Wenn alles glatt läuft, soll der Film am 29. Mai 2009 in den Vereinigten Staaten anlaufen – außer Steve Jobs greift mal wieder ein. Von Disney habe ich folgenden Inhalt bekommen: Carl Fredricksen hat sein Leben mit Träumen verbracht, wie er die Welt entdeckt. Als er 78 Jahre alt ist, scheint sein Leben vorbei. Dann tritt der achtjährige Russel in sein Leben, der es gehörig durcheinander bringt. Pixar, die seit längerem zum Disney-Konzern gehören, hat zudem seine nächsten Filme angekündigt. Regier führt Pete Docter, der schon „Monsters, Inc.““ gedreht hat sowie Co-Regisseur Bob Peterson. Ich habe mal eine Liste mit den geplanten Pixar/Disney-Filmen zusammengetragen. Sie sind sortiert nach geplanten US-Kinostarts.

May 29, 2009 – Up

October 2, 2009 – Toy Story in 3-D

February 12, 2010 – Toy Story 2 in 3-D

June 18, 2010 – Toy Story 3 in 3-D

Summer 2011 – Newt

Christmas 2011, The Bear and the Bow

Summer 2012 – Cars 2

Fest steht bei Disney, dass es einen klaren Trend zu Stereo 3D gibt. Bereits im kommenden Jahr soll es gleich fünf Filme in Stereo 3D geben. 

iPhone beim Friseur

23. Oktober 2008

Meine Frau war neulich mal wieder beim Friseur und sie sieht jetzt perfekt aus. Beim Waschen, Schneiden, Legen vergeht aber immer viel Zeit. Rund zwei Stunden hat sie bei ihrem Friseur am Ort verbracht. Wenn man so im Stuhl sitzt, bekommt man immer wieder Gespräche mit. So wollte eine Kundin nebenan genau die Frisur, wie sie Victoria Beckham trägt. Also machte sich die Friseurin auf, de gesamte Yellow-Press des Salons durchzublättern, wie denn nun der neue Schnitt der Promi-Dame aussieht. Aber natürlich wurde nichts gefunden in Gala, Bunte und wie die bunten Blätter so heißen. Also, da kommt das überlegene iPhone zum Zug. In Sekundenschnell war ein neues Abbild von Frau Beckham gefunden. Friseurin und Kundin waren zufrieden. So zeigt das iPhone mal wieder was es kann. Super Alttagstauglich, auch beim Friseur. 

Ich will keine Prospekte, ehrlich!

22. Oktober 2008

Warum können Austräger nicht lesen? Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich mir die Briefkästen bei großen Wohnblocks ansehe. An vielen dieser Fächer klebt der Aufkleber „bitte keine Werbung oder Anzeigenblätter einwerfen“. Denkste. Die Briefkästen quellen über mit Werbeblättchen und Flyern unterschiedlicher Art. Das gibt es Wurfsendungen vom neuen Pizza-Dienst, der Fassaden-Renovierung (in einem Mietshaus versteht sich), Angebote vom Fleischmarkt und vieles mehr. Zumindest die Wahlwerbung in Bayern haben wir jetzt hinter uns. Also nochmals die Frage: „Warum können Austräger nicht lesen?“ Leute, ich will euer Zeug nicht, ich will keine Angebote, keine Zeitungen. Ich will meine Ruhe und der Briefkasten ist eben für Briefe da. Bei E-Mail habe ich zumindest einen Junk-Filter für unerwünschte Mails. Bein Briefkasten geht das nicht. Neulich habe ich einen Austräger mal erwischt und ihn zur Rede gestellt. Es war ein junger Kerl, der sein Taschengeld aufbessern wollte. Versteh ich ja, doch interessiert mich eigentlich nicht. Dabei erinnere ich mich selbst an meine Jugend. Ich habe selbst mal Prospekte ausgetragen. Es gab 3 Pfennige pro Briefkasten und bei 1000 Prospekten waren dies 30 Mark. Dann kam mir die Idee, für mehrere Firmen, Parteien und Vereine Prospekte auszutragen. Es kamen dann rund 35 Pfennige pro Kasten zusammen, also 350 Mark. Und das Beste: Ich beschäftigte meine Kumpels und hab ihnen 80 Mark ab. Wie eine Spinne saß ich zu Hause, verdiente 270 Mark, während die Kollegen schufteten. Naja, das Ding ein Jahr gut, dann gab es eine Revolution und die Marktwirtschaft in Reinkultur war vorbei. Aber eine gute Idee war es trotzdem. 

18500 Besucher bei der Haare 2008 – WOW

21. Oktober 2008

Konservativ gerechnet kamen zur Haare 2008 rund 18500 Besucher an zwei Tagen in die Frankenhalle. Früher hieß die Messe mal Bayern Hair. Die Haare war eine Kombination aus bayerischer und deutscher Meisterschaft der Friseure, Ausstellung, Fachkonferenz, Nail-Art, Get-together usw. Mein Job war es, für den Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks eben die bayerischen Teilnehmer in die Presse zu bringen. Und ich muss sagen: Job erledigt. Wir haben die örtliche Presse mit Futter versorgt. Diese Woche kommen noch ein paar Meldungen. Außerdem haben wir Bilder und Erlebnislisten zum Download auf die LIV Friseure Webseite bereitgestellt. Und das ratz-fatz in Windeseile. Technik hat funktioniert. Drei Macs haben brav gearbeitet und auch das Siemens WLAN in der Nürnberg Messe hat prima die Daten in die Wolken geschaufelt. Alles in allem ein voller Erfolg aus meiner Sicht. Dank an alle, die dabei waren. Um die deutschen Ergebnisse wird sich der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks kümmern. 

Anbei ein Video von der Bayern Hair 2007 von mir über den Hair Tattoo-Wettbewerb:

Zahncreme ist keine Haftcreme

20. Oktober 2008

Kennen Sie dass, wenn Sie lachen und nicht mehr aufhören können. Da wird das Lachen direkt zum Krampf. Dies ist mir eben in Berlin passiert. Hier war ich mit einem Kollegen auf der SAE Alumni Convention. Ich musste zwei Referate machen und übergab einen Preis. Mein Kollege hatte derweil Pech und vergaß seine Zahncreme zu Hause. Kein Problem sollte man denken. Im Quality Hotel gab es zwar Pflegesets für den Zahn, doch waren diese im Lager untergebracht. Die Dame an der Rezeption hätte dafür in den Keller gehen müssen, aber es war gerade viel los. Den Gang in den Keller wollte mein Kollege ihr ersparen und ging um die Ecke in den nächsten Lidl. Eine halbe Stunde später klingelte mein iPhone und der Kollege war am Ohr. Er habe statt Zahncreme blöderweise Haftcreme für dritte Zähne gekauft und bekommt das Zeug nicht mehr aus dem Mund. Der Depp. Die Packungen seien ähnlich und ich eilte zu ihm. Mit Handtuch im Mund zeigte er mir die Tube: Eindeutig Haftcreme – der arme Kerl, doch ich brach in Lachen aus. Im Laufe der Zeit löste sich die Haftcreme und ich lieh ihn meine Zahncreme. Zum Abschluss fuhren wir an eine Tanke zum Einkaufen. Bei der Preisverleihung auf der Bühne hatte ich seine Zahncreme in der Tasche – und es reizte mich bei der Preisverleihung die Creme aus der Tasche zu ziehen und sie dem Publikum zu zeigen. Doch ich war feige. 

Haare 2008 eröffnet

19. Oktober 2008

Die Haare 2008, ehemals Bayern Hair, ist in Nürnberg eröffnet. Rund 18.000 Besucher werden in der Frankenhalle erwartet. Heute morgen hat die große Veranstaltung mit Wettbewerben, Showbühnen, Ausbildungsforum und fetter Ausstellung begonnen. Die Massen sind schon da. Ich bin für den Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks da und mach die Pressearbeit. Soeben habe ich erste Bilder auf die Website http://www.friseurebayern.de gestellt.

Update (20.10.08): Die Siegerlisten vom ersten Tag sind auch bereits online auf der LIV Website.

Update (20.10.08 abends): Alles fertig, auch die Siegerlisten vom zweiten Tag und Pressebilder sind online.

Leute, lest mehr Zeitung!

17. Oktober 2008

Am Münchner Hauptbahnhof fällt mir derzeit eine Werbung der Süddeutschen Zeitung auf. „Schenken Sie Ihren Kindern schlaue Eltern. Lesen Sie die Süddeutsche Zeitung.“ Eine nette Idee, die Eltern zu motivieren, eine SZ zu abonnieren. Schließlich wollen Eltern immer intelligente Hechte sein und die Kinder sollen nicht blöde aufwachsen. Gefällt mir gut. Nebenbei erfüllt die Werbung einen weiteren Zweck: Sie bindet Kinder an eine Zeitung, bestenfalls an die Süddeutsche. Grund: Es ist erwiesen, dass Kinder in der Regel zu einer Tageszeitung greifen, wenn sie es aus ihrem Elternhaus gelernt haben. Also wenn Papa morgens beim Frühstück hinter einer Zeitung verschwindet, dann hat es was pädagogisch Gutes. Ist in einem Haushalt keine Zeitung vorhanden, dann sind die Chancen schlecht, dass der Nachwuchs überhaupt zur Zeitung greift. Also mehr Zeitungen lesen und so Jobs in der Zeitungsbranche retten. 

Pressekonferenz HAARE 2008 erfolgreich

16. Oktober 2008

Die Pressekonferenz zur HAARE2008 lief super. Journalisten waren da und haben fleißig Bilder gemacht. Auch TV-Teams waren in Nürnberg vor Ort. Kein Wunder, denn die HAARE 2008 ist der Pflichttermin für Friseure, für Auszubildende der Branche und ein spannendes Erlebnis für alle, die am Friseurhandwerk und an den neuesten Frisurentrends interessiert sind. Am 19. und 20. Oktober dreht sich im Messezentrum Nürnberg alles um Haare, Nail Design und Kosmetik. Besonderes Highlight: Die Deutsche Meisterschaft der Friseure, die erstmals seit 2004 wieder in Nürnberg zu erleben ist als das nationale Großereignis für die gesamte Friseurbranche.

Tatsächlich bietet die HAARE 2008 ein Rundum-Angebot für alle im Friseurhandwerk und in der Beautybranche Beschäftigten und am Thema Interessierten: 15.000 Quadratmeter Wettbewerbs- und Ausstellungsfläche, über 140 Aussteller, das neue ‚Nail Forum’, die Frisuren-Workshopbühne, die Showbühne, das Forum Ausbildung, die Nassrasurbörse. Ach ja da war noch was: die Wettbewerbe.

Ich bin am Sonntag und Montag vor Ort und mach die Pressearbeit für die bayerischen Teilnehmer und ich freu mich wahnsinnig. 

Apple ist bei den Consumern angekommen

15. Oktober 2008

War man früher als Kenner von Apple Mitglied einer Art elitären Gemeinschaft, so hat sich das durch die iPods, aber spätestens durch die Einführung des iPhones gründlich geändert. Apple ist zur Consumer-Electronic-Company geworden. Da wollte Apple-Guru Steve Jobs ja wohl auch hin, als er auf der Macworld Expo 2007 aus Apple Computer Inc. ein Apple Inc machte und das Wort „Computer“ aus dem Namen strich. Die Folge davon war, dass Apple nicht mehr den Fokus auf Computer-Hardware im klassischen Sinne legt, sondern auch auf Devices und Services wie den iTunes-Store.

Dass man jetzt bei breiten Consumer-Schichten angekommen ist, zeigen einige Beispiele. So ist ein Kollege dieser Tage auf dem Bahnhof angesprochen worden, als er sein iPhone zum Musikhören auspackte. Ein Typ, Marke übler Hinterhof, fragte ihn, wie er Musik auf das iPhone bekommt. Gibt es da eine spezielle Software? Er habe sich das weiße iPhone gekauft und nun wolle er es gleich ausprobieren. Der Kollege hatte von iTunes wohl noch nie was gehört. Wie schaltet er eigentlich sein iPhone frei? Die Beratung durch den Fachhandel hatte er wohl nicht mitbekommen oder sie ist erst gar nicht bei ihm angekommen. Mein Kollege leistete Aufklärungsarbeit.

Anderes Beispiel: Ich hatte vor kurzem den Fall, dass mich ein Bekannter ansprach, wie er denn Filme auf den iPod nano bekommt? Er zieht die VOB-Dateien immer wieder ins iTunes, aber nix passiert. Als ich ihm erklärte, dass es da so was wie DRM gäbe, schüttelte er den Kopf. Und auch der Einsatz von Crack-Software wie Handbrake sei illegal, weil man offiziell den Kopierschutz nicht knacken dürfe. Da wurde ich mit großen Augen angeschaut und ein sonst rechtschaffender Mann meinte nur: „Ich hab die DVD gekauft, jetzt will ich das Zeug auf dem iPod sehen. Basta.“

Hier für alle, die Fragen rund um Apple und deren Bedienung haben: 01805009433 ist der User-Support. Da wird Ihnen geholfen. Oh Mann, war es ruhig zu Zeiten von Mac OS 7.1 – und auch langweilig. 

Zielgruppe gesucht

14. Oktober 2008

Am Sonntag habe ich mit meinen Kindern KiKa geschaut. Vor dem Sandmännchen kam „Jasper, der Pinguin“, eine Zeichentrickserie. Dieses Mal verkaufte der Pinguin Limonade in Flaschen: Makrelen-Limo, Tintenfisch-Limo, Herings-Limo – doch keines der Kinder wollte eine Flasche kaufen. Erst als es eine Katze zu retten galt, die auf einen Baum geklettert war, fanden sich Abnehmer der fischigen Limo. Und der Pinguin erklärte: „Ich hatte kein schlechtes Produkt, ich hatte nur nicht die richtige Zielgruppe.“ Cool dieses Lehrstück in Sachen Marketing. Meine Kinder haben es gleich verstanden. Vielleicht sollte ich dieses Beispiel in meinen Marketingseminaren einsetzen, die ich immer wieder halte. Viele Teilnehmer machen sich keine Gedanken um ihre Zielgruppe, sondern es steht bei ihnen nur das Produkt im Vordergrund. Also meine Kinder haben es verstanden.