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Kundenservice, der mich begeistert bei Leabags Taschen

24. April 2019
Meine Boston ist fast täglich im Seminareinsatz.

Meine Boston ist fast täglich im Seminareinsatz.

Servicewüste ist ein deutsches Wort. Dass diese Aussage nicht immer zutrifft, habe ich vor kurzem bei meinem Leabags-Tasche erfahren. Die zuständige Firma ZTS in Fürth lieferte einen vorbildlichen Support, die mich sprachlos machte. Darüber will ich heute bloggen. Aber ganz der Reihe nach. 

Bei meinen Seminaren zur Medienkompetenz habe ich die Umhänge-Tasche Boston von Leabags im Einsatz. Ich habe das Teil reduziert bei Amazon im Januar 2017 gekauft und habe meine Seminartechnik wie iPad Pro, Kabel, Unterlagen, Kameras und so Zeug in der Tasche dabei. Fast täglich habe ich diese Tasche aus Leder im Einsatz. Im Februar 2017 habe ich über die Tasche gebloggt. Zusätzlich habe ich bei Amazon über verschiedene Deals weitere Taschen aus echtem Büffel-Leder im Vintage Look bestellt: Reisetasche Tokio, Handtasche Tulsa für die Gattin, eine Unisex Arbeitstasche, Nur die Kameratasche Zens hat mich nicht überzeugt, da hatte ich eine Tasche mit Rissen bekommen, die sofort wieder zurück ging. Hier das Unboxing. Im Grunde bin ich ein Fan von Leabags. 

Nach über zwei Jahren im Dauereinsatz und weil ich wahrscheinlich die Tasche zu schwer beladen habe, kam es zu Rissen an meiner Boston. Das iPad Pro mit Unterlagen passt nicht so richtig in die Boston rein. Ein paar Zentimeter wären gut gewesen. Der Umhängegurt drohte mittelfristig abzureißen. Die Halterungen hatten bedenkliche Risse. Zudem war Loch der vorderen Schnalle ausgescheuert. Und da in den Osterferien weniger Seminareinsätze waren, wollte ich meine Tasche zum Sattler bringen. 

Zuvor wollte ich aber beim Hersteller von Leabags, dem Fürther Unternehmen ZTS nachfragen. Ich schickte eine Mail am Sonntag und bekam innerhalb von ein paar Stunden eine Antwort. Kundendienst auch an einem Feiertag – nicht schlecht. Der Mitarbeiter bot mir an, die Tasche kostenlos zu reparieren. Ich musste nur meinen Kaufbeleg einreichen. Kurzerhand kam ein DHL-Retourschein und Montags ging meine beschädigte Tasche auf die Reise. Drei Tage später kam meine Boston wieder zu mir zurück. Komplett repariert. Ich drehte ein Unboxing Video, um die Reparaturen zu dokumentieren. Zudem war eine Lederlotion und ein Schulterpolster als Zugaben dabei – auch dafür danke. 

Respekt, ich bin begeistert. Herzlichen Dank für diesen vorbildlichen Service. Servicewüste ist eben doch kein deutsches Wort, zumindest nicht in Franken bei ZTS. 

Apple ist bei den Consumern angekommen

15. Oktober 2008

War man früher als Kenner von Apple Mitglied einer Art elitären Gemeinschaft, so hat sich das durch die iPods, aber spätestens durch die Einführung des iPhones gründlich geändert. Apple ist zur Consumer-Electronic-Company geworden. Da wollte Apple-Guru Steve Jobs ja wohl auch hin, als er auf der Macworld Expo 2007 aus Apple Computer Inc. ein Apple Inc machte und das Wort „Computer“ aus dem Namen strich. Die Folge davon war, dass Apple nicht mehr den Fokus auf Computer-Hardware im klassischen Sinne legt, sondern auch auf Devices und Services wie den iTunes-Store.

Dass man jetzt bei breiten Consumer-Schichten angekommen ist, zeigen einige Beispiele. So ist ein Kollege dieser Tage auf dem Bahnhof angesprochen worden, als er sein iPhone zum Musikhören auspackte. Ein Typ, Marke übler Hinterhof, fragte ihn, wie er Musik auf das iPhone bekommt. Gibt es da eine spezielle Software? Er habe sich das weiße iPhone gekauft und nun wolle er es gleich ausprobieren. Der Kollege hatte von iTunes wohl noch nie was gehört. Wie schaltet er eigentlich sein iPhone frei? Die Beratung durch den Fachhandel hatte er wohl nicht mitbekommen oder sie ist erst gar nicht bei ihm angekommen. Mein Kollege leistete Aufklärungsarbeit.

Anderes Beispiel: Ich hatte vor kurzem den Fall, dass mich ein Bekannter ansprach, wie er denn Filme auf den iPod nano bekommt? Er zieht die VOB-Dateien immer wieder ins iTunes, aber nix passiert. Als ich ihm erklärte, dass es da so was wie DRM gäbe, schüttelte er den Kopf. Und auch der Einsatz von Crack-Software wie Handbrake sei illegal, weil man offiziell den Kopierschutz nicht knacken dürfe. Da wurde ich mit großen Augen angeschaut und ein sonst rechtschaffender Mann meinte nur: „Ich hab die DVD gekauft, jetzt will ich das Zeug auf dem iPod sehen. Basta.“

Hier für alle, die Fragen rund um Apple und deren Bedienung haben: 01805009433 ist der User-Support. Da wird Ihnen geholfen. Oh Mann, war es ruhig zu Zeiten von Mac OS 7.1 – und auch langweilig.