Vfx-Fernsehpreis für TRIXTER

13. Oktober 2008

Michael Coldewey und Simone Kraus von TRIXTER haben in Köln den Deutschen Fernsehpreis im Bereich Beste visuelle Effekte gewonnen. Ausgezeichnet wurden die Tricks zu „Das Wunder von Loch Ness“, eine Rat Pack-Produktion/ Alpha Filmtime Medienproduktionen im Auftrag von SAT 1. TRIXTER erhielt bereits für den Film den Bayerischen Fernsehpreis 2008, jetzt folgte der Deutsche Fernsehpreis 2008. Heimlicher Star von „Das Wunder von Loch Ness“ unter der Regie von Michael Rowitz,  ist der Druide Oki, eine rein computeranimierte Figur. Mit der Stimme des Vorlesers aus den «Harry Potter»-Hörbüchern, Rufus Beck, ausgestattet, führt er den Jungen Tim in die Geheimnisse von Loch Ness ein. Damit setzte sich TRIXTER gegen Denis Behnke (Visual Effects Scanline VFX) für „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ (RTL/Dreamtool Entertainment GmbH & Co. KG) und  Christian Riebe und Christian Pokorny (CA Scanline Production GmbH, Thomas Zauner & Michael Mielke) für „Tarragona – Ein Paradies in Flammen“ (RTL/ZEITSPRUNG Entertainment GmbH/EOS Entertainment GmbH) durch. Interessant ist, dass alle drei nominierten Vfx-Firmen aus Bayern stammen

Warten auf den Automat

10. Oktober 2008

Nachdem wir in Deutschland ja eine Pfandpflicht für Einwegflaschen haben, ist mir am Wochenende wieder unser Pfandautomat beim Lidl aufgefallen. Für die Kinder ist es immer ein großer Spaß den Automaten mit Flaschen zu füttern. Flaschenboden zuerst, dann geht es schneller. Wir sind schnell, aber wehe der Automat hat eine Störung. Zum Beispiel waren mal wieder die Sammelbehälter voll. Dann geht der Automat in den Ruhezustand, blickt und erklärt „Stop Störung, das Personal ist informiert“. Ist es wohl auch, doch das Personal in diesen Supermärkten ist total überlastet. War übrigens Lidl nicht der Supermarkt, der seine Leute und damit auch die Kunden mit Video überwacht hat? Die Belegschaft ist auf ein Mindestmaß zusammengestrichen worden, Controlling sei Dank. So weiß zwar die Dame an der Kasse oder im Lager, dass mein Flaschenautomat voll ist, aber sie ist mitten im Kassieren oder Palettenentleeren und hat eigentlich gar keine Zeit. Und diese dauert es dann, bis sich was tun. Wahrscheinlich wird ein großer Sack an zu recycelten  Flaschen abgehängt und ein neuer eingehängt. Der Automat wird wieder freigegeben und meine Kinder werfen die nächsten Flaschen ein. Und, klaro, die nächste Flaschenfraktion ist voll: „Stop Störung, das Personal ist informiert“. Und nach ein paar Minuten höre ich verzweifeltes Personal: „Das Sch… Ding ist schon wieder voll.“ Hallo Management, ihrem Personal mache ich keinen Vorwurf, aber ich darf Sie daran erinnern, dass ich der Kunde bin, der sie bezahlt. Stellen Sie mehr Personal ein und seien Sie ein Dienstleister!

Alan Parsons in Charles de Gaulles

9. Oktober 2008

Vor kurzem musste ich beruflich nach Paris zu einer Veranstaltung von Adobe. Da ich es gelernt habe, in Städten wie London oder Paris lieber etwas früher zum Flughafen zu fahren, tat ich dies hier ebenso und musste dann warten, weil der Flieger Verspätung hatte. Kennen Sie den Flughafen Charles de Gaulles? Ich kannte ihn nicht und wie Schuppen fiel es mir von den Augen als ich die Rollbänder dort erblickte. Sie verbinden die einzelnen Ebenen der Terminals. Ich erkannte ein altes Schallplattencover wieder: „I Robot“ von Alan Parsons Project. Die Platte stammt aus dem Jahr 1977 und das Cover wurde wohl inspiriert durch Charles de Gaulles. Die frühen APP-Alben waren Konzeptalben und der Titel des Albums ist der Titel einer Kurzgeschichtensammlung von Isaac Asimovs. Eric Woolfson bezeichnete dieses Album als „A view of tomorrow through the eyes of today“ („Einen Blick auf morgen durch die Augen von heute“). Das Cover hat sicherlich dazu seinen Beitrag geleistet. „I Robot“ war persönlich mein zweites APP-Album. Mein erstes war „Tales of Mystery and Imagination“. Es ist der Klassiker schlechthin und gehört in jede Sammlung. Es ist eine Vertonung von Geschichten von Edgar Allan Poe. Mein Schulfreund Michael hat mich damals zu dieser Platte gebracht, die er aus der Plattensammlung seines Vaters ausgeliehen hat (danke Michael). Michael hat sich vor Jahren umgebracht, doch er ist mir immer präsent, wenn ich dieses geniale Album höre. Jahrzehnte später schließt sich der Kreis mit meinem Besuch von Charles de Gaulles. 

Jury traf sich zum animago AWARD 2008

8. Oktober 2008

Im Rahmen der digital creation days werden feierlich die animago AWARDs 2008 in Karlsruhe verliehen. Der animago AWARD ist der wichtigste Preis der DCC-Branche.  Dieses Jahr konnten als Sponsoren Autodesk und MACKEVISION gewonnen werden. Die Preisverleihung verspricht dieses Jahr ein riesiger Event zu werden. Es gingen genau 1026 Beiträge bei der Jury ein. Die Masse war, wie jedes Jahr, natürlich Stills. Insgesamt 532 zum Teil großartige Stills wurden eingereicht. Der animago AWARD 2008 wird dabei mehr und mehr international: Artists aus 42 Länder bewarben sich um Preise der zwölf Kategorien. Schwerpunkt der Einsender liegt aber weiterhin auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dennoch waren einige exotische Beiträge wieder mit von der Partie. So kamen Einsendungen aus dem fernen Pakistan, den Vereinigten Arabische Emirate und dem Iran. 

Dieses Jahr beginnt der Networking-Event der Branche zum animago AWARD 2008 am 12. November ab 19 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe. Der klassizistische Bau liegt direkt am Kongresszentrum Karlsruhe. Hier findet am 12. Und 13. November die digital creation days statt. Der Beginn der feierlichen Veranstaltung zum animago AWARD 2008 ist für 20 Uhr festgesetzt.

Dieses Jahr bestand die Jury zum animago AWARD aus folgenden Mitgliedern: Michael Vitzum, nhb, Hamburg, Robert Hranitzky, freelancer, München, Harald Siepermann, freelancer, Hamburg, Tim Borgmann, BT-3D Wuppertal, Tobias Richter, The Lightworks, Köln, Matthias J. Lange, DIGITAL PRODUCTION, Hans-Jürgen Kuntze, DIGITAL PRODUCTION, Günter Hagedorn, DIGITAL PRODUCTION

 

Mustang: Make my day

7. Oktober 2008

So sieht er aus. Ein Mitarbeiter von mir hat mir eine besondere Freude gemacht. In seinem Urlaub hat er meinen Traumwagen entdeckt, fotografiert und das Foto via iPhone an mich geschickt. Ausdrücklichen Dank an Michael. Es handelt sich um einen schwarzen Ford Mustang. Ja, ja, jetzt geht es wieder los: Energiebilanz, Kraftstoffverbrauch, Emissionswerte, kein Platz für Kinder, ja, ja. Aber trotzdem: Ich finde der Mustang ist ein geiles Stück Blech. Ok, der Aston Martin DB 9 ist noch besser, aber leider habe ich da ein eklatantes Finanzierungsloch. Weil Schwärmen ja so schön ist, habe ich mir am Abend gleich den Steve McQueen Film „Bullit“ auf Blu ray reingezogen. Frau und Kinder waren nicht da, also Anlage voll aufgedreht und der Mustang röhrte durchs Haus. In den guten Siebzigern gedreht ist „Bullit“ ein starker Bullenfilm mit einem obercoolen Steve McQueen. Es gibt wohl neben Bogart und Brando keinen cooleren Schauspieler. Schaut euch die blauen Augen an und ihr wisst, was Schauspielerei mit den Augen ist. „Bullit“ steht für mich in einer Reihe mit den harten Dirty Harry-Polizeifilmen mit Clint Eastwood. Neulich habe ich gelesen, dass Eastwood den dreckigen Harry wieder aufleben lassen will. Dieses Mal soll Harry aber ins Gras beißen, getreu seinem Motto „Make my day“. Ich hoffe, es wird ein würdiger Abgang, ähnlich wie John Wayne in der „letzte Scharfschütze“, einem genialen Spätwestern mit einem tot kranken John Wayne. Aber zurück zu „Bullit“: Der Film spielt in San Francisco und durch zahlreiche Macword Expo durfte ich in der Stadt weilen. In dem Film fährt McQueen einen grünen Mustang und vollführt mit ihm eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch die Stadt. Sicher eine der besten Verfolgungsfahrten der Filmgeschichte. Ich bin zwar nicht Steve McQueen und so cool bin ich auch nicht, aber irgendwann kaufe ich mir meinen Mustang. 

Cokefridge – jetzt wirds lästig

6. Oktober 2008

Langsam geht mir cokefridge.de auf den Geist. Es war schon immer eine Fummelei sich auf dem Portal anzumelden. Der Unterschied zwischen Groß- und Kleinbuchstaben bei dem System ist fließend (oder ich bin blind). Cokefridge ist eine Flash-Plattform von Coka Cola auf der unter anderem Songgutscheine für iTunes geladen werden können. Zuerst muss man aber aus den Deckeln der Cola-Flaschen den Code auslesen und eintippen. Das ist schon eine Fummelei, aber mit der Aussicht auf kostenlose Songs (für 4 dieser so genannten Coints gibt es einen Song). Immer wieder wird man belästigt, ob man seine Handynummer nicht für Gewinnspiele (mobiler Spam) angeben möchte. Nein, ich will nicht.

Früher war es möglich, mehrere Songs gleichzeitig einzulösen. Dann ging nur noch ein Song und wer mehr wollte, musste den Klickweg im lästigen Flash mehrmals durchlaufen. Jetzt haben die Oberstrategen die nächste Hürde eingebaut. Seit 1. Oktober können nur noch 3 Songs die Woche geladen werden. Täglich können insgesamt 1500 Songs eingetauscht werden, dann ist Schluss. Wie viele iTunes-Besitzer gibt es in Deutschland? Also dieses Nadelöhr ist eine künstliche Verknappung des Marktes. Ziel ist es, Kosten auf Seiten von cokefridge zu sparen (nachdem ich ja schon meine Cola bezahlt habe) und Leute immer mehr an die Website zu binden.

Falsch gedacht. Ich schau ein, zweimal auf die Seite und wenn es dann wieder heißt, die Songs seien verbraucht, ich soll in der nächsten Stunde auf die Seite schauen, dann kann mir das System gestohlen bleiben. Für mich steht fest: Wenn ich früher gedacht habe, ich kaufe mir eine Coke, weil ich ja einen Coint bekomme, lass ich heute das Brausegetränk einfach stehen. Die Marketing-Idee der Cola-Agentur geht nach hinten los. 

CSU in Bayern

2. Oktober 2008

Ohne Worte

Die Geier von Sony BMG

1. Oktober 2008

Am 3. Oktober ist es wieder soweit: Nein, nicht deutsche Einheit, sondern der Meister veröffentlicht sein neues Album. Für mich ist Bob Dylan mit Abstand der wichtigste Musiker, eben der „Song and Dance man“ schlechthin. Also am 3. Oktober kommt der achte Teil der Bootleg Serie mit dem Namen: Tell Tale Signs. Es handelt sich um Songs seiner späten Schaffensperiode, zum Teil Live, zum Teil Studio. Viele Sachen von Oh Mercy, Time Out Of Mind oder Modern Times, einiges ist schon auf Bootlegs in meinem Besitz. Es ist schön, auch mal wieder neues Material des Meisters in die Hände zu bekommen und ich freue mich wirklich darauf. Allerdings bekomme ich einen dicken Hals, wenn ich an die Geier von Sony BMG denke. So kostet die Doppel-CD rund 22 Euro, das dreifach Album 101 Euro. Haben die eine Macke? Beim Box Set ist zwar ein nettes Fotoalbum dabei, doch 101 Euro. Ich reg mich echt auf über soviel Gier. Schämt euch, ihr Leute von Sony BMG, schämt euch. In der Vergangenheit habe ich Dylan-Alben sofort nach ihrem Erscheinen gekauft, weil ich die CD haptisch in den Händen halten wollte. Dieses Mal werde ich bei iTunes das Album des Barden laden und mehr als 30 Euro wird es hoffentlich nicht kosten. 

Nachtrag (4.10.2008): Bei iTunes kostet die Doppel-CD nur 9,99 Euro. Also zuschlagen 

Herzogstand bestiegen

30. September 2008

Meine Schwägerin hat folgendes meinem Sohn versprochen: Zum sechsten Geburtstag besteigen wir gemeinsam einen Berg. Gesagt, getan. Ziel war der Herzogstand. Der Herzogstand ist ein Berg in den Bayerischen Voralpen mit 1.731 m ü. NN nordwestlich des Walchensees. Ich war ganz baff, wie der kleine Mann mit Rucksack den Berg hinaufstampfte. Zack, zack, zack und oben war er. Oben haute er sich Apfelschorle und geschmierte Semmeln rein. Er war so begeistert, dass er gleich den Martinskopf daneben auch noch erklimmte. Ich bin ein richtig stolzer Papa. Der Weg war immer wieder mit farbigen Markierungen gekennzeichnet, damit wir Wandersmänner nicht vom Weg abkommen Mein Schwager, ein alter Bergsteiger vor dem Herrn,  erzählte mir, dass er Idioten gibt, die die bunten Markierungen mit grauer Farbe überstreichen, damit sich die Wanderer verirren. Das ist es gefährlich, vor allem bei Nebel, der plötzlich aufziehen kann. Aber es sollte noch schlimmer kommen. So gibt es Irre, die die Sicherungshaken ansägen, damit man sie nicht mehr benutzen kann. Das ist schon kriminell. Der Grund wird wohl ein Protest gegen die intensive Nutzung der Berge durch den Tourismus sein. Aber das geht zu weit. 

Die Zeitung zur Haare2008 ist da

29. September 2008

Am 19. Und 20. Oktober ist es soweit. Dann kommen Friseure aus ganz Deutschland nach Nürnberg zusammen, um die Deutsche und Bayerische Meisterschaft auszutragen. Die Veranstaltung heißt Haare2008. Ich soll für die bayerischen Wettbewerber die Pressearbeit machen. Ich freu mich schon darauf, denn die Friseure sind ein buntes Völkchen. Gleichzeitig zur Meisterschaft gibt es eine große Fachausstellung in der Frankenhalle, zahlreiche Aktionsforen und viel mehr. Organisiert werden die Haare2008 vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und der Nürnberg Messe. Derzeit läuft die Marketingmaschinerie für die Veranstaltung auf Hochtouren. Es wurden in zahlreichen Fachzeitschriften Anzeigen geschaltet, es gibt einige Banner im Internet auf den einschlägigen Seiten, die Einladungen zur Veranstaltung gingen in den vergangenen Tagen raus. Außerdem haben wir eine achtseitige Zeitung gemacht, die derzeit an bayerische Friseure verschickt wird. Das PDF zur Zeitung ist bereits online und kann natürlich kostenlos hier http://www.friseurebayern.de/pdf/haare2008_zeitung.pdf  heruntergeladen werden. Dort gibt es einen Überblick über die Wettbewerbe, eine Übersicht aller Aussteller, das gesamte Workshopprogramm und viele Veranstaltungshöhepunkte. Viel Spaß beim Lesen.