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Zehn Jahre persönliche Erfahrungen mit dem iPhone

3. Juli 2017
10 Jahre iPhone - hier einige meiner Geräte.

10 Jahre iPhone – hier einige meiner Geräte.

Zehn Jahre ist es nun her, als das iPhone in den Handel kam und eine digitale Revolution auslöste. „Apple reinvent the phone“ war damals der Claim, den Steve Jobs ausgegeben hatte und der Spot „Hello“ zeigte es.
Aber Steve Jobs und Apple hatten sich geirrt. Apple erfand nicht nur das Telefon neu, das wäre zu einfach gewesen. Apple brachte uns die Digitalisierung für unterwegs. Apple revolutionierte das digitale Leben, mein digitales Leben.
Das iPhone brachte das Internet in der Hosentasche (durch mobiles Internet), das iPhone brachte unsere Freunde in die Hosentasche (durch Social Media), das iPhone brachte unsere Wohnung in die Hosentasche (durch Smart-Apps), das iPhone brachte den Supermarkt in die Hosentasche (durch Amazon und Co) und noch mehr, mehr, mehr. Das iPhone ist kein Telefon, sondern es wurde zum Zentrum unseres digitalen Lebens. Eine ganze Generation brach in das mobile digitale Zeitalter auf. Und ich bin gerne bei diesem Aufbruch dabei.

Mein iPhone brachte eine Revolution
Ich muss zugeben, dass ich diese Erkenntnis nur leicht erahnte, als ich in der Keynote von Steve Jobs auf der Mac Expo im Moscone Center in San Francisco saß. Ich war damals Chefredakteur der MACup, der einstmals ältesten Mac-Zeitschrift Europas. Damals 2007 wussten wir, dass etwas in der Luft lag. Wochenlang hatten wir als Journalisten auf diesen Tag hingefiebert. Es lag Revolution in der Luft. Wir fachsimpelten, was als One more Thing kommen würde. Apple lud zur Keynote und wir folgten zu Tausenden in den großen Ballroom des Messenzentrums. Es war eine feierliche und gespannte Atmosphäre und alle waren wir elektrisiert. James Brown kam vom Band und sang „I feel good“ und dann begann der Gottesdienst. Ein damals gesunder Steve Jobs veranstaltete eine fette Show, zeigte uns zum ersten Mal das iPhone und Apple veränderte die Welt. Die Keynote gibt es im Netz zum Nachschauen. Ich erinnere mich, wie es mir heiß und kalt den Rücken runter lief. Mir wurde bewusst: Ich war bei einem historischen Ereignis dabei. Ich saß auf meinem Presseplatz und spürte, dass es etwas anderes war als die bisherigen Keynotes, die ich erlebt hatte. Mein damaliger Stellvertreter als Chefredakteur sah es ähnlich, mein damaliger Verlagsgeschäftsführer erklärte immer wieder, warum sein Sony Telefon besser sei.
In den nachfolgenden Technik-Slots für ausgewählte Journalisten durften wir das iPhone in die Hand nehmen und ein wenig herumspielen. Das iPhone war noch alpha oder bestenfalls eine frühe Beta. Apple hatte bis zum Verkaufsstart noch viel Arbeit vor sich, aber die Vision brannte sich in unser Hirn. Wir konnten das Alu-Gehäuse anfassen und mit dem Touch-Screen herumspielen. „Who needs a stylus? sagte er Meister und ich erlag der Faszination. Geistig gab ich die Bestellung auf, was ich dann auch sofort machte, als ich die Möglichkeit dazu hatte. Ich wollte so ein Gerät besitzen und meine bisherigen Mobiltelefone in Rente schicken.
Abends trafen wir uns auf einer Party in San Francisco auf einen Nokia-Mitarbeiter, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Er hatte nach Finnland telefoniert und den Satz gesagt: „Da kommt ein Computerhersteller und zeigt uns, wie man ein Telefon baut.“ Und er sagte wörtlich: „Apple hat uns in den Arsch getreten“. Die Finnen meinten zwar, dass Apple nicht die Produktpalette habe wie Nokia und nicht jeden Monat neue Geräte auf den Markt bringen würden. Nun, Nokia ist Geschichte – es gibt Tage da verliert man.

Mein erstes iPhone kaufte ich in Karlsruhe
Damals hatte die Deutsche Telekom den Exklusivvertrag mit Apple für die Markteinführung des iPhone in Deutschland. Es gab sogar eine Veranstaltung in Berlin bei der Steve Jobs einflog. Die Telekom-Mitarbeiter durften ihre Magenta-Krawatten lockern. Im Juni 2007 kam das iPhone in den USA auf den Markt. Wir in Deutschland kamen erst am 9. November 2007 in den Genuss. Ich hatte damals schon den Verlag gewechselt und war Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION, einer Zeitschrift über 3D-Animation. Ich hatte mein iPhone vorbestellt und wir hatten damals eine Verlagsveranstaltung in Karlsruhe, den ANIMAGO AWARD samt Konferenz. Am Erstveröffentlichungstag sollte ich mein iPhone bekommen und konnte mir den Abholshop aussuchen. Blöd nur: Ich sollte am 9. November 2007 am Vormittag an einer Podiumsveranstaltung meines Verlages teilnehmen, musste aber unbedingt in einem Telekom-Shop in Karlsruhe mein iPhone abholen. Ein Kollege, der auch ein iPhone bestellt hatte, begleitete mich. Die Telekom-Mitarbeiter waren super freundlich, es gab zudem Kugelschreiber und Luftballons, ein Glas Sekt am Morgen und natürlich je ein iPhone für meinen Kollegen und mich. Wir verspäteten uns zur Podiumsdiskussion und mein Verlagsleiter maulte mich an. Auf dem Podium entschuldigte ich mich für die Verspätung beim Publikum und zeigte den dem Publikum mein neues iPhone mit den Worten „Sorry, aber es gibt nun mal wichtigere Dinge im Leben als eine Podiumsdiskussion.“ Donnernder Applaus vom Publikum und meinen Verlagsleiter blieb der Mund offen. Nach der Podiumsdiskussion machten wir zusammen ein Unboxing in Karlsruhe.

Auf dem Podium verspätete ich mich, weil ich erst mein iPhone abholen musste,.

Auf dem Podium verspätete ich mich, weil ich erst mein iPhone abholen musste,.

iPhone um iPhone in all den Jahren
Seitdem ist das iPhone mein treuer Begleiter, bis heute. Ich hatte mal ein HTC als Testgerät und gestehe zu, das Android sicher auch seine Berechtigung hat, aber ich bleibe beim iOS. Immer wieder neue Geräte-Generationen aus Cupertino zogen bei mir ein. Die alten Devices kamen in eine Vitrine zu meiner umfangreichen Sammlung an Apple Geräten. Im Moment stehen sie neben den verschiedenen Versionen des Newtons und eMate. Alte Geräte verkaufe ich nicht – ich hebe sie auf und erinnere mich daran. Eine emotionale Bindung zu einem technischen Gerät, nur Sammler können so etwas verstehen. Meine Frau hat eines ihrer alten iPhones einstmals in die Verwandtschaft abgegeben und nie wieder bekommen. Das mache ich nicht. Höchstens K1 und K2 bekommen die angetragene iPhone. Immer wieder gibt es bei den neuen Geräten ein Unboxing und ich freue mich immer über eine neue Version des iPhone. Das iPhone 8 wird sicherlich ein großer Schritt mit dem neuen iOS 11.  Im Moment nutze ich ein iPhone 7plus und bin mal gespannt, was das iPhone 8 bringen wird. K2 spekuliert im Moment auf mein iPhone 7plus.

Hier stehen meine iPhones neben den Newtons.

Hier stehen meine iPhones neben den Newtons.

Veränderung des Lebens
Was hat nun das iPhone in meinem Leben verändert? Vieles, sehr vieles. Ich gehe mit der Digitalisierung voran, halte viele Vorträge zum Thema Smartphone-Nutzung im Rahmen meiner Veranstaltungen zur Medienkompetenz. Ich nutze das iPhone nahezu täglich als Fotoapparat, Videokamera, Fernseher, MP3-Player, Mail, Adressbuch, Kalender, Einkaufskorb, Spielkonsole, Taschenrechner, Taschenlampe, Navigation, Buch, Notizbuch, Einkaufsliste – ach ja und ab und zu auch als Telefon. Ich erinnere mich gerne an den alten Hello-Spot von Apple. Und bevor die Frage kommt: Ja, ich weiß auch, wo der Ausschaltknopf ist und setze ihn bewusst ein für Entschleunigung. Auch das gehört zur Digitalisierung dazu.

 

digital creation days: Branchen-Networking per excellence

12. November 2008

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Als Projektleiter der diesjährigen digital creation days und Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION fiebere ich unserer zweitätigen Community-Veranstaltung in Karlsruhe entgegen, die heute am Mittwoch beginnt. Das ganze Team ist angereist und hat die Stände aufgebaut, wie das Bild oben zeigt. Ich freue mich aus verschiedenen Gründen: Zunächst kommt unsere Branche mal wieder zusammen, um zu diskutieren und zu fachsimpeln. Das Team der digital creation days hat dazu ein fabelhaftes Programm auf die Beine gestellt. An zwei Tagen kommen hochkarätige Fachleute aufs Podium, ich darf/muss auch einen Vortrag halten zum Thema „Wenn Spiele zu Filmen werden“.

Der erste Tag steht unter dem Motto „Come and enjoy 3D“. Dieser Messe- und Seminar-Tag widmet sich ausführlich dem Thema 3D. Behandelt werden allgemeine Fragestellungen sowie speziell ausgerichtete Einsteiger- und Profi-Vorträge bzw. -Seminare. Am zweiten Tag steht unter dem Motto „Everything is visual“ und dreht sich um das Thema Visualisierung. Das Workshop- und Vortragsprogramm behandelt an diesem Tag verstärkt Produkt-, Architektur- und Industrievisualisierung.

Besonderes freue ich mich natürlich auf den diesjährigen animago AWARD 2008. Der wichtigste Preis für Computergrafik und Animation, der animago AWARD, wird anlässlich dieser digital creation days im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am 12. November verliehen. Über 1000 Beiträge wurden eingereicht. Auch in diesem Jahr gibt es nach der animago-Preisverleihung wieder die legendäre animago-Party, wobei das Branchen-Networking im Vordergrund steht. Ich habe dazu ja schon geblockt. Mein Dank gilt allen Ausstellern, Sponsoren, der Messe Karlsruhe und natürlich auch meinem Team für die hervorragende Leistung. Und am Mittwoch morgen um 10 Uhr gehts los: Ich freu mich. 

animago AWARD 2008: Maßstäbe setzen

6. November 2008

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Am 12. November hat das Warten ein Ende. In einer großen Zeremonie werden die begehrten Trophäen des animago AWARD 2008 vergeben. Insgesamt werden zwölf Preise vergeben. Veranstaltungsort ist wiederum das Konzerthaus in Karlsruhe. Ich muss/darf die Verleihung moderieren und hab schon ganz großen Bammel davor. 

Im Rahmen der digital creation days werden feierlich die animago AWARDs 2008 in Karlsruhe verliehen. Dieses Jahr konnten wir als Sponsoren Autodesk und MACKEVISION gewinnen. Die Preisverleihung wird dieses Jahr ein riesiger Event. Es gingen genau 1026 Beiträge bei der Jury ein. Die Masse war, wie jedes Jahr, natürlich Stills. Insgesamt 532 zum Teil großartige Stills wurden eingereicht. Der animago AWARD 2008 wird dabei mehr und mehr international: Artists aus 42 Länder bewarben sich um Preise der zwölf Kategorien. Schwerpunkt der Einsender liegt aber weiterhin auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dennoch waren einige exotische Beiträge wieder mit von der Partie. So kamen Einsendungen aus dem fernen Pakistan, den Vereinigten Arabische Emirate und dem Iran.

Der animago AWARD 2008 teilt sich auf in die drei Wertungsbereiche Film, Interactive und Still. Gewählt von einer fachkundigen Jury, werden insgesamt elf Arbeiten mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Nur drei Preise sind dabei an den jeweiligen Bereich gebunden. Sieben vergibt die Jury übergreifend. Der Preis für die beste Internationale Kinoproduktion wird vom Publikum im Rahmen des animago Audience AWARD vergeben. Außerdem verleiht die Jury einen Sonderpreis unabhängig von den Einsendungen.

Dieses Jahr beginnt der Networking-Event der Branche zum animago AWARD 2008 am 12. November ab 19 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe. Der klassizistische Bau liegt direkt am Kongresszentrum Karlsruhe. Hier findet am 12. Und 13. November die digital creation days statt. Der Beginn der feierlichen Veranstaltung zum animago AWARD 2008 ist für 20 Uhr festgesetzt. Gegen 22 Uhr gleich im Anschluss an die Preisverleihung findet die große animago AWARD-Party statt. Für reichtlich Essen und Getränke ist gesorgt. Karten gibt es an der Abendkasse oder auf der animago-Website.

 

Jury traf sich zum animago AWARD 2008

8. Oktober 2008

Im Rahmen der digital creation days werden feierlich die animago AWARDs 2008 in Karlsruhe verliehen. Der animago AWARD ist der wichtigste Preis der DCC-Branche.  Dieses Jahr konnten als Sponsoren Autodesk und MACKEVISION gewonnen werden. Die Preisverleihung verspricht dieses Jahr ein riesiger Event zu werden. Es gingen genau 1026 Beiträge bei der Jury ein. Die Masse war, wie jedes Jahr, natürlich Stills. Insgesamt 532 zum Teil großartige Stills wurden eingereicht. Der animago AWARD 2008 wird dabei mehr und mehr international: Artists aus 42 Länder bewarben sich um Preise der zwölf Kategorien. Schwerpunkt der Einsender liegt aber weiterhin auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dennoch waren einige exotische Beiträge wieder mit von der Partie. So kamen Einsendungen aus dem fernen Pakistan, den Vereinigten Arabische Emirate und dem Iran. 

Dieses Jahr beginnt der Networking-Event der Branche zum animago AWARD 2008 am 12. November ab 19 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe. Der klassizistische Bau liegt direkt am Kongresszentrum Karlsruhe. Hier findet am 12. Und 13. November die digital creation days statt. Der Beginn der feierlichen Veranstaltung zum animago AWARD 2008 ist für 20 Uhr festgesetzt.

Dieses Jahr bestand die Jury zum animago AWARD aus folgenden Mitgliedern: Michael Vitzum, nhb, Hamburg, Robert Hranitzky, freelancer, München, Harald Siepermann, freelancer, Hamburg, Tim Borgmann, BT-3D Wuppertal, Tobias Richter, The Lightworks, Köln, Matthias J. Lange, DIGITAL PRODUCTION, Hans-Jürgen Kuntze, DIGITAL PRODUCTION, Günter Hagedorn, DIGITAL PRODUCTION