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Selfie bei Moët on the Rocks am Flughafen Mallorca

18. Juni 2017
Der Stand von Moët on the Rocks am Flughafen Mallorca erregte mein Interesse.

Der Stand von Moët on the Rocks am Flughafen Mallorca erregte mein Interesse.

Am Flughafen rumsitzen und auf den Heimflug aus dem Urlaub warten, das ist nicht so mein Ding. Der große Airport-Shopper bin ich in der Regel auch nicht, obwohl ich einen bestimmten Montblanc-Füller auf jeden Flughafen suche und nicht finde. Also Zeit totschlagen war auch am Flughafen in Palma angesagt, als wir auf Air Berlin (haha) warten mussten. Da kam mir ein Stand von Moët Hennessy gerade recht.

Ich hatte vor kurzem in Berlin auf der #rp17 den hervorragenden Hennessy XO Cognac verköstigt und freute mich, als am Flughafen einen Promo-Stand mit Moët on the Rocks entdeckte. Es waren weiße Klappstühle aufgebaut, alles in Weiß und dahinter wurde der edle Champagner gefällig präsentiert. Sehr geschmackvoll, sehr stylisch, wie ich finde. Glaswürfel sollten das Eis symbolisieren. Echtes Eis wäre innerhalb von Sekunden in Mallorca geschmolzen. Im Flughafen hatte es 26 Grad Celsius. Für ein Glas Alkohol am Morgen war es vielleicht etwas zu früh. Der Blick auf die Uhr sagte mir 8 Uhr, aber neugierig war ich auf das Getränk schon. Zudem hatten sie am Promo-Stand eine nette Fotobox zum Ausprobieren.

Das Eis wäre wohl schnell geschmolzen.

Das Eis wäre wohl schnell geschmolzen.

Die New York Times bezeichnete Moët on the Rocks als das Sommergetränk des Jahres 2016 und ich muss zugeben, ich habe Moët on the Rocks bis dato noch nicht probiert. Kommt gleich mal auf die To-do-Liste. Ich weiß nicht mal, ob es Moët on the Rocks in Deutschland überhaupt gibt. Ich halte mal die Augen offen.

Am besagten Promo-Stand in Mallorca mit einem netten Pinguin herrschte kein großer Betrieb. Leider war der zuständige auch in Weiß gekleidete Promo-Mensch im Englischen nicht so fit und mein Spanisch ist so gut wie nicht vorhanden, aber wir handelten zumindest ein Foto aus der Fotobox heraus. Die Fotobox hieß übrigens Sharingbox, wer es genau wissen will. Meine Frau und ich posierten also vor der Fotokiste, Pinguin in der Mitte und wir links und rechts. Ein Gläschen Champagner wäre eigentlich ideal gewesen, aber es scheiterte wie bereits gesagt an mangelnden Spanischkenntnissen unsererseits. Also hat es ohne Moët on the Rocks im Glas Klick gemacht und ein Fotos kam nach ein paar Sekunden aus dem Drucker heraus.

Unser Selfie kam aus dem Drucker.

Unser Selfie kam aus dem Drucker.

Mit der Aktion haben wir wieder 15 Minuten Wartezeit auf unseren Air Berlin-Flieger überbrückt, der uns zurück nach Deutschland bringen sollte. Über Air Berlin schreibe ich jetzt nichts. Ihr könnt euch euren Teil denken.

Zielgruppe gesucht

14. Oktober 2008

Am Sonntag habe ich mit meinen Kindern KiKa geschaut. Vor dem Sandmännchen kam „Jasper, der Pinguin“, eine Zeichentrickserie. Dieses Mal verkaufte der Pinguin Limonade in Flaschen: Makrelen-Limo, Tintenfisch-Limo, Herings-Limo – doch keines der Kinder wollte eine Flasche kaufen. Erst als es eine Katze zu retten galt, die auf einen Baum geklettert war, fanden sich Abnehmer der fischigen Limo. Und der Pinguin erklärte: „Ich hatte kein schlechtes Produkt, ich hatte nur nicht die richtige Zielgruppe.“ Cool dieses Lehrstück in Sachen Marketing. Meine Kinder haben es gleich verstanden. Vielleicht sollte ich dieses Beispiel in meinen Marketingseminaren einsetzen, die ich immer wieder halte. Viele Teilnehmer machen sich keine Gedanken um ihre Zielgruppe, sondern es steht bei ihnen nur das Produkt im Vordergrund. Also meine Kinder haben es verstanden.