Zuschlagen: Mindmapping-Tool Mindmeister gerade kostenlos

22. März 2012
Mindmeister ist das Tool für mich.

Mindmeister ist das Tool für mich.

Mindmapping hat mir das Leben erleichtert. Vor allem bei Projektplanungen und den ersten Schritten des Projektmanagements hilft mir das Ordnen meiner Gedanken enorm. Früher malte ich meine Mind Maps auf einem Stück Papier, hatte aber dann das Problem, dass die spätere Ordnung eine große Schmiererei wurde und ich nicht mehr durchblickte. Zudem hatte ich bei Planungssitzungen genau dieses Stück Papier nicht dabei.

Der Schritt zum softwarebasieren Mindmapping-Tool war nur folgerichtig. Ich probierte viele Tools aus, verliebte mich in Open Source-Tools und habe mich nach meiner Trennung von Open Source im Grunde für zwei Softwareangebote entschieden: den klassischen Mind Manager und die hervorragende Cloud-Software Mindmeister. Gerade der Mindmeister in Zusammenarbeit mit dem iPhone und dem iPad sind grandios und unschlagbar. Arbeiten in der Cloud bzw. offline und später synchronisieren mit der Cloud sind für mich ein extremer Zeitvorteil.

Mindmeister ist innerhalb von Minuten zu verstehen und bietet mir die wichtigsten Funktionen von Mindmapping inklusive der Exportfunktionen. Wenn mir ein Gedanke kommt, dann kann ich sofort arbeiten und der Gedanke geht mir nicht mehr verloren oder landet auf einem Schmierzettel. Was mich freut, die Mindmeister App fürs iPad gibt es die nächsten fünf Tage umsonst. Sonst wollen die Herrschaften rund 8 Euro dafür, aber zum fünften Geburtstag  verschenken sie die Software fürs iPad. Und wer es noch nicht hat, der sollte unbedingt zuschlagen.

Dracula im Film 2: Shadow of the Vampire 2000

22. März 2012
Sonnenaufgang für einen Vampir.

Sonnenaufgang für einen Vampir.

Eine wohltuende Überraschung ist dieses Bonbon, das wahren Vampirfreunden einfach Spaß machen muss. Der Film Shadow of the Vampire ist ein Genuss. Shadow of the Vampire zeigt in einer fiktiven Story, was wirklich hinter der besten Dracula-Verfilmung aller Zeiten stecken könnte. Was wäre, wenn Max Schreck in Murnaus Klassiker Nosferatu – eine Symphonie des Grauens in Wahrheit doch ein Vampir gewesen wäre?

Ein netter Gedanke und daraus entstand ein atmosphärisch dichter Film mit den beiden Hollywoodstars John Malkovich als Friedrich Wilhelm Murnau und Willem Dafoe als Vampir Max Schreck. Dafore wurde mit dem Oscar für seine eindrucksvolle Leistung und nochmal für die ausdrucksstarke Maske nominiert. Als Gage für sein realistisches Auftreten im Film bekommt der Vampir die Hauptdarstellerin versprochen – auch ein interessantes Geschäftsmodell, das Hollywood wieder einführen sollte.

Der Film ist voller Extreme: Murnau ist ein Besessener und Schreck ist es ebenso – aber eben jeder auf seine Weise. Aber anders als bei klassischen Dracula-Verfilmungen kommt dieses Mal keine Sympathie für den Vampir auf. Die gnadenlosen Helden des düsteren Filmes gehen buchstäblich über Leichen. Murnau opfert bedenkenlos seine Mitarbeiter für die Kunst, denn wir wissen ja, für die Kunst müssen Opfer gebracht werden. Der Vampir dagegen hat einfach nur Hunger, fett Kohldampf und spielt sich selbst als gieriger verbitterter Mann. Wer ist nun das größere Monster? Der Künstler oder der Vampir?

Und der Film von No-Name E. Elias Merhige ist eine wunderbare Hommage an den Meisterregisseur Plumpe, der sich als Künstler Murnau nannte. Der Film spielt wunderbar mit der Filmtechnik der damaligen Zeit – wir standen mitten im Expressionismus. Sehr schön ist ein Dialog von Murnau und Schreck vor einer gemalten Sonne in der Höhle des Vampir. Wir lernen viel über das Filmemachen im Stummfilmzeitalter, wenngleich das Genie des wahren Murnaus mit seiner neuartigen Montageart ein wenig auf der Strecke bleibt. Wenn ein Film wie „The Artist“ den Stummfilm im heutigen Kino wieder aufleben lässt, dann ist Shadow of the Vampire eine schöne Verbeugung an diese vergangene Zeit und ein blutiger Leckerbissen für Vampirfans.

eBooks: Wer liest am meisten?

20. März 2012

Statistiken machen Spaß. Es lässt sich mit ihnen alles beweisen. Und was in Deutschland auch immer gut kommt, sind Rankings. Der Focus hat es bis zum Exzess betrieben: Die Hundert besten Unis, die Hundert besten Ärzte, die Hundert besten … Jetzt ist mein Lieblingsbuchhändler Amazon auf diesen Zug aufgesprungen und hat ein Ranking über das Leseververhalten veröffentlicht: Wer liest am meisten? Amazon.de enthüllt die belesensten Städte Deutschlands. Für mich hat das Ergebnis eine klare Aussage, wo und bei wem ich Facebook-Werbung für meine elektronischen Bücher schalte.  Amazon.de verkündet die Top 20 der belesensten Städte in Deutschland. Dafür nahm Amazon im Zeitraum vom 1. Januar bis 28. Februar die pro Kopf Verkaufszahlen in Städten mit mehr als 150.000 Einwohnern für Bücher und Kindle eBooks unter die Lupe. Die belesensten Städte sind:

1. Mainz

2. Bonn

3. Freiburg im Breisgau

4. München

5. Frankfurt am Main

6. Karlsruhe

7. Münster

8. Potsdam

9. Oldenburg

10. Stuttgart

11. Hannover

12. Kiel

13. Wiesbaden

14. Berlin

15. Hamburg

16. Aachen

17. Düsseldorf

18. Köln

19. Leipzig

20. Braunschweig

 

Mainz – die Stadt, in der Gutenberg 1440 den Buchdruck erfunden hat – bleibt ihren Wurzeln treu und führt die Top 20 der belesensten deutschen Städte vor Bonn an. Der erste Platz in einem reinem Kindle eBook Ranking geht an München.  Freiburg belegt im Ranking den dritten Platz.

Amazon.de hat die Daten genauer untersucht und außerdem herausgefunden:

Die 20 belesensten Städte Deutschlands sind gleichzeitig Sitz einer Universität mit mehr als 20.000 Studenten. Dennoch stehen die größten Universitätsstädte wie Berlin, München oder Köln nicht an der Spitze der Top 20; Potsdam lässt seine große Schwesterstadt Berlin sogar sechs Plätze zurück.

Leipzig und Frankfurt a. M. – beide in den Top 20 der belesensten deutschen Städte vertreten – sind ebenfalls Standort für die zentrale Archivbibliothek und das nationalbibliografische Zentrum Deutschlands: die deutsche Nationalbibliothek.

Die Top 7: Mainz, Bonn, Freiburg im Breisgau, München, Frankfurt a. M., Karlsruhe und Münster gehören nicht nur zu den lesefreudigsten Städten Deutschlands, sondern sind auch die Städte, deren Einwohner gerne kochen und reisen. München ist die Stadt, in der am meisten Kochbücher und Reiseliteratur gelesen wird.

Fünf der 20 belesensten Städte Deutschlands liegen im Bundesland Nordrhein-Westfalen: Bonn (2), Münster (7), Aachen (16), Düsseldorf (17) and Köln (18).

Betrachtet man ganz Deutschland, lesen die Menschen im Ruhrgebiet weniger Bücher und Kindle eBooks, denn große Ruhrstädte wie Dortmund, Bochum oder Duisburg fehlen ganz in den Top 20.

 

Buchkritik: Horror Cinema

19. März 2012

Der Taschen-Verlag gefällt mir gut, weil er immer wieder Publikationen aus dem Filmbereich auf den Markt bringt, die meinen Geschmack treffen. So auch unlängst wieder, als ich das Buch Horror Cinema für eine längere Bahnfahrt erwarb.

Eigentlich erwartete ich wieder den üblichen Sammelband mit Horror-Filmchen aus all den Jahren, die unter einem Kapitel zusammengefasst werden. Und siehe da, ich sollte recht behalten: Aber nur auf den ersten Blick.

Es ist die klassische Sammlung von Filmen aus allen Zeiten, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Aber was ist das denn? Die Texte gehen dann doch tiefer. Die Autoren Jonathan Penner und Steven Jay Schneider verstehen ihr Handwerk und bringen einen neuen Blick auf das umstrittene Horror-Genre. Ihre neuen Gedanken sind wirklich gut und die Recherche des Buches lässt kaum Wünsche offen. Da hat Herausgeber Paul Duncan, der schon bei Taschen mehrere Filmbücher verlegte und interessante Werke über Hitchcock und Kubrick schrieb, einen guten Griff getan. Penner ist selbst Drehbuchautor und arbeitet in der Branche, während Schneider den wissenschaftlichen Background lieferte.

Das Buch ist sehr schön lektoriert und vor allem wunderbar illustriert. Es wurde nicht nur auf die bekannten Standfotos zurückgegriffen, sondern der Leser bekommt Schätze hinter den Kulissen sowie seltene Bilder von Filmchen zu sehen. Selbst ich als alter Horror-Fan hab noch schöne, blutige Sachen entdeckt. Ich würde gerne dem Archiv von David Del Valle einen Besuch abstatten und mich durch die raren Bilder blättern.

Natürlich stellt man schnell fest, welche Filme den Autoren ans Herz gewachsen sind (beispielsweise Wicker Man) und somit ist die Bildauswahl subjektiv. Natürlich ist es kein Wissenschaftswerk in Sachen Filmtheorie. Aber das ist egal, denn die Auswahl macht Spaß und die Bildunterschriften verraten den notwendigen Humor, den wir beim Horrorfilm brauchen.

Schön ist die Mischung zwischen klassischen und modernem Horrorfilm, von Gothic-Horror und Splatter, von Spuk und Grusel, von Terror und Gänsehaut. Also, Freunde der Nacht, die zehn Euro für Horror Cinema sind gut investiert.

Linda schwebt wieder.

Linda schwebt wieder.

CSU-Netzkongress setzt klare Zeichen

18. März 2012
Dorothee „Doro“ Bär und Prof.  Dr. Dirk Heckmann präsentieren das Positionspapier des CSU-Netzrates.

Dorothee „Doro“ Bär und Prof. Dr. Dirk Heckmann präsentieren das Positionspapier des CSU-Netzrates.

Der zweite Netzkongress der CSU war ein Erfolg – nach innen und nach außen. Das zweite Positionspapier des CSU-Netzrates wurde von der Bundestagsabgeordneten Dorothee „Doro“ Bär und Prof.  Dr. Dirk Heckmann nach außen dem Publikum und der Presse vorgestellt. Die Thesen dieses Papiers sind sehr interessant und verlocken zur Diskussion über Netzthemen. Sie regen an, fordern ein Bekenntnis zum Netz ein, sie wollen die digitale Spaltung in unserem Land überwinden.

So fordern die schwarzen Netzpolitiker einen Internet-Minister auf Bundesebene (erinnert mich irgendwie an den Atomminister FJS). Dieser Minister soll als Schnittstelle zwischen den verschiedenen politischen Ressorts fungieren, auf gut deutsch: Wahrscheinlich soll jedem reinreden, denn das Netz ist nicht ein eigenes Ressort, denn allgegenwärtig.

Aber die Initiatoren des CSU-Netzkongresses haben recht: Das Internet ist schon lange mitten in der Gesellschaft angekommen, auch wenn es Teile der analogen Gesellschaft nicht wahrhaben wollen. Ich kann es nicht mehr hören, wenn Leute sagen, sie gehen jetzt ins Internet – das klingt so, was würden sie einen virtuellen Raum betreten. Quatsch, das Netz ist Alltag.

Ich musste bei dem Kongress in den Räumen der Hanns-Seidel-Stiftung schon zweimal hinschauen. Steht da wirklich CSU außen auf dem Positionspapier? Viele der Forderungen müssen etablierte Parteialtvorderen ziemlich auf die Palme bringen: Gegen Netzsperren, gegen ACTA.

Gut besucht war die Veranstaltung in der Hanns-Seidel-Stiftung.

Gut besucht war die Veranstaltung in der Hanns-Seidel-Stiftung.

Dass die Veranstaltung ein Erfolg war, zeigte sich nach der großen Resonanz. Der Hastag #csunk2 war am Ende des Konferenztages Trending Topic bei Twitter. Darüber sorgten sicherlich nicht nur die zahlreichen CSU-Mitglieder und -Sympathisanten, sondern auch die zahlenmäßig gut angereisten Piraten.

Die Veranstaltung war aber vor allem ein Erfolg nach innen. Dafür sorgte Dorothee Bär und ihr Team mit einem genialen Schachzug. Es war ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl in die eigene Partei. Leute, wacht auf. Denn die Organisatoren des Netzkongresses hatten eine hervorragende Idee: Sie holten den ehemaligen CSU-Chef Dr. Edmund Stoiber auf die Bühne. Stoiber erreicht die Konservativen in der Partei und sogar die Betonköpfe und die Hardliner. Wenn ein Stoiber sagt, das Internet sei eine gute Sache, dann bewegt sich auch innerhalb der CSU etwas. Für meine Begriffe war die Stoiber-Rede viel zu lang, aber dennoch war es ein richtiges Zeichen. Obwohl ich es nicht mehr hören kann, welch Visionär dieser FJS war. Strauß ist seit 1988 tot und viele der Netzkongressbesucher waren noch nicht einmal geboren, als Strauß starb. Wäre FJS heute am Leben, würde er bei seinen Geschäften aus dem Amt getrieben. Die Zeiten ändern sich.

Ein wichtiges Zeichen: Ex-CSU-Chef Stoiber wirbt für das Netz.

Ein wichtiges Zeichen: Ex-CSU-Chef Stoiber wirbt für das Netz.

Aber Stoiber bekannte sich zum Netz, warb bei den Netzbefürwortern um mehr Toleranz – ggf sollte er auch bei seinen analogen Anhängern für mehr Toleranz werben. Aber es ist ein ganz wichtiges Zeichen für die CSU. Die Netzpolitiker werden nach dem Auftritt von Stoiber ernster genommen – nach innen und nach außen. Das war für mich das wichtigste Zeichen dieses zweiten CSU-Netzkongresses.

Buchkritik: Lego Star Wars: Lexikon der Minifiguren

15. März 2012

Lego Star Wars ist schon so eine Sucht. In schöner Regelmäßigkeit bringt der Plastiksteinhersteller aus Dänemark neue Versionen von Raumschiffen, Panzern, Racern, Fahrzeugen aus dem Star Wars-Universum auf den Markt. Mit dabei sind die kleinen Minifiguren. Es gibt Hunderte von diesen Figuren und oftmals eine Person in mehreren Varianten. Da verliert selbst der treue Star Wars-Fan den Überblick.

Da kommt das Buch LEGO Star Wars Lexikon der Minifiguren: Mit über 300 Minifiguren! aus dem Haus Dorling Kindersley gerade recht. Das Buch dokumentiert über 300 Minifiguren und ist natürlich bei Erscheinen schon wieder überholt, denn die Lego Star Wars-Maschinerie läuft auf vollen Hochtouren.

Das Buch ist nach Episoden gegliedert. Begonnen bei Episode I hin zu den Clone Wars und dem erweiterten Universum. Es sind zwar nur kleine Figuren, doch für uns Star Wars-Fans sind es wahre Sammlerstücke, die zum Fachsimpeln herausfordern. Wussten Sie zum Beispiel, das einige Roboter der Marke C3-PO aus echten 14-karätigen Gold bestehen? Im Jahr 2007 wurde der Goldschatz zum 30. Geburtstag von Lego Star Wars fünf Mal zufällig in 10.000 Sets beigelegt. Und es gab im März 2010 eine durchsichtige Sturmtruppe in einem Werbeset von Toys‘R‘ Us, die heute unter Sammlern einigen Wert hat.

Das Buch zeigt auch die Fehler in Lego Star Wars. So erschien 2007 beispielsweise Qui-Gon mit einem falschen Kopf. Er trug fälschlicherweise den Kopf von Obi-Wan Kenobi. Er wurde später durch den richtigen Kopf ersetzt.

Wozu braucht man eigentlich dieses Buch? Es zeigt, in welchen Sets welche Figuren beinhaltet sind. So liegen beim Raumschiff LEGO Star Wars 8097 – Slave I, dem Raumschiff von Boba Fett, als Figuren der Eigentümer Boba Fett, der Geschäftskollege Alien-Kopfgeldjäger Bossk und Han Solo in Karbonit bei. Bossks Reptilienkopf mit den stumpfen Hörnern und scharfen Zähnen wurde extra für diese Minifigur geschaffen.

Wie schnell dieses Buch veraltet, zeigt allerdings das Beispiel von Padawan Barriss Offee. Im Buch wird behauptet, dass der Nachwuchs-Jedi nur im Set Lego Star Wars 8091 – Republic Swamp Speeder vorhanden sei. Denkste. Vor kurzem erschien das Lego Set LEGO Star Wars 9491 – Geonosian Cannon mit eben dieser Barriss Offee, dem Klonkommandanten Gree, einen geonosianischen Krieger sowie einen geonosianischen Zombie. So schnell veraltet Papier.

Und dennoch: Das Buch hat eine absolute Besonderheit. Es beinhaltet eine Spezialausgabe von Han Solo als Held. Es zeigt den Kapitän des Rasenden Falken in der Festbekleidung von Episode IV als der Todesstern besiegt wurde. Diese Figur liegt exklusiv diesem Buch bei und das ist eigentlich schon alleine ein Kaufgrund für das LEGO Star Wars Lexikon der Minifiguren: Mit über 300 Minifiguren! .

Schottland und Darth Vader – eine geniale Verbindung

14. März 2012

Ich mag Schottland und ich mag Star Wars. Was passt es da besser als eine Verbindung zwischen Schottland, Dudelsack und Vader auf dem Einrad?

Buchkritik: Das STAR WARS Kochbuch: Wookiee Cookies und andere galaktische Rezepte

13. März 2012

Bei uns zu Hause lieben wir Kochbücher. Es ist eine Entspannung für den Geist die schönen Bücher durchzublättern. Und als Star Wars-Fan der ersten Stunde legte sich die Familie gleich Das STAR WARS Kochbuch: Wookiee Cookies und andere galaktische Rezepte zu.

Natürlich darf man keine besondere Küche erwarten, aber der Spaß für kleine und große Jedi-Ritter ist garantiert. Wenn ich ehrlich bin, sind die Rezepte nicht immer überzeugend, die Idee dahinter ist es. Wir haben als Familienereignis gleich mal an den Amidala Zopf gewagt und das Rezept abgewandelt. Im Buch wird Wasser für den Hefe-Zopf vorgeschlagen und wir haben stattdessen Milch verwendet. Leider stimmten die Mengenangaben nicht. Wir mussten mehr Mehl verwenden. Geschmeckt hat es am Ende sehr gut.

Produktion des Amidala Zopfes

Produktion des Amidala Zopfes

Hier liegt der Zopf von  Amidala in der Form.

Hier liegt der Zopf von Amidala in der Form.

Ein paar Rezepte sind wahre Hingucker, andere lassen wir besser links liegen. Gut gefallen haben uns der Tatooine Toast (Brot mit Ei) sowie das machtvolle Omelett, Zofenrösti und ganz besonders die Hot TIE Fighter Dogs. Sehr schön waren auch die Getränke. Insgesamt sind in dem Panni-Buch aber nur magere 56 Rezepte abgedruckt. Und wenn ich ein Geheimnis verraten soll: Es sind Standardrezepte, die gar nicht aus dem Universum stammen, sondern eher aus dem Hauswirtschaftskurs der Großmutter (aber der Grundkurs aus den USA mit viel Zucker). Ein paar galaktische Namen aus dem Star Wars-Universum dazu fantasiert und schon ist der Nepp fertig, der uns Fans wieder 20 Euro aus den Taschen zieht. Wie immer eine geniale Merchandising-Idee aus dem Hause Lucas. Aber was soll es! Mir hat es gefallen und der Familie hat das Kochen mit dem Kochbuch Spaß gemacht. Klar, etwas mehr Star Wars-Bezug wäre schon schön gewesen außer ein paar Bildchen mit Figuren und Fantasietexte zu den Rezepten. Aber die Macht war uns beim Kochen gnädig und das ist das Wichtigste. Das Buch Das STAR WARS Kochbuch: Wookiee Cookies und andere galaktische Rezepte ist aber nur für Fans geeignet – der Rest der Welt versteht diesen Humor wohl nicht.

Der finale Amidala Zopf - guten Appetit.

Der finale Amidala Zopf - guten Appetit.

Buchkritik: Dracula – die Graphic Novel von Leah Moore/John Reppion

12. März 2012

Ich taste mich langsam in die Welt der Comics vor. Nachdem ich als Kind die Hefte verschlang, herrschte bei mir lange Jahre komplette Comic-Abstinenz. Aber jetzt bin ich wieder im Comic-Fieber und als Dracula-Fan erwarb ich den Panni-Comic Dracula: Die Graphic Novel. Nach dem Roman von Bram Stoker erzeugten Leah Moore und John Reppion sowie Zeichner Colton Worley ihre Interpretation des berühmten Vampirromans. Ich war skeptisch, sehr skeptisch – doch die Graphic Novel überzeugte mich auf der ganzen Linie. Ich war überrascht, wie dicht sich das Autorenehepaar an das Original von Stoker hielten. Es sind zahlreiche Originalzitate verwendet. Zum Glück wurde das viktorianische Englisch nicht in einer konforme Neusprache verwandelt. Natürlich wurde hier und da gekürzt, doch entfernte sich das Autorenduo nicht weit vom Original.

Und so wurde das prüde England in die Neuzeit gerettet zusammen mit den zahlreichen sexuellen Anspielungen. Ich kann das pubertäre Gejaule von New Morning-Fans nicht mehr hören, wie sexy der Vampir doch sei. Leute, greift zum Original und wenn ihr es aufgrund der Sprache nicht mehr lesen könnt, dann nehmt diesen Comic.

Die Spannung steigt Seite für Seite, die Erotik und Angst gehen Hand in Hand. Die grafische Interpretation des einstigen Werbegrafikers ist Colton Worley gelungen. Schriftbild, Typografie, die gedeckten Farben, Linienführung – hier passt alles zusammen.

Diese Adaption Dracula: Die Graphic Novelvon Bram Stokers Stoff ist gelungen und jedem Dracula-Fan ans Herz gelegt.

Star Wars für zu Hause: Lego TIE Fighter 9492

11. März 2012
Lego TIE Fighter 9492

Lego TIE Fighter 9492

Als Vertreter der dunklen Seite der Macht war es eine Selbstverständlichkeit, den neuen Lego TIE Fighter zu erwerben. Unter der Lego-Nummer 9492 ist das kleine Raumschiff eine der Neuerscheinungen des Jahres 2012 und als Sammler von Lego Star Wars wurde er sofort in die Sammlung integriert.

Die TIE Fighter sind extrem schnelle Ein-Mann-Jäger des galaktischen Imperiums und sind unter anderem bei Verteidigung des ersten Todessterns anzutreffen. Der zusammengebaute LEGO Star Wars 9492 – TIE Fighter ist 23 cm hoch und 17 cm breit, passt also locker in ein Regal oder Vitrine. Als Extras sind das Cockpit zum Öffnen und als Bewaffnung dienen Doppelraketen – obwohl der Original-TIE Fighter in den Filmen nur mit Strahlenwaffen ausgestattet sind.

Die 413 Teile waren bei uns zu Hause in 35 Minuten aufgebaut und stellen keinerlei Herausforderung beim Bau dar. Die Anleitung ist klar und eindeutig. Zudem gibt es vier Minifiguren: den Piloten des TIE Fighters, einen imperialer Offizier, einen Todesstern-Trooper mit Bewaffnung und den Druiden R5-J2 – allesamt Vertreter der dunklen Seite der Macht. Die Figuren sind detailliert, der Trooper schaut schön grimmig.

Bei uns steht der Fighter neben dem modifizierten Jäger von Darth Vader, der die Lego-Set Nummer 8017 besitzt. Der neue TIE Fighter ist eine Neuauflage des Modells 7146 aus dem Jahre 2001. Gegenüber des alten Modells mit 169 Teilen ist der neue TIE Fighter besser gelungen. Der alte Fighter hatte meiner Meinung nach zuviel blaue Teile und deutlich weniger Details. Das neue Modell LEGO Star Wars 9492 – TIE Fighter kommt in Schwarz und Grau daher und sieht für meinen Geschmack stimmiger aus. Zudem ist der neue Fighter deutlich stabiler. Also klare Kaufempfehlung für Star Wars Fans.