Zeit wurde es: Star Wars kommt auf Blu ray. Auf der CES gab Mike Dunn von 20th Century Fox Home Entertainment den Knaller bekannt: Im September werden die Lucas-Klassiker endlich veröffentlicht, wenn der Meister sie freigegeben hat. Die beiden Trilogien wird es als Einzelpack eben sowie eine Sammlerbox „Star Wars – The Complete Saga“ mit allen sechs Filmen. In einer lächerlichen Show auf der CES fand die Ankündigung vor Panasonic-Bildschirmen statt.
Star Wars – The Complete Saga soll über 30 Stunden Bonusmaterial beinhalten. Darunter sollen auch ein paar neue Extras sein. Das Set besteht aus neun Discs und bietet unter anderem zusätzlich alternative Szenen aus den Filmen. Die Sets werden in Prequel (Episode 1-3) und Original (Episode 4-6) aufgeteilt, wobei die einzelnen Sets die drei Filme beinhalten. Nur das ultimative 9-Disc-Set wird in der „Complete Saga“-Box angeboten. Meine Vorbestellung Star Wars: Complete Saga I-VI bei Amazon läuft.
Wer im Filmgeschäft den Namen Red hört, gerät in ähnliche Verzückungen wie Fotofreunde einst beim roten Punkt von Leica. Die Filmkamera Red ist ein Mysterium. Ganz ohne Werbung und klassischem Marketing wurde die Red zu einer Wunderkamera. Ich erinnere mich an eine IBC in Amsterdam bei der am Red-Stand nur ein rotes Zelt aufgebaut war und alle Hersteller in das Zelt pilgerten, um die ersten Vorabgeräte zu bewundern.
Sie versprach eine wahnsinnige Qualität des Filmmaterials, so dass die etablierten Kamerahersteller wie Arri oder Sony nervös wurden. Die Ergebnisse waren hervorragend. Die Produktion lief reibungslos, die Postproduktion hakte ein wenig. Die entsprechenden Post-Tools wurden schließlich von den Herstellern nachgereicht und alles läuft wie am Schnürchen.
Virales Marketing gehört beim Geschäftsmodell von Red zum Prinzip. So bin ich mir im Moment nicht sicher, ob Zufall oder nicht, als ich von einem Vorfall in Frankreich hörte.
Die Kinokamera Red Epic M mit der Produktionsnummer 6 wurde gestohlen. Kostenpunkt 58.000 US-Dollar.
Red verhandelt nicht mit Dieben und hat öffentlich eine Summe von 100.000 US-Dollar ausgesetzt, die beim Ergreifen des Täters und Heimkehr der Kamera ausgesetzt werden. Marketingtrick oder wirkliches Verbrechen?
Es könnte sich um eine dreisten Fall von Industriespionage handeln, denn die Epic-M ist der Traum eines jeden Filmemachers. Laut Red kann die Kamera Filme bis zu 120 Frames pro Sekunde in den Auflösungen 720p und 1.080p und mit den Formaten 2 K, 3 K, 4 K 4,5 K und bis zu 5K in einem Rohdatenformat aufnehmen. Also alles, was das Herz begehrt. Gespeichert wird auf Standardspeicher CompactFlash oder SD-Karte
Cars 2 kommt am 28. Juli 2011 in die deutschen Kinos.
In den Zimmern meiner Kinder gibt es viele Helden, aber einer wird richtig geliebt: Lightning McQueen
Sie erinnern sich? Das ist der Held des Pixar-Hits Cars. Meine Kinder lieben ihn, weil er ein toller Held ist. Ich liebe ihn, weil er von meiner Lieblingsanimationsfirma Pixar kommt. Daher ist es ok, wenn es bei uns zu Hause Cars Geschirr, Bettwäsche, Rennautos, Filme, Malbücher, Zahnbürsten, Puzzles und und und von Cars gibt.
Muss ich mir Sorgen machen? In jüngster Zeit findet die Jugend keinen rechten Gefallen mehr an Lightning McQueen. Er ist zum Alltag geworden, der Zauber ist ein wenig verfolgen. Schließlich kam Cars 2006 auf die Leinwand. Es wird also Zeit für einen Schuss neue Magie. Und die bringt uns Pixar mit Cars 2. Der deutsche Start ist der 28. Juli 2011.
Regie führt wieder Pixar-Frontman John Lasseter und ich bin gespannt. Wenn ich die Handlung betrachte, wird es eine Mischung aus Cars 1 und der Bond-Parodie „Die Unglaublichen.“
Hier schon mal die Inhaltsangabe, wie sie von Disney verbreitet wird: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang. Und nicht nur Lightning muss in diesem Wettkampf alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. Soviel der etwas redigierte PR-Text.
CARS 2 entstand unter der Koregie von Brad Lewis („Ratatouille“), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream (“Oben”). CARS 2 startet am 28. Juli 2011 auf den deutschen Leinwänden in ausgewählten Kinos auch in Disney Digital 3D und IMAX 3D.
Ich bin sehr gespannt auf den Film und freue mich, ein neues Werk von Pixar zu erleben. Mal sehen, was die Steve Jobs-Company an technischen Effekten zu bieten hat: Cars 1 brachte das Rennfeeling perfekt animiert auf die Leinwand. Als Fan freu ich mich, wohin die Reise dieses Mal geht. Und die ganze Familie freut sich über die neuen Fan-Artikel aus dem Hause Disney.
Vor kurzem stand die Filmwelt Kopf. Es sind 17 Minuten Material von Stanley Kubricks Meisterwerk 2001 – Odyssee im Weltraum in eine Salzmine in Kansas gefunden worden. Vfx-Guru Douglas Trumbull hat die Tricks von 2001 geschaffen und arbeitet derzeit mit David Larson an einer Retrospektive. Dort stießen sie auf das Material. Das Salzbergwerk ist ein unterirdisches Filmsarchiv. Die Filme sind dort in Tresoren aufbewahrt. Da es sich um Originalfilme handelt, werden sie dort gelagert, um sie bei der richtigen Temperatur zu halten und vor Licht zu schützen.
Die 17 Minuten Szenen wurden nach der Premiere von 2001 persönlich von Regiegott Kubrick herausgeschnitten. Sie zeigen u.a. Frank Poole beim Joggen in der Zentrifuge oder bei einem Weltraumspaziergang, einige Einstellungen von HAL und Szenen vom Beginn der Menschheit.
Aber gesehen hat das Material die Öffentlichkeit nicht. Wir wissen nur, dass das Material in perfekter Qualität vorliegt. Und die Fans würden es natürlich gerne sehen, denn kaum einer war bei der Premiere in New York dabei und kann sich an die entfallenen Szenen erinnern,
Wie wir wissen, achtet Familie Kubrick aber genau darauf, was veröffentlicht wird und was nicht.
Und so stand auch Warner Home Video gleich parat und erklärte: Es werde keine neue Version von 2001 geben. Die 2007 veröffentlichte Blu ray Version zeigt das Material, wie es Kubrick freigeben hatte und damit basta. Warner stellte klar: „Der Film ist so wie er ihn zeigen und bewahren wollte und Warner Home Video hat keine Pläne, die Vision von Herrn Kubrick zu erweitern oder zu verändern.“
Klingt sehr schön, aber ich denke, die Wahrheit liegt woanders. Die Erben von Stanley Kubrick erlauben keine neue Version. Warner würde alles zu Geld machen und auch Klassiker nochmals herausbringen, wenn sich damit Geld verdienen würde. Wie wir am Beispiel der Veröffentlichungspolitik von „Herr der Ringe“ auf Blu ray gesehen haben, ist Warner vor allem am Geld interessiert und nicht an der Kunst.
Im Falle 2001 muss sich Warner wohl Christiane Kubrick und Jan Harlan fügen, die (bisher) entschieden haben: Keine neue Version von 2001.
Schade muss ich sagen, denn ich hätte gerne die verschollenen 17 Minuten des Meisterwerks gesehen. Und weil ich schon am Maulen bin: Ich hätte außerdem endlich gerne Barry Lyndon auf Blu ray.
Ich gehe gerne ins Kino, sehr gerne. Der Gang in das Lichtspieltheater hat etwas Magisches. Es ist der Eintritt in eine fremde Welt, in eine Welt der Illusion. Hier werden die Geschichten der Moderne erzählt.
In meiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck haben die großen Kinos geschlossen. Das Capitol und die Amper Lichtspiele wurden geschlossen. Jetzt geht das große Kinosterben in der Landeshauptstadt München weiter. Zum Jahreswechsel schließt das Tivoli-Kino in der Fußgängerzone. Das Kino wurde 1959 eröffnet als München noch 130 Kinos hatte. Nun sind es nur noch 30 und bald noch eines weniger. Das Tivoli in der Neuhauser Straße war kein Krawall-Kino in denen US-Massenware aus Hollywood lief. Es war auch kein Kunstkino in dem Autorenfilme der alten Zeit über die Leinwand flimmerten. Es war eine schöne Mischung von Kunst- und Publikumsfilme, die in dem 50er Jahre Ambiente liefen.
Heute können die Betreiber die Pacht für die Räume nicht mehr leisten, trotz Zuschüsse des Freistaats. Es wurde in den vergangenen Jahren nur die Betriebskosten bezahlt, die Pacht blieb man schuldig. In Zahlen bedeutet dies 300.000 Euro pro Jahr.
Das Tivoli ist kein Multiplex und kann auch mit den Multilex-Komplexen nicht konkurrieren. Das Tivoli wollte dies nicht. Aber auch eine geänderte Verwertungskette Film bricht dem Tivoli den Hals. Die Filme laufen nur noch kurz im Kino, durch Filmpiraterie und Web bleiben die Zuschauer weg und zudem werden die gezeigten Filme schnell auf DVD veröffentlicht und in der Glotze gezeigt. Am 6. Januar 2011 ist Schluss mit Kino, dann zieht Douglas in zwei Etagen ein.
Meine persönlichste Erinnerung an das Tivoli war eine Vorführung von Loriots „Papa ante Portas“. Das Kino war schlecht besucht und ich wollte noch etwas zum Naschen besorgen. An der Kasse traf ich zwei Ikonen: Heinz Rühmann und Victor von Bülow alias Loriot. Diese beiden großen Männer des deutschen Films standen hinter mir in der Reihe. ich sprach sie an und danke vor allem Loriot für sein Werk. Rühmann nickte nur, während Loriot ein paar freundliche Worte mit mir wechselte. Danke für diese Begegnung, danke für das Tivoli. Danke für das Kino.
Woody Allen wird am 1. Dezember 75 Jahre alt. Und jedes Jahr kommen immer neue Verfilmungen des Altmeisters in die Kinos. Die Filme spielen keine Unsummen mehr ein, aber die Produktionskosten sind gering – also scheint es ein Geschäft zu sein.
Einen Tag nach seinem Geburtstag kommt in Deutschland sein 41. Film in die Kinos „Ich sehe den Mann deiner Träume“, sicher wieder eine leichte Komödie voller Tiefgang. Und Stars wie Anthony Hopkins, Naomi Watts, Antonio Banderas, Freida Pinto und Josh Brolin sind dabei. Mir stellt sich die Frage: Wie bekommt so ein Außenseiter wie Allen solche Stars und – vor allem – wie kann er sie bezahlen? Aber egal.
Woody Allen bedeutete mir in meiner Jugend viel. Es ging um Klamauk, um Slapstick, es ging um die Marx Brothers. Ich habe die Filme geliebt und sie mir auf Video wieder und wieder reingezogen. Bis ich irgendwann „Innenleben“ sah. Seitdem war Schluss mit lustig. Woody Allen hieß für mich Woody Bergmann und ich erkannte – sicherlich gereift durch die Jahre – die Ausweglosigkeit. Woody nannte Bergmann immer als Vorbild. Mit Innenleben verstand ich ihn. Wo war mein Gaudi-Allen geblieben, der jüdischen Humor so hervorragend vertrat? Ich traf den Schweden Woody Allen und ich war tief erschüttert.
Doch die besten Filme kamen noch: Manhattan und Stadtneurotiker. Beide Filme das Beste was je über New York gemacht wurde. Diese Filme sagten viel über das Leben. Es imponierte mir, dass Allen den Big Apple nie verließ und muszierte. Heute drehte er mit „Ich sehe den Mann deiner Träume“ seinen vierten Film in London. Woody Allen gehört nicht nach London, sondern nach NYC und zwar in Schwarzweiß – basta.
Mag sein, dass Woody Allen sich weiterentwickelt hat. Ich schau mir hin und wieder einen seiner neueren Filme an und noch immer mag ich die Jazz-Musik in seinen Filmen. Aber so leid es mir tut: Woody Allen ist entweder der jüdische Sohn von Bergmann oder er ist der Stadtneurotiker in Manhattan.
Auf 4500 Exemplare weltweit ist die neue Eier-Edition von Alien Alien Anthology – Limited Edition „Egg“ [Blu-ray] begrenzt und ich hab ein Exemplar ergattert. Als Alien- und Giger-Fan ist es ein Muss. Die Alien-Geschichte ist ja hinlänglich bekannt und auch das Sir Scott das Prequel dreht – darüber habe ich in meinem Blog geschrieben.
Und nun die Frage: Warum braucht es nochmals die Alien Anthology auf Blu ray? Ich habe die Eier-Edition (das Plastik-Ei leuchtet) gewählt, weil sie schön zu meinem Alien-Kopf der 25 Jahres-Edition passt, die ich noch auf DVD habe. Während der Kopf eine wahre Zierde ist, ist das Ei etwas billig geraten.
Fox hat mit der Blu ray-Veröffentlichung ganze Arbeit geleistet. Das schärfere Blu ray Bild ist tadellos. Vor allem der Teil 1 hat ziemlich gewonnen: Mehr Schärfe, mehr Tiefe, kein Rauschen. Hier zeigt sich, was Technik leisten kann. Die HD-Version schlägt meine DVD um Längen. Insgesamt sind es zehn Scheiben in der Box, eine Mischung aus Blu ray und DVD.
Schön ist, dass die Kino-Versionen der Filme erhalten sind, sowie neu geschnittene Versionen. Gerade bei Teil 1 sieht der Zuschauer ein wenig mehr Alien. Der Film ist flotter geworden und passt so ganz gut in die heutige Zeit. Mir ist allerdings der Erzählstil der siebziger Jahre lieber – aber das ist Geschmacksache. Teil 2 ist mit Zusatzmaterial ergänzt, bleibt aber das klassische Geballer von James Cameron. Teil 3 hat deutlich mehr an inhaltlicher Tiefe und Logik bekommen und über Teil 4 brauchen wir gar nicht reden. Der Film ist zwar etwas schlüssiger – aber dennoch bleibt er Mist. Da waren einfach untalentierte Filmrüpel am Werk, die auf den Kommerz schielten.
Gute ist das beiliegende Booklet, das genau aufzeigt, welche Szenen in den Director’s Cut Versionen sich von den Kinoversionen unterscheiden. So kann der eilige Filmfan direkt die Szenen ansteuern.
Zum Bonusmaterial: Das Blu-ray Set versammelt erstmals das komplette Film- und Bonusmaterial aus jeder Veröffentlichung der Alien-Saga. Zudem gibt es eine technische Spielerei, den MU-TH-UR 6000 Modus – in Anlehnung an den Bordcomputer der Nostromo aus Alien „Mutter“ – ermöglicht den Fans auf Knopfdruck noch tiefer in die Alien-Saga und ihre nicht minder spannende Entstehungsgeschichte einzusteigen. Nicht zuletzt dient die Funktion als Index des kompletten Alien-Materials, inklusive über 12.000 Bildern.
Star Wars war prägend für eine ganze Generation, für meine Generation. Noch heute sind Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Darth Vader in meinen Leben allgegenwärtig. Und der Freundeskreis weiß, was ich meine, wenn ich sage: „Luke, ich bin dein Vater!“ oder „Möge die Macht mit dir sein!“ Die alten Filme Star Wars – Trilogie, Episode IV-VI waren super Aber fest steht auch: Meine Generation kann mit den neuen Star Wars Trilogie: Episode I-III weniger anfangen. Ich fand sie einfach zu clean und das Schlimmste: Sie berührten mich kaum noch. Da waren die animierten Clone-Filme Star Wars: The Clone Wars – Staffel 1 schon besser. Das war wenigstens Trash im besten Sinne. Und dann gab es noch ganz schlimme Filme: Im Moment suche ich noch die beiden Ewok-Filme auf DVD. Begeistert war ich übrigens über die Fanboys [Blu-ray], obwohl ich mich eigentlich als Trekkie fühle.
Aber es gibt zwei Neuigkeiten aus dem Star Wars-Universum: Zum einen sollen die sechs Star War-Filme 2011 endlich auf Blu ray erscheinen. Welche Fassung, das ist natürlich noch ein Geheimnis. Vielleicht hat Lucas ja den Mut, die Fassung zu veröffentlichen, in der Han Solo den Kopfgeldjäger als erster abschließt. Aber wahrscheinlich werden die Filme auf Blu ray gebrannt, die voller digitaler Nachbearbeitungen sind. Laut „Blu-ray.com“ sagte Steve Sansweet, Direktor für Content Management bei Lucasfilm, dass an einer fetten Box aller sechs Filme gearbeitet wird. Bonusmaterial gibt es zu genüge „Ich würde es nicht als ultimatives Set bezeichnen, weil wir nach wie vor auf neues Material stoßen“, zitiert das Portal Sansweet. Warten wir es ab.
Zum anderen soll Star Wars in Stereo 3D erscheinen. Die Leitung des Projekts hat Industrial Light & Magic übernommen, wer auch sonst, als die Lucaseigene Effektschmiede. Der Kinostart von „Star Wars: Episode I Die dunkle Bedrohung“ ist für 2012 geplant.
„Für gute Ergebnisse bei einer Stereo-Konvertierung braucht man Zeit und Geduld“, sagt John Knoll, Visual-Effects-Supervisor bei Industrial Light & Magic. „Man muss ein geschultes, künstlerisches Auge haben und sich um jedes Detail kümmern. Sich zu beeilen, hat da keinen Sinn. In die Konvertierung von Star Wars stecken wir deshalb eine Menge Zeit – und natürlich unser ganzes kreatives und technisches Können, damit es garantiert ein fantastisches neues Star Wars-Erlebnis wird.“
Als Fan der klassischen Marvel-Comics beobachte ich die Verfilmungen meiner Jugendhelden sehr kritisch. Es gibt es paar Perlen, aber die meisten Verfilmungen bringen mir nicht den Zauber meiner Comiclektüren zurück. Ich versuchte es unlängst wieder, als ich mir Iron Man 2 auf Blu ray kaufte. Nachdem Teil 1 eigentlich unterhaltsam war, wollte ich wissen, wie es weitergeht. Es zeigte sich nämlich in Teil 1 von Iron Man , dass Iron Man seine Identität der Öffentlichkeit verriet. Daraus hätte man einen interessanten Teil 2 machen können – ja: hätte können, tat man aber nicht. Story war wirr und mein Marvel-Feeling kam nicht auf.
Allerdings hat der Film auch seine hervorragenden Momente: Hier vor allem zwei: Einmal braucht Iron Man eine Stütze und nimmt aus einem Haufen Schrott das zerbeulte Schild eines meiner anderen Marvel-Helden: Captain America. Sein Film wird nächstes Jahr in die Kinos kommen und ich musste laut lachen, als ich den Gag verstand. Der zweite Hammer kommt nach dem Abspann des Films. Es wird in der Wüste der Hammer von Thor gefunden, auch ein versteckter Hinweis auf die nächste Marvel-Verfilmung.
Hervorragend sind die Tricks von Iron Man 2. Software-Riese Autodesk geht in Hollywood ein und aus. Dank der Technologie von Autodesk ist Prävisualisierung inzwischen Bestandteil der Filmproduktion geworden. Für „Iron Man 2“ hat das in Los Angeles ansässige Previsualisierung-Studio „The Third Floor“ Autodesk Maya und Autodesk MotionBuilder eingesetzt. Damit war es den Filmmachern möglich, detailreiche Prävisualisierungen ihrer kreativen Ideen zu realisieren.
Die Produktion von Kinohits wird mit wachsenden Budgets, immer ausgefeilteren visuellen Effekten und ständig enger werdenden Postproduktionsterminen zunehmend komplex. Filmemacher haben sich schon immer auf Storyboards, künstlerische Entwürfe und reale Modelle gestützt, um sich ihre Filme im Vorhinein vergegenwärtigen zu können. In den vergangenen 25 Jahren hat sich nun die digitale Previsualisierung (kurz „Previs“ genannt) zum Bestandteil der Filmproduktion entwickelt. Inzwischen beauftragen Filmemacher häufig spezielle Previs-Unternehmen, die dann mithilfe hoch entwickelter Computer-Animationsverfahren eine digitale Präsentation der Akteure und der Filmkulisse erstellen.
The Third Floor arbeitete dabei Hand in Hand mit dem „Iron Man 2“-Regisseur Jon Favreau und den verschiedenen Produktionsbereichen und erstellte nahezu 700 Einstellungen mit jeweils drei bis vier Varianten, so dass insgesamt mehrere Tausend Einstellungen produziert wurden. Während der gesamten Produktion half der Previs-Prozess, den Film im Voraus zu visualisieren, die Produktion strategisch zu planen und die kreativen Vorstellungen der Filmemacher umzusetzen.
Nicholas Markel, bei Third Floor für die Previsualisierung von „Iron Man 2“ zuständig, erklärte: „Previs verschafft allen an der Filmproduktion Beteiligten – angefangen beim Regisseur und Produktionsdesigner über den Kameramann und Supervisor für visuelle Effekte bis hin zum Editor und Art Direktor – eine größere künstlerische Freiheit. Autodesk Maya ist das Rückgrat unserer Previs-Pipeline, wobei MotionBuilder eine hervorragende Ergänzung für die virtuelle Filmproduktion darstellt. Dank der Autodesk FBX Technologie können wir Material problemlos zwischen Maya und MotionBuilder austauschen. Das bietet dem Filmemacher die notwendige Flexibilität, sowohl seine Vorstellungen als auch sein Budget zu handhaben, so dass am Ende der bestmögliche Film zustande kommen kann.“
Tron war sicher einer der Filme, die mein Leben beeinflusst haben. Nicht weil die Handlung so tiefgehend war, sondern weil das Thema mich als Jugendlicher fasziniert hat. Tron – Deluxe Edition spielte in einem Computer und ich hatte zu der Zeit meinen C64. Was ich da auf der Leinwand zu sehen bekam, warf meine Auffassung über CGI über den Haufen. Noch heute schaue ich mir den Film auf DVD an und warte auf eine Blu ray Veröffentlichung. Zum Film passend war der Soundtrack Tron von Wendy (Walter) Carlos, der für seine Zeit visionär war.
Nun kommt ein neuer Tron für eine neue Generation ins Kino und vorab gibt es 23 Minuten zu sehen. Der 28. Oktober 2010 steht ganz im Zeichen von TRON! In mehr als 40 Ländern weltweit können sich Kinozuschauer exklusiv 23 Minuten aus dem rasanten und stylischen Actionfilm TRON: LEGACY in Disney Digital 3D ansehen.
“Es ist unglaublich aufregend, den Fans eine frühzeitige, exklusive Vorschau von TRON: LEGACY in 3D bieten zu können. Wir können es kaum erwarten, dem Publikum überall auf der Welt die visuell überwältigende und innovative Welt, die Regisseur Joseph Kosinski erschaffen hat, zu präsentieren“, erklärt Sean Bailey, Produzent des Films und President of Production bei Walt Disney Studios Motion Pictures.
Auch in sieben deutschen Städten können sich TRON-Fans und solche, die es werden wollen, einen Vorgeschmack auf das 3D-Kino-Event des kommenden Winters holen:
· im Mathäser Filmpalast in München um 18.30 Uhr
· im CinemaxX Dammtor in Hamburg um 19.00 Uhr
· im CineStar Cubix in Berlin um 20.00 Uhr
· im Cinedom in Köln um 19.00 Uhr
· im Cinecitta in Nürnberg um 19.30 Uhr
· im Rundkino in Dresden um 19.30 Uhr
· im UCI Ruhr Park in Bochum um 19.30 Uhr
Der Einlass ist kostenfrei und erfolgt so lange freie Plätze verfügbar sind.
Der Film startet am 27. Januar 2011 unter der Regie von Joseph Kosinski. Produziert von Steve Lisberger, der 1982 den zum Kultfilm avancierten Vorgänger TRON inszenierte, und untermalt mit dem Sound des international gefeierten Duos Daft Punk verschwimmen in TRON: LEGACY die Grenzen zwischen Realität und virtuellen Welten auf spektakuläre Weise. Oscar-Preisträger Jeff Bridges (CRAZY HEART, IRON MAN), TROJA-Entdeckung Garrett Hedlund (VIER BRÜDER), Olivia Wilde, Shooting-Star in Film (ALPHA DOG – TÖDLICHE FREUNDSCHAFT) und Fernsehen („Dr. House“), TV-Kultstar Bruce Boxleitner („Babylon 5“) sowie Michael Sheen (DIE QUEEN, NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE) spielen die Hauptrollen in diesem Hi-Tech-Abenteuer, das neue Maßstäbe in der Stereo3D-Darstellung setzen will.
Kurz zum Inhalt: Sam Flynn (Garrett Heldund) ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn (Jeff Bridges), einst der weltweit führende Entwickler von Videospielen, verschollen. Bis Kevins alter Freund Alan Bradley (Bruce Boxleitner) eine Nachricht erhält aus dessen früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Als er unabsichtlich in ein virtuelles Parallel-Universum hineingezogen wird, entdeckt er dort seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (Olivia Wilde) – aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt geht es für Kevin, Sam und Quorra ums Überleben …
Ich werde an dem Datum nicht nichts Kino gehen, denn ich schaue mir den gesamten Film an und nicht nur einen Happen. Und ich bin gespannt, was aus meinem Tron gemacht wurde. Übrigens, ein Rechner zu Hause heißt immer noch MCP – Master Control Programm.