Leistet gute Dienste bei mir: SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk
Ich muss zugeben, dass ich vom SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk sowohl privat als auch beruflich sehr angetan bin. Ich habe die kleine Festplatte bei Reisen und auf Seminare dabei und sie schont meine Speicher im iPhone und iPad.
Beginnen wir mit den privaten Einsatz: auf der 64 GB große Festplatte sind zahlreiche gerippte Spielfilme gespeichert. Und wir sind als Familie große Zugfahrer und da wenn die Reise mit der Deutschen Bahn wieder länger dauert, dann schauen wir gerne den einen oder anderen Film – natürlich jeder einen anderen. Bisher war es so, dass ich als Vater die iPhones der Kinder mit entsprechenden Filmmaterial geladen hatte. Der Abstimmungsprozess war allerdings etwas aufwändig, weil jeder was anderes sehen wollte und die Sychronisation der Telefone einige Zeit dauert. Dieses Problem habe ich heute nicht mehr. Auf die 64 GByte Festplatte passt einiges an Filmmaterial. Im Zug wird diese kleine Festplatte einfach auf den Tisch gelegt und jeder in der Familie kann auf die Film-Dateien zugreifen und jeder kann das sehen, was er gerade will. Der Zugriff erfolgt über WLAN. Die Festplatte ist mit einem integrierten WLAN-Sender ausgestattet. Zudem ist die Festplatte mit einem Passwort gesichert, dass nicht andere Zugreisende auf unsere Filme zugreifen können. Die Lösung mit dem Media Laufwerk hat sich bewährt. So gibt es keinen Streit und ich als Vater habe im Vorfeld deutlich weniger zu tun.
Kommen wir zum beruflichen Einsatz des Wireless Media-Laufwerks. In Seminaren habe ich oftmals mit Kleingruppen zu tun: Firmen oder spezielle Kunden. Früher habe ich die Dokumente via USB-Stick verteilt. Da war ich wenig flexibel und konnte die Präsentationen bei einer aktuellen Entwicklung nicht mehr aktualisieren. Neue Informationen fielen unter den Tisch, weil der Aufwand alle USB-Sticks neu zu bespielen zu hoch war und auch nicht bezahlt wurde. Das ist jetz anders. Die Unterlagen und Präsentationen liegen auf dem SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk und meine Seminarteilnehmer können sich die Files problemlos laden. Entsprechende Apps von San Disk gibt es für iOS und Android. Auch im Seminareinsatz sinnvoll ist der Steckplatz für eine SDHC/SDXC-Speicherkarte zur Speichererweiterung und Anzeigen von Fotos direkt von der Digitalkamera.
In wenigen Tagen am 9. März wird Apple weitere Details über die Apple Watch in einer eigenen Keynote verraten. Damit startet Apple den Großangriff auf einen riesigen Markt, den Gesundheitsmarkt. Apple wird biometische Daten, die Gesundheitsdaten mithilfe der Uhr auslesen und über die Cloud verarbeiten.
Wenn ich einen Elektromarkt besuche, gibt es heute schon eine kleine Abteilung mit Fitness-Armbänder. Auch ich besitze ein Nike-Fuelband und finde die Idee klasse. Mit der Apple Watch wird Apple einen bestehenen Markt aufrollen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Markt interessant ist. Apple bewirbt die Uhr bisher als Mode Accessorie, aber die Apple Watch wird mehr sein als ein modisches Gimmick. Cupertino hat die wesentlichen Techniker des Fitness-Kollegen Nike bereits in das Team integriert. Ein Adobe-Entwickler sorgt für die Software, Sir. Jonathan für das Design.
Das erste eigene Produkt von Tim Cook wird einschlagen, da bin ich mir sicher. „Die Apple Watch ist das persönlichste Produkt, das wir je entwickelt haben. Und es gibt nichts, was persönlicher ist als deine Gesundheit. Genau wie die Apple Watch dafür sorgt, dass du effizienter und produktiver sein kannst, sorgt sie auch dafür, dass du dich bewegst. Denn aktiv sein ist wichtig, um gesund zu bleiben“, so Apple auf seiner Website. Im Vorfeld der Apple Watch-Berichterstattung sprach ich mit Ilja Michaels von Kaasa health über den wachsenden Markt der Fitness-Apps und der Integration dieser Apps in Apple iOS Health Kit.
„Wir gehen davon aus, dass der Markt wächst“, so Ilja Michaels. Oftmals wüssten Leute gar nicht, dass sie solche Dinge brauchen, bis sie sie haben. Das ist das Prinzip von Apple. Der Markt von Fitness-Apps in Verbindung mit Gamification gehört die Zukunft. „Doch wie motivierend ist die App dahinter wirklich, die die Schritte zählt“, so Ilja Michaels weiter. Vergleich von Fitness-Daten bedeutet aber auch hohen Datenschutz. Kaasa health als deutsches Unternehmen nimmt dabei den Datenschutz extrem ernst.
Jetzt warten wir mal ab, was uns Apple am 9. März ankündigen wird. Ich bin gespannt und die Kreditkarte ist bereits als Fanboy gezückt.
Nachdem meine Kinder derzeit auf dem Harry Potter-Filmtripp sind, schaue ich die Filme wieder mit an. Ich bin kein großer Fan der Filmserie und so döste ich in meinem Sessel vor mich hin. Dabei achtete ich vor allem auf den Soundtrack der Filme und da gibt es gewaltige Unterschiede.
Alexandre Despat lernte ich das erste Mal 2006 musikalisch kennen, als er die Musik zum wunderbaren Film The Queen komponierte. Musik und Film hatten mir damals im Kino und bei einem spätere USA-Flug gefallen. Nach einem interessanten Soundtrack (aber schrecklichem Film) Goldenen Kompass folgte der wieder hörenswerte seltsame Fall des Benjamin Button und auch Kings Speech. Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes I und II gelang Alexandre Desplat der internationale und kommerzielle Durchbruch. Vor kurzem habe ich über seinen Soundtrack zu Godzilla gebloggt.
Jetzt entschied ich mich für die exklusive Potter Box und bin sehr gespalten über das Ergebnis. Die Box enthält vier Datenträger, den Originalsoundtrack, eine zweite CD mit weiteren Stücken. Dann gibt es eine DVD mit einer kleinen (nichtssagenden) Doku über Desplat samt Originalsoundtrack in 5.1 (großartig). Auch die 7 Zoll Picture-Disc-Single ist nett anzusehen. Völlig unnötig ist dagegen ein gefaltetes Mini-Filmplakat und ein 5 mm Dia aus dem Film. Eine Frechheit ist ein billiger Druck einer Partitur von Desplat samt aufgedruckten Autogramm des Komponisten – das ist wirklich lächerlich bei dem Preis der Box. Also die Box ist kein wirkliches Must-have. Die Potter-Fans werden dies natürlich anders sehen. Die Musik ist prima, aber den reinen Soundtrack bekomme ich anders auch billiger. Die Box Harry Potter And The Deathly Hallows I. hat es nicht gebraucht.
Da Mimmo in Bad Wiessee in der Sanktjohanserstraße 82.
Was müssen die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts für coole Zeiten gewesen sein? Ich liebe die Geschichten von Party, Küsschen und der Münchner Bussi-Gesellschaft. Und das Jetset fährt schon mal ins alte Spielcasino an den bayerischen Tegernsee. Mitten drinnen der Baby Schimmerlos, nein natürlich der Klatschreporter Michael Graeter von der Abendzeitung und Leos Magazin berichtet im Fernsehen.
Und am Tegernsee geht man als VIP-Promi noch einen Trinken. Da gab es das Hotel Bachmair am See. Und da gibt es noch das Ristorante Da Mimmo. Nachdem das Bachmair mit seinem Nachtclub heute nicht mehr in Frage kommt, probierte ich Da Mimmo in Bad Wiessee in der Sanktjohanserstraße 82 aus.
Vor der Ahnengalerie.
Küchenchef Mimmo Lapenna verwöhnt seine Gäste mit ständig wechselnder Karte. Leider gab es die Karte nicht im Internet, also fuhr ich mit einem Kollegen nach Reservierung auf gut Glück vorbei. Mangelnde Internetpräsens der Speisekarte ist für mich ein klarer Minuspunkt eines modernen Restaurants. Zweiter großer Minuspunkt für mich: Der Gast kann nur mit der EC-Karte oder bar bezahlen. Internationale Gäste werden das Verhalten nicht verstehen – VIP ist das nicht gerade.
Es schauten einstmals einige Promis herein. Im Foyer des Restaurants hängt die Ahnengalerie. Als erstes fiel mit der Zeichner Oskar auf. Nur die Älteren unter uns kennen Oskar noch, der bei Dalli Dalli zeichnete. Dann lächelt auch noch Helene Fischer von der Wand und Michael Lesch, Michaela May sowie Titelhändler Konsul Weyer samt Gattin Christina Scholtyssek. Übrigens, das Bild von Hans-Hermann Weyer, wie der Konsul eigentlich heißt, ist schon mal runtergefallen und das Glas gesprungen. Ich denke, dies sagt alles über die VIP-Szene der alten Zeit. Ach ja, Farah Fawcett war auch mal da.
Das Essen war okay, aber der Raum Tegernsee hat deutlich bessere Küche zu bieten. Die Weinkarte mit 150 Sorten ist dagegen wirklich in Ordnung. Schwer in Ordnung war die extrem freundliche Bedienung des Restaurants.
Als Amuse Guelle gab es kleine Portion überbackene Rigatoni
Als Amuse Guelle gab es kleine Portion überbackene Rigatoni.
Als Vorspeise wählte ich Capesante Jacobsmuscheln in Butter gebraten mit Salbeiblättern serviert auf Rote Beete Carpaccio mit gegrillten Cherrytomaten.
Als Vorspeise wählte ich Capesante Jacobsmuscheln in Butter gebraten mit Salbeiblättern serviert auf Rote Beete Carpaccio mit gegrillten Cherrytomaten.
Ich probierte das Agnello – Lammkarree mit Thymiankruse auf grünen Bohnen auf Kartoffel-Kräuterpüree.
Ich probierte das Agnello – Lammkarree mit Thymiankruse auf grünen Bohnen auf Kartoffel-Kräuterpüree.
Spinat-Ravioli mit Walnüssen und Radicchio.
Dann gab es noch Spinat-Ravioli mit Walnüssen und Radicchio.
Wer in der Siegfried-Stadt Xanten am Niederrhein vor dem Siegfried Museum steht, sollte sich einmal umdrehen. Hier steht eine Metallinstallation von Gerd Mattissen. Sie trägt den Titel: Siegfried tötet den Drachen
Wir erinnern uns: Der Held Siegfried tritt im Nibelungenlied gegen den fiesen Lindwurm an. Der Held tötet den Drachen, in dem er dessen Bauch aufschlitzt. Siegfried badet in den herauslaufenden Blut des Drachens und wird durch das Blut unverwundbar. Nur ein herbeigeflogenes Lindenblatt bedeckt die einzig verwundbare Stelle und das Schicksal und das Nibelungenlied nimmt seinen Lauf.
Das Motiv Siegfried tötet den Drachen wurde immer wieder in der Kunstgeschichte heroisch dargestellt. Siegfried als Held. Die Skulptur von Gerd Mattissen ist genau das Gegenteil. Siegfried hat bei ihm Rost angesetzt und eine interessante Interpretation von Mattissen.
Mattissen ist ein Künstler aus Wardt. Er schafft allerlei Skulpturen aus Metall, verfasst Gedichte und ist lokal auch bekannt durch seine Töpferwaren. Und natürlich braucht die Siegfried-Stadt Xanten auch ein Siegfried Denkmahl. Ich finde es prima, dass man sich für eine Skulptur von Mattissen entschieden hat. Gestiftet wurde es von Maria Friese aus Xanten. Das Denkmal ist am Mitteltor vor dem Siegfried Museum zu finden.
Ich hatte einen Auftrag für eine Schulung in Xanten am Niederrhein. Um auf Nummer sicher zu gehen, reiste ich von München einen Tag früher in die Siegfried-Stadt und besichtigte die Stadt. Am Marktplatz bekam ich den üblichen Kaffeedurst und ich entschied mich für eine Latte. Auf dem Weg zum Cafe stieß ich auf einen öffentlichen Bücherschrank.
Ein öffentlicher Bücherschrank? Was ist jetzt das? In diesem Schrank kann jeder Bücher herausnehmen und natürlich auch hineinstellen. Der Service ist kompkett kostenlos.
Auf einem Schild an dem Bücherschrank steht: „Nehmen Sie einfach ein Buch mit, das sie gerne lesen möchten. Später bringen Sie dieses wieder zurück – oder auch ein anderes, das Sie für lesenwert halten.“ Die ganze Sache basiert auf Freiwilligkeit und lebt vom Engagement der Mitbürger.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich entschied mich für eines der besten Bücher der achtziger Jahre – Tom Wolfe: Fegefeuer der Eitelkeiten.
Ich entschied mich für eines der besten Bücher der achtziger Jahre – Tom Wolfe: Fegefeuer der Eitelkeiten.
In meinem Kaffee hatte ich den Blick auf den Bücherschrank. Bei Kaffee und Kuchen genoss ich die besten Szenen des Buches über die Meister des Universums und blickte ab und zu auf den Bücherschrank. Ich war baff, wie hoch der Bücherschrank in Xanten frequentiert wurde. Viele Bürger von Xanten schauten sich die Bücher an, nehmen Bücher heraus und stellten Bücher herein.
Gemeinsam mit den Energieversorger RWE fördert die Stadt Xanten diesen Bücherschrank. „Denn Lesen verbindet und Bücher sind ein wichtiges Kulturgut, das es zu erhalten gilt.“ Interessant ist: „RWE versteht dieses Engagement als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.“ Ich habe so Bücherschränke in Salzburg gesehen, aber irgendwie nicht in Bayern.
Ich finde die Idee toll und würde gerne Bücher für einen Bücherschrank an meinem Heimatort stiften. Mal sehen, ob sich jemand findet.
Faszinierend – wirklich faszinierend, wie eine fiktive Figur mein persönliches Leben beeinflusst hat. Im Falle von Mr. Spock war es so. Das ist mir nach dem Tode von Schauspieler Leonard Nimoy bewusst geworden. Mr. Spock begleitete mich in meinem Medienleben und mir hat die Figur aus dem Universum von Gene Roddenberry viel gegeben. Die Werte von Roddenberry flossen in die Figuren von Star Trek ein und Mr. Spock vermittelte uns als Fernseh- und Kinozuschauer diese Werte.
Das erste Mal als ich die Kultserie Raumschiff Enterprise sah, war ich bei meiner Großmutter in den siebziger Jahren in den Ferien. Sonntag abend kamen die Mondmänner, wie sie meine Großmutter bezeichnete. Zuvor lief die Religionssendung Tagebuch, dann ging es mit coolsten Trademark der Filmgeschichte los. „Der Weltraum, unendliche Weiten …“
Star Trek – The Motion Picture (US 1979, – Skizze von Ken Adam
Als Kind war ich von den bunten Kostümen, von der Action und den Kulissen faszinierend. Auch die Gegenpole Kirk – Spock und McCoy – Spock erfasste ich unbewusst. Mit meinen Sandkastenfreunden diskutierte ich über die Vulkanier und die langen Ohren. Das Spitzohr war so furchtbar logisch, einfach faszinierend. Im österreichischen Fernsehen lief dann auch noch nachmittags die Zeichentrickserie, von der ich allerdings nicht mehr soviel weiß. Auch einen Comicss besaß ich einst, den ich wohl aber auf dem Flohmarkt verkauft habe.
Später kamen im Zuge des Erfolgs von Star Wars auch der erste Star Trek-Film in die Lichtspielhäuser. Mir hatte der Film gefallen – bis auf die Uniformen der Sternenflotte. Alle waren wieder mit dabei – auch Mr. Spock und sein leicht mürrische Gegenpart McCoy. Der Soundtrack Star Trek The Motion Picture von Jerry Goldsmith gehört zu den besten Scores überhaupt und ich entdecke meine Liebe zu Enterprise wieder. Ich wurde ein Trekkie und ich wurde ein Star Wars-Anhänger – ich wurde also eine Spezies, die es eigentlich gar nicht geben konnte, wie uns der Film Fanboys zeigte. Aber mir haben beide Serien gefallen, sie waren eben Science Fiction und das war meine Welt.
Alle Jahre lockten mich die Star Trek-Fortsetzungen ins Kino und auch bei der neuen Serie von J.J. Abrams war der alte Mr Spock wieder von der Partie. Er war zum Schluss nicht mehr der erste Offizier, sondern Botschafter.
Eigentlich wollte ich mal die Autobiografien „Ich bin nicht Spock“ und dann „Ich bin Spock“ von Leonard Nimoy lesen, kam aber bisher nicht dazu. Die Biografie von Wilhelm Shatner Durch das Universum bis hierher war mir wichtiger. Aber ich hörte die Musik von Nimoy und Shatner und hatte viel Spaß daran. Jedem Fan der Serie kann ich die verschiedenen CDs absolut empfehlen – und Nimoy konnte singen, ein bisschen wenigstens. Shatner kann übrigens nicht singen.
Wilhelm Shatners Kommentar
Ich habe mir mal einen Fotoband von Leonard Nimoy angesehen. Er enthielt dicke Frauen. Die Fotos waren gut, aber hauten mich nicht vom Hocker. Es war nicht mein Ding. Mehr mein Ding war mein erster Bildschirmschoner am Mac. Er stammte aus der Reihe der Flying Toasters – After Dark und es gab ein Ad on zu Star Trek. Dort trat Mr. Spock und Konsorten auch auf. Und ich habe diesen Screensaver geliebt – vielleicht ging es euch ebenso.
Nun ist Leonard Nimoy im Alter von 83 Jahren verstorben. Er wird in keinem Star Trek mehr als Spock auftreten. Und nie mehr werden wir auf einer Convention den Gruß von ihm bekommen „Live long and prosper“. Vielen Dank Mr. Spock – du bist nun Teil der Pop-Kultur.
Der Wildpark Poing ist eine Attraktion im Osten von München in der Gemeinde Poing. Dort gibt es zahlreiche Tiere zum Ansehen und einige von ihnen kann man selbst füttern und sogar streicheln. Für Kinder ist der Wildpark Poing eine Freude und ich als Erwachsener habe auch meinen Spaß.
In der Vergangenheit habe ich den Wildpak Poing nur im Frühling und Sommer besucht. Diesen Einfall hatten auch andere Eltern, Kindergartengruppen und Schulklassen. Daher kann bei höheren Temperaturen der Wildpark so manches Mal zu Massenaufläufen kommen. Die Kioske sind umlagert von Horden mit Eisschleckern, von den Tieren ganz zu schweigen.
Jetzt entschoss sich unsere Familie zu einem Besuch bei kalten, winterlichen Temperaturen. Der Wildpark Poing ist der wildreichste Park Deutschlands und wurde bereits im Jahr 1959 gegründet. Der Park hat heute eine Größe von 570.000 Quadratmeter. Und der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Der Park strahlte eine Ruhe aus, die sich auch auf die Wildtiere auswirkte. Alles war viel gelassener, viel ruhiger – eben winterlicher.
Winterliche Ruhe im Wildpark Poing.
Natürlich gibt es im Winter keine Attraktionen wie Flugshow mit den Greifvögeln, aber das machte uns nichts aus. Wir gingen in warmen Klamotten eingepackt die zahlreichen Spazierwege mit einer Gesamtlänge von 4 Kilometer entlang und ließen die Attraktionen auf uns zukommen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Tiere des Wildparks Poing kamen zu uns und meine Kinder konnten sie füttern und sogar manches Mal streicheln. Ich war massiv beeindruckt von einem Hirsch. Die Gattin konnte das neue Objektiv der Nikon ausprobieren und ich genoss dick eingepackt das ganze Treiben. Warm ums Herz wurde mir gleich beim Eingang als wir zur Meerschweinchen-Box kamen und die lustigen Fellknäuel betrachteten.
Die Meerschweinchen am Eingang vom Wildpark Poing,
Dann kamen Rehe, Gänse, Enten, Pfaue, Ziegen, Schafe, Schweine, Bisamratten, Eulen und viele andere Tiere mehr. Hinter Gitter waren die Wölfe, die mich faszinierten. Sie schlichen sich am Gitter ihres großzügigen Geheges entlang, streiften umher und blickten immer wieder auf die freilaufenden Rehe außerhalb des Zauns.
Cooler Gesprächspartner.
Richtig gefreut haben wir uns auf die Braunbärenfamilie, die in Poing wohnt. Seit März 2007 lebt Braunbärin Mia und ihre Bärenkinder Maja, Mette und Molly in ihrem 30.000 Quadratmeter großen Freigehege. Aber die Bären freuten sich wohl nicht über uns und kein Meister Petz ließ sich blicken. Wir sahen nur die Spuren der Tatzen im Schnee, so eine Art Jack Wolfskin in Natur. Von den Bären allerdings keine Spur – da werde ich wohl im Sommer noch einmal kommen müssen.
Das Zauberwort im Web heißt Empfehlungsmarketing. Wenn meine Kunden mich als Shop empfehlen, dann hab ich schon gewonnen. Früher hieß das Mundpropaganda, heute ist es eben Empfehlungsmarketing. Was den Umsatz hoch treibt, sind Kundenbewertungen. Positive Online-Bewertungen sind ein klarer Wettbewerbsvorteil: Nicht nur steigern sie das Vertrauen der Internet-Käufer in die jeweiligen Produkte und Marken, sondern sie beeinflussen auch maßgeblich deren Kaufentscheidungen. Online-Händler, die Käuferbeurteilungen nicht aktiv in ihre Online-Marketing-Strategie einbinden, verschenken wertvolles Potenzial. Wie durch Empfehlungen im Netz Umsätze gesteigert werden können, erklärt die Löwenstark Online-Marketing GmbH in fünf Praxistipps, die ich gerne in meinem Seminare zeige.
Kundenbewertungen sind für Online-Händler Fluch und Segen: Positive Käuferbeurteilungen sind ein wichtiges Trust-Element, erleichtern die Kaufentscheidung und führen letztendlich zu mehr Umsatz. Schlechte oder manipulierte Bewertungen können dagegen E-Commerce-Unternehmen bares Geld und sogar den guten Ruf kosten. Aber ob positiv oder negativ – Hersteller und Online-Händler profitieren in jedem Fall von Online-Bewertungen, denn dadurch erhalten sie kostenlos direktes Kundenfeedback und marktforschungsrelevante Informationen. Diese enthalten Hinweise, welche Waren oder Services die Käufer schätzen und was gegebenenfalls verbessert werden soll. Daher ist es wichtig, Online-Bewertungen in die übergeordnete Online-Marketing-Strategie einzubinden und mit den Käufernoten im Netz offensiv umzugehen. Wie das geht, erklärt die Löwenstark Online-Marketing GmbH anhand von fünf Praxistipps.
Tipp 1. Geprüft heißt sicher: Qualitätssiegel nutzen & sichtbar machen
Vertrauen ist seit jeher einer der wichtigsten Einflussfaktoren im Kaufentscheidungsprozess. Gütesiegel sind ein Zeichen der Qualität, Seriosität und Glaubwürdigkeit. Sie signalisieren Shop-Besuchern, dass diese Website vertrauenswürdig ist und ohne Bedenken zum Einkauf genutzt werden kann. „Unserer Erfahrung nach vertraut die Mehrheit der Online-Shopper Gütesiegeln. Wer diese nutzt und für die Käufer sichtbar macht, kann eine höhere Konversionsrate erzielen und den Umsatz signifikant steigern“, so Marian Wurm, Geschäftsführer und Mitgründer der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Am höchsten ist die Wirkung, wenn die Siegel-Logos im Header-Bereich auf der Shop-Seite und in den sozialen Netzwerken prominent dargestellt werden. Das Trusted Shops-Qualitätssiegel ist eines der bekanntesten im deutschen E-Commerce-Bereich. Qualitätssiegel erteilen außerdem Anbieter wie TüV, ausgezeichnet.org oder EHI.
Tipp 2. Wertvolles Feedback: Kundenbewertungstools in die Website einbinden
Neben Qualitätssiegeln stehen Internet-Händlern verschiedene Kundenbewertungstools zur Verfügung, mit deren Hilfe sie ihre Käufer befragen und wertvolles Feedback gewinnen können. Die Nutzung solcher Bewertungssysteme wird unter Umständen auch von Google honoriert und wirkt sich positiv auf den Traffic aus: So werden beispielsweise die Bewertungen von Dienstleistern wie eKomi, Trusted Shops oder ShopAuskunft.de in den Google Shopping-Ergebnissen angezeigt. „Wenn die Preise eines Produkts bei verschiedenen Anbietern ähnlich sind, hat der mit den besseren Empfehlungen einen klaren Vorteil“, erklärt der Experte Wurm.
Tipp 3. Klickrate erhöhen: Online-Bewertungen in Google Adwords integrieren
Welche große Bedeutung positive Online-Bewertungen aus Marketingsicht haben, zeigt sich im Search Engine Advertising: Diese werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, in den Google Adwords Anzeigen eingeblendet und können Kaufentscheidungen der Konsumenten positiv beeinflussen. „Google berücksichtigt beispielsweise Verkäuferbewertungen und Erfahrungsberichte, die aus den eigenen Diensten ‚Google Shopping’ oder ‚Google zertifizierter Händler’ kommen sowie Datenfeeds von unabhängigen Anbietern, wie zum Beispiel ausgezeichnet.org, eKomi oder ShopAuskunft“, sagt der E-Commerce-Profi. Es müssen dazu mindestens 30 Erfahrungsberichte, die nicht älter als zwölf Monate sind, von verschiedenen Nutzern vorliegen und ein Gesamtergebnis von wenigstens 3,5 Sternen ergeben. Ein weiteres Plus: Die Käuferbewertungen in Google Adwords können sowohl auf klassischen Desktop-PCs als auch auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones angezeigt werden. Angesichts der steigenden Nutzung der mobilen Endgeräte beim Internet-Shopping ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Tipp 4. Anreize schaffen: Kunden zu Produktbewertungen animieren
Wie bringt man Kunden dazu, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen? Motivation ist der Schlüssel: Oftmals reicht es aus, eine freundliche E-Mail an die Kunden zu senden mit der Bitte, das erworbene Produkt oder die gekaufte Dienstleistung zu bewerten. Darüber hinaus steht Online-Händlern eine Reihe von Anreizsystemen zur Verfügung, die die Bewertungsquote in qualitativer und quantitativer Hinsicht steigern können. „Empfehlenswert ist ein Rezensenten-Rang oder eine Bewertung von Erfahrungsberichten wie bei Amazon“, sagt Wurm. Eine bewährte Taktik im Online-Marketing sind konkret ausgeschriebene Belohnungen, zum Beispiel unter allen Usern, die im angegebenen Zeitraum mindestens eine Bewertung abgegeben oder den ersten Erfahrungsbericht zu einem Produkt verfasst haben. Durch solche Aktionen – egal ob diese über die eigene Shop-Website, über den Newsletter oder über Social Media-Kanäle laufen – werden die Kunden miteinbezogen und ein reger Austausch findet statt.
Tipp 5. Ehrlich zahlt sich aus: Finger weg von manipulierten Erfahrungsberichten
Es klingt verlockend, ausgewählten Produkten oder der eigenen Marke mit ein paar zusätzlichen positiven Bewertungen nachzuhelfen. Doch Löwenstark rät Internet-Händlern davon ab, gefälschte Kundenrezensionen zu veröffentlichen, schlechte Bewertungen zu löschen oder diese auf irgendeine Weise zu manipulieren. „Früher oder später fliegen solche ‚Verschönerungsarbeiten’ auf und kommen mit geballter Kraft zurück“, erklärt Wurm. „Wenn du trickst und dabei erwischt wirst, verlierst du massiv an Glaubwürdigkeit.“ So wie im Social Media-Bereich muss man auch im Empfehlungsmarketing mit Kritik offen und transparent umgehen können. Wichtig ist, dass die Kritikpunkte schnell und sachlich bearbeitet und vom Marketing aktiv aufgegriffen werden.
Seit über 25 Jahren ist Robert Haas nun im Musikbusiness tätig und hat sich in seiner Musikrichtung einen gewissen Kultstatus erarbeitet. Die Richtung heißt Neues Geistliches Lied – kurz NGL. Abseits vom Mainstream des Rock’n Roll-Zirkus gibt es hier eine feine Szene von Textern, Liedermachern und Musikern, die in dieser Musikform NGL ihre Berufung und Spaß gefunden haben. Die Musik wird unter anderem in Gottesdiensten eingesetzt.
Bei einem NGL-Seminar für die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz referierte ich an zwei Tagen über die Möglichkeiten von Web 2.0 für die NGL-Szene und bekam einen kleinen Einblick in die Arbeits- und Denkweise der Kreativen. Und ich führte mit Robert Haas ein aufschlussreiches Videointerview.
Haas selbst ist gelernter Theologe und ist hauptberuflich als Referent für Familienpastoral der Diözese Augsburg und Referent im Amt für Kirchenmusik tätig. Über die Grenzen Bayerisch Schwabens ist er aber durch seine Musik seit über 25 Jahren bekannt geworden. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichte er früher Schallplatten, heute natürlich CDs und künftig werden seine Werke auch als Download bei Amazon und iTunes erscheinen. Zuletzt komponierte er die Messe „Auf ein Neues …“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Familienseelsorge im Bistum Augsburg, die am 31. Januar 2015 uraufgeführt wurde. Auch hiervon gibt es eine Aufnahme in seinem Online-Shop.
Auftritt von Robert Haas
Um seine Rechte als Musiker und Texter zu schützen, ging Robert Haas schon sehr früh dazu über, einen eigenen Musikverlag zu gründen. Hinter dem großspurigen Wort „Musikverlag“ ist aber kein Unternehmen mit Vertrieb, Marketing, Kreation, Produktion und mehr zu finden, sondern Robert Haas und seine Frau bestreiten in den Abendstunden die anfallenden Arbeiten.
Robert Haas entwickelt sich und seine Musik weiter – und das ist gut so. Vor kurzem erschien sein Album Klang Reisen 2. Ich habe diese CD im klassischen CD-Handel unter dem Label New Age gefunden. Dies ist eine Kategorisierung, die sicherlich dem Christen Robert Haas aufstößt. Klang Reisen 2 ist wunderbare Entspannungsmusik.
Robert Haas hat die Instrumentalmusik zusammen mit Markus Kerber (Flöten, Saxophone und Bansuri-Flöten), Evelyn Huber aus dem Ensemble Quadro Nuevo (Harfe) und Andreas Kerber (Gitarre) eingespielt. Mit dieser CD kann Haas sicherlich neue Hörerschichten erschließen und für sich gewinnen. Mir hat die CD sehr gut gefallen und ich kann sie empfehlen. Haas hat die Zeichen der hektischen Zeit erkannt und setzt einen Gegenpol. Beim Anhören kommt der Zuhörer wieder zu sich selbst und kann abschalten. Als Freund von instrumenteller Filmmusik habe ich mir die CD gerippt und auf mein iPhone gespielt und unterwegs angehört. Ähnlich wie programmatische Filmmusik entstehen Bilder vor dem geistigen Auge – also für mich sehr gut und eine klare Kaufempfehlung.
Interessant war das Seminar, in dessen Rahmen ich Robert Haas und andere NGL-Musiker wie zum Beispiel die Band Sternallee traf. Die 27. überdiözesane Fachtagung im fränkischen Kloster Vierzehnheiligen widmete sich voll dem Thema Musik und Web 2.0. Das zeigt, Musiker müssen sich heute mehr denn je um die Vermarktung ihrer Werke kümmern und können dies nicht mehr Plattenfirmen überlassen. Hier hat die NGL-Branche die Zeichen der Zeit richtig erkannt und wird sich positonieren. Hier ein kleiner Videostreifzug von der Tagung:
Meine Parts waren ein Impulsreferat und zwei Workshops über die Marketingchancen im Bereich Soziale Netzwerke. Zudem setzten sich die Teilnehmer sehr ernsthaft mit ihrer NGL-Musik auseinander. Musiker, Bands und Interpreten muszierten ihre Lieder live und stellten sich der Kritik der Kollegen. Und hier war die Stimmung nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen, sondern es gab deutliche Worte von den Kollegen zu hören. Das ist gut, denn Kritik bringt weiter.
Ich habe zwei Lieder von der Hamburger Künstlerin Miriam Buthmann mal mitgeschnitten, um einen Eindruck zu geben.