Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Bitte stimmt für den Küchenchef Steffen Szabo

1. Oktober 2016

Ich gehe gerne gut essen – wie schreibt mein Kollege Thomas Gerlach vollkommen richtig in seinem Kochblog: Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Und so möchte ich heute einmal an die Köche da draußen ein herzlichen Dankeschön zurückgeben. Danke für die exzellenten Speisen.
Und ich will die Köche unterstützen, was ich mit diesem Blogpost gerne mache. Es erreichte mich eine Umfrage des Feinschmecker-Magazins. Unter der Überschrift „Wer wird Aufsteiger des Jahres?“ kann man online seinen Kochaufsteiger wählen. Aus den zahlreichen Einsendungen hat der Redaktionsechs Teilnehmer für die Endrunde ausgewählt. Die Teilnahme an der Umfrage lohnt sich: Unter den Wählern verlost das Magazin 20 hochwertige Preise. Die Umfrage geht nur noch bis 14. Oktober 2016.

Toller Typ und hervorragender Küchenchef: Steffen Szabo - hier mit Thomas Gerlach und Matthias J. Lange von redaktion42.

Toller Typ und hervorragender Küchenchef: Steffen Szabo – hier mit Thomas Gerlach und Matthias J. Lange von redaktion42.

Und ich habe gesehen, dass auch Steffen Szabo dort aufgeführt ist. Ich kenne den 26jährigen erst seit Januar und bin seitdem von seiner Küche restlos begeistert. Wenn es einer verdient hat, die Feinschmecker-Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ zu erhalten, dann Steffen Szabo. Meine herzliche Bitte, stimmt für den jungen Mann, denn er hat es wirklich verdient.
Steffen Szabo ist seit Februar 2016 Küchenchef im „Esszimmer“ des Hotels „Goldene Traube“ in Coburg. Ich habe viele Stunden in der „Goldene Traube“ verbracht, einige davon im „Esszimmer“. Wenn ich in der Gegend bin und Zeit habe, dann steht ein Besuch in der „Goldene Traube“ in Coburg auf dem Programm. Szabos Küchenstil ist klassisch-modern mit heimischen Produkten der Saison. Seine Ausbildung hatte er im „Landwehrbräu“ in Reichelshofen, wechselte dann zu „Vital Hotel Meiser“ (Dinkelsbühl), „Schloss Elmau“ (Elmau) und „Birkenhof“ (Neunburg vorm Wald.)
Zusammen mit Thomas Gerlach hatte ich mit Steffen Szabo im April ein kleines Videointerview geführt. Einmal haben wir das Video in 360 Grad aufgenommen.

Und einmal haben wir das Video ganz klassisch aufgenommen.

Und hier das Menü, das ich im April 2016 im Esszimmer gegessen habe. Ich denke, es zeigt sich, warum Szabo die Auszeichnung verdient hat – also macht bitte bei der Feinschmecker-Wahl mit und stimmt für Steffen Szabo.


Mit einem Gruß aus der Küche und Einstimmungen ging es los und dazu gab es das wunderbare selbstgebackene Brot.

Jakobsmuschel, Apfel und Sellerie

Jakobsmuschel, Apfel und Sellerie

Dann folgte Jakobsmuschel, Apfel und Sellerie.

Langostino, Barbecue und Schweinebauch

Langostino, Barbecue und Schweinebauch

Langostino, Barbecue und Schweinebauch

Zander, Lauch, Beete

Zander, Lauch, Beete

Zander, Lauch, Beete

Lamm, Ratatouille, Zimtkartoffeln

Lamm, Ratatouille, Zimtkartoffeln

Lamm, Ratatouille, Zimtkartoffeln

Ziegenkäse, Quitte, Nuss

Ziegenkäse, Quitte, Nuss

Ziegenkäse, Quitte, Nuss

Ananas, Pandan, grüner Tee

Ananas, Pandan, grüner Tee

Ananas, Pandan, grüner Tee

Feine Patisserie

Feine Patisserie

Feine Patisserie

Ich sehe dumme Menschen und sie sind überall

28. September 2016

Die Dummen sterben nie aus. Leider bei uns im Dorf auch nicht. Gestern am Bahnhof meines Wohnorts Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck fiel mir ein laminiertes Flugblatt auf.
Das DIN A4-Blatt war säuberlich laminiert und wurde mit Kabelbinder an einem Gartenzaun festgemacht. Es sah wie eine amtliche Bekanntmachung auf, da es das Wappen des Freistaats Bayern trug und die Raute im Hintergrund abgebildet war. Beides ist illegal, wenn man keine Genehmigung des Innenministeriums hat und das haben diese Wirrköpfe mit Sicherheit nicht.

Flugblatt der Wirrköpfe am Bahnhof im Dorf.

Flugblatt der Wirrköpfe am Bahnhof im Dorf.

Das Flugblatt begann mit der Anrede: „An alle Bürgerinnen und Bürger der BRDR GmbH“. Und dann kamen ha­ne­bü­chenen Ausführungen und Gesülze, wie beispielsweise: „Wir sind auch heute offiziell kein souveräner Staat, sondern eine im Handelsregister geführte Gesellschaft.“ Und immer wieder „Wir werden getäuscht und belogen.“ Gegen Ende des Ausführungen wird ganz seltsam. „Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die die Welt beherrschen.“ Am Ende gibt es sogar noch einen Aufruf zum Widerstand. „Jeder Bürger und Beamte hat die Verantwortung für seine Lieben und Mitmenschen Widerstand zu leisten, oder besser gesagt … sich zu entscheiden.“ Ich habe mich entschieden und das Plakat einfach abgerissen und meine Gemeindeverwaltung per Mail informiert, was hier für Leute ihr Unwesen treiben. Ich hoffe, es sind vereinzelte Wirrköpfe, die sich durch solche Aktionen Gehör verschaffen. Sicherlich trägt dieser Blogpost auch zur Verbreitung dieses Gedankentums bei – und dennoch: Diese Verschwörertypen haben ein Rad ab. Ich schau gleich in den Himmel, setze meinen Alu-Hut auf und beobachte die Chemical Trails, weil uns Flugzeuge mit ihren Kondenzstreifen im Auftrag von CIA und Co vergiften. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Im Netz fand ich eine schöne Zeichnung: Ich sehe dumme Menschen und sie sind überall. Kennt ihr auch solche Leute?

Leider wahr.

Leider wahr.

Der Blog hilft: Magisterarbeit zum Oktoberfest Attentat

27. September 2016

Da sage noch einer, dass Bloggen nicht der Wissenschaft dient. Ich verfasste 2015 einen Blogbeitrag zu meinen Erinnerungen an das Oktoberfest-Attentat. Der Blogpost ist hier zu finden. Gestern gab es in München wieder eine Gedenkfeier. Die Anwesenden forderten endlich eine lückenlose Aufklärung der Tat. Ich konnte nicht dabei sein, weil ich bei einem Kunden war. In meinem Blogpost gehe ich auf dieses verbrecherische Attentat von 1980 ein und zeigte eine Broschüre, die die Landeshauptstadt München herausgegeben hatte.
Diesen Blogpost las der Münchner Student Moritz Kienast, der Material für seine Magisterarbeit zum Thema Oktoberfest-Attentat sammelte. Die von mir im Blog präsentierte Broschüre hatte er noch nie gesehen. Auch die Archive hatten wohl kein Exemplar dieses Werkes, sagte er mir. Ich hatte also einen kleinen historischen Schatz in meinem privaten Archiv.

Zwei Bärte auf einem Foto: Matthias J. Lange und Moritz Kienast.

Zwei Bärte auf einem Foto: Matthias J. Lange und Moritz Kienast.

Also schrieb mich Moritz Kienast an und bat um einen Scan der Broschüre. Er wolle das Material in seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München verwenden. Scannen war mir in diesem Moment zu abwendig und so schickte ich ihm einfachhalber das Werk und meine gesammelten Flugblätter, die ich noch aus der Nachfolgezeit des Attentats hatte.

Dokumentation zum Wiesnattentat

Dokumentation zum Wiesnattentat

Und mein Material ging nun in die unlängst veröffentlichte Magisterarbeit ein. Ich werde sogar im Vorwort genannt. Vielen Dank für diese Ehre. Die Arbeit wurde von der zuständigen Professorin mit 1,3 bewertet, vom Korreferenten mit 1,7, insgesamt also mit 1,5 = sehr gut. Ich bekam von Moritz Kienast eine Kopie seiner Magisterarbeit und gratuliere ihm zu seiner Leistung. Ich lese gerade die Arbeit und bin wieder erschüttert. Am 26. September 1980 um 22.19 Uhr riss die Bombe aus 1,39 Kilo TNT zwölf Volksfestbesucher in den Tod, mehr als 200 wurden verletzt. Vor zwei Jahren wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Herausgekommen ist nicht viel, eigentlich kaum etwas ist an die Öffentlichkeit gedrungen. Wir dürfen dieses Attentat und die Opfer nicht vergessen. Als Mahnung empfehle ich die Lektüre der Magisterarbeit von Moritz Kienast.
Das Werk ist erschienen als: Kienast, Moritz: Erinnerung an das Oktoberfest-Attentat vom 26. September 1980. Magisterarbeit am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, München 2015.

Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen - gut so.

Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen – gut so.

Wiesn 2016: Zeit zum Umdenken

26. September 2016

Die Bavaria wacht über die Wiesn.

Die Bavaria wacht über die Wiesn.

Auch wenn es die Wiesn-Wirte und -Schausteller nicht hören wollen: Ich mochte die Wiesn als es regnete. Für mich hatte es eine eigenartige Stimmung, ganz anders als das ausgelassene Treiben, das sonst auf dem Oktoberfest herrschte. Die ersten Tage der Wiesn 2016 waren kalt und es regnete. Der Bierumsatz des ersten Tages halbierte sich.

Sicherheitskonzept auf der Wiesn 2016

Zudem hat die Stadt ein neues Sicherheitskonzept beschlossen. Es gibt nun einen Zaun um die Wiesn, der im Notfall in kurzer Zeit beseitigt werden kann. Außerdem gibt es Taschenkontrollen. Rucksäcke und große Taschen dürfen nicht auf die Wiesn mitgenommen werden. Die Kontrolleure sind in mehreren Reihen an den Eingängen aufgestellt. Ich habe mir die Aktion angesehen. Die erste Phalanx spricht die Besucher der Festwiese an, weist sie ggf. ab. Die zweite Reihe durchsucht mal mehr, mal weniger die durchgewunkenen Besucher. Im Grunde kennen wir so ein Verfahren von jedem Fußballspiel oder Open Air-Konzert, also regt euch nicht so künstlich auf. Und es gibt dann noch einzelne Ordner, die als dritte Reihe fungieren und im Zweifelsfall eingreifen. Ob sich das Sicherheitskonzept bewährt hat, kann ich nicht sagen. Es wird sich im Notfall zeigen, der hoffentlich nie eintritt. Es gibt übrigens Schließfächer, um die zu großen Taschen und Rucksäcke einzuschließen. An den Regentagen reichen die Schließfächer aus, an den Sonnentagen nicht.

Nachdenken auf der Wiesn 2016
Der Regen und die Kälte der ersten Tage brachten für mich eine eigenartige Wiesn-Atmosphäre. Die Fahrgeschäfte spiegelten sich in den Pfützen auf der Theresienwiese. Viele Fahrgeschäfte blieben bei dem strömenden Regen leer. Achterbahn und Kinderkarussell machen bei Regen und Kälte keinen Spaß. Vielleicht nutzten die Verantwortlichen die Zeit und stellten das Konzept der Wiesn zur Diskussion. Muss es jedes Jahr so ausarten, muss es ein ekelhaftes Besäufnis sein? Klar, die Wiesn ist ein Touristenmagnet, aber passt die Wiesn als Massenveranstaltung noch in die Zeit?
Als die Sonne mitten der Woche herauskam, werden solche Gedanken beiseite geschoben. Der Rubel rollt. Die Schlangen sind lang, die Zelte sind vor Überfüllung geschlossen. Die Massen strömen wieder auf die Wiesn. Mein Eindruck, die Faschingszeit auf der Wiesn geht dieses Jahr auch etwas zurück. Zwar gibt es weiterhin Japaner im Dirndl, aber die schlimmsten modischen Verfehlungen sind mir nicht so sehr ins Auge gestochen.

Alkohol auf der Wiesn 2016
Gesoffen wird aber weiterhin. Als ich bei uns im Dorf in die S-Bahn zur Arbeit stieg, waren auch drei Burschen in Lederhosen aus unserem Dorf dabei. Im Zug zogen sie eine 0,7 Liter-Flasche Wodka aus der Tasche. Bis zur Hackerbrücke war die Flasche leer und die Burschen voll. Vorglühen nannten es die Herrschaften. Diszipliniert und ohne Radau ließen sie die Flasche während der Zugfahrt die Flasche kreisen. An ihrer Stelle wäre ich nie aus der S-Bahn stehend herauskommen, sondern wäre lallend zusammengebrochen. Sie standen dagegen auf, nahmen die leere Flasche mit, entsorgten sie ordnungsgemäß an einem Müllcontainer und gingen zur Wiesn. Eine Welt ist das.

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Der ultimative Zeltguide für die Wiesn 2016
Die Berliner Agentur Peak Ace sprach mich im Vorfeld an und fragte mich, was denn meine Lieblingszelte auf der Wiesn seien. Zum Wiesnstart haben sie für einen Kunden einen netten Wiesnlageplan mit Bloggertipps online geschaltet. Der Lageplan mit dem ultimativen Zeltguide ist hier zu finden. Ich berichtete in dem Beitrag von meinen Vorlieben: Ich schrieb: „Für mich sind zwei Zelte interessant: das Käferzelt zum Wichtigsein und Angeben und das Armbrustschützenzelt für die Tradition.“

Mein Statement für den Wiesnguide.

Mein Statement für den Wiesnguide.

Wichtigkeit beim Käfer auf der Wiesn 2016

Und dieses Jahr war ich beim Wichtigsein wieder dabei. Ich bekam eine Einladung zur Mittagswiesn von PFU Imaging Team ins Käfer Zelt. Dahinter verbringt sich das Unternehmen, die die Fujitsu Scanner vertreiben. Ich habe mehrere dieser Dokumenten-Scanner von Fujitsu im Einsatz und empfehle sie meinen Kunden in Seminaren weiter. Ich bekam von der PFU eine Einladung zur Wiesn und fühlte mich zur Mittagszeit sehr wohl. Danke für Speis und Trank im Käfer. Neben der Gaudi im RL und über Twitter gab es auch das eine oder andere Fachgespräch mit PFU und den zuständigen Agentur. Ich werde in den nächsten Wochen mal das Fujitsu Scanner Modell SV600, einen Bücherscanner, testen.
Beim Verlassen der Wiesn kam es wieder zu einem Ritual. Jedes Mal, wenn ich die Wiesn verlasse, schaue ich an dem Mahnmal für das Oktoberfest-Attentat vorbei. Ich halte kurz ein und gedenke der Opfer. Ich habe über das Oktoberfest-Attentat im Blog bereits geschrieben und werde es in den nächsten Tagen wieder tun.

Ausrangiertes Uhrwerk von St. Kilian, Schweinfurt

23. September 2016
Das ehemalige Uhrwerk von St. Kilian Schweinfurt hängt heute im Kolping Hotel.

Das ehemalige Uhrwerk von St. Kilian Schweinfurt hängt heute im Kolping Hotel.

Es ist für mich etwas ungewöhnliches, auf dem Weg zum Frühstücksbuffet an einem ehemaligen Kirchturm-Uhrwerk vorbeizukommen. Aber genau dies ist mir bei meinem Aufenthalt in Schweinfurt (Unterfranken) im Hotel Kolping passiert. Dort steht das ehemalige Kirchturm-Uhrweg von Sankt Kilian von 1929 bis 1980. Ich Empfang es als sehr eindrucksvoll, so dass ich meinen Espresso vor dem Uhrwerk eingenommen und mir das Ding genauer angesehen habe.


Diese Uhr wurde 1928 von der Turmuhrenfabrik Georg Rammensee bei Gräfenberg, in der Nähe von Nürnberg geschaffen. Die Firma war spezialisiert auf den Bau von großen, öffentlichen Uhren. Der junge Uhrmachermeister Eugen Rammensee baute dieses Werk speziell für die Kirche St. Kilian. Dieses Unikat ist das größte Uhrwerk der Turmuhrenfabrik Georg Rammensee.
Dieses Werk besteht aus einem Gangwerk mit Pendel für den Ziegenantrieb sowie drei Schlagwerken. Es arbeitet rein mechanisch und wiegt klappt drei Tonnen. Als ich davor stand, kam ich mir sehr klein vor.
Das Uhrwerk störte 1988 die Renovierung des Turmes und sollte verschrottet werden. Eine Schenkung der Pfarrei an die Kolpingfamilie bewahrte das Uhrwerk vor diesem Schicksal. Mitglieder der Kolpingfamilie zerlegten in 500 Arbeitsstunden das Uhrwerk. Die Einzelteile wurden aufwendig gereinigt, sandgestrahlt, poliert und neu gestrichen. Einige Teile mussten neu geschweißt werden, da sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurden.
Das Uhrwerk treibt heute das Gangwerk des Zeigers des Zifferblattes im Hotel Kolping an.

Restauranttipp: Kings & Queens in Schweinfurt

22. September 2016
Das Kings & Queens in Schweinfurt.

Das Kings & Queens in Schweinfurt.

Ausgefallenes Essen in Schweinfurt ist schwierig. Es gibt neben den Fastfood-Ketten, klassischen Italiener, Griechen und Chinesen noch zahlreiche fränkische Gastwirtschaften mit bodenständiger Küche – aber Gott sei Dank gibt es auch das Kings & Queens in der Bauerngasse 101.Seit nunmehr 13 Jahren hält das Ehepaar Marc und Sabine Wiederer die kulinarische Fahne hoch und bieten ein hohes Niveau für den verwöhnten Gaumen. Schweinfurt kann stolz auf diese Institution mit seinen 24 Plätzen sein. Jahrelang trieben Marc und Sabine Wiederer das Restaurant alleine um, inzwischen sind zwei weitere Kräfte dazu gekommen. Der Gast hat die Auswahl zwischen einem kleinen und einem großen Menü und seit nunmehr drei Wochen hat Kings & Queens ein rein vegetarisches Menü auf der Karte.

Nach einem Gruß aus der Küche startete ich durch mit einer sehr feinen Idee, den Kings & Queens Tapas.

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Weiter ging es mit einer klaren Paprikaessenz und Ricotta-Basilikum-Maultasche.

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Es folgte ein Steinpilzravioli, Nussbutter und Peccorino.

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Für mich der Höhepunkt war der Seeteufel mit Lauch, Zwiebel und Limette.

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Etwas mächtig bei einem sieben-Gang-Menü war der Lammrücken, Nam Prik, Süsskartoffel und Mais.

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Den Schluss machte ein Tiroler Bergkäse mit Pfifferlingen.

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Sehr schön auch das Dessert Unsere Beere 2016.
Also klare Empfehlung für Schweinfurt: Das kleine Restaurant Kings & Queens. Entsprechende Erwähnungen und Auszeichnungen sind selbstverständlich. Dazu gehören Michelin Führer (2016), Gault Milau (2016), Großer Restaurant Führer (2016), Aral Schlemmer Atlas (2016), Tipp Küche in Varta Führer (2016), Kulinarischer Reiseführer und Feinschmecker. Küchenchef Marc Wiederer sagt selbst: „Frische, schmackhafte, aromatische, innovative Küche mit Liebe zubereitet. Das war schon immer das, was ich machen wollte.“

Ardbeg Twenty One – ich liebe Geschichten

18. September 2016
Bereit zum Tasting: Ardbeg Twenty One

Bereit zum Tasting: Ardbeg Twenty One

Ich trinke gerne schottischen Whisky. Aber ich mag nicht nur das Getränk, sondern ich mag auch die Geschichten hinter dem Getränk. Und damit mag ich die Ardbeg-Whiskys, die immer schöne Geschichten erzählen. Wie nun auch wieder bei der neuesten Abfüllung Ardbeg Twenty One.
Der 46prozentige Ardbeg Twenty One hat einen leichten Goldton und in der Nase kitzeln die Aromen von teerigem Rauch, Arbeg Eiskrem und schwarzen Pfeffer mit Kräuternoten. Der Geschmack ist ein Gedicht – es ist ein pfeffrig, prickelndes Gefühl mit Anklang von Lakritze, Holzkohle, Pfefferminze und Vanille. Ein Hauch von Gewürzen, der zu einem langen, beruhigenden Wiederhall nach Kohleteer, Anissamen und rauchiger Butter führt. Damit ein Single Malt aus dem Hause Ardbeg nach meinem Geschmack.
Aber dieser Ardbeg hat noch mehr, viel mehr zu bieten als den Geschmack. Dieser Ardbeg hat eine wunderbare Geschichte zu erzählen. Diese Geschichte begann vor 21 Jahren als die Destillerie in Schottland massive Schwierigkeiten hatte. Die Destillerie auf der abgelegenen schottischen Insel Islay war fast zum Erliegen gekommen. Das Geschäft lief nicht.
Trotz aller Widrigkeiten und finanzieller Probleme raufte sich eine Gruppe von Mitarbeitern zusammen und stellte ein paar Fässer für die Abfüllung ins Warehouse. Sie wollten mit dem Whisky ein Symbol setzen, den ungezähmten schottischen Geist der Destillerie am Leben erhalten. Unter den Mitarbeitern der junge Mickey Heads, der heute der Destillerie-Manager von Ardbeg ist.

Ab 21. September für 370 Euro erhältlich.

Ab 21. September für 370 Euro erhältlich.

Ardbeg überlebte. Die Glenmorangie Company stieg bei Ardbeg ein, übernahm die Destillerie und bewahrte Ardbeg vor dem Ende. Ardbeg nahm einen rasanten Aufschwung, setzte auf Vernetzung und Fans wie die 120000 Mitglieder des Ardbeg Committees und liefert wunderbaren Whisky. So war es an der Zeit, den Inhalt der Fässer vor 21 Jahren nun in Flaschen abzufüllen und eine limitierte Anzahl auf den Markt zu bringen. 370 Euro kostet der edle Tropfen und wird ab 21. September 2016 im Onlinestore von Ardbeg angeboten. Freilich bin ich dabei.
Mit meinem Kollegen und Foodblogger Thomas Gerlach habe ich ein Tasting durchgeführt – vielen Dank an Ardbeg für die kostbare Probe. Anbei das Tasting-Video:

Wasser des Lebens mit oder ohne e
Immer wieder bekomme ich Mails von Lesern des Blogs, die noch mehr Hintergründe zum Whisky haben wollen. Ich versuche einmal, die wichtigsten Fragen zu beantworten. Das Wort Whisky bedeutet so viel wie „Wasser des Lebens“. Es hat einen schottischen (beatha), als auch einen irisch-gälischen (uisce beatha) Ursprung. Und dann kam der Streit um den Buchstaben e. Heißt es nun Whisky oder Whiskey?
Bis zum 20. Jahrhunderts wurde das Destillat noch ohne e geschrieben. Dann kamen Brennereien aus dem irischen Dublin aus Marketinggründen auf die Idee ein e einzufügen, um sich von der schottischen Konkurrenz zu unterscheiden. Heute ist es so, dass es sich in Schottland und Kanada Whisky schreibt, während es in Irland und den Vereinigten Staaten Whiskey heißt. Die Amerikaner sind dabei nicht ganz so streng: Bei ihnen gelten beide Schreibweisen, je nach Tradition der Brennerei. Egal, ob mit oder ohne e, die Zutaten sind immer die gleichen: Getreide, Wasser und Hefe.
Die Regeln für Whisky sind streng. In den USA darf das Destillat als Whisky verkauft werden, wenn es mindestens zwei Jahre gereift ist. Die Schotten und Iren sind noch strenger, da müssen es mindestens drei Jahre sein. In der Regel reift Whisky aber viel, viel länger. Bei zehn bis 15 Jahren werden die meisten Whiskys für den Genießer interessant.

490.000 Euro für eine Flasche
Die Preise können auch schnell in die Höhe schießen. Der teuerste Whisky ist der Macallan M. Von ihm gibt es nur vier Flaschen. Das Getränk ist eine Mischung aus sieben Whiskys aus spanischen Sherry-Fässern. Die Whiskys wurden zwischen den 1940ern und 1990ern gebrannt. Eine von den vier Macallan M-Flaschen erzielte im Januar 2014 bei Sotheby’s in Hongkong die Rekordsumme von 628.000 US-Dollar (rund 490.000 Euro).

Whisky wird nach Herkunft und Produktion unterschieden.
Die Iren produzieren vier unterschiedliche Sorten ihres Whiskeys: Pure Pot Still Whiskey, Single Malt, Grain Whiskey und Blends. Irischer Whiskey wird in der Regel mit dem Pure Pot Still Whiskey verbunden, der aus gemälzter und ungemälzter Gerste hergestellt wird. Irische Blends sind eine Mischung aus Grain mit Pot Still und Single Malt. Der irische Whiskey ist in der Regel milder im Geschmack.
Bei den Schotten geht es torfiger zur Sache und die Vielfalt ist größer. Experten unterscheiden grundsätzlich zwischen Unblended Whiskys und Blended Whiskys. Bei Unblended Whiskys darf, wie es der Name schon sagt, nur eine einzige Getreidesorte verwendet werden. Einzig das Mischen von Destillaten aus einer einzigen Getreideart ist gestattet. Wohl am berühmtesten ist dabei der Single-Malt-Whisky. Blended Whiskys werden vom Blender gemischt, müssen aber gleichbleibende Qualität und damit den gleichen Geschmack haben.
In den USA wird gerne der Bourbon Whiskey getrunken. Sein Name stammt aus Bourbon County in Kentucky.

Die Sache mit dem Eis
Bis auf den amerikanischen Bourbon darf Whisky nicht mit Eis getrunken werden. Das Eis betäubt die Sinne und verändert den Geschmack. Das Wasser des Lebens schmeckt verwässert. Ich habe es selbst erlebt, dass US-Touristen vom Gelände einer schottischen Destillerie verwiesen wurden, weil sie für ihren Single Malt Eiswürfel haben wollten. Das gilt als Affront unter Whisky-Liebhabern.
Es ist aber möglich, Whisky mit Wasser zu verköstigen. Whisky hat in der Regel einen Alkoholanteil von 40 bis 50 Prozent und schmeckt scharf. Gerade Einsteiger in die Welt des Whiskys dürfen aus Geschmacksgründen stilles, mineralarmes Wasser ohne Eigengeschmack dazu geben, um dem Geschmack des Whiskys mehr Raum zu geben. Aber Eis geht gar nicht.

Mystischer Nebel im Hotel Prinz Luitpold Bad

14. September 2016
Ardbeg Ceo im Einsatz.

Ardbeg Ceo im Einsatz.

Wir waren rücksichtslos und wir hatten unseren Spaß dabei. Gut, ich schäme mich, aber es war ein gewaltiges Erlebnis. Bei meinem jüngsten Besuch im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang/Allgäu hatte ich für den Hotelier Armin Groß eine Überraschung dabei: Einen Ardbeg Ceo.
Mit dem Ardbeg Ceo wird der Ardbeg Whisky vernebelt. Das heißt, der Alkohol wird verdampft und die zahlreichen Aromen des wunderbaren Getränks werden im Dampf gebunden. Zum ersten Mal durfte ich es auf der rpTEN ausprobieren und war begeistert. Das musste ich unbedingt meinen Freund und Whisky-Kenner Armin Groß demonstrieren.

Wir haben probiert.

Wir haben probiert.

Nachdem die Gäste des Hotel Prinz Luitpold Bad zu Bett gegangen sind, bauten wir unseren Ardbeg Ceo auf und genossen den Dampf des zehnjährigen Ardbeg. Zwischendurch wurde das eine und andere Glas noch gehoben und wir stießen auf unsere Gesundheit, unsere Familien, unser Glück an. Der Abend verlief entsprechend. Einfach wunderbar, welcher Geschmack sich durch den Ardbeg Ceo entfaltet. Und der Dampf hüllte den ganzen Raum vom Hotel Prinz Luitpold Bad, drang vom Speisesaal in den Salon in die Lobby. Überall der herrliche Duft von Ardbeg. Es hatte etwas von Hexenküche oder Whisky-Shisha. Der Dampf ging in den Mund und Gaumenbereich – auch dorthin wo Flüssigkeit nicht hinkommt, da kommt der Rauch hin.


Unsere fröhliche Runde dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Mit dem richtigen Spirit im Kopf (und Blut) gingen wir in den Morgenstunden zu Bett. Was wir nicht bedachten, dass der Speiseraum natürlich am Morgen zum Frühstück gebraucht wurde. Ich hätte gerne das Gesicht des Frühdienstes des Hotels Prinz Luitpold Bad gesehen, als sie zur Arbeit kamen und vom Ardbeg-Dampf im Erdgeschoss des Nobelhotels empfangen wurden. Neben der Arbeit des Herrichten eines exzellenten Frühstücks gehörte nun das ausgiebige Lüften der Räume dazu. Als ich ein verspätetes Murmeltier-Frühstück (so heißt das Frühstück für Nachzügler) einnahm, grinsten mich die Angestellten des Hotels an. „War wohl spät gestern?“ und „Was haben Sie denn da Feines mit dem Chef des Hauses getrunken?“ waren einige der Fragen.
Ich erzählte stolz vom Ardbeg Ceo. Ceo heißt im übrigen im Gällischen Nebel. Und ich berichtete und freute mich. Leider hatte ich vergessen, dass die guten Geister meine Nebelaktion mit Mehrarbeit ausbaden mussten. Nun, bei der Abreise gab es ein entsprechendes Trinkgeld für die Leute und meine Bitte um Verzeihung. Aber Spaß hat es der Ardbeg Ceo auf jeden Fall gemacht. Danke an Ardbeg für die Bereitstellung eines Gerätes.

Besuch im Deutschen Freimaurermuseum in Bayreuth

6. September 2016

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Für mich ist die Welt der Freimaurer eine neue Welt. Daher wollte ich bei meinem Besuch in Bayreuth unbedingt das Deutsche Freimaurermuseum ansehen, um mehr über das Bündnis zu erfahren. Und was ich gesehen habe, war eine rationale, faszinierende Welt. Ich betrat eine Welt der Rituale, der Logen, der Verschwiegenheit und der Aufklärung.
Das Museum liegt hinter der Villa Wahnfried, dem Haus von Richard Wagner, und der Verein zum Museum wurde 1954 gegründet. Im Erdgeschoss ist eine Ausstellung mit für mich sehr interessanten Exponaten zu sehen. 190 Einzelmitglieder und Logen gehören dem Verein Deutsches Freimaurermuseum e.V. an. Die Sammlungen der Fotos, Kupferstiche und Bilder beläuft sich nach Vereinsangaben auf 1600 Exemplare, der Bestand an Logenabzeichen (Bijoux) und Medaillen auf 1700, an sonstigen Exponaten aus Kristallen, Porzellan, Keramik und an Freimaurerbekleidungen auf über 1000. Freilich ist nur ein Bruchteil davon ausgestellt. Die Bibliothek, die ich mir nicht angeschaut habe, umfasst heute 16500 Bände. Es sind 20000 Mitgliederverzeichnisse aus vielen Logen vom Beginn der deutschen Freimaurerei im Jahr 1737 bis zur Jetztzeit vorhanden. Sie sind seit 2004 elektronisch erfasst und werden ständig ergänzt. Das Archiv mit Logendokumenten umfasst derzeit 2000 Nummern.


Das Museum selbst wurde 1902 gegründet und sammelt Materialien der Freimaurerei. Die Sammlung wuchs stattlich an, wurde aber durch die Nazis zerschlagen und wurde vernichtet. Mit rationalem Denken hatten die brauen Herren nichts am Hut. Verloren gegangen sind unter anderem durch die Dummheit der Nazis: 1000 Logenabzeichen „Bijoux“ genannt, über 700 Medaillen, 160 Freimaurerschurze, 20 Ritualteppiche und über 1000 Ölgemälde, Kupferstiche und Steindrucke, ebenso wie über 15.000 freimaurerische Siegel, Kristallgläser und Porzellane. Hinzu kam eine reichhaltige Sammlung an Bekleidungsstücken aller Logengrade, ebenso wie viele Urkunden, Originalbriefe und Logenpässe prominenter Freimaurer.
Ich verbrachte einen Nachmittag in dieser für mich fremden, aber durchaus inspirierenden Welt. Beim Betreten der Museumsräume war ich offen und legte alle Verschwörungstheorien, Fantastereien und Mythen um die Freimaurer ab. Ich ließ mich durch die Ausstellung treiben, las viele Texte und dachte nach.
Es gibt drei Grade bei den Freimaurern: Lehrling, Geselle und Meister – genau wie im klassischen Handwerk. Ich habe die Sprüche in einem Video gefilmt:

Die erste Stufe der Selbstfindung und der Selbsterkenntnis ist der erste Freimaurergrad: der Lehrlingsgrad. „Schau in dich, Strebe nach Vervollkommnung. In den freimaurerischen Tempelbau der Humanität passen Vielerlei Steine, Aber keine unbehauenen. Das Sinnbild des Lehrlings ist der raue Stein, sein symbolisches Werkzeug ist dir Spitzhammer, mit dem er seine Ecken und Kanten glätten soll.“
Selbstbeherrschung und Brüderlichkeit als Ziele prägen den zweiten Freimaurergrad: den Gesellengrad. „Schau um dich, erziehe dich zur Menschlichkeit. Das Sinnbild des Gesellen ist der kubische Stein, der sich in den Tempelbau fügt und ihn mitträgt, Die Winkelwaage als symbolisches Werkzeug ermahnt zur Begegnung auf der gleichen Ebene und zu Toleranz, einem Hauptwert der Freimaurer.“
Was sind die Voraussetzungen um Mitglied zu werden? Ein Suchender ist in der freimaurerischen Sprache, wer sich um die Aufnahme in den Bund bewirbt. „Er muss ein freier Mann von gutem Ruf sein, mit tadellosem Leumund, ohne Vorurteile, selbstbestimmt in Entscheidungen und Handlungen.“ Über die Aufnahme eines Suchenden entscheidet eine rituelle Versammlung der gesamten Loge, nachdem die Mitglieder und der Beitrittswillige einander über längere Zeit kennengelernt haben. Zuerst trägt ein Bürge seine Stellungnahme vor, dann erfolgt demokratisch und im Geheimen die Abstimmung mit einem speziellen Verfahren, die so genannte Kugelung. Die Aufnahme in den Bund gilt auf Lebenszeit.

Vakuumierer CASO VC 10 im Kücheneinsatz

31. August 2016
Neuer Küchenhelfer bei uns: Vakuumierer CASO VC 10

Neuer Küchenhelfer bei uns: Vakuumierer CASO VC 10

Nachdem ich mich derzeit auf ein eFood-Seminar vorbereite und allerlei Waren bestellte, muss die Ware dann auch verarbeitet werden. Natürlich wird viel gekocht. Aber nicht alles wird gleich verzehrt und es bleiben Reste übrig. Das wird dann eingefroren. Aus diesem Grund haben wir uns einen kleinen Vakuumierer angeschafft. Die Wahl fiel auf den CASO VC 10 und die dazugehörigen Tüten.
Mit meiner Frau probierten wir ihn zum ersten Mal als und vakkumierten eine Breze mit überraschenderen Ergebnissen. Aber steht selbst:

Meine Eltern hatten vor Jahren einen Vakuumierer, aber im Vergleich zu dem CASO VC 10 war das regelrechter Schrott. Ich gestehe, der technische Fortschritt ist auch bei Vakuumierer ins Land gegangen. Während das Teil meiner Eltern machte, was es wollte, macht der Vakuumierer CASO VC 10 genau das, was ich will. Ich muss zugeben, meinen letzten Anstoß einen Vakuumierer zu kaufen, waren Gespräche mit Foodblogger Thomas Gerlach, der in seinem Kochblog fantastische Speisen zaubert. Als ich dann noch Claus Böbel von der Metzgerei Böbel besuchte und den selbstverständlichen Umgang seiner Tochter mit dem Vakuumierer sah, sind bei mir alle Dämme gebrochen. So ein Ding musste her.
Bei dem CASO VC 10 handelt es sich um ein vollautomatisches Vakuumiersystem. Mit seinen 1,3 Kilogramm und seinem kompaktes Design von 15,5 x 36 x 9 cm braucht er nicht viel Platz und kann nach getaner Arbeit wieder im Schrank verstaut werden. Zusammen mit K1 wird derzeit alles vakkumiert. Hier in dem Video die Reste vom chinesischen Essen.

Vorteil des Vakuumiersystem: Vakuumiert bleiben Lebensmittel bis zu 8x länger frisch als bei herkömmlichen Aufbewahrungsmethoden, ganz natürlich – ohne Konservierungsstoffe. Und wenn ich kleine Portionen dann noch in die Gefriertruhe lege, habe ich an immer einzelne Portionen zum Essen. Tiefgekühlte Lebensmittel werden vor Gefrierbrand und Aromaverlust geschützt. Meine Lebensmittel werden mit einer Vakuumleistung von ca. 90% bei -0,8 bar sicher vakuumiert. Einfach ideal für die Portionierung und lange Lagerung von Lebensmitteln oder das Kochen à la Sous Vide, daran wollen wir uns übrigens als nächstes herantasten, nachdem mir Thomas Gerlach immer vorschwebt.

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Im Lieferumfang unseres VC10 waren 10 Caso Profi-Folienbeutel dabei. Ich wollte sie unbedingt ausprobieren, denn bisher hatte ich klassische Geberbeutel aus dem Supermarkt verwendet. Das Material der Caso Profi-Folien ist mit einer Materialstärke von ca. 160 µm stark & reißfest. Das Durchstoßen von spitzen Gegenständen, wie Knochen oder Gräten wird verhindert Außerdem sind die Beutel BPA-frei. Zudem sind die Caso Profi-Folien kochfest und SousVide geeignet (bis zu 70°C für max. 240 Stunden und bis zu 100°C für max. 8 Stunden).