Frankensteins Braut (Bride of Frankenstein) ist der 1935 unter der Regie von James Whale entstandene Film und gilt als eines der besten Werke des klassischen Horrorfilms. Der Film ist eine Fortsetzung des 1931 erschienenen Films Frankenstein und setzt die Geschichte des Monsters und seines Schöpfers, Dr. Frankenstein, fort. Frankensteins Braut wird oft als eine der wenigen Fortsetzungen betrachtet, die das Original nicht nur erreicht, sondern in vielerlei Hinsicht übertroffen hat. Ich bespreche und zeige diesen Klassiker an der phantastischen Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck am Sonntag, 15. September um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier. Zusätzlich gibt es eine cineastische Überraschung der ganz besonderen Art.
Der Film beginnt mit einer Rahmenhandlung, in der Mary Shelley selbst die Geschichte fortsetzt, die sie in ihrem berühmten Roman begonnen hat. Dies unterstreicht die literarische Herkunft der Geschichte und verleiht dem Film eine meta-textuelle Ebene, die selten in Horrorfilmen dieser Zeit zu finden ist.
Frankensteins Braut vertieft die Themen, die im ersten Film behandelt wurden, insbesondere die Fragen nach der Verantwortung des Schöpfers und der Natur des Lebens. Der Film setzt sich intensiv mit der Einsamkeit und dem Leid des Monsters auseinander, das, obwohl es furchterregend ist, zugleich als eine tief tragische Figur dargestellt wird. Die Figur des Monsters, gespielt von Boris Karloff, sucht nach Zugehörigkeit und Verständnis, was zu seiner tragischen und unvergesslichen Darstellung beiträgt.
Ein zentrales Thema des Films ist die Schöpfung und die Konsequenzen des menschlichen Strebens nach gottgleichen Fähigkeiten. Während Dr. Frankenstein im ersten Film von der Idee besessen war, Leben zu schaffen, zeigt Frankensteins Braut die weitergehenden ethischen und moralischen Fragen dieses Unterfangens. Der Charakter von Dr. Pretorius, der Frankenstein zur Erschaffung eines weiblichen Gegenstücks für das Monster überredet, bringt eine neue Dimension von Hybris und moralischer Korruption in die Handlung ein.
Frankensteins Braut ist ein Paradebeispiel für das, was man als „Gothic Horror“ bezeichnet. Der Film ist visuell beeindruckend und nutzt die expressionistische Ästhetik, die in den 1930er Jahren populär war, um eine düstere und unheimliche Atmosphäre zu schaffen. Die Sets, die Beleuchtung und die Kameraführung tragen alle zu einem visuellen Stil bei, der gleichzeitig unheimlich und kunstvoll ist.
Ein herausragendes Beispiel für den visuellen Stil ist das Design der Braut, gespielt von Elsa Lanchester. Ihre ikonische Erscheinung mit dem hoch aufgetürmten, streifigen Haar und der ätherischen, fast übernatürlichen Schönheit macht sie zu einer der denkwürdigsten Figuren der Filmgeschichte, obwohl sie nur kurz im Film erscheint. Die Gestaltung der Braut spiegelt das zentrale Thema des Films wider: die Schönheit und das Entsetzen der Schöpfung, die in einem einzigen Wesen vereint sind.
Also ab ins Kino. Es regnet sowie und die phantastischen Matinee freut sich auf Ihren Besuch im Scala Kino Fürstenfeldbruck am Sonntag, 15. September um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier oder an der Tageskasse.
Immer wieder höre ich, dass absichtlich und unabslichtlich Dickpics per Mail versendet werden. Nun ja. Interessant ist dabei eine aktuelle Kaspersky-Umfrage. Sie zeigt, wie verbreitet und sorglos viele Befragte in Deutschland mit Nacktfotos von sich und anderen umgehen. Ein Viertel der Befragten in Deutschland (26 Prozent) verschickt Nacktbilder von sich, wobei es hierbei zwischen den Geschlechtern kaum Unterschiede gibt. Wie ist das bei Ihnen? Gehören Sie zu den 16 Prozent?
Auf eine Normalisierung intimer digitaler Kontakte und ein fehlendes Bewusstsein für Gefahren wie die Verbreitung von Bildern online deutet hin, dass ein Viertel (25 Prozent) der Befragten Nacktfotos anderer Personen auf dem eigenen Handy hat und fast ein Fünftel (18 Prozent) solche sogar rein virtuellen Bekanntschaften schickt.
Laut einer aktuellen Studie wurde weltweit jeder siebte Erwachsene schon einmal mit Nacktbildern erpresst; besonders betroffen seien junge Menschen, queere Personen und Männer. Ungeachtet dieser ‚Sextortion‘ genannten Gefahr, teilt laut Kaspersky-Studie fast jeder Fünfte (26 Prozent) in Deutschland Nacktaufnahmen von sich – Männer und Frauen sind dabei gleich auf (je 26 Prozent). Persönlicher Kontakt spielt für einige hierbei nur eine untergeordnete Rolle: 18 Prozent schicken ihre Nudes auch Menschen, mit denen sie höchstens virtuell verbunden sind; ein Drittel der Befragten (34 Prozent) erhielt diese bereits von Personen, die sie noch nie zuvor getroffen haben.
Die Kaspersky-Studie deutet zudem auf eine Normalisierung des Austausches von Nacktbildern hin. Das findet ich wirklich interessant. Ist hier ein gesellschaftlicher Wandel im Gang? Mir fällt dazu immer ein Satz aus meinen Seminaren ein: Das Internet vergisst nichts.
Eine von vier Personen in Deutschland (25 Prozent) hat auf ihrem Gerät Nacktbilder einer anderen Person abgespeichert; 27 Prozent von sich selbst. Über die Hälfte der Nutzer empfängt oder sendet Nudes über WhatsApp (56 Prozent); die für ihre sich automatisch löschenden Nachrichten bekannte App Snapchat kommt auf einen Anteil von knapp einem Drittel (32 Prozent), noch vor Instagram (28 Prozent). Wobei klar sein müsste, dass die Bilder nur für den Empfänger nicht sichtbar sind. Wie sieht es bei den Datenbanken der IT-Dienstleister aus?
Mehrheit vertraut ungeprüft darauf, dass Empfänger nach Aufforderung löscht Dass das Teilen dieser Fotos vielleicht doch keine gute Idee ist, wird einigen anscheinend erst nach dem Versand bewusst. Immerhin hat ein Viertel (24 Prozent) der Befragten bereits jemanden darum gebeten, die eigenen intimen Aufnahmen auf deren Gerät wieder zu löschen. Das Vertrauen in die Empfänger scheint dabei groß zu sein: Von den 24 Prozent geht deutlich über die Hälfte (57 Prozent) davon aus, dass der Aufforderung auch wirklich nachgekommen wurde.
Kaspersky-Tipps zum Schutz der digitalen Privatsphäre Vor dem Teilen jeglicher Daten innehalten und sich selbst fragen: Wer ist der Empfänger? Wie könnten diese bei Veröffentlichung von Dritten interpretiert und verwendet werden? Sichere Messenger mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden. Wurden mutmaßlich oder nachweislich intime Bilder oder Videos unwillentlich geteilt, sollten Beweise gesichert sowie die Polizei sowie bei Online-Verfügbarkeit der oder die Plattformbetreiber informiert werden. Datenschutzberechtigungen prüfen, um das Risiko der Weitergabe oder Speicherung persönlicher Daten durch unbefugte Dritte zu verringern. Die Webseite StopNCII.org hilft dabei, die unwillentliche Verbreitung intimer Aufnahmen zu stoppen und ihre weitere Verbreitung aufzuhalten.
Im nächsten Jahr feiert der berühmte Komponist Peter Thomas seinen 100. Geburtstag. Leider verstarb der Ausnahmekünstler im Jahr 2020 im Alter von 84 94 Jahre. Den musikalischen Nachlass verwaltet sein Sohn Philip, den Markus Elfert von Filmreport und ich in Berlin einen Besuch abstatteten und ein Interview aufnahmen. Wir trafen auf einen sympathischen, engagierten Mann, der sich mit viel Passion dem Erbe seines Vaters widmete und sogar seinen Juristenjob an den Nagel hing.
Peter Thomas bedeutet für mich in erster Linie die Musik Raumpatrouille Orion, Edgar Wallace und Jerry Cotton. Und viele Soundtracks mehr: Aber ich habe auch noch viele Vinyl-Scheiben zu den Botschaft der Götter, ein schlimmer Dokumentarfilm aus dem Jahr 1976 von Harald Reinl mit William Shatner nach dem Ideen von Erich von Däniken. Das Archiv von Peter Thomas ist riesig. Noch zu Lebzeiten hat der Musiker sein Werk katalogisiert, was natürlich seinem Erben jetzt zur Hilfe kommt. Thomas hatte ja nicht nur Soundtracks wie Die Schlangengrube und das Pendel geschaffen, sondern auch viel Experimentalmusik und Jazz. Einige wunderbare Soundtracks sind bei All Score erschienen wie Bruce Lee Big Boss, Steiner-das Eiserne Kreuz II oder Winnetou und Sein Freund Old Firehand
Die Werke müssen nun gesichtet und gemastert werden. Einiges davon wird auf Vinyl veröffentlicht, sehr vieles auf Streaming-Plattformen. So wird Peter Thomas einer neuen Generation näher gebracht.
Zu Hause habe ich meine Peter Thomas Vinyl-Platten zusammengesucht und präsentiere sie hier in diesem Video.
Die Apple Keynote brachte erwartungsgemäß neue Modelle von iPhone, Apple Watch und AirPods – schneller, stärker, weiter. Besonders faszinierte mich der Schwerpunkt auf GesundÂheitsÂfeatures wie Hören und Schlafapnoe in den Präsentationen von Tim Cook und Mannschaft.
Nachdem in der Vergangenheit Sport und Fitness bei Apple im Vordergrund standen, war es nun das Thema Gesundheit. Wir werden alle älter. Im Grunde waren es Apple AirPods als Hörgerät. Meine Kinder haben es mir gleich empfohlen, ich tat es allerdings auch für Sie, weil das Hören bei Ihnen auch nicht so klappt, wenn aber auch anderen Gründen. Ich finde den Weg, den Apple hier beschreitet sehr interessant.
Mithilfe des Messwerts „Atemstörungen“ kommen Mitteilungen über Schlafapnoe auf die Apple Watch und geben Nutzermnoch mehr Möglichkeiten, ihre Gesundheit mit der Apple Watch im Blick zu behalten. Mitteilungen über Schlafapnoe werden voraussichtlich bald eine Marktzulassung von der Food and Drug Administration (FDA) und anderen Gesundheitsbehörden weltweit erhalten. Sie werden diesen Monat in über 150 Ländern und Regionen verfügbar sein, einschließlich den USA, der EU und Japan. Ich bin mir sicher, dass Atemaussetzer damit besser erkannt werden. Unbehandelt kann Schlafapnoe erhebliche Folgen für die Gesundheit haben, wie ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes und Herzprobleme. Das ist nicht zu unterschätzen.
Um fundierte Gespräche mit dem Arzt führen zu können, haben Nutzer die Möglichkeit, ein PDF zu exportieren. Es zeigt, wann eine Schlafapnoe aufgetreten sein könnte, sowie Daten zu Atemstörungen der vergangenen drei Monate und weitere Informationen. So geht Medizin im 21. Jahrhundert.
Neuartiges Hörgerät Mit den AirPods Pro mit aktiver Reduktion lauter Geräusche, einem wissenÂschaftlich anerkannten Hörtest und einer rezeptfreien HörhilfeÂfunktion bietet Apple das weltweit erste umfassende Erlebnis für Hörgesundheit. Die erste softwarebasierte Hörhilfefunktion ihrer Art macht den Zugriff auf Hörhilfe für Nutzer einfacher als je zuvor, und das zu einem günstigen Preis. Das Hörgerät meiner Mutter kostet rund 1000 Euro, da sind die AirPods preiswerter und können auch noch Musik und Telefonate. Warten wir es ab.
Die Hörtest- und Hörhilfefunktionen werden voraussichtlich bald eine Marktzulassung von Gesundheitsbehörden weltweit erhalten und diesen Herbst in über 100 Ländern und Regionen verfügbar sein, darunter den USA, Deutschland und Japan. Damit greift Apple die Industrie der Hörakkustiker an, die bislang sehr teuere Geräte anbieten. Eine neue Generation, die es gewohnt ist, die weißen Stöpsel im Ohr zu tragen, greift vielleicht dann lieber zu den gewohnten AirPods. Jetzt werde ich als nächstes meinen Arzt fragen, ob er mir die neue Watch und die AirPods auf Rezept verschreiben wird.
Diese kleine Corgi-Kollektion Corgi TY99284 von Aston Martins aus James Bond-Filmen ist keine wirkliche Besonderheit, aber für mich eine nostalgische Erinnerungen an 007-Fahrzeugen. Wahrscheinlich geht es darum, den Fans wie mir noch ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen.
Die Modelle stammen aus den Filmen Goldfinger, Die Another Day und Casino Royale. Warum man gerade diese Fahrzeuge ausgewählt hat, bleibt das Geheimnis von Corgi. Ich vermute, man wollte den Fans der drei Darsteller Sean Connery, Pierce Brosman und Daniel Craig eine Freude machen. Die drei Fahrzeuge sind der DB5 aus Goldfinger (der ist wohl auch der berühmteste Connery-Wagen), der V12 Vanquish aus Die Another Day und der DBS aus Casino Royale.
Die Fahrzeuge sind nicht mal chronologisch in die Packung verstaut worden. Der DB5 steht in der Mitte, weil er wohl der berühmteste Bond-Wagen ist. Die Autos haben keinerlei Features oder Gimmicks. Es lassen sich weder Türe noch Kofferraum öffnen. Die haben lediglich jeweils vier Räder und das war es auch dann schon. Als Kind hätte ich mit den Fahrzeugen einfach nur gespielt. Als Bond-Fan kommt die Packung nicht in die Vitrine, sondern wandert direkt ins Archiv, damit ich sie alle paar Jahre wieder hervorhole und mich an die tollen James Bond-Filme erinnere.
Zusammen mit meinem Kollegen Thomas Gerlach gehe ich den nächsten Schritt und wir bieten Online-Seminare zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an.
Am Samstag, 14. September von 14-16 Uhr und am Dienstag, 17. September von 18-20 Uhr führen wir via Zoom jeweils das Seminar „KI in der Praxis – Kernkompetenz richtig prompten“ durch. Als langjährige Referenten geben wir unser Wissen weiter.
Werkzeuge für die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz gibt viele. In diesem Online-Seminar zeigen wir aktuelle KI-Tools, die Ihnen das Leben und Ihren Alltag erleichtern werden. Wir geben Tipps und Tricks, wie Sie am schnellsten zu Ihrem Ziel kommen werden. Die Tools haben wir selbst im Einsatz und können Ihnen aus erster Hand unsere Erfahrungen mitteilen.
Und wir zeigen Ihnen, wie Sie die richtigen Prompts in ChatGPT erzeugen, um die KI von Open AI zielbringend einzusetzen. Die Seminare sind für Einsteiger gedacht, aber auch Fortgeschrittene bekommen sicher den einen oder anderen Ratschlag.
Wie läuft es ab? Nach der verbindlichen Anmeldung erhalten Sie von uns eine Teilnahmebestätigung und die PayPal-Adresse. Wenn die Seminargebühr von 11,90 Euro (inkl. MwSt) bei uns eingetroffen ist, erhalten Sie von uns den Zoom-Zugangslink. Eine Weitergabe des Links ist untersagt.
Ideal zur Urlaubszeit stieß meine Matinee zum Spielberg-Film Der weiße Hai – Jaws (1975) auf große Resonanz. Im Rahmen der phantastischen Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck diskutierte ich diesen Meilenstein des Tierhorrors, der als einer der Begründer des Blockbuster-Kinos in die Geschichte einging. Als nächste phantastische Matinee steht der Klassiker Frankensteins Braut von 1934 am Sonntag, September an. Zusätzlich gibt es ein besonderes Schmankerl, was aber erst im Kino verraten wird. Karten gibt es hier.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley, erzählt der weiße Hai die Geschichte eines gigantischen weißen Hais, der die fiktive Küstenstadt Amity Island terrorisiert. Die schockierenden Angriffe des Hais und die darauf folgende Jagd durch den Polizisten Martin Brody (Roy Scheider), den Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfuss) und den erfahrenen Haijäger Quint (Robert Shaw) bilden das Herzstück dieses nervenaufreibenden Films. Hier mein Vortrag als Video.
Spielbergs Regiearbeit und John Williams‘ Musik ergänzen sich perfekt, um einen Film zu schaffen, der nicht nur spannend und unterhaltsam ist, sondern auch eine tiefere emotionale Wirkung erzielt. Die thematische Auseinandersetzung mit Angst, Überlebensinstinkt und menschlicher Hybris wird subtil, aber wirkungsvoll in die Geschichte integriert. Der weiße Hai ist mehr als nur ein Film über einen tödlichen Raubfisch; er ist eine Allegorie auf die unberechenbare Macht der Natur und die Grenzen menschlicher Kontrolle.
Die nächste phantastische Matinee findet am Sonntag, 15. September um 10:45 Uhr statt. Karten gibt es hier. Wir besprechen und zeigen Frankensteins Braut und eine Überraschung.
Das Münchner Olympia-Attentat 1972 war einer der tragischsten Terrorakte in der Geschichte des internationalen Sports und ein einschneidendes Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte. Am 5. September 1972 stürmte eine palästinensische Terrorgruppe, die sich „Schwarzer September“ nannte, das Olympische Dorf in München und nahm elf israelische Sportler und Betreuer als Geiseln. Die Geiselnahme endete mit einem blutigen Befreiungsversuch der deutschen Sicherheitskräfte auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck, bei dem alle Geiseln, fünf der acht Terroristen und ein Polizist getötet wurden. Ich habe mir vor kurzem den Ort der gescheiterten Geiselbefreiuung auf dem Fliegerhorst angeschaut und dabei die außerordentlich gute App Erinnerungsort72 genutzt. Ich kann die App ausdrücklich empfehlen.
Ich hatte die Möglichkeit den ehemaligen Tower des Fliegerhorstes zu besichtigen. Ich sah auf den Platz vor den Hangars, bei dem die Befreiungsaktion kläglich scheiterte. Da ich bei der örtlichen Tageszeitung gearbeitet hatte, erinnerte ich mich an all die Geschichten, die sich dort angespielt hatten und die mir erzählt wurden. Ich spazierte durch den Tower, sah mit die kleine Mauer an, hinter der sich ein Scharfschütze mühsam versteckte, ich sah die Einschusslöcher und die Gedenktafeln. Ich hoffe, der Ort bleibt als Erinnerungsort bestehen und der Tower bleibt als Museum erhalten.
Gestern wollte ich auf Einladung von Landrat Thomas Karmesin mit meiner Frau zur Gedenkveranstaltung, die aber aufgrund des Attentatversuches in München kurzfristig abgesagt wurde.
Hintergrund des Attentats Also blieb ich zurück mit meinen Gedanken an das Attentat von 1972. Das Attentat fand während der Olympischen Spiele von 1972 in München statt, die als „Heitere Spiele“ nach dem düsteren Erbe der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin geplant waren, die unter dem Nazi-Regime stattfanden. Die Spiele in München sollten ein modernes, friedliches und weltoffenes Deutschland präsentieren. Die Sicherheitsvorkehrungen waren bewusst entspannt gehalten, um den Besuchern das Gefühl einer freundlichen Atmosphäre zu vermitteln.
Am Morgen des 5. September kletterten acht bewaffnete Terroristen des „Schwarzen September“, einer militanten Palästinenser-Gruppe über den unzureichend gesicherten Zaun des Olympischen Dorfes. Sie drangen in die Unterkünfte des israelischen Teams ein und töteten sofort zwei Teammitglieder, den Gewichtheber Yossef Romano und den Trainer Moshe Weinberg. Neun weitere Sportler und Betreuer wurden als Geiseln genommen.
Die Forderung der Terroristen lautete, dass 232 palästinensische und deutsche Gefangene, die in Israel und der Bundesrepublik inhaftiert waren, freigelassen werden sollten. Andernfalls drohten sie, die Geiseln zu töten.
Verhandlungsversuche und die deutsche Reaktion Die deutsche Regierung, die keinerlei Erfahrung im Umgang mit terroristischen Geiselnahmen hatte, geriet schnell unter Druck. Israel lehnte die Forderung der Terroristen nach Verhandlungen ab, da es sich einer Politik des Nicht-Verhandelns mit Terroristen verpflichtet sah. Die deutschen Behörden versuchten, eine friedliche Lösung zu finden, und boten den Terroristen an, sie mit den Geiseln in ein arabisches Land zu fliegen. Dieses Angebot wurde von den Terroristen angenommen, allerdings war dies nur ein Vorwand, um Zeit zu gewinnen und einen Befreiungsversuch vorzubereiten.
Die Verhandlungen zogen sich über den ganzen Tag hin, während die ganze Welt gebannt das Drama verfolgte. Die deutsche Polizei bereitete parallel einen Befreiungsversuch vor, doch es wurde schnell deutlich, dass sie weder ausgebildet noch ausgerüstet war, um mit solch einer komplexen Situation umzugehen. Es gab weder spezielle Antiterroreinheiten noch klare Einsatzprotokolle für derartige Krisen.
Der gescheiterte Befreiungsversuch Am Abend des 5. September einigten sich die Terroristen und die deutschen Behörden darauf, die Geiseln und die Entführer per Hubschrauber vom Olympischen Dorf zum nahegelegenen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck zu bringen. Dort sollten die Terroristen mit den Geiseln in eine bereitgestellte Boeing 727 gebracht und zu einem Ziel ihrer Wahl geflogen werden. Dies war jedoch Teil eines Plans der deutschen Behörden, einen Befreiungsversuch auf dem Militärflughafen durchzuführen.
Der Plan war schlecht durchdacht und unzureichend vorbereitet. Es waren insgesamt nur fünf Scharfschützen auf dem Gelände positioniert – zu wenig, um die acht Terroristen effizient auszuschalten. Zudem hatten die Scharfschützen weder Funkkontakt noch spezielle Nachtsichtgeräte. Sie waren nicht auf Terrorismusbekämpfung spezialisiert und konnten ihre Positionen nicht einmal klar sehen, da es an ausreichender Beleuchtung mangelte. Weitere gravierende Planungsfehler trugen zum Scheitern bei: So war die Anzahl der Terroristen falsch eingeschätzt worden, und es gab keine klare Koordination zwischen den Einsatzkräften.
Als die beiden Hubschrauber auf dem Rollfeld von Fürstenfeldbruck landeten, begannen die Scharfschützen den Angriff. Doch der Einsatz lief sofort aus dem Ruder. Die Scharfschützen konnten nicht alle Terroristen rechtzeitig ausschalten, und ein Feuergefecht entbrannte. Einer der Terroristen warf eine Handgranate in einen der Hubschrauber, der daraufhin explodierte und die darin befindlichen israelischen Geiseln tötete. In dem anderen Hubschrauber wurden die Geiseln von den Terroristen erschossen. Die unzureichend vorbereiteten deutschen Sicherheitskräfte waren nicht in der Lage, die Situation zu kontrollieren, und alle Geiseln wurden getötet.
Am Ende der Operation waren fünf der acht Terroristen tot, während drei überlebten und verhaftet wurden. Auch ein deutscher Polizist, Anton Fliegerbauer, kam bei der Schießerei ums Leben.
Die Konsequenzen des Attentats Der misslungene Befreiungsversuch und das daraus resultierende Massaker führten zu weltweiter Empörung und Kritik an den deutschen Behörden. Es wurde klar, dass die Sicherheitskräfte völlig unvorbereitet und unzureichend ausgestattet waren, um eine solche Krise zu bewältigen. Die mangelnde Planung und die unprofessionelle Durchführung des Befreiungsversuchs auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck trugen maßgeblich zur Eskalation der Situation bei.
In Israel war die Reaktion besonders heftig. Die israelische Regierung unter Ministerpräsidentin Golda Meir war entsetzt über die Tragödie und beschloss, die für den Angriff verantwortlichen Mitglieder des „Schwarzen September“ weltweit aufzuspüren und zu eliminieren. Dieser Rachefeldzug wurde als „Operation Zorn Gottes“ bekannt und führte zur gezielten Tötung zahlreicher palästinensischer Aktivisten und Führer, die in das Attentat verwickelt waren.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Attentats war die Gründung der deutschen Antiterroreinheit GSG 9, die speziell für derartige Einsätze ausgebildet wurde. Die GSG 9 gilt seitdem als eine der erfolgreichsten Antiterror-Einheiten der Welt und konnte in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Geiselnahmen und Terroranschläge verhindern.
Das Vermächtnis des Münchner Attentats Das Münchner Olympia-Attentat von 1972 war ein Wendepunkt in der Geschichte der internationalen Terrorismusbekämpfung. Es führte zu einem Umdenken in Bezug auf die Sicherheit bei internationalen Sportveranstaltungen und inspirierte die Schaffung spezialisierter Anti-Terror-Einheiten und Einsatzprotokolle in vielen Ländern.
Die Spiele selbst wurden nach einem Tag des Gedenkens fortgesetzt, was von vielen als kontrovers angesehen wurde. Die Frage, wie man mit solch einer Tragödie bei einem internationalen Sportereignis umgehen sollte, bleibt bis heute eine schwierige Diskussion. Für die Familien der Opfer und die israelische Nation bleibt das Attentat ein tiefes Trauma, das durch den Mangel an öffentlichem Gedenken in den Jahrzehnten nach der Tragödie nur noch verstärkt wurde.
Erst im Jahr 2022, zum 50. Jahrestag des Anschlags, wurde eine Entschädigungsvereinbarung zwischen der deutschen Regierung und den Familien der Opfer getroffen. Die deutsche Bundesregierung entschuldigte sich offiziell für die Fehler, die zu dem tragischen Ausgang geführt hatten, und die Rolle der Sicherheitskräfte wurde kritisch hinterfragt. Dieses späte Gedenken war ein wichtiger Schritt für die Hinterbliebenen, die über Jahrzehnte auf Anerkennung und Entschädigung gedrängt hatten. Das Münchner Olympia-Attentat bleibt ein erschütterndes Beispiel für die verheerenden Auswirkungen des internationalen Terrorismus und die Notwendigkeit, auf solche Bedrohungen vorbereitet zu sein. Der gescheiterte Befreiungsversuch auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck steht als Mahnmal für die Bedeutung von professioneller Planung und Ausbildung in Krisensituationen, um Menschenleben zu schützen.
Wünsche werden wahr und heute ist so ein Tag. Ardbeg lässt den legendären Ardbeg 17 Years Old in einer limitierten Auflage wieder aufleben, exklusiv für das Ardbeg Committee.
Es ist für Fans der Destellerie ein besonderes Ereignis. Erstmals im Jahr 1997 vorgestellt, war Ardbeg 17 Years Old eine wahre Ikone seiner Zeit. Diese limitierte Neuauflage ist eine Hommage an all jene, die Ardbeg 17 Years Old zu der Legende machten, die er heute ist – von den Schöpfern des Whiskys bis hin zu den Fans, die unermüdlich seine Rückkehr forderten. Verkaufsstart ist der 26. September nur für das Ardbeg Committee. Wir durften ihn vorab schon probieren und hier ist unser Video im SixtyFour Maisach dazu. Ich sag es gleich: Ein Hammer.
Warum ist der Ardbeg 17 Years Old so besonders? Im Jahr 1997 rettete die Glenmorangie Company die Ardbeg Destillerie vor dem endgültigen Aus. Eine der ersten Abfüllungen nach dem Neustart war Ardbeg 17 Years Old. Der Release war ungewöhnlich elegant, aber unverkennbar Ardbeg, und entwickelte sich schnell zu einem Favoriten unter den leidenschaftlichsten Fans der Brennerei. Im Jahr 2004 eingestellt, trauerten die treuen Mitglieder des Ardbeg Committees um die Abfüllung und forderten seither seine Rückkehr.
Das Whisky Creation Team hörte immer wieder den Ruf laut und deutlich nach Ardbeg 17 Years Old. Auch ich hab dann und wann den Wunsch geäußert. Und während sie normalerweise in die Zukunft und auf ihre nächste bahnbrechende rauchige Kreation blicken, forderten sie sich selbst heraus, alle Schritte zurückzugehen und die Abfüllung wie seinerzeit mit jeder rauchigen Note zurückzuholen. Keine leichte Aufgabe – entgegen den heutigen goldenen Regeln der Destillerie, denn: Ardbeg Whiskys haben in der Regel 46 Volumenprozent oder mehr Alkohol und werden nie kühlfiltriert. Auf ihrer Mission, den klassischen Charakter des Ardbeg 17 Year Old zu reproduzieren, kombinierte das Whisky Creation Team getorfte und ungetorfte Bestände und passte die Herstellung an, um Ardbeg 17 Year Old mit 40 Vol. % Alkohol abzufüllen und zu kühlfiltrieren – genau wie in der Vergangenheit.
Eine delikate Neuauflage Das Ergebnis ist eine delikate Neuauflage des typischen Raucharomas, mit deutlichen medizinischen Noten, einer verlockenden Mineralität mit süßem Rauch und Malz. Die leichteren, unverkennbaren Torfnoten sind immer noch präsent, mit einem Hauch Teer und Eichenholz. Master Blender Gillian Macdonald sagt: „Wenn wir eingefleischte Ardbeg Committee Mitglieder treffen, dreht sich das Gespräch schnell um Ardbeg 17 Years Old. Als wir darüber nachdachten, wie wir diesen Favoriten wiederbeleben könnten, kamen wir auf ein köstliches Rezept, das den Charakter des originalen 17 Years Old im Aroma, Geschmack und Textur ebenbürtig ist. Ardbeg-Liebhaber können sich auf die klassischen Aromen von Kiefernharz und Meeresgischt sowie eine mineralische Note freuen. Überlagert wird dies von gemälzter Gerste mit feinem Raucharoma. Diese Abfüllung ist eine Hommage an alle, die Ardbeg in der Vergangenheit und Gegenwart zu einer Ikone machten. Wir freuen uns sehr, eine Islay-Legende wieder zum Leben zu erwecken und einer neuen Generation von Whisky-Liebhabern die Möglichkeit zu geben, diesen legendären Ardbeg zu erleben, der so bekannt geblieben ist.“
In einem Karton habe ich einen Teil meiner alten Comic-Liebe wieder entdeckt: Die Gruft von Dracula. Was habe ich diese Marvel-Comics geliebt und wenn ich mir die Bände so durchblättere, dann weiß ich warum. Ich habe mir gleich noch drei dicke Sammelbände Band 1, Band 2 und Band 3 bei Panini geordert. Leider habe ich keine einzelnen Hefte mehr oder ich finde sie im Moment nicht mehr.
Der Panini Verlag brachte im Jahr 2003 unter dem Namen „Marvel Horror“ eine Wiederauflage heraus, die als Softcover und als limitierte Hardcover-Ausgabe erschien. Diese Werke habe ich nun im Keller wiederentdeckt.
Die Comicreihe Die Gruft von Dracula (im Original: The Tomb of Dracula) gilt als eine der bekanntesten Horror-Comicserien von Marvel Comics und wurde in den 1970er Jahren veröffentlicht. Die Serie startete im Jahr 1972 und lief bis 1979 mit insgesamt 70 Ausgaben. Zusätzlich gab es Sonderausgaben wie „Giant-Size“ und Annuals.
Die Serie wurde vor allem von Marv Wolfman geschrieben, der auch als eine der wichtigsten Stimmen der Reihe gilt. Andere Autoren waren Gerry Conway und Archie Goodwin, bevor Wolfman die Zügel übernahm.
Der Hauptzeichner war Gene Colan, dessen düsterer, atmosphärischer Stil entscheidend zum Erfolg der Serie beitrug. Das faszinierte mich damals auch, nachdem ich nur Yps, Mickey Mouse und Asterix gewohnt war. Colans Schattenspiel und detailreiche Illustrationen machten die Comics zu etwas Besonderem. Der berühmte Marvel-Inker Tom Palmer arbeitete ebenfalls oft an der Serie.
Und was geht es? Die Serie drehte sich um den klassischen Vampir Dracula, basierend auf Bram Stokers literarischer Vorlage. Im Marvel-Universum wurde Dracula jedoch als eine sehr komplexe Figur interpretiert, die in der modernen Zeit überlebt hat und weiterhin Menschen terrorisiert.
Die Comic-Serie vermischt klassischen Horror mit Abenteuergeschichten. Sie folgt Draculas Machenschaften in der modernen Welt, seiner Wiederauferstehung und seinen Konflikten mit verschiedenen Vampirjägern, insbesondere mit der Familie Harker (Nachfahren von Jonathan Harker aus dem ursprünglichen Stoker-Roman). Einer der Hauptgegner Draculas ist Blade, der Vampirjäger, der in dieser Comicreihe seinen ersten Auftritt hat in The Tomb of Dracula #10. Blade wurde ja später auch verfilmt mit mehreren Teilen.
Gothic-Horror-Themen Die Serie ist stark von den klassischen Gothic-Horror-Themen geprägt, wie der ewigen Schlacht zwischen Gut und Böse, dem Verfall der Menschheit, und der Bedrohung durch das Übernatürliche. Sie reflektiert oft über Macht, Unsterblichkeit und die menschliche Natur.
„Die Gruft von Dracula“ war eine der erfolgreichsten und langlebigsten Horror-Comicserien ihrer Zeit. Sie half, den klassischen Horror in die Comics der 70er Jahre zurückzubringen und prägte das Genre des Vampir-Comics stark.
Neben den Comics hatte Dracula auch Auftritte in anderen Marvel-Medien. Die Figur trat in verschiedenen animierten Serien und Videospielen auf, meistens als Antagonist für Helden wie Blade, Doctor Strange oder die X-Men. Auch wenn die Serie selbst endete, lebt der Einfluss von „The Tomb of Dracula“ in Marvels Geschichten bis heute weiter.
Nachdem ja Marvel alles verfilmt, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wie wäre denn eine Realverfilmung von Dracula oder ein klassischer Zeichentrick?