Rund 18 Prozent für das Deutschlandticket – Weg mit dem Dienstwagenprivileg

24. September 2024

Die Katze ist aus dem Sack und das Krakele geht weiter. Das Deutschlandticket soll ab 1. Januar 2025 statt 49 dann 58 Euro kosten. Der Preis steigt um 9 Euro, also rund 18 Prozent. Heftig, wenn man bedenkt, dass die Politik und die Gesellschaft die Verkehrswende herbeiführen wollten. Bayern, so entnehme ich den Medien, wollte sogar 64 Euro pro Ticket – das wären rund 30 Prozent gewesen.

Ich habe das Deutschlandticket vom ersten Tag angenommen und viel genutzt – und ich werde es auch weiterhin. Ich habe mich meist geweigert, es als 49 Euro Ticket zu bezeichnen, denn der Preis stand ja schon von Anfang an auf dem Prüfstand. Im Autoland tut sich der ÖPNV einfach schwer und nachdem man Jahrzehnte lang kaum investiert hat, baden wir das Chaos der maroden Infrastruktur nun aus. Marode? Was das nicht ein Wort aus der Wendezeit, wenn es um die DDR-Industrie ging? Marode – soweit sind wir nun schon wieder.

Was waren für mich die Vorteile?
Mit einem Preis von 49 Euro pro Monat ist das Deutschlandticket im Vergleich zu vielen regionalen Monatstickets oder Einzelfahrscheinen sehr günstig. Es ermöglicht unbegrenztes Reisen im öffentlichen Nahverkehr deutschlandweit zu einem festen Preis. Das Ticket ist im gesamten Nahverkehr Deutschlands gültig, einschließlich Bus, Straßenbahn, S-Bahn, U-Bahn und Regionalzügen (RB, RE). Dadurch wird der öffentliche Nahverkehr flexibler und leichter zugänglich. Durch das Deutschlandticket entfällt die komplizierte Tarifstruktur, die regional unterschiedlich ist. Nutzer müssen nicht mehr verschiedene Tarife vergleichen, sondern können mit einem einzigen Ticket durch das ganze Land reisen. Das hat mir persönlich viele Nerven gespart. Ganz wichtig: Das Ticket kann Menschen dazu ermutigen, vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen, was zu weniger Verkehr und einer Verringerung der CO₂-Emissionen führen könnte. Ich schreibe bewusst „kann“. Viele in meinem Bekanntenkreis sind einfach bequeme Autofetischisten und ich spreche nicht von der Landbevölkerung, die unter einer unsäglichen ÖPNV-Infrastruktur leidet. Viele Politiker unterstützen diesen Wahn vom Autoland Deutschland, anstatt vom Mobilitätsland Deutschland zu sprechen.

Finanzierung
Natürlich kommt immer das Argument der Finanzierung: Die Finanzierung des Deutschlandtickets, insbesondere die langfristige Sicherung, war von Anfang an ein umstrittenes Thema. Die Kosten für Bund, Länder und Verkehrsbetriebe sind erheblich, und es gibt Diskussionen darüber, wie diese Belastungen langfristig getragen werden können. Da haben Lobbyisten ganze Arbeit geleistet. Das Dienstwagenprivileg wird oft als attraktiv angesehen, da es dem Arbeitnehmer erlaubt, ein teures Fahrzeug zu nutzen, ohne die vollen Kosten tragen zu müssen. Auf der anderen Seite sind die steuerlichen Vorteile für den Staat immer wieder ein Diskussionsthema, da Kritiker argumentieren, dass diese Regelung Wohlhabendere begünstigt. Schafft man das Dienstwagenprivileg endlich ab, dann würde mehr Geld für den ÖPNV vorhanden sein, wenn man es will. Hier eine Grafik der Lobbyisten Allianz pro Schiene.

Der Preis von 58 Euro für das Deutschlandticket sorgte in unserer Familie wenig Diskussionsstoff. Wir werden unsere Tickets auch im Jahr 2025 weiterführen und ich werde weiterhin intensiv den ÖPNV nutzen (wenn er denn fährt). Ich bin gespannt, ob es ein Thema im Bundestagswahlkampf ist, denn eigentlich ist as Deutschlandticket nur eine Diskussion um den Klimawandel. Aber der scheint trotz Hochwasser im Moment vergessen zu sein und Populismus regiert verstärkt.

Corgi CC04514: Barbara Bach oder doch lieber der Lotus S1

23. September 2024

Als ich 1977 im Kino den Bond-Film der Spion, der mich liebte sah, habe ich mich in Barbara Bach und den Lotus verliebt. Frau Bach war unerreichbar, aber den Lotus bekam ich von meinen Eltern als Spielzeug von Corgi geschenkt. Leider ist er im Laufe der Jahre verloren gegangen. Er wurde exzessiv von mir bespielt und die Raketen flogen im ganzen Kinderzimmer herum, bis sie schließlich ganz verschwunden waren.

Der Lotus von Corti in der Ausgabe von 1977 in Originalverpackung erzielt bei eBay Höchstpreise, aber ich habe mir mit der Wiederauflage des Fahrzeugs als Corgi CC04514 ein kleines, preiswerteres Geschenk gemacht. Den Lotus Esprit S1.

Es ist im Grunde der genaue Nachbau meines Spielzeugs von 1977, außer das er heute in einer etwas höhenwertigen Verpackung als Sammlerschachtel angeboten wird. An den Gimmicks hat sich nichts geändert: Der Lotus verschießt orange Plastikraketen (gegen die Hubschrauber von Bösewicht Stromberg) und er verwandelt sich per Knopfdruck zu einem Unterwasserfahrzeug. Was haben wir damals im Kino über diese Verwandlung gelacht und auch heute wirkt die Szene von 1977 mit Roger Moore und Barbara Bach noch immer.

Wirkung bis heute
Der Lotus Esprit S1 aus dem Film Der Spion, der mich liebte von 1977 ist mehr als nur ein Auto; er ist eine Ikone, ein Symbol für Eleganz, Innovation und die grenzenlose Vorstellungskraft, die das James-Bond-Franchise so unvergesslich macht. Als dieser weiße Keil über die Leinwand glitt, begleitet von der charakteristischen Spannung der Filmmusik, hielt die Filmwelt den Atem an. Es war nicht nur James Bond, der in diesem Moment etwas Magisches erlebte – es waren wir alle. Diese Zeit war eine unbeschwerte Zeit.

Stellen Sie sich vor, wie der Esprit mit seiner scharfen, futuristischen Linienführung durch die malerischen Küstenstraßen Sardiniens fährt. Die Sonne reflektiert auf seiner makellosen Lackierung, während das Meer in der Ferne glitzert. Dieses Fahrzeug verkörperte die Essenz der 70er Jahre: den Drang nach Fortschritt, die Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen und die Lust am Abenteuer. Oh, ich gerate ins Schwärmen.

Doch was den Lotus Esprit S1 wirklich unsterblich machte, war der Moment, als er sich von einem eleganten Sportwagen in ein amphibisches Wunder verwandelte. Verfolgt von Feinden in schwarzen Hubschraubern steuerte James Bond direkt ins Meer – und anstatt unterzugehen, verwandelte sich der Esprit in ein U-Boot. Dieses unglaubliche Szenario sprengte die Grenzen meiner kindlichen Vorstellungskraft. Es war ein Augenblick des Staunens, der die Magie des Kinos in ihrer reinsten Form einfing.

Meisterwerk des Designs
Technisch gesehen war der Esprit S1 bereits ein Meisterwerk des Designs. Entworfen von Giorgetto Giugiaro, strahlte er mit seinen scharfen Kanten und dem keilförmigen Profil eine futuristische Ästhetik aus, die ihrer Zeit voraus war. Unter der Haube verbarg sich ein leistungsstarker Motor, der nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Agilität versprach. Doch es war die Verbindung von Realität und Fiktion, die dieses Auto zu einer Legende machte.

In Der Spion, der mich liebte wurde der Esprit zu mehr als nur einem Fortbewegungsmittel. Er wurde zu einem Charakter, einem Verbündeten, der Bond half, den Gefahren zu entkommen und die Welt zu retten. Die Emotionen, die dieser Wagen hervorruft, sind bei mir tief verwurzelt in Nostalgie und Bewunderung. Für viele von uns war es der Moment, in dem wir uns in Autos verliebten, in das Versprechen von Freiheit und Abenteuer, das sie symbolisieren. Der Esprit S1 steht für eine Ära des Optimismus, in der Technologie und Stil Hand in Hand gingen, um etwas wirklich Einzigartiges zu schaffen. Und jetzt steht der Lotus bei mir zu Hause.

Freundschaft, Mut und Heimatverbundenheit am heutigen Hobbit Tag

22. September 2024

Viele Leute kennen den Star Wars Tag (4. Mai), etwas weniger vielleicht den Handtuch-Tag Towel Day (25. Mai) und wohl die Hardliner feiern den Hobbit Tag am 22. September.

Als Verehrer von J.R.R. Tolkien und seinem Werk muss ich einfach diesen Ehrentag von Bilbo und Frodo Beutlin begehen. Der Hobbit Day – International Hobbit Day wird immer am 22. September begangen. Laut den Romanen Der kleine Hobbit und Herr der Ringe wird der 22. September als Geburtstage von Bilbo Beutlin (engl. Bilbo Baggins) und Neffen Frodo Beutlin (engl. Frodo Baggins) angegeben.

Als Jugendlicher habe ich von dtv der kleine Hobbit gelesen und inzwischen einige Ausgaben dieses Buches erworben, Fan bleibt schließlich Fan. Und auch die Sammlung an Herr der Ringe Bücher ist beträchtlich angewachsen. Und wer seinen HdR ordentlich gelesen hat, dem ist das große Fest zu Beginn dies Buches in Erinnerung.

Wie begehe ich also den Gedenktag. Ich greife auf die Verfilmung von HdR zurück und zwar auf die Zeichentrickversion von Ralph Bakshi zurück. Ich höre mir den Soundtrack von Leonard Rosenman zurück. Ich habe ihn als Picture Disc und als klassische Doppel-Vinyl und CD. Das musikalische Thema finde ich großartig.

Und ich lese dabei den Filmroman – das Buch zum Film mit 400 Fotos von HdR. Das Taschenbuch ist 1979 bei Bastei Lübbe erschienen. Es gab mehrere Bücher aus der Reihe wie Grease. In teueren Zeiten des Super 8-Films war dies eine finanzierbare Erinnerung an Kinofilme.

Zurück zum Hobbit-Tag. Bilbo Beutlin wurde am 22. September 2890 D.Z. (Drittes Zeitalter) geboren, und Frodo Beutlin kam genau 78 Jahre später, am 22. September 2968 D.Z., zur Welt. Dieser Tag wird oft mit verschiedenen Aktivitäten wie dem Lesen der Bücher, dem Ansehen der Filme, Kostümwettbewerben, Feiern im Hobbit-Stil und sogar „Hobbit-Mahlzeiten“ begangen. Es gibt in der Welt der Fans eine Tradition, die Essgewohnheiten der Hobbits zu feiern, die bekannt dafür sind, mehrere Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen.

Der Hobbit-Tag ist Teil der “Tolkien-Woche”, die die gesamte Woche um den 22. September umfasst und ebenfalls J.R.R. Tolkiens Literatur und sein umfangreiches Fantasy-Universum würdigt. Tolkien-Fans nutzen diese Zeit, um die epischen Abenteuer, die Kultur der Hobbits und die Werte wie Freundschaft, Mut und Heimatverbundenheit zu feiern, die in seinen Geschichten eine große Rolle spielen. Also lasst uns feiern.

Musiktipp: Bob Dylan: The 1974 Live Recordings

21. September 2024

Das Jahr 1974 war das Comeback-Jahr von Bob Dylan. Nachdem er 1966 seinen schweren Motorradunfall hatte und sich nach Woddstock zurückzog, hatte er zwar wesentliche Countryalben veröffentlicht, aber außer wenigen Liveauftritten wie beispielsweise zum Concert for Bangla desh von George Harrison blieb es still um his Bobness.

1974, im Jahr von Nixons Rücktritt, kam er mit seiner ehemaligen Begleitband The Band zurück in die amerikanischen Halle. Die Tour war innerhalb von Minuten ausverkauft. Das Comeback war geglückt.

Nach europäischen Copyrightmaßnahmen musste Sony die Aufnahmen der 1974-Tour nun unter den Namen The 1974 Live Recordings veröffentlichen, sondern verfällt der Markenschutz nach 50 Jahren. Und so können wir nun 27 CDs mit vielen Aufnahmen der Tour genießen: Dylan mit und ohne The Band – und die Stimme des Meisters klingt aggressiv rockig. Der reguläre Sammler hatte natürlich das offizielle Album Before the Flood, der Fan hatte Unsummen für Bootlegs aus der Zeit investiert, hier bekommt man endlich weiteres Futter. 30 Konzerte in 42 Tagen (oft mit zwei Sets pro Tag) vor durchschnittlich 18 500 Zuschauer muss man auch erst einmal hinbekommen, wenn man zuvor in Woodstock abgetaucht war und eine Familie gründete. Es ist nicht die Musik der Basement Tapes, die zu der Zeit der Abwesenheit aufgenommen wurden, es ist purer Rock und die Stimme Dylans hat nichts mehr countrylastiges an sich. Er singt deutlich, aggressiv wie zu den besten Zeiten der 60er Jahren. Er spielt mit seinen Texten, zieht sie, staucht sie, also der Song and Dance-Man, wie wir ihn lieben. Die Aufnahmen sind hervorragend abgemischt. Der Dylan-Fan genießt und hört jetzt erst einmal 27 CDs durch und lauscht auf die Hinweise des Meisters. Ich hätte mir eine aufwendigere Verpackung gewünscht, mit mehr, viel mehr Bildern, aber am Ende kommt es auf die Aufnahmen an und die sind hervorragend. Und auch das ungeliebte Blowin in the Wind ist nochmals dabei.

Der schwarze Falke – Western-Matinee am Sonntag, 22. September im Scala

20. September 2024

Nach meiner erfolgreichen phantastische Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck wollen Geschäftsführer Markus Schmölz und ich einen weiteren Weg des Community-Aufbaus beginnen und starten im Scala-Kino eine Western Matinee. Der Auftakt macht John Fords wichtigster Western Der schwarze Falke von 1956. Wir besprechen und zeugen den Film am Sonntag, 22. September um 10:45 Uhr im Scala. Karten gibt es hier.

John Fords 1956 veröffentlichter Western „Der schwarze Falke“ („The Searchers“) gilt als eines der bedeutendsten Werke des amerikanischen Kinos. Der Film, der auf Alan Le Mays gleichnamigem Roman basiert, bietet nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern auch eine vielschichtige Charakterstudie und eine kritische Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Obsession und Identität.

Zentrale Themen
Die Geschichte folgt Ethan Edwards (gespielt von John Wayne), einem verbitterten Bürgerkriegsveteranen, der nach dem Mord an seiner Familie und der Entführung seiner Nichte Debbie durch Comanchen eine jahrelange Suche nach ihr beginnt. Begleitet wird er von Martin Pawley, einem jungen Mann mit indianischen Wurzeln, der von Ethans Familie adoptiert wurde. Die Suche entwickelt sich zu einer obsessiven Jagd, bei der Ethans rassistische Vorurteile und sein innerer Konflikt zunehmend in den Vordergrund treten.

Motive und Charakteranalyse
Ethan Edwards ist eine komplexe Figur, die von Rache und Hass getrieben wird. Seine rassistischen Einstellungen gegenüber den Native Americans sind tief verwurzelt und beeinflussen seine Handlungen maßgeblich. Ethans Obsession, Debbie zu finden, ist weniger von familiärer Liebe motiviert als von dem Wunsch, das zu zerstören, was er als „verunreinigt“ betrachtet. Seine innere Zerrissenheit wird durch seine Unfähigkeit symbolisiert, sich in die Gesellschaft zu integrieren, was ihn zu einem ewigen Außenseiter macht.

Martin Pawley verkörpert das moralische Gegenstück zu Ethan. Trotz seiner indianischen Abstammung ist er fest entschlossen, Debbie zu retten und sie unversehrt zurückzubringen. Martins Loyalität und Menschlichkeit stehen im starken Kontrast zu Ethans unerbittlicher Härte. Seine Figur repräsentiert die Hoffnung auf Versöhnung und die Überwindung von Vorurteilen.

Debbie Edwards dient als zentrales Symbol für Unschuld und Verlust. Ihre Entführung und Assimilation in die Comanchen-Gemeinschaft werfen Fragen nach Identität und Zugehörigkeit auf. Debbies Charakter stellt die Dichotomie zwischen Zivilisation und Wildnis infrage und fordert die Vorstellungen von Reinheit und „Anderssein“ heraus.

Bedeutung innerhalb von John Fords Werk
„Der schwarze Falke“ markiert einen Wendepunkt in John Fords filmischem Schaffen. Während seine früheren Western oft heroische Narrative und klare moralische Linien zeichneten, präsentiert dieser Film eine düstere und ambivalente Sicht auf den amerikanischen Westen. Ford dekonstruiert den Mythos des edlen Cowboys und stellt die Gewalt und Vorurteile der Pionierzeit in den Vordergrund.
Der Film zeichnet sich durch seine technische Brillanz aus, insbesondere durch die Verwendung von Cinemascope und die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen des Monument Valley. Die visuelle Pracht steht im Kontrast zur moralischen Ambiguität der Handlung und verstärkt die emotionale Wirkung.

Darüber hinaus beeinflusste „Der schwarze Falke“ zahlreiche Filmemacher und wurde zu einem Referenzwerk für das Genre. Seine komplexe Charakterzeichnung und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen waren wegweisend und trugen zur Weiterentwicklung des Westerns bei. Innerhalb von Fords Oeuvre nimmt der Film eine zentrale Rolle ein, da er traditionelle Genregrenzen sprengt und neue erzählerische Wege beschreitet. Seine anhaltende Relevanz und sein Einfluss auf die Filmgeschichte unterstreichen seine Bedeutung als Meisterwerk des Kinos und ist damit der ideale Auftakt unserer Western-Matinee, die wir einmal pro Quartal durchführen und auf Interessierte hoffen. Karten gibt es hier.

Filmkritik: The Substance von Coralie Fargeat – Body-Horror auf den Spuren von Cronenberg

19. September 2024

Wenn Sie den drastischen Body Horror von David Cronenberg, ein wenig Kubrick, etwas Lynch, eine Prise Carpenter mögen, dann werden Sie The Substance feiern. Wenn Sie keine Satire verstehen oder sogar etwa einen empfindlichen Magen haben, dann sollten Sie um The Substance einen Bogen machen, einen ganz großen Bogen. Der Streamingdienst Mubi sicherte sich die Vertriebsrechte noch bevor der Film in Hauptwettbewerb des 77. Filmfestivals von Cannes lief. Bei uns läuft der Film ab 19. September 2024 in den Kinos.

Der Streifen ist ein Film über Frauenkörper, wie die Regisseurin Coralie Fargeat verlautbaren ließ. Es ist ein Statement darüber, wie der Körper einer Frau im öffentlichen Raum unter die Lupe genommen wird, zum Fantasiebild gemacht und bewertet wird.

Das Genre ist mir nach dem Film nicht ganz so klar, Vielleicht so: The Substance ist ein satirischer, feministischen Body-Horrorfilm mit harten Gore-Effekten, einer nachdenklichen und wichtigen Botschaft, die mit faszinierenden Kamerabildern in Szene gesetzt, zum Nachdenken und Kotzen anregt, etwa vorhersehbar ist und von großartigen Schauspielern wie Demi Moore, Margaret Qualley und Dennis Quaid, der dich 2 Std. 20 Min fesselt, unterhält, anwidert, fasziniert und anekelt.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Der Ruhm des einstmals großen TV-Stars Elisabeth Sparkle (Demi Moore) bröckelt, weil das Fernsehpublikum neue, jungen Nachwuchs sehen will. Daher wird sie von ihrem schmierigen Network-Produzenten Harvey Dennis Quaid an die Luft gesetzt. Durch einen Zufall gehört sie an das Wundermittel The Substance. Das Produkt The Substance verspricht, eine jüngere, schönere und vollkommenere Version ihrer selbst zu erzeugen. Bedingung ist, dass man mit diesem zweiten „Ich“ die verfügbare Zeit teilt – eine Woche für sich selbst, eine Woche für die neue Version. Hält man diese 7-Tage-Regel nicht ein, droht ein Verlust der „perfekten Balance“. Das jüngere, attraktive Ich Sue, gespielt von Margaret Qualley, hält sich natürlich nicht an diese Regel und der Verfall der Körper beginnt bis zum Ende in schönster Braindead-Manier von Peter Jackson oder de Palmas Carrie.

Und der Film liebt es zu zitieren. Der Filmfreund wird sein Gefallen an diesem Kabinettstück haben. In zahlreichen Einstellungen erweist Coralie Fargeat Kameramann Benjamin Kracun erweist das Team dem Regiegott Stanley Kubrick die Ehre, sei es in Mustern, Badezimmer, Blut aus Türen oder fauligen Damen. Eindeutig wird es dann mit dem Zarathustra-Thema und dem großen Auftritt. Wir sehen immer wieder Alfred Hitchcocks Psycho mit 1:1 Einstellungen der Duschsezenen, wir genießen Effekte wie einstmals von Rob Bottin bei Carpenters The Thing, wir reisen in die Zeit zurück zu den schrecklichen Achtziger als wir uns MTV und Werbeclips von Tony Scott ansahen und überlegten, ob Jane Fondas Fitness-Welle eine Eintagsfliege bleiben wird, Meine Kinder sehen in Sue (Margaret Qualley) vielleicht eher das Fitness-Talent Pamela Reiff und ich sehe in der Geschichte eine Interpretation von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Leider ist manches in diesem Film vorhersehbar, trotz hervorragender Inszenierung. Eine halbe Stunde weniger hätten aus meiner Sicht dem Film gut getan. Bis es zur Steigerung in die Unkenntlichkeit und die Eruption von Innereien, Blut und Haut kommt, ist es ein langer Weg. Immer wieder wird Freak gerufen und Erinnerungen an den 1932 traurigen Film Freaks – Missgestaltete) kommen hoch. Tod Browning schuf hier ein Werk an dem sich Coralie Fargeat orientiert. Und die Moral von der Geschichte: Schöne Mädchen sollten immer lächeln. Nochmals Coralie Fargeat zum Schluss: „Ich kenne keine einzige Frau, die kein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper hat, die nicht irgendwann in ihrem Leben eine Essstörung hatte und ihren Körper und sich selbst nicht abgrundtief gehasst hat, weil sie nicht so aussah, wie die Gesellschaft es ihr vorschrieb.“

Orlok, Dracula und Frankenstein samt Braut von Funko

18. September 2024

Gut, dass ich kein wirklicher Sammler von Funko Figuren bin. Funko Figuren sind Sammlerstücke, die von der US-amerikanischen Firma Funko Inc. produziert werden. Besonders bekannt sind sie für ihre Pop! Vinyl-Linie, die charakteristische Figuren mit übergroßen Köpfen und großen schwarzen Knopfaugen umfasst. Diese Designs sollen den Figuren einen charmanten und erkennbaren Stil verleihen, der sie von anderen Sammlerobjekten abhebt. Ich bin wie gesagt ein wirklicher Fan der Figuren, geschweige denn ein Sammler.

Aber natürlich bin ich schwach geworden als es zum 100. Geburtstag eines meiner Lieblingsfilme Nosferatu – eine Symphonie des Grauens den Grafen Orlok 1267 als Figur gibt. Den musste ich mir für kleines Geld einfach anschaffen. Und weil ich schon dabei war, wanderte Dracula 1634 in der Version von Belga Lugosi als Universal Monster gleich hinterher. Und weil ich gerade einen Vortrag über Frankenstein gehalten habe, kaufte ich auch Frankenstein 1630 und Frankensteins Braut 1631– und nun ist Schluss.

Ein Hauptgrund für die Beliebtheit von Funko Figuren ist die enorme Bandbreite an lizenzierten Charakteren. Funko hat Partnerschaften mit zahlreichen Franchises aus Film, Fernsehen, Comics, Videospielen, Sport und Musik. Ob Superhelden aus dem Marvel-Universum, Charaktere aus Harry Potter, Figuren aus Star Wars oder Ikonen der Popmusik – die Auswahl ist ziemlich groß. Diese Vielfalt ermöglicht es Fans, ihre Lieblingscharaktere in einer einheitlichen und sammelbaren Form zu besitzen. Ich hab noch ein paar Figuren, vor allem aus den Filmen von Stanley Kubrick, meinen Regie-Gott.

Im Vergleich zu anderen Sammelfiguren sind Funko Pops relativ erschwinglich. Sie bieten Fans die Möglichkeit, hochwertige Sammlerstücke zu erwerben, ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen. Dies senkt die Einstiegshürde für neue Sammler und macht das Hobby für ein breites Publikum attraktiv. Ich habe meiner Frau versprochen, keine teueren Figuren grundsätzlich mehr anzuschaffen. Die 2001-Serie von Exekutive Replica liebe ich, sie waren auch teuer genug.

Limitierte Auflagen und Exklusivität
Funko veröffentlicht regelmäßig limitierte Auflagen, Sondereditionen und exklusive Figuren, die nur auf bestimmten Veranstaltungen oder in ausgewählten Geschäften erhältlich sind. Diese Seltenheit steigert den Reiz und den Wert der Figuren für Sammler. Aus dieser Reihe stammen meine Kubrick-Figuren, denn hier bin ich ein wirklicher Sammler. Natürlich sind die Figuren komplett verpackt und haben nie Luft zum Atmen bekommen. Mein Sammeln wird so zu einer persönlichen Reise durch die eigene Popkulturgeschichte.

Der Anfang vom Ende: taz beendet unter der Woche das Drucken

17. September 2024

The End of Print hieß mal ein wichtiges Buch von Grafiker David Carson. Dabei ging es um Design und die Revolution von DTP. Dieser Titel kam mir in den Sinn als ich die Meldung von der linken Berliner Tageszeitung taz auf den Tisch bekam. Die letzte auf Papier gedruckte werktägliche Ausgabe der taz erscheint am 17.10.2025. Nur noch am Wochenende erscheint die Zeitung als Papier. Nun, das ist alles noch ein Jahr hin, aber immerhin. Der Medienwandel ist da und er ist brutal.

Das ist ein weiterer Einschnitt in die arg gebeutelte Print-Branche. Beispiele gibt es viele. Im Juni 2023 erschien nach 320 Jahren die letzte Print-Ausgabe der Wiener Zeitung erschienen. Es war die älteste gedruckte Zeitung auf diesem Planeten. Da war dann Schluss mit Papier.

Die Medienhäuser Funke und Madsack haben 2023 die Zustellung gedruckter Zeitungen in einzelnen unwirtschaftlichen ostdeutschen Erscheinungsgebieten eingestellt. Es gab den ersten Landkreis ohne gedruckte Zeitung in Prignitz (Brandenburg). Tablet sollte die Lösung für die „Märkische Allgemeine Zeitung“ sein, weil der Vertrieb sich einfach nicht mehr lohnt, steigende Energie­preise und steigender Mindestlohn sorgten für hohe Kosten, dazu ein rückläufiger Anzeigenmarkt. So richtig hat das Konzept die alten Abonnenten nur bedingt überzeugt.

Medienunternehmen kommen immer auf neue Ideen und testen den Markt aus. Zum Beispiel Der Spiegel, eine Zeitschrift, die bei mir noch eine starke Marke ist, bei meinen Kinder nur noch eine von vielen Medienmärkten ist. Der Spiegel will insge­samt 30.000 Menschen unter 30 Jahren mit einem kosten­freien Digital­abo beglücken. Das Blatt ver­schenkt dafür 15.000 Duo-Zugänge an junge Menschen. Wer die Kriterien erfülle und bereits ein Abo nutze, erhalte ein kosten­loses Upgrade. Die Abos seien ein Jahr lang gültig und endeten anschließend auto­matisch. Ich bin mir nicht sicher, ob die Aktion ein Erfolg wird und es zur Markenbildung bei den jungen Menschen dienst.

Das Vertrauen in Print ist angeschlagen. Eine neue Studie zeigt dies. 77 % der Befragten einer Allensbach-Studie für den MVFP halten die TV-Programme von ARD und ZDF für vertrauens­würdige Quellen, 65 % nennen die regionale Tages­zeitung. Über­regionale Titel liegen mit 57 % deutlich dahinter. In den ost­deutschen Bundes­ländern vertrauen über­regionalen Zeitungen nur 29 % der Befragten, auch „Spiegel“ und „Focus“ liegen mit 33 % deutlich unter dem gesamt­deutschen Wert von 48 %. Soziale Medien finden nur 12 % zuverlässig, 57 % halten „viele Informationen, die man dort findet, für unglaubwürdig“.

Immer wieder diskutiere ich mit Kollegen eine periodisches Neuigkkeitsmedium in Papierform herauszubringen und zwar mit flachen Hierarchien. Ich habe in so vielen Verlagen gearbeitet, die einen enormen Verwaltungsoverhead hatten: Büromieten, Dienstwägen, Privilegien, Pöstchen hier, Pöstchen da. Ich kenne Kollegen, die produzieren quasi am Küchentisch, sind vernetzt und bringen wohl finanziell überzeugende Publikationen auf den Mark. Vielleicht ist das ein Ausweg?
Vielleicht ist das Konzept der Zeitung aus Papier oder als eiaper nicht das ideale Konzept für die Massen. Ich habe als ehemaliger Zeitungswissenschaftler am Institut für Zeitungswissenschaften bei meinen alten Prof Hans Wagner gelernt, Zeitung bedeutet Neuigkeit. Damals hatte ich gegrinst als ich mich im Hörsaal quälte und dem alten Wagner (Jahrgang 1937) lauschte, der mit den anderen Professoren im Streit lag, die einen ,moderaten Ansatz vertraten. Aber der Wagner hatte recht. Gut recherchierte vertrauenswerte Neuigkeiten zählen, in welcher Form sie dargereicht werden, wird wohl weniger entscheidend sein.

Bei uns in der Familie wird immer wieder eine Flatrate für Zeitungen und Zeitschriften diskutiert. Plattformen wie Readly stehen im Moment bei uns hoch im Kurs. Für einen Preis viel Content, also Streaming für News so wie wir Streaming für Film und Musik nutzen.

Einen Ausweg aus der Misere habe ich auch nicht.

Die USS Enterprise (NCC-1701-D) als Corgi CC96611-Modell

16. September 2024

Endlich komme ich dazu mir die Serie Picard komplett auf Bluray anzusehen. Dabei erinnere ich mich, wie begeistert ich damals Star Trek: The Next Generation verschlungen habe. Als Trekkie liegen mir die Raumschiffe der verschiedenen Kapitäne am Herzen. Jean-Luc Picard nimmt eine ganz besondere Rolle in meinem Herzen ein.

Da freute ich mich, dass Corti die USS Enterprise (NCC-1701-D) als Sammlermodell aufgelegt hat. Die Nummer ist Corgi CC96611. Die USS Enterprise (NCC-1701-D) ist eines der berühmtesten Raumschiffe im Star-Trek-Universum und dient als Schauplatz der Serie Star Trek: The Next Generation (TNG), die zwischen 1987 und 1994 ausgestrahlt wurde. Das Modell sieht detailreich aus, kann aber nichts anderes als nett auszusehen.

Enterprise-D
Und jetzt wird es Hardcore und nur für Fans. Das Schiff gehört zur Galaxy-Klasse, wurde 2363 in Dienst gestellt und steht unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard. Mit einer Länge von 641 Metern bietet es Platz für etwa 1.000 Personen, darunter Sternenflottenoffiziere, Zivilisten und deren Familien. Die Enterprise-D ist nicht nur ein militärisches Schiff, sondern auch für friedliche Erkundungs- und diplomatische Missionen ausgelegt. Zu ihren besonderen Merkmalen gehört die Fähigkeit, sich in zwei Sektionen aufzuteilen: die Untertassensektion und die Kampfsektion, was im Ernstfall flexible Manöver ermöglicht. Besonders bekannt ist die Enterprise-D für das Holodeck, eine Technologie, die realistische Simulationen für Training und Unterhaltung bereitstellt. Das Schiff ist mit Phaserbänken, Photonentorpedos und starken Deflektorschilden ausgerüstet, die es gegen Bedrohungen wie die Borg oder Romulaner verteidigen. Der leistungsstarke Warp-Antrieb ermöglicht Reisen schneller als das Licht, mit einer Höchstgeschwindigkeit von Warp 9.6.

Während ihrer Laufbahn nahm die Enterprise-D an zahlreichen bedeutenden Missionen teil, bei denen sie entfernte Sternensysteme erforschte und an wichtigen diplomatischen und militärischen Auseinandersetzungen teilnahm. Ihre Besatzung, darunter ikonische Figuren wie William Riker, Data, Worf und Deanna Troi, spielte eine Schlüsselrolle in der Verteidigung der Föderation.

Zerstörung der Enterprise-D
Doch im Jahr 2371, während des Films Star Trek: Treffen der Generationen, wurde die Enterprise-D zerstört. Dies geschah in einem Kampf gegen die klingonischen Duras-Schwestern Lursa und B’Etor, deren modifizierte Waffe einen Defekt im Warpkern des Schiffes verursachte. Trotz der Zerstörung gelang es der Crew, sich durch eine Notlandung der Untertassensektion zu retten. Die Enterprise-D wurde später durch die USS Enterprise (NCC-1701-E) ersetzt, die in den nachfolgenden Filmen eine zentrale Rolle einnimmt.

Das Corgi-Modell hat selbstverständlich die intakte Enterprise. Mann kann keine Untertassektion lösen. Corgi hat auf der Verpackung einen AI-QR-Code angebracht, so dass das Raumschiff ein bisschen bei uns im Wohnzimmer geflogen ist. Das war es dann auch schon.

Die USS Enterprise-D gilt für mich bis heute als Symbol für den Entdeckergeist und die Ideale der Föderation. Sie steht für die Vision einer Zukunft, in der unterschiedliche Spezies friedlich zusammenarbeiten, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen und den Frieden zu bewahren. Das Schiff und seine Missionen haben das Science-Fiction-Genre nachhaltig geprägt und Star Trek zu einem kulturellen Phänomen gemacht.

Mein aktueller Tagesrucksack von Time Resistance

15. September 2024

Ich habe zwei Gelüste. Nein, nicht was Sie wieder denken. Ich liebe Taschen und Schuhe, beides zum Leidwesen meiner bezaubernden Gattin. Neue Schuhe von Lloyd sind per Post unterwegs und vergangene Woche musste ich mir einen Lederrucksack von Time Resistance anschaffen. Gesehen und verliebt.

Wenn ich ehrlich bin, nicht ich nicht so der Rucksacktyp für jeden Tag. Ich bevorzuge lieber Umhängetaschen, aber dieser Rucksack musste einfach sein Ich habe von Time Resistance schon eine Aktentasche in grünem Leder, die ich für meine Seminare nutze. Jetzt kam der Tagesrucksack auch im grünen Leder noch dazu. Ein Kunde fragte mich, ob ich meinen Kinderschulranzen dabei habe? Danke auch schön. Ich sagte ihm nichts über das italienische Leder. Hier das Unboxing meines Rucksacks.

Time Resistance-Taschen und -Accessoires werden aus zertifiziertem, hochwertigem, handgefärbtem, pflanzlich gegerbtem italienischem Rindsleder (Vachetta-Leder) hergestellt. Wie mir der Hersteller versicherte, wird dieses Leder ausschließlich mit natürlichen Gerbstoffen pflanzlichen Ursprungs gegerbt. Tanninextrakte sind wesentliche Bestandteile für den langsamen Bräunungsprozess und die Qualität des Ergebnisses. Diese handwerkliche Technik bewahrt das natürliche Aussehen des Leders und macht jede Haut einzigartig mit einem etwas anderen Muster. Kleine Äderchen, Falten und unmerkliche Kratzer entstehen auf dem Leder entstehen und damit gleich kein Produkt von Time Resistance einem anderen. Ich habe hier das Bild von der Website genommen, denn das Modell trägt den Rucksack wirklich lässig über den Schulter. Das kann ich gar nicht.

Es gibt den Rucksack noch in anderen Farben, aber der Grünton gefällt mir am Besten und hebt sich vom langweiligen Schwarz oder Braun ab. Wichtig war mir auch ein heller Stoff im Inneren des Rucksacks, damit ich meine Sachen schnell wiederfinde. Ich hasse Taschen mit schwarzem Innenfutter. Das ist dann wie ein schwarzes Loch. Mein Rucksack hat eine Art Schottenmuster und fasst etwa 15 Liter und fasst meine Ausrüstung von Kameras, Mikrofonen, Laptop und Kabel, die ich täglich dabei habe. Der Journalist in mir kann nicht anders. Hier noch das Video von meiner Aktentasche, für die, die es interessiert.