Als digitaler Nomade möchte ich mit so wenig Gepäck wie möglich reisen und dennoch verzichte ich nicht auf analoges Papier. Allerdings ist es lästig, meine Notizen und Zeichnungen nachträglich einzuscannen. Da schlampe ich ein wenig. Ich habe daher immer wieder digitale Stifte ausprobiert mit unterschiedlichen Ergebnissen, wie früher einmal den Wacom-Stift Inking.
Jetzt testete ich den Equil Smartpen 2 , der ein analoges Schreibgefühl mit digitalen Vorteilen vereinen soll. Über eine Woche hatte ich das digitale Schreibgerät im Dauereinsatz und bin extrem positiv überrascht, wie gut das System arbeitet. Skizzen auf Papier werden in Echtzeit erfasst und via Bluetooth auf ein Smartphone, Tablet oder PC übertragen. Ich koppelte den Equil Smartpen 2 mit meinem iPad mini, installierte die kostenlose App und konnte meine Skizzen bearbeiten, organisieren und mit meiner Frau teilen. Als Fan von Sketchnote zeichnete ich meine Vortragsnotizen mit und hatte sie sofort im iPad.
Auch K1 probierte den Stift am iPad aus.
Für mich der absolute Vorteil: Anders als andere Systeme benötige ich keine Spezialpapiere oder eine spezielle Mine für den Stift für seine Funktionsfähigkeit. Der Equil Smartpen 2 verwendet eine handelsübliche Kugelschreibermine. Die Schreibbewegungen werden von einem kompakten Empfänger, der mit einem magnetischen Clip oben am Papier befestigt wird, erfasst und auf mein iPad übertragen. Ich habe es unter iOS ausprobiert und es klappt fast immmer reibungslos. Andere Betriebssystem wie Android-, OS X oder Windows stehen zur Verfügung, habe ich aber nicht getestet.
Zu Beginn meines Tests hatte ich die Angst, dass der 170 Euro teuere Stift bei der Arbeit immer mit dem Tablet gekoppelt sein muss. Bluetooth saugt bei einer langen Konferenz schnell den Akku des iPads leer. Aber hier hat Luidia, der Hersteller des Equil Smartpen 2, mitgedacht. Das System arbeitet auch ohne Bluetooth-Verbindung. Ohne eine Blauzahn-Kopplung sichert der Receiver die verfassten Notizen im integrierten Speicher, die sich zu einem späteren Zeitpunkt in die App importieren lassen. Per Knopfdruck können so bis zu 1000 Seiten erstellt werden, so der Hersteller. Soviele Seiten habe ich nicht getestet. Bei mir waren es 28 Seiten und das hat prima geklappt.
Sketchnote mit dem Equil Smartpen 2
Der Hersteller stellt zwei unterschiedliche Apps zur Verfügung, um das System mit dem mobilen Endgerät einzusetzen. Die Apps erfüllen verschiedene Funktionen: In Equil Note lassen sich Textnotizen und einfache Skizzen bearbeiten, mittels Handschriftenerkennung in leserliche Druckbuchstaben umwandeln, in Kollektionen organisieren und über Dropbox, iCloud oder Social Media-Kanäle mit Freunden und Kollegen teilen. Eine Anbindung an Evernote ist ebenso vorhanden und durch die Funktion Note Stream ist ein interaktiver Austausch von Ideen während einer Livesitzung mit bis zu 20 Personen möglich. Die zweite App Equil Sketch richtet sich hingegen an Nutzer, die ihre Skizzen mit mehr kreativen Möglichkeiten und Gestaltungswerkzeugen zu Kunstwerken verwandeln möchten.
Das komplette System
Transportiert wird das ganze System in einem speziellen Aufbewahrungsetui. Das Etui ist funktional und durchdacht, entspricht aber nicht gerade meinem ästhetischen Geschmack. Sowohl der Empfänger, als auch der Smartpen 2 besitzen wiederaufladbare Akkus, die bei kontinuierlicher Benutzung bis zu 8 Stunden halten, so der Herstller. Meine Konferenz dauerte nur 4,5 Stunden und so konnte ich die Langzeitnutzung nicht testen. Zum Aufladen werden beide Komponenten einfach in das graue Aufbewahrungsetui gesteckt und über ein Micro-USB-Kabel mit einer Stromquelle verbunden. Im Etui verstecken sich außerdem eine Ersatzmine und eine Verschlusskappe für den Digitalstift. Für den nötigen Schutz beim Transport in der Tasche sorgt ein flexibles Abdeckcover mit magnetischem Verschluss. Wie gesagt, sehr durchdacht, aber das Design gefällt mir persönlich nicht so.
Werbung für den neuen Stephen King am Münchner Hauptbahnhof.
Stephen King ist sicherlich einer der Autoren, die man nicht vorstellen braucht. Ich habe ihn früher gerne gelesen und bin jetzt wieder eingestiegen. Vor kurzem hat der Altmeister des Horrors sein neues Buch Revival herausgebracht. Und wenn man den Kritiken glauben darf, ist Revival gar nicht so schlecht. Es geht um Wanderprediger und Fanatismus, gute Themen für den Meister King.
Im Moment wird das Buch beworben, damit sich diese Literatur verkauft. Dabei verstehe ich den Heyse-Verlag nicht, warum er mit seiner Werbung nicht konsequenter ist. Wo lese ich denn beispielsweise ein Buch? Klar auf Reisen – im Flugzeug oder im Zug. Das ist es nur richtig, dass Heyse seine Werbung an Bahnhöfen schaltet, wie beispielsweise vor kurzem in München am Hauptbahnhof.
Auf dem Weg zum Zug laufe ich über die Werbung von Revival. Auf einem großen Bodenplakaten ist das Buchcover mit großen Lettern abgebildet: Packend, mysteriös, elektrisierend und dann das fette Buchcover. Und es gibt einen kleinen Hinweis, dass es das Buch als eBook gibt.
Wo ist der QR-Code zur Leseprobe?
Aber was soll das lieber Heyne-Verlag? Wo ist der QR-Code zum Bestellen? Wo ist der QR-Code für die Leseprobe? Am Bahnhof haben die meisten – die allermeisten – ein Smartphone dabei und ganz sicher auch in der Hand. im Hauptbahnhof München gibt es sogar einen offenen Telekom-Hotspot. Hier vergibt der Verlag viel Werbepotential. Die komplette digitale Gesellschaft wird über die Anzeige buchstäblich hinweggehen und nur wer richtig Interesse hat, wird das Buch dann im Buchhandel oder in den elektronischen Shops suchen. Ihr macht es den Smartphone-Besitzer nicht leicht. Wisst ihr es nicht besser oder noch schlimmer: Wollt ihr nicht verkaufen?
Als Retro-Gamer mmöchte ich mich bei Google bedanken. Im Moment bietet Google Maps den Zeitfresser schlechthin. Ich kann in Maps den Klassiker Pac Man spielen. Ich öffne bekannte Straßen in der Welt und jage Blinky, Pinky, Inky und Clyde durch die Straßen von San Francisco, über den Broadway oder den Münchner Marienplatz. Danke Google für diesen netten Aprilscherz und ich bin wieder im Pac Man-Fieber.
Ich bin ein Pac Man Fanboy
Gerade Pac Man hat es mir angetan und das wissen meine Freunde auch. Ich bekam von einen Kollegen vor kurzem eine wunderbare Pac Man-Lampe geschenkt. Sie steht im Moment auf meinem Schreibtisch und beleuchtet das Spielgeschehen in Google Maps.
Pac Man ist der Videospielklassiker von 1980. Aus Puck Man wurde Pac Man, weil man vor der Verunglimpfung als Fuck Man Angst hatte. Ich besitze also die offizielle Pac Man Lampe von Namco Bandai Games – ein Must-Have für alle Retrogamer. Die Lampe in Form der Gespenster aus dem legendären Videospiel ist mit 46 LEDs bestückt und verfügt über verschiedene Farb- und Leucht-Effekte. Diese können dank Fernbedienung bequem von der Couch aus gesteuert werden. Die insgesamt 16 verschiedene Farben sorgen für ein angenehmes Leuchten bei jeder Stimmung und die vier unterschiedlichen Modi (Flash, Strobe, Fade und Smooth) bringen Abwechslung mein doch eher nüchternes Arbeitszimmer. Danke Pac Man-Lampe.
Mein neues Fotostativ für unterwegs: Rollei Compact Traveler No. 1.
Bisher habe ich es auf privaten Foto-Reisen vermieden, ein Fotostativ dabei zu haben. Bei meinen geschäftlichen Aufnahmen in Sachen Video und Foto setze ich auf die großen Stative von Manfrotto, die mir aber zu schwer bei einer privaten Wanderung oder Ausflug sind. 2015 will ich aber mehr privat fotografieren. Daher habe ich mich jetzt für den Kauf eines weiteren Stativs für unterwegs entschieden: Das Reisestativ Rollei Compact Traveler No. I.
Ich habe als Farbe rot/pink gewählt, schließlich ist die Welt ja bunt und ich muss nicht auf ein Businessumfeld Rücksicht nehmen. Es gibt die Stative von Rollei noch in Orange, Blau und Silber. Das Rollei Compact Traveler No. 1 hat ein Gesamtgewicht von 1200 Gramm, ist also okay für Wanderungen. Verpackt ist es ganze 32 Zentimeter groß in einem Beutel. Es kommt ausgefahren auf eine maximale Höhe von 1,40 Meter und ist auch für Makroaufnahmen von 30 Zentimeter verwendbar. Die Stativbeine sind mit ruschtfesten Schaumstoff ausgestattet, was vor allem bei kälteren Temperaturen angenehm ist.
Der Haken ist eine gute Lösung bei meinem Rollei Compact Traveler No. 1.
Das Rollei Compact Traveler No. 1 verfügt über eine 5-fach Stativbeinverstellung wie beim Trekking-Stock und steht stabil auf dem Boden, es hat allerdings keine Spikes. Wer seine Profiausrüstung wie bei mir eine Nikon D3X samt 200 Tele an das System schraubt und es extravagant aufstellt, der muss aufpassen, dass die ganze Sache nicht umkippt. Daher ist ein versteckter Haken sehr gelungen, der unten an der Mittelsäule angebracht ist. An diesem Hacken kann man ein Gewicht wie einen Sandsack anhängen, um die Stabilität nochmals zu erhöhen. Als Sandsack nehme ich in der Regel eine banale Stofftasche vom Einkaufen, die ich mit Kies, Sand und Steinen fülle.
Kugelkopf samt Wasserwaage
Die Kamera ist auf einer Schnellkupplungsplatte geschraubt, wie ich es von Manfrotto auch kenne. Innerhalb von Sekunden kann ich die Kamera abnehmen. Die Kamera sitzt auf einem stabilen Kugelkopf aus Aluminium. Der Stativkopf verfügt über drei Wasserwaagen, um die Kamera exakt auszurichten. Dabei darf die Kamera nicht mehr als 5 Kilogramm wiegen. Das reicht grundsätzlich für meine Nikons. Dann lässt sich auch der Panorama-Kopf noch bequem drehen. Ich werde das Rollei Compact Traveler No. I mal dieses Jahr im Außenbereich testen. Ich bin gespannt, wie sich das Reisestativ über das Fotojahr bewährt.
Wenn das Handy mal kaputt ist, dann ist Panik angesagt.
Was alle wissen, belegt jetzt die einstige Sprachohr der Jugend mit einer neuen Umfrage. Die BRAVO veröffentlichte gestern interessantes Zahlenmaterial, dass sich mit meinen Erfahrungen als Referent an Schulen deckt: YouTube, Apps und Social Media bestimmen immer stärker das Medienzeitbudget von Jugendlichen. Dies bestätigen die jüngsten Ergebnisse aus zwei Umfragen im Youth Insight Panel (YIP) von BRAVO.
So nutzen neun von zehn Jugendlichen (90 Prozent) YouTube mindestens einmal pro Woche, mehr als die Hälfte (60 Prozent) ist inzwischen täglich auf dem Videoportal unterwegs. In der Altersgruppe bis 14 Jahre liegt die tägliche Nutzungshäufigkeit sogar bei 64 Prozent. Zwei Drittel (69 Prozent) der Jugendlichen schaut sich die Clips mindestens 20 Minuten an, bei einem Drittel (36 Prozent) dauert eine Session sogar eineinhalb Stunden und länger. Klassisches Fernsehen hingegen wird nur noch von knapp der Hälfte (47 Prozent) der Befragten oft geschaut. 13 Prozent interessieren sich überhaupt nicht mehr für das frei empfangbare TV-Programm.
Weitere Umfrageergebnisse im Überblick:
Musik ist für drei von vier Teenagern (77 Prozent) das wichtigste YouTube-Thema, gefolgt von Comedy (55 Prozent).
71 Prozent der Jugendlichen folgen ihren YouTube-Stars nicht nur auf YouTube, sondern auch auf weiteren Social Media-Plattformen. Hierbei liegt Instagram (50 Prozent) an erster Stelle vor Facebook (45 Prozent) und Twitter (31 Prozent).
Lediglich 20 Prozent der Befragten fühlt sich von Produktplatzierungen in YouTube-Clips – insbesondere bei YouTube-Stars – gestört.
ProSieben ist bei den Befragten, die oft oder manchmal klassisches Fernsehen schauen, der beliebteste TV-Sender (76 Prozent), gefolgt von RTL (57 Prozent) und Sat.1 (46 Prozent). ARD oder ZDF schaut hingegen nur jeder fünfte Jugendliche (21 Prozent) gerne.
Second Screen: Über zwei Drittel der Jugendlichen (71 Prozent) nutzt beim TV-Schauen parallel ein zweites, mobiles Endgerät.
Ohne Social Media Apps geht nichts!
Die Befragung im BRAVO Youth Insight Panel zur App-Nutzung zeigt, dass über drei Viertel der Jugendlichen (77 Prozent) mindestens zwei Social Media- oder Spiele-Apps auf ihren Smartphones installiert haben. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) nutzt unterwegs sogar mindestens vier Social Media Apps. Instagram (49 Prozent) hat dabei Facebook (41 Prozent) in der Gunst der Jugendlichen inzwischen deutlich abgehängt. Abgesehen von klassischen Social Media-Apps stehen Anwendungen für Musik und Games bei den Befragten besonders hoch im Kurs. Insgesamt haben 60 Prozent der Umfrageteilnehmer mehr als zehn selbst heruntergeladene Apps installiert, neun Prozent der Befragten geben an, 40 und mehr Apps auf dem eigenen Smartphone zu haben. Jeder fünfte Jugendliche (20 Prozent) gibt regelmäßig monatlich Geld für Apps aus.
Meine beiden AmazonBasics Micro Ultra-Portable Bluetooth-Lautsprecher
Wenn ich auf Reisen bin, dann möchte ich meine Musik immer dabei haben. Wenn ich abends in meinem Hotelzimmer sitze, würde ich gerne meine mitgebrachte Musik hören und mich nicht vom Fernseher berieseln lassen. Dafür habe ich Bluetooth-Lautsprecher gesucht, die vor allem leicht sind. Gefunden hab ich sie in den AmazonBasics Micro Ultra-Portable Bluetooth-Lautsprechern.
Die AmazonBasics-Reihe ist für mich sehr interessant, weil Amazon hier eine sehr preiswerte Produktlinie auf den Markt gebracht hat und auf einmal als Hardware-Peripherie-Hersteller am Markt auftritt und über die eigene Plattform verkauft. Ich habe einige Kabel, Taschen und einen Tablet-Ständer von AmazonBasics im Einsatz und bin sehr zufrieden. Nun kamen die AmazonBasics Micro Ultra-Portable Bluetooth-Lautsprecher hinzu.
Der akustische Hockey-Puck, denn fast diese Größe hat der Lautsprecher mit einem Durchmesse von 85 mm und einer Höhe von 31 mm, passt wunderbar in mein Seminargepäck. Natürlich gibt es Lautsprecher, die mehr Leistung haben, aber für ein Hotelzimmer reichen mir die 3 Watt. Der verbaute Akku reicht bis zu vier Stunden. Die Verbindung zum iPhone kommt über Aux-Kabel (nicht mitgeliefert) und vor allem über Bluetooth 4.0. Das Koppeln ist einfach: Blauzahn im iPhone aktivieren, den AmazonBasics Micro Ultra-Portable Bluetooth-Lautsprecher auswählen, koppeln und fertig. Die Entfernung zwischen iPhone und Lautsprecher darf maximal neun Meter betragen, reicht also für die meisten Hotelzimmer aus, in denen ich absteige. Mit 113 Gramm ist der Lautsprecher ein Leichtgewicht und stört nicht im Gepäck. Mitgeliefert wird ein Stoffsäckchen zum Verstauen und ein USB-Kabel zum Aufladen. Den AmazonBasics Micro Ultra-Portable Bluetooth-Lautsprecher gibt es in Rot, Weiß, Schwarz, Grau und Blau.
Aux und USB-Anschlüsse
Aber ich nutze das Teil nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause. Ich habe mir eine zweite Box für die Sauna gekauft und kann nun beim Saunieren meine Entspannungsmusik hören, die mir gefällt.
Einschalt-/Ausschaltknopf – Laut/Leise mehr braucht es nicht.
Für mich ist der AmazonBasics Tabletständer eine absolute Kaufempfehlung
Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin – und das bin ich meistens, habe ich zur Unterhaltung mein iPhone, mein iPad mini und mein Amazon Kindle dabei. Ich höre Musik, schaue Filme oder lese Bücher. Oder ich arbeite, in dem ich via Bluetooth meine externe Tastatur mit dem iPad mini verbinde und tippe. Allerdings tut mir nach einiger Zeit Film schauen oder Buch lesen der Arm weh und obwohl die Devices nicht schwer sind, habe ich das Gefühl, dass mir die Hand abfällt.
Ich war also auf der Suche nach einem entsprechenden Tabletständer. Zu Weihnachten habe ich von einem Twitterer einen witzigen Elch-Ständer für das iPhone bekommen und darüber gebloggt. Aber wenn es etwas professioneller sein sollte, musste ich mich auf die Suche machen. Ich probierte einige Ständer aus und bin am Ende beim billigsten Teil gelandet – dem AmazonBasics Tabletständer.
Seitenansicht
Der einfache Ständer ist ideal und genial. Er ist kompatibel mit Apple iPad 1, iPad 2, iPad 3, Kindle Fire, Kindle Fire HD, Kindle Touch, Kindle E-Reader und anderen Tablets und E-Reader mit und ohne Hülle.
Ich bin fast vollkommen zufrieden mit dem Plastikteil. Es ist leicht (es wiegt nur 9 Gramm), es ist rutschfest – das ist bei der Fahrt mit der Deutschen Bahn wichtig und hervorragend zu transportieren – es wird einfach zusammengeklappt und fertig. Der verstellbare Tabletständer von AmazonBasics hat zwei vertikale Schwenkpunkte, mit denen man das Tablet oder E-Reader in nahezu jeden Betrachtungswinkel positionieren kann. Das ist mir wichtig, denn ich verändere ja den Betrachungswinkel beim Filmschauen immer wieder. Bisher hat mich das preiswerte und überraschend gut verarbeitete Teil noch nie im Stich gelassen.
Kleiner Nachteil: Wenn das iPad mini im Hochformat im Ständer steht, kann ich das Lightning-Kabel nicht anschließen. Dazu ist zu wenig Platz. So drehte ich einfach das iPad mini auf den Kopf und alles passt wieder.
Kleiner Tipp zudem: Nachdem ich den Ständer ziemlich oft im Einsatz habe, ziehe ich von Zeit zu Zeit die Schrauben bei dem Ständer nach. So behält das Teil seine Standfestigkeit und die Gelenke werden nicht schlaff (hoffentlich versteht jeder den Text und denkt nicht an etwas anderes).
Für mich ist der AmazonBasics Tabletständer eine absolute Kaufempfehlung. Die Qualität für diesen Preis ist unschlagbar.
Ich habe beruflich viel mit Schulen und damit mit Lehrern zu tun und habe so manche Eigenart kennengelernt. Es gibt solche und solche. Nun wieder eine neue Variante zum Thema Schule und dieses Mal betraf es ein Familienmitglied K2.
K2 nimmt gerade das Thema Märchen in der Unterstufe am Gymnasium durch und hatte als Hausaufgabe auf, ein Märchen selbst zu schreiben. Das kann K2 und erzählte über zwei handgeschriebene Seiten ein nettes Märchen, so richtig mit König und Königin und böser Hexe. Das Kind hat Talent, so der stolze Vater.
Dann kam die nächste Hausaufgabe der Deutschlehrerin. Die Kinder sollen ihr Märchen am Computer setzen und die Vorgaben lieferte die Lehrerin auch gleich mit: Als Schriftart gab die Deutschlehrerin Lucida Calligraphy in 11 Punkt vor. Die Überschrift war bold und unterstrichen in 12 Punkt und anschließend zwei Leerzeilen. Der Text sei linksbündig zu setzen und die Seitenränder sollen normal sein. Der erste Buchstabe des Fließtextes ist in Bold und 14 Punkt. Oh!
Die Vorgaben fein sauber von K2 erfasst.
Heraus kommt, gelinge gesagt, ein typografisches Schlachtfeld. Lucida Calligraphy als Fließschrift ist ein Verbrecher und ich bekomme Augenkrebs. Die Angaben wie „Seitenränder normal“ sind eine Katastrophe. „Papa, was sind denn normale Seitenränder?“ lautete richtig die Frage von K2. Aber der Abschuss war für mich die Schriftart Lucida Calligraphy. Diese Vorgabe sorgte für die Mitschüler von K2 für Unruhe. Und wir wissen ja, wie Kinder sind: Sie wollen es richtig machen und das Wort der Lehrerin in diesem Alter ist Gesetz.
Lucida Calligraphy ist wohl eine Systemschrift von Mircosoft. Wer MS Office benutzt, hat wohl diese Schrift installiert. Tja und wer beispielsweise ein Open Source-Textverarbeitungsprogramm wie Libre Office nutzt, der schaut blöd. Was bildet sich die Lehrerin ein? Nicht jeder hat MS Office im Einsatz und hat dazu seine Gründe. Aber das kann sich die Frau Lehrerin wohl nicht vorstellen. In ihrer typografischen Welt gibt es Windows und Office – und wahrscheinlich Comic Sans (aber ich will hier nicht böse werden). Über Comic Sans habe ich mich hier und hier schon ausgelassen.
Also hatte die Familie zwei Möglichkeiten in Bezug auf den Einsatz von Lucida Calligraphy, eigentlich waren es drei. Zum einen kann ich die Schriftart für 35 Euro kaufen. Nee, wirklich nicht. Nicht diese hässliche Schrift, die ich niemals wieder einsetzen werde.
35 Euro ist mir Lucida Calligraph nicht wert.
Dann könnte ich Lucida Calligraphy noch illegal aus dem Netz ziehen. Also richtig schön strafbar machen. Bei der BSA kommt Freude auf. Kommt also auch nicht in Frage.
Als dritte Möglichkeit war noch die Suche auf alten Rechnern im Keller, auf denen eine Mac-Version von Office installiert war. Dort war die Schrift dann zu finden.
Die Klassenkameraden diskutierten inzwischen am Nachmittag, welche Textverarbeitung sie verwenden können. Sie wussten nicht den Unterschied zwischen Textverarbeitung und Schrifteninstallation. Für sie hängt eine Schrift an der Software. Hier tut Medienkompetenz Not. Aber noch mehr sollte meiner Meinung nach die Deutschlehrerin Medienkompetenz verordnet bekommen.
Zwei Seiten Text wurden von K2 einfach via Siri erfasst und Zeit gespart.
Interessant war auch die Idee der Lehrerin einen handgeschriebenen Text von einem Unterstufler mit dem Rechner abschreiben zu lassen. Zwei Seiten Text können hier eine Ewigkeit bedeuten. K2 hat in den jungen Jahren noch kein Zehn-Finger-System gelernt, sondern arbeitet eher mit der Methode Adlerkreis-Suchsystem. Das kann also dauern. Aber K2 ist ein Kind des 21. Jahrhunderts. K2 diktierte den handgeschriebenen Text in Siri ins iPhone und Siri tippte den Text für K2. Das sparte uns Stunden und vor allem Nerven. Anschließend wurde der digitale Text mit der Cloud sychronisiert und in das Textverarbeitungsprogramm geladen und nach Wunsch der Pädagogin formatiert. K2 ist eben mein Kind.
Update: Einen Tage später kam es wohl zu einem massiven Protest der Kinder wegen der schrecklichen Lucida Calligraphy. Die Kinder hatten diese Schrift nicht auf den heimischen Rechnern ihrer Eltern gefunden. Neue Vorgaben der Lehrerin: Die Kinder könnten jetzt eine Schrift nehmen, die ihnen gefällt. Danke, dafür dass ich im Keller nach Lucida Calligraph eine gefühlte Ewigkeit suchen durfte.
Leistet gute Dienste bei mir: SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk
Ich muss zugeben, dass ich vom SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk sowohl privat als auch beruflich sehr angetan bin. Ich habe die kleine Festplatte bei Reisen und auf Seminare dabei und sie schont meine Speicher im iPhone und iPad.
Beginnen wir mit den privaten Einsatz: auf der 64 GB große Festplatte sind zahlreiche gerippte Spielfilme gespeichert. Und wir sind als Familie große Zugfahrer und da wenn die Reise mit der Deutschen Bahn wieder länger dauert, dann schauen wir gerne den einen oder anderen Film – natürlich jeder einen anderen. Bisher war es so, dass ich als Vater die iPhones der Kinder mit entsprechenden Filmmaterial geladen hatte. Der Abstimmungsprozess war allerdings etwas aufwändig, weil jeder was anderes sehen wollte und die Sychronisation der Telefone einige Zeit dauert. Dieses Problem habe ich heute nicht mehr. Auf die 64 GByte Festplatte passt einiges an Filmmaterial. Im Zug wird diese kleine Festplatte einfach auf den Tisch gelegt und jeder in der Familie kann auf die Film-Dateien zugreifen und jeder kann das sehen, was er gerade will. Der Zugriff erfolgt über WLAN. Die Festplatte ist mit einem integrierten WLAN-Sender ausgestattet. Zudem ist die Festplatte mit einem Passwort gesichert, dass nicht andere Zugreisende auf unsere Filme zugreifen können. Die Lösung mit dem Media Laufwerk hat sich bewährt. So gibt es keinen Streit und ich als Vater habe im Vorfeld deutlich weniger zu tun.
Kommen wir zum beruflichen Einsatz des Wireless Media-Laufwerks. In Seminaren habe ich oftmals mit Kleingruppen zu tun: Firmen oder spezielle Kunden. Früher habe ich die Dokumente via USB-Stick verteilt. Da war ich wenig flexibel und konnte die Präsentationen bei einer aktuellen Entwicklung nicht mehr aktualisieren. Neue Informationen fielen unter den Tisch, weil der Aufwand alle USB-Sticks neu zu bespielen zu hoch war und auch nicht bezahlt wurde. Das ist jetz anders. Die Unterlagen und Präsentationen liegen auf dem SanDisk Connect Wireless Media-Laufwerk und meine Seminarteilnehmer können sich die Files problemlos laden. Entsprechende Apps von San Disk gibt es für iOS und Android. Auch im Seminareinsatz sinnvoll ist der Steckplatz für eine SDHC/SDXC-Speicherkarte zur Speichererweiterung und Anzeigen von Fotos direkt von der Digitalkamera.
Ich hatte einen Auftrag für eine Schulung in Xanten am Niederrhein. Um auf Nummer sicher zu gehen, reiste ich von München einen Tag früher in die Siegfried-Stadt und besichtigte die Stadt. Am Marktplatz bekam ich den üblichen Kaffeedurst und ich entschied mich für eine Latte. Auf dem Weg zum Cafe stieß ich auf einen öffentlichen Bücherschrank.
Ein öffentlicher Bücherschrank? Was ist jetzt das? In diesem Schrank kann jeder Bücher herausnehmen und natürlich auch hineinstellen. Der Service ist kompkett kostenlos.
Auf einem Schild an dem Bücherschrank steht: „Nehmen Sie einfach ein Buch mit, das sie gerne lesen möchten. Später bringen Sie dieses wieder zurück – oder auch ein anderes, das Sie für lesenwert halten.“ Die ganze Sache basiert auf Freiwilligkeit und lebt vom Engagement der Mitbürger.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich entschied mich für eines der besten Bücher der achtziger Jahre – Tom Wolfe: Fegefeuer der Eitelkeiten.
Ich entschied mich für eines der besten Bücher der achtziger Jahre – Tom Wolfe: Fegefeuer der Eitelkeiten.
In meinem Kaffee hatte ich den Blick auf den Bücherschrank. Bei Kaffee und Kuchen genoss ich die besten Szenen des Buches über die Meister des Universums und blickte ab und zu auf den Bücherschrank. Ich war baff, wie hoch der Bücherschrank in Xanten frequentiert wurde. Viele Bürger von Xanten schauten sich die Bücher an, nehmen Bücher heraus und stellten Bücher herein.
Gemeinsam mit den Energieversorger RWE fördert die Stadt Xanten diesen Bücherschrank. „Denn Lesen verbindet und Bücher sind ein wichtiges Kulturgut, das es zu erhalten gilt.“ Interessant ist: „RWE versteht dieses Engagement als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.“ Ich habe so Bücherschränke in Salzburg gesehen, aber irgendwie nicht in Bayern.
Ich finde die Idee toll und würde gerne Bücher für einen Bücherschrank an meinem Heimatort stiften. Mal sehen, ob sich jemand findet.