Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Es kam ein Blogstöckchen geflogen …

21. Februar 2014

Ich habe von meinem Kollegen Peter G. Spandl ein Blogstöckchen zugeworfen bekommen. Das machen wir Blogger ab und zu untereinander. Antworten auf Fragen hab ich in der Vergangenheit gerne gegeben und mache es heute auch wieder. Es gilt Fragen zu beantworten und zwar öffentlich im Blog. Also, danke lieber Peter und empfehle auf diesem Wege deinen hervorragenden Kochblog.

Hier sind Peters Fragen und meine Antworten:

1. Nach welchen Kriterien suchst du morgens dein Outfit aus?

Ganz eindeutig nach meinen Terminkalender. Habe ich einen Geschäftstermin, dann wähle ich klassisch schwarze Hose, weißes Hemd mit Manschettenknöpfe, Fliege, Jacket sowie passendes Einstecktuch. Wichtig sind für mich auch die entsprechenden Schuhe, da ich einen kleinen Schuhtick habe. Hier habe ich ein schönes Paar aus Spanien und hier ein Video von einem anderem:

Habe ich frei, wähle ich in der Regel lockere Freizeitkleidung wie T-Shirt und Jeans. Oft habe ich dann lockeres Schuhwerk an. Also es kommt ganz klar auf den Anlass an.

2. Was ist Deine Lieblingsspeise?

Das variiert: War es früher ganz banal ein halbes Hähnchen mit Pommes, so ist es heute auf jeden Fall Fisch. In der Regel Dorade. Aber ein wunderbares Steak verachte ich nicht. Ich bestelle es bei Claus Böbel bei seinem Shop und bin von der Qualität der Ware sehr angetan. Hier ein Video vom Grillen.

3. Welche “erste” Schallplatte, Kassette oder CD hast Du Dir von Deinem Taschengeld gekauft?

Es war eine Schallplatte von Alan Parsons Project mit dem Titel Tales of Mystery and Immagination. Es ist eine Vertonung von Geschichten des großen Edgar Allan Poe, den ich als Schüler und noch heute gerne lese. APP war Progrock der guten alten Zeit, dann kamen bei mir ELP und King Crimson. Ich liebte es Schallplatten zu hören. Ab und zu kaufe ich mir noch eine – die letzte war ein Hörpsiel vom Hobbit und ich habe natürlich darüber gebloggt. Der World Record Day ist mir grundsätzlich ein Anliegen, denn im Wohnzimmer steht immer noch eine Rock-o-la.

4. Hast du Angst, du könntest eines Tages wegen irgendwas abgemahnt werden, was du in deinem Blog tust oder unterlässt?

Natürlich und ich halte es nach dem Spruch aus Forrest Gump: Was sind 100 Juristen aneinander gebunden und im Meer versenkt? Ein guter Anfang. Durch meine Ausbildung als Journalist bin ich sensibel, aber natürlich heißt Recht haben nicht Recht bekommen.

5. Woher kamst du, als du das letzte Mal aus einem Flugzeug geklettert bist?

Früher war ich oft mit dem Flieger unterwegs, heute freue ich mich, wenn ich zu Hause und nicht on the road bin. Ich glaube, mein letzter Flug ging nach Hamburg und hab mir die Stadt angeschaut und darüber gebloggt. Eindrucksvoll waren die Mülleimer in der Stadt.

6. Welche Musik hörst Du, wenn Du an Deinem Blog schreibst? Oder hörst Du gar keine?

Doch, imch höre meine Helden Bob Dylan, Elvis, Beatles und Sinatra. Derzeit viel Soundtracks von John Williams und Danny Elfman und zur Inspiration den Sound von Kraftwerk und Miles Davis, die coole Sau. Bei Klassik fällt die Wahl auf Wagner und Bach.

7. Welches Produkt steht schon am längsten in Deinem Kühlschrank? Und wie lange wird es noch dort stehen?

Es ist besonderer Senf, den ich unbedingt haben musste, aber mir dann doch nicht geschmeckt hat. Gier ist eben eine Todsünde. Ich gelobe, beim nächsten Kühlschrankputz liegt er raus.  Also nächste Woche.

8. Was war für Dich “das” Buch in den letzten 12 Monaten?

Als Fachbuch auf jeden Fall Clayton M. Christensen: The Innovator’s Dilemma. Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren. Das hat mich sehr stark beeindruckt, weil es das Dilemma der Excel-Freunde in unseren Unternehmen zeigt. Und als Belletristik die Bücher von PG Wodehouse (köstlich) und Tolkiens Herr der Ringe in der Übersetzung von Margaret Carroux. Hier mein Beitrag und ein Film. Als Fotobuch hat mich Jupp Darchinger – das fotografische Auge von Bonn umgehauen.

9. Fotografiere Deine Socken, die Du JETZT trägst und füge das Bild zu den anderen Antworten.

Es sind Burlington-Socken, von denen ich überzeugt bin. Im Moment trage ich keine andere Marke.

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10. Was ist der höchste Betrag (für eine Person), den Du jemals für ein Menü im Restaurant ausgegeben hast – und war es das wert?

Ich weiß nicht, ob es das Tandris in Münchrn oder die Überfahrt am Tegernsee war. Es war um die 450 Euro und jeden Cent wert. Ich hab darüber gebloggt und war neulich auch sehr gut essen bei den Egener Höfen. Dort führte ich ein Interview mit dem Sternehoch Michael Fell. Den Blogartikel muss ich noch schreiben.

Und jetzt werfe ich das Blogstöckchen weiter an:

Thomas Gerlach http://www.tgerlach.de

Franz Neumeier http://www.cruisetricks.de

Monika E. König http://lernspielwiese.com

Doris Ortlieb http://hahnologie.wordpress.com

Franziska Ferber http://notizleben.wordpress.com

Markus Will http://krapfenblog.de

Marcus Bölt http://blog.smirne.net

Tanja Kaiser http://www.mrsminirobot.de

Ludger Freese http://blog.fleischerei-freese.de

Lucas Kaiser http://www.lucidpix.de

Heike Stiegler http://heikesstadtgefluester.de

Und es gilt folgende Fragen zu beantworten, neue bis zu zehn Blogger auszuwählen und neue Fragen zu stellen.

  • Welches Hobby hast du und wie widmest du dich diesem Hobby?
  • Wenn du ein Haustier hast, schreib eine nette Geschichte und mach ein Foto.
  • Filmst du für deinen Blog und warum bzw. warum nicht?
  • Was bedeutet bloggen für dich?
  • Wo sammelst du deine Blogideen?
  • Was war denn der eindrucksvollste Film im zurückliegenden Jahr und warum?
  • Arbeitest du mit einer to do Liste und wie sieht die aus?
  • Welchen guten Vorsatz für 2014 hast du und wie steht es um die Verwirklichung?
  • Gib uns einen Buchtipp: Fachbuch und/oder Roman
  • Wie ist dein Lebensmotto?

Was macht eigentlich ein Feng Shui-Berater?

14. Februar 2014

Fengshui_Compass

Feng Shui – für die ist es esoterisches Gerede – für die anderen ist es die optimale Harmonielehre. Nachdem Feng Shui in aller Munde ist und der Buchmarkt zu diesem Thema nahezu explodiert, wollte ich es genauer wissen.

Ich traf mich mit Feng Shui-Beraterin Claudia Kruppa zum Gespräch. 2006 hat sie eine Feng Shui Schule mit Sitz in Erding gegründet. Dort können sich Interessierte zum Feng Shui-Berater ausbilden lassen oder Weiterbildungen absolvieren. Interessanter fand ich aber das Dienstleistungsangebot. Neben Privatpersonen berät Claudia Kruppa unter anderem Hotels und Krankenhäuser in Sachen Feng Shui. Ihre Referenzenliste liest sich interessant: Hotel Tieflehner Hof im Pitztal, Frauenarztpraxis Dr. Unverdorben (Erding), Kliniken an der Paar und Krankenhaus Aichach sind unter anderem darunter.

Ziel des Feng Shui ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll. Das klingt gut. Die Kunden erhalten aufgrund einer genauen Analyse zahlreiche Vorschläge zur Optimierung des Arbeits- bzw. Unternehmensumfelds. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind auf den Kunden abgestimmt unter Zuhilfenahme der Chinesischen Astrologie. Ich kann mir vorstellen, dass manche Interessierte auf das Wort Astrologie allergisch reagieren. Entscheiden muss jeder für sich selbst. Bei Interesse lässt sich Kontakt mit Claudia Kruppa über ihre Website aufnehmen.

Neuer Katzen-Content für Facebook

12. Februar 2014

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Bei meinem Besuch der Trendset-Messe am Stand des Schmuckherstellers Hergo Creation entdeckte ich Glücksbringer, die wohl ein Renner in sozialen Netzwerken werden könnten. Seitdem ich sie im Januar gesehen habe, begegnen mir diese Glücksbringer immer wieder. Vor kurzem sogar im örtlichen Spielwarenladen bei mir auf dem Land. Hier wurden sie gerade von einem Kind gekauft.

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Was verbirgt sich hinter den Glücksbringer? Die Glücksbringer sind kleine Tierchen. Es sind Hunde (Edition Wuff), Eulen (Edition Huhus) und Katzen (Edition Miau) und dazu noch allerhand Themenwelten und anderes Getier. Gerade die Glückskatzen sehe ich als Chance für die Facebook-Gemeinde. Wir wissen ja, Cat-Content ist King im Netz. Wäre ich Hergo Creation, würde ich damit eine Kampagne aufziehen. Die Viecher sind aber auch süß. Die Glückskatzen sind Handarbeit und die Augen leuchten im Dunkeln. Die Katzen haben Namen wie Konstantin, Kasmir, Fridolin, Mimi und Sissi.

Dazu gibt es Sammelkarten zu den Glücksbringern. Das ist wiederum eine super Idee. Wir Deutschen sind ein Volk von Sammlern und wer die Katze Sissi hat, der will auch die anderen Katzen haben. Der Sammler sieht jedes Mal, welcher Glücksbringer ihm noch fehlt und das Sammlerherz bekommt einen Stich und ruft KAUFEN. Für den Handel gibt es wunderbare Präsentationskartons, die Hund, Katze und Eule zeigen.

Hergo ist noch nicht so richtig aktiv mit dem Marketing für seine Katzen in Facebook, aber es wird sicherlich noch kommen. Bin mal gespannt, wie euch die Tierchen gefallen.

Die Trendfarben der Saison

12. Januar 2014
Der Hergo-Stand auf der TrendSet

Der Hergo-Stand auf der TrendSet

Mindestens einmal im Jahr besuche ich meine Bekannten von Hergo Creation. Das ist ein Schmuckhersteller, der von Christina Hergouth und Oliver Czelniak sehr erfolgreich betrieben wird. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder hier und hier von ihnen berichtet.

Neben den beiden entzückenden Menschen freue ich mich auch auf die neuen Trendfaben der Saison, die es bei Hergo Creation zu sehen gibt. Aufwändig werden die neuen Farben der Saison ermittelt und als Mode-interessierter Mensch freue ich immer darauf, welche Farben und Kombinationen im Winter denn in sein werden.

Hier schau ich gerne vorbei.

Hier schau ich gerne vorbei.

Fest steht: Bei der bunten Mischung kommt wieder Nostalgie ins Spiel. Die Farbpalette ist sehr abgesoftet und es kommen wieder Grau, Braun und dunkle aus der Natur abgeleitete schattige Wintertöne. Die Trendforscher der TrendSet-Messe sagen in ihrem Magazin voraus: “Es erwartet uns ein insgesamt sehr ruhiger, ausgeglichener und auch durchaus edler Stil, in dem extreme Farben und Muster hinter harmonischen Entwürfen zurücktreten.”

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Der Trendblick lässt sich in verschiedene Strömungen unterteilen, sagen die Macher der TrendSet-Messe – und die müssen es ja wissen.

Innere Ruhe: Wir haben hier zarte Creme- und Pastellfarben wie Rosenholz, Hellviolett, Nude und warme, sehr softe Brauntöne – auch mit Petro.

Klassisch inspiriert: Helles, silbriges Grau und Schwarz bilden mit dunklem Rubinrot, warmen Zobelbraun und Dunkelgrau eine Einheit. Akzente werden durch Orange und Beige gesetzt.

Pop-Art: Die 70er und 80er Jahren liegen weiter im Trend, passen sich aber den Winter an. Das bedeutet Farbigkeit pur mit viel Petrol, Senf und Violett, Pink und Rot.

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Projektmanagement: Das 43 Minuten Prinzip

10. Januar 2014

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Projekte begleiten uns ein ganzes Leben lang. Die Projektmanagement-Branche schaut fassungslos auf die Elbphilharmonie und den Berliner Flughafen. Zum Vorzeigebau aus Hamburg wurde ein Gutachten vorgelegt, dass die Schlamperei deutlich macht und in Berlin wird auch 2014 kein Flieger beim neuen Flughafen abheben.

Ich habe mich daher mit einem Experten in Sachen Projektmanagement unterhalten. Dr. Michael Homberg unterstützt Firmen bei Projekten. Unlängst hat er ein sehr lesenswertes Buch mit seiner Idee des 43-Minuten-Prinzip auf den Markt gebracht. 43 sind der ideale Zeitrahmen, um brauchbare Ergebnisse zu erhalten. “Nach 43 Minuten ist das Ergebnis da und kann sich sehen lassen”, sagte mir der Experte Homberg. Seine Idee des 43-Minuten Prinzips eignet sich nahezu für jedes Thema.

Ich war überrascht und skeptisch, aber Homberg hat recht. Ich habe es in der Praxis ausprobiert und es funktioniert. Ich empfehle es daher allen Führungskräften, derzeit viel im politischen Bereich. Dabei ist die Zeitbeschränkung nicht willkürlich. Schließlich gilt der alte Satz bei Projekten: “Zeit für Arbeit dehnt sich so lange aus, wie man zur Verfügung hat.”

Es kommt dabei die Pareto-Regel 80:20 zum Tragen: In 20 Prozent der Zeit erreiche ich 80 Prozent des Ergebnisses.

TrendSet: Ein paar Trends fürs neue Jahr

9. Januar 2014

Zwar betreibe ich kein Einzelhandelsgeschäft, aber als Journalist ist es dennoch toll, über eine Trendmesse zu flanieren und sich von den neuesten Angeboten und Trends inspirieren zu lassen. So auch auf der TrendSet in München. Diese Fachmesse findet zweimal im Jahr statt und liefert Konsumgüter für Lebensart, wie der Claim so schön verlautet.

Ich sah mir mal die TrendSet 2014 genauer an.

Ich sah mir mal die TrendSet 2014 genauer an.

Lebensart muss nicht nur für den Menschen gelten. Es gilt auch für das Tier, in unserem Fall der Hund. Im Newcomerbereich der Messe fiel mir ein netter Stand von Rosirufus mit Hundesofas auf. Faulheit in Form gebracht. Wohnraumkultivierung für den urbanen Hund – hieß es über die ausgestellten Sofas und Hundehütten. Und die Sprüche waren auch gut, wie zum Beispiel “Schräger Hund – schräge Hütte”.

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Ich hab zwar nur zwei Wellensittiche, aber die Hundesofas wirken für den verwöhnten Wauwau schon recht einladend. Und was wichtig ist: Die Hütte ist so stylisch, dass sie in die Großstadtwohnung des Herrchens passt. Die TrendSet Newcomer Area sieht sich als Sprungbrett für junge Designer und Start-up-Unternehmen der Branche. Die Sonderausstellungsfläche ist speziell für kleine Unternehmen reserviert, die sich in der Branche erst einen Namen machen wollen.

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Das Geschäft mit der Ente kenn ich als Zeitungsmann schon lange. Quietsche-Entchen sind im Grunde auch nichts neues. Es gibt sie in vielen Läden bereits. Ich war auf der TrendSet dennoch überrascht, wie positiv die Leute auf den schwimmenden Badebegleiter aus Plastik reagieren. Der Trend geht nach verschiedenen Themenbereichen wie König, Pirat, Teufel oder Weihnachtsente jetzt zu berufsbezifischen Enten, also die Ente als Feuerwehrler, Polizist, Bäcker und auch Friseur. Wahrscheinlich im Hinblick auf die Wiesn gibt es jetzt auch Bayern-Enten von dem Hersteller LiLaLu aus Aachen (!). Gegen die Bayern-Ente verwahre ich mich allerdings.

Wer findet die Ente zur Bundeskanzlerin?

Wer findet die Ente zur Bundeskanzlerin?

Sehr nett fand ich übrigens eine der neuen Ende, die Bundeskanzlerin Angela Merkel darstellen soll. Erkennungszeichen ist nicht etwa die Frisur, sondern das Falten der Hände im typischen Merkel-Stil.

Auch das Traditionsunternehmen Goebel bringt 2014 Neues auf den Markt. Goebel war mir im erster Linie durch seine Hummel-Figuren bekannt. Meine Mutter arbeitete als junge Frau einstmals in der Produktion dieses traditionsreichen Unternehmens. Aber Hummel ist inzwischen Geschichte. Goebel muss sich neue Einnahmequellen suchen.

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Das Unternehmen versucht es jetzt mit Kunst. Zwei Künstler, die ich durch ihre Bilder in der Galerie Mensing kennen und schätzen lernte, verkaufen hier ihre Kunst nun auch auf diesem Kanal. Die beiden Pop-Art Künstler Romero Britto und James Rizzi sind künftig bei Goebel unter Vertrag. Mal sehen, ob weitere Künstler folgen. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass auch mit Ed Heck ein gutes Geschäft zu machen ist. Beide Künstler, Britto und Rizi, sind durch ihre Kunst, aber auch durch ihren Geschäftsideen extrem erfolgreich geworden. Bei Rizzi profitieren jetzt nur noch die Erben, aber Britto scheint ein ganzes Heer von Mitarbeiter zu beschäftigen, die seine Kunst vermarkten. Ich bleibe wohl aber erst mal bei den Bildern.

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In einer Halle fand ich einen Hersteller von Blechspielzeug. Im Grunde kann ich damit eigentlich nicht viel anfangen. Dennoch entdeckte ich etwas, so dass mir das Herz aufging. Es handelt sich um Blechfiguren von alten Roboter-Spielzeug. Da ich ja immer wieder Seminare und Vorlesungen zur Geschichte von Roboter als Spielzeug halte, interessiert mich diesen Blech-Kameraden sehr. Als Klassiker gab es einen der ersten Spielzeugroboter namens Lilliput. Für die Kino-Freunde unter uns gab es auch den berühmten Roboter Robby, the Robot. Er erblickte erstmals im US-Kinofilm mit Forbidden Planet das Licht der Welt. Vor R2D2 und C3PO war er neben Maria aus Metropolis sicher der berühmteste Roboter. Dieser Begegnung war sicherlich ein netter Abschluss der TrendSet.

Wohin mit der defekten Halogenlampe?

5. Januar 2014
Wohin mit der kaputten Halogenbirne?

Wohin mit der kaputten Halogenbirne?

Bei den verschiedenen Licht- und Leuchtmittel bei uns im Haushalt verliere ich langsam den Überblick, wenn es an die Entsorgung geht. Früher war es natürlich einfach: Mülltonne auf, Zeug rein, Mülltonne zu – fertig.

So einfach geht es in einen umweltgerechten Haushalt natürlich nicht mehr zu. Vor kurzem gab eine Halogen-Lampe von IKEA bei uns zu Hause den Geist auf. Wohin damit? Restmüll oder fachgerecht entsorgen und wenn ja, wie?

Ich versuchte mich am entsprechenden Gesetzestext schlau zu machen. Die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Altgeräten regelt in Deutschland das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG). Damit hat Deutschland 2006 eine EU-Richtlinie (WEEE-Richtlinie) in nationales Recht umgesetzt. Das ElektroG schreibt uns braven Bundesbürgern vor, dass ausgediente Elektrogeräte nach verschiedenen Produktgruppen getrennt erfasst und wiederverwertet werden müssen. Genau das will ich.

Und siehe da, das Gesetz hat auch eine Antwort auf mein Problem. Halogenbirnen gehören weiterhin in die Restmülltonne. Also kein Recycling, sondern schnöde Verbrennung. Ach gut.

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Für Star Wars-Geeks: R2D2 als Hoodie

3. Januar 2014
Mir gefällt die R2D2-Variante.

Mir gefällt die R2D2-Variante.

Auch wenn es mal kälter wird, müssen wir Star Wars Fans nach außen hin klar erkennbar sein. Da ich im Moment meinen Star Wars Bademantel nicht tragen kann, muss ich mir neue Gadgets suchen. Eigentlich mag ich keine Hoodies, aber hier mache ich eine Ausnahme. Unter http://www.stylinonline.com habe ich verschiedene interessante Star Wars-Hoodies ausmachen können. Unter der Adresse gibt es zahlreiche Fälle Artikel verschiedener Blockbuster, Spiele und anderen Firlefanz.

In Europa etwas gewöhnungsbedürftig, obwohl hier viele Affen unterwegs sind.

In Europa etwas gewöhnungsbedürftig, obwohl hier viele Affen unterwegs sind.

Sehr nett finde ich das R2D2-Outfit. Irgendwie komme ich mir zwar vor wie eine Tonne auf zwei Beinen, aber die Reaktion meiner Umgebung ist durchweg positiv. Der sympathische Roboter wird überall gleich erkannt. Und der Hoodie sieht mit seinen Lüftiungsschächten, Lichtern und Technikkram auch wirklich herzig aus. Mehr etwas für Fans ist die Star Wars Chewbacca-Variante mit Patronengurt um die Schulter. Das kommt jedoch in unseren Breiten nicht so gut an. Aber gegen R2D2 hat niemand etwas.

Die Darth Vader Variante.

Die Darth Vader Variante.

 

Schachspiel mit Star Wars-Figuren

26. Dezember 2013
Die gegnerischen Bauern

Die gegnerischen Bauern

Es ist natürlich ein totaler Spaß, aber so bringe ich meine Kinder zum Schachspielen. K1 interessiert sich seit langem für Schach und nachdem sogar auf SPON die Schach-WM übertragen wurde, fing ich wieder an zu spielen. Aber nur gegen den Computer zu spielen, macht auf Dauer ein wenig einsam. Daher muss ein menschlicher Gegner her, der Lust auf das Spiel der Könige hat.

Motivieren konnte ich K1 durch das Star Wars Schachspiel. Hier tritt Gut gegen Böse an und die Figuren kommen aus dem Star Wars-Universum. Bei meiner Version des Schachspiel stammen die Figuren aus der guten Filmreihe Krieg der Sterne. Imperium schlägt zurück und Rückkehr der Jedi-Ritter. Das heißt kein Jar Jar Binks und ähnlicher Schrott.

Die Zuordnung der Figuren bereitet mir bei aller Liebe zum Film aber Probleme. Ich bin die schlichten Schachfiguren gewöhnt und muss bei der figürlichen Darstellung ganz schön umdenken. Bei den Bauern fiel es mir noch leicht. Die Bauern sind entweder X-Wing-Fighter oder Tie-Fighter. Die Größe der Spielfiguren reicht von ca. 4 cm bis 9,5 cm.

Die Dame ist natürlich Leia aber die gegnerische Dame ist in Ermangelung einer schwarzen Frau eben jetzt ein Mann. In unserem Fall Darth Vader. Etwas willkürlich sind die Figuren den Schachfunktionen zugeordnet. Daher habe ich beschlossen, mich nicht daran zu halten und meine eigene Aufstellung zu machen. Mit der Kombi R2D2/C3PO als Türme hab ich kein Problem. Luke mit Yoda auf dem Rücken ist für mich eher ein Läufer als ein Springer. Die Wachen des Imperators, der hier als schwarzer König funktioniert, hab ich zu Türmen umgewidmet. Boba Fett ist bei mir ein Springer und die Sturmtruppen die Läufer. Merkt doch eh keiner und George Lucas ist fern.

Als Erwachsener muss ich immer wieder nachsehen, wer welche Figur ist, während K1 es einfach als gegeben hinnimmt. Und dadurch gelingt es dem Nachwuchs mich immer wieder zu schlagen.

Ich habe auf entsprechenden Star Wars-Sammlerseiten hochwertige Schachfiguren gesehen, die ich mir trotz Fandasein nicht leisten will. Die Plastikfiguren aus dem Star Wars Schachspiel reichen mir aus. Es handelt sich um bemalte Plastikfiguren, nichts wirklich hochwertiges. Aber dennoch für die Kinder so interessant, dass ich am Ende des Spiel immer kontrollieren muss, ob alle Figuren wieder in die Packung gewandert sind. Es kann sonst schon mal vorkommen, dass eine Figur außerhalb seiner natürlichen Schachbrettumgebung fremd bespielt wird.

Frohe Weihnachten mit dem Augsburger Engelsspiel

24. Dezember 2013

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Ein Besuch auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt ist verbunden mit dem Engelsspiel. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 18 Uhr, verwandelt sich das Augsburger Rathaus zu einem riesigen Adventskalender. Dann nämlich präsentieren 24 musizierende Weihnachtsengel in den Fenstern des Renaissance-Gebäudes, frei nach Hans Holbeins berühmtem Gemälde „Santa Maria Maggiore“, das beliebte „Augsburger Engelesspiel“.

Ich war bei dem letzten Auftritt 2013 dabei und hier ist das gesamte Schauspiel. Euch schöne Weihnachten: