Ich geb es zu, ich bin eine Fußball-Niete. Aber ich durfte neulich den Mammendorfer Friseurmeister Josef Wieser zum TSV 1860 München begleiten. Wieser ist Löwen-Fan und wir machten eine Kooperation zwischen dem Haarstudio Wieser und dem TSV 1860 München klar. Und ich schaute im Fan-Shop vorbei.
Über die Einzelheiten der Kooperation kann ich noch nichts sagen, aber eines steht fest: Das Team vom Haarstudio Wieser wird am 27. Juli beim Fanfest des alteingesessenen Fußballvereins mit von der Partie sein.
Ich finde die Idee wunderbar – Der TSV 1860 München feiert am Sonntag, 27. Juli 2014, gemeinsam mit allen Sechzgern – Fans, Partnern und den 1860-Profis – das Löwen-Fanfest 2014 auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Ab 11 Uhr heißt es „Löwen zum Anfassen“. Die Spieler Gabor Kiraly & Co. gebe beim Showtraining Vollgas. Und es wird eine Autogrammmeile mit der kompletten Zweitliga-Mannschaft der Löwen geben.
Heiligtümer für Löwen-Fans.
Mitten drin ist das Team vom Haarstudio Wieser, die an diesem Tag ein Besucherstyling anbieten werden. “Mode und Fußball sind eine ideale Verbindung. Auch junge Burschen haben einen Anspruch an Mode”, so Löwenfan und Friseurmeister Josef Wieser. “Mit Herz und Blut bin ich Löwe”, so sein Statement.
Eine gute Idee finde ich, dass beim TSV die DFB-Pokalgewinner von 1964 zu Gast sind. Zum 50-jährigen Jubiläum ihres Erfolgs werden den Fans die Spieler noch einmal hochleben lassen und symbolisch die Original-Nachbildung des Henkelpokals übergeben, der in diesem Jahr mit einer großartigen Spendenaktion finanziert und angeschafft werden konnte.
Ich begrüße ausdrücklich den Schritt des Münchner Flughafens in Kürze das WLAN am Flughafen kostenlos bereit zu stellen. Künftig soll es möglich sein, dass Fluggäste in den Terminals vom Franz Josef Strauß Airport 24 Stunden kostenlos das WLAN nutzen können. Bisher war es nur eine halbe Stunde möglich. Der Service wird von der Telekom bereit gestellt.
Kostenloses WLAN kommt zu FJS, aber wie sieht es mit Steckdosen aus?
Ich will ja nicht meckern und kostenloses WLAN ist der richtige Schritt. Aber ich große Bitte habe ich noch: Steckdosen, bitte bringt mehr Steckdosen an.
Ich durfte neulich nach London fliegen und musste aufgrund von Verspätungen im Terminal 1 warten. Um den digitalen Anschluss nicht zu verpassen, wollte ich iPad und iPhone aufladen und fand an den Gates keine Steckdosen. Ja ich sehe schlecht, aber nicht nur mir ging es so. Andere irrten mit ihrem Ladekabel auch herum. Erst an den Fenstern fanden wir Stromsuchende eine (!) Steckdose, die wir uns brüderlich teilten.
Am Fenster fand ich am Terminal 1 in Muc eine Dose.
Ich gestehe: In Bremen am Flughafen ging ich in meiner Not sogar mal so weit, dass ich einen Cola-Automaten aussteckte, um an meinen Strom zu kommen. Bitte jetzt keinen Shitstorm. Aber Strom ist bei Smartphone ein echtes Problem.
In London musste ich dagegen sehen, was es heißt eine Weltstadt zu sein. Am Flughafen Gatwick gab es an jeder Ecke Steckdosen. Überall waren an den Sitzplätzen Stromtanks angebracht. Ich brauchte nur den englischen Adapter und konnte wunderbar Strom tanken.
Also bitte liebe Flughafenbetreiber in München. Mehr Steckdosen bitte und falls ihr welche im Terminal 1 habt, dann weißt darauf hin. Dann wird es auch langsam etwas mit Laptop und Lederhose.
So muss es sein mit der Stromversorgung: London Gatwick
Sommerzeit ist bei mir Grillzeit. Aber wenn ich ehrlich bin, wird bei mir das ganze Jahr über gegrillt. Im Moment arbeite ich mit einem Weber-Grill und hab vom Weststyle noch ein wenig Zubehör besorgt. Mit dem Shop habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und werde jederzeit dort wieder ordern.
Aber das Wichtigste ist natürlich die Grillware, das FLEISCH. Beim örtlichen Metzger und beim örtlichen Fischhändler besorge ich mir die Ware. Aber als digitale Nomade bestelle ich auch online. Das Thema eFood wird noch einen großen Stellenwert einnehmen, da bin ich mir sicher. Ich war als Referent beim Landesinnungsverband der Bäcker eingeladen, die sich mit dem Thema schon beschäftigen. Amazon experimentiert in den USA auch schon mit eFood. Da kommt noch mehr und der deutsche Mittelstand muss aufpassen, dass er es nicht verschläft.
Hochwertige Waren sind hier selbstverständlich.
Einer der es nicht verschlafen hat und ganz vorne mit dabei ist, ist der Metzger Claus Böbel. Das hochwertige Grillfleisch bestelle ich online bei Claus Böbel in Rittersbach. Er betreibt den Shop umdiewurst.de. Ich war schon ein paar Mal vor Ort bei Claus Böbel und habe mich von der Qualität der Ware und der Herstellung selbst überzeugt. Da ist natürlich auch schon mal ein Videointerview herausgekommen.
Außerdem ist Claus Böbel ein cooler Typ, der nicht nur Metzger/Fleischer ist, sondern auch als Referent seine Brötchen verdient. Seine Vorträge drehen sich um das Erfolgsrezept Internet. Zudem bietet er erfolgreiche Wurstseminare an. Firmen buchen sich ein. Und immer wieder kommen Teilnehmer aus aller Welt, um bei Böbel ein Seminar zu besuchen. Neulich kam sogar ein interessierter Metzger aus Thailand, der in Asien den Wurstmarkt aufmischen will.
CI bis zur Kappe – umdiewurst.de
Ich finde es bewundernswert, dass eine kleine fränkische Landmetzgerei konsequent den Weg ins Netz geht. Hier können andere Betriebe und Gewerke von ihm lernen. Er hat sein Erfolgsrezept in drei Thesen zusammengefasst, die ich jedem Mittelständler im Netz auf den Weg geben kann:
Digital schlägt klassisch
Gestalten statt verwalten
Persönlichkeit schlägt Prozesse
Ein paar Geschenkboxen hab ich bei meinem jüngsten Besuch mitgenommen.
Claus Böbel hat sich mit seinem Shop einen Namen in der Food-Branche gemacht. Top-Qualität. Wer bei ihm in Rittersbach bei Roth auf einen Kaffee vorbeischaut, der bekommt nicht nur seine nagelneue Bratwurst-Event-Küche zu sehen, sondern auch wunderbare Geschichten aus erster Hand zu hören. Böbel kann im Grunde alles besorgen und wird deshalb auch beauftragt. So beispielsweise für deutsche Truppen in Afghanistan, die exzellente Steaks aus der Heimat bestellt haben. Böbel macht es möglich. Witzig ist auch sein grünes Wurst-Taxi mit dem er lokal Waren ausfährt.
Wir bestellen regelmäßig bei ihm und ich habe es noch nie bereut. Hier ein Unboxing eines Wurstpakets:
Die CI wird auch beim Versand des Paketes eingehalten. Bei Böbel muss es grün sein. Grün ist seine Farbe. Wichtiger als die Farbe, ist aber die Kühlung des Pakets. Hier hat sich Böbel etwas einfallen lassen: Seine Pakete isoliert mit Styropor und werden mit Eispads gekühlt. Über 500 Produkte füllt inzwischen sein Online-Shop. Also ruhig mal hineinschauen und sich von der fränkischen Küche verwöhnen lassen.
Wenn die zurückhaltenden Franken einmal aus sich heraus gehen, dann muss es wirklich etwas besonderes sein. So geschehen als 200.000 Tanzbegeisterte am vergangenen Wochenende das Samba Festival 2014 in Coburg besuchten. Sambaco-Pressesprecher Andi Ebert: „Etwas weniger als im vergangenen Jahr, das ist dem Regen geschuldet.“
Trotz zum Teil schrecklichem Wetter wurde gefeiert, was ging. Tanze Samba mit mir, tanze Samba die ganze Nacht. Über 3000 Samba Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus waren angereist und verwandelten die oberfränkische Stadt drei Tage in einen riesigenKarneval. Eine wunderbare Mischung aus Rio mit Bratwurst.
Wem der Eintritt von 20 Euro für das Betreten des Marktplatzes und Schlossplatzes scheute, der konnte in den Seitengassen und an den Zufahrtswegen auch rhythmische Samba-Musik genießen. Und jeder Ecke gab es Buden für Speis und Trank. Die zahlreichen Gaststätten, Kneipen, Dönerbuden, Eisdielen und so weiter hatten geöffnet und machten richtig Umsatz. Das sonst etwas verschlafene Coburg erbebte unter den zahlreichen Sambatrommeln und die Stimmung war hervorragend. Die Besucher waren ausgelassen, tanzten und freuten sich. Beim weltgrößten Samba-Festival außerhalb Brasiliens tanzten rund 100 Gruppen auf elf Bühnen in der historischen Altstadt. Am Sonntag gab es noch einen großen Festzug durch die Altstadt von Coburg. Zeitweise sah es so aus, dass der Umzug ausfüllen müsste, weil es zu stark regnete. Aber Petrus ist Samba-Fan, hatte ein Einsehen und der Zug konnte starten.
Im großen und ganzen blieb es bei diesem Festival friedlich. Veranstalter und Polizei zogen eine positive Bilanz. Das BRK musste Leute mit Kreislaufproblemen und ähnlichem behandeln, aber es kam zu keinen größeren Einsätzen. 190 ehrenamtliche Sanitäter und acht Notärzte waren drei Tage lang präsent.
Als Fan von Jurassic Park musste ich unbedingt mit meiner Familie die Light-Version des bayerischen Jurassic Parks im Altmühltal besuchen. Die Gegend ist dafür bekannt, dass kleine und große Forscher nach Fossilien graben können und garantiert auch fündig werden. Also ein idealer Ausflug für die ganze Familie stand auf dem Programm.
Wer es nicht weiß: Fossilien sind versteinerte Überreste von Tieren und Pflanzen. Aber es gibt auch Fußabtdrücke von Dinos und anderem Getier, das einst die Erde beherrschte. Der Geo-interessierte Bildungsbürger in mir weiß, dass die Gegend um Eichstätt, Solnhofen, Weißenburg und Treuchtlingen am Rand eines tropischen Meeres lag. Bei rund 23 Grad Wassertemperatur des Meeres war im Wasser allerhand los. Nun, dass Wasser ist heute weg und zurückgeblieben sind die Solnhofener Plattenkalken aus dem Oberen Jura, die in den Steinbrüchen der Umgebung abgebaut werden. Und in eben diesen Steinbrüchen gibt es heute zahlreiche Fossilien zu finden.
Nachdem es in der Gegend des Altmühltals zahlreiche Steinbrüche gibt, entschieden wir uns per Los für den Fossilien-Besuchersteinbruch Mühlheim. Dieser Fossiliensteinbruch zählt zu den Mörnsheimer Schichten und gilt als sehr fossilienreich – zu finden sind hier unter anderem Ammoniten, Pflanzen und Fische. Auf über 6.000 Quadratmeter gingen wir auf die Suche nach dem verschollenen Saurier. Das notwendige Werkzeug wie Hammer und Meißel gab es zum Ausleihen.
Insgeheim hofften wir natürlich auf den großen Fund. So ganz unmöglich ist es nicht. 2011 wurde von einem Greenhorn ein bedeutender Fund gemacht. Es handelte sich um einen bis dahin unbekannten Flugsaurier. Das Vieh heißt wissenschaftlich Archaeoperyx. Im Oktober 2011 fand ein Familienvater das Skelett eines 144 Millionen Jahre alten Vogels.
Nun so ganz erfolgreich war unsere Suche nicht. Wir fanden Versteinerungen von Flora und Fauna, ein paar Gräser hier, ein Ei dort oder ein paar Schneckenhäuser. Den Kindern war nach zwei Stunden Steineklopfen langweilig, aber ich war fasziniert, was der Steinbruch so alles frei gibt. Wenn die Kinder im Urlaub sind, dann werde ich ein, zwei Tage in den Steinbruch verbringen und mich professioneller auf die Suche begeben. Wozu habe ich den Geologie an der Uni belegt?
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach – wunderbare Klischees erfüllen sich beim Besuch von Salzburgs ältester Bäckerei, der Stiftsbäckerei St. Peter. Ihre Spezialität ist unter anderem ein Holzofenbrot aus reinem Natursauerteig.
Eine exklusive Führung hinter die Kulissen bekam ich bei einer Exkursion des PresseClubs München auf Vermittlung von Annette E. Diepenbrock von Deleguide. Diese Bäckerei sollte der Salzburg Besucher gesehen haben. Die Stiftsbäckerei St. Peter steht für mehr als 700 Jahre Bäckerhandwerk im Zentrum der Salzburger Altstadt. Die Stiftsbäckerei liegt zwischen Kapitelplatz und St.-Peter-Friedhof, den Dombögen gegenüber.
Authentizität und Langfristigkeit sind die zentrale Kriterien des historischen Betriebs: Mehl aus der Stifts- und Salzachmühle, Holz aus den Wäldern des Stifts St. Peter, Energie aus dem Almkanal, alte Gewölbe, die nicht Museum sind. Verkaufslokal und Backstube sind eins. Der Kunde sieht, was er isst.
Franz Grabmer gab mir einen Blick hinter die Kulissen und zeigte mir Orte, die der Öffentlichkeit verborgen sind. Grabmer vereinigt die ideale Kombination von Müller und Bäcker. Er war von 1975 – 2007 Geschäftsführer der Stifts- und Salzachmühle und der Stiftsbäckerei. Sein Hauptwerk war die Verlegung und grundlegende Modernisierung der Salzachmühle vom Standort an der Salzach nach Aiglhof. Am 1.9.2007 übergab er die Mühle an seinen Nachfolger und pachtete die Stiftsbäckerei vom Stift St. Peter. Franz Grabmer stammt aus einem alten Müllergeschlecht, ist Müller- und Bäckermeister und Landesinnungsmeister des Mühlengewerbes. Durch lebenslange Erfahrung ist er ein ausgesprochener Kenner beider Branchen.
“Wir gehen davon aus, dass die Mönche von St. Peter von der Gründung des Klosters an Brot gebacken haben”, so Grabmer. Einen wesentlichen Meilenstein stelle jedoch das Jahr 1160 dar: Ab dann wurde durch den Stollen im Mönchsberg Wasser aus der Almkanal geleitet und somit der Betrieb eines Mühlrades und das Mahlen von Getreide möglich. Damit kann der Beginn der Stiftsmühle und -bäckerei neben dem Friedhof von St. Peter festgesetzt werden. Eine Mühle bestand dort bis 1967 im hinteren und oberen Teil des Gebäudes. Diese nutzte die Wasserkraft von 1922 – 67 mit einer Francisturbine.
Seit Herbst 2006 wird das Wasser des Almkanals wieder zur Energiegewinnung genutzt. Es dient dazu ein oberschlächiges Wasserrad, das eine elektrische Leistung von ca. 11 kW (15 PS) liefert. Ein wartungsfreier Betrieb ist auch bei winterlichen Bedingungen gegeben. Der erzeugte Strom wird für den Eigenbedarf genutzt und größtenteils ins öffentliche Netz eingespeist.
Ich hab da mal ne Frage: Haben Sie eigentlich auch einen Bleistift hinter dem Ohr wie ich gerade? Meine Frau und ich dachten neulich über dieses Phänomen unserer Jugend nach. Damals kannten wir viele Leute, die sich einen Bleistift hinters Ohr geklemmt hatten. Heute kennen wir keinen mehr.
Bei meiner Frau war es ihr Vater, der bei seiner Arbeit einen Stift hinter dem Ohr trug. Bei mir war es ein Nachbar, ein Schreinermeister. Sie mussten die Hände für ihre Arbeit frei haben, aber wenn es etwas zu notieren oder zu markieren gab, hatten sie den Bleistift immer griffbereit. Vor allem Handwerker kannte ich, die sich diese Sitte angewöhnt hatten. Und ich kann mich sogar dunkel erinnern, dass es mal einen Metzger/Fleischer gab, der bei der Queen ausgezeichnet wurde, während er einen Kugelschreiber hinter dem Ohr trug. Er wollte ihn bei der Zeremonie nicht abnehmen. Seine Begründung war, soweit ich mich erinnere: Wenn die Queen eine Bestellung aufgibt, habe er einen Stift griffbereit.
Ich habe nun den Selbstversuch gestartet und mir einen Bleistift hinters rechte Ohr geklemmt. Bei mir als Brillenträger ist es eine wacklige Angelegenheit und es irritiert mich, wenn im rechten Augenwinkel ein dunkler Stab sichtbar ist. Ich erinnerte mich daran, dass die Leute damals keine langen Bleistifte genutzt haben, sondern die Stifte waren schon zur Hälfte heruntergespitzt. Im Federmäppchen von K1 fand ich einen solchen halbierten Stift und siehe da, es funktioniert. Auch bei mir als Brillenträger. Zu kurz darf der Bleistiftstummel allerdings auch nicht sein, sonst hält mein Ohr das Teil nicht mehr.
Ich habe mit dem Bleistift hinterm Ohr den Briefträger begrüßt. Er schaute mich etwas irritiert an, wies mich auf den Stift hin und wir kamen ins Gespräch. Sein Vater hatte es beim Tapezieren auch so gemacht, aber er selbst trägt keine Bleistifte mehr am Mann bzw. hinter dem Ohr. Eigentlich schade, dass so eine Sitte in Vergessenheit gerät.
Vielleicht spaziere ich mit dem Bleistift hinterm Ohr durch die Stadt und gehe auf Veranstaltungen. Vielleicht ist es was für meine Nerd-Kollegen, die sicher auf so einen Trend abfahren. Als digitaler Zeitgenosse, habe ich meinen Wacom Stift fürs Grafiktablett probeweise hinters Ohr gesteckt, aber mein Ohr ist für diesen Stift zu klein. Also bleibe ich beim Bleistift. Allerding stelle ich mir die Frage: Was soll ich eigentlich notieren? Und vielmehr: Auf was soll ich was notieren? Papier?
Das Schuljahr in Bayern geht langsam zu Ende, aber ich habe eine hervorragende Idee für das kommende Schuljahr. Bei meinem Besuch am örtlichen Gymnasium in Zwiesel habe ich das Waldwasser entdeckt.
Wasser aus dem Bayerischen Wald und am Gymnasium Zwiesel.
Hier können sich Schüler und Lehrer an einem Brunnen in der Aula mit frischen Wasser aus den Quellen des bayrischen Waldes versorgen. Die Schüler sind nicht mehr gezwungen Mineralwasser und ähnliches mitzubringen oder im Pausenverkauf etwas zu kaufen, sondern können bei Bedarf dort ihren Durst löschen – kostenlos.
Wer steckt hinter dem Waldwasserbrunnen? Die Wasserversorgung Bayerischer Wald wird getragen von den Landkreisen Cham, Deggendorf, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Passau, Straubing-Bogen sowie von den Städten und Gemeinden der Region. Für mich ist es die ideale Werbung für das heimische Wasser, das hervorragend zum Trinken einlädt. Ich habe es bei meinem Besuch am Gymnasium Zwiesel ausgiebig probiert. Es soll gegen Müdigkeit, Übergewicht und Konzentrationsstörungen wirken. Ach ja, auch Kopfweh soll es beseitigen.
Und es ist auch eine politische Botschaft: Bestes Trinkwasser aus der Region für die Region ohne Gewinnstreben zu einem angemessenen Preis. Für mich hat dieses Projekt an der Schule wirklich Vorbildcharakter. Anderen Städten und Gemeinden, die über eine eigene Trinkwasserversorgung verfügen, könnten sich hier ein Vorbild nehmen. Ich habe Schüler und Lehrer beobachtet: Sie nutzen das Angebot ausgiebig und füllen ihre Flaschen für den täglichen Gebrauch in der Schule ab.
Das ist eine wirkliche Investitionen in unseren Nachwuchs. Gratulation.
Vor 40 Jahren gelang der englischen Band Queen mit dem Album Queen II der internationale Durchbruch. Im Hangar 7 in Salzburg entdeckte ich auf einer Reise des PresseClubs München eine schöne Homage an den Queen-Sänger Freddie Mercury, der 1991 an AIDS verstarb. Der Sommelier des Restaurants Ikarus Daniel Kubini schuf sein persönliches Kunstwerk “The Queen of Cork”. Im Format 200 auf 260 Zentimeter stellt das Kunstwerk das Gesicht von Freddie Mercury dar – komplett aus Weinkorken. Insgesamt wurden dazu 11936 Korken verwendet.
Die meisten Korken stammten aus dem wunderbaren Restaurant Ikarus, die seit der Ankunft von Daniel Kunini in Salzburg nicht mehr im Müll landeten. Sie wurden aufbewahrt und geordnet. Alle Farben des Kunstwerkes entstanden durch die natürliche Färbung der Weinkorkens. Der Farbton der Korken hängt vom Alter des Weins sowie von der Traubensorte, Herkunftsregion und Lagerung ab.
Irgendwie hatte ich nach dem Besuch des Hangars 7 Lust auf einen Wein und auf die Musik von Queen.
Erst spät habe Ich den Film Predator zu schätzen gelernt. Dabei meine ich ausdrücklich den Film von John McTiernan aus dem Jahr 1987 mit Arnold Schwarzenegger. Alle Fortsetzungen und Crossovers und Variationen halte ich weiterhin für Müll – vor allem die Alien-Filme sind ein Verbrechen am Publikum.
Erst vor kurzem habe ich mir die Blu ray des Films ansehen und war wirklich gefesselt. Ich kann in dem Film natürlich einen harten Actionfilm sehen, aber auch eine sehr gute Parabel auf den Vietnamkrieg. Diese Parabel habe ich damals im Kino übersehen und eben erst vor kurzem auf Blu ray entdeckt. Schließlich spielt der Film ausschließlich im Dschungel und stellt die Aussichtslosigkeit der Kämpfer wunderbar dar. Die Bedrohung ist unsichtbar, kommt von allen Seiten und stellt sich nicht direkt zum Kampf – eben wie in Vietnam. Durch die Science Fiction-Elemente wie die feindlichen Außerirdischen kommt neuer Wind und eine neue Perspektive herein. Mir hat der Film nach Jahren endlich gefallen.
Wer ist das Monster?
Um so überraschter war ich, als ich bei einem Besuch des PresseClubs Münchens im Hangar-7 in Salzburg eine riesige Statue eines Predators entdeckte. Sie steht etwas abseits beim Eingang zum Außenrestaurant. Der Ausstellungsbereich des Hangar-7 dient als Museum für die historischen Flieger der Flying Bulls und Formel-1-Rennboliden. Dort findet sich auch der Recycling Predator in der Ecke, dieser ist über zwei Meter groß und bewaffnet.
Eine Mitarbeiterin des Hangar-7 für unsere exklusive Führung des PresseCubs konnte leider keine Aussagen über die Figur treffen. Sie verwies auf die Marketing-Abteilung. Die Figur habe wohl dem charismatischen Chef der Flying Bulls Sigi Angerer gefallen und er habe sie gekauft und aufgestellt. Mir hat sie auf jeden Fall auch gefallen und ich habe auf gleich ein kleines Video gedreht – viel Spaß.