Nach „Die Schöne und das Biest“ (1991) und „Oben“ (2010) ist Toy Story 3 erst als dritter Animationsfilm überhaupt ein kleiner Triumph gelungen. Der 11. Animations-Hit aus dem Hause Pixar wurde in der Oscar Königskategorie „Bester Film“ von der Academy Award Jury für einen Oscar nominiert. Bereits das zweite Jahr infolge kann sich das Erfolgsstudio Disney/Pixar somit nicht nur in der Konkurrenz um die Auszeichnung „bester Animationsfilm“ beweisen, sondern ist bereit für die große Sensation – denn noch nie gelang es einem Animationsfilm die begehrte Oscar Kategorie für sich zu entscheiden. Die Oscar-Verleihung 2011 findet am 27. Februar 2011 im Kodak Theatre in Los Angeles statt.
Walt Disney und Pixar Animation Studios Chef John Lasseter sagte über die Nominierung, “Es ist eine große Ehre für uns, dass Toy Story 3 in der Kategorie “Bester Film” nominiert wurde. Die Nominierung zollt Regisseur Lee Unkrich, Produzentin Darla Anderson und Drehbuchautor Michael Arndt sowie all den anderen Talenten bei Pixar, die so hart daran gearbeitet haben, das Niveau zu wahren und sich selbst und die Erwartungen der Fans und des Publikums überall auf der Welt noch zu übertreffen, große Anerkennung.”Neben den Nominierungen für „Bester Film“ und „Bester Animationsfilm“ bestehen aussichtsreiche Chancen in drei weiteren Kategorien: „Bester Song“ für „We Belong Together“, „Bester Tonschnitt“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“.
Wer zur DVD oder Blu-ray greift, kann sich gleich von der Qualität eines weiteren Oscar-Aspiranten überzeugen: Der liebenswerte Pixar-Short DAY & NIGHT ist im umfangreichen Bonusmaterial von Toy Story 3 enthalten und geht dieses Jahr in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ ins Oscar-Rennen.
Update aus der Oscar-Nacht: Der beste animierte Spielfilm ist „Toy Story 3“. Pixar darf sich freuen.
Cars 2 kommt am 28. Juli 2011 in die deutschen Kinos.
In den Zimmern meiner Kinder gibt es viele Helden, aber einer wird richtig geliebt: Lightning McQueen
Sie erinnern sich? Das ist der Held des Pixar-Hits Cars. Meine Kinder lieben ihn, weil er ein toller Held ist. Ich liebe ihn, weil er von meiner Lieblingsanimationsfirma Pixar kommt. Daher ist es ok, wenn es bei uns zu Hause Cars Geschirr, Bettwäsche, Rennautos, Filme, Malbücher, Zahnbürsten, Puzzles und und und von Cars gibt.
Muss ich mir Sorgen machen? In jüngster Zeit findet die Jugend keinen rechten Gefallen mehr an Lightning McQueen. Er ist zum Alltag geworden, der Zauber ist ein wenig verfolgen. Schließlich kam Cars 2006 auf die Leinwand. Es wird also Zeit für einen Schuss neue Magie. Und die bringt uns Pixar mit Cars 2. Der deutsche Start ist der 28. Juli 2011.
Regie führt wieder Pixar-Frontman John Lasseter und ich bin gespannt. Wenn ich die Handlung betrachte, wird es eine Mischung aus Cars 1 und der Bond-Parodie „Die Unglaublichen.“
Hier schon mal die Inhaltsangabe, wie sie von Disney verbreitet wird: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang. Und nicht nur Lightning muss in diesem Wettkampf alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. Soviel der etwas redigierte PR-Text.
CARS 2 entstand unter der Koregie von Brad Lewis („Ratatouille“), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream (“Oben”). CARS 2 startet am 28. Juli 2011 auf den deutschen Leinwänden in ausgewählten Kinos auch in Disney Digital 3D und IMAX 3D.
Ich bin sehr gespannt auf den Film und freue mich, ein neues Werk von Pixar zu erleben. Mal sehen, was die Steve Jobs-Company an technischen Effekten zu bieten hat: Cars 1 brachte das Rennfeeling perfekt animiert auf die Leinwand. Als Fan freu ich mich, wohin die Reise dieses Mal geht. Und die ganze Familie freut sich über die neuen Fan-Artikel aus dem Hause Disney.
Die zweitägige animago CONFERENCE, zu der mehr als 700 Teilnehmer erwartet werden, startet diesen Donnerstag, 28. Oktober, im Babelsberger fx.Center mit hochkarätige Experten der VFX-, 3D- und Visualisierungsbranche, darunter Top-Keynoter wie Bernhard Haux (Pixar Animation Studios; „Findet Nemo“, „Toy Story“) und Florian Witzel (Industrial, Light & Magic ILM), der Trickschmiede von Star Wars-Schöpfer George Lucas. Im Rahmen der Konferenz wird bei einer festlichen Galaveranstaltung am Donnerstagabend (28.10.2010) der animago AWARD, die wichtigste Auszeichnung der Digital Content Creation Branche, in elf Kategorien vergeben. Bis Montag gibt es noch Tickets online, dann an der Tageskasse.
animago AWARD am Donnerstagabend, 28. Oktober
In elf Kategorien werden am Donnerstag die animago AWARDs 2010 verliehen. Der animago AWARD ist der wichtigste Preis für 3D, Visual Effects (VFX) & Interactive und wird in diesem Jahr zum 14. Mal vom Fachmagazin DIGITAL PRODUCTION verliehen. Eine Fachjury wählte aus rund 900 internationalen Einsendungen fünf Beiträge pro Kategorie.
Die Kategorien: Beste Postproduktion, Beste Werbeproduktion, Beste Visualisierung, Bestes Still, Bester Kurzfilm, Beste technische Realisierung, Beste Nachwuchsproduktion, Beste Mobil-Produktion, Beste interaktive Produktion, Bestes Game-Design, Sonderpreis der Jury.
animago CONFERENCE am 28. und 29. Oktober
Die animago CONFERENCE ist die wichtigste Kommunikations- und Networkingplattform für die internationale und nationale Creative-Community der Digital Content Creation-Branche: In hochkarätig besetzten Panel, Workshops und Vorträgen geht es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um 3D-Visualisierung, Animation, Games, Postproduktion und Film. Renommierte internationale und nationale Experten werden bei der Konferenz erwartet: Die Automotive-Visualisierer Armin Pohl (MACKEVISION Medien Design) und Cornelia Denk (RTT), der weltweite Experte rund um digitales Wasser im Film Thomas Zauner (ScanlineVFX), Jan Stoltz (TRIXTER FILM) sowie die Postproduktionsexperten Alex Schillinsky (Liga01 Computerfilm), Holger Schaal (Effekt-Etage), Tyler Kehl und Olaf Skrzipczyk (exozet effects), Sven Pannicke und Simon Ohler (rise|FX) und viele mehr.
Mein iPad ist im Grunde überall mit dabei, denn ich bin von der Konzeption des Geräts vollkommen überzeugt. Nur ich bin ein Angsthase, weil ich befürchte, dass Display könnte zerkratzen oder das kostbare Teil würde durch einen Sturz beschädigt werden. Daher habe ich nach einem entsprechenden Schutz für mein iPad Ausschau gehalten und bin wieder auf einen meiner Lieblingshersteller im IT-Taschenbereich gestoßen: booq.
Zunächst habe ich mich für die Boa skin XS-Hülle entschieden. Sie ist funktional und sieht prima aus. Die Hülle gibt es in fünf verschiedenen Farben Schwarz, Türkis, Khaki, Gelb und Violett – wobei mir die dunkle Variante am Besten gefällt. Die violette Version hat sich gleich meine Frau geschnappt. Bei rund 30 Euro ist die Hülle kein Schnäppchen, doch für das iPad hab ich knapp 800 Euro hingelegt, da kommt es auf die 30 Euro auch nicht an. Vor allem, wenn ich diese Qualität bekomme Die rutschfeste Oberfläche verhindert lästiges Steckenbleiben. So lässt sich die Hülle problemlos in anderen Messengerbags oder Rucksäcken verstauen. Optisch besticht die Neuheit aus dem Hause booq durch cooles Design und dezente Farbgestaltung. Die verstärkte Rückseite der 190 Gramm schweren Hülle dämpft Erschütterungen problemlos. Die Vorderseite aus Neopren ist wasserabweisend und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Im Innern der Boa skin XS schützt booq-typisches Twylon das iPad vor unschönen Kratzern. Ich bin mit der Hülle sehr zufrieden. Sie hat sich seit über einem Monat optimal bewährt.
Die Firma booq, Familienunternehmen in Privatbesitz, wurde 2002 im Süden Kaliforniens von dem Creative Professional Thorsten Trotzenberg gegründet. Insofern ist es kein Zufall, dass jedes einzelne Produkt und auch der Service, den booq leistet, mit Blick auf den professionellen Nutzer gestaltet wird. booq ist stolz, einige der führenden kreativen Köpfe zu seinen Kunden zu zählen. Ich habe die Taschen bei den Pixar-Jungs gesehen und das sagt eigentlich alles.
Immer wieder werde ich von Pixar-Fans gefragt, was ist denn das für eine Lampe, die im Vorspann der Pixar-Filme auftaucht? Es ist die L-1 von LUXO, die 1986 auf dem Schreibtisch von John Lasseter stand und die Grundlage des Erfolgs des Animationsunternehmens ist. Lasseter schaffte es in dem Oscar-nomminierten Kurzfilm „Luxo Jr.“ der Lampe einen Charakter zu geben und das war entscheidend für den Erfolg von Animationsfilmen.
Ich will mich aber heute auf die Geschichte der ursprünglichen Lampe konzentrieren, die eine große Rolle für den Erfolg von Pixar hatte und hat. Die Architektenleuchte L-1 des norwegischen Herstellers LUXO ist auch nach über 70 Jahren noch so erfolgreich wie bei der Markteinführung 1937. Hochwertige Qualität und lange Haltbarkeit zeichnen die symmetrische Arbeitsplatzleuchte aus. Ehemals nur in Schwarz und Weiß erhältlich, erstrahlt die L-1 heute auch mit einem Leuchtenkopf aus farbigem Glas in Opal, Grün oder Blau.
Wenn es eine Arbeitsleuchte bis in die Wohnzimmer und vor allem auf die Filmleinwand schafft, kann es nicht nur daran liegen, dass sie besonders ausgewogenes Licht spendet – sie muss wohl auch gut aussehen. Die Architektenleuchte L-1 von LUXO hat den Schritt vom ehemaligen kranähnlichen Aussehen zur attraktiven Leuchte geschafft. Ob In Schwarz, Weiß, Lichtgrau oder Chrom, mit Metallic-Optik oder mit Reflektor aus farbigem Glas: Dank der Verfeinerung durch Jac Jacobsen, Fabrikgründer LUXO, im Jahr 1936 und der kontinuierlichen Weiterentwicklung ist die L-1 bis heute die am meisten verkaufte Leuchte der Welt.
Der variable Leuchtenarm wird mit Spiralfedern im Gleichgewicht gehalten, ähnlichen wie bei dem Zusammenspiel der Muskeln des menschlichen Arms. Die parallelgeführten Vierkantprofile vom unteren und oberen Trägerarm der Leuchte, in Kombination mit Spezialgelenken und Spannfedern garantieren eine ständige horizontale Ausrichtung des Leuchtenkopfes. So entsteht eine Spannkraft, welche den Leuchtenkopf immer in der gewünschten Position belässt. Ich bin ein Fan der alten Glühbirne, aber ich muss mit der Zeit gehen: Eine Energiesparlampe mit 11 Watt lässt die L-1 ganz ökologisch im neuen Licht erstrahlen.
Seit dem Frühjahr 1937 produzierte und vermarktete LUXO (abgeleitete aus dem lateinischen „Ich gebe Licht“) diese Leuchte. Seit dieser Zeit ist die L-1 mit allen begehrten Design Awards ausgezeichnet worden, wie beispielsweise dem „Classic Award for Design Excellence“ (Norwegian Design Council) oder dem SMAU Industrial Design Award 1974. Bereits im Jahr 1954 setzte das Illinois Institute of Technology Fortune die Arbeitsplatzleuchte auf die Liste der 100 besten Produkte, die je gefertigt wurden. Bis heute stellen viele Museen die L-1 als Beispiel für klassisches Leuchtendesign aus. Und nach all der Recherche zur L-1 steht fest: ich schmeiß meine Ikea-Lampe raus und kauf mir eine L-1. Ich bin auf den Geschmack gekommen, nicht zuletzt durch ein nettes Tango-Video der Lampe.
Irgendwie ärgert es mich. Da ist in Sachen 3D in Deutschland das ganze Jahr über nicht viel los und dann sind gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen fast zeitgleich: die FMX in Suttgart und die RTT Conference in München. Über letztere werde ich separat noch bloggen.
In Stuttgart startet das große Trio: FMX 2010, the 15th Conference on Animation, Effects, Games and Interactive Media, das Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart und die Finanzierungs-Plattform Animation Production Day.
Zahlreiche Referenten der FMX 2010 am 4. bis 7. Mai wurden mit den wichtigsten Auszeichnungen der Branche bedacht. So war eine Session mit Joe Letteri, Senior Visual Effects Supervisor von „Avatar“, der frischgebackene Gewinner des Oscars für die besten Visual Effects sowie dreier Awards der Visual Effects Society (VES) nach Stuttgart, geplant, Leider hat er wieder abgesagt, für Ersatz ist aber gesorgt, siehe unten. Die Annie Awards auf der FMX vertritt Bruce Smith für die neue Disney-Variante des Froschkönigs, Küss den Frosch. Stereoscopic Supervisor Bob Whitehill repräsentiert den mit einem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichneten „Oben“; zudem beteiligt sich Pixar wieder am Recruiting auf der FMX. Und last but not least wird der für einen Oscar nominierte „Das Kabinett des Dr. Parnassus“, der letzte Film mit Heath Ledger, durch Paul Docherty auf der FMX vertreten sein. Ich habe „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ geliebt und freu mich gerade über diesen Film mehr zu erfahren.
Die FMX bietet nicht nur ein außerordentlich reichhaltiges Vortragsprogramm. Die Masterclasses bieten die Gelegenheit, direkt bei den ganz Großen in die Lehre zu gehen. 2010 unterrichten unter anderem Kevin Todd Haug („Ein Quantum Trost“, „Drachenläufer“, „Fight Club“) zum Thema „VFX Design & Supervision“, Autor und VFX-Spezialist Joseph Gilland mit „Elemental Magic – The Art of Special Effects Animation“ und natürlich FMX-Veteran Ed Hooks mit seinem legendären Seminar „Acting for Animators“. Außerdem gibt es Tipps von Side Effects Software: „Go Procedural with Houdini“. Houdini spielte bisher in Europa keine große Rolle. Die Software leistet gewaltiges, war aber recht kompliziert bei der Bedienung.
Interessant ist dieses Jahr die Haltung von Autodesk. Nachdem man den Markt ziemlich aufgerollt hat, ist der Big Player dieses Jahr nur durch Händler vertreten. Ich verstehe die Politik von Autodesk im 3D-Bereich nicht. Wahrscheinlich ist die Abteilung Media & Entertainment für die Europaverantwortlichen in London nicht mehr wichtig und muss sich den großen Schwestern Architektur und CAD unterordnen. Im vergangenen Jahr hat Autodesk die Media & Entertainment-Abteilung in Deutschland eingedampft und alles auf die Insel verlagert. Deutschland darf so gut wie nichts mehr entscheiden und London ist fern von Stuttgart. Einen ähnlichen Schritt hat man vor Jahren auch schon mal gemacht und dann wieder alles aufgebaut. Ende Mai gibt es den Pressetag von Autodesk. Da gibt es sicher mehr zu berichten.
Ich freu mich schon auf die FMX und auf das Gespräch mit Kollegen und hab ein paar Treffen unter anderem mit NIVIDA. Es gibt sogar ein kleines Twittertreffen am Rande. Natürlich werde ich auch das ein oder andere Gespräch für den animago AWARD führen, der im Herbst diesen Jahres in Babelsberg stattfindet.
Update (3. Mai 2010): Joe Letteri hat abgesagt. Allerdings hat die fmx gerade zu „Avatar“ trotzdem üppig Beiträge. Darunter auch von dem mindestens ebenso renommierten John Bruno, Oscar-Preisträger und 6x nominiert. Er hat seit anno dunnemals die Effekte für James Cameron gemacht und hält am Mittwoch einen
Vortrag zu „From Abyss to Avatar“. Außerdem gibt es am Freitag dann auch noch drei weitere Vorträge zu „Avatar“, von Weta- und ILM.
Lego und Pixar sind eine ideale Verbindung. Und was bei Lego Star Wars geklappt hat, sollte bei Pixar auch funktionieren. Deshalb gibt es ab Juli drei neue Lego Sets rund um Toy Story 3. Jetzt gilt es das Thema am Köcheln zu halten Bund die Öffentlichkeit immer wieder mit Aktionen zum Thema Toy Story zu versorgen.
So auch unlängst als von 2. bis 6. April insgesamt 165.888 Lego-Steine im Cinecitta Kino in Nürnberg von den Besuchern zum großen Toy Story 3 Lego Mosaik verbaut wurden. Auf einer Gesamtfläche von 4,6 x 2,3 m erstrahlten Cowboy Woody, Space Ranger Buzz Lightyear und all die anderen Spielzeuge in vollem Glanze. Ich war leider nicht dabei, aber mein Kollege Michael machte ein Foto mit seinem iPhone bei einer Aktion im Münchner Mathäser-Kino, wo Buzz gerade entsteht.
Eine der Stationen wird am 30. Juni auch Berlin sein, wenn Regisseur Lee Unkrich und Produzentin Darla K. Anderson zu Gast sind, um Toy Story 3 der deutschen Presse vorzustellen. Ich hoffe sehr, dass ich mit dabei sein darf, schließlich ist Pixar meine Welt und Toy Story 1 hat mich damals im Kino weggeschossen. Ja geht denn das? Ein Film aus einem Computer?
Genau 11 Jahre nach ihrem letzten erfolgreichen Kino-Abenteuer spielen die beliebten und smarten Helden aus Toy Story diesen Sommer wieder ganz groß auf: TOY STORY 3, der dritte Leinwandauftritt von Cowboy Woody, Space Ranger Buzz Lightyear und ihrer Spielzeug-Gang, ist zugleich der 11. abendfüllende Spielfilm der Erfolgsschmiede Disney/Pixar.
Meine Familie entwickelt sich zum Pixar-Fan. Erst gestern haben wir die Hörbücher von Die Monster Ag und Toy Story. CD. Das Original- Hörspiel zum Film. angehört und die Kinder waren begeistert. Und dann kommt ja bald der neue Toy Story in die Kinos und es wird das erste Mal sein, dass Papa und Sohn zusammen ins Kino gehen.
Es ist eine Ewigkeit her, als der erste Teil von Toy Story die Filmwelt veränderte. John Lasseter schickte sich an mit seinen Kurzfilmen die Filmgeschichte auf den Kopf zu stellen und Steve Jobs als neuer Chef von Pixar glaubte an ihn. Mit Toy Story präsentierten die Pixar Animation Studios 1996 den ersten computer-generierten abendfüllenden Kinofilm, ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Drei Jahre später gab es ein Wiedersehen mit Cowboy Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und ihrer liebenswert-schrägen Toy-Gang in Toy Story 2. Jetzt öffnen die Macher wieder ihre Spielzeugkiste und lassen sie in Toy Story 3 erneut raus! Aus dem kleinen Andy, dem die Spielzeuge gehören, ist mittlerweile ein Teenager geworden, der gerade seine Sachen fürs College packt. Und da ist leider kein Platz mehr für Cowboys, Space-Ranger oder Dinosaurier. Für Woody und seine Freunde ist damit der Tag gekommen vor dem sie immer Angst hatten: Sie werden nicht mehr gebraucht…denken sie zunächst. Der neue Trailer hat wieder Atmosphäre und alles, was einen guten Pixar-Film ausmacht. Ich liebe das Zitat: „Mal sehen, was wir bei eBay wert sind.“
Regisseur Lee Unkrich (Co-Regisseur von „Toy Story 2“ und „Findet Nemo“) und sein Team schicken die beliebten Spielzeug-Helden in ihr bislang größtes Abenteuer: in einen Kindergarten! In diesem Chaos aus klebrigen kleinen Händen, die es auf die „neuen“ Spielzeuge abgesehen haben, ist ihre größte Herausforderung erstmal zusammenzubleiben und sich – weder ganz noch in Teilen – zu verlieren: Kein Spielzeug darf zurückbleiben! Und plötzlich stehen sie auch noch den einheimischen Spielzeugen im Sunnyside Kindergarten gegenüber: einer wild gemischten Toy-Truppe um Anführer Lotso, ein Plüschbär, der nach Erdbeer riecht. Sind diese Spielzeuge wirklich alle so herzlich, aufgeschlossen und nett, wie es auf den ersten Blick scheint? Und apropos erster Blick: Für Barbie und Ken scheint es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick zu sein, als sie das erste Mal aufeinander treffen…
Genau 11 Jahre nach ihrem letzten erfolgreichen Abenteuer spielen die liebenswerten und smarten Helden aus Toy Story ganz groß auf: in ihrem dritten Leinwandauftritt, in Disney/Pixars 11. Animationsfilm und in Disney Digital 3D.! Die Erfolgsschmiede von Filmen wie „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „Wall-E“ oder „Oben“ präsentiert mit Toy Story 3 ein von Pixar-Veteranin Darla Anderson („Cars“, „Die Monster AG“) produziertes witziges, turbulentes und warmherziges Abenteuer, für das Michael Arndt, Drehbuch-Oscar für “Little Miss Sunshine”, die Vorlage schrieb.
Die Kurzfilme von Pixar sind eine Klasse für sich. Hier toben sich die Animationsmeister aus und probieren neue Techniken und kreative Ideen aus. Die Filme sind moralisch und unterhaltend zugleich – und immer ein richtiger Hammer. Die Kurzfilme gibt es natürlich auch auf einer eigenen DVD/Blu-Ray. In Fachkreisen heißen diese Filme übrigens „Shortie“. Der erste Kurzfilm Luxo Junior fegte mich schlichtweg vom Stuhl. So was hatte die Welt bis dato nicht gesehen. Auf der Kurzfilm Kollektion gibt es einen super Beitrag darüber, wie der Film auf der Siggraph eingeschlagen hat.
Nachdem in dem Kurzfilm „Teilweise wolkig“, der vergangenen Jahr vor dem Kinohit „Oben“ lief, hinreichend die Frage geklärt wurde, wer die Babys eigentlich bringt, stellen uns die Pixar-Kreativen aus Emeryville nun vor die schwierige Frage: „Was passiert eigentlich, wenn Tag und Nacht aufeinandertreffen?“ – mit einer einleuchtenden Antwort! Der Film kommt als Kurzfilm vor dem neuen Pixar-Abenteuer „Toy Story 3“
Als Sonnenschein Day zum ersten Mal auf den finsteren Fremden Night trifft, fliegen die Fetzen! Day und Night sind verunsichert und beäugen sich argwöhnisch. Prompt haben sie einander auf dem falschen Fuß erwischt. Doch als sie sich besser kennen lernen und die einzigartigen Qualitäten des jeweils anderen erkennen, stellen sie fest, dass sie lediglich einen unterschiedlichen Ausblick auf ein und dieselbe Welt haben. Ihre Freundschaft eröffnet Day und Night eine ganz neue Perspektive …
Dieses Jahr werde ich mir am 7. März die Oscar-Verleihung wieder genauer ansehen. Es sind einige Filme mit im Rennen, die technisch ganz weit vorne sind. Gespannt bin ich vor allem, wie Oben und Avatar abschneiden. Interessant ist, dass bei allen Filmen, die in diesem Jahr bei der Oscar-Verleihung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ nominiert sind, NVIDIAs Grafik-Technologie verwendet wurde.
Zu den Nominierungen des Filmjahres 2009 in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ gehören Avatar, Star Trek und District 9. In ihnen finden sich bisher unerreicht realistische Darstellungen von Fantasy- und Science-Fiction-Welten – computergeneriert mit NVIDIAs Quadro-GPUs. Der Gewinner wird bei der 82. Oscar-Verleihung am 7. März im Kodak Theatre in Hollywood bekanntgegeben.
Das neuseeländische Unternehmen Weta Digital war maßgeblich an der Entwicklung der visuellen Effekte im Film Avatar beteiligt. Weta Digital ist bereits seit längerem NVIDIA-Kunde und setzt bei der Realisierung visueller Effekte sowohl NVIDIAs Quadro- als auch Tesla-Lösungen ein. Die für die Avatar-Aufnahmen erforderliche Rechenleistung war höher als bei allen anderen vorhergehenden Weta-Projekten.
„Die Komplexität von Avatar hat uns dazu veranlasst, über das Rendern neu nachzudenken“, erläutert Sebastian Sylwan, Chef der Abteilung Research and Development bei Weta. „In Zusammenarbeit mit NVIDIA haben wir einen Weg gefunden, hochkomplexe Szenen in deutlich kürzerer Zeit zu rendern. Unsere Designer können nun frei mit unterschiedlichen Lichtverteilungen experimentieren und Iterationen schneller durchführen.“
George Lucas und sein Industrial Light & Magic (ILM) in San Francisco haben bereits in sechs früheren Star-Trek-Filmen die visuellen Effekte erzeugt. Im aktuellen Film ging es zum Beispiel um die Zerstörung von Planeten, die Kreation des Raumschiffes Enterprise und weiterer Raumfahrzeuge sowie um Matte Paintings.
„Dieses Projekt war das bisher anspruchvollste in unserer Star-Trek-Historie“, betont Michael DiComo, Digital Production Supervisor bei ILM. „Gemeinsam mit NVIDIA haben wir eine Entwicklungspartnerschaft begründet, die es uns ermöglicht hat, die bisherigen Grenzen im Bereich visueller Effekte zu überwinden. Mit NVIDIAs Quadro-GPUs in unseren Workstations ist es uns gelungen, den Star-Trek-Fans eine perfekte Science-Fiction-Welt zu bieten.“
Das Filmstudio Image Engine Design mit Sitz in Vancouver, Kanada, übernahm die Konzeption und Integration der visuellen Effekte in District 9, das heißt die reibungslose Kombination von computergenerierten Außerirdischen und real gedrehter Filmhandlung, die in Johannesburg, Südafrika, spielt. Dafür hat das Unternehmen rund 100 Quadro-GPUs von NVIDIA in Linux-Workstations verwendet. Das Studio für visuelle Effekte The Embassy Virtual Effects, ebenfalls mit Sitz in Vancouver, hat die actionreichen Exo-Suit-Sequenzen realisiert und dazu auch NVIDIA-Grafikprozessoren verwendet.
Egal, wer den Oscar nun bekommt, NVIDIA ist mit dabei. Jetzt gilt es endlich bei der Konkurrenz von AMD aufzuholen.