Posts Tagged ‘Apple’

Sprachsteuerung mit Siri: Wie macht der Fuchs?

15. Dezember 2014
Siri - immer gut aufgelegt.

Siri – immer gut aufgelegt.

Siri, die Sprachsteuerung von Apple gehört zu meinen täglichen Begleitern am iPhone. Ich diktiere sehr viel mit Siri und setze Siri oft in meinem Leben ein. Vor kurzem wurde mir Siri noch etwas sympatischer, als ich Siri fragte: Wie macht der Fuchs?
Diese Zeile stammt eigentlich aus einem Trash-Video des norwegische Duo Ylvis. Es heißt The Fox und sie besingen dort die Tiere des Waldes, der Steppe und des Wassers wie der Elefant oder die Robbe. Und natürlich kommt dann die Zeile: What does the Fox say? – Wie macht der Fuchs?
Wer jetzt Siri nach dieser Zeile „Wie macht der Fuchs?“ befragt, bekommt wunderbare Antworten:
Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Apple, ihr macht mir Spaß. Die ganze Familie quält seitdem Siri und freut sich über die Antworten. Probiere es mal aus. Was sagt Siri bei dir auf die Frage: „Wie macht der Fuchs?“

Tablets waren für mich eine Übergangstechnologie

29. November 2014

Meine Dozententätigkeit bringt es mit sich, dass ich viel unterwegs bin. Und wenn möglich, dann nehme ich den Zug für meine Reisen. Das bedeutet, ich reise mit möglichst wenig Gepäck, um möglichst wenig bepackt zu meinen Veranstaltungen zu kommen.
Vor Ort brauche ich eine Möglichkeit zum Präsentieren meiner Keynote-Dateien., sprich einen Rechner. Bei meinen Präsentationsgerätschaften habe ich eine ganze Reihe mobiler Geräte genutzt. Ich begann mit meinem MacBook Pro, das mir auf Dauer zu schwer wurde. Dann kam ein MacBook Air, das war vom Gewicht okay, aber dann doch unhandlich. Ich wechselte zum iPad, dann zum iPad mini und war eigentlich damit eine Zeitlang ganz zufrieden. Voll zufrieden bin ich jetzt allerdings mit meinem iPhone 6 plus. In Verbindung mit dem HDMI- und VGA-Adapter ist alles in bester Ordnung.
Das Telefon habe ich sowieso dabei und ich spare mir jetzt das iPad mini ein. Es hat gute Dienste geleistet, aber geht wohl jetzt in Rente. Das iPad mini liegt im Grunde nur noch zu Hause herum. Ich muss zugeben, das große iPhone 6 hat mein iPad mini im großen und ganzen ersetzt – zumindest für meine Präsentationen mit Keynote.

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So wie es mir ergeht, scheint es vielen Leuten zu gehen. Die iPad Verkaufszahlen insgesamt gehen bei Apple runter, wenn man das zweite Quartal ansieht. Das bedeutet: Das iPhone 6 plus kanibalisiert das iPad. Aus Insiderkreisen spricht man sogar davon, das iPad mini aufzugeben und stattdessen ein großes iPad auf den Weg zu bringen. Das ist sinnvoll, vor allem für die Bereiche Industrie und Bildung. Und nicht zu vergessen, die ältere Generation.

Buchtipp: Selbstmanagement und Apple Watch

25. November 2014

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Die Apple Watch erscheint im Frühjahr 2015 und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich mein Leben durch dieses wearable Device ändern wird. Viele Informationen über die Uhr sind noch nicht bekannt, was die Spannung bei mir natürlich ansteigen lässt.
Ebenso wie mir, geht es meinen Kollegen Dr. Michael Homberg. Homberg ist erfolgreicher Projektmanager und hat sich Gedanken gemacht, wie die Apple Watch das Selbstmanagement jedes einzelnen beeinflussen kann. Seine klugen Gedanken hat er in einem kleinen eBook zusammengefasst, das ich euch ans Herz legen möchte.

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Das Buch ist bei Leanpub veröffentlicht und das bedeutet, der Käufer bekommt das Buch zu einem Preis in drei Formaten: PDF (für Mac or PC), EPUB (für iPad, iPhone, Android, and other ebook readers) und MOBI (für Kindle). Das Geniale an der Leanpub-Plattform ist, dass das Buch vom Autor aktualisiert werden kann und der Leser gleich ein kostenloses Update bekommt. Ich finde das Prinzip hervorragend.
Zum Buch selbst: Lesen Sie hier seine Prognose, wie man künftig mit der Apple Watch als seinem ständigen Begleiter sein eigenes Selbstmanagement recht mühelos auf ein höheres Level bringen kann. Die Apple Watch kann Bewegungs- und Körperbelastungsprofile aufnehmen, auswerten. Ein ständiger Gesundheitsbegleiter könnte es also werden.
Homberg verbindet die kommende Apple Watch mit Selbstmanagement. Er zeigt auf, warum Selbstmanagement bisher oft misslingt und warum es durch die Apple Watch anders sein wird. Viele Menschen steigen über das Zeitmanagement in das Selbstmanagement ein. Zeitplaner in Papierform (Organizer) waren eine Zeit lang angesagt, dann folgte die Umstellung auf elektronische Tools wie Outlook und To-do-List. Wenn man sich sein Selbstmanagement aufbauen möchte, geht es einerseits um Sachthemen und Techniken, und andererseits um Motivation, vor allem um Selbst-Motivation.


Die Apple Watch wird den Einzelnen in seinem Selbstmanagement unterstützen. Die Apple Watch hat vor allem zwei Aufgaben: als Messgerät und als Erinnerungsgerät.
Vor kurzem hat Apple die Verfügbarkeit von WatchKit bekannt gegeben, ein Set von Softwarewerkzeugen, die es Entwicklern auf einfache Art ermöglichen, Erlebnisse speziell für die Apple Watch zu schaffen. Dieses WatchKit unterstützt die Thesen von Dr. Homberg. Die Entwickler können jetzt mit der Gestaltung von WatchKit-Apps beginnen bevor die Apple Watch verfügbar sein wird.
„Die Apple Watch ist unser bisher persönlichstes Produkt und WatchKit stellt der einfach unglaublichen iOS-Entwicklergemeinde die Werkzeuge zur Verfügung, die sie zum Erstellen einzigartiger, für das Handgelenk konzipierte Erfahrungen, benötigen,“ sagt Phil Schiller von Apple.
Entwickler können Mitteilungen erstellen, die es dem Anwender ermöglichen, direkt von ihrem Handgelenk aus darauf zu reagieren, sei es das Licht auszuschalten, nachdem sie das Haus verlassen haben, auf dem Flughafen schnell die Flugdetails zu betrachten oder ihre Route umzuplanen, wenn ein Zug oder Bus Verspätung hat. Entwickler können Kurzinfos integrieren, die Anwendern die für sie wichtigsten Informationen anzeigen, wie beispielsweise neueste Nachrichten, Sportergebnisse, die eingestellte Weckzeit oder den nächsten Schritt beim Kochen des Lieblingsrezepts.
„Die American Airlines-App auf der Apple Watch erinnert per Benachrichtigung vor Reisebeginn, wenn es Zeit ist sich zum Flughafen zu begeben und liefert aktualisierte Informationen über Gateänderungen, Anschluss-Gates bei der Ankunft und benachrichtigt über den Beginn des Boardings, sollte man sich noch nicht am Gate befinden,“ sagt John Gustafson, Vice President of Digital von American Airlines. „Reisende können auch während des Flugs fragen ‚Wo bin ich?‘ und erhalten in Echtzeit lokale Informationen in 10.000 Metern Höhe.“
Das iOS 8.2 Beta SDK mit WatchKit ist seit kurzem für Mitglieder des iOS Entwicklerprogramms hier verfügbar. Die Seite zu WatchKit beinhaltet einen Leitfaden für die Programmierung, Richtlinien zur Benutzerschnittstelle, Vorlagen und mehr. Im Laufe des nächsten Jahres wird es Entwicklern möglich sein, vollständig native Apps für die Apple Watch zu erstellen.

iPhone-Tipp: Automatisches Öffnen von iPhoto verhindern

11. November 2014
Ich mag es nicht, wenn iPhoto automatisch startet, wenn das iPhone angeschlossen wird.

Ich mag es nicht, wenn iPhoto automatisch startet, wenn das iPhone angeschlossen wird.

Mich nervt es riesif, wenn iPhoto sich jedes Mal öffnet, wenn ich mein iPhone mit meinem Mac verbinde. Ich mag iPhoto nicht und will auch keine Bilder importieren. Wem es genauso nervt, dass iPhoto sich beim Anschließen des iPhones öffnet, für den habe ich einen kleinen Tipp.
Also iPhone über USB anschließen, dann öffnet sich iPhoto (grrrr). Bitte anschließend das Programm Digitale Bilder öffnen. Auf der linken unten Seite das Dreieck öffnen und es öffnet sich ein Dialog Anschließen von iPhone öffnen. Hier dann das gewünschte Programm auswählen – in meinem Fall: Kein Programm.
Und schon nervt iPhoto nicht mehr.

 

Im Programm Digitale Bilder kann man den Start unterbinden.

Im Programm Digitale Bilder kann man den Start unterbinden.

Steve Jobs und Steve Wozniak als Lego-Figuren

10. November 2014

Bei einem Besuch in Berlin schaute ich zum ersten Mal in Deutschlands größtem Apple Retail Store vorbei. Die Filliale am Kurfürstendamm kannte ich bisher nur aus den Medien – unter anderem durch die Boulevardberichterstattung als Unbekannte die Einnahmen des Store gestohlen hatten.


Der Apple Retail Store ist sehr imposant und ich nutzte die Zeit für ein Video und um mein iPhone aufzuladen. Dabei dachte fiel mir ein, dass ich mein Hobby Apple mit dem anderen Hobby Lego verbinden wollte. Es gab ja mal die Idee von Lego-Fans, den Apple Retail Store zu bauen. Leider hat Lego dies nie in seine Produktreihe aufgenommen, wahrscheinlich aus Rechtegründen.

Offiziell nie realisiert: Der Apple Retail Store aus Lego.

Offiziell nie realisiert: Der Apple Retail Store aus Lego.

Aber die Verbindung Apple und Lego gelingt trotzdem. Vor kurzem bestellte ich mir bei FamousBrick die beiden Steves als Lego-Männchen. Steve Jobs und Steve Wozniak. Der Apple-CEO kommt stilecht daher: in blauer Jeans und schwarzem Pullover – so wie ich ihn immer in Erinnerung behalten werde. Der zweite im Bunde ist the Woz. Woz gründete gemeinsam mit Steve Jobs Apple Computer, später arbeitete er mit am ersten technisch-wissenschaftlichen Taschenrechner „HP-35“, den er bei dem Lego-Modell auch in der Hand hält. Zudem gibt es in der Reihe von Bill Gates. Nett gemacht ist der Gründer von Microsoft, er trägt ganz klassisch einen Pullover mit Hemd und eine graue Hose, auf seiner Kaffeetasse steht C:\ – eine Hommage an MS-DOS. Allerdings Bill brauche ich als Apple Fan dann doch nicht.

Steve und Steve aus Lego.

Steve und Steve aus Lego.

Mich würde es interessieren, wie die Rechte an den Figuren liegen. Bisher hat Apple bzw die Erben von Steve Jobs alles in Grund und Boden geklagt, wenn die Rechte verletzt werden. Verletzt eine Lego-Figur die Persönlichkeitsrechte? Ich hoffe, dies passiert hier nicht, darum habe ich mir gleich die beiden Steves besorgt. Sie hängen jetzt bei den Lego Star Wars-Figuren im Arbeitszimmer an der Heizung.
Ich muss mal FamousBrick besuchen. Hinter dem Namen FamousBrick steckt eine kleine Manufaktur in Lindau am Bodensee. Hier hat man sich bereits in den Kindesjahren in die bunten Legosteine und Figuren verliebt. Mithilfe der kultigen Bausteine werden in Handarbeit Berühmtheiten aus Lego-Figuren nachgebaut. Dafür werden ausschließlich originale Lego-Teile verwendet. Mit Hilfe der Figuren kann sich jeder eine berühmte Persönlichkeit im Lego-Format nach Hause holen, das eigene Lego-Universum erweitern oder eine kleine Sammlung einzigartiger Figuren erschaffen. „Wir sind uns sehr sicher, dass Lego diese Figuren selbst nie in ihr Portfolio aufnehmen wird. Alles begann mit der Figur „Steve Jobs“ und wir freuen uns bereits auf die nächsten Berühmtheiten unserer exklusiven Minifiguren-Serie“, heißt es bei FamousBrick.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Apple Retail Store Berlin:

Akku-Power für MacBooks unterwegs: ChugPlug von Lenmar

25. Oktober 2014

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Die Stromversorgung für iPhone und iPads ist weitgehend geklärt, wenn ich unterwegs bin. Extra-Akku-Power ist immer eingepackt. Ich versuche mit leichtem Gepäck zu reisen, aber ab und zu muss ich den Mac dann doch mitnehmen. Aber was mache ich, wenn ich mir mit dem MacBook unterwegs der Saft ausgeht? Wenn ich auf Reisen bin und keine Steckdose in der Nähe ist? Zwar ist die Akku-Dauer der mobilen Macs grundsätzlich in Ordnung, aber sicher ist sicher.
Aus diesem Grunde empfehle ich die einzige Stromversorgung für MacBooks für unterwegs: ChugPlug von Lenmar, der erste Zusatzakku für MacBooks weltweit. Ich hab das Teil gleich mal gestest und bin zufrieden. Klare Empfehlung von meiner Seite.


ChugPlug versorgt mit einer Kapazität von 4000 mAh ein MacBook Air 11“ bis zu 4 Stunden, ein 13“-MacBook Air oder Pro bis zu 3 Stunden mit zusätzlicher Energie. Ich habe es mit dem MacBook Air 11“ und dem 13“-MacBook Pro gestet und die Herstellerangaben kommen hin. Es natürlich immer darauf an, welche Applikation geräde läuft. Beim Videorendern ist natürlich schneller Schluss als bei klassischer Textverarbeitung, aber das ist ja nichts neues. Schade ist, dass es ChugPlug nicht für das MacBook 15“ gibt. Das Profi-Gerät von Apple hat eine Leistungsaufnahme von 85 W, das liefert der Akku nicht. Für die Arbeit habe ich meist aber mein leichtes MacBook Air dabei und jetzt kann ich während meines nächsten New York-Fluges die Keynote-Präsentation komplett im Flugzeug gestalten. Meinen Energieriegel hab ich ja jetzt dabei.
Bemerkenswert ist das Design von ChugPlug. Es wird wunderbar zwischen Netzteil und Apple Transformator angebracht. Auf der einen Seite des ChugPlug lässt sich das Netzteil anbringen, um den Laptop mit Strom zu versorgen. Auf der anderen Seite wird das Netzkabel angesteckt, um den Akku innerhalb von 4 Stunden wieder vollständig aufzuladen. Er kann an Steckdosen mit einer Netzspannung zwischen 100 und 240 Volt sowie einer Netzfrequenz von 50-60 Hz angehängt werden. Damit steht fest, dass dieser Energielieferant mit dem passenden Reiseadapter weltweit einsetzbar ist. Der 160 Euro teure Akku-Pack kommt im Stoffsäckchen daher und wandert in die Laptop-Tasche.
Allerdings hat ein Akku für ein MacBook auch sein Gewicht: Der Lithium-Polymer-Akku ist 227 x 74 x 28,4 mm (L x B x H) groß und wiegt 530g, also etwas über ein halbes Kilogramm. Über eine LED-Anzeige wird der aktuelle Ladestatus angezeigt.

Ein Erstes Welt-Problem: Omega Seamaster oder Apple Watch?

7. Oktober 2014

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Bis Apple die Apple Watch veröffentlicht, wird noch einige Zeit vergehen. Im Gespräch ist wohl der Valentinstag 2015. Selbstverständlich werde ich mir so ein wearable Device zulegen. Ich will bei dieser neuen Welt dabei sein. Aber ich sehe ein Problem auf mich und andere zukommen. Ich habe bereits eine Armbanduhr und ich liebe sie. Wenn ich Apple Watch kommt, dann kann ich keine zwei Uhren tragen, das sieht doof aus.
Ich habe mir von meinen ersten Gehältern eine – meine – Uhr zusammengespart. Es ist eine Omega Seamaster, schlicht, dezent, edel – und damals zu D-Mark-Zeiten für mich sauteuer. Ich habe sie jahrelang getragen, dann mal nicht und seit einiger Zeit doch wieder. Diese Uhr ist klassischer Zeitmesser und natürlich auch ein Statussymbol. Und ich kenne viele Menschen, die ihre Uhr als Statussymbol tragen oder einfach zuviel Geld haben und Uhrensammler sind. Diese Spezies Mensch erkennt sofort, um welche Rollex, Omega, Tag heuer, Cartier usw es sich handelt und ob, das Teil wirklich echt ist oder am Strand für ein paar Euro gekauft wurde. Blender werden in der Uhrenbranche schnell entlarvt.
Was machen die Leute mit ihrem teuren Uhrenhobby jetzt wenn die Apple Watch kommt? Zwar können sie sich die teuere Edition von Apple besorgen, aber was ist eine 18 Karat Gold Apple Watch gegen ein Schweizer Meisterwerk der Chronographie? Preislich liegen dazwischen Welten. Ja, ich weiß, das sind echte Luxusprobleme und FirstWorldProblems, aber das Problem besteht durchaus. Was macht man mit zwei Uhren?
Im Moment trage ich die Omega links und das Nike Fuelband rechts. Das geht – finde ich und sieht nicht zu prollig aus. Wenn die Apple Watch kommt, wandert das Fuel Band in Rente und dann kommt die Gretchenfrage. Seamaster oder Apple Watch – Omega oder Apple?
Ich werde mich wohl für das Produkt aus Cupertino entscheiden und die Seamaster in den Uhrenkoffer zur Ruhe betten. Und nur zu Feiertagen oder Festen werde ich die Omega wieder anlegen – oder wenn es daran geht, andere Statussymbolträger zu beeindrucken. Die Apple Watch ist nur sinnvoll, wenn sie getragen wird. Der Fitnessmarkt hat erst begonnen und sehe gewaltiges auf uns zukommen. Apple steigt in den Mark ein und damit wird es zum Massenmarkt.

Dritter Todestag von Steve Jobs: Umfrage: Was ist das beste Think Different-Plakat?

5. Oktober 2014

Jobs

Drei Jahre ist Steve Jobs jetzt schon tot. Heute vor drei Jahren verlor die IT-Welt einen ihrer größten Visionäre. Was ist nicht alles über diesen Mann geschrieben worden. Auch ich verabschiedete mich am 5. Oktober 2011 mit einem sehr emotionalen Nachruf von Steve Jobs. Hier meine Zeilen von damals.
Ich will an diesem Tag nicht darüber philosophieren, was heute aus Apple geworden ist. Viele Massenmedien haben das Unternehmen mit dem angebissenen Apfel für tot erklärt, weil bei uns schick ist, etwas kaputtzuschreiben. Vergesst die Neider und Schwarzseher, sage ich und damit basta.
Als Erinnerung an Steve Jobs ging ich in mein persönliches Archiv und schaute mir alte Plakate von Apple an. Das Manifest To the crazy ones hing sogar eine Zeitlang bei mir im Haus. Ein riesiger iPod-Aufsteller in Gelb mit der schwarzen Silouette steht zum Eingang meines Video-Archivs.
Mit Steve Jobs verbinde ich aber vor allem die Think Different-Plakate. Es war eine hervorragende Werbeaktion, die mich und viele, viele andere ansprach. Warum: Weil wir anders sein wollten, weil wir auch so kreativ, innovativ, konseuquent sein wollten – eben weil wir anders sein wollten. Ob wir wirklich anders waren, sei dahin gestellt, aber die Kampagne hat gut getan.

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Die Serie mit den Think different-Plakate umfasste eine Menge Motive und ich besitze einige davon. Ich habe meine persönliche Vorliebe, was mein liebstes Plakat ist. Aber mich würde interessieren, welches Motiv euch am liebsten gefällt.
Und daher zum dritten Todestag von Steve Jobs frage ich euch: Welches Plakat von der Think Different-Kampagne gefällt euch am besten? Ich habe eine kleine Vorauswahl getroffen und nun seid ihr an der Reihe. Einfach abstimmen und einen kurzen Moment an Steve Jobs denken. Zu gewinnen gibt es nichts außer ein gutes Gefühl. Vielen Dank.

iOS 8.01 – Apple, was soll das?

24. September 2014
Wohl dann besser doch nicht für iPhone 6 installieren.

Wohl dann besser doch nicht für iPhone 6 installieren.

Mensch Apple, wie doof war das denn? Du machst es einem Fanboy aber richtig schwer, dich lieb zu haben. Erst kannst du mein iPhone 6plus nicht liefern und dann dieses Update auf iOS 8.01. Was soll der Mist?
Im Grunde kann ich ja froh sein, dass ich (noch) kein iPhone 6 habe, sonst wäre ich euch Napfsülzen voll in die Falle getappt. Wie kann man denn ein Update freigeben, dass bei den 6er Modellen Touch-ID und Telefonnetz deaktiviert? Warum soll man mit einem Telefon überhaupt telefonieren? Völlig abwegiger Gedanke.
Als um 19 Uhr deutscher Zeit das Update auf iOS 8.01 veröffentlicht wurde, hab ich den Spaß sofort geladen. Auf meinen iPhone 5s – und das war mein Glück. Paralell startete der Download auf dem iPad mini und die Kinder mit dem iPod touch. Alles funktionierte bei uns einwandfrei und ob die Blauzahn-Probleme mit dem Autonetzwerk gelöst sind, werde ich morgen ausprobieren.
Aber im Netz lese ich, dass bei den Kollegen mit einem iPhone 6 schwere Probleme auftreten. Seid denn ihr deppert? Habt ihr dort in Cupertino keine Testgeräte oder was habt ihr geraucht? Nicht die üblichen Ausfälle, sondern reihenweise Probleme. So viel, dass Apple gegen 20:30 Uhr das Update zurückzieht. Lieber Tim und Kollegen, reißt euch am Riemen und liefert die Qualität, die ich von euch erwarte.

Vom Leid eines Wartenden: Kein iPhone 6 in Sichtweite

24. September 2014

Mit Häme und Spott werde ich von Freunden und Kollegen überschüttet, dabei leide ich doch als Apple Fanboy so sehr. Ja, ich warte auf mein neues iPhone 6+ und hab es bisher nicht erhalten. Nicht wie andere, die Unboxing-Videos drehen oder via Twitter den Erhalt des Gerätes verkünden. Ich hab nix, gar nix – nicht mal Hoffnung, dass ich das iPhone in den nächsten Tagen in den Händen halten werden kann.
Dabei habe ich doch alles richtig gemacht. Sobald ich etwas von der Vorreservierung des neuen Devices mitbekommen hatte, füllte ich am 8. August online die Reservierung aus. Dann kam der große Tag. Apple-CEO Tim Cook stellte in seiner Keynote erwartungsgemäß das iPhone 6 in zwei Größen vor. iPhone 6 und iPhone 6 plus. Ich entschied mich für die größere Ausgabe des Gerätes aus zwei Gründen: Zum einen meine schlechten Augen, zum anderen halte ich viel Präsentationen und nehme dazu mein iPad mini. Vielleicht kann ich durch das iPhone 6 plus das mini einsparen und nur noch ein Device zu meinen Vorträgen mitnehmen. Ich mag doch nichts mehr tragen. In den vergangenen Tage hätte ich so schön ausprobieren können. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Nichts tun und zurücklehnen.

Nichts tun und zurücklehnen.

Ich bekam von der Telekom eine SMS, dass das neue iPhone vorgestellt wurde (wusste ich bereits) und ich nichts tun müsse, alles ginge seinen Lauf.
Aber ich wollte nicht warten. Am 12. September bestellte ich bei der Telekom telefonisch mein Wunschgerät: iPhone 6 plus 128 GByte in Gold – also die fette große Nummer. Als einer der ersten sollte ich das Telefon am Erstauslieferungstag in den Händen halten, denn ich hatte ja alles richtig gemacht und in den vergangenen Jahren hat es bei den anderen Geräten auch einwandfrei geklappt. Denkste.

Richtig, es sah alles ganz gut aus.

Richtig, es sah alles ganz gut aus.

Am Erstveröffentlichungstag bloggte ich zwar über die Wartenden Apple-Jünger vor dem Münchner Store mit der Gewissheit, dass DHL mein iPhone nach Hause bringen würde. Aber nix davon ist passiert. DHL kam zwar, brachte aber nur da übliche Amazon-Paket. Auch UPS und Hermes kamen und gingen, aber kein Paket von der Telekom, kein iPhone von Apple. Aber ich bekam dafür eine SMS: Ich profitiere von einer bevorzugten Lieferung. Ja, würde ich gerne, aber ich hab nichts bekommen. Derweil im Netz lese ich von anderen: Ich habs, ich habs – Mist, ich habs nicht. Samstag dann das ähnliche Spiel – bis auf UPS waren alle da und ich hatte immernoch kein Device.

Apple hat wohl Lieferengpässe.

Apple hat wohl Lieferengpässe.

Statt dessen kam wieder eine SMS von der Telekom. Wegen Lieferengpässe bei Apple nehme meine Lieferung noch etwas Zeit in Anspruch. Ich könnte aber den Lieferstatus abfragen. Gleich gemacht – und demmach hätte ich mein iPhone 6 plus am 20. September in den Händen halten sollen.

Der Lieferstatus stimmt nun mal überhaupt nicht.

Der Lieferstatus stimmt nun mal überhaupt nicht.

Inzwischen ist die nächste Woche angebrochen, im Telekom Blog entdecke ich einen Beitrag, dass ich wohl noch bis zu 3 Wochen auf das Gerät warten müsse. Ich bin dann mal eben vom Stuhl gefallen.

Aktuelle Lieferzeiten

Aktuelle Lieferzeiten

Ein Anruf bei der Telekom-Hotline brachte Bestätigung: Apple könne nicht liefern und ich müsse mich gedulden. Das ist ja wie im Sozialismus – künstliche Verknappung war schon immer Apples Erfolg, aber doch nicht bei mir. Der Telekom-Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung war zwar super freundlich, aber brachte nicht mein gewünschtes Ergebnis.
Derweil lese ich, dass Apple am ersten Wochenende einen neuen Rekord aufgestellt hat: 10 Millionen iPhones gingen über den Ladentisch – nur ich war nicht dabei, indirekt war schon, praktisch aber nicht. Mein Aktienpaket freut sich über den absoluten Rekord, ich nicht so sehr.
Der Tim aus Cupertino schreibt: „Die Verkäufe von iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben unsere Erwartungen für das Verkaufsstartwochenende übertroffen und wir könnten nicht glücklicher sein,“ sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Wir möchten uns bei all unseren Kunden dafür bedanken, dies zu unserem jemals besten Launch gemacht zu haben, der alle bisherigen Verkaufsrekorde mit großem Abstand in den Schatten stellt. Während unser Team die Produkteinführung so gut wie niemals zuvor bewältigt hat, hätten wir mit einem größeren Angebot noch mehr iPhones verkaufen können und wir arbeiten hart daran, die Aufträge so schnell als möglich zu erfüllen.“
Ich habe mich derweil aufs Warten eingestellt – drei Wochen können eine lange Zeit sein. Von weiteren Beileidsbekundigungen bitte ich abzusehen. Ich bin dann mal heulen.

 

Update 26.09.2014: Nach einer Woche ist es endlich gekommen und ich hab gleich ein Unboxing-Video gemacht. Leider spreche ich Depp immer vom iPhone 7 und merke es erst in der Mitte des Videos. Viel Spaß: