Vor wenigen Tagen hat Adobe seinen Mobile Benchmark Report 2014 vorgestellt, der die neuesten Mobile-Trends analysiert. Die aktuellen Zahlen passen zur Veröffentlichung des iPhone + von Apple. Im Fokus des Adobe-Papiers stehen unter anderem das Verhältnis der Nutzung von WiFi und Mobilfunk, der Zusammenhang zwischen Bildschirmgröße und Browser-Marktanteilen, die Rolle sozialer Netzwerke auf Smartphones und Tablets, geräteübergreifendes Content-Sharing und vieles mehr. Kernergebnisse des Adobe Digital Index Reports zeigen, dass der Bildschirm der nächsten iPhone-Generation größer sein musste, um den Verlust im mobilen Browser-Markt zu stoppen, und dass Pinterest zum mobilsten sozialen Netzwerk avanciert ist. Adobe bestätigt damit die Strategie von Apple, dass Display beim iPhone zu vergrößern. Vor wenigen Tagen erschien das iPhone plus und brach alle Vorbestellungsrekorde. Weitere Ergebnisse belegen, dass die von Tumblr weitergeleiteten mobilen Visits den höchsten Umsatz pro Visit erzielen und die Nutzung von iBeacons Standard wird.
Die Kernergebnisse beinhalten:
– Mobile Browser: Der Anteil von Safari Mobile sinkt um 2,6 Prozent auf 59,1 Prozent. Apple iPhone und iPad sind immer noch die Geräte mit den meisten mobilen Visits mit einem Marktanteil von 54 beziehungsweise 80 Prozent. Aber Apple muss was tun, um dem Sinken entgegenzuwirken. Das hat Apple mit dem iPhone 6 plus. Der Marktanteil von Chrome Mobile wächst um 5,7 Prozent auf 34,6 Prozent. Samsung liegt auf Platz zwei beim mobilen Surfen auf Smartphones (24 Prozent) und Tablets (sieben Prozent). Mit einem Anteil von fünf Prozent landet Amazon auf Platz drei beim mobilen Surfen auf dem Tablet. Interessant ist es, wie es mit Amazon weitergeht. In Deutschland ist Amazon nun mit dem Amazon Fire Phone angetreten und versucht Marktanteile zu erzielen. Das gelingt mir einem subventionierten Preis. Amazon verdient sein Geld weniger mit Hardware als mit Content – und dazu ist das Smartphone ideal geeignet.
– Bildschirm-Größe und mobiles Surfen: Ohne größeren Bildschirm wird der mobile Browser-Marktanteil von Apple voraussichtlich weiter sinken. Daher hat Apple das iPhone 6plus veröffentlich.Für die Zunahme des mobilen Traffics sind mehr denn je Smartphones mit größeren Bildschirmen verantwortlich. Browsen auf 4-Zoll oder größeren Geräten hat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 132 Prozent zugenommen, während Surfen auf kleineren Smartphones um 11 Prozent abgenommen hat. Mobiles Surfen auf dem Tablet zeigt hingegen nur ein minimales Wachstum um 1,8 Prozent im Vergleich zu 2013.
– Soziale Netzwerke auf allen Geräten: 36 Prozent der Visits, die von sozialen Netzwerken auf Retail-Sites weitergeleitet werden, kommen von Tablets und Smartphones. Mit 64 Prozent der von einem mobilen Browser ausgehenden Visits ist Pinterest das mobilste soziale Netzwerk. Die von Tumblr ausgehenden Visits sorgen für den höchsten Umsatz pro Visit auf mobilen Geräten, 39 Prozent mehr als Facebook. Zudem sind Bounce Rates von sozialen Netzwerken mit 61 Prozent auf Mobilgeräten höher als am Desktop (53 Prozent).
– Zugang und Content Sharing über unterschiedliche Bildschirme: Immer mehr Konsumenten melden sich per Wi-Fi im Netz an. Mehr als 50 Prozent der Smartphone-Surfer und mehr als 93 Prozent derjenigen mit Tablet nutzen einen WiFi-Zugang, kein Mobilfunknetz. Zudem teilen Mobilnutzer mehr digitale Magazininhalte über Textnachrichten als bislang. Die Nutzung von Apple iMessage ist am stärksten, um 259 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, angestiegen. Content Sharing über Facebook ist um 42,6 Prozent gesunken.
– iBeacons und Geo Targeting: In der begleitenden Mobilstudie hat Adobe herausgefunden, dass iBeacons und Geo Targeting zum Standard werden. 18 Prozent der mobilen Marketers nutzen bereits iBeacons, diese Zahl wird sich vermutlich 2015 verdoppeln. Fast die Hälfte der Marketing-Spezialisten (49 Prozent) nutzt GPS Positioning, um Mobilnutzer mit ihren Marken zu erreichen. 33 Prozent der Mobilnutzer nutzen mobil unterstütztes In-Store Shopping.
Der Adobe Mobile Benchmark Report bietet die branchenweit umfassendste Analyse mobiler Trends auf Basis aggregierter Daten der Adobe Marketing Cloud und Adobe Digital Publishing Suite von 18 Milliarden Visits auf über 10.000 Websites und mehr als 700 Millionen mobilen App-Sessions. Die begleitende Mobile-Studie wird in Form von Interviews mit mehr als 3.000 Mobilnutzern und über 100 Marketing-Spezialisten von großen US-Marken durchgeführt.
Am 20. September startet in München wieder das Oktoberfest. Durstige Menschen aus nah und fern werden in die Zelte pilgern und oftmals bleibt der gute Geschmack auf der Strecke. Mein Verhältnis zur Wiesn ist zweigespalten. Modetechnisch ist die Wiesn bei einigen ein Verbrechen. Und nicht falsch verstehen: Ich mag Tracht, aber ich mag keinen Karneval. Ich verkleide mich auch nicht mit einem Matrosenanzug, wenn ich an die Küste fahre. Also lasst euer Faschingskostüm zu Hause, wenn ihr zu uns aufs Oktoberfest kommt. Der aufstrebende Komiker Harry G. hat vergangenes Jahr das wesentliche zur Wiesn gesagt:
Wer mit dem iPhone zur Wiesn pilgert, hat eine schöne Auswahl an Apps aus dem App Store von Apple zur Verfügung. Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Apps – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dank an Apple für die Überlassung der Bildrechte.
Allgemeine Wiesn-Apps
iPlattl – Schuhplatteln lernen (Hans Breitenfellner)
Kurzbeschreibung: I(ch) plattl und Du? Die erste App mit der man das Schuhplatteln (bayerischer Traditionstanz) Schritt-für-Schritt erlernen kann. Bayerische Kultur für die Hosentasche. Rein in die Lederhosen und losplatteln.
Preis: 0,99 Euro iTunes URL
KommGutHeim (KommGutHeim UG) (haftungsbeschraenkt)
Kurzbeschreibung: Keine Angst auf dem Nachhauseweg. Lass dich von deinen Freunden und Familie live begleiten. Wähle einen oder mehrere Kontakte aus, drücke auf „Losgehen“ und du wirst geortet. Deine Begleiter werden per Push Nachricht informiert und können deinen Standort in Echtzeit mitverfolgen.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL
Meine Freunde suchen (Apple)
Kurzbeschreibung: Mit der App „Freunde suchen“ kannst du auf deinem iPhone, iPad oder iPod touch schnell sehen, wo deine Freunde und Familienmitglieder sind. Installiere einfach diese kostenlose App und melde dich mit deiner Apple-ID für iCloud an. Freunde hinzuzufügen ist ganz einfach: Wähle sie einfach aus deinen Kontakten aus oder gib eine E-Mail-Adresse ein, um eine Einladung zu senden.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL Münchner Oktoberfest 2014 – Wies’n 2014 (Renate Sewald)
Kurzbeschreibung: Alles Wichtige für einen rundum perfekten Oktoberfest-Besuch erhälst Du mit dieser App. Und das beginnt bereits bei der Anfahrt mit Live-Abfahrtszeiten für die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Oktoberfest auf einem Blick – alle großen und kleinen Festzelte, Fahrgeschäfte bis zum Besuch im Bierzelt und der Bestellung der heiß ersehnten Maß Bier.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL OisKlar?! (itatService UG) (haftungsbeschrankt)
Kurzbeschreibung: Mit OisKlar?! kann Du auf bayerisch: Dein Essen und Trinken bestellen, erfolgreich flirten und authentisch kommunizieren.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL WiesnProtect (AppTronic.eu/Stanko Radonic)
Kurzbeschreibung: Diese App ist ein ‚Must Have‘ für alle Wiesn Besucher und besonders für Mädchen und Frauen. Alle wichtigen Telefonnummern (Wiesn & München). Separate Notruf-Funktion. MVG Fahrplan. Wichtige Tipps für Mädchen und Frauen.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL
Apps für Wiesn-Schnappschüsse
EyeEm – Foto Filter Kamera App & Fotografie Community. Bearbeite deine Bilder mit Effekten! (EYE’EM)
Kurzbeschreibung: Mache tolle Bilder mit einzigartigen Filtern, folge inspirierenden Fotografen aus der ganzen Welt und entdecke die unterschiedlichsten Themen, Orte und Stile anhand der Fotos, die Du machst.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL Facetune (Lightricks Ltd.)
Kurzbeschreibung: Facetune ist eine geniale App zum Bearbeiten von Portraits und Selfies und bietet eine Vielzahl einfach zu verwendender Werkzeuge, die bisher kompliziert und daher Profis vorbehalten waren. Mit Facetune holst Du aus jedem Bild das perfekte Portrait heraus.
Preis: 2,69 Euro iTunes URL VSCO Cam® (Visual Supply Company)
Kurzbeschreibung: VSCO verbindet Leistung, Einfachheit und Eleganz mit einer Fülle an hochwertigen Tools. Deine Bilder lassen sich zudem bequem per Facebook, Twitter und Co. aus der App heraus teilen.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL YouCam Perfect – Selfie-Kamera mit Rahmen, Filter & Effekte (CyberLink)
Kurzbeschreibung: YouCam Perfect ist eine Porträt-App, um einen natürlichen, perfekten Look mit nur wenigen Touchs zu erstellen. Die App bietet u.a. Echtzeit-Verschönerungseffekte für die Haut, mit denen Du Deine Portraits in Sekunden verschönern kannst.
Preis: KOSTENLOS iTunes URL
Meine Herz gehört nach wie vor der 3D-Community und obwohl ich kein klassischer Artist bin, fasziniert mich die Branche noch immer. Zu meiner aktiven Tätigkeit als Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION und Projektleiter des animago AWARD war ich einige Male auf der wichtigsten Konferenz für Animation, der Siggraph. Mich hat jede Siggraph begeistert, ob in LA, New Orleans oder San Diego.
Dort gab es nicht nur allerhand zu berichten, sondern es gab auch tolle Gespräche mit kreativen Leuten.
Daher bin ich der Siggraph noch heute verbunden und ich werde sicherlich mal wieder hinfahren und staunen. Bis es soweit ist, habe ich mich dem Munich ACM SIGGRAPH Chapter angeschlossen und unterstütze ausdrücklich diese Vereinigung. Ich mag eigentlich keine Clubs oder Vereine, aber bei ein paar mache ich eine Ausnahme. Wie hier. Das Munich ACM SIGGRAPH Chapter hat sich zum Ziel gesetzt Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur und Bildung zu fördern. Ich will ein wenig in Sachen PR dort mitarbeiten. Insbesondere durch die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich Computergrafik, interaktiver Technologien und deren Anwendungsgebieten bieten die Leute einen breiten Zugang zu neuen Erkenntnissen auf diesen Gebieten und Ermöglichen deren Verbreitung. Und das alles ohne kommerzielles Interesse. Also bin ich hier Mitglied geworden und helfe ehrenamtlich mit.
Paul Debevec bekommt nen Oscar.
In Bayern haben sich Gleichgesinnte aus dem Bereich Computergrafik zum Munich ACM SIGGRAPH Chapter zusammengeschlossen. Am Sonntag, 21. September, präsentiert sich das Munich ACM SIGGRAPH Chapter von 14:30 bis 18 Uhr im Audimax der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) am Bernd-Eichinger-Platz 1, München erstmals dem interessierten Fachpublikum.
Stargast der ersten öffentlichen Veranstaltung des Munich ACM SIGGRAPH Chapters in der bayerischen Landeshauptstadt ist Paul Debevec. Debevec ist ein Veteran der Computergrafik, insbesondere im Bereich HDR Rendering sowie Lighting, und arbeitete unter anderem für Special Effects von Hollywood-Blockbustern wie Spiderman, Superman return und King Kong. Er war auch für die optimale Ausleuchtung in Avatar zuständig. In München spricht er über seine umfangreichen Erfahrungen, referiert zu Advances in Creating Photoreal Digital Actors, gibt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen und zeigt inspirierende Ausschnitte aus verschiedenen Filmen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, setzt aber eine Anmeldung zum Event auf der Website des Munich ACM SIGGRAPH Chapters voraus.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Alain Chesnais, dem ehemaligen Präsidenten der Siggraph sowie Association for Computing Machinery und Mashhuda Glencross, die für die europäischen Chapters zuständig ist. Alain Chesnais spricht über neue Entwicklungen beim 3D Content für das Web.
Mit dabei ist auch Geek’s home, ein von Thomas Harbers gegründetes Museum zum Anfassen und Mitmachen. Das Vorbild ist das Exploratorium, ein Museum in San Francisco, das sich besonders auf die Vermittlung von Naturwissenschaften konzentriert. Den Abschluss bilden aktuelle Filme vom CAF – dem Computer Animation Festival.
Erinnert ihr euch noch an den Slogan „Neckermann macht’s möglich“? Er hatte sich in mein Bewusstsein so tief eingegraben wie der Claim „meine Quelle“. Die Versandhändler waren der Amazon der Nachkriegszeit und wurden kritisch vom klassischen Einzelhandel gesehen. Der Katalog zum Auswählen zu Hause bequem auf dem Sofa war eine Revolution. Nicht mehr in den Laden gehen, sondern per Postkarte oder Telefon bestellen. Ja, so lief das damals ab.
Doch im Zeitalter des Online-Shoppings müssen für die Versandhäuser neue Ideen her. Einige Versandhäuser sind auf der Strecke geblieben. Sie hatten die Zeichen der Zeit nicht erkannt und setzten zu spät oder halbherzig aufs Web. Beispiele sind die Quelle oder auch Zweitausendeins. Andere haben es wiederum geschafft, wie das Beispiel IKEA mit sehr guter augmented reality im Katalog zeigt.
Die Frage ist doch, warum es die einen schaffen und die anderen auf der Strecke bleiben. Interessante Anregungen liefert die Bitkom. Ihre Antwort: Online-Shopper erwarten Kundenberatung.
Auch beim Online-Einkauf wünschen sich viele Verbraucher Unterstützung durch einen Einkaufsberater. Jeder fünfte Online-Shopper (21 Prozent) ab 14 Jahren hat schon einmal einen Berater kontaktiert. Dies entspricht rund 11 Millionen Bundesbürgern. Insgesamt wollte schon jeder dritte Online-Shopper (34 Prozent) solch einen Berater kontaktieren. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag der Bitkom. Entsprechend häufig vermissen Online-Shopper ein Beratungsangebot. Gut jeder Achte (13 Prozent) sagt, dass ein Online-Shop keine Beratungsmöglichkeit bot, als er sie brauchte. Es scheint so zu sein: Einkaufsberater helfen den Online-Shops, die Kundenzufriedenheit zu steigern und Retouren zu minimieren. Sie könnten den Kunden ein Produkt genauer erklären oder die richtige Größe eines Kleidungsstücks empfehlen.
Was wollen Online-Shopper?
In vielen Online-Shops gehört die individuelle Kundenberatung schon zum Geschäft. Dabei gehen Verkaufsberater telefonisch oder direkt am Bildschirm per E-Mail, Chat oder Videochat auf Kundenfragen ein. Ein Teil der Verbraucher hat den Kauf schon abgebrochen, weil die Kundenberatung fehlte. Das bestätigt jeder vierte Online-Shopper (25 Prozent), der ohne Erfolg Beratung suchte. Ähnlich wie im stationären Einzelhandel machen Verbraucher auch im Internet unterschiedliche Shopping-Erlebnisse. Mehr als jeder dritte Online-Shopper (35 Prozent) hat bisher nur positive Kauferfahrungen im Netz gemacht. Dagegen wurde bei gut einem Drittel (35 Prozent) die Ware verspätet geliefert, gut jeder Vierte (27 Prozent) hat schon fehlerhafte oder beschädigte Ware erhalten. 23 Prozent sagen, bestellte Ware habe nicht der Beschreibung entsprochen. Jeder Siebte (14 Prozent) hat schon einmal bestellte Waren nicht geliefert bekommen, jeder Zehnte (10 Prozent) war mit dem Kundenservice des Online-Shops unzufrieden. Amazon und Apple haben den Chat und die Hotline. Und die kann ein klassischer Versandhändler wie Neckermann von der Bitkom-Studie profitieren? Mir sind zwei Dinge bei der Neckermann-Website aufgefallen.
Da wäre beispielsweise die Hotline. Neckermann schreibt: „Wir sind rund um die Uhr für Sie da! Für Fragen zu Ihrem Kundenkonto oder auch für allgemeine Fragen zu Bestellungen ab dem 04.03.2013, Angeboten und Lieferung rufen Sie einfach unsere Hotline an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.“ Gar nicht schlecht. Damit wäre ein Kriterium der Bitkom-Studie erfüllt.
Auch im Online-Zeitalter geht Beratung – wie hier bei Neckermann.
Dann ist mir noch was aufgefallen: Nehmen wir beispielsweise die Bestellung eines Flachbildfernsehers ab 55 Zoll auf der Technikseite von Neckermann. Das Riesending wird nach Hause geliefert. Was bequem ist, kann zum Problem werden. Wenn die Lieferung dann kommt, wenn ich nicht zu Hause bin. Zwar kann ich manche Fracht tracken, aber eben nicht alle Bestellungen. Da gefällt mir die Idee der Neckermänner einer Lieferung zum Wunschtermin. Als Käufer klicke ich für bestimmte Einkäufe eine Wunschtag-Lieferung mit und ohne Spedition an. Vorrätige Artikel mit besonderer Kennzeichnung erhalten die Kunden ebenfalls zum Wunschtag: einfach die Wunschtag-Lieferung im Bestellvorgang auswählen. Die Kunden von Neckermann können einen Wunschtag bis zu einem Monat im Voraus und frühestens ab dem zweiten Werktag auswählen. Das finde ich einen sehr guten Service.
Ich gebe es ja zu, ich mag Hans Zimmer nicht. Ich mag seine Musik überhaupt nicht. Ich finde sie schrecklich, ich finde sie vulgär, ich finde sie zu bombastisch und einfallslos. Und ich gebe zu, ich habe mich geirrt.
Bei der Recherche für einen Lehrauftrag schaute ich mir einmal wieder die Verfilmung Frost gegen Nixon an. Ich mag den Film, ich mag das Thema und ich liebe die Umsetzung wie sie uns hier präsentiert wird. Beim Betrachten des Films achtete ich immer wieder auf die Musik. Sie unterstrich den Film, sie ging mir gut ins Ohr. Und ich muss zugeben, sie berührte mich. Am Ende musste ich doch nachschauen, wer die Musik zu diesem Film komponiert hatte. Und ich fiel fast vom Stuhl, als ich die Zeilen las: Hans Zimmer
Ich konnte es nicht fassen. Der gleiche Hans Zimmer, der uns diese schrecklichen Machwerke wie Piraten der Karibik und anderen Soundtrack-Fast Food serviert hat? Hat er den Score womöglich sogar selbst geschrieben? Oder entstammte dieser Soundtrack aus der typischen Hans Zimmer-Maschinerie? Auf jeden Fall habe ich mir den Soundtrack Frost/Nixon gekauft und den immer wieder gehört. Ruhig, emotional, extrem gefühlvoll, ganz, ganz große Kunst. Der Soundtrack ist anders, wie die anderen Werke von Hans Zimmer, die ich kenne. Und wahrscheinlich wird der Soundtrack auch von den typischen Zimmer-Fans nicht gemocht. Ich zumindest musste meine Meinung revidieren: ich mag Zimmer zwar immer noch nicht, aber der Soundtrack Frost/Nixon ist hervorragend und eine klare Hörempfehlung von mir. Leider hätte das Booklet informativer ausfallen können. Mehr als ein paar Bilder waren darin nicht zu finden, aber ich hör schon auf zu meckern.
Free Economy – Tim Cook und Bono liefern ein Musterbeispiel der Wirtschaft im Internet ab.
Am Ende des großen Apple-Events kam U2 auf die Bühne, musizierte The Miracle in Erinnerung an Joey Ramone und dann gab es die Überraschung. Das neue Album der Band Songs of Innocence wird über iTunes bis Mitte Oktober an die Nutzer der Apple-Plattform verschenkt. Hier haben Apple-Chef Tim Cook und U2-Chef Bono das Buch Free economy zu deutsch Free – Kostenlosvon Chris Anderson ganz genau gelesen. Die ganze Aktion ist Free economy in Reinkultur und nebenbei eine Revolution. So etwas hat es in der Musikbranche noch nicht gegeben. Das Buch ist übrigens eine klare Leseempfehlung für alle Kaufleute. Es gibt bei der Veröffentlichung des U2-Albums durch Apple zahlreiche Gewinner:
Bei iTunes gibt es das neue U2 Album umsonst.
Gewinner ist U2. Bono und Kollegen hatten in der Vergangenheit mit schleppenden Albenverkäufen zu kämpfen und diese Aktion bringt die Band wieder zurück in die Schlagzeilen. Mit dem kostenlosen Download von Songs of Innocence wird die Fan-Basis deutlich erweitert, bis zum 500 Millionen iTunes-Nutzer. Der ein oder andere wird sich sicher ein weiteres U2-Album von iTunes kostenpflichtig laden und so Geld in die Kassen der Band spielen. Sobald U2 irgendwann auf Tour geht, ist das die beste Promotion überhaupt.
Zwei Welten schließen einen Pakt.
Gewinner ist Apple. Tim Cook gilt als Finanzgenie und dieser Coup ist gut durchdacht. Zwar musste Apple einen gewissen Finanzbetrag sicher an U2 berappen, aber die Long Tail-Erträge sind höher. Übrigens The Long Tail ist wieder ein Buch von Chris Anderson und auch hier Lesebefehl. Und wenn man die Verkäufe der jüngsten U2-Alben anschaut, lief die ganze Sache auch nicht mehr wie geschnitten Brot. Also war es für einen Konzern wie Apple sicher eine lohnenswerte Investition und nicht nur eine Ausgabe. Tom Cook bindet weitere User an iTunes, die sich durch diesen Deal anmelden. Damit erhöht Apple seine Installed Base und da das Album im Moment nur bei iTunes zu bekommen ist, können Amazon und andere Download-Börsen doof mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen. Android-User beschwerten sich am Abend der Keynote via Twitter, dass für ihr mobiles Betriebssystem kein iTunes verfügbar sei und so zeigte Apple seine Macht. Es ist die Macht des Eco-Systems, die Steve Jobs immer gepredigt hatte. Ich dagegen lag im Bett und konnte mir via iPhone locker die Songs laden – obwohl ich kein ausgesprochener U2-Fan bin.
Hurra, ein Geschenk: Das neue U2-Album
Gewinner sind die Fans. Wer Fan der Band ist, war neugierig auf die neuen Veröffentlichungen der Kapelle und hat sofort geladen. Wer zumindest interessiert ist (wie ich), hat sich das Album auch geholt, nach dem Motto: geschenktem Gaul, schaut man nicht ins Maul. Und zugegeben, die Single The Miracle geht ins Ohr. Und die Hardcore-Fans werden bei Veröffentlichung des Albums als Vinyl oder CD sicher nochmals zuschlagen.
„Wir sind das Blut in euren Maschinen, oh Zen-Master of Hard- and Software“, scherzte Bono zu Tim.
Wer bei der Keynote genau zugehört hat, weiß wohin der Weg für Apple und U2 geht. Tim Cook und Bono alberten auf der Bühne herum. „Wir sind das Blut in euren Maschinen, oh Zen-Master of Hard- and Software“, scherzte Bono zu Tim. Bedeutet: Ohne Content läuft es nicht. Bono schreibt auf der Website der Band: „Wir haben uns entschlossen, mit Apple über die nächsten Jahre an einigem coolen Material zu arbeiten – Innovationen, die vielleicht die Art, wie wir Musik hören und betrachten, verändern könnten. Wir werden Euch auch darüber auf dem Laufenden halten. Wenn Euch „Songs Of Innocence“ gefällt, dann bleibt uns auch mit „Songs Of Experience“ gewogen.“ Damit steht das nächste Album von U2 bereits in den Startlöchern: Songs Of Experience heißt das Ding. Und der Vertriebsweg scheint nach dieser Apple-Show auch klar zu sein.
Dieser Album-Release war der größte Release aller Zeiten – und übrigens: Die Musikkritiker waren sauer, weil alle gleichzeitig das Album hatten und sie nicht mehr bevorzugt wurden. Demokratisierung der Massenmedien, nennt sich das. So ändern sich die Zeiten. Und das Album taucht nicht in den Verkaufshitparaden auf, denn dort werden nur Verkäufe gewertet und nicht Geschenke. Und damit gibt es auch keinen Grammy, so funktionieren (noch) die Regeln der alten Welt.
Für mich ist es immer wieder ein gewaltiges Naturerlebnis, der Besuch einer Klamm. Als Filmfan war ich oft in der Partnachklamm, weil dort Nosferatu von Werner Herzog gedreht wurde. Ich habe die Einstellungen des Films an dem Originaldrehort gesucht. Im Urlaub habe ich jetzt im Allgäu die Breitachklamm besucht und erlebt.
Es ist ein Ausflugtipp für die ganze Familie, denn die Wege durch die Klamm sind gut befestigt und gesichert. Die Konsequenz ist dann leider auch, dass zu manchen Tagen ganze Urlauberhorden durch die Klamm streifen, inklusive Kinderwagen und Hund. Der Parkplatz vor der Klamm bei Oberstdorf/Tiefenbach platzt dann auch aus allen Nähten – also lieber gegen mittag kommen. Die Öffnungszeiten sind von 9 bis 18 Uhr, wobei 17 Uhr der letzte Einlass ist.
Westlich von Oberstdorf hat sich die aus dem Kleinwalsertal kommenden Breitach tief in den Schrattenkalk eingeschnitten. In der Breitachklamm, einer der eindrucksvollsten Klammen Bayerns, überwindet sie auf einer Strecke von 1,3 km in zahlreichen Stufen einen Höhenunterschied von 80 Meter. Die Wände der schmalen Klamm ragen zu 87 m in die Höhe.
An warmen Sommertagen ist es wunderbar entlang des wilden Wassers zu spazieren. Das tosende Wasserspiel fasziniert und zeigt, welche Gewalt im Wasser steckt. Ab und zu sollte der Besucher aber nicht nur nach unten ins Wasser mit seinen Wirbeln und Stromschnellen schauen, sondern auch mal nach oben. Ich bin immer wieder überrascht, wie tief die Klamm dann ist und wie weit oben über meinen Kopf sich spannende, abstrakte Stein- und Baumformationen gebildet haben. Es heißt Augen auf und genießen.
Ich spüre die Kraft des Wassers, höre das Rauschen, bestaune tiefe Schluchten, geschliffene Wassermulden und faszinierende Gebilde, die das Wasser mit seiner enormen Kratf im Laufe der Jahre in den Stein geschliffen hat.
Heute ist für Apple-CEO Tim Cook der Tag der Entscheidung. Wie geht es weiter? Wir haben dem Nachfolger von Steve Jobs lange Zeit gegeben, um Apple organisatorisch umzubauen, neu zu ordnen und auf eine andere Basis zu stellen. Es wurden große Fortschritte in Umweltschutz und Gleichberechtigung gemacht. Lange Zeit haben wir Fan Boys uns mit der Modellpflege von Apple Produkte zufrieden gegeben. Ein bisschen Speed hier, ein bisschen Cloud da. Das Produkt-Line-up nach Jobs Tod war sehr gut, aber keine Revolution. Bis auf den neuen Mac Pro hab ich kein wirklich neues Produkt gesehen. Richtig war die Entscheidung Software wie iWork oder Betriebssysteme zu verschenken.
Und jetzt ist es an der Zeit für Tim Cook, die Sau rauszulassen, sein one more thing zu präsentieren. Es ist an der Zeit für Tim Cook Geschichte zu schreiben, nicht mehr und nicht weniger.
Der Druck auf diesen Mann muss enorm sein. Er wirkt immer kühl und überlegt, doch im Inneren wird Cook nervös sein. Er weiß, was auf dem Spiel steht: Fans und Analysten erwarten einfach mal ein Wunder. Die Konkurrenz würde sich über ein Scheitern diebisch freuen und für zahlreiche deutsche Massenmedien befindet sich Apple sowieso im Sturzflug.
Nochmals: Tim Cook weiß, was auf dem Spiel steht. Er hat über Jahre seine Figuren in Stellung gebracht. Jetzt liegt es an ihm eine Show abzuziehen und Apple in eine neue Ära zu führen. Er soll nicht aus dem Schatten von Steve Jobs heraustreten, aber er soll seinen eigenen Schatten werfen.
Und die Chancen stehen verdammt gut. Die Vorbereitungen für den Apple Event am 9.9. um 19 Uhr nach deutscher Zeit sind generalstabsmäßig vorbereitet und wie von Apple nicht anders gewohnt, es ist perfekt geplant. Die Stimmung ist angeheizt und die Spekulationen kochen hoch. Apple News-Seiten spekulieren, Massenmedien orakeln, der Aktienkurs geht steil nach oben. Um 21 Uhr deutscher Zeit wissen wir mehr. Ich bereite mich geistig vor und genieße den Stream aus Cupertino.
Hier ein wenig aufgestaute Erwartungshaltung: Ich erinnere daran: Apple hat ins Flint Center for the Performing Arts nach Cupertino geladen, die Location in der 1984 zum ersten Mal der Macintosh präsentiert wurde. Also ein heiliger Ort mit viel Geschichte. Zudem wurde der gesamte Gebäudekomplex weiß überzogen – entsprechende Drohnen-Aufnahmen zeigen die Größe.
Der Countdown für Apple läuft
Es bekamen nicht nur die üblichen IT-Kollegen eine Einladung zum bevorstehenden Event, sondern auch die Kollegen aus dem Lifestyle und Modebereich. Und die ticken anders als die Technik-Geeks. Das deutet auf ein modisches, wearable Device hin. Welche Art von Device wird sich zeigen, ich mag hier nicht spekulieren.
Was auch auf ein Mega-Event hindeutet, ist die Tatsache, dass die Domain apple.com auf die Eventseite umgeleitet wurde. Die Welt schaut online zu, was Tim Cook verkünden wird. Mann oh Mann, was muss das für ein Tag für Tim Cook werden. Ich wünsche ihm alles, alles Gute. Tim, halt die Ohren steif … und enttäusch uns nicht. Bitte!
Bei der Huffington Post Deutschland wird großen Wert auf SEO gelegt.
SEO wandelt sich. Permanent. Aber bestimmte Grundlagen bleiben unverändert. Immer wieder schreibe ich über das Thema und heute wieder SEO. Die Tipps bieten die Chance das Google-Ranking verbessern und mehr Besucher auf die Website zu lotsen. Die Experten der Löwenstark Online-Marketing GmbH haben die zehn wichtigsten technischen SEO-Tipps fürs Ranking Boosting zusammengefasst, die ich gerne weitergebe.
Fest steht leider: Viele Websites weisen grundlegende strukturelle und technische Defizite auf, die dazu führen, dass die Homepages schlecht gerankt sind und damit weniger Besucher verzeichnen.
1. Meta-Daten: Title Tag und Description Tag richtig anlegen
Title und Description sind ein Teil des HTML-Codes und gehören immer noch zu den wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren für Google & Co. Sie beschreiben kurz und knapp, worum es auf der jeweiligen Seite geht und dienen als eine Art Webseitenvorschau, die dem User in den SERPs (Search Engine Results Pages / Suchergebnisse) angezeigt wird. Diese beiden Meta Tags müssen kurz und informativ sein, die wichtigsten Keywords enthalten und die optimale Länge haben – beim Title Tag sollten es maximal 55 und beim Description Tag maximal 150 Zeichen sein.
2. Page-Speed: Seitenladezeit optimieren
Auch die Seitenladezeit hat einen großen Einfluss auf die Bewertung der Website durch Google. „Alles über drei Sekunden ist kritisch und kostet Website-Betreiber Kunden und Geld“, warnt der Experte Marian Wurm von Löwenstark Online-Marketing GmbH. Vor allem große, schlecht skalierte Bilder, zu viele Plug-Ins oder aufwendige Flash Animationen verlangsamen die Ladezeit. Flash halte ich persönlich für ein Relikt des 20. Jahrhunderts. „Die Performance einer Website kann auf verschiedene Art und Weise verbessert werden – beispielsweise durch das Komprimieren von Daten, die vom Server zum User gelangen. Man spricht in diesem Kontext von der so genannten gzip-Compression“, so Wurm.
3. Content is King, Keywords are Queen: Originelle Texte richtig schreiben
Wichtige Bewertungskriterien für Google & Co. bleiben die Anzahl und die Qualität der Texte, die auf der jeweiligen Website erscheinen. Guter Content regt zum Verweilen an, ist exklusiv, redaktionell hochwertig und einzigartig. Ein optimaler Webseitentext ist zwischen 300 und 500 Wörtern lang und enthält die wichtigsten, im Idealfall zusammengesetzten und spezifischen Keywords. Auch Bilder und Grafiken sollten SEO-optimiert werden, indem sie über den sogenannten ALT-Attribut innerhalb eines HTML-Textes für Google markiert und inhaltlich erklärt werden.
4. Duplicate Content vermeiden
Unter „Duplicate Content“ versteht man gleiche oder sehr ähnliche Seiteninhalte mit unterschiedlichen URLs. Duplicate Content innerhalb der eigenen Webseite kann zu einem schlechteren Ranking bei Google führen. Es ist ein häufiges Problem bei Online-Shops, die auf mehreren Seiten identische Produktbeschreibungen anzeigen. Es gibt jedoch auch dafür eine Lösung: „Über das so genannte Canonical Tag kann der Websitebetreiber die Originalquelle des Textes angeben und so eine schlechtere Bewertung beider Webseiten durch Google verhindern“, erklärt Wurm.
5. Textstruktur richtig aufbauen SEO-optimierte Webseitentexte haben eine klare Struktur, die durch HTML-Tags für Überschriften (H1 bis H6) einzelne Abschnitte optisch unterteilt. So werden die Inhalte auch für den User ansprechend und leserlich gemacht. Durch solche Formatierungen erkennt auch Google, welche Inhalte besonders relevant sind und welche nicht.
6. Darstellung der Inhalte: Website für mobile Nutzer anpassen
Da immer mehr User über ihr Smartphone oder Tablet ins Internet gehen, ist es wichtig, die eigene Homepage für die mobile Nutzung zu optimieren. Daher sollte jede Website entweder über eine eigens geschaffene mobile Version verfügen oder mit der Webdesign-Technik „Responsive Webdesign“ ausgestattet werden, um sich an die kleineren Bildschirme anpassen zu können. „Websitebetreiber, die mobile User nicht berücksichtigen, schwächen nicht nur die eigene Homepage, sondern verzichten auch auf wertvollen Traffic“, sagt Wurm.
7. Mit robots.txt und sitemap.xml Google steuern
Die Crawl-Optimierung ist ein wichtiges Tool, um den Google-Bot in die richtige Richtung zu führen. Bei robots.txt und sitemap.xml handelt es sich um zwei Dateien, die im Hintergrund der Website liegen und den Aufruf der Seite durch Google steuern. In der robots.txt finden Google & Co. Anweisungen darüber, was indexiert und was nicht indexiert werden darf – das ist praktisch, wenn sich zum Beispiel bestimmte Unterseiten gerade im Umbau befinden. Mit der Sitemap.xml liefert man Google wichtige Informationen über den Aufbau der Website und ermöglicht einen Quereinstieg in die Seiten.
8. Error 404: Permanente Weiterleitung einbauen
Wenn die URL einer Website geändert wird oder beispielsweise Produktseiten in einem Online-Shop gelöscht werden, ist es wichtig, eine Weiterleitung einzurichten – im Idealfall eine „Redirect Permanent“ (301), d. h. eine dauerhafte serverseitige Weiterleitung. Diese Weiterleitung überträgt den PageRank – so bleiben die Platzierungen bei Google bestehen und der 404 Error „Page not found“ wird vermieden.
9. Interne Verlinkungen optimal einsetzen
Wer bei Google & Co. hoch ranken möchte, der benötigt eine saubere interne Verlinkung einzelner Seiten. Diese kann beispielsweise durch eine benutzerfreundliche Seitennavigation, die Verwendung von Keywords im Anchortext oder eine leicht nachvollziehbare Sitemap erreicht werden. „Die Zahl der internen Links speziell von der Startseite sollte dabei so klein wie möglich sein und 100 möglichst nicht überschreiten“, ergänzt Wurm. „Nur so ist sichergestellt, dass die Unterseiten noch genug Juice – sprich Kraft – von der Startseite fürs eigene Ranking mitbekommen.“
10. Google Webmaster Tool nutzen
Das Google Webmaster Tool dient als eine Art Kommunikationskanal zwischen Google und dem Websitebetreiber. Es gibt Auskunft über Crawlingfehler, interne sowie externe Links und kann durch eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten Google den rechten Weg weisen. „Das Tool ist insbesondere dann wichtig, wenn manuelle Abstrafungen seitens Google vorgenommen wurden“, sagt der Löwenstark-Experte Wurm. „Es ist die einzige Möglichkeit, mit Google Kontakt aufzunehmen und nach Abschluss der Nachbesserungen ein Aufheben der Sanktionen zu erbitten. Außerdem kann man mittels Data Highlighter Google auf besonders wichtige Inhalte hinweisen.“
Ich liebe ja Zeitraffer-Aufnahmen. Sie erinnern mich immer an frühe Stummfilme, wenn die Schauspieler sich aufgrund der unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeit schnell bewegen. Immer wieder greife ich auf verschiedene Tools zurück und spiele mit ihnen herum. Im Moment experimentiere ich, wie viele andere auch, mit dem neuen Werkzeug von Instagram: Hyperlapse
Das Icon von Hyperlapse
Hyperlapse macht mir im Moment riesigen Spaß. Zusammen mit meinen Kindern haben wir am iPhone verschiedene Szenen ausprobiert. Wir haben das iPhone an die Windschutzscheibe ans Auto geklemmt und sind durch die Gegend zum Einkaufen gefahren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben zwei Filme erstellt und sie mit dem Google YouTube Editor zusammengeschnitten und mit Stock-Musik von Youtube unterlegt. Alle die Tools sind kostenlos. Was ist das für eine Welt, in der wir leben? Noch vor ein paar Jahren hätten diese Werkzeuge richtig Geld gekostet.
Die Bedienung ist denkbar einfach, als ob Hyperlapse ein Apple Tool wäre. Es gibt nur einen Button. Dann startet die Aufnahme. Hyperlapse bietet uns zwei Möglichkeiten: entweder eine Zeitraffer-Aufnahme oder eine Art Steadycam-Aufnahme. Die Bildstabilisierungsfunktion ist leistungsfähig. Sehr gut ist auch, dass man das Video dann auf dem Smartphone abspeichern kann. Oder gleich in soziale Netzwerke hochladen. Wir erinnern uns: Instragram gehört zu Facebook.
Es stehen verschiedene Geschwindigkeiten zur Verfügung. Wer 1 einstellt, erhält eine Steadycam-Aufnahme, die kaum Wünsche offen lässt. Ich habe viele Steadycam-Stative ausprobiert und einige sogar gekauft. Die lass ich alle zu Hause. Die eingebaute Steadycam-Funktion ist der Hammer. Steadycam nutzt die gyroskopische Technik des iPhones. Trotz Wackelei kommt am Ende ein ruhiges Bild heraus. Weitere Geschwindigkeiten sind 2, 4, 6, 8, 10 und 12 und die höher die Zahl, desto mehr wird die Zeit gerafft.
Übrigens, Hyperlapse gibt es im Moment nur für iOS. Android soll irgendwann folgen. Und für Windows Phone? Ach, lassen wir das. Was ist das Windows Phone? Und wehe ich sehe einen, der sein iPhone falsch hält und damit dem VVS infiziert ist.