Ausstellungstipp: Kunsthalle München – gut wahr schön

4. Januar 2018

1Noch bis zum 28. Januar 2018 gibt es in der Kunsthalle München die Ausstellung „gut wahr schön“ zu sehen. Sie zeigt Werke des Pariser Salons aus dem Musée d‘Orsay. Ich habe mir die Bilder und Skulpturen angesehen und vieles dort hat mich nachdenklich gemacht.

Gibt es Kriterien dafür, was Kunst ist? Was ist gute und was ist schlechte Kunst? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich die Bilder und die Begleittexte sowie den exzellenten Katalog der Ausstellung ansah. In mir hat die Ausstellung viel bewegt und ich bin den Organisatoren der Kunsthalle für diesen Input sehr dankbar.
Was zeigt also die Ausstellung unter dem seltsamen Titel „gut wahr schön“? Der jährliche Pariser Salon, der Salon de Paris, war im 19. Jahrhundert die weltweit wichtigste Kunstausstellung und das gesellschaftliche Ereignis schlechthin. Hunderttausende Besucher kamen, um dort das vielfältige Schaffen der damals bedeutendsten Künstler zu bewundern. Anhand von über 100 Kunstwerken, von denen die meisten noch nie in Deutschland zu sehen waren, zeigt die Ausstellung in der Kunsthalle München, wie im Pariser Salon klassische Tradition auf modernes Leben traf. Es gilt, diesen wesentlichen Bereich der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts neu zu entdecken. Ich machte mich auf zu dieser Entdeckungstour.

Pro Raum gab es zwei, drei Bilder, die mich wirklich fesselten aus unterschiedlichen Gründen. Und wenn ich die Begleittexte las, stellte ich mir die Frage, wer eigentlich ausstellen durfte und wer nicht. Viele der Bilder sind Ergebnisse von Wettbewerben und die Jury-Mitglieder von damals entschieden, wer Sieger war und wer eben nicht. Von ihrem Urteil hing es ab, ob ein Künstler seine Werke finanziell hochpreisig an den Mann bringen konnte. Die Jury hatte eine unglaubliche Macht in diesem Kunstgeschäft. Da der Pariser Salon so etwas wie eine extrem wichtige Kunstmesse war, saß diese Jury an einer Schlüsselposition. Und die Ausstellung zeigte, die Willkür dieser Jury, denn viele Künstler, die damals groß gehandelt wurden, sind heute vergessen. Kunst liegt also hier im Auge des Betrachter.

Historienmalerei als sterbende Kunst
Beim Lesen des Katalogs, dessen Anschaffung für 29 Euro, ich ausdrücklich empfehle, kommt im Vorwort das Problem der staatlich geförderten Historienmalerei zur Sprache. Die Bilder sollten was Erhabenes darstellen, oft Motive aus der Mythologie, der Antike oder des Christentums. So lautete der Auftrag und die Maler und Bildhauer machten sich frisch ans Werk. Gleichzeitig brach aber eine neue Zeit der Wissenschaft und der Industrialisierung an. Wie konnte eine solch rückwärtsgerichtete Kunst noch Antworten auf die Fragen der Zeit geben? Wird eine solche Kunst noch ernstgenommen? Und als dann noch für Frankreich der Krieg gegen Deutschland 1871 verloren ging, stand die französische Kunst vor einem riesigen Problem der Identifikation. Technisches Können, argumentierte die Jury bis spät ins 19. Jahrhundert, sollten die Künstler vor allem mit großformatigen, höchst anspruchsvollen Darstellungen unter Beweis stellen.

Wer durch die wunderschöne Ausstellung wandert, der verspürt viel vom Geist einer untergegangen Epoche und die Versuche, einen neuen Weg einzuschlagen – immer wieder der Gegensatz von Ideal contra Wirklichkeit. Schon die Salonkritiker des zweiten Kaiserreiches schrieben immer wieder den Untergang der Historienmalerei herbei. Und am Ende kam es auch so. Die Vormachtstellung des Pariser Salons verblasste. Da half auch die ganze Akt-Malerei nicht mehr. Zu lesen war sogar von Pin Up-Girls anstelle von klassischem Akt – böse, böse. Es wurde über den Substanzverlust des Schönen diskutiert. Ich muss zugeben, dass ich vor dieser Ausstellung in der Kunsthalle München von den Künstlern und dieser Diskussion wenig mitbekommen hatte.

Noch bevor die Ausstellung beginnt, hängt am Eingang eine Fotografie eines unbekannten Fotografen, der die Künstler der damaligen Epoche zeigt – freilich nur Männer. Es ist interessant, wie sich die Herren Künstler vor der Kamera positionieren. Mal ernst, mal humorvoll, mal würdig, mal arrogant – was müssen das für Grabenkämpfe innerhalb der illustren Künstlerschar gewesen sein. Wie hieß es bei Kubrick in Barry Lyndon: „Ob arm, ob reich, am Ende sind sie alle gleich.“
Ich bin dankbar, dass ich die Ausstellung gut wahr schön nicht verpasst habe. Wer sich für Kunst in München interessiert, sollte bis zum 28. Februar 2018 auf in die Kunsthalle machen und in eine vergangene Zeit eintauchen.

Musiktipp Eye in the Sky (35th Anniversary Boxset) von The Alan Parsons Project

3. Januar 2018
Ist das wirklich schon 35 Jahre her? Eye in the Sky

Ist das wirklich schon 35 Jahre her? Eye in the Sky

Wieder eine Zeitreise in meine Jugend zu meiner damaligen Lieblingsband The Alan Parsons Project. Zum 35. Geburtstag der Albumveröffentlichung erschien noch im vergangenen Jahr die Geburtstagsedition von Eye in the Sky. Obwohl sie mit rund 85 Euro völlig überteuert war, musste ich die Box freilich haben.
Ich erinnere mich noch als ich 1982 durch die Münchner Einkaufszentren streifte und in den Schallplattenabteilungen mich inspirieren ließ. Ich glaube, es war der Karstadt Oberpollinger, der damals eine große Vinyl-Abteilung im obersten Stockwerk hatte. Überall stieß ich auf Poster mit einem Auge im Himmel. Alan Parsons Project hatte das Album Eye in the Sky veröffentlicht und die Marketingwelle rollte an. Als APP-Fan griff ich natürlich zu und Woche für Woche hörte ich das Album. Ich glaube, meine Vinyl-Ausgabe hatte ein Auge mit Goldprägung.

Daher war ich jetzt gespannt, was es zum 35. Geburtstag gab. Insgesamt hat die Box Eye in the Sky (35th Anniversary Boxset) sechs Datenträger und allerhand Merch-Material wie das damalige Werbeposter. Alan Parsons veröffentliche das Original-Album mit sechs Bonus-Tracks auf der ersten CD. Die beiden CDs 2 und 3 beinhalten nichtveröffentlicht Demos und Proben in verschiedenen Mixen. Mir machte es Spaß, sich durch die verschiedenen Versionen zu hören und zu lauschen, wie die Songs entstanden sind. Der vierte Datenträger ist eine Blu Ray im fetten 5.1-Sound, der mir die Ohren wegfetzte. Alan Parsons versteht sein Handwerk als Toningenieur nach wie vor und lieferte hier eine exzellente Abmischung ab. Den Abschluss machte eine Doppel-LP, wobei mein damaliges Vinyl-Album eine einfache Langspielplatte war. Hier das Unboxing Video mit Vorstellung des Inhalts.

So sitze ich also wie ein Jugendlicher mit dem Kopfhörer auf dem Kopf und lausche der Musik von APP. Das Merch-Zeug habe ich gleich weggepackt, dafür um so länger in dem Booklet gelesen, gute Interviews zum Teil. Und vor allem die alten Fotos hatten es mir angetan. Mensch, waren die Jungs damals noch jung und Eric Woolfson war noch am Leben. Er starb ja leider am 2. Dezember 2009. Ich habe noch so viel APP-Zeugs von der Zeit im Archiv stehen und verglich die abgebildeten Single mit meinen Schätzen aus dem Keller. Also klarer Musiktipp zu Eye in the Sky (35th Anniversary Boxset).

Vielleicht ein Musiktipp: Chapter one – the wild Bunch von The Sweet

2. Januar 2018
Ich schäme mich für diese Musik, aber sie gefällt mir: the Sweet

Ich schäme mich für diese Musik, aber sie gefällt mir: the Sweet

Ok, ich geb es zu, ich schäme mich für diesen Kauf. Noch im vergangenen Jahr habe ich die Box Chapter 1 the Wild Bunch von (The) Sweet erworben. Die Musik ist zum großen Teil schrecklich, aber es ist die Musik meiner Jugend und daher gefällt sie mir (zumindest ein Teil davon).
Musikalisch sozialisiert wurde ich in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es war die Zeit von Hardrock, Punk, Disco und Glam Rock. Und genau in diese Zeit fielen The Sweet. Von einer Schlagerband entwickelte sich die Band um Brian Connolly und Andy Scott zu perfekten Glam Rockern. Während David Bowie in seinen Ziggy Stardust-Kostümen cool war, so waren The Sweet und später Sweet in ihrem Outfit einfach nur peinlich. Als Kind glaubte ich, in Sweet eine Hardrockband zu erkennen. Als ich dann Deep Purple oder ACDC hörte, bemerkte ich, dass meine Gedanken ein schwerer Fehler waren.
The Sweet waren eine erfolgreiche Hitparadenband und ich habe damals viele Songs auf Kassette vom Radio aufgenommen: Hell Raiser, The Ballroom Blitz und Teenage Rampage sowie Love is like Oxygen und natürlich Fox on the Run. Die Songs waren nicht mehr als aufgemotzte Schlager und gingen wunderbar ins Ohr. Abba war für alle und Sweet war für die härtere Fraktion von uns Normalen. Heute ist Abba immer noch wegweisend, während Sweet einfach nur peinlich sind. Und trotzdem habe noch einige Singles und LPs.

Nun gut, ich stehe dazu: Ich habe mir diese peinliche Musik gekauft und im Kreise meiner Familie angehört. Kopfschütteln war die freundlichste Reaktion, nur K2 hatte ein wenig Verständnis. Grund: Fox on the Run lief im Trailer zu Guardians of the Galaxy 2 und damit war dieser Song von K2 zumindest geduldet.
Die Box enthält Chapter one eine Zusammenstellung der Alben bis in Jahr 1978. Danach wurden Sweet noch schlechter. Enthalten sind die sechs Studioalben „Funny How sweet Co-Co can be“ (1971), „Sweet Funny Adams“ (1974), „Desolation Boulevard“ (1974), „Give us a Wink“ (1976), „Off the Record“ (1977) und „Level Headed“ (1978). Als Bonus gibt es die Live-Scheibe „The Rainbow – Live in the UK 1973“, die wirklich schrecklich ist und zeigt, dass die Band hoffnungslos überschätzt war. Vielleicht wäre es besser gewesen, weniger zu schminken als vielmehr die Instrumente zu üben. „At the Beep – The BBC Radio Sessions“ ist besser und „The Lost Singles“ mit A- und B-Seiten der Singles.
Interessant, und das ist es wirklich, sind die 30 Songs, die als Bonus-Material auf den Alben abgelegt sind. Und ich habe das beiliegende Booklet gerne gelesen, denn es war eine Reise in meine Jugend. Hier kommt als Fotomaterial viele Bilder der Bravo zum Tragen. Die Bravo war das Zentralorgan der deutschen Jugend und liebte Sweet. Mein roter Schal kam einmal sogar mit Sweet auf das Titelbild der Bravo. Die Geschichte dazu gibt es hier nachzulesen.
Ich möchte die Box empfehlen, aber nur denjenigen, der Sweet in seiner Jugend gut fand – so wie ich. Wer noch nie von Sweet gehört hat, sollte seine Finger von der Box lassen.

Meine Vorsätze für 2018

1. Januar 2018
Mehr Fotografieren - so lautet ein Vorsatz von mir für 2018. Foto: Gerlach

Mehr Fotografieren – so lautet ein Vorsatz von mir für 2018. Foto: Gerlach

Gute Vorsätze sind eigentlich dazu da, dass sie gebrochen werden. Eine Bucketlist für 2018 will ich auch nicht aufstellen. Aber ich will mir ein paar Dinge vornehmen, die ich 2018 machen will, ohne mich sklavisch daran halten zu müssen.

Mehr Fotografieren
Ich will 2018 mehr fotografieren und zwar mit einem richtigen Fotoapparat. Durch das mobile Zeitalter bin ich faul geworden und hab meine Kameras zu Hause gelassen. Viele Bilder und Videos schieße ich aktuell mit meinem iPhone. Für 2018 nehme ich mir vor, mehr Fotos mit meinen DSLR-Devices zu schießen. Bei Aufträgen packe ich meine Nikon DX3 samt Ausrüstung aus, aber für unterwegs habe ich meine Fujifilm X100F mit zwei Wechselobjektive dabei. Ich habe mir extra eine kleine Fototasche von Manfrotto angeschafft, die ich in der Regel umhängen habe. Dort sind die Fuji und 360 Kameras sowie Stative untergebracht. Ich habe ein Unboxing Video dazu gemacht.

Mal sehen, vielleicht komme ich auf Foto die Woche, was es wert ist, veröffentlicht zu werden. Das iPhone nutze ich freilich weiterhin für spontane Fotografie.

Mehr Bücher lesen
Ich muss zahlreiche Fachbücher und Artikel für meine Selbstständigkeit lesen. Dabei bleiben klassische Romane auf der Strecke. Auch hier bin ich faul geworden, aber das soll sich ändern. Meine Kinder K1 und K2 haben mich mit Mangas versorgt und ich versuche mich in diese Welt hineinzudenken. Aber auch klassische Romane sollen wieder gelesen werden. Geplant ist zumindest ein Buch pro Monat. Früher als ich ein Jugendlicher wahr, habe ich ein Buch pro Woche geschafft, aber nun soll es zumindest ein Buch pro Monat sein. Ich beginne mit dem Klassiker Ready Player One – nun, ja auch irgendwie ein Fachbuch.

Ab in die Lesezelle zum Bücherlesen. Jeden Monat ein Buch.

Ab in die Lesezelle zum Bücherlesen. Jeden Monat ein Buch.

Mehr Kunst
„Feed your mind“ hatten Jefferson Airplane einst gesungen und sie hatten recht. Ich umgebe mich gerne mit Kunst und erweitere dadurch meinen Horizont. Für 2018 nehme ich mir vor, ein paar Ausstellungen mehr zu besuchen und mich intensiver mit Kunst zu beschäftigten. Nach Weihnachten hatten meine Frau und ich Gäste zum Abendessen und die Gespräche über Kunst waren für mich eine Wohltat. Ich bin gespannt, auf welche Kunst und Künstler ich im kommenden Jahr treffe.

Miro Ausstellung auf Malle.

Miro Ausstellung auf Malle.

Mehr Eindrücke sammeln
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben.“ Dies soll Alexander v. Humboldt gesagt haben. Dieser Satz ist richtig, denn Engstirnigkeit scheint mir ein großes Problem unserer Zeit zu sein. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern sie ist bunt und diese Farben möchte ich sehen. Das bedeutet, ich will Eindrücke sammeln und auf mich wirken lassen. Das müssen nicht Eindrücke von einer großen Weltreise sein, sondern diese Eindrücke können auch auf einen Spaziergang sein. Augen offen halten und die Eindrücke genießen, verstehen und interpretieren.

Mehr Aufmerksamkeit
Unsere Welt ändert sich schneller als jemals zuvor. Und daran erinnert mich immer der Ausspruch von Issac Asimov: „Es waren die Utopisten, die die Welt vorangebracht haben“. Also bedeutet es für mich, ein Utopist zu sein und die Veränderung sehen und bewusst zu gestalten. Sei es durch Gespräche, sei es durch meine Seminare zur Medienkompetenz und verstärkt 2018 zur Digitalisierung. Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen, ein Buch von Spencer Johnson, passt hier wunderbar. Das Buch enthält Binsenweisheiten, die als großes Managerwissen unter Change happens verkauft wird: Veränderungen passieren – Erwarte die Veränderungen – Sei achtsam auf Veränderungen – Pass dich an Veränderungen schnell an – Verändere dich – Freu dich über Veränderungen – Sei bereit dich schnell zu verändern und freue dich immer wieder darüber

Und dann wäre noch …
… mehr Sport, mehr kochen, mehr reisen, mehr lachen, weniger Blödsinn und weniger Aufregen.

Niedlich: Steiff Weihnachtsschaufenster beim Kaufhof

30. Dezember 2017
Die Zeitungsbären von Steiff mag ich als Journalist besonders gerne.

Die Zeitungsbären von Steiff mag ich als Journalist besonders gerne.

Jedes Jahr pilgere ich zum Kaufhof in München am Marienplatz, um das Steiff-Schaufenster zu genießen. Ich weiß nicht, wie lange das Schaufenster noch so nett dekoriert ist, daher unbedingt vorbeischauen, wenn man sich ein bisschen Kindheit bewahren will.

Ich mag die Kuscheltiere, bin aber auch Sammler von speziellen Steiff-Tieren. Und so schau ich pflichtmäßig vorbei, ob auch interessante Sammlerstücke für mich ausgestellt wurden. Aber in erster Line genieße ich einfach nur und beobachte die Bärchen, Äffchen, Pferdchen und Häschen und die anderen freundlichen Gesellen. Entweder stammte die Hafenkulisse aus alten Zeiten oder das Set wurde speziell für alte Leute gemacht. Meine Kinder fragten, was denn der Eintritt von 10 DM bedeutet: „Raubritterburg Bärenklau 10 DM Eintritt“. Die Motive für dieses Jahr in München sind Hafen und Ritterburg.
Vielleicht schaffe ich es 2018 mal in München beim Aufbau der Landschaft dabei zu sein. Ich werde mich mal mit dem Kaufhof in Verbindung setzen, denn ein Blick hinter die Kulissen würde mich schon interessieren. Es wäre ein wunderbares Thema für einen Blog.
Wie Steiff mitteilt, lagern die verwendeten mechanischen Großschaustücke das übrige Jahr bei Steiff in Giengen an der Brenz und kommen erst zu Weihnachten wieder zum Vorschein. Nur alleine Bärchen ins Schaufenster zu stellen, das reicht heute schon lange nicht mehr. Die bunte Welt muss in Bewegung sein. Die innovative Mechanik und Kulissen bieten eine Abwechslung zu den herkömmlichen Weihnachtsdekorationen der Kaufhäuser. Unter den ausgestellten Steiff Tieren gibt es sowohl die, die schon seit vielen Jahren fest in den Szenerien installiert sind und hohen archivarischen Wert haben, wie auch neue Kreationen, die im Handel erwerbbar sind.
Also nix wie hin zum Marienplatz und das Steiff Weihnachtschaufenster ansehen, es lohnt sich.

Dominik Plangger: Baby Mavis und seine Pläne für 2018

27. Dezember 2017
Im Dezember 2017 hatte ich die Freude mit Dominik Plangger ein Interview mit Schlachthof zu führen.

Im Dezember 2017 hatte ich die Freude mit Dominik Plangger ein Interview mit Schlachthof zu führen.

Dominik Plangger war der letzte Musiker, den ich 2017 live gesehen habe. Der Südtiroler Musiker gastierte im Wirtshaus im Schlachthof in München und für meine Frau und mich war es natürlich ein Pflichttermin. Es war mir eine Freunde und Ehre zugleich Dominik Plangger zu sehen, zu hören und zu sprechen. Das Konzert war ein doppeltes Wiedersehen: Zum einen diesen großartigen Liedermacher zu treffen, zum anderen nach Jahren wieder im legendären Wirtshaus im Schlachthof zu sein.
Dominik Plangger haben wir vor Jahren auf der Wiese vor Kloster Banz kennen und schätzen gelernt als er bei den Songs an einem Sommerabend auftrat. Er ist einer der neuen Liedermacher, die uns begeistern. Über die Jahre haben wir den Kontakt gehalten und ich freue mich immer wieder auf ein Wiedersehen. Das ist ein Typ, der sein Ding durchzieht und dafür gebürt ihm mein Respekt. Vor dem Münchner Konzert hatten wir die Chance auf ein 360 Grad Videointerview.

Das Baby von Claudia und Dominik
Sicherlich die wichtigste Nachricht für den Musiker: Dem Baby geht es gut. Anfang Dezember kam Mavis in Wien auf die Welt. Ihre Namenspatronin ist die großartige Mavis Stapels. Und Dominik Plangger verriet mir, wie es zu diesem Namen kam. Zusammen mit seiner Frau Claudia waren wie auf der Alm, hörten die Musik der Bürgerrechtlerin Mavis Staples und berieten über einen Namen für das Kind. „Mavis ist ein schöner Name und man kann ihn auch in Deutsch aussprechen und der Name funktioniert auch international“, so Dominik Plangger. Und in Altenglisch bedeutet Marvis zudem „Singdrossel“ – was ist passender für eine Musikerfamilie?
Dominik Plangger war bei der Geburt seiner Tochter dabei. Mavis hat sich genau an den Geburtstermin gehalten. „Um 7 Uhr früh ging es ins Krankenhaus und um 9 Uhr kam die Tochter auf die Welt.“ Also eine vorbildlich reibungslose Geburt eines neuen Erdenbürgers.

Tour läuft 2018 weiter
Mit der Tour Wintersunn und Raunacht ist Dominik Plangger zufrieden. Es mehren sich die Auftritte, das Publikum wird größer. Vor München war er in der Kofferfabrik in Fürth. „Die Größe meines Publikums und ich wachsen zusammen”, so Plangger im Gespräch mit mir. „Mit der Musik, die ich mache, spreche ich die Generation an, die Hannes Waader und Reinhard Mey von jung auf kennen.“ Es mache in der Liedermacherszene viel aus, dass die alten Dinosaurier Waader, May, Wecker noch unterwegs und noch aktuell sind. „Diese Menschen muss man wirklich live erleben.“ Gerade Wecker habe eine Bühnenpräsens eine Intensität und Wucht, die Plangger als 37jähriger beneidet.

Neues Album kommt 2018 von Dominik Plangger
Im Jahr 2018 kommt ein neues Album von Dominik Plangger, soviel steht fest. Aber der ursprüngliche Plan, ein klassisches Studioalbum zu veröffentlichen, hat sich zerschlagen. „Ich war im Oktober für drei Tage im Studio und bin herausgekommen und für mich stand fest, das ist es nicht. Ich habe einfach zu wenig Material und es hat sich noch nicht richtig angefühlt.“ Das Studioalbum liegt also auf Eis.
Aber: Im Jahr 2018 kommt ein Live-Album auf den Markt. Plangger feiert 2018 sein zehnjähriges Jubiläum. Das Live-Album wird ein Querschnitt der Lieder und neuem Material. Der Titel könnte lauten „Zehn Jahre unterwegs“. Die Idee: Das Album wird im Studio aufgenommen mit Live-Publikum. Drei Tage im Großraumstudio mit 50-60 Gästen – das könnte ein interessantes Experiment werden. Das Album wird alleine und mit Band eingespielt – Claudia ist natürlich mit der Geige dabei.
Und Dominik Plangger goes electric. Ich hab es bei dem Puristen aus Südtirol nicht geglaubt, aber Dominik Plangger verriet mir, dass er sich eine Fender Stratocaster gekauft habe. Jetzt muss er aber seinen Gitarrenstil ändern. Die Strat verlangt einen weicheren Anschlag. „Die Akustikgitarre verlangt einfach mehr Kraft.“ Zudem muss sich Plangger beim Spiel mit der E-Gitarre um mehr Technik kümmern. „Auf dem Live-Album kommt ganz sicher ein, zwei Lieder mit E-Gitarre.“ Lassen wir uns also überraschen.

Musiktipp: Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13 von Bob Dylan

24. Dezember 2017

Was passt musikalisch besser zu Weihnachten als christliche Musik? Nun, seit November liegt die Sammlung Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13 von Meister Bob Dylan vor und ich hatte nun zwei Monate Zeit, diese ungewöhnliche Phase Dylans zu lauschen.

Gleich vorweg: Mit den fundamentalistischen christlichen Inhalten der Aufnahmen von 1979 bis 1981 hab ich zeitweise meine Schwierigkeiten. Ich akzeptiere seine Hinwendung zum Christentm, bin ihm aber nicht gefolgt, getreu seinem Motto „Don’t follow Leaders“. Und dennoch sind wahnsinnig intensive Aufnahmen herausgekommen und es war richtig, diese uns endlich offiziell zur Verfügung zu stellen. Der Gospel-Dylan ist eine weitere Maske des Musikers und zeigte wohl Ende der siebziger Jahre zeitweise sein wahres Gesicht. Voller Inbrunnst sind seine Lieder, seine Interpretationen und seine Suche nach dem Heiland. Immer wieder rutscht er in den christlichen Fundamentalismus ab, das alte Testament ist allgegenwärtig, nach dem Motto „wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“. Aus dieser Haltung heraus, schreibt man nicht einfach ein lockeres Liebeslied. Seine Liedeslieder dieser Phase sind eine Verehrung an Gott, dem Heiland und die Erlösung, die er bringt. Von Lockerheit und Selbstironie ist in dieser Phase bei Dylan nichts zu spüren. Verehrung und Ehrfurcht dagegen um so mehr. Es tauchen immer wieder textliche und musikalische Perlen auf, die klar machen, welcher Meister hier schreibt und singt. „Every Grain of Sand“ sei nur genannt und allein bei diesem Song ist klar, weshalb dieser Mann einen Nobelpreis für Literatur bekam: „In the time of my confession, in the hour of my deepest need, When the pool of tears beneath my feet floods every newborn seed, There’s a dying voice within me reaching out somewhere, Toiling in the danger and the morals of despair.“
Die Sammlung von Aufnahmen grenzt die Zeit der offiziellen Dylan-Alben „Slow Train Coming“ (1979), „Saved“ (1980) und „Shot Of Love“ (1981) ein und bringt zahlreiche Demos. Aber vor allem die Live-Aufnahmen sind interessant. Ich habe mir gleich die DeLuxe-Version von Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13 gekauft und ein Unboxing gedreht.

Das Deluxe-Box-Set mit 8 CD und einer DVD. enthält ein schön gemachtes Hardcover-Buch mit einer Einführung von Dylan-Forscher Ben Rollins sowie Liner-Notes von Amanda Petrusich, Rob Bowman und Penn Jillette. Für Dylanologen ist es interessant, bei einem Glas Wein das Buch zu lesen, um Dylans christliche Phase vielleicht besser verstehen zu können.
Ich habe nur einen Bootleg und das war das Toronto-Konzert, das auch nun offiziell erhältlich ist. Interessanter ist da schon da für mich der Mitschnitt von „Shot Of Love“ vom Konzert in Avignon 1981.
Etwas nervös, war ich als ich mir den Konzertfilm „Trouble No More: A Musical Film“ ansah, der als NTSC-DVD der Box beilegt. Die Musik ist grandios und Dylan habe selten zuvor so ernsthaft erlebt. Wer will, kann sich das Konzert mit Spoken-Word-Passagen des Schauspielers Michael Shannon („Take Shelter“) aus der Feder des Schriftstellers Luc Sante ansehen. Das hätte ich besser nicht gemacht. Das ist schrecklicher christlicher Fundamentalismus pur und tut nur weh. Beim zweiten Ansehen, habe ich dies ausgeblendet und nur die hervorragenden Konzertmitschnitte angehört. Das reicht dann auch mit Christentum und Erlösung durch Gott.

Restauranttipp: Max+Muh – Burger mit Respekt in Weiden

21. Dezember 2017
Hier gibt es Burger mit Respekt.

Hier gibt es Burger mit Respekt.

Zweiter Abend Weiden in der Oberpfalz und damit zweites Restaurant. Dieses Mal sollte es etwas rustikaler sein und ich wählte einen Burgerladen namens Max+Muh. „Burger mit Respekt“ lautete der Claim, der mich neugierig machte.
Der Laden ist urig eingerichtet und hat viel Nippes herumstehen. Lauter kleine Details, die ingesamt ein freundliches Bild ergeben. Eine Spardose als Burger, Hunderte kleine Schnappsflaschen vom Vorbesitzer, ein Schwertgriff als Flaschenöffner.

Die weiblichen jungen Bedienungen machen ihren Job schnell und unaufdringlich. Mit dem iPad-Tablet nehmen sie die Bestellungen auf. Und da sage noch einer, die Digitalisierung schreite in der Gastronomie nicht voran. Wenn die Bedienung die Speise eintippt, bekommt die Küche gleich die Bestellung und kann beginnen. So muss es sein und die Folge ist, dass die Burger schnell auf den Tisch kommen.


Die Burger-Karte kann sich sehen lassen. Das Fleisch kommt von Rindern aus der Umgebung. Während ich die Holzkarte studiere, sitze ich auf einem Rinderfell – ganz stilecht eben. Zudem konnte ich Fleisch für einen Highland Cattle Burger bestellen, was ich auch tat. Es ist Fleisch von schottischen Hochlandrind von Joe Engelhardt. Seine Rinder weiden zwischen Gangkofen und Augsburg auf ökologischen Ausgleichsflächen und sind das ganze Jahr im Freien. Ich wählte das Fleisch in Form eines Franzosenburgers mit Blauschimmelkäse und Feigensenf, den ich allerdings nicht geschmeckt habe. Dazu gab es dickem frische Pommes im Glas und zusätzlich Onion Rings mit Sour-Creme Dip.


Auch die Bierauswahl steht dem nichts nach. Bier aus der Oberpfalz, aus Franken und darüber hinaus.
Also, wer gute Burger mit Respekt, freundliche Bedienungen und schnellen Service möchte, ist bei Max+Muh in Weiden an der richtigen Adresse.

Restauranttipp: Zoe in Weiden, Oberpfalz

20. Dezember 2017
Das Restaurant Zoe in Weiden in der Altstadt.

Das Restaurant Zoe in Weiden in der Altstadt.

Aufgrund eines Schulungstermins verbrachte ich drei Tage in Weiden in der Oberpfalz. Und als Speiselokal wählte ich an einem Abend in der Altstadt das italienische Restaurant Zoe.

Der erste Eindruck macht Lust auf mehr. Modern gestaltet in einem Kellergewölbe präsentiert sich eine hochwertige italienische Küche. Es gibt einen schönen Innenhof, der aber aufgrund der niedrigen Temperaturen leer blieb.
An den Wänden des Kellergewölbes gibt es Teller mit Besteck als Objektkunst, die weißen Teller auf weißer Wand waren langweilig, die roten und schwarzen Teller waren dagegen spannend und gut gelungen. Der lange Schlauch des Kellergewölbes ist die Heimat der örtlichen Rotarier, aber an meinem Abend war im Zoe wenig los.
Die Tische haben ein Retro-Holzdesign und die Sessel bequem. Wichtiger: Die Speisekarte ist sehr umfangreich, was ich persönlich nicht als Vorteil empfinde. Weniger ist für mich im Restaurant mehr. So fiel mir die Auswahl schwer. Es gibt aber auch eine wechselnde Tageskarte als Highlight.

Rollmops als Gruß aus der Küche.

Rollmops als Gruß aus der Küche.

Mein Abendessen begann mit einem sehr originellen Gruß aus der Küche. Es gab einen Rollmops im Glas. Rollmops habe ich lange nicht mehr gehabt und hab es in Weiden garantiert nicht erwartet. Das macht mich neugierig und mein Interesse steigt.
Durch den Rollmops angefixt blieb ich bei der Vorspeise beim Fisch. Ich wählte eine schmackhafte Fischsuppe.
Auf der Website des Restaurants steht: „Im Zoe setzen wir auf Qualität, Frische und Leichtigkeit. Das fängt schon bei der Auswahl der von uns verwendeten Produkte und Zutaten an. Essen als ein Erlebnis – gesund und bekömmlich.“ Interessant ist die Philosophie des Hauses: „Wir versuchen, Zutaten der mediterranen und asiatischen Küche mit unserer traditionellen oberpfälzer Küche zu verbinden und es entstehen immer wieder neue interessante Variationen. Natürlich gibt es bei uns auch Klassiker, die keiner Verfeinerung bedürfen, wie zum Beispiel Schweinebraten, den wir aber auch im Holzofen zubereiten.“

Steak, blutig, wie es sich gehört.

Steak, blutig, wie es sich gehört.

Schweinebraten wollte ich nicht, ich wählte als Hauptgang das irische Agnus-Steak.
Es hat ausgezeichnet geschmeckt, das Steak war blutig wie von mir bestellt. Der Service war aufmerksam und reichte ein Laguiole. Das Laguiole ist ein traditionelles französisches Taschenmesser aus Stahl und Holzapplikationen.
Wenn ich schon bei einem Italiener bin, dann sollte ich auch eine typische Nachspeise probieren. Ich wählte klassisches Tiramisu. Leider ging die Bestellung auf dem Weg zur Küche verloren und dauerte 15 Minuten. Einen Grappa gab es als Entschädigung für mich als Gast nicht, schade.

Super lecker, aber leider lange Wartezeit.

Super lecker, aber leider lange Wartezeit.

Buchtipp: Jimi Hendrix von Hannes Fricke

19. Dezember 2017
Jimi Hendrix - ein neues Buch über ihn und eine alte Platte von ihm.

Jimi Hendrix – ein neues Buch über ihn und eine alte Platte von ihm.

Mein Gott, Jimi Hendrix wäre vor kurzem 75 Jahre alt geworden und anlässlich seines Geburtstages höre ich verstärkt wieder Songs dieses Ausnahmegitarristen und lese eine neue Biografie von Hannes Fricke.
Es gibt viele großartige Gitarristen, aber es gibt nur einen Jimi Hendrix, der viel zu früh verstorben ist. Ich verehre Clapton, Vaughan, Blackmore, Page und viele mehr, aber ich liebe Jimi Hendrix. Er hat gezeigt, was möglich ist. Schade, dass er dem Club 27 angehört, sonst wäre noch so viel interessantes auf uns zugekommen.
Meine erste Begegnung mit Jimi Hendrix war eine Picture Disc, die ich in einem Einkaufszentrum in Fürstenfeldbruck erstand. Dort gab es eine Wühlkiste mit Vinylplatten und ich hatte mir bereits eine Elvis-Scheibe auf Seite gelegt. Ich mochte den King und blätterte weiter die bedruckten Vinylscheiben durch. Dann sah ich das Album Second Time Around mit einem wilden Hendrix-Bild auf die Platte gepresst. Ich kannte von der Plattensammlung meiner Eltern die Hendrix-Aufnahme Hey Joe und dachte, diese Musik sei ähnlich. Zu Hause angekommen, war ich zunächst enttäuscht. Es war einer von vielen vielen Hendrix-Bootlegs mit fünf Songs und stammt aus der Zeit mit Curtis Knight. Die Aufnahmequalität war eher bescheiden. Sie blieb erst einmal im Plattenschrank als Fehlkauf. Erst später hörte ich sie, nahm sie auf eine Audio-Cassette C60 für den Walkman auf (um das Bild zu schonen). Die Platte war genau 29:26 Minuten lang und passte wunderbar auf eine Cassettenseite. Jahre später überspielte sie mir mein Kumpel Franz Neumeier auf CD, der konnte so etwas damals.
Inzwischen war ich zu einem Hendrix-Fan geworden. Zahlreiche Aufnahmen besaß ich, doch was war mir die liebste? Ich habe drei Alben, die ich sehr gerne höre: Der Klassiker: Are you experienced? Und die beiden Live-Alben Monterey und Band of Gypsys (in allen Ausgaben). Electric Ladyland faszinierte mich aufgrund des Covers als Teenager, Insider wissen, was Sache ist. Und die besten Lieder? Nun, der erste Hendrix-Song für meine Ohren war Hey Joe, er gefällt mir bis heute. Und natürlich das absolute Überding: All along the Watchtower. Das Original stammt von Bob Dylan, doch die Version von Hendrix hatte alles auf den Kopf gestellt und keinen Stein mehr auf den anderen gelassen.
Und hier kommt die neue Biografie Jimi Hendrix von Hannes Fricke genau richtig. Das Buch ist zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix bei Reclam erschienen und der Verlag stellte mir ein Exemplar dankenswerterweise zur Verfügung. Es ist eine weitere Biografie mit Zahlen, Daten und Fakten, die ich im Grunde schon alle kenne. Für mich liegt der absolute Mehrwert des 100seitigen Buches auf den Ausführungen zu meinem Lieblingssong All along the Watchtower. Hannes Fricke analysiert Stück für Stück das Lied und weißt ausführlich auf die Komplexität und die Detailverliebtheit von Hendrix hin. Da ich selbst kein Musiker bin, wird mir der Aufbau des Songs und die Spielweise von Hendrix genau erklärt. Als Dylan- und Hendrix-Fan habe ich es verschlungen und empfehle daher dieses Buch.
Und als ELP-Fan habe ich das Buch mit neuen Infos erwartet. Leider war nichts neues zu lesen. Ich würde so gerne mehr wissen über eine die mögliche Supergroup HELP – Hendrix, Emerson, Lake und Palmer. Ich werde wohl ewig darauf warten müssen. Aber jetzt den Kopfhörer auf und volle Pulle All along the Watchtower hören.