Archive for the ‘Medien’ Category
8. April 2010

Wii-Abende in bayerischer Gaststätte.
Im touristisch erschlossenen Bayern gibt es eine spezielle Wirtshauskultur für Touristen, die eine original bayerische Lebensart unter weiß blauem Himmel erleben wollen. Da gibt es Bauernbühnen, Haxnessen, Trachtenschauen, Musikabende mit so genannter Volksmusik (eigentlich eher volkstümliche Musik), Jodeln und vieles mehr. Die Veranstaltungen finden ihr Zielpublikum – und ich gehöre nicht dazu. Aber seit kurzem passiert etwas an der weiß-blauen-Unterhaltungsfront: Die Wii zieht in die Wirtshäuser ein.
Vor kurzem besuchte ich meine Eltern im Urlaub und wir gingen zum Essen in den
Haslinger Hof. Das ist bayerische Erlebnisgastronomie für Touristenbusse. Und es gibt natürlich auch eine Bar in diesem Haslinger Hof, genannt LandBar. Und hier gibt es einmal im Monat eine Wii-Nacht. Ausprobieren, mitspielen und Spaß haben lautet das Motto und damit hat Nintendo die Nase vorn. Nintendo holt ein neues Publikum zum Gamen ab, die sich nicht vor eine XBox 360 oder Playstation 3 setzen würden. Die Wii sucht sich eine neue Zielgruppe durch solche Aktionen. Der Hersteller geht geschickt raus in die Region, in meinem Beispiel ins tiefe Bayern. Das sind Marketingaktionen, die ankommen.
Die klassischen Gamer sind hier nicht vor Ort, die treiben sich in Clans in ihren Lokalen herum. Eine neue Zielgruppe der Rentner oder Familien, eben ideale Casual Gamer, sind in den bayerischen Wirtshäusern zu finden. Ich finde die Idee hervorragend und der Abkauf der Wii gibt diesem Vorhaben recht. Wer hat ähnliche Aktionen beoachtet?
Schlagwörter:Bauernbühnen, Bayern, Erlebnisgastronomie, Haslinger Hof, Haxnessen, Musikabende, Nintendo, Playstation 3, Touristenbusse, Trachtenschauen, Volksmusik, Wii, Wii-Nacht, Wirtshauskultur, Xbox 360
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7. April 2010

Meine Tierklinik ist derzeit das Liebingsspiel des Sohns.
Mein Sohn fährt voll auf Nintendo ab. Während sein alter Herr eher bei der Playstation 3 zu finden ist, liebt mein kleiner Mann seine Nintendo DS und neuerdings die Wii. Bei einem Besuch in Wiesbaden habe ich von meinem Kollegen Robert Mayer von der 3D-Schmiede
weltenbauer das Spiel „Meine Tierklink“ geschenkt bekommen. Nochmals auf diesem Wege dafür vielen Dank. Robert Mayer und sein Team waren für die Portierung des PC-Spiels auf die Wii zuständig. Die Produktionszeit dauerte acht Monate und ich muss sagen: Robert, der Zielgruppe gefällt es super. Ihr habt ganze Arbeit geleistet. Eingesetzt wurden von den vier 3D-Grafikern und sechs Programmierern Unity 3D, Maya und Photoshop.
Meine Tierklinik
ist heute das absolute Lieblingsspiel meines Sohns und läuft über Ostern die ganze Zeit.
Als „Meine Tierklinik“ 2006 als PC-Game in die Regale gestapelt wurde, konnte noch niemand den Erfolg der Tiersimulation und ihrer exotischen Nachfolger erahnen. Mit dem Kindersoftwarepreis TOMMI und dem Comenius Award begann noch im Erscheinungsjahr eine Serie von Erfolgen. Schon 2007 wurde Teil 2 ausgezeichnet: „Meine Tierklinik in Afrika“ erhielt die GIGA-Maus für das beste Konsolenspiel sowie den 2. Platz des Kindersoftwarepreises TOMMI.
„Meine Tierklinik“ überzeugt nicht nur durch ein nettes Look & Feel und immer neue kuschelige Vierbeiner, sondern vor allem durch ein echtes Plus an Wissen & Seriosität. Top-Tiere vom Sohn sind Hasen und Hunde und ab und zu ein Pferd.
Auch in der Neuauflage für die Wii und DS besticht das Original durch eine detailreiche 3D-Grafik, zahlreiche Handlungsmöglichkeiten und nette Vierbeiner. Wie gewohnt müssen putzige Patienten von der einfühlsamen Tierärztin untersucht und nach sorgfältiger Diagnose behandelt, gepflegt und versorgt werden. Selbstverständlich tragen auch regelmäßige Streicheleinheiten und Spiele zur Genesung der kranken Hunde, Katzen, Hasen, Minischweine und Pferde bei.
Aber zum ‚Traumberuf Tierärztin‘ gehört auch eine wirtschaftliche Seite: Wie unterhält man eine eigene Klinik? Wie legt man verdientes Geld am Besten an? Da hat der Sohnemann noch Nachholbedaf: Er kauft in erster Linie Windräder und weniger Praxisinventar. Er entscheidet sich nicht für die wissenschaftliche Fachliteratur und auch nicht für neue medizinische Geräte. Unter realistischen wirtschaftlichen Bedingungen übt die angehende Tierärztin verantwortungsbewusstes Haushalten und den überlegten Umgang mit Geld.
Also dem Nachwuchs gefällt das Spiel und ich kann es Eltern auf jeden Fall zum Kauf empfehlen. Jetzt muss ich mal schauen, wo ich die DS-Version von
Meine Tierklinik
herbekomme.
Schlagwörter:3D-Grafik, Comenius Award, DS, GIGA-Maus, Kindersoftware, Konsolenspiel, Maya, Meine Tierklinik in Afrika, Meine Tierklink, Nintendo, Photoshop, Playstation 3, Robert Mayer, Tierärztin, Tierklink, TOMMI, Unity 3D, Vierbeiner, weltenbauer, Wii
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6. April 2010

Präsident Richard Nixon im Frost-Interview.
Wer sich für politischen Journalismus interessiert, kommt an Richard Nixon natürlich nicht vorbei. Der republikanische Präsident, der 1994 an einem Herzinfakt starb, bewegte die Gemüter. Über Ostern beschäftigte ich mich wieder mit ihm und schaute mit die legendäre Verfilmung der David Frost-Interviews an. Ich nahm mir einen Nachmittag Zeit, sah mir erst das Originalfernsehduell
Frost/Nixon – Das Original-Interview zur Watergate-Affäre
an und anschließend die Verfilmung
Frost/Nixon [Blu-ray]
von Ron Howard.
Absolut kongenial umgesetzt bringt die Verfilmung der heutigen MTV-Generation das Thema Nixon näher. Aber wahrscheinlich schaltet sie nach den ersten 15 Minuten ab, denn außer Dialoge ist nichts zu sehen. Es wird nichts erklärt, sondern vorausgesetzt: Wer nicht weiß, dass Nixon zwar enorme außenpolitische Erfolg hatte, aber durch Watergate als erster Präsident zurücktreten musste. Ohne Action, aber voll emotionalen Sprengstoff gelingt es diesem 117minütige Politkammerspiel mich voll in seinen Bann zu packen. Es zeigt den Showmaster, der dem abgebrühten Politikmenschen Nixon die Statements entlockt, wozu Staatsanwalt oder Politikjournalisten nie in der Lage waren. Nixon gesteht seine Fehler in Watergate ein und bedauert, dass amerikanische Volk betrogen zu haben. Im Original und in der Verfilmung eine Wahnsinnsleistung. Was ist geblieben? Der Film bringt es auf den Punkt. Die Macht des Fernsehens wird reduziert auf ein Bild. Das Bild eines verzweifelten, zerstörten, gepeinigten Richard Milhouse Nixon. Frank „Dracula“ Langella als Nixon ist grandios, sogar besser als Anthony Hopkins in der Verfilmung von Oliver Stone. Aber natürlich ist dieser Film Hollywood und einige Sachen sind frei erfunden, sie das nächtliche Telefonat Nixon mit Frost. Auch die Reihenfolge der Interviews sind historisch falsch, aber egal, so passt es besser in einen Spannungsbogen einer Hollywoodverfilmung.
Jeder angehende Journalismus sollte sich die Originalinterviews ansehen und dann prüfen, ob er in diese Branche wirklich einsteigen will. Die Bänder von 1977 sind ein wichtiges Zeitdokument. Leider habe ich nie die kompletten Tapes gesehen, sondern nur die 100minütige Zusammenfassung auf einer DVD. Vielleicht bekomme ich
Frost/Nixon – The Complete Interviews [UK Import]
ja mal zum Geburtstag. Dennoch: Eine Lehrstunde in Sachen Journalismus, in Sachen Politik und in Sachen Ethik.
Schlagwörter:David Frost, Dracula, emotionaler Sprengstoff, Fernsehduell, Frank Langella, Frost/Nixon, Hollywood, Nixon, Oliver Stone, Originalinterviews, Politikjournalimus, Politkammerspiel, Richard M. Nixon, Richard Milhouse Nixon, Richard Nixon, Ron Howard, Showmaster, Tipps für angehende Journalisten, Watergate, Watergate-Affäre
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4. April 2010

Autoversicherer HDI-Spot vor einem Video über ein Attentat auf ein Bundeswehrfahrzeug.
Geld verdienen im Internet ist eine gute Sache, aber ein wenig mehr Einfühlungsvermögen würde ich mir doch wünschen. Als ich vor kurzem auf der Webseite der Welt ein Video über Anschlag auf Bundeswehr in Kundus ansah, musste ich schlucken. Das Video von Osama Bin Ladens Propaganda-Abteilung „As-Sahab“ zeigt den ersten gefilmten Anschlag der Terroristen auf ein Bundeswehrfahrzeug. „Zwei deutsche Soldaten, ein Hauptfeldwebel und ein Hauptgefreiter wurden am 26. März 2008 südlich von Kundus bei einem Bombenanschlag auf ihr Dingo-Fahrzeug schwer verletzt“, schreibt die Welt.
Allerdings und hier beginnt es zynisch zu werden, kommt vor jedem Videobeitrag eine Videozuspielung eines Werbespots vom Ad-Server. Sie kennen das: Das Video beginnt nach einem kurzen Werbespot. Und bei mir waren bei zwei Durchläufen: Einmal vom Lebensversicherungskonzern AXA und einmal vom Autoversicherer HDI. Liebe Kollegen von der Welt. Ein bisschen mehr Sensibilität bitte bei der Auswahl euer Werbevideos. Ihr könnt euren Ad-Server sicherlich steuern und ihm anweisen, welche Werbung er nicht ausspielen sollte. Bei einem Attentat auf ein deutsches Militärfahrzeug möchte ich keinen Werbespot von AXA oder eines Versicherers sehen. Das ist geschmacklos und die Werbewirkung für eure Kunden geht nach hinten los. Diese Produkte werde ich sicherlich nicht kaufen.
Schlagwörter:Ad-Server, As-Sahab, Attentat, Attentat in Kundus, Autoversicherung, AXA, Bombenexplosion, Bundeswehr, Bundeswehr in Kundus, Dingo, gefilmter Anschlag, geschmacklose Werbung, Hauptfeldwebel, Hauptgefreiter, HDI, Kundus, Lebensversicherung, Osama Bin Laden, Terror, Welt, Werbung im Internet
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3. April 2010

Auf Siedler 7 haben sich viele gefreut, doch der Ärger über Ubisoft ist gewaltig.
Im Jahr 1994 erlebte Siedler das Licht der Welt und wenn Publisher Ubisoft nicht ganz genau aufpasst, wird
Die Siedler 7
die letzte Version des Spiels sein. Der Grund ist nicht das Gameplay selbst, sondern der unglaubliche Umgang von Ubisoft mit seinen treuen Kunden.
Seit 25. März 2010 gibt es nun Siedler 7 und wer es installiert, muss ständig online sein, um spielen zu können. Als Grund wird der neuartige Kopierschutz von Ubisoft genannt. Der braucht eine permante Webverbindung, sonst geht gar nicht. Kopierschutz ist eine wichtige Sache, aber Kundenzufriedenheit ist ein noch höheres Gut. Und diese Kundenzufriedenheit hat Ubisoft soeben verspielt. Die Foren der Gamesbranche sind voll mit Beschwerden und Vorwürfen in Richtung Ubisoft. Als passionierter Bahnfahrer habe ich Kollegen getroffen, die Siedler auf langen Reisen im Zug gespielt haben. Freunde, das könnt ihr mit der Version 7 jetzt vergessen! Wer nicht permanent online ist, hat das Nachsehen und kann es vergessen.
Für die Siedler-Jünger ist es schlichtweg ein Affront ersten Grades, wenn sie ihr neues Spiel nicht spielen können. Zudem wenn Ubosoft die eigene Technik nicht im Griff hat. Zum Launch des Spiels gab es massive Serverprobleme. Zahlreiche Anwender waren stocksauer, darunter auch mein Kollege
Michael. Er hatte sich auf ein neues Spiel am Mac gefreut, schlug sich aber den ganzen Tag mit Netzwerkproblemen herum. Der Server des Publishers war am Karfreitag dem Ansturm nicht gewachsen. Bezeichnend ist auch, dass die
Supportseite von Ubisoft auch nur schwer erreichbar ist.
Also ein kompletter Schuss in den Ofen. Der Imageschaden von Ubisoft ist enorm. Die Fans sind sauer und ich hoffe, die Fans merken sich das. Siedler bringt laut Cover Spaß bis zum letzten „Augenblick“. Na Fans, hattet ihr Spaß?
Schlagwörter:DRM, Imageschaden, Kopierschutz Siedler, Publisher, Serverausfall, Siedler, Supportseite Ubisoft, Ubisoft
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30. März 2010

So sieht der Leitfaden zum Umgang im Social Web für Unternehmen aus.
Bei meinen Vorträgen zum Thema Social Media bemerke ich eine gewisse Untersicherheit bei Unternehmern, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Sie sind zwar von der Materie angetan, wissen aber im konkreten Einzelfall nicht, wie sie sich verhalten sollen.
Da kommt eine Veröffentlichung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) gerade recht. Unlängst hat der Verband einen zehn Punkte Leitfaden für den geschäftlichen Umgang mit Social Media veröffentlicht. Einige Ideen gefallen mir sehr gut und ich werde sie in meinen Vorträgen verwenden. Die Handlungsempfehlungen dienen dabei als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien und müssen selbstverständlich vom Unternehmer ergänzt werden.
Eindeutig auch die Aussagen vom BVDW
„Kein Unternehmen kann sich dem Social Web mehr entziehen. So vermischen Mitarbeiter schnell private und berufliche Informationen auf Social Media-Plattformen. Klare Unternehmensrichtlinien für die geschäftliche Nutzung von Social Media beugen ungezielte Kommunikation vor, um potentielle Risiken sowohl vom Unternehmen als auch von einzelnen Mitarbeitern abzuwenden“, erläutert Axel Schmiegelow (sevenload), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW. Und Felix Fiek (ethority), stellv. Vorsitzender der Fachgruppe, ergänzt: „Viele Unternehmen sind noch sehr unerfahren im Umgang mit dem Social Web. Auch Mitarbeitern ist die Tragweite von Äußerungen innerhalb eines sozialen Netzwerkes nicht immer bewusst. Hier muss jedes Unternehmen klare Spielregeln aufstellen, auch wenn die Nutzung von Social Media ausdrücklich erwünscht ist.“
Die zehn Tipps des BVDW sind:
1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement
Den ausführlichen
bvdw-Leitfaden habe ich hier zum Download hinterlegt.
Schlagwörter:Arbeitszeit, Axel Schmiegelow, BVDW, ethority, Felix Fiek, Geschäftsbeziehungen, Handlungsempfehlungen, Leitfaden für den geschäftlichen Umgang mit Social Media, Leitfaden Social Media, sevenload, Social Media, Social Web, soziales Netz, Unternehmensrichtlinien, Vorträge zu Social Media
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27. März 2010

Der eBook-Reader nook wird bei Barnes & Noble verkauft.
Waren unter anderem der Sony eBook-Reader und Amazons Kindle die ersten brauchbaren Geräte auf den Markt, so setzen die anderen Hersteller nach. In den USA ist ein neuer Markt entstanden. Deutschland schaut noch außen zu und diskutiert über Buchpreisbindung.
Während eines Besuchs in Santa Monica konnte ich mir von dem harten Wettbewerb in der Branche ein gutes Bild machen. In der Einkaufsmeile treten zum Beispiel zwei große Hersteller gegeneinander an: Apple mit dem iPad und Barnes & Noble mit dem
nook.
Der nook ist der eBook-Reader des US-Buchhändlerriesen Barnes & Noble. Das Gerät gefällt mir wegen eines netten Farbleitsystems: Rot für the daily (also Zeitungen), Orange für my Libray (also meine gekauften Bücher), Gründ für Shop (also für die zu kaufenden Bücher) Dunkelblau für reading now (also, was ich gerade lese) und Hellblau für Setting (also für Einstellungen).
Das System basiert auf Touch-Technologie. Ich kann mit dem Finger durch meine Bibliothek blättern und antippen, was ich lesen will. Die Buchstaben erscheinen in gestochen scharfer E ink-Vizplex-Technologie und sind gut skalierbar. Es werden die Formate EPUB (Non or Adobe DRM), PDB (Non DRM) und PDF gelesen.
Das System arbeitet in Schwarzweiß und auch Bilder (JPG, GIF, PNG, BMP) werden Graustufen auf dem 6 Inch-Große Display umgewandelt. Die Buchcoverauswahl im Shop von Barnes & Noble und in meiner lokalen Bibliothek ist dagegen in Farbe. Die Blättern-Funktion ist sinnvoll angeordnet, das Highlighten und Bookmarken von Text gelingt einwandfrei. Die Verbindung zum Shop ist über ein AT&T-Netzwerk mit 3G-Geschwindigkeit gelöst. Zum Herunterladen eines Buches auf die 2 GByte Festplatte brauche ich nur Sekunden. Eine Erweiterung ist anders wie beim Kindle durch Micro SD-Karten möglich. Das Laden von Büchern fFunktioniert auch im Ausland, hier zahlt Barnes & Noble die AT&T-Gebühren. Zudem hat der Nook auch WiFi an Bord. Allerdings: Deutsche Bücher oder gar Zeitungen finden sich bei Barnes & Noble nicht, zumindest hab ich auf den ersten Blick keine gefunden.
Eine nette Idee, ist das Ausleihen von Büchern an Freunde. Dazu muss ich das Buch gekauft haben und kann dank DRM das Buch einem Kumpel auf seinem Nook ausleihen, sollte er denn eines haben.
Die technischen Audio-Features sind beschränkt: Der nook beinhaltet einen MP3-Player, der Ton kommt aus einem Built-in Mono Lautsprecher, aber ich kann Stereokopfhörer über 3,5 mm Klinke anstecken. Der nook kostet 260 US-Dollar und ist auch online erhältlich.
Schlagwörter:Apple, AT&T, Barnes & Noble, Buchpreisbindung, DRM, E-Book-Reader, eBook, EPUB, iPad, Kindle, Micro SD-Karten, MP3-Player, nook, PDF, Santa Monica, Stereokopfhörer
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26. März 2010
Mit Neid schaue ich auf die Fotokollegen, die mit ihren Optiken nun Filme drehen. Ich bin zwar auch Bildjournalist, setze aber derzeit massiv auf Bewegtbild. Allerdings vermisse ich meine lichtstarken Objektive, die ich mir für die Videokamera schlichtweg nicht leisten kann.
Ganz genau betrachte ich die neuen Ergebnisse am DSLR-Markt. Ein interessantes Ergebnis bringt Sachtler. Den 90-minütigen Featurefilm „Love Loss“ drehte der britische Kameramann Mark Moreve komplett mit der kompakten DSLR-Kamera Canon EOS 5D Mk II und dem Fluidkopf Video 18 SB von Sachtler.
„Gerade bei Verwendung einer kleinen Kamera ist zuverlässiges und robustes Equipment notwendig“, berichtet Mark Moreve. „Mir war sofort klar, dass ich für diesen Dreh gutes Kamera Support-Equipment brauche. Da die Kamera sehr leicht ist und ich häufig mit längeren Linsen arbeite, wie z.B. einer 400 mm-Linse, brauchte ich ein stabiles Sachtler Stativ, damit der Dreh nicht verwackelt. Selbst wenn man eine leichtere Linse verwendet und auch die Kamera nicht schwer ist, muss sicher gestellt werden, dass man die Kamera problemlos schwenken und neigen kann, um so weiche Schwenks zu machen“, berichtet Mark Moreve, der seit 14 Jahren als freier Kameramann arbeitet und sich durch seine vielen Arbeiten einen Namen gemacht hat.
Bei dem britischen Featurefilm „Love Loss“, der zwei Wochen lang im englischen Hertfordshire gefilmt wurde, hat nicht nur Mark zum ersten Mal mit einer Canon EOS 5D Mk II gedreht, sondern das erste Mal überhaupt wurde ein Spielfilm mit der kompakten DSLR-Kamera gedreht. „Mir war zuverlässiges Equipment besonders wichtig, da die Aufnahmen mit der neuen HD DSLR Kamera genügend unvorhersehbare Risiken bergen.“ Der Film „Love Loss“ ist momentan in der Postproduktion und wird in diesem Jahr beim Filmfestival in Cannes präsentiert. Ich werde diesen Markt genau betrachten und mir den Film ansehen. Habt ihr Erfahrungen mit der Canon EOS 5D Mk II und Sachtler-Stativen?
Schlagwörter:Bewegtbild, Cannes, Canon EOS 5D Mk II, DSLR, Featurefilm, Fluidkopf, Fluidkopf Video 18 SB, Love Loss, Mark Moreve, Postproduktion, Sachtler, Spielfilm auf DSLR, Stativ
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24. März 2010

Die neuen Regeln für Marketing und PR im Web 2.0
Das erste deutschsprachige Buch, das die neuen Marketingmöglichkeiten im Web 2.0 erläutert, hat vor längerem der mitp-Verlag herausgegeben. Ich habe das Buch beim Erscheinen gelesen und gerade eben wieder in die Hand genommen. Das Web 2.0 hat die Art und Weise, wie Menschen miteinander interagieren, tiefgreifend verändert und somit auch die Möglichkeiten, wie Unternehmen mit ihren potentiellen Kunden kommunizieren können. Autor David Meerman Scott zeigt anschaulich, welches Potential die webbasierte Kommunikation und Social Media eröffnen. Und es tut weh: Die Aussagen von David Meerman Scott sind hart, denn klassische Medien werden abgestraft. Um Botschaften zu verbreiten, brauche ich klassische Medien nur noch bedingt.
Schlagwörter:Blogs, Buchkritik, David Meerman Scott, Die neuen Regeln für Marketing und PR, klassische Medien, Marketingmöglichkeiten, mitp, Podcasting, Regeln für Marketing und PR, Social Media, US-Brille, Verbreiten von Botschaften, Virales Marketing, Web 2.0, Zeitungssterben
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23. März 2010

Studie: Die Nutzung von Social Media.
Die Diskussion über Soziale Netzwerke nimmt bizarre Formen an. Die US-Sales-Pattform
Retrevo hat vor kurzem eine entsprechende Nutzungsumfrage veröffentlicht: Aussage positiv: Social Media wird von den Usern angenommen. Aussage negativ: Social Media stört das Leben, beim Mittagessen und sogar beim Sex. Je nach Gusto können nun die Aussagen interpretiert werden.
Immer mehr Menschen sind beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu bereit, sich von Twitter, Facebook und Co bei diversen anderen Tätigkeiten inspirieren (positiv) oder stören (negativ) zu lassen. Manche User unterbrechen sogar das Liebespiel, um Social-Media-Updates zu checken. Mein iPhone liegt neben dem Bett und dient mir beispielsweise als Wecker. Und natürlich check ich mit dem Devise meine Mails und meine Netzwerke.
Für 16 Prozent der befragten US-Nutzer ersetzen die sozialen Medien sozusagen den morgendlichen Blick in die Zeitung, sie holen sich die Nachrichten aus ihrem Netzwerk. Mehr als die Hälfte sagt, Facebook sollte zumindest einmal täglich gecheckt werden, zehn Prozent loggen sich alle paar Stunden ein. Grundsätzlich sind laut der Retrevo-Untersuchung iPhone-Nutzer noch eher bereit sich unterbrechen zu lassen als andere.
Von allen 1.000 Befragten sagten 40 Prozent, sie haben generell nichts dagegen, von Social Media-Updates gestört zu werden. Jeder dritte Nutzer lässt sich beim Essen unterbrechen und immerhin jeder 14. sogar beim Sex. Bei der jüngeren Generation unter 25 Jahren hat schon jeder zehnte nichts mehr dagegen, für Twitter eine Pause beim Sex einzulegen. Da seh ich vor meinem geistigen Auge schon wieder die Schlagzeilen der Boulevardpresse und der Oberlehrerschaft.
Schlagwörter:Boulevardpresse, Facebook, Netzwerk, Nutzung von Social Media, Nutzung von sozialen Netzwerken, Retrevo, Sex, Social Media, soziale Netzwerke, Twitter
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