Archive for the ‘Film’ Category

„Die Gier ist etwas Gutes“

12. Dezember 2008

Ein Film, der in unsere Zeit passt, ist mit Sicherheit Wall Street von Oliver Stone. Er inszeniere 1987 diesen Film. In Wall Street geht es um die illegalen Geschäften des Millionärs Gordon Gekko, gespielt von Michael Douglas. Am Schluss siegt das Gute und der böse Gekko „Die Gier ist etwas Gutes“ kommt vor Gericht. Der Film gilt als radikale Kritik am Kapitalismus, so zumindest die Chicago Sun. Der Film ist aktueller denn je, wenn man sich die Verluste der bayerischen Landesbank ansieht. Zehn Milliarden Euro fehlen in der Kasse – welche Summe.

Jetzt habe ich gelesen, dass Wall Street im Film fortgesetzt werden soll. Der Titel lautet Money Never Sleeps. Allerdings ist der Film noch in der Vorproduktion, aber Michael Douglas soll wieder an Bord sein. Oliver Stone hat abgelehnt.

Ein Buch, das mir dazu einfällt, ist mein Lieblingsbuch der 80er Jahre: „Fegefeuer der Eitelkeiten.“ Stark, wie die „Meister des Universums“ über das Börsenparkett agieren und ihre Geschäfte machen. Tom Wolfe hat das Werk geschrieben und für mich sind Stimmungen, Charaktere und Lebensgefühl hervorragend eingefangen. Die Verfilmung von Brian de Palma war nicht so der große Wurf (bis auf eine geniale Hitchcock-like Kamerafahrt am Anfang), das Buch ist es allemal. 

Otto, bitte lass es sein

28. November 2008

Ich sitze gerade vor dem Rechner, um etwas zu arbeiten, da läuft auf SuperRTL die alte Show „Hilfe, Otto kommt“. Es ist eine Aufzeichnung von 1983. Ich habe auf eine Aufzeichnung bei YouTube gefunden. Warum habe ich damals in den achtziger Jahren eigentlich so über Otto Waalkes gelacht? Wahrscheinlich haben es mir als Teenager die Sparwitze wirklich etwas gegeben. Ich erinnere mich, dass ich mir die Schallplatten von Otto total gerne reingezogen habe und auch bei „Hilfe, Otto kommt“ konnte ich so gut wie jeden Witz mitsprechen. Ich hatte damals wirklich über Hänsel-und-Gretel-Interpretation im Gewand der Musik der Neuen Deutschen Welle gelacht. Heute verziehe ich keine Miene, muss aber das exzellente Gitarrenspiel des Komikers loben. Komisch, was das Gehirn so alles speichert. Von Chemie, Mathe und Physik aus dieser Zeit weiß ich nix mehr, aber üble Otto-Herrenwitze und Ottifanten sind mir präsent.

Ich habe die Schallplatten und Bücher verschlungen und auch der erste Kino-Film war okay. Dann wurde Otto mir zu simpel. Richtig bergab ging es mit dem Film „Otto, der Außerfriesische“ von 1989 und eine Zumutung war für mich der Schinken aus dem Jahr 2004 „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ . Aber sieben Millionen Zuschauer können wohl nicht irren und gingen in den deutschen Kinos. Mir war es zu blöd. Mit 60 ging Otto nochmals auf Tour „Otto – das Original“. Lieber Otto, nimm es mir nicht übel: Ich bleib lieber zu Hause und höre meine alten Otto-Platten an, versprochen.

Neue Filmtour durch München

21. November 2008

brauenshaus

Ich war diese Woche auf einer coolen Bustour mit dabei. Eine völlig neuartige VideoBustour wird ab Dezember berühmte Drehorte in München anfahren – eine cineastische Sightseeingtour für Einheimische und Gäste, aber auch für Kenner des Filmgeschäfts. Ich wollte selbst mal so eine Serie schreiben: Ich an berühmten Drehorten. Nun gibt es als Bustour. Mist, schon wieder eine Geschäftsidee verschlafen.

Von Beginn der Filmgeschichte an gehörte München zu den Schauplätzen bedeutender Kinofilme. Ausschnitte und Kulissen aus Lola Montez, Zur Sache, Schätzchen, Sophie Scholl – Die letzten Tage und Im Winter ein Jahr, um nur einige zu nennen, bieten einen Einblick in die Inszenierung der Stadt auf der Leinwand. Ein für die Tour mit Monitoren und DVD-Technik ausgestatteter Bus wird künftig reale Kulissen der Stadt anfahren. Vor Ort können die Fahrgäste auf den Bildschirmen im Bus diejenigen Spielfilmszenen sehen, die an dem jeweiligen Ort gedreht worden sind. Initiiert wurde die Tour von der FFF Film Commission Bayern und der Berliner Agentur VideoBustour. Unterstützt wird sie vom Kulturreferat der Stadt München und vom FilmFernsehFonds Bayern.

Die VideoBustour „Filmstadt München“ begibt sich auf die Suche nach Orten der bedeutendsten Filme mit München-Bezug. Dazu zählen z. B., „Zur Sache Schätzchen“ (1968, May Spills – Drehorte: Schwabing); „Männer“ (1985, Dorris Dörrie -, Drehorte: Stachusbrunnen, Theresienwiese); „Rossini“ (1996, Helmut Dietl – Drehorte: Ehem. Romagna Antica und Reichsbahnausbesserungswerk); „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ (2005, Marc Rothemund – Drehorte: Ludwig-Maximilian-Universität, Jusitzpalast); „Shoppen“ (2007, Ralf Westhoff – Drehort: Nationaltheater) oder der in Kürze startende Film von Oscar Preisträgerin Caroline Link „Im Winter ein Jahr“. Vor allem die Dietl-Filme kommen gut weg. Ich habe ein wenig Argento vermisst, aber die Tour ist ja noch im Aufbau. Gesucht werden vor allem Filme, die am Münchner Hauptbahnhof spielen.

Übrigens, auch das braune Haus (Foto) kommt in der Tour vor. Einst als NSDAP-Parteizentrale, beherbergte das Haus anschließend das Amerikahaus und heute die Hochschule für Musik.

Die Tour findet erstmals morgen, am Samstag, 22. November, sowie am 6. Dezember und am 20. Dezember, jeweils 11.30 Uhr bis ca. 14 Uhr, statt. Treffpunkt ist am Hauptbahnhof (vor dem Kaufhaus Karstadt), das Ticket kostet 25 Euro pro Person. Reservierungen sind über VideoBustour möglich. 

ZDF-Vorspann „Der phantastische Film“

14. November 2008

Als Jugendlicher entwickelte sich meine Liebe zu klassischen Science-Fiction- und Horror-Filmen. Es bedurfte langen Diskussionen mit meinen Eltern, dass ich mir entsprechende Filme im familieneigenen Grundig-Fernseher ansehen durfte. Mein Vater nannte diese Art von Filmen immer „Spökel-Filme“ und lehnte sie grundsätzlich ab. Na ja, aber ich setzte mich durch und durfte mir am Freitag Abend im ZDF die Reihe „Der phantastische Film“ ansehen. Meine Eltern gingen nach dem Aktuellen Sportstudio ins Bett und ich hatte zu vorgerückter Stunde den Fernseher für mich. Mit Chips und Mineralwasser bewaffnet machte ich es mir in den Wohnzimmersesseln bequem. Eine Decke hatte ich immer am Mann. Zum einen wegen der nächtlichen Kälte, zum anderen als Notbehelf für den Kopf, wenn der Film doch grusliger war als gedacht. Im nachhinein waren die Filme doch recht harmlos, aber allesamt große Klassiker: „King Kong“, die Dracula-Reihe mit Christopher Lee (letzter Teil war der unsägliche „die Herren Dracula“). Eindruck machte auf mich „Ich folgte einem Zombie“, „Fluch der Mumie“ oder „Rosemaries Baby“. Richtig Angst hatte ich aber vor allem bei dem ZDF-Teaser „Der phantastische Film“. Wenn ich diesen Vorspann überstanden hatte, dann war der anschließende Film gar nicht mehr so schlimm. Das war wirklicher Horror: Da verwandelte sich ein Mann in einen Werwolf, ein Kopf brannte, Hörner wuchsen, Fledermäuse flogen und ein Kopf explodierte – alles in Zeichentrickmanier. Dazu eine moderne Schauermusik von Heinz Edelmann, wirklich zum Gruseln. Bevor der Film losging, hatten noch die adretten ZDF-Ansagerinnen ihren Auftritt. Damals gab es noch Ansagerinnen. Sie hatten Vampirzähne im Mund oder waren maskiert. Was waren das für Zeiten?

Zum Tode von Mr. Dino: Michael Crichton

10. November 2008

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Mit Trauer habe ich vergangene Woche den Tod von Autor Michael Crichton vernommen. Der Bestseller-Autor und promovierte Mediziner verstarb im Alter von 66 Jahren in LA an Krebs. Was bedeutete Michael Crichton für mich? Klar, ich habe viele seiner 26 Romane gelesen, die zum großen Teil verfilmt wurden. Zum ersten Mal war ich mit Crichton in meiner Jugend konfrontiert. Als glühender Science-Fiction-Fan las ich sein Buch „Andromeda, “. Das Buch haute mich vom Hocker und der Film ließ mich schaudern. Ich hatte richtig Angst. Dabei kam die Angst nicht vor irgendwelchen Monstern aus dem fernen Transsilvanien, sondern sie kam von den fiesen Viren um uns und in uns. Ich hatte nie die Absicht, Wissenschaftler zu werden, doch Buch/Film sollte sich jeder angehende Naturwissenschaftler reinziehen. Im Keller suchte ich nach dem Tode des Autoren das Taschenbuch von damals hervor und musste lachen. Ich habe eine Ausgabe von 1981 und zwar eine Sonderausgabe von Knaur, die für den Pharmakonzern Pfizer („Mehr Wissen über Antibiotika“ herausgegeben wurde. Der Untertitel der Reihe lautete „Vibravenös-Bibliothek für den Nachtdienst“. Cool, welchen Humor die Pharmaindustrie damals hatte.

Crichtons technikskeptischen Wissenschaftsthriller waren populär und folgenreich. Wenn Crichton 1990 über Dinos schrieb, dann begann die Hollywood-Maschinerie mit der Dino-Produktion. Spielberg erkannte sofort den Marktwert von Crichton Dinos. Diese wirken bei uns bis heute nach. Das Kinderzimmer meines Sohnes ist vollgestopft mit Dinos aller Art. Und ich als Papa wartet bis heute auf die Blu ray-Veröffentlichung von „Jurassic Park“. Crichton sei Dank.

Gerne habe ich seine Bücher gelesen. „Beute“ brachte mir die Ideen der Nano-Technologie näher, „Der große Eisenbahnraub“ war ein Abendteuerroman im besten viktorianischen Stil, „Schwarze Nebel“ war ein feines Wikingergemetzel, „Westworld“ war ein starker SF-Western bei dem der Autor selbst Regie führte. „Coma“ prangert den Raub von Organen an. Und es gab so viele Bücher und Filme. Seit Wochen beschäftigt Crichton unsere Familie: Wir haben uns die komplette  Serie von „ER – Emergency Room“ gekauft. Zug um Zug ziehen meine Frau und ich uns abends die elf DVDs rein. Crichton hatte die Grundlage zur Serie („Fünf Patienten“ geschrieben und war ausführender Produzent der TV-Serie. Hier wird eine Vielzahl von Handlungssträngen mit großer Virtuosität verschlungen. „ER“ war Auslöser für die gesamten Ärzte-Serien im Fernsehen. Vielen Dank Mr. Crichton für angenehmen Stunden, die ich mit Ihren Werken verbracht habe. Und meine ausgesprochene Hochachtung vor Ihren Gedanken, die mich zum Nachdenken angeregt haben. 

Die nächsten Pixar-Filme stehen fest

24. Oktober 2008

Nachdem Wall•E derzeit für lange Schlangen an den Kinokassen sorgt, hat Pixar seine nächsten Filme angekündigt. Der nächste Film heißt „Up“ und dann folgt der zweite Teil von „Cars“. Letzteres wird bei uns zu Hause für Begeisterungsstürme sorgen, denn Sohnemann ist ein riesiger Cars-Fan. Gestern ist in YouTube bereits der erste Trailer von „Up“ aufgetaucht. Wenn alles glatt läuft, soll der Film am 29. Mai 2009 in den Vereinigten Staaten anlaufen – außer Steve Jobs greift mal wieder ein. Von Disney habe ich folgenden Inhalt bekommen: Carl Fredricksen hat sein Leben mit Träumen verbracht, wie er die Welt entdeckt. Als er 78 Jahre alt ist, scheint sein Leben vorbei. Dann tritt der achtjährige Russel in sein Leben, der es gehörig durcheinander bringt. Pixar, die seit längerem zum Disney-Konzern gehören, hat zudem seine nächsten Filme angekündigt. Regier führt Pete Docter, der schon „Monsters, Inc.““ gedreht hat sowie Co-Regisseur Bob Peterson. Ich habe mal eine Liste mit den geplanten Pixar/Disney-Filmen zusammengetragen. Sie sind sortiert nach geplanten US-Kinostarts.

May 29, 2009 – Up

October 2, 2009 – Toy Story in 3-D

February 12, 2010 – Toy Story 2 in 3-D

June 18, 2010 – Toy Story 3 in 3-D

Summer 2011 – Newt

Christmas 2011, The Bear and the Bow

Summer 2012 – Cars 2

Fest steht bei Disney, dass es einen klaren Trend zu Stereo 3D gibt. Bereits im kommenden Jahr soll es gleich fünf Filme in Stereo 3D geben. 

Vfx-Fernsehpreis für TRIXTER

13. Oktober 2008

Michael Coldewey und Simone Kraus von TRIXTER haben in Köln den Deutschen Fernsehpreis im Bereich Beste visuelle Effekte gewonnen. Ausgezeichnet wurden die Tricks zu „Das Wunder von Loch Ness“, eine Rat Pack-Produktion/ Alpha Filmtime Medienproduktionen im Auftrag von SAT 1. TRIXTER erhielt bereits für den Film den Bayerischen Fernsehpreis 2008, jetzt folgte der Deutsche Fernsehpreis 2008. Heimlicher Star von „Das Wunder von Loch Ness“ unter der Regie von Michael Rowitz,  ist der Druide Oki, eine rein computeranimierte Figur. Mit der Stimme des Vorlesers aus den «Harry Potter»-Hörbüchern, Rufus Beck, ausgestattet, führt er den Jungen Tim in die Geheimnisse von Loch Ness ein. Damit setzte sich TRIXTER gegen Denis Behnke (Visual Effects Scanline VFX) für „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ (RTL/Dreamtool Entertainment GmbH & Co. KG) und  Christian Riebe und Christian Pokorny (CA Scanline Production GmbH, Thomas Zauner & Michael Mielke) für „Tarragona – Ein Paradies in Flammen“ (RTL/ZEITSPRUNG Entertainment GmbH/EOS Entertainment GmbH) durch. Interessant ist, dass alle drei nominierten Vfx-Firmen aus Bayern stammen

Mustang: Make my day

7. Oktober 2008

So sieht er aus. Ein Mitarbeiter von mir hat mir eine besondere Freude gemacht. In seinem Urlaub hat er meinen Traumwagen entdeckt, fotografiert und das Foto via iPhone an mich geschickt. Ausdrücklichen Dank an Michael. Es handelt sich um einen schwarzen Ford Mustang. Ja, ja, jetzt geht es wieder los: Energiebilanz, Kraftstoffverbrauch, Emissionswerte, kein Platz für Kinder, ja, ja. Aber trotzdem: Ich finde der Mustang ist ein geiles Stück Blech. Ok, der Aston Martin DB 9 ist noch besser, aber leider habe ich da ein eklatantes Finanzierungsloch. Weil Schwärmen ja so schön ist, habe ich mir am Abend gleich den Steve McQueen Film „Bullit“ auf Blu ray reingezogen. Frau und Kinder waren nicht da, also Anlage voll aufgedreht und der Mustang röhrte durchs Haus. In den guten Siebzigern gedreht ist „Bullit“ ein starker Bullenfilm mit einem obercoolen Steve McQueen. Es gibt wohl neben Bogart und Brando keinen cooleren Schauspieler. Schaut euch die blauen Augen an und ihr wisst, was Schauspielerei mit den Augen ist. „Bullit“ steht für mich in einer Reihe mit den harten Dirty Harry-Polizeifilmen mit Clint Eastwood. Neulich habe ich gelesen, dass Eastwood den dreckigen Harry wieder aufleben lassen will. Dieses Mal soll Harry aber ins Gras beißen, getreu seinem Motto „Make my day“. Ich hoffe, es wird ein würdiger Abgang, ähnlich wie John Wayne in der „letzte Scharfschütze“, einem genialen Spätwestern mit einem tot kranken John Wayne. Aber zurück zu „Bullit“: Der Film spielt in San Francisco und durch zahlreiche Macword Expo durfte ich in der Stadt weilen. In dem Film fährt McQueen einen grünen Mustang und vollführt mit ihm eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch die Stadt. Sicher eine der besten Verfolgungsfahrten der Filmgeschichte. Ich bin zwar nicht Steve McQueen und so cool bin ich auch nicht, aber irgendwann kaufe ich mir meinen Mustang. 

Wall•E auf der Wiesn

25. September 2008

Bei uns in München ist derzeit die Wiesn. Ich war gestern Abend am Oktoberfest, hatte meine drei Maß, ein halbes Hendl und bin nach Hause gewankt. An der S-Bahn-Station lachte mir Wall•E entgegen. Auf einem Plakat saß der nette Roboter vor einem Hendl auf weißblauer Tischdecke. Darüber in gezwungenen bayerisch: „I hobs ned mid´m redn!“ Coole Sache, ich hab echt gelacht und kann jeden den neuen Pixar-Film empfehlen. Eine ausführliche Kritik zum Disney-Film gab es ja schon von mir im Blog. Das Plakat ist genial, das ich es gleich fotografiert habe. Vielleicht haben auch nur meine drei Maß meinen Verstand benebelt. Prost.  

Vielleicht doch einen HD-Player?

23. September 2008

Ich bin dankbar, dass ich mich richtig entschieden habe: Ich habe mir einen Blu ray Player gekauft und damit auf das richtige System der Zukunft gesetzt. Ganz ehrlich, hab ich eine Playstation 3 und wollte mal wieder richtig zocken. Die PS3 von Sony ist dafür das richtige Modell und das sie gleichzeitig einen Blu ray-Player verbaut hat, macht die Sache angenehm. Ich erinnere mich noch an die CES in Las Vegas im Frühjahr diesen Jahres. Toshiba reagierte sauer, dass sich Filmstudios der Blu ray Assoziation angeschlossen haben. Das HD-Format geriet ins Wanken und wurde schließlich eingestellt. Die Lawine brach los: In einem Virgin-Store in San Francisco entdeckte ich einen HD-Player für 100 US-Dollar. Dazu gab es 10 HD-DVDs nach Wahl umsonst. Das nennt man Lagerräumung auf die radikale Art. Nun gut, ich hatte die PS3 und meine Blu rays. Nur die Dinger werden kaum günstiger. Neue Blu rays kosten in der Regel in Deutschland 30 Euro. Amazon hat einige ältere Scheiben auf 20 Euro gesenkt. Und HD-DVDs? Sie werden in Wühlkisten für 7 Euro das Stück rausgehauen. Vielleicht sollte ich doch noch einen HD-Player für einen Apfel und ein Ei kaufen und mir alte HD-Filme kaufen? So könnte ich mit einem Bruchteil der Blu ray-Kosten zu einer schönen Filmsammlung in ausgezeichneter Qualität kommen. Mist, dass Geiz so was Schlimmes ist.