Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Restauranttipp: MIZU Sushi-Bar im Hotel Bachmair Weissach

18. Januar 2016
Der Eingang zur MIZU Sushi-Bar.

Der Eingang zur MIZU Sushi-Bar.

Gutes Sushi am Tegernsee? Geht das überhaupt? Wer durchgehend anspruchsvolles Suhsi rund um den Tegernsee sucht, tut sich schwer. Die Egener Höfe in Rottach machen regelmäßig Suhsi-Tage, aber durchegend Suhsi am See zu finden, ist schwer. Und ich meine jetzt nicht die Suhsi-Plastikboxen, die in den Supermärkten oder sogar an Tankstellen zu finden sind.
Aber die Zeit des Darbens ist vorbei. Beim Hotel Bachmair Weissach hatte im Juli 2015 die MIZU Sushi-Bar eröffnet und die Küche musste ich nun mal ausprobieren (Dienstag Ruhetag). Zusammen mit dem Kollegen Thomas Gerlach, einem ausgewiesenen Food-Blogger, probierte ich mich durch die Speisekarte. Lecker, ausgesprochen lecker und auch der Service ist sehr zuvorkommend und freundlich.


Es war zunächst etwas seltsam im oberbayerischen Ambiente des Hotels Bachmair Weissach die MIZU Sushi-Bar zu betreten. In den hellen Räumen grüßen die asiatischen Sushi-Meister hinter der Theke. Der Oberkellner (wie heißt der eigentlich in einer Shusi-Bar, wenn eigentlich dort der Sushimeister die Begrüßung vornimmt?) begrüßt den Gast und geleitet ihn zum Tisch. Die Karte ist abwechslungsreich und der Oberkellner steht auch für Erläuterungen zur Verfügung. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der japanische Küche haben sich noch nicht im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt, also keine Scheu und einfach fragen.

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Es ist natürlich keine original Sushi-Bar-Atmo. Das Essen ist hervorragend. Als kalte Vorspeise hat Gyuniku no Tarutaru (Beef Tatar mit Wasabi und Sesam) sowie die warme Vorspeise Edamame (gekochte Sojabohnen mit Meersalz) geschmeck. Als Hauptgang kann ich empfehlen: Gindara no Saikyo Yaki (Black Cod mit Saikyo Miso) und natürlich Sushi, deswegen war ich ja in der Sushi-Bar. Ich nahm den MIZU Mix mit 4 Stück Nigiri, 6 Scheiben Sashimi, 8 Stück inside out roll und 6 Stück Hosomaki. Lecker.

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Wer also am Tegernsee weilt, der sollte vorbeischauen, samt Übernachtung im Hotel Bachmair Weissach natürlich. Der Kollege Thomas Gerlach und ich haben zudem noch zwei Videos mit unterschiedlicher Perspektive gedreht. Viel Spaß.

Hier meine Sicht

und hier die Sicht vom Kollegen Thomas Gerlach

Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 5

10. Januar 2016

Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.

Goldenes Schiff, Passau

Hotel Prinz Luitpold Bad, Bad Hindelang

Hotel Opel, Heinersreuth

Pension Rad Hof, Erfurt

Gästehaus Demski, Cuxhaven

Richtig schützen vor Husten und Schnupfen

5. Januar 2016

Jetzt ist Erkältungszeit und die Zeit für den tödlichen Männerschnupfen.

Jetzt ist Erkältungszeit und die Zeit für den tödlichen Männerschnupfen.

Einmal im Jahr erwischt es mich voll: Der tödliche Männerschnupfen rafft mich dahin und ich als Mann leide unendlich. Die Nase läuft, alles tut mir weh, das Atmen fällt mir schwer und ich bin unendlich müde (noch mehr als sonst). Ich bin dann zu nichts mehr zu gebrauchen, nichts schmeckt mehr und ich sieche dahin. Die Ehefrau meint immer, ich solle mich nicht so anstellen, aber jeder Mann weiß doch, wie schlimm der tödliche Männerschnupfen ist und wie sehr Mann leiden kann.
Jetzt beginnt das nasskalte Wetter, nachdem wir vom Winter verschont geblieben sind. Nebel ist in den Straßen, es ist kalt und vereinzelt schneit es auch. Die Begleiterscheinungen des Winters wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen kommen automatisch dazu. Doch muss das wirklich sein? Was machen die Deutschen, um sich vor einer Erkältung zu schützen?
Das Verbraucherportal www.erkaeltet.info zeigt mit einer Umfrage die Präventionstricks der Deutschen. Jeder hat seine eigenen Hausmittelchen, um dem drohenden Männerschnupfen vorzubeugen. Ich hüpfe zum Beispiel verstärkt in die Sauna.
Die Statistik einer repräsentativen forsa-Umfrage von http://www.erkaeltet.info sagt: Nur drei Prozent der Deutschen unternehmen überhaupt nichts, um sich aktiv vor einer Erkältung zu schützen. An der Spitze der präventiven Maßnahmen der Deutschen steht das regelmäßige Händewaschen – 83 Prozent versuchen auf diese Weise Viren aus dem Weg zu gehen. Um einer laufenden Nase und einem kratzenden Hals vorzubeugen setzen zudem viele auf gesunde Ernährung (79 Prozent), regelmäßigen Sport (58 Prozent) sowie Saunagänge und Schwitzkuren (31 Prozent).

Rotnase bekämpfen im Winter.

Rotnase bekämpfen im Winter.

Die Erkältung wegimpfen?
Ein Mythos, der sich hartnäckig hält, ist die Annahme, dass die Grippeschutzimpfung vor Erkältung schützt. Laut der Umfrage glauben das 30 Prozent der Deutschen. Dr. med. univ. Annina Jenal von der Plattform klärt auf: „Die echte Grippe wird durch die Influenza-Viren Typ A, B oder C verursacht. Bei einer Schutzimpfung werden dem Patienten abgeschwächte Viren dieser Typen injiziert. Das Immunsystem kann so Abwehrstoffe gegen die Viren entwickeln, ohne dass es zu einer Erkrankung kommt. Der Körper ist anschließend immun gegen diese Grippeviren. Gegen alle anderen Viren, die zum Beispiel eine Erkältung verursachen können, ist der Körper durch die Grippeimpfung jedoch nicht geschützt“.

Gibt es einen Schutz gegen Erkältungsviren?
„Durch regelmäßiges Händewaschen wird vermieden, dass Viren zum Beispiel über den Kontakt mit Türklinken an die Hände und von dort weiter auf die Schleimhäute des Halses gelangen. Das ist tatsächlich eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen gegen Erkältung“, bestätigt Dr. Jenal. „Doch genauso wichtig ist die kontinuierliche Stärkung des Immunsystems durch ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung, Bewegung – vor allem an der frischen Luft – und Stressvermeidung im Alltag.“ Wer also auf eine gesunde Lebensweise setzt, in Bewegung bleibt und auf entsprechende Hygiene achtet, ist für die Erkältungszeit am besten gewappnet.

Top 5 der präventiven Maßnahmen gegen Erkältung

Wie schützen sich die Deutschen?
1. regelmäßiges Händewaschen (83%)
2. gesunde Ernährung (79%)
3. regelmäßiger Sport (58%)
4. Saunagänge und Schwitzkuren (31%)
5. Grippeschutzimpfung (30%)
Was raten die Experten von erkaeltet.info?
1. regelmäßiges und gründliches Händewaschen
2. ausreichend Schlaf
3. ausgewogene Ernährung
4. Bewegung
5. wenig Stress

Mülltüten am Dorfbahnhof – einfach ekelhaft

31. Dezember 2015
Mülltüte am Bahnhof im Dorf.

Mülltüte am Bahnhof im Dorf.

Menschen sind Dreckschweine. Gut nicht alle, aber scheinbar einige von ihnen. Zu diesem Fazit komme ich, wenn ich die Zustände an meinem Wohnort betrachte. Ich wohne in einem kleinen Dorf westlich von München. Seit mehreren Wochen gibt es ein oder mehrere Dreckschweine, die ihren Hausmüll einfach am Bahnhof abstellen. Vielleicht ist so ein Zustand in Großstädten wie Berlin oder Köln üblich, aber nicht bei uns auf dem Dorf in Bayern.
Mitten in der Nacht stellt ein Unbekannter seinen Müll in Plastiktüten bei der Treppe des örtlichen S-Bahnhofes ab. Aus den Tüten quillt klassischer Hausmüll, Verpackungsmüll und Essensreste, einfach ekelhaft. Wenn man zum Zug eilt, stößt man auf den abgestellten Müll in Plastiktüten. Dabei wäre ein paar Meter ein öffentlicher Mülleimer. Dort sollte man seinen Hausmüll natürlich auch nicht entsorgen, denn ein Mülleimer ist nur für kleine Abfälle, die unterwegs anfallen. Hausmüll gehört zu Hause in die Hausmülltonne.
Der Unbekannte will sich wohl nicht an diese einfachen Regeln halten. Er will bewusst die Gegend vermüllen, die Gemeinde, die Deutsche Bahn oder die Anwohner provozieren. Ein paar Tage später haben Mitarbeiter des Bauhofs, der Deutschen Bahn oder beherzte Anwohner den Müll dann beseitigt. Und in der nächsten Nacht lädt der Unbekannte seinen Müll wieder ab. Das Ärgernis beginnt von vorne.
Vor kurzem wurde auf dem Bahnhofsgelände Hinweisschilder angebracht: Dieser Bereich wird videoüberwacht. Es soll wohl den Täter abschrecken. Gebracht hat es wohl noch nichts. Die abschreckende Wirkung bleibt aus, denn der Müll kommt immer wieder. Mal eine Tüte, mal zwei Tüten. Ob wirklich Kameras installiert sind, vermag ich nicht sagen. Mir stinkt die Sache aber auf jeden Fall.

Statt Weihnachtskarten gab es Patenschaften in Togo

28. Dezember 2015

Es kamen die Fragen: Warum verschickte ich als Selbstständiger keine Weihnachtskarten zum Weihnachtsfest 2015. Ich habe es 2014 schon nicht gemacht und hab es auch dieses Jahr nicht gemacht. Dies hat nichts mit mangelndem Respekt gegenüber den Kunden meines Unternehmens redaktion42 zu tun. Ich danke Ihnen allen von Herzen für das Vertrauen, die Aufträge und die Freude, die mir 2015 entgegenkam. Danke dafür.
Es gab dieses Jahr auch keine Weihnachtskarten von mir: Ich habe mich entschlossen, statt Weihnachtskarten wieder zu spenden. Wie bereits im vergangenen Jahr habe ich zwei Patenschaften für Kinder/Jugendliche im afrikanischen Togo übernommen. Ich bin mir sicher, dass die Patenschaften sinnvoll und auch im Sinne meiner Kunden sind. Meine beiden Patenkinder für redaktion42 in Togo sind die Grundschülerin Akouvi Grace Adjaouti und der Student Akizou Amaza.

Patenkind Akouvi Grace

Patenkind Akouvi Grace

Akouvi Grace Adjaouti ist ein sehr nettes, kleines Mädchen, die in die 4. Klasse geht und gute Noten erzielt. Sie ist gesund, auch wenn sie recht mager wirkt. Aber angeblich isst sie gut, am liebsten Hirsebrei mit Sauce.
Mein zweites Patenkind Mauricia war auch Grundschülerin. Es gab eine überraschende, aber sehr positive Entwicklung im Leben meines Patenkindes Mauricia. Ein Onkel von ihr hat sich in Kpalimé niederlassen können und ein florierendes Geschäft eröffnet. Er hat sich bereit erklärt, seine Nichte Mauricia bei sich aufzunehmen und weiterhin für sie zu sorgen. Damit war die Hilfe durch eine Patenschaft nicht mehr notwendig.

Patenkind Akizou Amaza

Patenkind Akizou Amaza

Ich habe mich daher entschlossen, eine andere Patenschaft im Namen meines Unternehmens redaktion42 aufzunehmen. Als Anhänger der Hilfe zur Selbsthilfe unterstütze ich nun Akizou Amaza. Akizou Amaza studiert Bauingenieur im zweiten Jahr und braucht wohl noch bis Ende 2016.
Der Beginn des neuen Studienjahres bedeutet stets eine große Belastung. Die Studiengebühren und die Bücher und Studienmaterialien kosten 270.000,- CFA. Das waren mehr als die Patenschaftsbeiträge des ganzen Jahres. Akizou selbst hat 122.000,- CFA von seinen monatlichen Patenschaftsbeträgen und durch kleine Gelegenheitsjobs gespart. Er musste also noch 148.000,- CFA (226,-€) aufbringen. Ich habe mich daher entschlossen die Studienmaterialien als Sonderspende zu finanzieren. Akizou Amaza hat keine Familie, die ihm unter die Arme greifen kann, und das Straßenkinderheim, in dem er aufgewachsen ist, hängt auch von Spenden ab und kann dem Jungen nicht helfen. Trotz dieser schwierigen Lebensumstände hat es Akizou bisher bis zum Studium mit guten Ergebnissen geschafft.
Beide Patenschaften laufen über die Aktion PiT – Togohilfe e.V.. Der Verein ist bei uns am Ort seit 1980. Seit 1980 engagiert sich das Projekt in Togo, zunächst auf Initiative eines örtlichen Apothekers im Gesundheitsbereich, aber schon bald auch im Bereich Schulen und Kinderhilfe und seit einigen Jahren im Bereich Brunnenbau. Dank der beständig wachsenden Unterstützung durch Spender und Förderer ist aus einer kleinen Privatinitiative heute der wohl größte Togo-Hilfsverein Deutschlands Aktion PiT – Togohilfe e.V. geworden, gemeinnützig anerkannt und Mitglied im Eine Welt Netzwerk Bayern.
Ich war selbst mit dem Verein in Togo und kann mir verbürgen, dass die Spenden ankommen und den Bedürftigen geholfen wird. Wenn es mir möglich ist, will ich auch wieder den Verein bei einer Fahrt nach Togo begleiten.
Ich bin davon überzeugt, dass meine Kunden von redaktion42 meine Gründe verstehen, weshalb ich auch 2015 keine Weihnachtskarten verschickt habe.

Sternekoch Stefan Beiter verlässt die Goldene Traube in Coburg

22. Dezember 2015

Da hatte ich noch einmal Glück gehabt. Durch Zufall erfuhr ich, dass zum Jahresende Sternekoch Stefan Beiter die Goldene Traube in Coburg verlässt und sich neu orientieren will. Mit etwas Bitten und Betteln und Freundlichkeit bekam ich noch einen der raren Tische im Esszimmer, wie der Ort der kulinarischen Genüsse in der Traube heißt.
Noch einmal konnte ich die wunderbare Küche von Stefan Beiter genießen. Immer wieder kam ich gerne in die Traube, um meinen Gaumen verwöhnen zu lassen. Das Haus ist vorbildlich geführt, die Küche – das Esszimmer und der Victoria Grill – sind Orte der Gastlichkeit.
Küchenchef Stefan Beiter wurde gleich im ersten Jahr zum Aufsteiger des Jahres im Feinschmecker Gourmet Journal nominiert und mit dem Gourmetrestaurant Esszimmer mit dem begehrten Stern im renommierten Restaurantführer Guide Michelin ausgezeichnet. Jetzt geht Stefan Beiter seiner Wege. Es heißt, er will erst einmal Ferien machen, viel reisen und bei Kollegen mitkochen, bevor er sich wieder niederlässt. Ich vermute, dass Beiter wieder in Franken seine Kombüse aufschlägt. Die Zeit wird es zeigen.
Und wie geht es dann in der Traube weiter? Hotelier Bernd Glauben hat bereits zwei Köche in der engsten Auswahl. Die Entscheidung steht kurz bevor, aber Namen wollte er trotz Nachfragen nicht nennen. Ich bin mir aber sicher, dass es eine gute Wahl wird. Ob die Sterneküche allerdings eine Zukunft hat, muss sich zeigen. Der Personalaufwand für einen Sterneküche ist enorm und die Arbeitszeitgesetze sorgen nicht dafür, dass ein Koch und sein Team Spitzenleistungen am Herd vollbringen können.
Darüber hinaus deutete Bernd Glauben weitere Veränderungen in seinem Haus an. Das Thema Sushi wird eine größere Rolle im Victoria Grill einnehmen. In einem der Frühstücksräume wird wohl eine Sushi-Bar entstehen, denn hochwertiges Sushi ist in Coburg eine Mangelware. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Sushi zu den Steaks des Victoria Grill eine wunderbare Ergänzung ist. Im Frühjahr sollen die Umbaumaßnahmen beginnen und ernsthafte Gespräche zum Personal laufen bereits. Aber, wie zuvor, werden keine Namen offiziell gehandelt. Egal wer es wird, ich werde das Sushi in der Goldenen Traube auf jeden Fall probieren.

Einstimmungen
Bernsteinmakrele, Miso, Kräuter, Apfel
Kaisergranat, Chorizo, Artischocke
Steinbutt, Feinstes vom Kalb, Essig
Taube geräuchert, Pfeffer, Aubergine, Gurke
Reh, Olive, Sellerie, Gewürzsauce
Whisky, Banane
Feine Patisserie


Die Menüfolge von Stefan Beiter war wieder eine Wohltat und erinnerte mich an die Speisen, die ich über all die Jahre im Esszimmer serviert bekommen habe. Danke auch an den Sommelier Daniel Verdorfer für seine hervorragende Weinbegleitung.

Ich hätte mich gerne bei Stefan Beiter persönlich bedankt, aber der Sternekoch kommt selten aus seiner Küche. Er ist nicht scheu, aber der direkte Kontakt zum Gast liegt ihm nicht. Es ist nicht so sein Ding. Als Beiter auf dem Heimweg war, besuchte ich zumindest die Küche und schaute mir den Arbeitsplatz des Meisters an. Also dann eben auf diesem Wege: Herzlichen Dank lieber Stefan Beiter. Machen Sie es gut und halten Sie die Ohren steif und ich freue mich, an einem anderen Ort wieder bei Ihnen speisen zu dürfen. Und wie heißt es doch bei Douglas Adams: „Mach’s gut und danke für den Fisch!“

Mein Münchner Moment: Das Steiff Schaufenster beim Kaufhof am Marienplatz

19. Dezember 2015
Im Schaufenster der Galerie Kaufhof gibt es Steiff Bären zu Weihnachten zu bewundern.

Im Schaufenster der Galerie Kaufhof gibt es Steiff Bären zu Weihnachten zu bewundern.

Ich bin kein großer Freund von Christkindlmärkten oder Weihnachtsmärkten – wenn ich den Geruch von Glühwein und Punsch schon in der Nase habe, dann vergeht mir die Weihnachtsfreude. Und dennoch schaue ich jedes Jahr am Münchner Marienplatz vorbei, weil ich in der Vorweihnachtszeit meinen Münchner Moment nicht verpassen will.
Als Jugendlicher fühlte ich diesen persönlichen Münchner Moment das erste Mal vor einem Schaufenster zum ersten Mal. Und seitdem zieht es mich immer wieder vor dieses Schaufenster.
Es handelt sich um das Schaufenster des Kaufhofes am Marienplatz.

Seit über 30 Jahren gibt es in der Vorweihnachtszeit die „Steiff Weihnachtsschaustücke“ zu bestaunen. Es gibt diese Schaufenster auch beim Kaufhof in Kassel, Frankfurt Zeil, Mannheim, Bonn, Köln, Düsseldorf Königsallee und Hannover Ernst-August-Platz zu erleben, aber ich liebe eben die Münchner Momente. Dort bewegen sich die aktuellen Steiff-Kollektionen in märchenhaften Umgebungen. Wenigstens dort liegt dieses Jahr Schnee. Kleine Szenen werden darstellt und das Ganze erinnert mich an die Wimmelbilder meiner Kindheit. Je mehr ich zuschaue, desto mehr entdecke ich. Daher Zeit nehmen und Augen auf. Dieses Jahr ist für mich der Höhepunkt die beiden Bären rechts vorne, die einen Fisch grillen. Aber es gibt so viel zu entdecken und bitte unbedingt auch in die Bärenhöhlen schauen – dort verstecken sich putzige Gesellen.
Neben Bären gibt es auch andere Kuscheltiere wie Pferde, Hasen, Selchen, Vögel und, und, und. Die Steiff-Tiere bewegen sich mechanisch und sorgen für witzige Szenen.


Die „Steiff Weihnachtsschaustücke“ haben sich nach über 30 Jahren weltweit herumgesprochen und vor dem Schaufenster der Galerie Kaufhof stehen ganze Menschentrauben aus der ganzen Welt. Münchner neben Preußen, zusammen mit Touristen aus Arabien, USA, Japan, Russland und mehr – friedlich betrachten sie voller Begeisterung die Steiff-Gesellschaft. So ist für mich Weihnachten und das ist einer meiner persönlichen Münchner Momente.
Die Landeshauptstadt München veranstaltet eine Blogparade „Münchner Momente“ – Geschichten aus meiner Lieblingsstadt. Als gebürtiger Münchner ist es für mich eine Selbstverständlichkeit dort als Blogger mitzumachen.

Haben Sie schon Weihnachtsgeschenke? Jetzt wird’s Zeit!

30. November 2015
Vielleicht eine Omega Uhr wie James Bond zu Weihnachten?

Vielleicht eine Omega Uhr wie James Bond zu Weihnachten?

Wie läuft es bei Ihnen? Haben Sie für schon die Weihnachtsgeschenke für die Liebsten? Oder sind Sie ein Typ, der Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker besorgt?
Die Deutschen sind laut Adobe beim Weihnachtskauf diszipliniert. Knapp ein Viertel beginnt in diesem Jahr bereits vor dem 1. November mit dem Einkauf von Präsenten für den Gabentisch. Und das vor allem online: Rund 60 Prozent des deutschen Weihnachtsgeschäfts wird in diesem Jahr über digitale Kanäle umgesetzt – so viel wie nirgendwo sonst in Europa (Frankreich: 53 Prozent, Großbritannien: 57 Prozent). Dies ist das Ergebnis des aktuellen „Adobe Digital Index (ADI) 2015 Holiday Shopping Prediction Report“, der weltweit auf Basis von einer Billion Page Visits auf über 4.500 Einzelhandels-Webseiten valide Vorhersagen für das Online-Weihnachtsgeschäft 2015 trifft. Mit einem prognostizierten Umsatz von 21,7 Milliarden Euro (umgerechnet nach aktuellem Wechselkurs: 1 US-Dollar = 0,9047 Euro, Stand: 27. Oktober 2015) belegt Deutschland demnach Rang 2 im europäischen E-Weihnachtsgeschäft – nur in Großbritannien wird zu Weihnachten noch mehr umgesetzt (24,4 Milliarden Euro). Insgesamt macht die Weihnachtssaison 2015 damit über 20 Prozent des jährlichen Umsatzvolumens im deutschen E-Commerce aus.

Am 7. Dezember 2015 ist deutscher Weihnachts-Shopping-Tag
Seinen absoluten Höhepunkt erreicht das deutsche Online-Weihnachtsgeschäft am 7. Dezember 2015: Mit prognostizierten 503 Millionen Euro wird an diesem Montag so viel umgesetzt wie an keinem anderen Tag der Saison. Kurz nach Nikolaus gibt jeder Deutsche durchschnittlich 7,20 Euro im Internet aus. Das ist immerhin 1,7 Mal mehr als an jedem anderen Tag in der Weihnachtssaison – die europäischen Spitzenwerte der Schweiz (17,51 Euro pro Person) und Großbritannien (11,15 Euro pro Person) erreicht Deutschland jedoch nicht. Der mobile Anteil an allen Online-Transaktionen wächst in Deutschland zur Weihnachtszeit auf rund 17 Prozent. Smartphones machen dabei acht Prozent, Tablets neun Prozent aus.

Webshops punkten mit großer Produkt-Vielfalt
Wer auf der Suche nach preiswerten Angeboten ist, sollte sich in Deutschland bis zum heutigen Cyber Monday gedulden: Ab dem 30. November 2015 sind durchschnittliche Preisnachlässe von bis zu 10 Prozent zu erwarten, die bis zum ersten Weihnachtstag stabil bleiben. Kein Wunder, dass der beste Preis für 40 Prozent der Deutschen zu den Hauptmotivationen zählt, ihre Weihnachtsgeschenke bevorzugt online einzukaufen (F: 54 Prozent, GB: 67 Prozent). Neben dem stressfreien Einkauf ohne Gedrängel und überfüllte Straßen (D: 35 Prozent, F: 24 Prozent, GB: 12 Prozent) ist es in diesem Jahr jedoch vor allem die Produktvielfalt der Webshops, die deutsche Konsumenten zum Online-Shopping in der Weihnachtszeit bewegen (D: 59 Prozent, F: 54 Prozent, GB: 35 Prozent). Einen weiteren großen Vorteil sehen die Deutschen in der wachsenden Effizienz der Shopping-Angebote im Internet: Knapp jeder Dritte ist davon überzeugt, in 2015 weniger Zeit für die Online-Geschenkejagd zu benötigen als noch im vergangenen Jahr (F: 23 Prozent, GB: 24 Prozent). 22 Prozent sind generell der Meinung, dass sich die Effizienz ihres Online-Einkaufs in den letzten Jahren weiter gesteigert hat (F: 24 Prozent, GB: 27 Prozent).

Was macht eine Dampfschiffreling im Hotel Prinz Luitpold Bad?

29. November 2015

Beim Herumstreifen durch mein Urlaubshotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang im Allgäu entdeckte ich ein eindrucksvolles Geländer. Geschwungen und mit Wappen – beim näheren Hinsehen konnte ich das Geländer als Schiffsreling erkennen. Was macht eine Reling in einem Nobelhotel in den Allgäuer Alpen?
Es ist eine der Kostbarkeiten, die im Hotel 1995 verbaut wurden. Die Reling stammt vom Salondampfer Luitpold der Wittelsbacher, die über den Starnberger See schipperte.

Salondampfer Luitpold auf dem Starnbeger See. Die Reling ist heute im Allgäu im Hotel Prinz Luitpold Bad.

Salondampfer Luitpold auf dem Starnberger See. Die Reling ist heute im Allgäu im Hotel Prinz Luitpold Bad.

Der im Jahr 1889 bei Maffei in München gebaute Salondampfer Luitpold wurde am 9. Mai 1890 in Starnberg vom Stapel gelassen. Das Schiff hatte eine Länge von 55,3 Meter und eine Breite von 12,35 Metern. Mit 400 PS starker Dampfmaschine konnten mit Schaufelrädern 13 Knoten (24 Stundenkilometer) erreicht werden. Es bot 1200 Personen Platz. Ab 1919 hieß der Dampfer München, 1955 wurde er endgültig außer Dienst gestellt und abgewrackt. Die Reling fand den Weg ins Allgäu.
Im Hotel Prinz Luitpold Bad ist die Reling zu besichtigen. Das Schiff besaß eine elektrische Beleuchtung und war im Neo-Rokoko-Stil eingerichtet. Am Bug befand sich zunächst eine vergoldete Galionsfigur, die Triton und einen Knaben darstellte. Im Museum Starnerger See sind die Galionsfigur und die Triton heute zu sehen. Dazu kam eine ebenfalls vergoldete Reling in Kunstschmiedearbeit und ein bordeauxroter Rumpf. Diese Reling findet sich heute im Eingangsbereich des Hotels und im Treppenhaus. Ich bin begeistert von solchen Details in meinem Urlaubshotel.

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Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 4

28. November 2015

Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.

Hotel Bayerischer Hof Bayreuth

Politische Akademie Tutzing

ibis Budget Berlin City Hotel Potsdamer Platz

Hotel Gemäuer Ochsenfurt

Averna Kongress Hotel Bayreuth