Nachdem ich seit längerem im iPhone-Magazin eine regelmäßige Kolumne habe, will ich mich auch mal wieder um Tipps und Tricks zum Thema iPhone von Apple kümmern, quasi als Gegengewicht zu meiner Kolumne. Daher habe ich gleich mal zwei Tipps zusammengestellt und Videos gedreht.
iPhone Tipp: Geöffnete Tabs in Safari auf einmal schließen
Beim Surfen mit dem Apple eigenen Safari-Broswer öffne ich immer wieder ein neues Fenster. So sammeln sich schnell viele, viele Fenster an, die ich mühsam einzeln mit dem Klick aufs Kreuzchen schließen müsste. Einfach auf das Feld Fertig rechts unten kennen und dann das Dialogfeld abwarten. Dort können alle Tabs auf einmal geschlossen werden.
iPhone Tipp: Siri die Anrufer ansagen lassen
Im Auto kann es tödlich sein, wenn ein Anruf am iPhone eingeht und die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr abgelenkt ist. Oder ich habe das iPhone in der Tasche, höre Musik über Kopfhörer und ein Anruf kommt, dann muss ich das Smartphone aus der Tasche herauspulen, um zu sehen, wer meine Kreise stört. Da kommt Siri ins Spiel. Über Einstellungen • Telefon • Anrufer ankündigen lässt sich Siri aktivieren. Aber natürlich kann Siri nur Anrufer ansagen, die auch in den Kontakten enthalten sind.
Gerade reduziert auf 25 Euro (!): UBS-C auf Lightning
Apple was soll jetzt das wieder? Da kaufe ich für teuer Geld nach der Keynote ein iPhone 7plus mit 256 GByte und was liegt dem Device bei? Ein altes USB- auf Lightning-Kabel. Fein, aber was soll dieses alte Kabel?
Mein goldenes MacBook, das ich seit über einem Jahr nutze hat, eine USB-C-Schnittstelle und keinen alten USB-Port. Ich muss seit über einen Jahr mein iPhone über ein veraltete USB-Kabel mit Adapeter verbinden, um Daten zu synchronisieren. Große Datenmengen scheiden über die Cloud-Sychro aus. Und jetzt habe ich mir ein neues iPhone angeschafft und schon wieder liegt das veraltete Kabel bei. Schön, Apple hat die Klinke abschafft und sogar dem iPhone einen Adapter Lightning auf 3,5 mm-Klinke beigelegt. Hallo Apple und was ist dem USB-Kabel?
In den nächsten Tagen trifft mein neues MacBook Pro mit Touch Bar ein und Apple hat hier konsequent den Weg von USB-C fortgesetzt. Und was ist mit meinem neuen iPhone mit dem beigelegten alten USB-Kabel? Soll ich jetzt etwa Adapter kaufen, um mein neues iPhone über ein altes USB-Kabel an mein neues MacBook Pro Touch Bar anzuschließen? Warum geht Apple seinen Weg nicht konsequent und legt dem iPhone nicht ein zusätzliches USB-C auf Lightning-Kabel bei? Also musste ich mir ein entsprechendes USB-C-Kabel für rund 30 Euro zusätzlich anschaffen. Das nenne ich inkonsequent, liebe Freunde bei Apple.
In meiner Jugend hörte ich den Spruch „De mim Huad san guad, grod de mim Kappe san a Dappe“. Das bedeutet soviel wie die Hütträger seinen in Ordnung, die Träger amerikanischer Schirmmützen seien etwas minderbemittelt. Nun, ich trage beides: Hut und Kappe – eigentlich sind es eher Mützen. Im Sommer wegen dem Schatten für meine empfindlichen Augen, im Winter wegen der Kälte. Wusstet ihr, dass 60 Prozent der Körperwärme über den Kopf entweichen – aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich eine Kopfbedeckung trage, dann will ich auch Musik hören. Das ist bei der Mütze ganz einfach. Ich ziehe meine Kopfhörer über die Mütze und die Ohren. Weil ich AE2w von Bose habe, ist der Klang über Bluetooth ausgezeichnet. Mit dem Kopfhörer können gleich zwei Blauzahngeräte verbunden werden, wie Smartphone und Tablet. Aber leider versagt mein Bose-Kopfhörer, wenn ich einen Hut aufsetzen möchte. Ich liebe doch meine Hüte vom Breiter aus München und vom Hutkönig aus Regensburg. Der Kopfhörer passt einfach nicht über dem Hut. Was tun? Eine Zeitlang behalf ich mich mit den mitgelieferten Ohrhörern vom Apple für mein iPhone. Nachteil: Die Teile sind kabelgebunden – das mag ich nicht. Ich will wireless.
Super Klang für Musik kommt von den Powerbeats 2 aber nicht für Filme.
Ich entschied mich für Ohrhörer der Apple Tochter Beats. Die Powerbeats Wireless in Rot. Ich bin von dem Tragekomfort der Ohrhörer beeindruckt. Es sind ja Sportkopfhörer und sie sitzen hinter den Ohren sehr sicher und stabil. So viel Sport treibe ich aber nicht. Auch der Klang der Teile kann sich hören lassen. Es ist natürlich ein Vergleich zu den großen Studiokopfhörern im Büro und auch der Klang der Bose Wireless Kopfhörer sind besser. Aber besser als gar nichts und bei weitem besser als die Teile, die ich von Anker mal vor Jahren gekauft habe. Das Telefonieren mit den powerbeats ist ok, die Stimme im Telefon kommt angenehm rüber. Die Bluetooth-Verbindung besteht bei mir zu einem iPhone 7plus und auch das Koppeln klappt ohne Probleme.
Die Powerbeats trage ich nur für Musik und mit Hut.
Musik unterwegs ist also kein Problem und ich liebe es, im Zug zu dösen und Musik zu hören. Und dennoch gibt es einen großen Nachteil: Ich schaue gerne mit dem iPad Pro auf langen Zugfahrten den ein oder anderen Film. Um meine Umgebung nicht zu stören, schaue ich auch hier via Kopfhörer.
Aber dafür eignen sich die powerbeats Wireless absolut nicht. Der Ton ist nicht zum Bild synchron. Der Ton hinkt eine halbe Sekunde hinter dem Bild hinterher. Ein Filmgenuss ist damit unmöglich und ein Videogenuss ist damit unmöglich. Ich verstehe das nicht: Beim Bose klappt die Verbindung tadellos und der Ton läuft synchron. Bei den powerbeats habe ich einen Bild-/Tonversatz. Also muss ich als Hutträger zwei verschiedene Kopfhörer dabei haben: Die Apple eigenen für Filme am iPad und die Apple Tochter für Musik am iPhone. Ärgerlich. Vielleicht stimmt der Spruch aus meiner Jugend nicht. Wenn ich eine Mütze oder Kappe auf habe, dann kann mit dem Bose beides genießen: Musik und Film.
Meine Gattin hat sich nach das iPad Pro 9,7’’ gekauft und hat es in ihrem Arbeitsprozess eingebunden. Das 12 Zoll-Gerät, das ich nutze, war ihr zu groß. Das 9,7-Zoll passt einfach besser zu ihr. Nun geht es an die Hülle und hier kommt wieder meine Lieblingsfirma Booq ins Spiel. Soeben ist das Booqpad ist das iPad Pro 9,7’’ erschienen. Als durchdachte Kombination aus abnehmbarer Schutzhülle und Folio schützt das neue Booqpad ein 9,7 Zoll großes iPad Pro vor den Gefahren des Alltags und bietet außerdem einen sicheren Stand für Arbeiten, Gaming und Videogenuss. Zudem können frische Ideen blitzschnell auf dem austauschbaren Notizblock erfasst werden.
Die Form – links das iPad und rechts den Schreibblock – ist für mich gewöhnungsbedürftig. Ich hätte gerne als digitaler Mensch den Schreibblock links und das iPad rechts, aber Booq hat es nun anders gelöst. „Das Booqpad haben wir speziell für die Bedürfnisse kreativer Profis entwickelt. Mit seinen Features ist das iPad Pro für viele längst ein unverzichtbares Arbeitsgerät“, sagt Thorsten Trotzenberg, Gründer und Inhaber des Taschenlabels Booq.
„Die Haptik von Papier und Stift beim Schreiben und Entwerfen gehört für viele Kreative nach wie vor einfach dazu“, weiß Trotzenberg aus eigener Erfahrung, da er selbst maßgeblich am Design der Taschen und Rucksäcke des kalifornischen Labels beteiligt ist. Den Block hat Booq daher auch speziell für kreatives Arbeiten entwickelt: So sind neben neutralen Blanko- und linierten Blöcken auch Layouts für die Anforderungen von Webdesignern erhältlich. Naja, ich widerspreche hier mal Thorsten Trotzenberg, den ich persönlich kenne. Dank des Apple Pencil brauche ich meinen analogen Bleistift immer weniger. Nett, dass die Pressebilder von Booq auch den Apple Pencil einsetzen und keinen analogen Stift. Hihi. Der Umstieg auf die digitale Welt war zugegeben schwer, denn ich bin als Mensch ein Gewohnheitstier.
Heute vor fünf Jahren erhielt ich in den frühen Morgenstunden die Nachricht, die mich sofort wach werden ließ: Steve Jobs ist tot. Der Gründer von Apple erlag seinem Krebsleiden. Mein Herz war voller Trauer und jedes Jahr gedenke ich dem IT-Guru in meinem Blog und in meinen Gedanken. Steve, du fehlst.
So viel Humor hätte ich Tim Cook gar nicht zugetraut.
Inzwischen hat Tim Cook seinen Weg als Nachfolger gemacht. Und Cook macht es anders als die One-Man-Show Jobs. Cook scheint ein Teamplayer zu sein, der seine Mannschaft hart in die Pflicht nimmt.
Waren die Keynote von Jobs noch eine Überraschung mit One more Thing, so haben die Keynotes von Cook nur bedingt Überraschungen. Die geheimen Infos werden im Vorfeld von asiatischen Zuliefern verraten, öffentliche Beta-Programme bei den Betriebssystemen für MacOS und iOS lassen keine Überraschungen mehr zu. Und dennoch: Ich glaube daran, dass Cook Visionen hat. Für mich ist der wichtigste Kauf von Apple die Übernahme von metall aus München. Der Augmented Reality-Hersteller war einer der Big Player am Markt. Der Standort wurde von München in die USA verlegt, ein Teil der Belegschaft entlassen und bisher hat man nichts mehr gehört von AR im Mac Universum. Gestern deutete Tim Cook eine Entwicklung an: „AR is going to take a while, because there are some really hard technology challenges there“. Und Cook meint sicherlich mehr als Pokemon Go auf dem iPhone und später auf der AppleWatch.
Ich spiele gerade ein wenig mit VR herum.
Im Moment bin ich auf dem VR-Trip. Schon unter Steve Jobs habe ich damit gespielt. Die Technik hießt QuickTime VR. Die Technik erlaubt die interaktive Navigation um die senkrechte und die waagrechte Achse, sowie die Kontrolle der Zoomstufe. Gerade bei Fotopanoramen war dies eine starke Technologie in der Vergangenheit. Aber Apple spielt im Moment im VR-Bereich keine Rolle. Die Oculus Rift geht im Moment nicht mit dem Mac. Ich warte derweil auf meine Sony VR-Brille für die Playstation4, ich spiele mit 360 Grad-Videos in meinem YouTube-Kanal und sehe als Storyteller ein großes Potential in VR. Daran glaubt Cook wohl nicht. AR statt VR scheint seine Devise. „Es ist wahrscheinlich, dass zuerst AR im Massenmarkt erfolgreich sein wird. Eine große Zahl von Menschen wird AR-Erfahrungen im Alltag machen. Es wird wie drei Mal am Tag Essen sein. AR wird diese Bedeutung haben.“ Große Worte. Mir war die Produktion von AR bisher zu kompliziert. Da wäre es fein, wenn Apple eine leicht zu bedienende Software auf dem Markt bringen würde.
Nachdem in den sozialen Netzwerken ein pseudo Herzschmerz-Gesülze über die letzten Worte von Steve Jobs auftauchte, sollte seine Schwester Mona Simpson zu Wort kommen, die dabei war, als ihr Bruder verstarb. „Sein Atem wurde schwer, bewusst, bedeutsam. Ich spürte, dass er seine Schritte zählte und weiter ging als zuvor. Ich verstand: Er arbeitete auch an dieser Sache. Der Tod ereilte Steve nicht, Steve hat ihn erlangt“, schrieb sie. Steve Jobs letzten Worte waren „Oh wow. Oh wow. Oh wow.“
Die Geschichte wiederholt sich. So wie ich auf das iPhone 6plus gewartet habe, warte ich jetzt wieder auf das iPhone 7plus. Ich sitze wie auf Kohlen. Immer wieder werfe ich einen Blick auf das Smartphone, um die erlösende SMS zu erhalten, die mir mitteilt, dass mein iPhone 7plus unterwegs sei. Aber nichts da.
Ich habe am ersten möglichen Tag das neue iPhone 7plus bei der Telekom bestellt – telefonisch. Am Stuttgarter Hauptbahnhof zwischen einfahrenden Zügen orderte ich am 9. September mein Wunschgerät.
Ich wählte ein iPhone 7plus (wegen großem Display und neuer Kamera) mit 256 GByte Speicher in der Farbe Gold. Dann übergab ich das Telefon an meine Frau, die das kleinere iPhone in Mattschwarz bei dem freundlichen Telekom-Mitarbeiter bestellte. Wir waren ganz früh dran und eigentlich sollte alles klappen. Eigentlich.
Bei meiner Frau piepte ihr Telefon und sie bekam am Erstauslieferungstag Ihre SMS: Das Telefon ist unterwegs und kommt pünktlich an. So war es dann auch. Tags darauf brachte DHL ihr iPhone 7 und für sie war die Welt in Ordnung.
OMG – die Auslieferung verzögert sich.
Tja und was soll ich schreiben? Bei mir piepte es auch. Auch ich bekam eine SMS, aber leider mit völlig anderem Inhalt. Die Auslieferung verzögert sich. Wie bitte? Die Auslieferung an einen Apple Fanboy verzögert sich? Das war wie bei der Auslieferung des iPhone 6plus, als ich auch warten musste. Warten – diese Wort gehört nicht unbedingt zu meinen besten Eigenschaften. Im besten Verwaltungsdeutsch stand dort zu lesen: „Lieber Kunde, durch eine verzögerte Anlieferung der Verkaufsware durch den Hersteller zum Vermarktungsstart, kann es bei den iPhone 7 und iPhone 7 Plus Varianten zu einer Erhöhung der Lieferzeiten um weitere 7 Tage kommen. Der Hersteller arbeitet mit Hochdruck an der Auslieferung der Geräte. Wir bitten um ihr Verständnis.“
Hm, um wenigstens ein Auspackerlebnis zu haben, erlaubte meine Frau mir, ihr Telefon auszupacken und ein Unboxing zu drehen. Wenigstens etwas Apple-Feeling in unserem Haus.
Dann kam eine SMS von der Telekom. Aber wieder nichts: Es kam der freundliche Hinweis, das mein Datenvolumen verbraucht sei und ich mit reduzierter Geschwindigkeit surfe. Na toll, auch das noch.
Auch das noch
Dann checkte ich den aktuellen Lieferstatus. Mein iPhone 7plus in Gold mit 256 GByte soll zwischen 26. September und 1. Oktober ausgeliefert werden. Jetzt ist es der 29. September und bisher noch keine SMS von der Telekom. Was soll das? Das ist doch nich euer Ernst? Freunde von der Telekom, ich leide.
UPDATE: Die Telekom hat nach meinem Blogpost geliefert. Einen Tag später kam die Versandmeldung und nach einem Tag kam das Smartphone bei mir an. Im Moment bin ich nicht zu Hause, aber die Gattin hat es in Empfang genommen. Natürlich kommt ein Unboxing in den nächsten Tagen in meinem YouTube-Kanal.
Der heutige Abend gehört einem alten Bekannten. Der heutige Abend gehört Harry Potter. Aber vorher widmen sich meine Kinder diesen alten Bekannten. Nachdem ich den ganzen Tag in einem Seminar arbeiten darf, werden K1/2 auf die Ankunft von Harry Potter warten und das neue Buch Harry Potter und das verwunschene Kind vor mir lesen.
Heute erscheint schließlich der neue Potter-Band auf Deutsch und ich bin gespannt, wie die Geschichte des Zauberers weitergeht. Harry Potter ist 19 Jahre älter, hat Familie und darf ein neues Abenteuer in Form eines Theaterstücks erleben. Ich bin etwas skeptisch, wie und ob J.K. Rowling diese literarische Form beherrscht. Ein wenig Kritik gab es an dem Theaterstück bereits, aber ich möchte mir meine eigene Meinung bilden. Ich will spüren, ob die Magie noch wirkt.
Als die ursprünglichen Harry Potter-Bücher erschienen sind, gab es nächtliche Partys in Buchhandlungen. Übrigens eine Chance für Buchhandlungen als Event-Locations. Ich habe gelesen, dass auch dieses Mal so etwas stattgefunden hat. Nicht für mich. Nicht nur Harry Potter ist älter geworden, auch ich hab ein paar Jahre mehr auf meinen Rücken und hab den nächtlichen Zauber dieses Mal nicht mitgemacht. Ich war faul. Beqeum kommt heute vormittag der Amazon-Bote und die Kinder werden sich Harry Potter und das verwunschene Kind widmen. Wir haben dieses Mal den Potter als gedrucktes Buch bestellt. Da ich unterwegs beim Arbeiten bin, greife ich ggf. auf die eBook-Ausgabe zurück.
Harry Potter und das iBook von Apple.
Apple hat mich heute morgen schon mit einem iBook-Newsletter versorgt. Allerdings hat Apple nicht verraten, ob es sich um illustrierte iBooks, so genannte Enhanced-Editionen, handelt. Aber ich glaube nicht. Die Autorin wird sie sicher irgendwann hinterherschieben, um ein paar Pfund zusätzlich zu machen.
Apple Chef Tim Cook und das erfolgreiche Apple Produkt. Foto: Apple
Apple hat mit dem iPhone mein Leben verändert. Vor kurzem hat Apple-CEO Tim Cook den Verkauf von einer Milliarde iPhones verkündet. Er sagte: „iPhone ist zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Produkte in der Geschichte geworden und hat die Welt verändert. Es ist mehr als nur ein ständiger Begleiter. iPhone ist ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens und ermöglicht vieles von dem, was wir den ganzen Tag machen.“
Zeit also sich zu erinnern, wie die Zeit vor dem iPhone war. Ich schleppte damals viele viele Geräte zu einem Termin mit. Heute trage ich viel leichter und fühle mich als mobiler Journalist mit dem iPhone im Zentrum meiner Arbeit.
Als ich vor neun Jahren in der Keynote auf der Macworld Expo in San Francisco saß auf der Steve Jobs damals das iPhone präsentierte, erahnten wir irgendwie, was das auf uns zukommt. Nach der Revolution um den Personalcomputer und des iPods erfand das Apple das Telefon neu. Jobs kündigte es im Stile von 2001 an und er hat Recht behalten. Es kam zu einem neuen Abschnitt in der Technikgeschichte, die unser Leben veränderte. Das iPhone war schlichtweg eine Revolution.
Wir saßen nach der Keynote mit Kollegen beim Kaltgetränk zusammen und darunter war auch ein Manager eines bekannten Handyherstellers (Firma spielt Rolle). Er verabschiedete sich kurz von unserer Runde, um mit Verantwortlichen seiner Firma zu telefonieren. Ich stand neben ihn und bekam nur zwei Sätze mit: „Da muss ein Computerhersteller kommen und uns zeigen, wie man ein Telefon baut.“ Und der zweite Satz war (sorry für die Sprache): „Da hat uns Apple richtig in den Arsch getreten.“ Dann kam der Kollege zu uns zurück an den Tisch und betrank sich.
Smartphone-Spiel in der Schule
In meinem Schulungen zur Medienkompetenz mache ich bei Grundschülern und Unterstufenschüler ein Spiel. Das ist die Generation, die eine Welt vor dem Smartphone nicht kannte. Ich frage die Schülerinnen und Schüler, welche Geräte das Smartphone ersetzt hat und es kommt eine ganze Menge zusammen: Kalender, Wecker, Taschenrechner, Taschenlampe, Fotoapparat, Videokamera, Kompass, Spielkonsole, Brief, MP3-Player, Wetterbericht und viele, viele mehr.
Die Kinder haben ihre Smartphone immer dabei, es ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens geworden. Und die Kinder kennen auch den Spruch ihrer Eltern: „Leg halt endlich das Smartphone weg!“ Eltern, die noch in einer anderen Zeit aufgewachsen sind und damals sozialisiert wurden. Durch das Smartphone ist eine Zeitenwende bei den Mediennutzung eingetreten. Apple hat mal wieder die Welt revolutioniert und ich bin gespannt, ob die Revolution weitergeht.
Think different: Bastian Aigner fliegt auf die WWDC, spricht vorher aber mit Matthias J. Lange von redaktion42.
Über ein Losverfahren wurden die Tickets zur diesjährigen WWDC von Apple in San Francisco vergeben. Die WWDC ist die World Wide Developers Conference, die weltweite Entwicklerkonferenz des IT-Riesen aus Cupertino. Eine Woche lang werden im Messezentrum Moscone Center von San Francisco tausende von IT-Nerds Software-Probleme diskutieren. Zum dritten Mal ist der 17jährige Schüler Bastian Aigner vom Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien mit dabei. Das Besondere: Er ist Student Scholarship Recipient, das bedeutet, Apple lädt ihn kostenlos auf die WWDC ein und fördert den jungen IT-Nerd. Das ist eine besondere Ehre, denn es werden nur rund 300 Student Scholarship Recipients von Apple eingeladen – Bastian Aigner ist einer von ihnen.
Apple hat erkannt, welches Potenzial in dem jungen Mann steckt und bietet ihm jetzt zum dritten Mal die Teilnahme an der WWDC an. Das ist unter den Apple-Freaks eine hohe Ehre und Auszeichnung. Flug und Unterkunft in San Francisco muss der 17jährige Schüler des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien allerdings selbst zahlen. Via Airbnb hat er zusammen mit einem Kollegen aus Stuttgart in San Francisco eine Unterkunft gefunden, die bezahlbar ist.
Das Webteam vom Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien.
Die Schulbefreiung hat er zudem bekommen. Michael Häußinger, Direktor des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien, steht voll und ganz hinter Bastian Aigner, der auch im Webteam der Schule mitarbeitet. Aigner hat zahlreiche Apps programmiert, wie ein Vertretungsplan-App. Im Moment arbeitet er an einer Lateinnachhilfe-App für die Schule. „Wir sind extrem stolz auf so eine Leistung und unterstützen unseren Schüler bei seinem Weg“, so Direktor Michael Häußinger, selbst ein Apple-Anhänger der ersten Stunde.
Neben den technischen Schulungen und Seminaren der ganzen Woche reizt Bastian Aigner vor allem das Zusammentreffen mit Apple Größen. Natürlich wird er bei der Keynote von Tim Cook am kommenden Montag ganz vorne mit dabei sein. Es sind Ehrenplätze für die Student Scholarship Recipients reserviert. Zudem gibt es spezielle Einladungen für die Gruppe. Apple weiß, wie wichtig der Nachwuchs ist und pflegt ihn entsprechend. Bastian Aigner hat auch die Möglichkeit mit dem Management von Apple zu sprechen und zu fachsimpeln. Leute wie Apple Chef Tim Cook, die Software-Entwickler des Unternehmens aber auch Marketingchef Phil Schiller und Design-Papst Sir Jonathan Ive sprechen mit dem 17jährigen Mann und hören sich seine Ideen an. Wenn das keine Ehre ist ….
Das Smartphone ist aus dem Auto nicht mehr wegzudenken. Ich habe aus Kosten- und Aktualitätsgründen auf ein Navi vom Hersteller verzichtet und verwende die entsprechenden Navi-Apps wie Google Maps, Apple Karten oder Navigator auf dem iPhone 6plus.
Bisher hatte ich eine Saugbefestigung an der Frontscheibe, in der ich mein iPhone 6plus eingeklemmt und über ein Lightning-Kabel mit Strom versorgt habe. Das große iPhone schränkte meine Sichtweise etwas ein und das gefiel mir überhaupt nicht. Ich möchte im Auto freie Sicht. Außerdem war das Befestigen in der Haltung ein ärgerliches Gefummel. Ich musste erst die dicke Lederhülle vom iPhone abehmen, damit das Smartphone in das Plastikteil hineinpasst. Ab und zu löste sich bei Sonnenschein die Halterung samt Telefon von der Scheibe und fllog beim Autofahren herunter. So etwas darf nicht sein.
Daher versuche ich jetzt eine Halterung, die ich an dem Gebläse des Automobils befestigen kann. Ich wählte dazu das System von Veo Pulse. Die Halterung wird in das Gebläse des Fahrzeugs geklemmt und das Smartphone wird mit einem Magneten festgehalten. Soweit in der Theorie. Die Praxis sah etwas anders aus. Zwischen iPhone 6plus und Lederhülle von Apple kommt ein dünnes Metallplättchen. Die Magnetkraft des Veo Pulse reicht aus, um das relativ schwere iPhone 6plus samt Hülle festzuhalten. Ich könnte das Metallplättchen auch auf das Smartphone kleben, aber ich zerstöre nicht ein Apple-Designobjekt mit einem Aufkleber.
Das Veo Pulse soll mein iPhone im Auto sicher halten.
Dann begann wieder die Fummelei. Das Veo Pulse-Teil ließ sich zwar im Gebläse befestigen, doch das Gebläse ist bei unserem Lexus schön zurückversetzt, so dass das iPhone im Hochformat herunterfällt. Das Ding hält einfach nicht und stürzt sofort ab. Die einzige Möglichkeit ist es, das iPhone 6plus quer an das Gebläse zu hängen. Die Konsequenz ist, dass das Gebläse nicht mehr brauchbar ist, weil das iPhone 6plus das Gebläse auf der Fahrerseite verdeckt. Aber das Teil hält sicher und stabil.
Da ich das Telefon nicht nur zum Navigieren brauche, sondern auch zum Musikhören und zum Telefonieren via Bluetooth, habe ich nun Komfordeinbußen. Sowohl iTunes als auch meine Telefonfavoriten werden nicht im Querformat dargestellt. Unpraktisch. Die Rettung kommt im Moment in Form von Siri. Da das iPhone mit der Autobatterie via Lightning verbunden ist, kann ich über Hey Siri die Sprachsoftware aktivieren. Funktioniert, aber ich muss mein Verhalten ändern.
Nun, die Saughalterung ist von der Frontscheibe des Fahrzeugs verschwunden – freie Sicht für freie Bürger. Das ist mir zunächst das Wichtigste. Und ich kann das iPhone über Veo Pulse weiter nutzen, wenn nicht zu meiner vollen Zufriedenheit. Aber der Schritt in die richtige Richtung ist mit Veo Pulse getan.